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<ep-patent-document id="EP96810530B1" file="EP96810530NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0761127" kind="B1" date-publ="20030115" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDK..FR....ITLI..NLSE......SI............................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM350 (Ver 2.1 Jan 2001)
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Patentanwälte AG
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Krageinheit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, einen Montagesatz gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9 sowie ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10.</p>
<p id="p0002" num="0002">Unter Gebäudeausbauteilen werden u. a. Storen, Fensterblend- und Türrahmen, Stürze, Simsbretter, Tische (insbesondere Tischplatten), Tablare, Trennwände, Badezimmermöbel, Konsolen, Schränke etc. verstanden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Gegenstände, bevorzugt lediglich Schränke wurden bisher durch in ihre Rückwand eingesetzte Schrauben an den Wänden von Gebäuden befestigt. Da in der Regel die Gegenstandsrückwand aus Kostenersparnisgründen aus billigem, nicht sehr stabilem Material gefertigt wird, ließ diese Art der Befestigung zu wünschen übrig.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine verbesserte Befestigungsart wurde mit an den Seitenwänden der Gegenstände, bevorzugt lediglich bei Schränken angebrachten Krageinheiten erreicht. Diese klotzartigen (prismatischen) Krageinheiten waren im hinteren Seitenwandbereich unmittelbar vor der Rückwand angeschraubt. In der Mitte parallel zur auf die Seitenwand anzulegenden Anlageebene, also senkrecht zur Rückwand des Gegenstands, war ein Durchbruch für eine Halteschraube vorhanden. Die Achse des Durchbruchs verlief parallel zur Gegenstandsseitenwandoberfläche und senkrecht zur Gegenstandsrückwand.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Eine weitere Krageinheit ist aus der DE-A 1 291 872 bzw der DE-A 1 282 894 mit einem U-förmig ausgebildeten Träger bekannt, der am aufzuhängenden Möbelstück angeordnet war. Im Inneren des Trägers, zwischen dessen Schenkeln, war ein auf einer Schraubenspindel verschiebarer Klotz mit einem Durchgangsloch für eine Befestigungsschraube vorhanden. Durch Verdrehen der Spindel konnte der Klotz verschoben werden. Da die Schraube fest in der Wand saß, war hierdurch je nach Lage der Schraubenspindel eine Höhen- oder eine Seitenjustierung des Möbelstückes möglich. Das Durchgangsloch war bevorzugt derart ausgebildet, dass die Befestigungsschraube sowohl senkrecht als auch geneigt zur Wand eingeführt werden konnte. Das schräge Einbringen der Befestigungsschraube sollte ein Aufnehmen von Zugkräften begünstigen. Die Befestigungsschraube lag mit ihrer Kopfunterseite am Durchgangslochrand des verschiebbaren Klotzes auf.</p>
<p id="p0006" num="0006">Zur Wandmontage wurde zuerst die Rückwand entsprechend der Durchbruchslage der im Schrankinnenraum zu montierenden Krageinheiten durchbohrt. Anschließend wurden paßgenau zu Bohrung und Durchbruch die jeweiligen Krageinheiten angeschraubt und der Schrank am Montageort an die Gebäudewand gehalten. Die Orte für die zu dübelnden Gebäudewandlöcher wurden markiert. An den markierten Orten wurden dann Löcher für die die Befestigungsschrauben aufnehmenden Wanddübel gebohrt und die Dübel eingesteckt. Der Schrank wurde anschließend mit durch die Durchbrüche der Krageinheiten gesteckten Schrauben in den verdübelten Wandlöchern befestigt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Wurden Schrauben mit einem in der Schraubenlängsrichtung fixierten, aber um die Achse verdrehbaren Schraubelementen in Schraubenkopfnähe verwendet, so konnte nach Einschrauben des Schraubelements in die Krageinheit mit dem Einschraubgrad der Schraube in die Gebäudewand der Wandabstand des Schranks eingestellt werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren, einen Montagesatz sowie eine Krageinheit zu schaffen, welche gegenüber dem Stand der Technik eine einfachere und schnellere Montage von Gegenständen an einer Wand, insbesondere an einer Gebäudewand zulässt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe für die Krageinheit durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, für den Montagesatz durch die Merkmale des Patentanspruchs 9 und für das Verfahren durch die Merkmale des Patentanspruchs 10.</p>
<p id="p0010" num="0010">Es wird jetzt eine Krageinheit mit einem zur Gegenstandsrückwand bzw. Gebäudewand nicht mehr senkrecht, d. h. zur Gegenstandsseitenwand nicht mehr parallel verlaufenden Durchbruch verwendet, sondern mit einem Durchbruch, dessen Achse schräg zur Seitenwandoberfläche, d. h. unter einem Winkel α zwischen 5° und 60°, bevorzugt<!-- EPO <DP n="3"> --> zwischen 8° und 20° verläuft, wobei der Durchbruchsaustritt häher an der die Krageinheit tragenden Seitenwand liegt als der Durchbruchseintritt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Krageinheiten werden jeweils an den Gegenstandsseitenwänden angeschraubt Sie haben eine Anlagefläche (Anlageebene), mit der sie an der betreffenden Gegenstandsseitenwand bevorzugt innen anliegen. Die Durchbrüche der erfindungsgemäßen Krageinheiten verlaufen somit unter dem obengenannten Winkel zu dieser Anlagefläche.</p>
<p id="p0012" num="0012">Infolge des schrägen Durchbruchs in der erfindungsgemäßen Krageinheit kann auf die oben angeführte, zeitaufwendige Montage- und Markiermethode verzichtet werden. Die erfindungsgemäße Krageinheit kann nämlich direkt, ohne vorher ein Loch in die Rückwand zu bohren, in der Nähe der Rückwand an die Seitenwände angeschraubt werden. Nach dem Plazieren des Schranks an der Gebäudewand wird mit einem in den Durchbruch eingesetzten Bohrer durch die Rückwand hindurch in die Gebäudewand gebohrt. Das Loch wird in bevorzugter Weise schon passend für den entsprechenden Dübel gebohrt. Der Dübel wird durch den Durchbruch hindurch in das Wandbohrloch eingesetzt. Anschließend wird die Befestigungsschraube durch den Durchbruch in die Krageinheit gesteckt und in das verdübelte Wandbohrloch eingeschraubt. Wurde eine Befestigungsschraube mit einem auf den Schraubenschaft drehbaren, axial fixierten Schraubelement verwendet, wird dieses dann zur Distanzausrichtung in einen stufenförmigen Ansatz im Durchbruch eingedreht. Die Befestigungsschraube wird dann solange eingeschraubt, bis die gewünschte Distanz erreicht ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wird nun in einer bevorzugten Ausführungsform der Krageinheit der Durchbruch nicht lediglich fest unter einem vorgegebenen Winkel in der Einheit angeordnet, sondern verwendet man einen in der Einheit schwenkbaren Einsatz, der diesen<!-- EPO <DP n="4"> --> Durchbruch aufweist, so kann die Winkellage des Durchbruchs individuell entsprechend dem Platzbedarf (Bedienfreiraum) für den Einsatz eines Werkzeugs zum Eindrehen des Befestigungselements in die Gebäudewand gewählt werden. Dieser Bedienfreiraum richtet sich danach, ob lediglich ein einfacher Schraubenzieher oder z. B. eine Bohrmaschine verwendet wird.</p>
<p id="p0014" num="0014">Wird nun der Einsatz um die Durchbruchsachse verdrehbar ausgebildet, so kann mit dessen Verdrehen der gewünschte Schrankabstand eingestellt werden. Der Einsatz weist dann eine zur Befestigungsschraube passende Gewindebohrung auf, welche auch erst mit dem Gewinde der Befestigungsschraube eingeschnitten werden kann. Wird das Befestigungselement erst in den Einsatz eingedreht und anschließend der Einsatz zusammen beim Einschrauben in die Gebäudewand verdreht, so kann die Befestigungsschraube (Befestigungselement) so in den Einsatz eingedreht werden, daß der Schraubenkopf eine gewünschte Lage, z. B. nicht überstehend, einnimmt. Der Abstand der Gegenstandsrückwand zur Gebäudewandoberfläche wird dann über den Einschraubgrad der Befestigungsschraube in die Gebäudewand erreicht. Es kann jedoch auch die Befestigungsschraube mit Blick auf einen optimalen Einschraubgrad in die Gebäudewand eingeschraubt werden und der Abstand durch Verdrehen des Einsatzes auf dem Schraubengewinde der Befestigungsschraube erreicht werden. Hierbei kann allerdings der Schraubenkopf über die Krageinheit vorstehen oder in diese eintreten; eine überzustülpende Stülphülse müßte dann mit einem entsprechend großen Innenraum ausgebildet sein. In beiden Fällen ist der Einsatz im Basisgehäuse der Krageinheit axial gehalten, aber um die Durchbruchsachse herum verdrehbar.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Krageinheit wird man bevorzugterweise mit einer lösbaren Arretierung gegen Verdrehen des Einsatzes ausbilden. Die Arretierung würde man einlegen, wenn die Befestigungsschraube in den Einsatz eingedreht werden soll.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Aus Kostenersparnisgründen wird man in bevorzugter Weise die Krageinheiten normiert aus ein und demselben Material (Kunststoff oder Metallguß), möglichst in einer universellen Größe anfertigen. Um nun diese universelle Krageinheit an die unterschiedlichen Farbausgestaltungen der Gegenstandsinnenräume anzupassen - man denke nur an die vielen unterschiedlichen Holzarten, welche für Wand-, insbesondere Küchenschränke verwendet werden - kann auf die Krageinheiten haubenartig eine entsprechend eingefärbte und gemusterte Stülphülse gesteckt werden. In bevorzugter Weise wird man Stülphülse und Krageinheit mit Einrastelementen ausstatten, damit die Stülphülse später nicht abfallen kann.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Krageinheit spiegelbildlich mit einer Spiegelebene senkrecht zur Anlagefläche an der Seitenwand ausgebildet. Hierdurch kann ein- und dieselbe Krageinheit rechts bzw. links anliegend an Seitenwänden verwendet werden. Soll die spiegelbildliche Ausgestaltung unterbleiben, müßten die Bohrungen in der Krageinheit für die in die Seitenwände einzuschraubende Halteschrauben symmetrisch mit jeweils zwei Ansenkungen für den Schraubenkopf versehen sein. Ferner müßte dann die Krageinheit zwei einander gegenüberliegende Anlageflächen für die betreffenden linke bzw. rechte Seitenwand aufweisen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Im folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Krageinheit anhand von Zeichnungen näher erläutert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich zusätzlich aus der nachfolgenden Beschreibung. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Längsschnitt durch einen Gegenstand, der unter Verwendung der erfindungsgemäßen Krageinheit an einer Gebäudewand gehalten ist, wobei hier die Krageinheit in einer Gegenstandsecke angeordnet ist,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Draufsicht auf die in eine Schrankecke eingebaute Krageinheit,<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Variante zu der in <b>Figur 1</b> gezeigten Krageinheit, wobei hier noch nicht das Dübelloch in der Gebäudewand gebohrt ist; auch ist keine Stülphülse vorhanden,</dd>
<dt>Fig. 4a</dt><dd>bis 4c eine Variante zu den in den <b>Figuren 1 bis 3</b> gezeigten Krageinheiten, wobei
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><b>Figur 4a</b> eine Draufsicht auf die Oberseite,</li>
<li><b>Figur 4b</b> einen Längsschnitt und</li>
<li><b>Figur 4c</b> eine Draufsicht auf die Unterseite dieser Krageinheit zeigen,</li>
</ul></dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine weitere Variante einer Krageinheit sowie</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Variante zu der in <b>Figur 5</b> gezeigten Krageinheit, welche in die Gegenstandsrückwand einsetzbar ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0019" num="0019"><b>Figur 1</b> zeigt einen Schrank <b>2</b> als Gegenstand, der unter Verwendung einer Krageinheit <b>1</b> an einer Gebäudewand <b>3</b> gehalten ist. Vom Schrank sind in <b>Figur 1</b> lediglich dessen Rückwand <b>5</b> und einer seiner Seitenwände <b>7</b> dargestellt. Die Krageinheit <b>1</b> ist in einer Schrankinnenkante <b>9</b> zwischen der Seiten- und Rückwand <b>7</b> und <b>5</b> angeordnet und mit zwei Schrauben <b>8</b>, von denen in <b>Figur 1</b> lediglich eine gestrichelt dargestellt ist, an der Seitenwand <b>7</b> angeschraubt. Die Krageinheit <b>1</b> hat einen Durchbruch <b>10</b>, dessen Achse <b>11</b> schräg zur Anlageebene <b>13</b>, mit der die Krageinheit <b>1</b> zur Anlage auf der Oberfläche <b>14</b> der Schrankseitenwand <b>7</b> anliegt, verläuft. Der Winkel α zwischen der Achse <b>11</b> und der Oberfläche <b>14</b> liegt zwischen 5° und 60°, bevorzugt zwischen 8° und 20°, wobei die Durchbruchseintrittsöffnung <b>15</b> gegenüber der -austritts- öffnung <b>17</b> einen größeren Abstand von der Anlageebene <b>13</b> hat. Durch diese Schräge ergibt sich für ein an eine Befestigungsschraube<!-- EPO <DP n="7"> --> <b>19</b> als Befestigungslement angreifendes Werkzeug ein größerer Bedienfreiraum. Man schabt sich bei der Verwendung eines nicht dargestellten Schraubenziehers nicht mehr die Knöchel an der Seitenwandoberfläche auf. Bei der Verwendung einer (nicht dargestellten) Bohrmaschine zum Durchbohren der Rückwand <b>5</b> sowie zum Bohren in der Gebäudewand <b>3</b> kann das Bohrfutter die Schrankinnenseitenoberfläche nicht mehr beschädigen. Die die Durchbruchsöffnung <b>15</b> aufweisende Oberseite der Krageinheit <b>1</b> geht über abgerundete Kanten in die zur Anlageebene <b>15</b> senkrechten Seitenflächen über.</p>
<p id="p0020" num="0020">In <b>Figur 1</b> ist in den Durchbruch <b>10</b> eine Gewindehülse <b>20</b> mit einem Innengewinde <b>20a</b> als den Durchbruch verengender stufenförmiger Ansatz fest eingeklemmt. Die Länge der Gewindehülse <b>20</b> ist etwas kleiner als die Länge des Durchbruchs <b>10</b>. In der Gewindehülse <b>20</b> sitzt formschlüssig ein auf der Befestigungsschraube <b>19</b> axial nicht verschiebbares (arretiertes), aber (radial) drehbares Einschraubelement <b>21</b>. Die Befestigungsschraube <b>19</b> ist in die Gebäudewand <b>3</b> bereits in einen Dübel <b>18</b> eingeschraubt dargestellt. Entsprechend dem Einschraubgrad des Einschraubelements <b>21</b> in die Gebäudewand <b>3</b> kann der Abstand <b>d</b> der Schrankrückwand <b>5</b> von der Gebäudewand <b>3</b> eingestellt werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei der beispielsweisen Befestigungsschraube <b>19</b> als Befestigungselement ist das Einschraubelement <b>21</b> axial durch einen den Schraubenschaft <b>31</b> umgreifenden Wulst <b>32</b> und eine Aufbördelung <b>33</b> am oberen Schraubenende axial fixiert, jedoch frei um die Schraubenachse verdrehbar gehalten. Nach einem gewindefreien, an den Wulst <b>32</b> anschließenden Schaftbereich <b>34</b> weist die Schraube <b>19</b> ein "Holzgewinde" <b>35</b> auf. Das Schraubenende hat ein (gestrichelt angedeutetes) Sechskantsackloch <b>37</b> zum Ansetzen eines entsprechenden (nicht dargestellten) Sechskantschlüssels. Das Einschraubelement <b>21</b> hat an seinem oberen Ende eine vierzackige Krone <b>39</b> zum Ansatz eines entsprechenden (nicht dargestellten) Kronenschlüssels. Kronen- und Sechskantschlüssel können in einem<!-- EPO <DP n="8"> --> Werkzeug miteinander vereint sein, wobei dann der Konusschlüssel axial verschiebbar ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bei der in <b>Figur 1</b> dargestellten bevorzugten Ausführungsvariante hat die Gewindehülse <b>20</b> an ihrem oberen Ende einen insbesondere als Krone ausgebildeten Werkzeugansatz <b>22</b> für einen (nicht dargestellten) Kronenschlüssel. Die Gewindehülse <b>20</b> ist axial festgehalten und kann mit diesem Kronenschlüssel radial zur Hülsenachse <b>11</b> verdreht werden. Anstelle der oben beschriebenen teuren Befestigungsschraube <b>19</b> kann nun eine handelsübliche "Holzschraube" verwendet werden, deren Gewinde bevorzugt bis zum Ansatz des Schraubenkopfes ausgebildet ist. Die Befestigungsschraube wird nun in die Gewindehülse <b>20</b> annähernd vollständig eingedreht. Anschließend wird bei frei drehbarer Hülse <b>20</b> die Befestigungsschraube in die Gebäudewand <b>3</b> eingedreht, wobei auch hier über den Eindrehgrad in die Gebäudewand <b>3</b> der Wandabstand <b>d</b> eingestellt werden kann.</p>
<p id="p0023" num="0023">Selbstverständlich kann auch bei feststehender Befestigungsschraube durch Verdrehen der Gewindehülse <b>20</b> der Wandabstand <b>d</b> verändert werden. In diesem Fall steht jedoch der Schraubenkopf mehr oder weniger über die Krageinheit heraus.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der Freiraum oberhalb der Gewindehülse <b>20</b> ist so groß gewählt, daß auch der Kopf einer nicht dargestellten handelsüblichen Schraube (Rundkopf-, Senkkopf-, Linsenkopfschraube, ...), welche kein Einschraubelement <b>21</b> aufweist, aufgenommen werden kann.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Krageinheit <b>1</b> alleine zeigt <b>Figur 2</b> in einer perspektivischen Darstellung. Es sind hier die beiden Durchgangslöcher <b>23a</b> und <b>23b</b> für Schrauben <b>8</b> zur Befestigung an der Seitenwand <b>7</b> sowie der Durchbruch <b>10</b> zu sehen. Die Krageinheit <b>1</b> hat einen mit zwei Schrauben <b>41a</b> und <b>41b</b> gegen einen Basisteil <b>42</b> andrückbaren Klemmdeckel <b>43.</b> Mit dem Klemmdeckel <b>43</b> kann die Gewindehülse <b>20</b> verdrehfest zwischen Klemmdeckel <b>43</b> und Basisteil <b>42</b> gehalten werden. Der Klemmdeckel<!-- EPO <DP n="9"> --> <b>43</b> ist vollständig abnehmbar. Die Gewindehülse <b>20</b> kann dann herausgenommen werden. Bei herausgenommener Gewindehülse <b>20</b> ist ein großer Durchbruchsquerschnitt im Basisteil <b>42</b> gegeben, wodurch problemlos mit einem Bohrer hindurch in die Gebäudewand <b>3</b> ein Dübelloch gebohrt werden kann. Auch kann durch diesen großen Querschnitt ein Dübel in das gebohrte Dübelloch eingeführt werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Krageinheit <b>1</b> muß nicht zweiteilig aufgebaut sein; es kann auch eine einteilige verwendet werden. Die Zweiteiligkeit erleichtert jedoch die Montage der Gewindehülse <b>20</b> bzw. der unten beschriebenen Kugelhülse <b>27</b>.</p>
<p id="p0027" num="0027"><b>Figur 2</b> zeigt ferner den spiegelbildlichen Aufbau der Krageinheit <b>1</b>. Die Symmetrieebene liegt senkrecht zur Anlagefläche <b>13</b> und beinhaltet die Durchbruchsachse <b>11</b>, wie sie in <b>Figur 1</b> dargestellt ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Krageinheit <b>1</b> kann eine aufsetzbare Stülphülse <b>46</b> aufweisen. Die Stülphülsen <b>46</b> gibt es in mehreren farblichen und mustermäßigen Ausführungsvarianten, um eine Anpassung an die betreffende Holzart der Schrankinnenwandung zu erreichen. Bevorzugt wird man an der Stülphülseninnenseite Nasen <b>47</b> als Rastelemente vorsehen, welche bevorzugt in einen Spalt <b>45</b> zwischen Klemmdeckel <b>43</b> und Basisteil <b>42</b> greifen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Anstelle der Gewindehülse <b>20</b> kann auch, wie in <b>Figur 3</b> dargestellt ist, eine frei drehbare Kugelhülse <b>27</b> mit einer Gewindebohrung <b>44</b> in einer Kugelpfanne <b>28</b> liegend verwendet werden. Hierdurch wird ein weiterer Schwenkungsfreiheitsgrad erhalten. Die Kugelhülse <b>27</b> hat an ihrem oberen Bereich einen als Krone ausgebildeten Werkzeugansatz <b>48</b> analog zu demjenigen der Gewindehülse <b>20</b>. Hierdurch kann auch die Kugelhülse <b>27</b> mit einem Werkzeug im nicht eingeklemmten Zustand analog zur Gewindehülse <b>20</b> um ihre Durchbruchsachse <b>27</b> zur Abstandsverstellung auf dem Gewinde der Befestigungsschraube gedreht werden.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Anstelle der Gewindehülse <b>20</b> und der Kugelhülse <b>27</b> kann auch der Durchbruch lediglich einen nicht dargestellten, festen stufenförmigen Ansatz aufweisen. Dieser Ansatz kann auch gewindelos sein, sofern man ein gewindeschneidendes Schraubelement bzw. eine Schraube mit einem gewindeschneidenden Gewinde verwendet. Die Kugelhülse <b>27</b> gestattet einen großen Winkelauswahlbereich für die Achse der Befestigungsschraube <b>19.</b></p>
<p id="p0031" num="0031">Durch die Ausgestaltung der Krageinheit mit einer um die Durchbruchsachse drehbaren Hülse <b>20</b> bzw. <b>27</b> können anstelle der teuren und aufwendigen oben beschriebenen Befestigungsschrauben <b>19</b> auch landläufige "Holzschrauben" verwendet werden. Diese Schrauben werden durch das Gewinde der Hülse <b>20</b> bzw. <b>27</b> hindurch in das Wanddübelloch eingeschraubt. Der gewünschte Abstand <b>d</b> wird dann durch Verdrehen der Hülse <b>20</b> bzw. <b>27</b> eingestellt. Der gesamte gewindetragende Bereich der Befestigungsschraube wirkt dann als Einschraubelement analog zu dem oben beschriebenen Einschraubelement <b>21.</b> In diesem Fall wird man jedoch bevorzugt eine Befestigungsschraube verwenden, bei der sich der gewindetragende Bereich über die gesamte Schraubenlänge erstreckt. Nachteilig bei dieser Ausführungsart ist die unterschiedliche Lage des Schraubenkopfes der Befestigungsschraube zur Oberseite der Krageinheit. Der Schraubenkopf kann nun schon in der Krageinheit liegen oder über deren Oberfläche vorstehen. Auch zieht diese Ausführungsvariante eine höhere Stülphülse nach sich, welche ja den Schraubenkopf aufzunehmen hat. Vorteilhafterweise kann man jedoch auch die Schraube paßgenau, wie oben ausgeführt ist, in die Krageinheit eingeschrauben, wobei dann der Wandabstand <b>d</b> durch den Einschraubgrad in die Wand erreicht wird.</p>
<p id="p0032" num="0032">Anstelle der obenbeschriebenen Krageinheit <b>1</b> kann auch eine zu dieser analog ausgebildete, in den <b>Figuren 4a</b> bis <b>4c</b> dargestellte Krageinheit <b>51</b> verwendet werden. Diese Krageinheit <b>51</b> hat einen verdrehbaren, mit einem Arretierelement <b>53</b> jedoch gegen Verdrehen arretierbaren Einsatz <b>55</b>. Der Einsatz<!-- EPO <DP n="11"> --> <b>55</b> hat einen ein Innengewinde <b>56</b> aufweisenden Innenbereich für den formschlüssigen Angriff der Befestigungsschraube, wobei dieses Innengewinde <b>56</b> auch erst beim Eindrehen der Befestigungsschraube durch diese eingeschnitten werden kann. Der Einsatz <b>55</b> kann nun analog zur bereits oben beschriebenen Gewinde- oder Kugelhülse <b>20</b> bzw. <b>27</b> ausgebildet sein. Als Arretierelement <b>53</b> wird man bevorzugt einen Keil <b>53</b> verwenden, der in einer Längsnut <b>57</b> im Basisteil <b>59</b> der Krageinheit <b>51</b> und einer gegenüberliegenden Nut <b>60</b> im Einsatz <b>55</b> eindrückbar ist. Der Einsatz <b>55</b> ist axial fixiert im Basisteil <b>59</b> gehalten. Die axiale Fixierung kann, wie bereits oben beschrieben, ausgeführt sein.</p>
<p id="p0033" num="0033">Auch kann der Einsatz über eine mit einer Sollbruchstelle versehene Verbindung mit dem Basisteil der Krageinheit vorerst unverdrehbar fixiert und nach dem Aufbrechen der Sollbruchstelle dann um seine Durchbruchsachse drehbar sein. Wie leicht aus der untenstehenden Beschreibung des Befestigungsvorgangs ersichtlich ist, ist die Festigkeit der Sollbruchstelle derart ausgewählt, daß die Sollbruchstelle während des Einschraubvorgangs der Befestigungsschraube in den Einsatz hält. Ist die Schraube soweit eingeschraubt bis der Schraubenkopf annähernd mit der Oberseite der Krageinheit <b>51</b> abschließt, wird die Sollbruchstelle durch einen Hammerschlag bevorzugt auf den Schraubenkopf aufgetrennt, wodurch nun der Einsatz um seine Längsachse verdrehbar wird.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bevorzugt wird man den hülsenartigen Einsatz <b>55</b> mit zwei einander gegenüberliegenden Längsschlitzen <b>61a</b> und <b>61b</b> und einer radialen umlaufenden Nut <b>63</b> versehen. In diese Nut <b>63</b> greift mit einer Spielpassung ein koaxialer Steg <b>65</b> im Durchbruch <b>66</b> des Basisteils <b>59</b> der Krageinheit <b>51</b>. Aufgrund der Spielpassung ist der Einsatz <b>55</b> um seine Längsachse im Basisteil <b>59</b> drehbar. Der Steg <b>65</b> weist eine koaxiale Einlauframpe <b>67</b> für das Einsetzen des Einsatzes <b>55</b> auf. Die Außenkontur des zwischen der Nut <b>63</b> und dem stirnseitigen Ende <b>68</b> des Einsatzes <b>55</b> liegenden zweiteiligen Ansatzes <b>69a/b</b> ist nicht kreisförmig, sondern annähernd elliptisch<!-- EPO <DP n="12"> --> mit den zueinander senkrechtliegenden Durchmessern <b>f</b> und <b>g</b> ausgebildet. Der Durchmesser <b>f</b> ist so gewählt, daß er um eine Spieltoleranz kleiner ist als der Innendurchmesser des Durchbruchs <b>66</b> an der Stelle des Stegs <b>65</b>. Der Durchmesser <b>f</b> entspricht dem Durchmesser des Durchbruchs <b>66</b> an den stegfreien Teilen minus eine Spieltoleranz. Die Breite der Längsschlitze, insbesondere im Bereich der Ansätze <b>66a</b> und <b>66b</b> sowie benachbart, ist um eine Toleranz größer als die doppelte Höhe des Steges <b>63</b>. Diese Abmessungen gestatten ein Einschieben des Einsatzes <b>55</b> in den Durchbruch <b>66</b> und ein Überschieben über den Steg <b>65</b> mit nachfolgendem Einschnappen in die Nut <b>63</b>. Der restliche Außendurchmesser des Einsatzes <b>55</b> ist um eine Toleranz kleiner als der restliche Durchmesser des Durchbruchs <b>66</b>, wobei die Toleranz derart gewählt ist, daß ein gleitendes Verdrehen möglich ist, aber der Einsatz <b>55</b> nicht "wackelt". Während des Eindrehvorgangs der Befestigungsschraube in den Einsatz <b>55</b> ist dieser mit eingelegtem Keil <b>53</b> gegen Verdrehen gesichert, welcher nach dem Eindrehen dann wieder entfernt und damit die Arretierung aufgehoben wird. Anschließend wird dann die mit dem Einsatz <b>55</b> drehbare Befestigungsschraube soweit in das verdübelte Gebäudewandloch eingeschraubt, bis der gewünschte Abstand zwischen der Schrankrückwand und der Gebäudewandoberfläche erreicht ist.</p>
<p id="p0035" num="0035">Anstelle den Steg <b>65</b> mit der Einlauframpe <b>67</b> im Durchbruch <b>66</b> des Basisteils <b>59</b> anzuordnen und die Nut <b>60</b> am Einsatz <b>55</b> kann der Steg am Einsatz und die Nut auch in Durchbruch angeordnet werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Anstatt zwei Krageinheiten an gegenüberliegenden Gegenstandsseitenwänden anzuordnen, kann auch nur eine einzige verwendet werden. Diese einzige Krageinheit ist dann an der Gegenstandsabdeckung in der Mitte des der Gebäudewand benachbart zu liegen kommenden Randbereichs anzuordnen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Anstelle der obenerwähnten Befestigungselemente können als Befestigungselemente auch "dübellose" Schrauben verwendet<!-- EPO <DP n="13"> --> werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Anstelle des obengenannten Schranks <b>2</b> lassen sich selbstverständlich mit der erfindungsgemäßen Krageinheit auch andere, in der Beschreibungseinleitung beispielsweise aufgeführte Gegenstände an Gebäudewänden befestigen. Die Krageinheit <b>1</b> bzw. <b>51</b> wird in bevorzugter Weise immer dann eingesetzt, wenn eine Befestigung an einer annähernd senkrecht zur Gebäudewand stehenden Seitenwand oder in einer Gegenstandsecke vorgenommen werden muß.</p>
<p id="p0039" num="0039">Auch können mit der oben beschriebenen Krageinheit Gegenstände und Geräte innerhalb eines Gehäuses befestigt werden. Handelt es sich beispielsweise bei dem Gehäuse um ein Blechgehäuse, wird man für die Befestigungsschrauben Blechschrauben verwenden; auch können Schrauben mit metrischem Gewinde, sog. "Metallschrauben", verwendet werden.</p>
<p id="p0040" num="0040">Seiten- und Rückwände müssen bei Verwendung der erfindungsgemäßen Krageinheit nicht mehr annähernd senkrecht zueinander liegen. Es kann die Krageinheit auch an Seitenwänden montiert werden, welche gegenüber der Rückwand bzw. der Gebäudewand einen von der Senkrechten abweichenden Winkel haben. Eine Verwendung z. B. an horizontal liegenden Seitenwänden, welche jedoch annähernd senkrecht zur Gebäude- oder Schrankrückwand liegen, ist ebenfalls möglich. Die Krageinheit mit der Kugelhülse <b>27</b> läßt sich jedoch bevorzugt auch an schrägen Seitenwänden verwenden, da aufgrund des verstellbaren "Einschraubwinkels" der optimale Bedienfreiraum für das Bohr- bzw. Schraubwerkzeug wählbar ist.</p>
<p id="p0041" num="0041">Eine Verwendung von Krageinheiten an beliebig geneigten Seitenwänden ist möglich. Der neuen Schräge des Durchbruchs in der Krageinheit für die Befestigungsschraube müssen dann, ausgehend von der Wandneigung die 5° bis 60°, bevorzugt 8° bis 20° entsprechend überlagert werden, um den für ein Einschraubwerkzeug notwendigen Bedienfreiraum zu erhalten. Auch muß die Anlageebene <b>13</b> entsprechend geneigt ausgebildet werden.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Insbesondere unter Verwendung der farblich mit einem entsprechenden Muster gestalteten Stülphülse kann die Krageinheit nicht nur an der Innenseite der Gegenstandsseitenwand, sondern auch an deren Außenseite angeordnet werden.</p>
<p id="p0043" num="0043">Wird keine Einstellbarkeit des Gegenstandsabstands <b>d</b> von der Gebäudewand gewünscht, so kann auf die Verdrehbarkeit des Einschraubelements <b>21</b> auf der Befestigungsschraube <b>19</b> sowie auf die Verdrehbarkeit der Einsätze <b>20</b>, <b>27</b> und <b>55</b> um deren Längsachse verzichtet werden.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die Durchgangslöcher <b>23a</b> und <b>23b</b> der in <b>Figur 2</b> dargestellten Krageinheit 1 können auch als Langlöcher ausgebildet werden, die sich dann parallel zur Rückwand <b>5</b> erstrecken. Diese (nicht dargestellten) Langlöcher ermöglichen dann eine Höhennachstellung des mit der Krageinheit an einer Wand gehaltenen Gegenstands. Selbstverständlich müßte das ursprünglich in die Rückwand durch den Durchbruch <b>10</b> hindurch gebohrte Loch in der Rückwand <b>5</b> durch Nachbohren oder Nachfeilen vergrößert werden. Um ein Verrutschen der dann an der Seitenwand höhenrichtig angeschraubten Krageinheit zu verhindern, sind die oberen Ränder der Langlöcher bevorzugt mit einer Riffelung oder Rasterung zu versehen, in der dann der Schraubenkopf formschlüssig gehalten ist.</p>
<p id="p0045" num="0045">Anstatt die Durchgangslöcher <b>23a</b> und <b>23b</b> als Langlöcher auszubilden, kann auch der Durchbruch <b>10</b> als Langloch ausgebildet werden, dessen Langlochausdehnung ebenfalls parallel zur Rückwand <b>5</b> verlaufen würde. Auch hier kann die oben erwähnte Riffelung oder Rasterung an der Längsschlitzoberseite vorgesehen sein. Selbstverständlich können sowohl die Durchgangslöcher <b>23a</b> und <b>23b</b> wie auch der Durchbruch <b>10</b> als Langlöcher ausgebildet werden.</p>
<p id="p0046" num="0046">Eine Ausführungsvariante, insbesondere zu der in den Figuren <b>4a</b> bis <b>4c</b> dargestellten Krageinheit <b>51</b>, zeigt <b>Figur 5</b>.<!-- EPO <DP n="15"> --> Analog zum die Krageinheit <b>51</b> haltenden Steg <b>65</b> ist hier ein robuster, entsprechend der Neigung des Durchbruchs <b>73</b> schräg gestellter Flansch <b>75</b> mit einem in einer Bohrung <b>77</b> gehaltenen Einsetzteil <b>79</b> vorhanden. Das Einsetzteil <b>79</b> hat einen Klemmring <b>80</b> mit einer seitlichen Einlaufschräge <b>81</b>, welche sein Hindurchschieben durch die Bohrung <b>77</b> erleichtert. Der Klemmring <b>80</b> kann auch zur Durchbruchsachse <b>83</b> annähernd parallel oder auch geneigt verlaufende (nicht dargestellte) Schlitze aufweisen, welche sich über den Klemmring <b>80</b> hinaus erstecken können. Hierdurch ist ein Nachinnenbiegen des Klemmrings <b>80</b> erleichtert. Das dem Klemmring <b>80</b> entgegengesetzte Ende des Durchbruchs <b>73</b> weist einen Haltering <b>84</b> auf, der ein Durchschieben des Einsetzteils <b>79</b> durch die Bohrung <b>77</b> hindurch verhindert. Halte- und Klemmring <b>84</b> resp. <b>80</b> sind entsprechend der Flanschdicke derart voneinander distanziert und der Durchmesser des Bereich zwischen Halte- und Klemmring <b>84</b> und <b>80</b> zum Durchmesser der Bohrung <b>77</b> derart mit einer Spielpassung ausgebildet, daß ein Verdrehen des Einsetzteils <b>79</b> in der Bohrung <b>77</b> möglich ist. Der Flansch <b>75</b> geht in ein Wandauflageteil <b>85</b> über. Der Wandauflageteil <b>85</b> ist mit zwei Schrauben <b>87</b>, von denen eine in <b>Figur 5</b> sichtbar ist, an einer Seitenwand des Gegenstands, insbesondere einer Schrankseitenwand <b>88</b>, angeschraubt. Die Durchbrüche <b>89</b> für die Schrauben <b>87</b> können nun gemäß den obigen Ausführungen als Bohrungen oder als Langlöcher ausgebildet sein. Mit einem nicht dargestellten Keil analog dem Keil <b>53</b> ist das Einsetzteil <b>79</b> beim Durchschrauben der hier nicht dargestellten Befestigungsschraube arretierbar. Der Keil kann dann für die Wandabstandseinstellung entfernt werden. Auch kann diese Krageinheit <b>91</b> mit einer nicht dargestellten Stülphülse überdeckt werden.</p>
<p id="p0047" num="0047">Flansch <b>75</b> und Wandauflageteil <b>85</b> zusammen bilden ein einziges Bauteil <b>92</b>, in dessen Durchbruch <b>73</b> dann das Einsetzteil <b>79</b> eingepreßt wird. Beide Teile <b>79</b> und <b>92</b> werden bevorzugt aus Kunststoff gespritzt. Der in einem (nicht dargestellten) Schlitz des Durchbruchs <b>73</b> liegende (nicht dargestellte) Keil zur Arretierung des Einsetzteils <b>79</b> kann an<!-- EPO <DP n="16"> --> das Einsetzteil <b>79</b> mit angespritzt und mit einer Sollbruchstelle versehen werden. In diesem Fall wird man an der Oberseite des Halterings <b>84</b> einen Angriff für ein Werkzeug anbringen, mit dem die Sollbruchstelle nach dem Durchschrauben der Befestigungsschraube und deren Einschrauben in die Gebäudewand zur Abstandseinstellung aufgebrochen werden kann. Der Angriff für das Werkzeug kann eine Ausbildung als Sechskantkopf für einen Schraubenschlüssel sein. Auch können Schlitze für die Verwendung eines Schraubenziehers vorgesehen werden. Es können selbstverständlich auch beide Ausformungen zusammen verwendet werden.</p>
<p id="p0048" num="0048">Anstelle des in <b>Figur 5</b> verwendeten zylinderförmigen Einsetzteils <b>79</b> kann auch bei entsprechender Ausgestaltung der Bohrung <b>77</b>, welche dann bauchig wäre, eine zur Kugelhülse <b>27</b> analoge Kugelhülse eingesetzt werden.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die in <b>Figur 5</b> dargestellte Krageinheit <b>91</b> kann gemäß der Darstellung in <b>Figur 6</b> in eine in die Gegenstandsrückwand <b>94</b> einsetzbare Krageinheit <b>95</b> abgeändert werden. In diesem Fall wird der die Schraube <b>87</b> aufnehmende Winkelschenkel weggelassen und der Flansch <b>75</b> als Flansch <b>97</b> mit einer ringförmigen Ausnehmung <b>99</b> ausgebildet. Diese Ausnehmung <b>99</b> ist nach unten und oben durch einen Halte- sowie einen Anschlagring <b>100a</b> bzw. <b>100b</b> begrenzt. Die beiden Ringe <b>100a</b> und <b>100b</b> sind entsprechend der Dicke der Rückwand <b>94</b> voneinander distanziert. Analog zum Flansch <b>75</b> der Krageinheit <b>91</b> ist in der Krageinheit <b>95</b> ebenfalls ein zum Einsetzteil <b>79</b> analog ausgebildetes Einsatzteil <b>103</b> eingesetzt. Auch hier kann das Einsatzteil <b>103</b> als Kugelhülse ausgebildet werden. Der Halteflansch <b>100a</b> hat in seinem zum Einsetzteil <b>103</b> freien Bereich <b>104</b> mehrere Längsschnitte <b>105,</b> welche dem Haltering <b>100a</b> eine Einsetzelastizität geben, damit er leichter in ein in die Rückwand <b>94</b> gebohrtes Loch <b>107</b> einsetzbar ist.</p>
<p id="p0050" num="0050">Um das Einsetzteil <b>103</b> während des Durchschraubens einer Befestigungsschraube und Eindrehens in die Gebäudewand <b>3</b> gegen<!-- EPO <DP n="17"> --> Verdrehen zu sichern, ist im Gegensatz zur Ausführung des Einsetzteils <b>79</b> eine Öse <b>109</b> für eine Halteschraube <b>110</b> vorhanden, welche in einem Gewindeloch <b>112</b> im Flansch <b>97</b> sitzt. Nach dem Einschrauben der Befestigungsschraube in die Gebäudewand <b>3</b> wird zur Distanzeinstellung der Gegenstandsrückwand <b>94</b> von der Gebäudewand <b>3</b> die Halteschraube <b>110</b> entfernt, wodurch das Einsatzteil <b>103</b> verdrehbar ist. Die Öse <b>109</b> und das Gewindeloch <b>112</b> stellen eine Ausführungsvariante zur Ausgestaltung des Halterings <b>84</b> des Einsetzteils <b>79</b> dar.</p>
<p id="p0051" num="0051">Im Unterschied zu den Krageinheiten <b>1</b>, <b>51</b> und <b>91</b>, welche auf den Seitenwänden angeordnet sind, sitzt die Krageinheit <b>95</b> in der Seitenwand, d. h. bevorzugt in der Rückwand.</p>
<p id="p0052" num="0052">Anstatt die Krageinheit <b>1</b>, <b>51</b>, <b>91</b> und <b>95</b> auf- bzw. in die Gegenstandsseitenwände einzusetzen, kann auch in einer vereinfachten Ausführung lediglich das Einsetzteil <b>79</b> bzw. <b>103</b> alleine in die Rückwand eingesetzt werden. In diesem Fall ist dann allerdings die Befestigungsschraube nicht mehr schräg einsetzbar, sondern annähernd senkrecht zur Oberfläche der betreffenden Gegenstandsrückwand.</p>
<p id="p0053" num="0053">Wird nun ein Einsetzteil mit einem zur Rückwand <b>94</b> annähernd senkrecht verlaufenden Befestigungsloch, durch das die Befestigungsschraube greift, benötigt, so kann lediglich das Einsetzteil <b>79</b> bzw. <b>103</b> der Krageinheit <b>91</b> oder <b>95</b> in ein entsprechend vorgebohrtes Loch in der Gegenstandsrückwand eingesetzt werden. Analog zur Beschreibung des Einsetzteils <b>79</b> sind auch hier Angriffsmittel für Werkzeuge am Haltering ausgebildet. Für eine Fixierung gegen Verdrehen bzw. für eine Freigabe zum Verdrehen zur Distanzeinstellung von der Gebäudewand kann auch hier eine Schraubenöse vorgesehen sein, durch die eine Halteschraube in die Gegenstandsrückwand eindrehbar bzw. wieder herausnehmbar ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> zum Anbringen an wenigstens einer zu einer Gebäudewand <b>(3)</b> annähernd senkrecht zu liegen kommenden Gegenstandswand <b>(7; 88)</b> eines an dieser Gebäudewand <b>(3)</b> zu haltenden Gegenstands <b>(2),</b> mit einer Anlageebene <b>(13)</b> zur Anlage an der jeweiligen Gegenstandswand <b>(7; 88)</b> und einem Durchbruch <b>(10),</b> durch den ein in die Gebäudewand <b>(3)</b> einschraubbares Befestigungselement <b>(19)</b> hindurchgreift, wobei die geometrische Achse <b>(11, 50; 83)</b> des Durchbruchs <b>(10)</b> schräg zur Anlageebene <b>(13),</b> insbesondere unter einem Winkel (α) zwischen 5° und 60°, bevorzugt zwischen 8° und 20°, angeordnet ist, und die Durchbruchseintrittsöffnung <b>(15)</b> gegenüber der Durchbruchsaustrittsöffnung <b>(17)</b> einen grösseren Abstand von der Anlageebene <b>(13)</b> hat, um einem am Befestigungselement <b>(19)</b> zur Herstellung der Verankerung in der Gebäudewand <b>(3)</b> anzusetzenden Werkzeug Bedienfreiraum zur benachbarten Gegenstandswandoberfläche <b>(14)</b> zu geben, <b>gekennzeichnet durch</b> einen im Durchbruch <b>(10)</b> angeordneten stufenförmigen Ansatz <b>(20, 27)</b> für einen formschlüssigen Kraftangriff eines Einschraubelements <b>(21, 35)</b> des Befestigungselements <b>(19),</b> wobei die Stufenhöhe des Ansatzes <b>(20, 27)</b> so gross ausgebildet ist, dass das Befestigungselement <b>(19)</b> mit seinem Einschraubelement <b>(21, 35)</b> formschlüssig einschraubbar ist, um <b>durch</b> ein relatives Verdrehen des Einschraubelements <b>(21, 35)</b> gegenüber dem Ansatz <b>(20, 27)</b> um die Durchbruchsachse <b>(11, 50;83)</b> eine abstandsmässig arretierte Einstellung des Gegenstandsabstands <b>(d)</b> von der Gebäudewand <b>(3)</b> vorzunehmen.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Einschraubelement <b>(21, 35)</b> des Befestigungselements <b>(19)</b> händisch gewindeschneidend in den Ansatz <b>(20, 27)</b> einschraubbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> nach Anspruch 1 oder 2, <b>gekennzeichnet durch</b> eine unverlierbar aufsteckbare Stülphülse <b>(46),</b> welche bevorzugt derart eingefärbt ist, dass der Stülphülsenfarbton dem Gegenstandswandfarbton angepasst ist, wobei insbesondere der Ansatz<!-- EPO <DP n="20"> --> <b>(20, 27)</b> vom Durchbruchseingang <b>(15)</b> derart weit zurückversetzt angeordnet ist, dass der Kopf des Befestigungselements <b>(19)</b> vollständig aufnehmbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> nach eine der Ansprüche 1 bis 3, <b>gekennzeichnet durch</b> einen in den Durchbruch <b>(10)</b> eingesatzten, den Ansatz aufweisenden und insbesondere um die Durchbruchsachse <b>(11, 50; 83)</b> drehbaren Einsatz <b>(20, 27; 55)</b>.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Einsatzachse <b>(50)</b> wenigstens in einer zur Anlageebene <b>(13)</b> senkrechten Ebene, insbesondere im Raum frei schwenkbar und bevorzugt als Kugelhülse <b>(27)</b> in einer Kugelpfanne ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> nach Anspruch 4 oder 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Einsatz <b>(20, 27; 79; 103)</b> radial verdrehbar angeordnet ist, insbesondere eine dem Einschraubelement <b>(21, 35)</b> der Befestigungsschraube <b>(19)</b> entsprechende Gewindedurchgangsbohrung <b>(20a, 44)</b> aufweist, und bevorzugt einen Werkzeugangriff <b>(22, 48)</b> für dessen radiale Verdrehung hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Krageinheit <b>(1)</b> nach Anspruch 4 bis 6, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Klemmeinheit <b>(42, 43),</b> mit der der Einsatz <b>(20, 27)</b> um die Durchbruchsachse <b>(11, 50, 83)</b> zum Verdrehen freigebbar sowie insbesondere gegen Verdrehen gesichert fixierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Krageinheit <b>(1)</b> nach einem der Ansprüche 1 bis 7, <b>gekennzeichnet durch</b> einen spiegelbildlichen Aufbau mit einer Spiegelebene senkrecht zur Anlagefläche <b>(13)</b> und bevorzugt senkrecht zur Anlageebene <b>(13)</b> angeordnete zweite Durchbrüche <b>(23a, 23b)</b> für in die Gegenstandsseitenwände einzubringende Halteschrauben <b>(8).</b></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Montagesatz zur Befestigung eines Gegenstands <b>(2)</b> an einer Wand, insbesondere einer Gebäudewand <b>(3),</b> mit wenigstens einer, bevorzugt mit zwei, an dem jeweiligen der Gebäudewand <b>(3)</b> benachbart zu liegen kommenden Randbereich einer, bevorzugt zweier gegenüberliegender, zur Gebäudewand <b>(3)</b> annähernd senkrecht zu liegen kommenden Gegenstandswand bzw. Gegenstandswänden <b>(7; 88)</b> anbringbaren Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> und je einem Befestigungselement <b>(19)</b> zur Halterung des Gegenstands <b>(2)</b> im Zusammenwirken mit der jeweiligen Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> an der Gebäudewand <b>(3), dadurch<!-- EPO <DP n="21"> --> gekennzeichnet, dass</b> jede Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> eine Krageinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ist, und dass das Befestigungselement <b>(19)</b> ein Einschraubelement <b>(21, 35)</b> aufweist, das zum formschlüssigen Kraftangriff in den Ansatz eindrehbar ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zur Befestigung eines Gegenstands <b>(2),</b> insbesondere eines Möbelstücks, eines Geräts oder einer Gebäudeausbaueinheit an einer Wand, insbesondere einer Gebäudewand <b>(3),</b> bei dem am bzw. an den der Gebäudewand benachbart zu liegen kommenden Randbereich bzw. -bereichen wenigstens einer, bevorzugt zweier gegenüberliegender, zur Gebäudewand <b>(3)</b> annähernd senkrecht zu liegen kommenden bzw. kommender Gegenstandswand bzw. -wänden <b>(7; 88)</b> eine Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> angeordnet wird, durch die <b>(1; 51; 91; 95)</b> ein Befestigungselement <b>(19),</b> insbesondere eine Schraube, hindurch gebracht und in der Gebäudewand <b>(3)</b> verankert wird, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Krageinheit <b>(1; 51; 91; 95)</b> eine Krageinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ist und dass eine Einstellung des Gegenstandsabstands <b>(d)</b> von der Gebäudewand <b>(3)</b> durch Verdrehen des als ein Schraubelement ausgebildeten Befestigungselements <b>(19)</b> und/oder des Einschraubelements <b>(21; 35)</b> um die Durchbruchsachse <b>(11, 50; 83)</b> vorgenommen wird.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) for mounting on at least one item wall (7; 88), which comes to lie approximately perpendicularly to a building wall (3), of an item (2) which is to be retained at this building wall (3), with a bearing plane (13) for bearing against the respective item wall (7; 88) and an aperture (10), through which a fastening element (19) reaches, which element can be screwed into the building wall (3), wherein the geometric axis (11, 50; 83) of the aperture (10) is disposed obliquely to the bearing plane (13), in particular at an angle (α) of between 5° and 60°, preferably between 8° and 20°, and the aperture inlet opening (15) is at a greater distance from the bearing plane (13) than the aperture outlet opening (17) in order to give a tool which is to be applied to the fastening element (19) to establish the anchorage in the building wall (3) free operating space with respect to the adjacent item wall surface (14), <b>characterised by</b> a stepped projection (20, 27) which is disposed in the aperture (10) for a positive application of force of a screw-in element (21, 35) of the fastening element (19), wherein the step height of the projection (20, 27) is of a magnitude such that the fastening element (19) can be positively screwed in with its screw-in element (21, 35) in order to adjust the distance (d) of the item from the building wall (3) such that it is fixed by turning the screw-in element (21, 35) relative to the projection (20, 27) about the aperture axis (11, 50; 83).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the screw-in element (21, 35) of the fastening element (19) can be screwed manually into the projection (20, 27) with a thread-cutting action.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 1 or 2, <b>characterised by</b> an inverted sleeve (46) which can be permanently attached and which is preferably stained such that the hue of the inverted sleeve is adapted to that of the item wall, wherein the projection (20, 27) is in particular set back from the aperture inlet (15) to an extent such that the head of the fastening element (19) can be completely accommodated.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to any one of Claims 1 to 3, <b>characterised by</b> an insert (20, 27; 55) which is inserted in the aperture (10), comprises the projection and can in particular be turned about the aperture axis (11, 50; 83).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 4, <b>characterised in that</b> the insert axis (50) can be pivoted at least in a plane which is perpendicular to the bearing plane (13), in particular freely in space, and is preferably formed as a ball bush (27) in a ball cup.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Cantilever unit (1; 51; 91; 95) according to Claim 4 or 5, <b>characterised in that</b> the insert (20, 27; 79; 103) is disposed such that it can turn radially, in particular comprises a threaded through-hole (20a, 44), which corresponds to the screw-in element (21, 35) of the fastening screw (19), and preferably has a tool application part (22, 48) for turning it radially.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Cantilever unit (1) according to Claims 4 to 6, <b>characterised by</b> a clamping unit (42, 43), by means of which the insert (20, 27) can be fixed about the aperture axis (11, 50, 83) such that it can be released for turning and, in particular, secured against turning.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Cantilever unit (1) according to any one of Claims to 1 to 7, <b>characterised by</b> a mirror-inverted structure with a mirror plane of symmetry perpendicular to the bearing surface (13) and second apertures (23a, 23b), preferably disposed perpendicularly to the bearing plane (13), for retaining screws (8) which are to be introduced into the side walls of the item.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Assembly set for fastening an item (2) to a wall, in particular a building wall (3), with at least one, preferably with two cantilever unit(s) (1; 51; 91; 95) which can be mounted on the respective edge region - coming to lie adjacent to the building wall (3) - of one, preferably two opposite item wall or walls (7; 88) coming to lie approximately perpendicularly to the building wall (3), and a respective fastening element (19) for retaining the item (2) in co-operation with the respective cantilever unit (1; 51; 91; 95) at the building wall (3), <b>characterised in that</b> each cantilever unit (1; 51; 91; 95) is a cantilever unit according to any one of Claims 1 to 8, and that the fastening element (19) comprises a screw-in element (21, 35) which is formed such that it can be screwed into the projection for the positive application of force.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method for fastening an item (2), in particular a piece of furniture, an appliance or a building extension unit, to a wall, in particular a building wall (3), in which a cantilever unit (1; 51; 91; 95) is disposed at the edge region or regions - coming to lie adjacent to the building wall - of at least one, preferably two opposite item wall or walls (7; 88) coming to lie approximately perpendicularly to the building wall (3), through which unit (1; 51; 91; 95) a fastening element (19), in particular a screw, is passed and anchored in the building wall (3), <b>characterised in that</b> the cantilever unit (1; 51; 91; 95) is a cantilever unit according to any one of Claims 1 to 8, and that the distance<!-- EPO <DP n="25"> --> (d) of the item from the building wall (3) is adjusted by turning the fastening element (19), formed as a screw element, and/or the screw-in element (21; 35) about the aperture axis (11, 50; 83).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="26"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Unité en porte-à-faux (1;51;91;95) pour l'application sur au moins une paroi d'objet (7;88) à placer approximativement perpendiculairement par rapport à une paroi de bâtiment (3) d'un objet (2) à assujettir sur cette paroi de bâtiment (3), avec un plan d'appui (13) pour l'appui sur la paroi d'objet respective (7;88) et un perçage (10) à travers lequel s'insère un élément de fixation par vissage (19) dans la paroi de bâtiment (3), l'axe géométrique (11,50;83) du perçage (10) étant agencé obliquement par rapport au plan d'appui (13), en particulier sous un angle (α) entre 5° et 60°, de préférence entre 8° et 20°, et l'ouverture d'entrée de perçage (15) par rapport a l'ouverture de sortie de perçage (17) présentant un plus grand espacement par rapport au plan d'appui (13) pour donner à un outil mis en oeuvre sur l'élément de fixation (19) pour la réalisation de l'ancrage dans la paroi du bâtiment (3) de l'espace libre de mouvement vis-à-vis de la surface de paroi d'objet (14) contiguë,<br/>
<b>caractérisée par</b> un appendice en forme de gradin (20,27) agencé dans le perçage (10) pour une application de force par concordance de forma d'un élément d'insertion à vis (21,35) de l'élément de fixation (19), tandis que la hauteur de gradin de l'appendice (20,27) est conçue de<!-- EPO <DP n="27"> --> telle sorte que l'élément de fixation (19) avec son élément d'insertion à vis (21) est insérable par vissage par concordance de forme afin de prendre, par une torsion relatives de l'élément d'insertion à vis (21,35) vis-à-vis de l'appendice (20,27), un positionnement bloqué à une certaine distance de l'espacement d'objet (d) par rapport à la paroi de bâtiment (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>unité en porte-à-faux (1;51;91;95) selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> l'élément d'insertion par vissage (21,35) de l'élément de fixation (19) peut être inséré par taraudage manuel dans l'appendice (20,27).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Unité en porte-à-faux selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée par</b> une douille évasée enfichable captive (46) qui est de préférence colorée de telle sorts que le coloris de la douille évasée est adaptée au coloris de la paroi de l'objet, tandis qu'en particulier l'appendice (20,27) est agencé en retrait suffisamment loin de l'entrée de perçage (15) de sorte que la tête de l'élément de fixation (19) peut être complètement enlevée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Unité en porte-à-faux selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisée par</b> un insert (20,27;55) introduit dans le perçage (10) comportant un appendice et en particulier rotatif autour de l'axe de perçage (11,50;83).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Unité en porte-à-faux selon la revendication 4, <b>caractérisée en ce que</b> l'axe (50) de l'insert est formé au moins dans un plan perpendiculaire au plan d'appui (13), en particulier pivotant librement dans l'espace et de<!-- EPO <DP n="28"> --> préférence en tant que douille à bille (27) dans une cuvette à rotule.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Unité en porte-à-faux (1;51;91;96) selon la revendication 4 ou 5, <b>caractérisée en ce que</b> l'insert (20,27;79;103) est agencé pour être apte à la torsion radiale, et présente en particulier un alésage fileté (20a,44) correspondant à l'élément d'insertion à vis (21,35) de la vis de fixation (19), et comporte de préférence une application d'outil (22,48) pour sa torsion radiale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Unité en porte-à-faux (1) selon les revendications 4 à 6, <b>caractérisée par</b> une unité de serrage (42,43) pouvant être libérable en torsion avec l'insert (20,27) autour de l'axe de perçage (11,50,83) ainsi qu'en particulier apte à être bloquée et protégés contre la torsion.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Unité en porte-à-faux (1) selon l'une des revendications 1 à 7, <b>caractérisée par</b> une construction renversée avec un plan symétrie perpendiculaire à la surface d'appui (13) et de préférence par des seconds perçages (23a,23b) agencés de préférence perpendiculairement au plan d'appui (13) pour les vis de blocage (8) à introduire dans les parois latérales des objets.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Kit de montage pour la fixation d'un objet (2) sur une paroi, en particulier d'une paroi de bâtiment (3), avec au moins une, de préférence deux, unités en porte-à-faux (1;51;91;95) pouvant être fixées sur la zone marginale<!-- EPO <DP n="29"> --> applicable sur la paroi d'objet (3) respectivement contiguë de la paroi de bâtiment (3), d'une paroi d'objet ou de préférence de deux parois d'objet (7;88) approximativement perpendiculaire(s) à la paroi de bâtiment (3) et avec chaque fois un élément de fixation (19) pour le maintien de l'objet (2) en coopération avec l'unité en porte-à-faux respective (1;51;91;95) sur la paroi du bâtiment (3),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>, chaque unité en porte-à-faux (1;51;91;95) est une unité en porte-à-faux selon l'une des revendications 1 à 8, et <b>en ce que</b> l'élément de fixation (18) présente un élément d'insert fileté (21,35) qui est conçu de façon à pouvoir se visser dans l'appendice pour l'application de force par concordance de forme.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé pour la fixation d'un objet (2), en particulier d'un meuble, d'un appareil ou d'une unité d'aménagement de bâtiment sur une paroi, en particulier d'une paroi de bâtiment (3), au cours duquel, sur la ou les zone (s) marginales contiguës à la paroi du bâtiment, d'au moins une, de préférence de deux parois d'objet (7;88) opposées entre elles à appliquer approximativement perpendiculairement sur la paroi de bâtiment, est disposée une unité en porte-à-faux (1;51;91;95), à travers de laquelle (1;51;91;95) est introduit un élément de fixation (19), en particulier une vis pour l'ancrage dans la paroi du bâtiment (3), <b>caractérisé en ce que</b> l'unité en porte-à-faux (1;51;91;95) est une unité en porte-à-faux selon l'une des revendications 1 à 8 et <b>en ce qu'</b>un positionnement de l'espacement de l'objet (d) par rapport à la paroi de bâtiment (3) est effectué par torsion de l'élément de fixation (19) conçu comme élément à vis et/ou de l'élément à vis (21;35) autour de l'axe de perçage (11,50;83).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="169" he="252" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="172" he="262" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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</ep-patent-document>
