| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 761 899 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.06.2002 Patentblatt 2002/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.08.1996 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04D 1/04 |
|
| (54) |
Flachdachpfanne
Roofing tile
Tuile de couverture
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
16.08.1995 DE 29513167 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.03.1997 Patentblatt 1997/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Ludowici, Michael Christian |
|
D-85540 Haar (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Ludowici, Michael Christian
D-85540 Haar (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
|
Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 290 324 FR-A- 651 668 FR-A- 778 120 GB-A- 190 901 515
|
DE-C- 65 984 FR-A- 682 075 FR-A- 1 009 355
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Flachdachpfanne mit einem Kopf-, Seiten-, Deck- und Fußüberdeckung,
insbesondere mit einem Kopf- und/oder Seiten- und/oder Deck- und/oder Fußfalzteil,
sowie einem ebenen Mittelfeld.
[0002] Eine derartige Pfanne ist aus dem deutschen Patent 599 798 bekannt. Sie verfügt über
eine horizontale Kopf- und Seitentrennfuge. Sowohl das Kopf- als auch das Seitenfalzteil
haben jeweils eine innere und eine äußere Rippe, die durch eine Nut voneinander getrennt
sind. Die beiden Nuten sind im Kopfseitenfalzeck miteinander verbunden, so dass sich
die Kopffalznut in die Seitenfalznut entwässert.
[0003] Beim bekannten Dachziegel sind der Kopf- und der Seitenverfalzung Auflagestreifen
vorgelagert. Sie dienen bei der Eindeckung als Auflage für die Fuß-, beziehungsweise
Deckverfalzung der überdeckenden Nachbarziegel. Dort ergibt sich bei der Eindeckung
die horizontale Kopf- und Seitentrennfuge.
[0004] Das Mittelfeld ist eben, es ist parallel zu der Kopffalznut und zu den Dachlatten
ausgerichtet. Zu den Randstreifen im Kopf- und Seitenfalzteil schließt es mit einer
Rundung ab. Der Übergang zum Wulst des Deckfalzteiles ist gleitend, das heißt, die
Wölbung des Wulstes geht mit einer gleichmäßigen Krümmung in das Mittelfeld über.
[0005] Der Bekannte Falzziegel hat sich bewährt. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt,
dass bei schwerem Regen und traufseitigem Wind das Wasser vermehrt in die Seitenverfalzung
eingetrieben wird, die vor allem bei im Traufbereich liegenden Falzziegeln überzulaufen
droht.
[0006] Aus der FR 77 820 ist ein gattungsfremder Ziegel bekannt, der im Querschnitt ein
V-förmig geknicktes Mittelfeld aufweist. Das Mittelfeld steigt zum Seitenfalzteil
hin an, so dass sich dort eine vertikale Seitentrennfuge ergibt, die die Entwässerung
über das Mittelfeld verhindert.
[0007] Der Erfindung liegt infolgedessen die Aufgabe zugrunde, den Wassereintrag insbesondere
in die Seiten- aber auch in die Kopfverfalzung zu vermindern und ein Überlaufen der
Seitenverfalzung im Traufbereich eines Daches zu vermeiden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Mittelfeld vom Seitenfalzteil
zum Wulst des Deckfalzteiles leicht fallend geneigt ist. Diese Maßnahme hat mehrere
Vorteile. Bei horizontaler Anordnung der Dachlatten sammelt sich das im Ziegelmittelfeld
anfallende Wasser selbstätig in der Krümmung, die zwischen dem Ziegelmittelfeld und
dem Deckfalzteil vorhanden ist. Der Innenrand des Wulstes des Deckfalzteiles wird
somit zu einer eigenständigen "Nut" gemacht. Kommt der Wind von der Außenseite des
Wulstes, so ist das Wasser im Windschatten desselben und kann relativ ungestört traufseitig
abfließen. Kommt der Wind dagegen vom Seitenfalzteil, so ist der Wulst mit seiner
relativ großen Höhe ein fühlbares Hindernis für das am Ziegelmittelfeld befindliche
Wasser, es kann sich dort gut sammeln. Sollte das Wasser über den Wulst auf den rechten
Nachbarziegel hinweggetragen werden, so überfliegt es den Seitenfalzbereich des Nachbarziegels
und landet wiederum am Ziegelmittelfeld des Nachbarziegels.
[0009] Die Seitenverfalzung wird wirksamer entwässert, die ungewollte Rückführung des Wassers
des Ziegelmittelfeldes in die Seiten- und Kopfverfalzung wird durch eine ganz einfache
Maßnahme vermindert.
[0010] Die der Kopf- und/oder der Seitenverfalzung vorgelagerten Auflagestreifen erlauben
nach wie vor eine ungeneigte Auflage der Fußverfalzung und Deckverfalzung der überdeckenden
Ziegel und zwar unabhängig von der Neigung des Ziegelmittelfeldes. Dies bringt auch
den Vorteil, daß der optische Eindruck der Flachdachpfanne mit einem horizontalen
Abschluß des Fußfalzteiles eines jeden Ziegels unverändert ist.
[0011] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Neigungswinkel
α des Mittelfeldes wenigstens 0,5° beträgt, vornehmlich 1,5° und mehr.
[0012] Die beanspruchte Neigung des Ziegelmittelfeldes bezieht sich stehts auf die durch
die Dachlatten vorgegebene Ebene, das heißt, der Winkel α ergibt sich als Differenzwinkel
gegenüber dem im Grunde ebenen Ziegelmittelfeld und der durch die Dachlatten vorgegebenen
Ebene.
[0013] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf die Flachdachpfanne,
- Figur 2
- einen Vertikalschnitt durch die Pfanne von Figur 1 gemäß der Linie II-II, und
- Figur 3
- eine Fußansicht der Pfanne von Figur 1, wobei die Kopfverfalzung aus Gründen der besseren
Übersicht weggelassen wurde.
[0014] Der Dachziegel 1 verfügt über einen Kopffalzteil 2, einen Deckfalzteil 3, einen Fußfalzteil
4, einen Seitenfalzteil 5, sowie über ein Mittelfeld 6. Zwischen Kopffalzteil und
Seitenfalzteil ergibt sich ein Kopfseitenfalzeck 28, während zwischen dem Kopffalzteil
und dem Deckfalzteil ein Kopfdeckfalzeck 29 vorhanden ist, das im Bereich der Kopfverfalzung
einen oder mehrere Eckausschnitte aufweisen kann
[0015] Das Kopffalzteil 2 besitzt eine äußere Kopffalzrippe 213, die über eine Kopffalznut
214 von einer inneren Kopffalzrippe 215 getrennt ist. Letzterer ist ein Kopffalzauflagestreifen
6133 vorgelagert, der in etwa so breit ist wie die Kopffalznut 214 und die Verbindung
schafft zum Ziegelmittelfeld 6.
[0016] Der Seitenfalzteil 5 zeigt eine äußere Seitenfalzrippe 513, eine Seitenfalznut 514,
eine innere Seitenfalzrippe 515, sowie in einer besonderen Ausführung einen Seitenfalzauflagestreifen
6132, die in dieser Reihenfolge einander nachgelagert zwischen dem äußeren Ziegelrand
und dem Ziegelmittelfeld 6 vorhanden sind. Die Kopffalznut 214 geht eben in die Seitenfalznut
514 über, das gleiche gilt für den Kopffalzauflagestreifen 6133 und den Seitenfalzauflagestreifen
6132, die vorteilhafterweise miteinander in einer Ebene liegen.
[0017] In einem anderen Ausführungsbeispiel bildet ein zu den Dachlatten parallel ausgerichteter
Seitenfalzauflagestreifen 6132 bei der Eindeckung ein Auflager für die Auflagefläche
des Deckfalzteiles 3.
[0018] Die Kopffalznut 214 kann sich aufgrund der Strömungsverbindung und des ebenen Übergangs
bei der Eindeckung in die Seitenfalznut 514 entwässern, die sich ihrerseits durch
eine Wasserweiche 531 auf das Ziegelmittelfeld entleert.
[0019] Die Auflagefläche des Deckfalzteiles mit welcher der überdekkende Ziegel auf dem
Nachbarziegel in Sparrenrichtung aufliegt, muß aus produktionstechnischen Gründen
stets eben ausgebildet sein und zwar dergestalt, daß diese Auflagefläche des Deckfalzteiles
parallel zu den Dachlatten gerichtet ist. Wird das Ziegelmittelfeld erfindungsgemäß
zu den Dachlatten in Richtung Deckfalzteil geneigt ausgebildet, dann bildet sich zwischen
der Auflagefläche des Deckfalzteiles die parallel zu den Dachlatten ausgerichtet sein
muß und dem geneigten Mittelfeld ein keilförmgier Spalt, der gegebenenfalls wiederum
zu Wassereintrieb führen kann.
[0020] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird daher vorgeschlagen, auch
der Seitenverfalzung einen Seitenfalzauflagestreifen 6132 zuzuordnen.
[0021] Das Ziegelmittelfeld 6 ist in sich eben, jedoch um einen Winkel α so gegenüber der
Dachlattenauflage geneigt, daß es leicht in Richtung auf den Deckfalzteil 3 fällt.
Der Winkel α ist so groß zu bestimmen, daß sich auch bei beruhigter Luft das am Ziegelmittelfeld
gesammelte Wasser durch die Schwerkraft in Richtung auf den Deckfalzteil 3 bewegt.
Hierzu muß die Adhäsionskraft überwunden werden.
[0022] Dies bedingt aus physikalischen Gründen wenigstens eine Neigung von zirka 0,5°, wobei
eine Neigung von ungefähr 1,5° bereits einen sichtbaren Abfluß in Richtung auf das
Ziegelmittelfeld ermöglicht. Am Übergang zum Wulst des Deckfalzteiles 3 ergibt sich
somit eine in Traufrichtung entleerende Wassersammelrinne, die das Wasser von der
Seitenverfalzung fernhält und auch bei starkem Wassereintrag ein Überlaufen der Seitenverfalzung
verhindert. Diese Sammelrinne ist aerodynamisch so gut wie möglich durch den benachbarten
Deckfalzteil 3 abgeschirmt.
[0023] Der erfindungsgemäße Ziegel kann trotz der einschneidenden konstruktiven Änderung
im Bereich des Ziegelmittelfeldes auf die handelsüblichen Trockenunterlagen und Kassetten
eines Ziegelwerkes aufgelegt werden, wodurch der Ziegel auch ohne Änderung in der
Ziegelei hergestellt werden kann. In Figur 2 sind die Stützflächen 62 zu sehen, die
die Null-Ebene des Ziegels definieren und damit auch die Neigungslage des Ziegelmittelfeldes
(α) aufgefällig machen. Trotz der Neigung des Ziegelmittelfeldes wird die Scherbenstärke
in diesem Bereich nicht größer, auch die Ziegelunterseite verfügt über die gleiche
Neigung des Winkels α. Die Auflagen 62 stellen zugleich die Stützrippen der Ziegelunterseite
dar.
[0024] Um die Stützfläche 629 der Stützrippen 62 einerseits in der Null-Ebene belassen zu
können, andererseits aber gleiche Scherbendicke zu garantieren, wird vorgeschlagen,
die einzelnen Stützrippen 62 unterschiedlich hoch zu halten und zum Beispiel die Stützrippe
62 im Bereich des Deckfalzteiles 3 niederer auszuführen, als die Stützrippe 62 im
Bereich des Seitenfalzteiles 5.
[0025] Figur 3 zeigt die Fußseite der erfindungsgemäßen Flachdachpfanne. Die sichtbare äußere
Fußfalzrippe 423 endet unten parallel zum Kopffalzauflagestreifen 6133.
1. Flachdachpfanne (1) mit einer Kopf-, Seiten-, Deck- und Fußüberdeckung insbesondere
mit einem Kopf- (2) und/oder Seiten- (5) und/oder Deck- (3) und/oder Fußfalzteil (4),
sowie einem ebenen Mittelfeld (6) und einer horizontalen Kopf- und Seitentrennfuge
dadurch gekennzeichnet,
dass das ebene Mittelfeld (6) vom Seitenfalzteil (5) zum Wulst des Deckfalzteiles (3)
leicht fallend gegenüber der Dachlattenauflage geneigt ist.
2. Flachdachpfanne (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Neigungswinkel (α) des Mittelfeldes gegenüber der Dachlattenauflage wenigstens 0,5°
insbesondere 1,5° beträgt.
3. Flachdachpfanne (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei dem Mittelfeld (6) in Richtung auf
die Kopf- (4) und/oder die Seitenverfalzung (5), je ein Auflagestreifen (6132, 6133)
vorgelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopffalzauflagestreifen (6133) - gemessen in Traufrichtung - so breit ist, daß
er beim Verlegen der Pfanne (1) im geschobenen Zustand von der äußeren Fußfalzrippe
(423) eines überdeckenden Nachbarziegels (1) voll überdeckt wird.
4. Flachdachpfanne (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopffalzauflagestreifen (6133) parallel zur Ebene der Dachlatten verläuft.
5. Flachdachpfanne (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Seitenfalzauflagestreifen (6132) - gemessen in Dachlattenrichtung - so breit
ist, daß er bei der Eindeckung der Pfanne (1) im geschobenen Zustand von der äußeren
Deckfalzflanke des Nachbarziegels voll überdeckt wird.
6. Flachdachpfanne (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Seitenfalzauflagestreifen (6132) parallel zur Ebene der Dachlatten verläuft.
7. Flachdachpfanne (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine äußere sowie gegebenenfalls eine innere und mittlere Fußfalzrippe mit ihren
jeweiligen Auflageflächen parallel zur Dachlattenauflage angeordnet sind, so daß beide
Fußfalzrippen in ihrem Querschnitt trapezförmig sind.
8. Flachdachpfanne (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Ziegelrückseite Stützrippen (62) angeordnet sind, deren Auflagefläche (629)
parallel zu der Ebene der Dachlatten verläuft und diese damit eine unterschiedliche
Höhe aufweisen.
1. Flat interlocking roofing tile (1) with head, side, cover and foot overlapping, in
particular with an interlocking head part (2) and/or side part (5) and/or cover part
(3) and/or foot part (4), and with a planar central area (6) and a horizontal head
and side expansion joint, characterized in that the planar central area (6), from the interlocking side part (5) to the bead of the
interlocking cover part (3), is inclined in a slightly downwardly sloping manner in
relation to the roof-batten support.
2. Flat interlocking roofing tile (1) according to Claim 1, characterized in that the angle of inclination (α) of the central area in relation to the roof-batten support
is at least 0.5°, in particular 1.5°.
3. Flat interlocking roofing tile (1) according to Claim 1 or 2, in each case one bearing
strip (6132, 6133) being arranged upstream of the central area (6) in the direction
of the interlocking head rebate area (4) and/or the interlocking side rebate area
(5), characterized in that the interlocking head bearing strip (6133) - as measured in the eaves direction -
is of such a width that, when the tile (1) is laid in an arrangement in which the
tiles are pushed together, it is fully overlapped by the outer interlocking foot rib
(423) of an overlapping adjacent tile (1).
4. Flat interlocking roofing tile (1) according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the interlocking head bearing strip (6133) runs parallel to the plane of the roof
battens.
5. Flat interlocking roofing tile (1) according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the interlocking side bearing strip (6132) - as measured in the roof-batten direction
- is of such a width that, when the tile (1) is placed in position on the roof in
an arrangement in which the tiles are pushed together, it is fully overlapped by the
outer interlocking cover flank of the adjacent tile.
6. Flat interlocking roofing tile (1) according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the interlocking side bearing strip (6132) runs parallel to the plane of the roof
battens.
7. Flat interlocking roofing tile (1) according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that an outer interlocking foot rib and, if appropriate, an inner and central interlocking
foot rib are arranged with their respective bearing surfaces parallel to the roof-batten
support, with the result that the two interlocking foot ribs are trapezoidal in cross
section.
8. Flat interlocking roofing tile (1) according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that arranged on the rear side of the tile are supporting ribs (62), of which the bearing
surface (629) runs parallel to the plane of the roof battens, and these are thus of
different heights.
1. Tuile mécanique plate (1) comportant un chevauchement de tête, un chevauchement latéral,
un chevauchement de couverture et un chevauchement de pied, en particulier un emboîtement
de tête (2) et/ou un emboîtement latéral (5) et/ou un emboîtement de couverture (3)
et/ou un emboîtement de pied (4) ainsi qu'un champ médian (6) plan et une ligne de
joint horizontale de tête et une ligne de joint latérale,
caractérisée en ce que
le champ médian plan (6) est incliné depuis l'emboîtement latéral (5) vers le bourrelet
de l'emboîtement de couverture (3) en tombant légèrement par rapport à l'appui de
latte de toit.
2. Tuile mécanique plate (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'angle d'inclinaison (α) du champ médian par rapport à l'appui de latte de toit est
d'au moins 0,5°, en particulier de 1,5°.
3. Tuile mécanique plate (1) selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, dans laquelle
une bande d'appui (6132, 6133) respective est située en amont du champ médian (6)
en direction de l'emboîtement de tête (4) et/ou de l'emboîtement latéral (5),
caractérisée en ce que
la bande d'appui d'emboîtement de tête (6133), mesurée en direction de la gouttière,
est aussi large que lors de la pose de la tuile (1) elle est totalement recouverte
à l'état emboîté par la nervure d'emboîtement de pied (423) d'une tuile voisine (1)
couvrante.
4. Tuile mécanique plate (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la bande d'appui d'emboîtement de tête (6133) s'étend parallèlement au plan des lattes
de toit.
5. Tuile mécanique plate (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
la bande d'appui d'emboîtement latéral (6132), mesurée en direction des lattes de
toit, est aussi large que lors du recouvrement de la tuile (1) à l'état emboîté elle
est recouverte totalement par le flanc extérieur d'emboîtement de couverture de la
tuile voisine.
6. Tuile mécanique plate (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
la bande d'appui d'emboîtement latéral (6132) s'étend parallèlement au plan des lattes
de toit.
7. Tuile mécanique plate (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
une nervure d'emboîtement de pied extérieure ainsi que, le cas échéant, une nervure
d'emboîtement de pied intérieure et une nervure d'emboîtement de pied médiane sont
agencées avec leurs surfaces d'appui respectives parallèlement à l'appui de lattes
de toit de sorte que les deux nervures d'emboîtement de pied ont une section transversale
de forme trapézoïdale.
8. Tuile mécanique plate (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que
sur la face postérieure des tuiles sont agencées des nervures de soutien (62) dont
les surfaces d'appui (629) s'étendent parallèlement au plan des lattes de toit et
en ce que celles-ci présentent ainsi une hauteur différente.