[0001] Die Erfindung betrifft eine Krageinheit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, einen Montagesatz gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9 sowie ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10.
[0002] Unter Gebäudeausbauteilen werden u. a. Storen, Fensterblend- und Türrahmen, Stürze,
Simsbretter, Tische (insbesondere Tischplatten), Tablare, Trennwände, Badezimmermöbel,
Konsolen, Schränke etc. verstanden.
[0003] Gegenstände, bevorzugt lediglich Schränke wurden bisher durch in ihre Rückwand eingesetzte
Schrauben an den Wänden von Gebäuden befestigt. Da in der Regel die Gegenstandsrückwand
aus Kostenersparnisgründen aus billigem, nicht sehr stabilem Material gefertigt wird,
ließ diese Art der Befestigung zu wünschen übrig.
[0004] Eine verbesserte Befestigungsart wurde mit an den Seitenwänden der Gegenstände, bevorzugt
lediglich bei Schränken angebrachten Krageinheiten erreicht. Diese klotzartigen (prismatischen)
Krageinheiten waren im hinteren Seitenwandbereich unmittelbar vor der Rückwand angeschraubt.
In der Mitte parallel zur auf die Seitenwand anzulegenden Anlageebene, also senkrecht
zur Rückwand des Gegenstands, war ein Durchbruch für eine Halteschraube vorhanden.
Die Achse des Durchbruchs verlief parallel zur Gegenstandsseitenwandoberfläche und
senkrecht zur Gegenstandsrückwand.
[0005] Eine weitere Krageinheit ist aus der DE-A 1 291 872 bzw der DE-A 1 282 894 mit einem
U-förmig ausgebildeten Träger bekannt, der am aufzuhängenden Möbelstück angeordnet
war. Im Inneren des Trägers, zwischen dessen Schenkeln, war ein auf einer Schraubenspindel
verschiebarer Klotz mit einem Durchgangsloch für eine Befestigungsschraube vorhanden.
Durch Verdrehen der Spindel konnte der Klotz verschoben werden. Da die Schraube fest
in der Wand saß, war hierdurch je nach Lage der Schraubenspindel eine Höhen- oder
eine Seitenjustierung des Möbelstückes möglich. Das Durchgangsloch war bevorzugt derart
ausgebildet, dass die Befestigungsschraube sowohl senkrecht als auch geneigt zur Wand
eingeführt werden konnte. Das schräge Einbringen der Befestigungsschraube sollte ein
Aufnehmen von Zugkräften begünstigen. Die Befestigungsschraube lag mit ihrer Kopfunterseite
am Durchgangslochrand des verschiebbaren Klotzes auf.
[0006] Zur Wandmontage wurde zuerst die Rückwand entsprechend der Durchbruchslage der im
Schrankinnenraum zu montierenden Krageinheiten durchbohrt. Anschließend wurden paßgenau
zu Bohrung und Durchbruch die jeweiligen Krageinheiten angeschraubt und der Schrank
am Montageort an die Gebäudewand gehalten. Die Orte für die zu dübelnden Gebäudewandlöcher
wurden markiert. An den markierten Orten wurden dann Löcher für die die Befestigungsschrauben
aufnehmenden Wanddübel gebohrt und die Dübel eingesteckt. Der Schrank wurde anschließend
mit durch die Durchbrüche der Krageinheiten gesteckten Schrauben in den verdübelten
Wandlöchern befestigt.
[0007] Wurden Schrauben mit einem in der Schraubenlängsrichtung fixierten, aber um die Achse
verdrehbaren Schraubelementen in Schraubenkopfnähe verwendet, so konnte nach Einschrauben
des Schraubelements in die Krageinheit mit dem Einschraubgrad der Schraube in die
Gebäudewand der Wandabstand des Schranks eingestellt werden.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren, einen Montagesatz sowie eine Krageinheit
zu schaffen, welche gegenüber dem Stand der Technik eine einfachere und schnellere
Montage von Gegenständen an einer Wand, insbesondere an einer Gebäudewand zulässt.
[0009] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe für die Krageinheit durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1, für den Montagesatz durch die Merkmale des Patentanspruchs 9 und
für das Verfahren durch die Merkmale des Patentanspruchs 10.
[0010] Es wird jetzt eine Krageinheit mit einem zur Gegenstandsrückwand bzw. Gebäudewand
nicht mehr senkrecht, d. h. zur Gegenstandsseitenwand nicht mehr parallel verlaufenden
Durchbruch verwendet, sondern mit einem Durchbruch, dessen Achse schräg zur Seitenwandoberfläche,
d. h. unter einem Winkel α zwischen 5° und 60°, bevorzugt zwischen 8° und 20° verläuft,
wobei der Durchbruchsaustritt häher an der die Krageinheit tragenden Seitenwand liegt
als der Durchbruchseintritt.
[0011] Die Krageinheiten werden jeweils an den Gegenstandsseitenwänden angeschraubt Sie
haben eine Anlagefläche (Anlageebene), mit der sie an der betreffenden Gegenstandsseitenwand
bevorzugt innen anliegen. Die Durchbrüche der erfindungsgemäßen Krageinheiten verlaufen
somit unter dem obengenannten Winkel zu dieser Anlagefläche.
[0012] Infolge des schrägen Durchbruchs in der erfindungsgemäßen Krageinheit kann auf die
oben angeführte, zeitaufwendige Montage- und Markiermethode verzichtet werden. Die
erfindungsgemäße Krageinheit kann nämlich direkt, ohne vorher ein Loch in die Rückwand
zu bohren, in der Nähe der Rückwand an die Seitenwände angeschraubt werden. Nach dem
Plazieren des Schranks an der Gebäudewand wird mit einem in den Durchbruch eingesetzten
Bohrer durch die Rückwand hindurch in die Gebäudewand gebohrt. Das Loch wird in bevorzugter
Weise schon passend für den entsprechenden Dübel gebohrt. Der Dübel wird durch den
Durchbruch hindurch in das Wandbohrloch eingesetzt. Anschließend wird die Befestigungsschraube
durch den Durchbruch in die Krageinheit gesteckt und in das verdübelte Wandbohrloch
eingeschraubt. Wurde eine Befestigungsschraube mit einem auf den Schraubenschaft drehbaren,
axial fixierten Schraubelement verwendet, wird dieses dann zur Distanzausrichtung
in einen stufenförmigen Ansatz im Durchbruch eingedreht. Die Befestigungsschraube
wird dann solange eingeschraubt, bis die gewünschte Distanz erreicht ist.
[0013] Wird nun in einer bevorzugten Ausführungsform der Krageinheit der Durchbruch nicht
lediglich fest unter einem vorgegebenen Winkel in der Einheit angeordnet, sondern
verwendet man einen in der Einheit schwenkbaren Einsatz, der diesen Durchbruch aufweist,
so kann die Winkellage des Durchbruchs individuell entsprechend dem Platzbedarf (Bedienfreiraum)
für den Einsatz eines Werkzeugs zum Eindrehen des Befestigungselements in die Gebäudewand
gewählt werden. Dieser Bedienfreiraum richtet sich danach, ob lediglich ein einfacher
Schraubenzieher oder z. B. eine Bohrmaschine verwendet wird.
[0014] Wird nun der Einsatz um die Durchbruchsachse verdrehbar ausgebildet, so kann mit
dessen Verdrehen der gewünschte Schrankabstand eingestellt werden. Der Einsatz weist
dann eine zur Befestigungsschraube passende Gewindebohrung auf, welche auch erst mit
dem Gewinde der Befestigungsschraube eingeschnitten werden kann. Wird das Befestigungselement
erst in den Einsatz eingedreht und anschließend der Einsatz zusammen beim Einschrauben
in die Gebäudewand verdreht, so kann die Befestigungsschraube (Befestigungselement)
so in den Einsatz eingedreht werden, daß der Schraubenkopf eine gewünschte Lage, z.
B. nicht überstehend, einnimmt. Der Abstand der Gegenstandsrückwand zur Gebäudewandoberfläche
wird dann über den Einschraubgrad der Befestigungsschraube in die Gebäudewand erreicht.
Es kann jedoch auch die Befestigungsschraube mit Blick auf einen optimalen Einschraubgrad
in die Gebäudewand eingeschraubt werden und der Abstand durch Verdrehen des Einsatzes
auf dem Schraubengewinde der Befestigungsschraube erreicht werden. Hierbei kann allerdings
der Schraubenkopf über die Krageinheit vorstehen oder in diese eintreten; eine überzustülpende
Stülphülse müßte dann mit einem entsprechend großen Innenraum ausgebildet sein. In
beiden Fällen ist der Einsatz im Basisgehäuse der Krageinheit axial gehalten, aber
um die Durchbruchsachse herum verdrehbar.
[0015] Die Krageinheit wird man bevorzugterweise mit einer lösbaren Arretierung gegen Verdrehen
des Einsatzes ausbilden. Die Arretierung würde man einlegen, wenn die Befestigungsschraube
in den Einsatz eingedreht werden soll.
[0016] Aus Kostenersparnisgründen wird man in bevorzugter Weise die Krageinheiten normiert
aus ein und demselben Material (Kunststoff oder Metallguß), möglichst in einer universellen
Größe anfertigen. Um nun diese universelle Krageinheit an die unterschiedlichen Farbausgestaltungen
der Gegenstandsinnenräume anzupassen - man denke nur an die vielen unterschiedlichen
Holzarten, welche für Wand-, insbesondere Küchenschränke verwendet werden - kann auf
die Krageinheiten haubenartig eine entsprechend eingefärbte und gemusterte Stülphülse
gesteckt werden. In bevorzugter Weise wird man Stülphülse und Krageinheit mit Einrastelementen
ausstatten, damit die Stülphülse später nicht abfallen kann.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Krageinheit spiegelbildlich mit
einer Spiegelebene senkrecht zur Anlagefläche an der Seitenwand ausgebildet. Hierdurch
kann ein- und dieselbe Krageinheit rechts bzw. links anliegend an Seitenwänden verwendet
werden. Soll die spiegelbildliche Ausgestaltung unterbleiben, müßten die Bohrungen
in der Krageinheit für die in die Seitenwände einzuschraubende Halteschrauben symmetrisch
mit jeweils zwei Ansenkungen für den Schraubenkopf versehen sein. Ferner müßte dann
die Krageinheit zwei einander gegenüberliegende Anlageflächen für die betreffenden
linke bzw. rechte Seitenwand aufweisen.
[0018] Im folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Krageinheit anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich zusätzlich aus der nachfolgenden
Beschreibung. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Gegenstand, der unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Krageinheit an einer Gebäudewand gehalten ist, wobei hier die Krageinheit in einer
Gegenstandsecke angeordnet ist,
- Fig. 2
- eine perspektivische Draufsicht auf die in eine Schrankecke eingebaute Krageinheit,
- Fig. 3
- eine Variante zu der in Figur 1 gezeigten Krageinheit, wobei hier noch nicht das Dübelloch in der Gebäudewand gebohrt
ist; auch ist keine Stülphülse vorhanden,
- Fig. 4a
- bis 4c eine Variante zu den in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Krageinheiten, wobei
Figur 4a eine Draufsicht auf die Oberseite,
Figur 4b einen Längsschnitt und
Figur 4c eine Draufsicht auf die Unterseite dieser Krageinheit zeigen,
- Fig. 5
- eine weitere Variante einer Krageinheit sowie
- Fig. 6
- eine Variante zu der in Figur 5 gezeigten Krageinheit, welche in die Gegenstandsrückwand einsetzbar ist.
[0019] Figur 1 zeigt einen Schrank
2 als Gegenstand, der unter Verwendung einer Krageinheit
1 an einer Gebäudewand
3 gehalten ist. Vom Schrank sind in
Figur 1 lediglich dessen Rückwand
5 und einer seiner Seitenwände
7 dargestellt. Die Krageinheit
1 ist in einer Schrankinnenkante
9 zwischen der Seiten- und Rückwand
7 und
5 angeordnet und mit zwei Schrauben
8, von denen in
Figur 1 lediglich eine gestrichelt dargestellt ist, an der Seitenwand
7 angeschraubt. Die Krageinheit
1 hat einen Durchbruch
10, dessen Achse
11 schräg zur Anlageebene
13, mit der die Krageinheit
1 zur Anlage auf der Oberfläche
14 der Schrankseitenwand
7 anliegt, verläuft. Der Winkel α zwischen der Achse
11 und der Oberfläche
14 liegt zwischen 5° und 60°, bevorzugt zwischen 8° und 20°, wobei die Durchbruchseintrittsöffnung
15 gegenüber der -austritts- öffnung
17 einen größeren Abstand von der Anlageebene
13 hat. Durch diese Schräge ergibt sich für ein an eine Befestigungsschraube
19 als Befestigungslement angreifendes Werkzeug ein größerer Bedienfreiraum. Man schabt
sich bei der Verwendung eines nicht dargestellten Schraubenziehers nicht mehr die
Knöchel an der Seitenwandoberfläche auf. Bei der Verwendung einer (nicht dargestellten)
Bohrmaschine zum Durchbohren der Rückwand
5 sowie zum Bohren in der Gebäudewand
3 kann das Bohrfutter die Schrankinnenseitenoberfläche nicht mehr beschädigen. Die
die Durchbruchsöffnung
15 aufweisende Oberseite der Krageinheit
1 geht über abgerundete Kanten in die zur Anlageebene
15 senkrechten Seitenflächen über.
[0020] In
Figur 1 ist in den Durchbruch
10 eine Gewindehülse
20 mit einem Innengewinde
20a als den Durchbruch verengender stufenförmiger Ansatz fest eingeklemmt. Die Länge
der Gewindehülse
20 ist etwas kleiner als die Länge des Durchbruchs
10. In der Gewindehülse
20 sitzt formschlüssig ein auf der Befestigungsschraube
19 axial nicht verschiebbares (arretiertes), aber (radial) drehbares Einschraubelement
21. Die Befestigungsschraube
19 ist in die Gebäudewand
3 bereits in einen Dübel
18 eingeschraubt dargestellt. Entsprechend dem Einschraubgrad des Einschraubelements
21 in die Gebäudewand
3 kann der Abstand
d der Schrankrückwand
5 von der Gebäudewand
3 eingestellt werden.
[0021] Bei der beispielsweisen Befestigungsschraube
19 als Befestigungselement ist das Einschraubelement
21 axial durch einen den Schraubenschaft
31 umgreifenden Wulst
32 und eine Aufbördelung
33 am oberen Schraubenende axial fixiert, jedoch frei um die Schraubenachse verdrehbar
gehalten. Nach einem gewindefreien, an den Wulst
32 anschließenden Schaftbereich
34 weist die Schraube
19 ein "Holzgewinde"
35 auf. Das Schraubenende hat ein (gestrichelt angedeutetes) Sechskantsackloch
37 zum Ansetzen eines entsprechenden (nicht dargestellten) Sechskantschlüssels. Das
Einschraubelement
21 hat an seinem oberen Ende eine vierzackige Krone
39 zum Ansatz eines entsprechenden (nicht dargestellten) Kronenschlüssels. Kronen- und
Sechskantschlüssel können in einem Werkzeug miteinander vereint sein, wobei dann der
Konusschlüssel axial verschiebbar ist.
[0022] Bei der in
Figur 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsvariante hat die Gewindehülse
20 an ihrem oberen Ende einen insbesondere als Krone ausgebildeten Werkzeugansatz
22 für einen (nicht dargestellten) Kronenschlüssel. Die Gewindehülse
20 ist axial festgehalten und kann mit diesem Kronenschlüssel radial zur Hülsenachse
11 verdreht werden. Anstelle der oben beschriebenen teuren Befestigungsschraube
19 kann nun eine handelsübliche "Holzschraube" verwendet werden, deren Gewinde bevorzugt
bis zum Ansatz des Schraubenkopfes ausgebildet ist. Die Befestigungsschraube wird
nun in die Gewindehülse
20 annähernd vollständig eingedreht. Anschließend wird bei frei drehbarer Hülse
20 die Befestigungsschraube in die Gebäudewand
3 eingedreht, wobei auch hier über den Eindrehgrad in die Gebäudewand
3 der Wandabstand
d eingestellt werden kann.
[0023] Selbstverständlich kann auch bei feststehender Befestigungsschraube durch Verdrehen
der Gewindehülse
20 der Wandabstand
d verändert werden. In diesem Fall steht jedoch der Schraubenkopf mehr oder weniger
über die Krageinheit heraus.
[0024] Der Freiraum oberhalb der Gewindehülse
20 ist so groß gewählt, daß auch der Kopf einer nicht dargestellten handelsüblichen
Schraube (Rundkopf-, Senkkopf-, Linsenkopfschraube, ...), welche kein Einschraubelement
21 aufweist, aufgenommen werden kann.
[0025] Die Krageinheit
1 alleine zeigt
Figur 2 in einer perspektivischen Darstellung. Es sind hier die beiden Durchgangslöcher
23a und
23b für Schrauben
8 zur Befestigung an der Seitenwand
7 sowie der Durchbruch
10 zu sehen. Die Krageinheit
1 hat einen mit zwei Schrauben
41a und
41b gegen einen Basisteil
42 andrückbaren Klemmdeckel
43. Mit dem Klemmdeckel
43 kann die Gewindehülse
20 verdrehfest zwischen Klemmdeckel
43 und Basisteil
42 gehalten werden. Der Klemmdeckel
43 ist vollständig abnehmbar. Die Gewindehülse
20 kann dann herausgenommen werden. Bei herausgenommener Gewindehülse
20 ist ein großer Durchbruchsquerschnitt im Basisteil
42 gegeben, wodurch problemlos mit einem Bohrer hindurch in die Gebäudewand
3 ein Dübelloch gebohrt werden kann. Auch kann durch diesen großen Querschnitt ein
Dübel in das gebohrte Dübelloch eingeführt werden.
[0026] Die Krageinheit
1 muß nicht zweiteilig aufgebaut sein; es kann auch eine einteilige verwendet werden.
Die Zweiteiligkeit erleichtert jedoch die Montage der Gewindehülse
20 bzw. der unten beschriebenen Kugelhülse
27.
[0027] Figur 2 zeigt ferner den spiegelbildlichen Aufbau der Krageinheit
1. Die Symmetrieebene liegt senkrecht zur Anlagefläche
13 und beinhaltet die Durchbruchsachse
11, wie sie in
Figur 1 dargestellt ist.
[0028] Die Krageinheit
1 kann eine aufsetzbare Stülphülse
46 aufweisen. Die Stülphülsen
46 gibt es in mehreren farblichen und mustermäßigen Ausführungsvarianten, um eine Anpassung
an die betreffende Holzart der Schrankinnenwandung zu erreichen. Bevorzugt wird man
an der Stülphülseninnenseite Nasen
47 als Rastelemente vorsehen, welche bevorzugt in einen Spalt
45 zwischen Klemmdeckel
43 und Basisteil
42 greifen.
[0029] Anstelle der Gewindehülse
20 kann auch, wie in
Figur 3 dargestellt ist, eine frei drehbare Kugelhülse
27 mit einer Gewindebohrung
44 in einer Kugelpfanne
28 liegend verwendet werden. Hierdurch wird ein weiterer Schwenkungsfreiheitsgrad erhalten.
Die Kugelhülse
27 hat an ihrem oberen Bereich einen als Krone ausgebildeten Werkzeugansatz
48 analog zu demjenigen der Gewindehülse
20. Hierdurch kann auch die Kugelhülse
27 mit einem Werkzeug im nicht eingeklemmten Zustand analog zur Gewindehülse
20 um ihre Durchbruchsachse
27 zur Abstandsverstellung auf dem Gewinde der Befestigungsschraube gedreht werden.
[0030] Anstelle der Gewindehülse
20 und der Kugelhülse
27 kann auch der Durchbruch lediglich einen nicht dargestellten, festen stufenförmigen
Ansatz aufweisen. Dieser Ansatz kann auch gewindelos sein, sofern man ein gewindeschneidendes
Schraubelement bzw. eine Schraube mit einem gewindeschneidenden Gewinde verwendet.
Die Kugelhülse
27 gestattet einen großen Winkelauswahlbereich für die Achse der Befestigungsschraube
19.
[0031] Durch die Ausgestaltung der Krageinheit mit einer um die Durchbruchsachse drehbaren
Hülse
20 bzw.
27 können anstelle der teuren und aufwendigen oben beschriebenen Befestigungsschrauben
19 auch landläufige "Holzschrauben" verwendet werden. Diese Schrauben werden durch das
Gewinde der Hülse
20 bzw.
27 hindurch in das Wanddübelloch eingeschraubt. Der gewünschte Abstand
d wird dann durch Verdrehen der Hülse
20 bzw.
27 eingestellt. Der gesamte gewindetragende Bereich der Befestigungsschraube wirkt dann
als Einschraubelement analog zu dem oben beschriebenen Einschraubelement
21. In diesem Fall wird man jedoch bevorzugt eine Befestigungsschraube verwenden, bei
der sich der gewindetragende Bereich über die gesamte Schraubenlänge erstreckt. Nachteilig
bei dieser Ausführungsart ist die unterschiedliche Lage des Schraubenkopfes der Befestigungsschraube
zur Oberseite der Krageinheit. Der Schraubenkopf kann nun schon in der Krageinheit
liegen oder über deren Oberfläche vorstehen. Auch zieht diese Ausführungsvariante
eine höhere Stülphülse nach sich, welche ja den Schraubenkopf aufzunehmen hat. Vorteilhafterweise
kann man jedoch auch die Schraube paßgenau, wie oben ausgeführt ist, in die Krageinheit
eingeschrauben, wobei dann der Wandabstand
d durch den Einschraubgrad in die Wand erreicht wird.
[0032] Anstelle der obenbeschriebenen Krageinheit
1 kann auch eine zu dieser analog ausgebildete, in den
Figuren 4a bis
4c dargestellte Krageinheit
51 verwendet werden. Diese Krageinheit
51 hat einen verdrehbaren, mit einem Arretierelement
53 jedoch gegen Verdrehen arretierbaren Einsatz
55. Der Einsatz
55 hat einen ein Innengewinde
56 aufweisenden Innenbereich für den formschlüssigen Angriff der Befestigungsschraube,
wobei dieses Innengewinde
56 auch erst beim Eindrehen der Befestigungsschraube durch diese eingeschnitten werden
kann. Der Einsatz
55 kann nun analog zur bereits oben beschriebenen Gewinde- oder Kugelhülse
20 bzw.
27 ausgebildet sein. Als Arretierelement
53 wird man bevorzugt einen Keil
53 verwenden, der in einer Längsnut
57 im Basisteil
59 der Krageinheit
51 und einer gegenüberliegenden Nut
60 im Einsatz
55 eindrückbar ist. Der Einsatz
55 ist axial fixiert im Basisteil
59 gehalten. Die axiale Fixierung kann, wie bereits oben beschrieben, ausgeführt sein.
[0033] Auch kann der Einsatz über eine mit einer Sollbruchstelle versehene Verbindung mit
dem Basisteil der Krageinheit vorerst unverdrehbar fixiert und nach dem Aufbrechen
der Sollbruchstelle dann um seine Durchbruchsachse drehbar sein. Wie leicht aus der
untenstehenden Beschreibung des Befestigungsvorgangs ersichtlich ist, ist die Festigkeit
der Sollbruchstelle derart ausgewählt, daß die Sollbruchstelle während des Einschraubvorgangs
der Befestigungsschraube in den Einsatz hält. Ist die Schraube soweit eingeschraubt
bis der Schraubenkopf annähernd mit der Oberseite der Krageinheit
51 abschließt, wird die Sollbruchstelle durch einen Hammerschlag bevorzugt auf den Schraubenkopf
aufgetrennt, wodurch nun der Einsatz um seine Längsachse verdrehbar wird.
[0034] Bevorzugt wird man den hülsenartigen Einsatz
55 mit zwei einander gegenüberliegenden Längsschlitzen
61a und
61b und einer radialen umlaufenden Nut
63 versehen. In diese Nut
63 greift mit einer Spielpassung ein koaxialer Steg
65 im Durchbruch
66 des Basisteils
59 der Krageinheit
51. Aufgrund der Spielpassung ist der Einsatz
55 um seine Längsachse im Basisteil
59 drehbar. Der Steg
65 weist eine koaxiale Einlauframpe
67 für das Einsetzen des Einsatzes
55 auf. Die Außenkontur des zwischen der Nut
63 und dem stirnseitigen Ende
68 des Einsatzes
55 liegenden zweiteiligen Ansatzes
69a/b ist nicht kreisförmig, sondern annähernd elliptisch mit den zueinander senkrechtliegenden
Durchmessern
f und
g ausgebildet. Der Durchmesser
f ist so gewählt, daß er um eine Spieltoleranz kleiner ist als der Innendurchmesser
des Durchbruchs
66 an der Stelle des Stegs
65. Der Durchmesser
f entspricht dem Durchmesser des Durchbruchs
66 an den stegfreien Teilen minus eine Spieltoleranz. Die Breite der Längsschlitze,
insbesondere im Bereich der Ansätze
66a und
66b sowie benachbart, ist um eine Toleranz größer als die doppelte Höhe des Steges
63. Diese Abmessungen gestatten ein Einschieben des Einsatzes
55 in den Durchbruch
66 und ein Überschieben über den Steg
65 mit nachfolgendem Einschnappen in die Nut
63. Der restliche Außendurchmesser des Einsatzes
55 ist um eine Toleranz kleiner als der restliche Durchmesser des Durchbruchs
66, wobei die Toleranz derart gewählt ist, daß ein gleitendes Verdrehen möglich ist,
aber der Einsatz
55 nicht "wackelt". Während des Eindrehvorgangs der Befestigungsschraube in den Einsatz
55 ist dieser mit eingelegtem Keil
53 gegen Verdrehen gesichert, welcher nach dem Eindrehen dann wieder entfernt und damit
die Arretierung aufgehoben wird. Anschließend wird dann die mit dem Einsatz
55 drehbare Befestigungsschraube soweit in das verdübelte Gebäudewandloch eingeschraubt,
bis der gewünschte Abstand zwischen der Schrankrückwand und der Gebäudewandoberfläche
erreicht ist.
[0035] Anstelle den Steg
65 mit der Einlauframpe
67 im Durchbruch
66 des Basisteils
59 anzuordnen und die Nut
60 am Einsatz
55 kann der Steg am Einsatz und die Nut auch in Durchbruch angeordnet werden.
[0036] Anstatt zwei Krageinheiten an gegenüberliegenden Gegenstandsseitenwänden anzuordnen,
kann auch nur eine einzige verwendet werden. Diese einzige Krageinheit ist dann an
der Gegenstandsabdeckung in der Mitte des der Gebäudewand benachbart zu liegen kommenden
Randbereichs anzuordnen.
[0037] Anstelle der obenerwähnten Befestigungselemente können als Befestigungselemente auch
"dübellose" Schrauben verwendet werden.
[0038] Anstelle des obengenannten Schranks
2 lassen sich selbstverständlich mit der erfindungsgemäßen Krageinheit auch andere,
in der Beschreibungseinleitung beispielsweise aufgeführte Gegenstände an Gebäudewänden
befestigen. Die Krageinheit
1 bzw.
51 wird in bevorzugter Weise immer dann eingesetzt, wenn eine Befestigung an einer annähernd
senkrecht zur Gebäudewand stehenden Seitenwand oder in einer Gegenstandsecke vorgenommen
werden muß.
[0039] Auch können mit der oben beschriebenen Krageinheit Gegenstände und Geräte innerhalb
eines Gehäuses befestigt werden. Handelt es sich beispielsweise bei dem Gehäuse um
ein Blechgehäuse, wird man für die Befestigungsschrauben Blechschrauben verwenden;
auch können Schrauben mit metrischem Gewinde, sog. "Metallschrauben", verwendet werden.
[0040] Seiten- und Rückwände müssen bei Verwendung der erfindungsgemäßen Krageinheit nicht
mehr annähernd senkrecht zueinander liegen. Es kann die Krageinheit auch an Seitenwänden
montiert werden, welche gegenüber der Rückwand bzw. der Gebäudewand einen von der
Senkrechten abweichenden Winkel haben. Eine Verwendung z. B. an horizontal liegenden
Seitenwänden, welche jedoch annähernd senkrecht zur Gebäude- oder Schrankrückwand
liegen, ist ebenfalls möglich. Die Krageinheit mit der Kugelhülse
27 läßt sich jedoch bevorzugt auch an schrägen Seitenwänden verwenden, da aufgrund des
verstellbaren "Einschraubwinkels" der optimale Bedienfreiraum für das Bohr- bzw. Schraubwerkzeug
wählbar ist.
[0041] Eine Verwendung von Krageinheiten an beliebig geneigten Seitenwänden ist möglich.
Der neuen Schräge des Durchbruchs in der Krageinheit für die Befestigungsschraube
müssen dann, ausgehend von der Wandneigung die 5° bis 60°, bevorzugt 8° bis 20° entsprechend
überlagert werden, um den für ein Einschraubwerkzeug notwendigen Bedienfreiraum zu
erhalten. Auch muß die Anlageebene
13 entsprechend geneigt ausgebildet werden.
[0042] Insbesondere unter Verwendung der farblich mit einem entsprechenden Muster gestalteten
Stülphülse kann die Krageinheit nicht nur an der Innenseite der Gegenstandsseitenwand,
sondern auch an deren Außenseite angeordnet werden.
[0043] Wird keine Einstellbarkeit des Gegenstandsabstands
d von der Gebäudewand gewünscht, so kann auf die Verdrehbarkeit des Einschraubelements
21 auf der Befestigungsschraube
19 sowie auf die Verdrehbarkeit der Einsätze
20,
27 und
55 um deren Längsachse verzichtet werden.
[0044] Die Durchgangslöcher
23a und
23b der in
Figur 2 dargestellten Krageinheit 1 können auch als Langlöcher ausgebildet werden, die sich
dann parallel zur Rückwand
5 erstrecken. Diese (nicht dargestellten) Langlöcher ermöglichen dann eine Höhennachstellung
des mit der Krageinheit an einer Wand gehaltenen Gegenstands. Selbstverständlich müßte
das ursprünglich in die Rückwand durch den Durchbruch
10 hindurch gebohrte Loch in der Rückwand
5 durch Nachbohren oder Nachfeilen vergrößert werden. Um ein Verrutschen der dann an
der Seitenwand höhenrichtig angeschraubten Krageinheit zu verhindern, sind die oberen
Ränder der Langlöcher bevorzugt mit einer Riffelung oder Rasterung zu versehen, in
der dann der Schraubenkopf formschlüssig gehalten ist.
[0045] Anstatt die Durchgangslöcher
23a und
23b als Langlöcher auszubilden, kann auch der Durchbruch
10 als Langloch ausgebildet werden, dessen Langlochausdehnung ebenfalls parallel zur
Rückwand
5 verlaufen würde. Auch hier kann die oben erwähnte Riffelung oder Rasterung an der
Längsschlitzoberseite vorgesehen sein. Selbstverständlich können sowohl die Durchgangslöcher
23a und
23b wie auch der Durchbruch
10 als Langlöcher ausgebildet werden.
[0046] Eine Ausführungsvariante, insbesondere zu der in den Figuren
4a bis
4c dargestellten Krageinheit
51, zeigt
Figur 5. Analog zum die Krageinheit
51 haltenden Steg
65 ist hier ein robuster, entsprechend der Neigung des Durchbruchs
73 schräg gestellter Flansch
75 mit einem in einer Bohrung
77 gehaltenen Einsetzteil
79 vorhanden. Das Einsetzteil
79 hat einen Klemmring
80 mit einer seitlichen Einlaufschräge
81, welche sein Hindurchschieben durch die Bohrung
77 erleichtert. Der Klemmring
80 kann auch zur Durchbruchsachse
83 annähernd parallel oder auch geneigt verlaufende (nicht dargestellte) Schlitze aufweisen,
welche sich über den Klemmring
80 hinaus erstecken können. Hierdurch ist ein Nachinnenbiegen des Klemmrings
80 erleichtert. Das dem Klemmring
80 entgegengesetzte Ende des Durchbruchs
73 weist einen Haltering
84 auf, der ein Durchschieben des Einsetzteils
79 durch die Bohrung
77 hindurch verhindert. Halte- und Klemmring
84 resp.
80 sind entsprechend der Flanschdicke derart voneinander distanziert und der Durchmesser
des Bereich zwischen Halte- und Klemmring
84 und
80 zum Durchmesser der Bohrung
77 derart mit einer Spielpassung ausgebildet, daß ein Verdrehen des Einsetzteils
79 in der Bohrung
77 möglich ist. Der Flansch
75 geht in ein Wandauflageteil
85 über. Der Wandauflageteil
85 ist mit zwei Schrauben
87, von denen eine in
Figur 5 sichtbar ist, an einer Seitenwand des Gegenstands, insbesondere einer Schrankseitenwand
88, angeschraubt. Die Durchbrüche
89 für die Schrauben
87 können nun gemäß den obigen Ausführungen als Bohrungen oder als Langlöcher ausgebildet
sein. Mit einem nicht dargestellten Keil analog dem Keil
53 ist das Einsetzteil
79 beim Durchschrauben der hier nicht dargestellten Befestigungsschraube arretierbar.
Der Keil kann dann für die Wandabstandseinstellung entfernt werden. Auch kann diese
Krageinheit
91 mit einer nicht dargestellten Stülphülse überdeckt werden.
[0047] Flansch
75 und Wandauflageteil
85 zusammen bilden ein einziges Bauteil
92, in dessen Durchbruch
73 dann das Einsetzteil
79 eingepreßt wird. Beide Teile
79 und
92 werden bevorzugt aus Kunststoff gespritzt. Der in einem (nicht dargestellten) Schlitz
des Durchbruchs
73 liegende (nicht dargestellte) Keil zur Arretierung des Einsetzteils
79 kann an das Einsetzteil
79 mit angespritzt und mit einer Sollbruchstelle versehen werden. In diesem Fall wird
man an der Oberseite des Halterings
84 einen Angriff für ein Werkzeug anbringen, mit dem die Sollbruchstelle nach dem Durchschrauben
der Befestigungsschraube und deren Einschrauben in die Gebäudewand zur Abstandseinstellung
aufgebrochen werden kann. Der Angriff für das Werkzeug kann eine Ausbildung als Sechskantkopf
für einen Schraubenschlüssel sein. Auch können Schlitze für die Verwendung eines Schraubenziehers
vorgesehen werden. Es können selbstverständlich auch beide Ausformungen zusammen verwendet
werden.
[0048] Anstelle des in
Figur 5 verwendeten zylinderförmigen Einsetzteils
79 kann auch bei entsprechender Ausgestaltung der Bohrung
77, welche dann bauchig wäre, eine zur Kugelhülse
27 analoge Kugelhülse eingesetzt werden.
[0049] Die in
Figur 5 dargestellte Krageinheit
91 kann gemäß der Darstellung in
Figur 6 in eine in die Gegenstandsrückwand
94 einsetzbare Krageinheit
95 abgeändert werden. In diesem Fall wird der die Schraube
87 aufnehmende Winkelschenkel weggelassen und der Flansch
75 als Flansch
97 mit einer ringförmigen Ausnehmung
99 ausgebildet. Diese Ausnehmung
99 ist nach unten und oben durch einen Halte- sowie einen Anschlagring
100a bzw.
100b begrenzt. Die beiden Ringe
100a und
100b sind entsprechend der Dicke der Rückwand
94 voneinander distanziert. Analog zum Flansch
75 der Krageinheit
91 ist in der Krageinheit
95 ebenfalls ein zum Einsetzteil
79 analog ausgebildetes Einsatzteil
103 eingesetzt. Auch hier kann das Einsatzteil
103 als Kugelhülse ausgebildet werden. Der Halteflansch
100a hat in seinem zum Einsetzteil
103 freien Bereich
104 mehrere Längsschnitte
105, welche dem Haltering
100a eine Einsetzelastizität geben, damit er leichter in ein in die Rückwand
94 gebohrtes Loch
107 einsetzbar ist.
[0050] Um das Einsetzteil
103 während des Durchschraubens einer Befestigungsschraube und Eindrehens in die Gebäudewand
3 gegen Verdrehen zu sichern, ist im Gegensatz zur Ausführung des Einsetzteils
79 eine Öse
109 für eine Halteschraube
110 vorhanden, welche in einem Gewindeloch
112 im Flansch
97 sitzt. Nach dem Einschrauben der Befestigungsschraube in die Gebäudewand
3 wird zur Distanzeinstellung der Gegenstandsrückwand
94 von der Gebäudewand
3 die Halteschraube
110 entfernt, wodurch das Einsatzteil
103 verdrehbar ist. Die Öse
109 und das Gewindeloch
112 stellen eine Ausführungsvariante zur Ausgestaltung des Halterings
84 des Einsetzteils
79 dar.
[0051] Im Unterschied zu den Krageinheiten
1,
51 und
91, welche auf den Seitenwänden angeordnet sind, sitzt die Krageinheit
95 in der Seitenwand, d. h. bevorzugt in der Rückwand.
[0052] Anstatt die Krageinheit
1,
51,
91 und
95 auf- bzw. in die Gegenstandsseitenwände einzusetzen, kann auch in einer vereinfachten
Ausführung lediglich das Einsetzteil
79 bzw.
103 alleine in die Rückwand eingesetzt werden. In diesem Fall ist dann allerdings die
Befestigungsschraube nicht mehr schräg einsetzbar, sondern annähernd senkrecht zur
Oberfläche der betreffenden Gegenstandsrückwand.
[0053] Wird nun ein Einsetzteil mit einem zur Rückwand
94 annähernd senkrecht verlaufenden Befestigungsloch, durch das die Befestigungsschraube
greift, benötigt, so kann lediglich das Einsetzteil
79 bzw.
103 der Krageinheit
91 oder
95 in ein entsprechend vorgebohrtes Loch in der Gegenstandsrückwand eingesetzt werden.
Analog zur Beschreibung des Einsetzteils
79 sind auch hier Angriffsmittel für Werkzeuge am Haltering ausgebildet. Für eine Fixierung
gegen Verdrehen bzw. für eine Freigabe zum Verdrehen zur Distanzeinstellung von der
Gebäudewand kann auch hier eine Schraubenöse vorgesehen sein, durch die eine Halteschraube
in die Gegenstandsrückwand eindrehbar bzw. wieder herausnehmbar ist.
1. Krageinheit (1; 51; 91; 95) zum Anbringen an wenigstens einer zu einer Gebäudewand (3) annähernd senkrecht zu liegen kommenden Gegenstandswand (7; 88) eines an dieser Gebäudewand (3) zu haltenden Gegenstands (2), mit einer Anlageebene (13) zur Anlage an der jeweiligen Gegenstandswand (7; 88) und einem Durchbruch (10), durch den ein in die Gebäudewand (3) einschraubbares Befestigungselement (19) hindurchgreift, wobei die geometrische Achse (11, 50; 83) des Durchbruchs (10) schräg zur Anlageebene (13), insbesondere unter einem Winkel (α) zwischen 5° und 60°, bevorzugt zwischen 8° und
20°, angeordnet ist, und die Durchbruchseintrittsöffnung (15) gegenüber der Durchbruchsaustrittsöffnung (17) einen grösseren Abstand von der Anlageebene (13) hat, um einem am Befestigungselement (19) zur Herstellung der Verankerung in der Gebäudewand (3) anzusetzenden Werkzeug Bedienfreiraum zur benachbarten Gegenstandswandoberfläche
(14) zu geben, gekennzeichnet durch einen im Durchbruch (10) angeordneten stufenförmigen Ansatz (20, 27) für einen formschlüssigen Kraftangriff eines Einschraubelements (21, 35) des Befestigungselements (19), wobei die Stufenhöhe des Ansatzes (20, 27) so gross ausgebildet ist, dass das Befestigungselement (19) mit seinem Einschraubelement (21, 35) formschlüssig einschraubbar ist, um durch ein relatives Verdrehen des Einschraubelements (21, 35) gegenüber dem Ansatz (20, 27) um die Durchbruchsachse (11, 50;83) eine abstandsmässig arretierte Einstellung des Gegenstandsabstands (d) von der Gebäudewand (3) vorzunehmen.
2. Krageinheit (1; 51; 91; 95) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschraubelement (21, 35) des Befestigungselements (19) händisch gewindeschneidend in den Ansatz (20, 27) einschraubbar ist.
3. Krageinheit (1; 51; 91; 95) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine unverlierbar aufsteckbare Stülphülse (46), welche bevorzugt derart eingefärbt ist, dass der Stülphülsenfarbton dem Gegenstandswandfarbton
angepasst ist, wobei insbesondere der Ansatz (20, 27) vom Durchbruchseingang (15) derart weit zurückversetzt angeordnet ist, dass der Kopf des Befestigungselements
(19) vollständig aufnehmbar ist.
4. Krageinheit (1; 51; 91; 95) nach eine der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen in den Durchbruch (10) eingesatzten, den Ansatz aufweisenden und insbesondere um die Durchbruchsachse (11, 50; 83) drehbaren Einsatz (20, 27; 55).
5. Krageinheit (1; 51; 91; 95) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzachse (50) wenigstens in einer zur Anlageebene (13) senkrechten Ebene, insbesondere im Raum frei schwenkbar und bevorzugt als Kugelhülse
(27) in einer Kugelpfanne ausgebildet ist.
6. Krageinheit (1; 51; 91; 95) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (20, 27; 79; 103) radial verdrehbar angeordnet ist, insbesondere eine dem Einschraubelement (21, 35) der Befestigungsschraube (19) entsprechende Gewindedurchgangsbohrung (20a, 44) aufweist, und bevorzugt einen Werkzeugangriff (22, 48) für dessen radiale Verdrehung hat.
7. Krageinheit (1) nach Anspruch 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine Klemmeinheit (42, 43), mit der der Einsatz (20, 27) um die Durchbruchsachse (11, 50, 83) zum Verdrehen freigebbar sowie insbesondere gegen Verdrehen gesichert fixierbar ist.
8. Krageinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen spiegelbildlichen Aufbau mit einer Spiegelebene senkrecht zur Anlagefläche
(13) und bevorzugt senkrecht zur Anlageebene (13) angeordnete zweite Durchbrüche (23a, 23b) für in die Gegenstandsseitenwände einzubringende Halteschrauben (8).
9. Montagesatz zur Befestigung eines Gegenstands (2) an einer Wand, insbesondere einer Gebäudewand (3), mit wenigstens einer, bevorzugt mit zwei, an dem jeweiligen der Gebäudewand (3) benachbart zu liegen kommenden Randbereich einer, bevorzugt zweier gegenüberliegender,
zur Gebäudewand (3) annähernd senkrecht zu liegen kommenden Gegenstandswand bzw. Gegenstandswänden (7; 88) anbringbaren Krageinheit (1; 51; 91; 95) und je einem Befestigungselement (19) zur Halterung des Gegenstands (2) im Zusammenwirken mit der jeweiligen Krageinheit (1; 51; 91; 95) an der Gebäudewand (3), dadurch gekennzeichnet, dass jede Krageinheit (1; 51; 91; 95) eine Krageinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ist, und dass das Befestigungselement
(19) ein Einschraubelement (21, 35) aufweist, das zum formschlüssigen Kraftangriff in den Ansatz eindrehbar ausgebildet
ist.
10. Verfahren zur Befestigung eines Gegenstands (2), insbesondere eines Möbelstücks, eines Geräts oder einer Gebäudeausbaueinheit an einer
Wand, insbesondere einer Gebäudewand (3), bei dem am bzw. an den der Gebäudewand benachbart zu liegen kommenden Randbereich
bzw. -bereichen wenigstens einer, bevorzugt zweier gegenüberliegender, zur Gebäudewand
(3) annähernd senkrecht zu liegen kommenden bzw. kommender Gegenstandswand bzw. -wänden
(7; 88) eine Krageinheit (1; 51; 91; 95) angeordnet wird, durch die (1; 51; 91; 95) ein Befestigungselement (19), insbesondere eine Schraube, hindurch gebracht und in der Gebäudewand (3) verankert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Krageinheit (1; 51; 91; 95) eine Krageinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ist und dass eine Einstellung
des Gegenstandsabstands (d) von der Gebäudewand (3) durch Verdrehen des als ein Schraubelement ausgebildeten Befestigungselements (19) und/oder des Einschraubelements (21; 35) um die Durchbruchsachse (11, 50; 83) vorgenommen wird.
1. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) for mounting on at least one item wall (7; 88), which
comes to lie approximately perpendicularly to a building wall (3), of an item (2)
which is to be retained at this building wall (3), with a bearing plane (13) for bearing
against the respective item wall (7; 88) and an aperture (10), through which a fastening
element (19) reaches, which element can be screwed into the building wall (3), wherein
the geometric axis (11, 50; 83) of the aperture (10) is disposed obliquely to the
bearing plane (13), in particular at an angle (α) of between 5° and 60°, preferably
between 8° and 20°, and the aperture inlet opening (15) is at a greater distance from
the bearing plane (13) than the aperture outlet opening (17) in order to give a tool
which is to be applied to the fastening element (19) to establish the anchorage in
the building wall (3) free operating space with respect to the adjacent item wall
surface (14), characterised by a stepped projection (20, 27) which is disposed in the aperture (10) for a positive
application of force of a screw-in element (21, 35) of the fastening element (19),
wherein the step height of the projection (20, 27) is of a magnitude such that the
fastening element (19) can be positively screwed in with its screw-in element (21,
35) in order to adjust the distance (d) of the item from the building wall (3) such
that it is fixed by turning the screw-in element (21, 35) relative to the projection
(20, 27) about the aperture axis (11, 50; 83).
2. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 1, characterised in that the screw-in element (21, 35) of the fastening element (19) can be screwed manually
into the projection (20, 27) with a thread-cutting action.
3. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 1 or 2, characterised by an inverted sleeve (46) which can be permanently attached and which is preferably
stained such that the hue of the inverted sleeve is adapted to that of the item wall,
wherein the projection (20, 27) is in particular set back from the aperture inlet
(15) to an extent such that the head of the fastening element (19) can be completely
accommodated.
4. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to any one of Claims 1 to 3, characterised by an insert (20, 27; 55) which is inserted in the aperture (10), comprises the projection
and can in particular be turned about the aperture axis (11, 50; 83).
5. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 4, characterised in that the insert axis (50) can be pivoted at least in a plane which is perpendicular to
the bearing plane (13), in particular freely in space, and is preferably formed as
a ball bush (27) in a ball cup.
6. Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 4 or 5, characterised in that the insert (20, 27; 79; 103) is disposed such that it can turn radially, in particular
comprises a threaded through-hole (20a, 44), which corresponds to the screw-in element
(21, 35) of the fastening screw (19), and preferably has a tool application part (22,
48) for turning it radially.
7. Cantilever unit (1) according to Claims 4 to 6, characterised by a clamping unit (42, 43), by means of which the insert (20, 27) can be fixed about
the aperture axis (11, 50, 83) such that it can be released for turning and, in particular,
secured against turning.
8. Cantilever unit (1) according to any one of Claims to 1 to 7, characterised by a mirror-inverted structure with a mirror plane of symmetry perpendicular to the
bearing surface (13) and second apertures (23a, 23b), preferably disposed perpendicularly
to the bearing plane (13), for retaining screws (8) which are to be introduced into
the side walls of the item.
9. Assembly set for fastening an item (2) to a wall, in particular a building wall (3),
with at least one, preferably with two cantilever unit(s) (1; 51; 91; 95) which can
be mounted on the respective edge region - coming to lie adjacent to the building
wall (3) - of one, preferably two opposite item wall or walls (7; 88) coming to lie
approximately perpendicularly to the building wall (3), and a respective fastening
element (19) for retaining the item (2) in co-operation with the respective cantilever
unit (1; 51; 91; 95) at the building wall (3), characterised in that each cantilever unit (1; 51; 91; 95) is a cantilever unit according to any one of
Claims 1 to 8, and that the fastening element (19) comprises a screw-in element (21,
35) which is formed such that it can be screwed into the projection for the positive
application of force.
10. Method for fastening an item (2), in particular a piece of furniture, an appliance
or a building extension unit, to a wall, in particular a building wall (3), in which
a cantilever unit (1; 51; 91; 95) is disposed at the edge region or regions - coming
to lie adjacent to the building wall - of at least one, preferably two opposite item
wall or walls (7; 88) coming to lie approximately perpendicularly to the building
wall (3), through which unit (1; 51; 91; 95) a fastening element (19), in particular
a screw, is passed and anchored in the building wall (3), characterised in that the cantilever unit (1; 51; 91; 95) is a cantilever unit according to any one of
Claims 1 to 8, and that the distance (d) of the item from the building wall (3) is
adjusted by turning the fastening element (19), formed as a screw element, and/or
the screw-in element (21; 35) about the aperture axis (11, 50; 83).
1. Unité en porte-à-faux (1;51;91;95) pour l'application sur au moins une paroi d'objet
(7;88) à placer approximativement perpendiculairement par rapport à une paroi de bâtiment
(3) d'un objet (2) à assujettir sur cette paroi de bâtiment (3), avec un plan d'appui
(13) pour l'appui sur la paroi d'objet respective (7;88) et un perçage (10) à travers
lequel s'insère un élément de fixation par vissage (19) dans la paroi de bâtiment
(3), l'axe géométrique (11,50;83) du perçage (10) étant agencé obliquement par rapport
au plan d'appui (13), en particulier sous un angle (α) entre 5° et 60°, de préférence
entre 8° et 20°, et l'ouverture d'entrée de perçage (15) par rapport a l'ouverture
de sortie de perçage (17) présentant un plus grand espacement par rapport au plan
d'appui (13) pour donner à un outil mis en oeuvre sur l'élément de fixation (19) pour
la réalisation de l'ancrage dans la paroi du bâtiment (3) de l'espace libre de mouvement
vis-à-vis de la surface de paroi d'objet (14) contiguë,
caractérisée par un appendice en forme de gradin (20,27) agencé dans le perçage (10) pour une application
de force par concordance de forma d'un élément d'insertion à vis (21,35) de l'élément
de fixation (19), tandis que la hauteur de gradin de l'appendice (20,27) est conçue
de telle sorte que l'élément de fixation (19) avec son élément d'insertion à vis (21)
est insérable par vissage par concordance de forme afin de prendre, par une torsion
relatives de l'élément d'insertion à vis (21,35) vis-à-vis de l'appendice (20,27),
un positionnement bloqué à une certaine distance de l'espacement d'objet (d) par rapport
à la paroi de bâtiment (3).
2. unité en porte-à-faux (1;51;91;95) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'insertion par vissage (21,35) de l'élément de fixation (19) peut être
inséré par taraudage manuel dans l'appendice (20,27).
3. Unité en porte-à-faux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par une douille évasée enfichable captive (46) qui est de préférence colorée de telle
sorts que le coloris de la douille évasée est adaptée au coloris de la paroi de l'objet,
tandis qu'en particulier l'appendice (20,27) est agencé en retrait suffisamment loin
de l'entrée de perçage (15) de sorte que la tête de l'élément de fixation (19) peut
être complètement enlevée.
4. Unité en porte-à-faux selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par un insert (20,27;55) introduit dans le perçage (10) comportant un appendice et en
particulier rotatif autour de l'axe de perçage (11,50;83).
5. Unité en porte-à-faux selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'axe (50) de l'insert est formé au moins dans un plan perpendiculaire au plan d'appui
(13), en particulier pivotant librement dans l'espace et de préférence en tant que
douille à bille (27) dans une cuvette à rotule.
6. Unité en porte-à-faux (1;51;91;96) selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que l'insert (20,27;79;103) est agencé pour être apte à la torsion radiale, et présente
en particulier un alésage fileté (20a,44) correspondant à l'élément d'insertion à
vis (21,35) de la vis de fixation (19), et comporte de préférence une application
d'outil (22,48) pour sa torsion radiale.
7. Unité en porte-à-faux (1) selon les revendications 4 à 6, caractérisée par une unité de serrage (42,43) pouvant être libérable en torsion avec l'insert (20,27)
autour de l'axe de perçage (11,50,83) ainsi qu'en particulier apte à être bloquée
et protégés contre la torsion.
8. Unité en porte-à-faux (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par une construction renversée avec un plan symétrie perpendiculaire à la surface d'appui
(13) et de préférence par des seconds perçages (23a,23b) agencés de préférence perpendiculairement
au plan d'appui (13) pour les vis de blocage (8) à introduire dans les parois latérales
des objets.
9. Kit de montage pour la fixation d'un objet (2) sur une paroi, en particulier d'une
paroi de bâtiment (3), avec au moins une, de préférence deux, unités en porte-à-faux
(1;51;91;95) pouvant être fixées sur la zone marginale applicable sur la paroi d'objet
(3) respectivement contiguë de la paroi de bâtiment (3), d'une paroi d'objet ou de
préférence de deux parois d'objet (7;88) approximativement perpendiculaire(s) à la
paroi de bâtiment (3) et avec chaque fois un élément de fixation (19) pour le maintien
de l'objet (2) en coopération avec l'unité en porte-à-faux respective (1;51;91;95)
sur la paroi du bâtiment (3),
caractérisé en ce que, chaque unité en porte-à-faux (1;51;91;95) est une unité en porte-à-faux selon l'une
des revendications 1 à 8, et en ce que l'élément de fixation (18) présente un élément d'insert fileté (21,35) qui est conçu
de façon à pouvoir se visser dans l'appendice pour l'application de force par concordance
de forme.
10. Procédé pour la fixation d'un objet (2), en particulier d'un meuble, d'un appareil
ou d'une unité d'aménagement de bâtiment sur une paroi, en particulier d'une paroi
de bâtiment (3), au cours duquel, sur la ou les zone (s) marginales contiguës à la
paroi du bâtiment, d'au moins une, de préférence de deux parois d'objet (7;88) opposées
entre elles à appliquer approximativement perpendiculairement sur la paroi de bâtiment,
est disposée une unité en porte-à-faux (1;51;91;95), à travers de laquelle (1;51;91;95)
est introduit un élément de fixation (19), en particulier une vis pour l'ancrage dans
la paroi du bâtiment (3), caractérisé en ce que l'unité en porte-à-faux (1;51;91;95) est une unité en porte-à-faux selon l'une des
revendications 1 à 8 et en ce qu'un positionnement de l'espacement de l'objet (d) par rapport à la paroi de bâtiment
(3) est effectué par torsion de l'élément de fixation (19) conçu comme élément à vis
et/ou de l'élément à vis (21;35) autour de l'axe de perçage (11,50;83).