[0001] Umweltschutzauflagen verlangen auch bei kurzzeitiger Lagerung von gefährlichen Flüssigkeiten
Schutzsysteme, die das Eindringen solcher Flüssigkeiten ins Erdreich vermeiden. Auch
das Entleeren eines Tankcontainers über mehrere Stunden oder Tage gilt im Sinne der
gesetzlichen Bestimmungen als Lagerung.
[0002] Schutzsysteme können stationär, etwa als Betonwannen oder sonstige spezielle Abschirmungen
im Erdreich ausgebildet, sein; wegen ihres hohen Erstellungsaufwands sind solche Systeme
aber nur für dauernd oder immer wieder benutzte Lagereinrichtungen vertretbar. Für
die Zwischenlagerung oder über eine längere Zeitspanne erfolgende Entleerung von Containern
sind stationäre Schutzsysteme häufig nicht vorhanden und nach transporttechnischen
Bestimmungen in der Regel unzulässig.
[0003] Doppelwandige Tankcontainer erfüllen zwar die gesetzlichen Schutzvorschriften, sind
aber mit entsprechenden hohen Kosten verbunden und weisen den zusätzlichen Nachteil
eines hohen Taragewichts auf, das in allen Fällen, in denen nicht gelagert wird, überflüssig
ist. Ferner ist bei den vorhandenen doppelwandigen Tankcontainern keine Untenentleerung
möglich.
[0004] Ein Container mit Schutzwanne gemäß dem ersten Teil des Patentanspruchs 1 ist aus
DE-A-4 119 961 bekannt. Container und Wanne sind dort speziell für Absetzkipperbetrieb
gestaltet und aneinander angepaßt.
[0005] Aus EP-A-0 646 532 ist ein Container bekannt, der außer Stützbeinen auch in für Lager-
und Transportcontainer genormten Abständen angeordnete Beschläge aufweist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung anzugeben, die eine Schutzeinrichtung
für vorhandene genormte Container, insbesondere Tankcontainer, bei Bedarf, d.h. wenn
sie zur Lagerung oder Zwischenlagerung benutzt werden, vermittelt.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Danach läßt sich die Schutzwanne
an dem in sie eingesetzten Container so fixieren, daß sie mit diesem eine transportfähige
Einheit bildet, und weist an ihrer Unterseite in den für Container genormten Abständen
Eckbeschläge auf, mit denen sich die aus Container und Wanne gebildete Einheit an
der jeweiligen Ladefläche des Fahrzeugs arretieren läßt. Auf diese Weise braucht der
Container nur dann mit einer Schutzwanne ausgerüstet zu werden, wenn er für Lager-
oder Zwischenlagerzwecke bestimmt ist. Andererseits ist die Schutzwanne auch ohne
Container transportfähig und daher in ihrem Einsatz flexibel.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert;
darin zeigt
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer Schutzwanne mit eingesetztem Tankcontainer,
- Figur 2
- eine vordere Stirnansicht der aus Container und Wanne gebildeten Einheit, und
- Figur 3
- eine Ansicht der Schutzwanne von oben.
[0009] Gemäß den Zeichnungen umfaßt die Schutzwanne
10 Seitenwände
11, eine vordere Stirnwand
12, eine hintere Stirnwand
13 und einen Boden
14. Seitenwände, Stirnwände und Boden sind durch einen Rahmen versteift, der von in
Figur 1 generell mit
15 bezeichneten Längs- und Querelementen gebildet wird.
[0010] An den den Boden verstärkenden Rahmenelementen
15 sind vier Bodenbeschläge
16 angebracht, deren gegenseitige Abstände in Längs- und Querrichtung den Normabmessungen
entsprechen, wie sie für den von der Schutzwanne
10 aufzunehmenden Container
30 gelten. Mit anderen Worten befinden sich die Beschläge
16 genau unterhalb der unteren Eckbeschläge des Containers
30. Die Bodenbeschläge
16 sind mit den gleichen genormten Öffnungen wie Containereckbeschläge zur Aufnahme
von Arretierungselementen (Bolzen, Drehschlössern) versehen.
[0011] Die lichte Breite der Schutzwanne
10 ist nur wenig größer als das maximale Breitenmaß des aufzunehmenden Containers
30. Ihre Länge ist dagegen deutlich größer als die Containerlänge. Gemäß Figur 1 sind
die vier Bodenbeschläge
16 so verteilt, daß die vorderen beiden Beschläge
16 nahe der vorderen Stirnwand
12 der Schutzwanne gelegen sind. Die hinteren Bodenbeschläge
16 befinden sich daher in einigem Abstand von der hinteren Stirnwand
13.
[0012] Alternativ oder zusätzlich zu den Bodenbeschlägen
16 können weitere vier Bodenbeschläge
16' vorhanden sein, deren gegenseitige Abstände gleich denen zwischen den Bodenbeschlägen
16 sind, die jedoch in Längsrichtung der Schutzwanne
10 symmetrisch angeordnet sind.
[0013] Gemäß Figur 2 sind an den vorderen oberen Ecken der Schutzwanne
10 nach oben ragende Bügel
17 angeschweißt, während gemäß Figur 3 in den beiden hinteren Eckbereichen der Schutzwanne
10 weitere, in der Horizontalebene liegende Bügel
18 angebracht sind. Die Bügel
17 und
18 dienen zum Einhängen von (nicht gezeigten) flexiblen Verbindungselementen, insbesondere
Seilen oder Gurten, zum Fixieren der Schutzwanne
10 gegenüber dem Tankcontainer
30. Die Verbindungselemente können durch die oberen Container-Eckbeschläge hindurchgeführt
oder um die oberen Querholme des Containerrahmens herumgelegt werden. In alternativer
Ausgestaltung können an den freien Enden der Verbindungselemente Riegel zum Einhängen
in die stirnseitigen Öffnungen der oberen Containereckbeschläge
31 angebracht sein.
[0014] Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, sind im unteren Bereich der Schutzwanne
in Abstand von der hinteren Stirnfläche
13 zwei Positionierelemente
20 vorgesehen, deren jedes aus zwei zueinander senkrecht stehenden Blechen
21,
22 geformt ist. Das in Querrichtung stehende Blech
21 ist in seinem oberen Bereich schräg nach hinten abgewinkelt und bildet somit eine
beim Einsetzen des Containers
30 in die Schutzwanne
10 wirksame Führungsfläche. Das (insbesondere in Figur 1 ersichtliche) in Längsrichtung
stehende Blech
22 weist eine insgesamt fünfeckige Form auf, wobei die senkrechte vordere und die schräg
nach oben weisende vordere Kante zur Stützung des in Querrichtung stehenden Blechs
21 dienen.
[0015] Die hintere Stirnwand
13 weist in ihrem unteren Bereich eine verschließbare Durchtrittsöffnung
25 auf, an deren Innenseite eine (nicht gezeigte) Entleerungsleitung zum Anschluß an
eine Untenentleerungs-Armatur des Containers ansetzt. Diese Entleerungsleitung kann
teilweise aus einem Rohrstück bestehen, das zum Längenausgleich in einem an der Innenseite
der Durchtrittsöffnung
25 angeflanschten Rohrstutzen verschiebbar ist. Die Entleerungsleitung umfaßt in jedem
Fall auch einen flexiblen Schlauchabschnitt zum Ausgleich von Höhendifferenzen zwischen
der Durchtrittsöffnung
25 der Schutzwanne
10 und der am Container
30 gegebenenfalls vorhandenen Entleerungsarmatur.
[0016] Der zwischen der hinteren Stirnwand
13 der Schutzwanne
10 und der hinteren Containerstirnwand vorhandene Abstand ist insbesondere bei Tankcontainern
mit Untenentleerung zweckmäßig, um den beschriebenen Anschluß zwischen der Entleerungsarmatur
und der zu der Durchtrittsöffnung
25 der Schutzwanne
10 führenden Entleerungsleitung vornehmen zu können.
1. Container mit Schutzwanne zur Aufnahme des unteren Teils des Containers (30) mit Einrichtungen
(17, 18) zur Befestigung von die Wanne (10) gegenüber dem Container (30) fixierenden
Verbindungselementen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (10) ebenso wie der Container (30) unter dem Boden (14) in für Container
genormten Abständen angeordnete Bodenbeschläge (16) aufweist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Breite der Wanne
(10) im wesentlichen gleich der größten Breite des Containers (30) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Wanne
(10) größer ist als die Länge des Containers (30) und daß an der Innenseite der Wannen-Längswände
(11) jeweils ein Positionierelement (20) vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Positionierelementen
(20) benachbarte Stirnwand (13) der Wanne (10) eine verschließbare Durchtrittsöffnung
(25) zur Containerentleerung aufweist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Durchtrittsöffnung
(25) eine mindestens über einen Teil ihrer Länge flexible Entleerungsleitung zum Anschluß
an eine Untenentleerungs-Armatur des Containers (30) angeordnet ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente an ihren freien Enden mit Verriegelungselementen zum Eingriff
in Öffnungen von oberen Container-Eckbeschlägen (31) ausgerüstet sind.
1. A container with a protective trough for receiving the lower part of the container
(30), the trough including means (17, 18) for fastening connecting elements fixing
the trough (10) with respect to the container (10),
characterised in that the trough (10), just as the container (30), has bottom fittings
(16) disposed under the bottom (14) at spacings standardised for containers.
2. The arrangement of claim 1, characterised in that the inner width of the trough (10)
is substantially equal to the greatest width of the container (30).
3. The arrangement of claim 1 or 2, characterised in that the length of the trough (10)
is greater than the length of the container (30) and that a positioning element (20)
is provided at the inner side of each longitudinal trough wall (11).
4. The arrangement of claim 3, characterised in that the end wall (13) of the trough
(10) adjacent the positioning elements (20) has a closable orifice (25) for emptying
the container.
5. The arrangement of claim 4, characterised in that a discharge pipe, which is flexible
over at least part of its length, is provided at the inner side of the orifice (25)
for connection to a bottom discharge fitting of the container (30).
6. The arrangement of any preceding claim, characterised in that the free ends of the
connecting elements are equipped with latch elements for engaging openings of upper
container corner fittings (31).
1. Récipient avec bac de protection, pour recevoir la partie inférieure du conteneur
(30), équipé de dispositifs (17, 18) destinés à assurer la fixation d'éléments de
liaison assurant la fixation du bac (10) par rapport au conteneur (30)
caractérisé en ce que le bac (10), tout comme le conteneur (30), présente sous
le fond (14) des armatures de fond (16) disposées suivant des espacements normalisés
pour les conteneurs.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la largeur libre du bac
(10) est sensiblement égale à la largeur maximale du conteneur (30).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la longueur
du bac (10) est supérieure à la longueur du conteneur (30), et en ce que, en face
intérieure de chacune des parois longitudinales (11) du bac, est prévu un élément
de positionnement (20).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la paroi frontale (13),
voisine des éléments de positionnement (20), du bac (10) présente une ouverture de
passage (25) pouvant être fermée, destinée à vider le conteneur.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'en face intérieure de l'ouverture
de passage (25) est disposée une conduite de vidange, flexible au moins sur une partie
de sa longueur, pour assurer le raccordement à une robinetterie de vidange par le
bas du conteneur (30).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments
de liaison sont équipés, sur leurs extrémités libres, d'éléments de verrouillage destinés
à l'engagement dans les ouvertures des armatures d'angle supérieures (31) du conteneur.