| (19) |
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(11) |
EP 0 762 950 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.04.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B26D 7/06 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/147 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9634/724 (07.11.1996 Gazette 1996/49) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HANDHABUNG VON DRUCKEREIERZEUGNISSEN
PROCESS AND DEVICE FOR HANDLING PRINTED PRODUCTS
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR LA MANIPULATION DE PRODUITS IMPRIMES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
02.05.1995 CH 1244/95
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.1997 Patentblatt 1997/12 |
| (73) |
Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lüthi, Ernst
4805 Brittnau (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur der Durchführung eines Kantenschnitts mittels
eines Schneidapparates dienenden Handhabung von Druckereierzeugnissen, bei dem die
Druckereierzeugnisse mit längs einer ersten Förderschleife unter Einhaltung eines
gegenseitigen Abstandes umlaufenden, im Bereich einer Kante der Druckereierzeugnisse
angreifenden und sie dadurch längs der ersten Förderschleife mitführenden Greifern
zugeführt werden, sowie eine zur Ausführung derartiger Verfahren einsetzbare Vorrichtung.
[0002] Bei bekannten Verfahren dieser Art, die beispielsweise in der CH-PS-668 216 beschrieben
sind werden die Druckereierzeugnisse zum Ausführen des Kantenschnitts aus den längs
der ersten Förderschleife umlaufenden Greifern eines Zuförderers freigegeben und so
von oben in an einem endlos Umlaufend angetriebenen Zugorgan festgelegte, oben offene
Taschen abgeworfen. In den Taschen werden sie dann zum Ausführen des Kantenschnitts
senkrecht zur Antriebsrichtung verschoben, wonach die so ausgerichteten Druckereierzeugnisse
mit an einem zweiten endlos umlaufend angetriebenen Zugorgan, dessen eines Trum parallel
zu einem Abschnitt des ersten Zugorganes verläuft, festgelegten, einander paarweise
zugeordneten Messern beschnitten werden. Danach werden die Druckereierzeugnisse von
unter Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes umlaufenden Greifern eines Wegförderers
erfaßt und damit aus den Taschen entnommen und abtransportiert.
[0003] Zur Gewährleistung eines zuverlässigen Betriebs einer zur Ausführung derartiger Verfahren
einsetzbaren Vorrichtung müssen die Fördergeschwindigkeiten des Zuförderers und des
Wegförderers exakt auf die Umlaufgeschwindigkeit der Taschen abgestimmt werden. Des
weiteren ist eine genaue Abstimmung des Umlaufes der einander paarweise zugeordneten
Messer auf den Umlauf der Taschen erforderlich. Insbesondere die Abstimmung zwischen
dem Umlauf der Messer und demjenigen der Taschen muß nicht nur hinsichtlich der Umlaufgeschwindigkeit
sondern auch hinsichtlich der Umlaufphase äußerst genau erfolgen, weil bereits ein
unzureichender Phasenabgleich eine den weiteren Arbeitsablauf behindernde Verschiebung
der Druckereierzeugnisse in den Taschen hervorrufen kann, wenn eines der einander
paarweise zugeordneten Messer zu früh, d.h. vor Anlegen des entsprechenden Gegenmessers,
in einem Schneideingriff mit dem Druckereierzeugnis gelangt.
[0004] Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme im Stand der Technik besteht die
Aufgabe der Erfindung in der Bereitstellung eines die zuverlässige Durchführung eines
Kantenschnitts erlaubenden Verfahrens zur Handhabung von Druckereierzeugnissen sowie
einer zur Ausführung derartiger Verfahren einsetzbaren Vorrichtung.
[0005] In verfahrensmäßiger Hinsicht wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Druckereierzeugnisse
von den Greifern in eine mit der ersten Förderschleife längs eines gemeinsamen Bewegungsweges
gleichlaufende zweite Förderschleife mit im Abstand der Greifer angeordneten Einspannklammern
eingeführt werden, wobei die Einspannklammern im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges
mit den zu beschneidenden freien Randbereichen der in den Greifern der ersten Förderschleife
liegenden Druckereierzeugnisse stabilisierend in Eingriff gebracht werden und in diesem
Zustand der Kantenschnitt von dem an dem gemeinsamen Bewegungsweg feststehend angeordneten
Schneidapparat an dem über die Einspannklammern zum Schneidapparat hin vorstehenden
freien Randbereichen der Druckereierzeugnisse ausgeführt wird, und die beschnittenen
Druckereierzeugnisse den gemeinsamen Bewegungsweg anschließen in den Greifern längs
der ersten Förderschleife verlassen.
[0006] Bei diesen Verfahren bleibt auch während und nach der Ausführung des Kantenschnitts
die Zuordnung zwischen den Druckereierzeugnissen und den sie zuführenden Greifern
bestehen, so daß weder zum Zuführen der Druckereierzeugnisse zum Schneidapparat noch
zum Abtransportieren der Druckereierzeugnisse nach Ausführung des Kantenschnitts eine
Übergabe von oder an einen Greiferförderer erforderlich ist. Eine die Zuverlässigkeit
derartiger Übergaben, die bei der Ausführung bekannter Verfahren notwendig sind, gewährleistende
Abstimmung der Fördergeschwindigkeiten verschiedener Fördermittel aufeinander wird
daher bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens nicht benötigt.
[0007] Mittels des stabilisierenden Eingriffs der Einspannklammern mit den zu beschneidenden
freien Randbereichen der in den Greifern der ersten Förderschleife liegenden Druckereierzeugnisse
kann ferner eine unerwünschte Verschiebung der Druckereierzeugnisse während der Ausführung
des Kantenschnitts selbst dann verhindert werden, wenn ein Messer des Schneidapparates
zu früh an das Druckereierzeugnis angelegt wird. Ein derartiger Fehler hat dann lediglich
einen vom Sollschnitt abweichenden, jedoch im allgemeinen noch innerhalb zulässiger
Toleranzen verlaufenden Kantenschnitt zur Folge. Derartige Abweichungen des Kantenschnitts
stellen üblicherweise keine Behinderung für die weitere Verarbeitung für die Druckereierzeugnisse
dar. Daher trägt die Stabilisierung der Druckereierzeugnisse mit den Einspannklammern
erheblich zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der Handhabung der Druckereierzeugnisse
während und nach der Durchführung des Kantenschnitts bei.
[0008] Schließlich erfolgt bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Zuführung
und der Abtransport der Druckereierzeugnisse mittels längs einer einzigen Förderschleife
umlaufender Greifer, d.h. mit einem einzigen Greifertransporteur, während bei dem
oben beschriebenen bekannten Verfahren zwei getrennte Greifertransporteure zum Zuführen
und Abtransportieren einzusetzen sind, die darüber hinaus auch noch zumindest hinsichtlich
der Fördergeschwindigkeit exakt aufeinander abgestimmt werden müssen. Das trägt weiter
zur Erhöhung der Betriebszuverlässigkeit bei der Ausführung des erfindungsmäßen Verfahrens
bei.
[0009] Eine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens einsetzbare Vorrichtung zum
Handhaben von Druckereierzeugnissen zur Durchführung eines Kantenschnitts zeichnet
sich im wesentlichen durch eine Anzahl eine längs eines gemeinsamen Dewegungsweges
mit der ersten Förderschleife gleichlaufende zweite Förderschleife umlaufende, im
Abstand der Greifer angeordnete Einspannklammern, in die die Druckereierzeugnisse
im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges von den Greifern einführbar sind und mit
denen nicht zu beschneidende Randbereiche der in den Greifern liegenden Druckereierzeugnisse
stabilisierbar sind aus, sowie dadurch, daß der Schneidapparat zum Ausführen des Kantenschnitts
an den über die Einspannklammern zum Schneidapparat hin vorstehenden freien Randbereichen
der Druckereierzeugnisse an dem gemeinsamen Bewegungsweg feststehend angeordnet ist
und die Druckereierzeugnisse im Anschluß an den gemeinsamen Bewegungsweg in den Greifern
längs der ersten Förderschleife abtransportierbar sind.
[0010] Zum Zuführen sind die Druckereierzeugnisse in den Greifern nur vergleichsweise grob
ausgerichtet. Ferner werden die Greifer eines gewöhnlichen Greifertransporteurs und
daher auch die damit mitgeführten Druckereierzeugnisse üblicherweise von erheblichen
Vibrationen oder sogar Auslenkungen beaufschlagt. Zur Sicherstellung eines genauen
Kantenschnitts ist es daher zweckmäßig, wenn die Greifer im Verlauf des gemeinsamen
Bewegungsweges von den darin liegenden Druckereierzeugnissen gelöst und erst nach
Ausführung des Kantenschnitts wieder an die Druckereierzeugnisse angelegt werden.
[0011] Die Greifer der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zu diesem Zweck im Verlauf des
gemeinsamen Bewegungsweges von einer Schließstellung in eine Freigabestellung verstellbar.
[0012] Nach Lösen der Greifer können die Druckereierzeugnisse ohne Aufgabe der Zuordnung
zum zuführenden Greifer allein von der entsprechenden Einspannklammer gehalten werden.
Da die Einspannklammern lediglich im Verlauf des vergleichsweise kurzen gemeinsamen
Bewegungsweges benötigt werden, kann die zweite Förderschleife wesentlich kürzer als
die erste Förderschleife ausgeführt werden. Das erlaubt eine Vibrations- und auslenkungsfreie
Führung der Einspannklammern längs der zweiten Förderschleife mit einem zumutbaren
konstruktiven Aufwand. Die Verwendung der Einspannklammern eröffnet daher eine kostengünstige
Möglichkeit zum Ausführen eines exakten Kantenschnitts.
[0013] Zum Verbessern der lediglich groben Ausrichtung der in den Greifern liegenden Druckereierzeugnissen
ist daran gedacht, die Druckereierzeugnisse nach dem Lösen der Greifer zum Ausrichten
in eine Kantenschnittposition senkrecht zur Förderrichtung zu verschieben.
[0014] Zweckmäßigerweise sind die Einspannklammern und die zweite Förderschleife dazu so
gebildet, daß die Druckereierzeugnisse während des Verschiebens auf einer Klemmbacke
der Einspannklammern aufliegen und erst nach dem Verschieben senkrecht zur Förderrichtung
durch Anlegen einer weiteren Klemmbacke der Einspannklammer stabilisiert werden. Die
Einspannklammern der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind dazu zweckmäßigerweise zwischen
einer Einspannstellung und einer Öffnungsstellung verstellbar und weisen jeweils eine
Klemmbacke auf, auf die die Druckereierzeugnisse in der Öffnungsstellung im Verlauf
des gemeinsamen Bewegungsweges auflegbar sind und auf der die Druckereierzeugnisse
mittels einer Ausrichtungseinrichtung senkrecht zur Förderrichtung verschiebbar sind,
sowie eine weitere nach dem Ausrichten zum Verstellen der Einspannklammern in die
Einspannstellung und zum Stabilisieren an die Druckereierzeugnisse anlegbare weitere
Klemmbacke.
[0015] Zum Anpassen der Einspannklammern an unterschiedliche Druckereierzeugnisformate kann
vorgesehen sein, daß mindestens eine ihrer Klemmbacken mindestens zwei senkrecht zur
Förderrichtung gegeneinander verschiebbare Klemmbackenteile aufweist.
[0016] Zum Verschieben können die Druckereierzeugnisse längs des gemeinsamen Bewegungsweges
in eine schleifende Anlage mit einer Führungsschiene gebracht werden. Diese schleifende
Anlage kann jedoch zu einer Beschädigung der Druckereierzeugnisse führen. Daher ist
es besonders vorteilhaft, wenn zum Verschieben zumindest längs eines Teils des gemeinsamen
Bewegungsweges mit den Druckereierzeugnissen mitlaufende Stößel mit freien Randbereichen
der Druckereierzeugnisse in Anlage gebracht werden. Diese Stößel können an ihrer den
Druckereierzeugnissen abgewandten Seite beispielsweise über daran drehbar festgelegte
Rollen an Führungsschienen anliegen und damit senkrecht zur Förderrichtung verschoben
werden.
[0017] Im allgemeinen kann die zweite Förderschleife eine beliebige Form aufweisen und beispielsweise
kreisförmig gebildet sein. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die zweite Förderschleife
zwei über halbkreisförmige Schleifenabschnitte verbundene, parallel zueinander verlaufende
Geradenabschnitte aufweist. Wenn der gemeinsame Bewegungsweg bei einer derartigen
Ausführung der zweiten Förderschleife zumindest teilweise längs eines Teiles der Geradenabschnitte
verläuft kann mindestens ein Kantenschnitt im Verlauf dieses Geradenabschnitts erfolgen.
[0018] Da die mit den Einspannklammern stabilisierten zum Schneidapparat hin vorstehenden
freien Randbereiche längs des Geradenabschnitts eine unbeschleunigte, gleichförmige
Bewegung ausführen, kann so eine erhöhte Zuverlässigkeit bei der Ausführung des Kantenschnitts
erreicht werden. Ferner kann durch diesen Verlauf der zweiten Förderschleife der gemeinsame
Bewegungsweg ohne Beeinträchtigung der Vibrations- und Schwankungsstabilität der Einspannklammern
auf einfache verlängert werden. Das eröffnet die Möglichkeit längs des gemeinsamen
Bewegungsweges auf platzsparende Weise mehrere Schneidapparate hintereinander anzuordnen.
[0019] Zur Verwirklichung dieses bevorzugten Verlaufs der zweiten Förderschleife sind die
Einspannklammern zweckmäßigerweise an einem längs der zweiten Förderschleife umlaufenden
Zugorgan festgelegt, das über eine Antriebsrolle und eine in einem Abstand davon angeordnete
Umlenkrolle geführt ist.
[0020] Zur Verringerung der für eine zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens einsetzbare
Vorrichtung erforderlichen Stellfläche sind die parallel zueinander verlaufenden Geradenabschnitte
zweckmäßigerweise übereinander angeordnet. Das Ausrichten der in den Greifern und
auf einer Klemmbacke der Einspannklammern aufliegenden Druckereierzeugnisse kann dann
besonders einfach erfolgen, wenn die Druckereierzeugnisse nach Einführen in die Einspannklammern
und vor der Ausführung des Kantenschnitts einen der halbkreisförmigen Schleifenabschnitte
durchlaufen. Im Verlauf dieses halbkreisförmigen Schleifenabschnitts liegen die Druckereierzeugnisse
nach Lösen der Greifer auf der einen Klemmbacke der Einspannklammern auf und können,
wenn die Einspannklammern in die Öffnungsstellung gestellt sind, auf einfache Weise
ausgerichtet werden. Zur Verwirklichung des vorstehend beschriebenen Verlaufs der
zweiten Förderschleife weisen die Antriebsrolle und die Umlenkrolle der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vorteilhafterweise in einer gemeinsamen Horizontalebene liegende Rollenachsen
auf.
[0021] Zweckmäßigerweise erfolgt der Kantenabschnitt längs des unteren Geradenabschnitts
an den dort unterhalb der Greifer geförderten Druckereierzeugnissen. Der Schneidabfall
kann dann ohne Beaufschlagung der Greifer oder der Einspannklammern nach unten fallen
und abtransportiert werden. Das trägt weiter zur Betriebszuverlässigkeit des erfindungsgemäßen
Verfahrens bei.
[0022] Der Kantenschnitt an den mit den Einspannklammern stabilisierten freien Randbereichen
der Druckereierzeugnisse kann insbesondere beim Beschneiden dünner Druckereierzeugnisse
unter Verwendung eines lediglich ein Messer zum Ausführen des Kantenschnitts einsetzenden
Schneidapparates erfolgen. Zum Auffangen des Schneiddrucks und zum Erhöhen der Genauigkeit
bei der Ausführung des Kantenschnitts ist es jedoch beonders vorteilhaft, wenn der
Schneidapparat mindestens ein Messer und mindestens ein damit zusammenwirkendes Gegenmesser
aufweist, wobei das Gegenmesser im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges an eine
in Förderrichtung hintere Seite des zum Schneidapparat hin vorstehenden freien Randbereichs
anlegbar ist und das Messer zum Ausführen des Kantenschnitts an der Vorderseite davon
angreift.
[0023] Das Messer wird dabei zweckmäßigerweise in einer der Förderrichtung entgegengesetzten
Richtung bewegt.
[0024] Zweckmäßigerweise ist das Gegenmesser zum Anlegen an nacheinander zugeführte mit
den Einspannklammern stabilisierte freie Randbereiche zum Umlaufen einer senkrecht
zur Förderrichtung verlaufenden Umlaufachse antreibbar. Die Bewegung des Messers in
der der Förderrichtung der Druckereierzeugnisse entgegengesetzten Richtung kann dann
besonders einfach erfolgen, wenn des Messer zum Umlaufen der Umlaufachse in einer
der Umlaufrichtung des Gegenmessers entgegengesetzten Richtung antreibbar ist.
[0025] Wenngleich das erfindungsgemäße Verfahren auch unter Verwendung eines nur ein Gegenmesser
und nur ein Messer aufweisenden Schneidapparates ausführbar ist, kann die Bearbeitungsgeschwindigkeit
unter Vermeidung eines unerwünscht hohen Verschleißes des Schneidapparates erhöht
werden, wenn der Schneidapparat mehrere jeweils im Abstand der Greifer die Umlaufachse
umlaufende Gegenmesser und/oder Messer aufweist.
[0026] Wie bereits im Zusammenhang mit der bevorzugten Anordnung der zweiten Förderschleife
angesprochen, ist auch daran gedacht, zum Beschneiden mehrerer mit den Einspannklammern
stabilisierter, vorstehender Randbereiche eines Druckereierzeugnisses eine entsprechende
Anzahl an Schneidapparaten längs des gemeinsamen Bewegungsweges anzuordnen.
[0027] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller erfindungswesentlichen, in der Beschreibung nicht näher herausgestellten Einzelheiten
ausdrücklich verwiesen wird, erläutert.
[0028] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2a
- eine, Ansicht einer Einspannklammer der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung in einer
ersten Stellung und
- Fig. 2b
- eine Ansicht der in Fig. 2a dargestellten Einspannklammer in einer zweiten Stellung.
[0029] Mit der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung werden Druckereierzeugnisse 10 mit unter
Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes eine erste Förderschleife 20 umlaufenden
Greifern 22 längs der ersten Förderschleife 20 gefördert. Die Greifer 22 greifen dabei
an den Rücken der Druckereierzeugnisse 10 an.
[0030] Im Verlauf der ersten Förderschleife 20 werden die von den Greifern 22 geförderten
Druckereierzeugnisse 10 in längs einer zweiten Förderschleife 30 im Abstand der Greifer
an einem umlaufenden Zugorgan befestigte Einspannklammern 40 eingeführt. Die zweite
Förderschleife 30 weist zwei übereinander angeordnete Geradenabschnitte 32 und 34
auf, die über halbkreisförmige Abschnitte 36 und 38 miteinander verbunden sind. Die
Einspannklammern 40 sind an einer im Bereich des halbkreisförmigen Abschnitts 36 mittels
einer Antriebsrolle in der durch den Pfeil 31 angedeuteten Richtung angetriebenen
und im Bereich des halbkreisförmigen Abschnitts 38 mittels einer Umlenkrolle umgelenkten
Förderkette festgelegt.
[0031] Zum Einführen der mit den Greifern 22 längs der ersten Förderschleife 20 geförderten
Druckereierzeugnisse 10 sind die Einspannklammern 40 im Bereich des unteren Geradenabschnitts
32 in eine Öffnungsstellung gestellt. In dieser Öffnungsstellung können die Druckereierzeugnisse
10 zusammen mit den Greifern 22 zwischen eine erste Klemmbacke 42 und eine zweite
Klemmbacke 44 der Einspannklammern 40 eingerückt werden.
[0032] Nach Vollendung des Einrückens am Ende des unteren Geradenabschnitts 32 werden die
Einspannklammern 40 längs eines den halbkreisförmigen Abschnitt 38 und einen Teil
des oberen Geradenabschnitts 34 der zweiten Förderschleife 30 verlaufenden gemeinsamen
Bewegungsweges gleichlaufend mit den Greifern 22 gefördert. Im oberen Bereich des
halbkreisförmigen Abschnitts 38 liegen die in den Greifern 22 liegenden Druckereierzeugnisse
10 auf der Klemmbacke 42 der Einspannklammer 40 auf.
[0033] Nach Verstellen der Greifer 22 in eine Freigabestellung im Verlauf des oberen Bereichs
39 des halbkreisförmigen Abschnitts 38 werden die auf der Klemmbacke 42 aufliegenden
Druckereierzeugnisse 10 mittels an eine ihrer Kanten angreifenden Stößel (nicht dargestellt)
zum Ausrichten in eine einen genauen Kantenschnitt erlaubende Kantenschnittposition
senkrecht zur Förderrichtung 31 verschoben.
[0034] Nach Abschluß des Ausrichtens wird die zweite Klemmbacke 44 zum Stabilisieren des
zu beschneidenden Randbereichs im Verlauf des oberen Geradenabschnitts 34 an die Druckereierzeugnisse
10 angelegt. Nach dieser Verstellung der Einspannklammern 40 in eine Einspannstellung
steht der zu beschneidende Randbereich der Druckereierzeugnisse 10 über die Einspannklammer
40 vor. In dieser Stellung kann nun der Kantenschnitt erfolgen. Dabei können die Greifer
22 weiter in der Freigabestellung verbleiben.
[0035] Die Ausführung des Kantenschnitts wird am Beispiel des Beschneidens der Front der
Druckereierzeugnisse erläutert. Dazu ist am gemeinsamen Bewegungsweg ein Schneidapparat
50 feststehend angeordnet, zu dem hin die Front der Druckereierzeugnisse 10 über die
Einspannklammern 40 vorsteht. Der Schneidapparat 50 weist eine Anzahl eine senkrecht
zur Förderrichtung 31 verlaufende Umlaufachse 52 in einer durch den Pfeil 55 bezeichneten
Richtung umlaufende Gegenmesser 54 auf. Die Gegenmesser 54 sind längs der Umlaufbahn
im Abstand der Greifer 22 bzw. der Einspannklammern 40 angeordnet. Die Umlaufgeschwindigkeit
der Gegenmesser 54 entspricht der Fördergeschwindigkeit der Greifer 22 bzw. der Einspannklammern
40. Im Verlauf der Umlaufbahn werden die Gegenmesser 54 an die in Förderrichtung hintere
Seite der mit den Einspannklammern 40 stabilisierten Front der Druckereierzeugnisse
10 angelegt.
[0036] Zum Ausführen des Kantenschnitts umfaßt der Schneidapparat 50 ferner eine Anzahl
die Umlaufachse 52 in einer durch den Pfeil 57 angedeuteten Richtung umlaufende Messer
56. Auch die Messer 56 sind längs der Umlaufbahn im Abstand der Greifer 22 bzw. der
Einspannklammern 40 angeordnet. Die an der Vorderseite der Front der Druckereierzeugnisse
10 angreifenden Messer 56 werden ebenfalls mit einer der Fördergeschwindigkeit der
Greifer 22 bzw. der Einspannklammern 40 entsprechenden Umlaufgeschwindigkeit angetrieben.
Dadurch wird gewährleistet, daß bei fortlaufender Ausführung des Kantenschnitts an
nacheinander zum Schneidapparat 50 geförderten Druckereierzeugnissen 10 ein bestimmtes
der Gegenmesser 54 immer mit dem gleichen Messer 56 zusammenwirkt.
[0037] Auf ähnliche Weise erfolgt der Kantenschnitt an den Kopf- und Fußbereichen der Druckereierzeugnisse
10 mittels eines im weiteren Verlauf des Geradenabschnitts 34 feststehend angeordneten
Schneidapparates 60. Nach Verlassen des Schneidapparates 60 werden die Einspannklammern
40 in die Öffnungsstellung verstellt. Gleichzeitig werden die Greifer 22 zum erneuten
Erfassen der Rücken der Druckereierzeugnisse 10 in die Schließstellung verstellt und
die nun wieder von den Greifern 22 mitgeführten Druckereierzeugnisse 10 verlassen
den gemeinsamen Bewegungsweg längs der ersten Förderschleife.
[0038] Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Klemmbacken 42 und 44 der Einspannklammern
40 zweiteilig ausgeführt. Der Zwischenraum zwischen den Klemmbackenteilen 44a und
44b dient dabei zum Aufnehmen des Greifers 22 längs des gemeinsamen Bewegungsweges.
Wie aus dem Vergleich der Fig. 2a und 2b ersichtlich sind die Klemmbackenteile 44a
und 44b sowie 42a und 42b senkrecht zur Förderrichtung gegeneinander verschiebbar.
Dadurch können die Einspannklammern 40 an unterschiedliche Druckereierzeugnisformate
angepaßt werden. In der in Fig. 2a dargestellten Stellung weisen die Außenkanten der
Klemmbackenteile 44a und 44b beispielsweise einen Abstand von 400 mm auf, während
sie in der in Fig. 2b dargestellten Stellung einen Abstand von nur 200 mm zueinander
aufweisen.
[0039] Die Erfindung ist nicht auf das anhand der Zeichnung erläuterte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Beispielsweise kann der Kantenschnitt auch entlang des unteren Geradenabschnitts
32 erfolgen, wenn die Druckereierzeugnisse entlang des oberen Geradenabschnitts 34
oder des halbkreisförmigen Abschnitts 36 in die Einspannklammern 40 eingeführt werden.
Dadurch kann erreicht werden, daß der Schneidabfall weder die Greifer 22 noch die
Einspannklammern 40 beaufschlagt. Mithin führt die Ausführung des Kantenschnitts an
unterhalb der Greifer 22 bzw. der Einspannklammer 40 hängenden Druckereierzeugnissen
zu einer weiteren Betriebszuverlässigkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Ferner
ist auch daran gedacht, das Ausrichten der Druckereierzeugnisse vor der Ausführung
des Kantenschnitts mittels an die Druckereierzeugnisse anlegbaren Kulissen zu bewirken.
1. Verfahren zur der Durchführung eines Kantenschnitts mittels eines Schneidapparates
dienenden Handhabung von Druckereierzeugnissen (10), bei denen die Druckereierzeugnisse
(10) längs einer ersten Förderschleife (20) unter Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes
umlaufenden, im Bereich einer Kante der Druckereierzeugnisse (10) angreifenden und
sie dadurch längs der ersten Förderschleife (20) mitführenden Greifern (22) zugeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckereierzeugnisse (10) von den Greifern
(22) in einem mit der ersten Förderschleife (20) längs eines gemeinsamen Bewegungsweges
gleichlaufende zweite Förderschleife (30) mit im Abstand der Greifer (22) angeordneten
Einspannklammern (40) eingeführt werden, wobei die Einspannklammern (40) im Verlauf
des gemeinsamen Bewegungsweges mit den zu beschneidenden freien Randbereichen der
in den Greifern (22) der ersten Förderschleife (20) liegenden Druckereierzeugnisse
(10) stabilisierend in Eingriff gebracht werden und in diesem Zustand der Kantenschnitt
von dem an dem gemeinsamen Bewegungsweg feststehend angeordneten Schneidapparat (50)
an den über die Einspannklammern (40) zum Schneidapparat (50) hin vorstehenden freien
Randbereichen der Druckereierzeugnisse (10) ausgeführt wird, und die beschnittenen
Druckereierzeugnisse (10) den gemeinsamen Bewegungsweg anschließend in den Greifern
(22) längs der ersten Förderschleife (20) verlassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (22) im Verlauf
des gemeinsamen Bewegungsweges von den darin liegenden Druckereierzeugnissen (10)
gelöst und erst nach Ausführen des Kantenschnitts wieder an die Druckereierzeugnisse
(10) angelegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckereierzeugnisse
(10) nach dem Lösen der Greifer (22) darin zum Ausrichten in eine Kantenschnittposition
senkrecht zur Förderrichtung verschoben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckereierzeugnisse (10)
während des Verschiebens auf einer Klemmbacke (42) der Einspannklammern (40) aufliegen
und nach dem Ausrichten durch Anlegen einer weiteren Klemmbacke (44) der Einspannklammern
(40) stabilisiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben längs
des gemeinsamen Bewegungsweges mit den Druckereierzeugnissen (10) mitlaufende Stößel
mit dem den zu beschneidenden freien Randbereichen gegenüberliegenden Randbereichen
der Druckereierzeugnisse (10) in Anlage gebracht werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Förderschleife (30) zwei über halbkreisförmige Schleifenabschnitte (36, 38)
verbundene parallel zueinander verlaufende Geradenabschnitte (32, 34) aufweist und
der gemeinsame Bewegungsweg zumindest teilweise längs eines Teiles eines der Geradenabschnitte
(32, 34) verläuft und mindestens ein Kantentschnitt im Verlauf dieses Geradenabschnitts
(32, 34) erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradenabschnitte (32,
34) übereinander angeordnet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenschnitt längs des
unteren Geradenabschitts (32) an den dort unterhalb der Greifer (22) geförderten Druckereierzeugnissen
(10) erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckereierzeugnisse
(10) nach Einführen in die Einspannklammern (40) und vor Ausführen des Kantenschnitts
einen der halbkreisförmigen Schleifenabschnitte (36) durchlaufen.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichten im Verlauf des
halbkreisförmigen Schleifenabschnitts (38) erfolgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der
Schneidapparat (50) ein Messer (56) und ein damit zusammenwirkendes Gegenmesser (54)
aufweist, wobei das Gegenmesser (54) zum Ausführen des Kantenschnitts an die in Förderrichtung
hintere Seite des vorstehenden freien Randbereichs angelegt wird und das mit dem Gegenmesser
(54) zusammenwirkende Messer (56) zum Ausführen des Kantenschnitts an der Vorderseite
der Druckereierzeugnisse (10) angreift.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (56) in einer der
Förderrichtung der Druckereierzeugnisse (10) entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenmesser (54) eine
senkrecht zur Förderrichtung der Druckereierzeugnisse (10) verlaufende Achse (52)
umläuft.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (56) die Umlaufachse
(52) in einer der Umlaufrichtung des Gegenmmessers (54) entgegengesetzten Richtung
umläuft.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß längs
des gemeinsamen Bewegungsweges mehrere Kantenschnitte an unterschiedlichen über die
Einspannklammer (40) zu entsprechenden Schneidapparaten (60) hin vorstehenden freien
Randbereichen der Druckereierzeugnisse (10) ausgeführt werden.
16. Vorrichtung zum Handhaben von Druckereierzeugnissen (10) zur Durchführung eines Kantenschnitts
mit einer ersten Fördereinrichtung, die eine Anzahl unter einem gegenseitigen Abstand
längs eine erste Förderschleife (20) umlaufende zum Erfassen der Druckereierzeugnisse
(10) im Bereich einer ihrer Kanten und zum Zuführen der Druckereierzeugnisse längs
der ersten Förderschleife (20) dienende Greifer (22) aufweist, und einem Schneidapparat
(50, 60) zum Ausführen des Kantenschnitts, gekennzeichnet durch eine Anzahl eine längs
eines gemeinsamen Bewegungsweges mit der ersten Förderschleife (20) gleichlaufende
zweite Förderschleife (30) umlaufende im Abstand der Greifer (22) angeordnete Einspannklammern
(40), in die die Druckereierzeugnisse (10) im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges
von den Greifern (22) einführbar sind und mit denen die zu beschneidenden Randbereiche
der in den Greifern (22) liegenden Druckereierzeugnisse (10) stabilisierbar sind,
sowie dadurch, daß der Schneidapparat (50, 60) zum Ausführen des Kantenschnitts an
den über die Einspannklammern (40) zum Schneidapparat (50, 60) hin vorstehenden freien
Randbereichen der Druckereierzeugnisse (10) feststehend an dem gemeinsamen Bewegungsweg
angeordnet ist und die Druckereierzeugnisse (10) im Anschluß an den gemeinsamen Bewegungsweg
in den Greifern (22) längs der ersten Förderschleife (20) abtransportierbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (22) im Verlauf
des gemeinsamen Bewegungswegs zum Lösen der darin liegenden Druckereierzeugnisse (10)
von einer Schließstellung in eine Freigabestellung verstellbar sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannklammern
(40) zwischen einer Einspannstellung und einer Öffnungsstellung verstellbar sind und
jeweils eine Klemmbacke (42) aufweisen, auf die die Druckereierzeugnisse (10) in der
Öffnungsstellung im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges auflegbar sind und auf
der die Druckereierzeugnisse (10) mittels einer Ausrichtungseinrichtung senkrecht
zur Förderrichtung (31) verschiebbar sind, sowie eine weitere nach dem Ausrichten
zum Verstellen in die Einspannstellung und zum Stabilisieren an die Druckereierzeugnisse
(10) anlegbare Klemmbacke (44) aufweisen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Klemmbacken
(42, 44) mindestens zwei senkrecht zur Förderrichtung gegeneinander verschiebbare
Klemmbackenteile (42a, 42b, 44a, 44b) aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtungseinrichtung
längs des gemeinsamen Bewegungsweges mit den Druckereierzeugnissen (10) mitlaufende
an freien Randbereichen der Druckereierzeugnisse (10) anlegbare Stößel aufweist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannklammern
(40) an einem längs der zweiten Förderschleife (30) umlaufenden Zugorgan festgelegt
sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan über eine Antriebsrolle
und eine in einem Abstand davon angeordnete Umlenkrolle geführt ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle und die
Umlenkrolle in einer gemeinsamen Horizontalebene liegende Rollenachse aufweisen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Bewegungsweg
zumindest teilweise unterhalb des Zugorgans verläuft und der Kantenschnitt im Verlauf
dieses Teils des Bewegungsweges ausführbar ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichten
der Druckereierzeugnisse (10) im Bereich der Antriebs- und/oder Umlenkrolle ausführbar
ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidapparat
mindestens ein Messer (56) und mindestens ein damit zusammenwirkendes Gegenmesser
(54) aufweist, wobei das Gegenmesser (54) im Verlauf des gemeinsamen Bewegungsweges
an eine in Förderrichtung (31) hintere Seite des zum Schneidapparat hin vorstehenden
freien Randbereichs anlegbar ist und das Messer (56) zum Ausführen des Kantenschnitts
an der Vorderseite davon angreift.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenmesser (54) zum
Umlaufen einer senkrecht zur Förderrichtung (31) verlaufenden Umlaufachse (52) antreibbar
ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (56) zum Umlaufen
der Umlaufachse (52) in einer der Umlaufrichtung (55) des Gegenmessers (54) entgegengesetzten
Richtung (57) antreibbar ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidapparat
(50, 60) mehrere jeweils im Abstand der Greifer (22) die Umlaufachse (52) umlaufende
Gegenmesser (54) und/oder Messer (56) aufweist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beschneiden
mehrerer über die Einspannklammer (40) vorstehender freier Randbereiche eines Druckereierzeugnisses
(10) eine entsprechende Anzahl an Schneidapparaten (50, 60) längs des gemeinsamen
Bewegungsweges angeordnet ist.
1. Process for handling printed products (10) serving to perform an edge cut by means
of a cutting apparatus, in which the printed products (10) are fed by means of grippers
(22) circulating along a first conveyor loop (20) while maintaining their mutual spacing,
gripping in the region of one edge of the printed products (10) and thereby carrying
them along the first conveyor loop (20), characterised in that the printed products
(10) are introduced by means of the grippers (22) into a second conveyor loop (30)
turning synchronously with the first conveyor loop (20) along a common path of motion
and having clamps (40) arranged at a distance from the grippers (22), the clamps (40)
being brought into engagement in a stabilising manner with the free edge regions of
the printed products (10) situated in the grippers (22) of the first conveyor loop
(20) in the course of the common path of motion and the edge cut being carried out
in this state by the cutting apparatus (50) fixedly arranged on the common path of
motion at the free edge regions of the printed products (10) projecting beyond the
clamps (40) towards the cutting apparatus (50), and the cut printed products (10)
then leaving the common path of motion in the grippers (22) along the first conveyor
loop (20).
2. Process according to claim 1, characterised in that the grippers (22) are released
from the printed products (10) situated therein in the course of the common path of
motion and are not applied to the printed products (10) again until after the edge
cut has been carried out.
3. Process according to claim 1 or claim 2, characterised in that, after the release
of the grippers (22), the printed products (10) are displaced perpendicularly to the
conveying direction for alignment into an edge cutting position.
4. Process according to claim 3, characterised in that the printed products (10) are
situated on a clamping jaw (42) of the clamps (40) during the displacement and are
stabilized by the application of another clamping jaw (44) of the clamps (40) after
the alignment.
5. Process according to claim 3 or claim 4, characterised in that tappets running along
the common path of motion together with the printed products (10) are brought to bear
against the edge regions of the printed products (10) opposite the free edge regions
to be cut for the displacement.
6. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the second
conveyor loop (30) has two parallel straight portions (32, 34) connected together
by means of semi-circular loop portions (36, 38) and the common path of motion extends
at least partly along part of one of the straight portions (32, 34) and effects at
least one edge cut in the course of this straight portion (32, 34).
7. Process according to claim 6, characterised in that the straight portions (32, 34)
are arranged one above the other.
8. Process according to claim 7, characterised in that the edge cut is effected along
the lower straight portion (32) on the printed products (10) conveyed there below
the grippers (22).
9. Process according to claim 7 or claim 8, characterised in that the printed products
(10) pass through one of the semi-circular loop portions (36) after being introduced
into the clamps (40) and before the edge cut is carried out.
10. Process according to claim 9, characterised in that the alignment is effected in the
course of the semi-circular loop portion (38).
11. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the cutting
apparatus (50) has a knife (56) and a counter-knife (54) cooperating therewith, the
counter-knife (54) being applied to the rear side of the projecting free edge region
in the conveying direction in order to carry out the edge cut and the knife (56) cooperating
with the counter-knife (54) engaging with the front side of the printed products (10)
in order to carry out the edge cut.
12. Process according to claim 11, characterised in that the knife (56) is moved in the
opposite direction to the conveying direction of the printed products (10).
13. Process according to claim 12, characterised in that the counter-knife (54) rotates
about an axis (52) extending perpendicularly to the conveying direction of the printed
products (10).
14. Process according to claim 13, characterised in that the knife (56) rotates about
the axis of rotation (52) in the opposite direction to the direction of rotation of
the counter-knife (54).
15. Process according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality
of edge cuts are carried out along the common path of motion at different free regions
of the printed products (10) projecting beyond the clamps (40) towards corresponding
cutting apparatus (60).
16. Device for handling printed products (10) for performing an edge cut, comprising a
first conveyor means having a number of mutually spaced grippers (22) circulating
along a first conveyor loop (20) and serving to grip the printed products (10) in
the region of one of their edges and to feed the printed products along the first
conveyor loop (20), and a cutting apparatus (50, 60) for carrying out the edge cut,
characterised by a number of clamps (40) arranged at a distance from the grippers
(22) and circulating around a second conveyor loop (30) running synchronously with
the first conveyor loop (20) along a common path of motion, into which the printed
products (10) can be introduced by the grippers (22) in the course of the common path
of motion and by means of which the edge regions of the printed products (10) situated
in the grippers (22) to be cut can be stabilized, wherein the cutting apparatus (50,
60) for carrying out the edge cut at the free edge regions of the printed products
(10) projecting beyond the clamps (40) towards the cutting apparatus (50, 60) is fixedly
arranged on the common path of motion and, after the common path of motion, the printed
products (10) can be transported away in the grippers (22) along the first conveyor
loop (20).
17. Device according to claim 16, characterised in that the grippers (22) can be adjusted
from a closed position to a release position in the course of the common path of motion
in order to release the printed products (10) situated therein.
18. Device according to claim 16 or claim 17, characterised in that the clamps (40) can
be adjusted between a clamping position and an open position and each have a clamping
jaw (42) on which the printed products (10) can be placed in the open position in
the course of the common path of motion and on which the printed products (10) can
be displaced perpendicularly to the conveying direction (31) by means of an alignment
means, and another clamping jaw (44) which can be applied to the printed products
(10) after the alignment for adjustment into the clamping position and for stabilising.
19. Device according to claim 18, characterised in that at least one of the clamping jaws
(42, 44) has at least two clamping jaw parts (42a, 42b, 44a, 44b) which can be displaced
relative to one another perpendicularly to the conveying direction.
20. Device according to claim 18 or claim 19, characterised in that the alignment means
has tappets running along the common path of motion together with the printed products
(10) which can be applied to free edge regions of the printed products (10).
21. Device according to one of claims 16 to 20, characterised in that the clamps (40)
are secured to a tension member circulating along the second conveyor loop (30).
22. Device according to claim 21, characterised in that the tension member is guided by
means of a drive roller and a deflecting roller arranged at a distance therefrom.
23. Device according to claim 22, characterised in that the drive roller and the deflecting
roller each have a roller axis situated in one common horizontal plane.
24. Device according to claim 23, characterised in that the common path of motion extends
at least partly below the tension member and the edge cut can be carried out in the
course of this part of the path of motion.
25. Device according to one of claims 22 to 24, characterised in that the alignment of
the printed products (10) can be carried out in the region of the drive roller and/or
deflecting roller.
26. Device according to one of claims 16 to 25, characterised in that the cutting apparatus
has at least one knife (56) and at least one counter-knife (54) cooperating therewith,
wherein the counter-knife (54) can be applied to a rear side of the free edge region
projecting towards the cutting apparatus in the conveying direction (31) in the course
of the common path of motion and the knife (56) engages with the front side thereof
in order to carry out the edge cut.
27. Device according to claim 26, characterised in that the counter-knife (54) can be
driven to rotate about an axis of rotation (52) extending perpendicularly to the conveying
direction (31).
28. Device according to claim 27, characterised in that the knife (56) can be driven to
rotate about the axis of rotation (52) in the opposite direction (57) to the direction
of rotation (55) of the counter-knife (54).
29. Device according to claim 27 or claim 28, characterised in that the cutting apparatus
(50, 60) has a plurality of counter-knives (54) and/or knives (56) rotating about
the axis of rotation (52) at a distance from the grippers (22).
30. Device according to one of claims 16 to 29, characterised in that, in order to cut
a plurality of free edge regions of a printed product (10) projecting beyond the clamps
(40), a corresponding number of cutting apparatus (50, 60) are arranged along the
common path of motion.
1. Procédé pour la manipulation de produits imprimés (10) servant à l'exécution d'une
découpe des bords au moyen d'une machine à découper, au cours duquel les produits
imprimés (10) sont amenés, le long d'une première boucle de transport (20) en respectant
un écart mutuel, à des griffes (22) en circulation s'engageant dans la partie d'un
bord des produits imprimés (10) et entraînant ceux-ci ainsi le long de la première
boucle de transport (20), caractérisé en ce que les produits imprimés (10) sont amenés par les griffes (22) le long d'une trajectoire
de déplacement commune à une seconde boucle de transport (30) synchrone à la première
boucle de transport (20) à l'aide de pinces de serrage (40) disposées avec un écart
par rapport aux griffes (22), les pinces de serrage (40) étant, sur le parcours de
la trajectoire de déplacement commune, mises en prise avec les bords libres à couper
des produits imprimés (10) se trouvant dans les griffes (22) de la première boucle
de transport (20) de manière stabilisante, et, dans cet état, la découpe des bords
étant exécutée par la machine à découper (50) placée de manière stationnaire sur la
trajectoire de déplacement commune sur les bords libres des produits imprimés (10)
dépassant au-delà des pinces de serrage (40) en direction de la machine à découper
(50), et les produits imprimés (10) découpés quittant ensuite la trajectoire de déplacement
commune dans les griffes (22) le long de la première boucle de transport (20).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les griffes (22) sur le parcours de la trajectoire commune de déplacement sont dégagées
des produits imprimés (10) s'y trouvant, et ne sont reposées à nouveau sur les produits
imprimés (10) qu'après l'exécution de la découpe des bords.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les produits imprimés (10), après le desserrage des griffes (22), sont poussés dans
celles-ci pour être alignés en position de découpe des bords, perpendiculairement
au sens de déplacement.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les produits imprimés (10) reposent sur une mâchoire (42) des pinces de serrage (40)
pendant le déplacement, et qu'après l'alignement ils sont stabilisés par l'application
d'une autre mâchoire (44) des pinces de serrage (40).
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que pour le déplacement le long de la trajectoire commune, des coulisseaux synchrones
aux produits imprimés (10) se mettent en position avec les bords des produits imprimés
(10) opposés aux bords libres à découper.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde boucle de transport (30) présente deux sections droites (32, 34) parallèles
l'une par rapport à l'autre et raccordées par l'intermédiaire de sections en boucle
(36, 38) en forme de demi-cercle, que la trajectoire commune de déplacement passe
au moins en partie le long d'une partie de l'une des sections droites (32, 34) et
qu'au moins une découpe des bords est réalisée sur le parcours de cette section droite
(32, 34).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que les sections droites (32, 34) sont placées l'une au-dessus de l'autre.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la découpe des bords s'effectue le long de la section droite inférieure (32) sur
les produits imprimés (10) transportés en-dessous des griffes (22).
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les produits imprimés (10), après leur introduction dans les pinces de serrage (40)
et avant l'exécution de la découpe des bords, parcourent l'une des sections en boucle
(36, 38) en forme de demi-cercle.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'alignement est effectué sur le parcours de la section en boucle (38) en forme de
demi-cercle.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la machine à couper (50) présente une lame (56) et une contre-lame (54) fonctionnant
avec celle-ci, la contre-lame (54) étant placée pour l'exécution de la découpe des
bords sur le côté arrière du bord libre dépassant dans le sens de déplacement, et
la lame (56) fonctionnant avec la contre-lame (54) s'engageant sur le côté avant des
produits imprimés (10) pour effectuer la découpe des bords.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la lame (56) est déplacée en sens contraire au sens de déplacement des produits imprimés
(10).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que la contre-lame (54) tourne autour d'un axe de rotation (52) perpendiculaire au sens
de déplacement des produits imprimés (10).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la lame (56) tourne autour de l'axe de rotation (52) en sens contraire au sens de
circulation de la contre-lame (54).
15. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le long de la trajectoire commune de déplacement, plusieurs découpes sont effectuées
sur différents bords libres des produits imprimés (10) dépassant au-delà des pinces
de serrage (40) en direction de machines à découper (60) correspondantes.
16. Dispositif pour la manipulation de produits imprimés (10) pour exécuter une découpe
des bords avec un premier dispositif de transport qui présente un certain nombre de
griffes (22) en circulation, avec un écart mutuel, le long d'une première boucle de
transport (20), pour prendre les produits imprimés (10) dans la partie de l'un de
leurs bords, et pour amener les produits imprimés le long de la première boucle de
transport (20), et avec une machine à couper (50, 60) pour couper les bords, caractérisé par un certain nombre de pinces de serrage (40) placées à distance des griffes (22) circulant
autour d'une seconde boucle de transport (30) synchrone à la première boucle de transport
(20) le long d'une trajectoire de déplacement commune, pinces de serrage dans lesquelles
les produits imprimés (10) peuvent être introduits sur le parcours d'un déplacement
commun par les griffes (22) et avec lesquelles les bords à couper des produits imprimés
(10) placés dans les griffes (22) peuvent être stabilisés, caractérisé également en
ce que la machine à couper (50, 60) pour l'exécution de la découpe des bords sur les
bords libres des produits imprimés (10) dépassant au-delà des pinces de serrage (40)
en direction de la machine à couper (50, 60) est placée de façon stationnaire sur
la trajectoire commune de déplacement et que les produits imprimés (10) sont transportables,
après la trajectoire commune de déplacement, dans les griffes (22) le long de la première
boucle de transport (20).
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que les griffes (22) sur le parcours de la trajectoire commune de déplacement sont réglables
d'une position de fermeture à une position de blocage pour libérer les produits imprimés
(10) qui s'y trouvent.
18. Dispositif selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que les pinces de serrage (40) sont réglables entre une position de blocage et une position
d'ouverture et qu'elles présentent respectivement une mâchoire (42) sur laquelle,
en position d'ouverture sur le parcours de la trajectoire commune de déplacement,
les produits imprimés (10) peuvent être posés et sur laquelle les produits imprimés
(10) peuvent être déplacés perpendiculairement au sens de déplacement (31) au moyen
d'un dispositif d'alignement, et qu'elles présentent une autre mâchoire (44) qui peut
être placée, après l'alignement pour la mise en position et pour la stabilisation,
contre les produits imprimés (10).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'au moins l'une des mâchoires (42, 44) présente au moins deux pièces de mâchoires (42a,
42b, 44a, 44b) perpendiculaires au sens de déplacement et déplaçables l'une contre
l'autre.
20. Dispositif selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que le dispositif d'alignement, le long de la trajectoire commune de déplacement, présente
des coulisseaux se déplaçant avec les produits imprimés (10) et pouvant être placés
sur les bords libres des produits imprimés (10).
21. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 20, caractérisé en ce que les pinces de serrage (40) sont fixées sur un organe de traction circulant le long
de la seconde boucle de transport (30).
22. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que l'organe de traction est guidé par l'intermédiaire d'une poulie de commande et d'une
poulie de renvoi placée à une certaine distance de celle-ci.
23. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce que la poule d'entraînement et la poule de renvoi présentent un axe de poulie situé sur
un plan horizontal commun.
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé en ce que la trajectoire commune de transport passe au moins en partie sous l'organe de traction
et que la découpe des bords peut être exécutée sur le parcours de cette section de
la trajectoire de déplacement.
25. Dispositif selon l'une des revendications 22 à 24, caractérisé en ce que l'alignement des produits imprimés (10) peut être exécuté dans la partie de la poulie
de commande et/ou de renvoi.
26. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 25, caractérisé en ce que la machine à couper présente au moins une lame (56) et au moins une contre-lame (54)
fonctionnant avec celle-ci, la contre-lame (54) pouvant être placée, sur le parcours
de la trajectoire commune de déplacement, sur un côté arrière en sens de déplacement
(31) du bord libre dépassant en direction de la machine à couper, et que la lame (56)
pour couper les bords s'engage sur le côté avant.
27. Dispositif selon la revendication 26, caractérisé en ce que la contre-lame (54) peut être entraînée pour faire tourner un axe de rotation (52)
perpendiculaire au sens de déplacement (31).
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que la lame (56) peut être entraînée dans un sens opposé (57) au sens de rotation (55)
de la contre-lame (54) pour tourner autour de l'axe de rotation (52).
29. Dispositif selon la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que la machine à couper (50, 60) présente plusieurs contre-lames (54) et/ou lames (56)
respectivement à distance des griffes (22) et tournant autour de l'axe de rotation
(52).
30. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 29, caractérisé en ce que pour couper plusieurs bords libres d'un produit imprimé (10) dépassant au-delà des
pinces de serrage (40), un nombre correspondant de machines à couper (50, 60) est
disposé le long de la trajectoire commune de déplacement.

