[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter-Verschluß mit einer mit einem hygroskopischen
Trockenstoff gefüllten Trockenstoffkammer, die in ihrem zum Behälterinnern weisenden
Bereich eine Öffnung aufweist, welche durch eine den Trockenstoff in der Trockenstoffkammer
einschließende Abdeckscheibe verschlossen ist.
[0002] Solche Trockenstoff-Verschlüsse werden immer dann zum Verschließen von Behältern
eingesetzt, wenn das im Behälter abzufüllende Gut durch einwirkende Luftfeuchtigkeit
Veränderungen erfahren kann, die unerwünscht oder unzulässig sind. Insbesondere zum
Verschließen von Röhrchen oder Fläschchen, die zur Aufnahme von Arzneimitteln dienen,
sind heute überwiegend aus Kunststoff hergestellte Stopfenverschlüsse mit Trockenstoffkammer
entwickelt worden, bei denen der in der Trockenstoffkammer enthaltene Trockenstoff
durch eine, heute in der Regel aus Pappe oder Karton bestehende Abdeckscheibe gegen
Austritt in den Behälter gehalten wird, wobei durch die Porösität des verwendeten
Pappmaterials gewährleistet ist, daß die im Behälter enthaltene Luft aufgrund der
hygroskopischen Eigenschaft des Trockenstoffs weitgehend trocken gehalten wird. Die
Größe der Trockenstoffkammer und die Menge des verwendeten Trockenstoffs ist dabei
so gewählt, daß die Trocknungswirkung während der normalen Einnahmedauer des Präparats
bis zum vollständigen Aufgebrauch unter normalen Bedingungen erhalten bleibt. Derartige
Kunststoff-Verschlußstopfen mit Trockenstoffkammer (z.B. DE-PS 36 22 773) haben sich
seit langem bewährt. Allerdings kann es vorkommen, daß sich die Trocknungseigenschaft
des Verschlusses dann vorzeitig erschöpft, wenn der Verschluß bei unachtsamer Handhabung
direkt mit Wasser in größerer Menge oder für längere Zeiträume in Kontakt kommt. Diese
Gefahr ist z.B. dann nicht auszuschließen, wenn die Einnahme des Präparats im Badezimmer
erfolgt und der aus der Packung herausgezogene Verschlußstopfen in ein noch gefülltes
Waschbecken oder ein zum Herunterspülen des Medikaments vorsorglich bereitgestelltes,
wassergefülltes Trinkglas fällt. Selbst wenn der Stopfen dann sofort aus der Flüssigkeit
herausgenommen und eventuell auch abgetrocknet wird, kann doch nicht verhindert werden,
daß die aus Pappe bestehende Abdeckscheibe sich zumindest teilweise mit Wasser vollsaugt,
welches dann aufgrund der hygroskopischen Wirkung des Trockenstoffs im Laufe der Zeit
verdampft und vom Trockenstoff aufgenommen wird. Dadurch wird die Wasserdampf-Aufnahmefähigkeit
des Trockenstoffs vorzeitig erschöpft und die Schutzwirkung für das im Behälter abgefüllte
Präparat ist nicht mehr gegeben.
[0003] Ein weiterer nachteiliger Aspekt der verwendeten Abdeckscheiben aus Pappmaterial
liegt darin, daß Kunststoffmaterialien heute nach Möglichkeit der Wiederverwendung
zugeführt werden sollen, was auch für Kunststoff-Verschlüsse gilt. Für eine Wiederverwendung
von Kunststoff-Verschlüssen mit Trockenstoffkammer ist dann aber nicht nur die Entfernung
des Trockenstoffs, was durch Zerkleinern der Verschlüsse und Aussieben des Trockenstoffs
relativ einfach möglich ist, erforderlich, sondern es müssen auch die Pappscheiben
bzw. die Teile der zerkleinerten Pappscheiben aussortiert werden.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, Behälter-Verschlüsse mit Trockenstoffkammern
so auszubilden, daß die Trocknungswirkung des in der Trocknungskammer eingeschlossenen
Trockenstoffs auch unter ungünstigen Umständen gewährleistet ist, wobei gebrauchte
Kunststoff-Verschlüsse möglichst einfach einer Wiederverwendung zuführbar sein sollen.
Außerdem soll die Gefahr des Einbringens mikrobiologischer Verunreinigungen in den
Behälter durch nicht sterile Abdeckscheiben weitgehend vermindert werden.
[0005] Ausgehend von einem Behälter-Verschluß der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckscheibe aus einem Kunststoff-Sintermaterial
hergestellt ist. Beim Sintern werden Partikel bei einer meist in der Nähe des Schmelzpunkts
liegenden Sintertemperatur, zum Teil unter zusätzlicher Druckeinwirkung zur Erzeugung
von Werkstücken oder auch Halbzeugen, beispielsweise Bandmaterial, verbunden. Solche
Sintermaterialien weisen eine Porösität auf, wobei die Porengröße durch entsprechende
Führung des Temperatur und/oder der Druckeinwirkung während des Sintervorgangs in
gewissem Umfang einstellbar ist. Die Verwendung von Kunststoff-Sintermaterial erleichtert
die Wiederverwendung des Materials von gebrauchten Verschlüssen, da Pappreste nicht
anfallen. Außerdem kann die Abdeckscheibe gewünschtenfalls auch mittels eines der
zur Verbindung von Kunststoffen geeigneten Schweißverfahrens wie Ultraschall- oder
Reibschweißung mit der offenen Mündung der Trockenstoffkammer des Behälterverschlusses
verbunden werden, wodurch das Aussehen der Verbindungsnaht zwischen Abdeckscheibe
und Mündung der Trockenstoffkammer optisch deutlich verbessert wird. Die bisher für
Abdeckscheiben aus Pappmaterial verwendete Montagemethode des thermischen Umbördelns
des Randes der Mündung der Trockenstoffkammer um den Rand der Abdeckscheibe mittels
eines erhitzten Formstempels kann aber - alternativ - auch weiterhin angewandt werden.
Auch bezüglich der sterilen Herstellung und Verarbeitung bieten Abdeckscheiben aus
Kunststoff-Sintermaterial Vorteile, so daß sie auch aus hygienischer Sicht zu bevorzugen
sind. Schließlich hat sich gezeigt, daß die Wasserdampf-Durchlässigkeit solcher Abdeckscheiben
deutlich höher ist als die von Abdeckscheiben aus dem heute verwendeten Pappmaterial.
Versuche haben ergeben, daß die Verbesserung in der Größenordnung von etwa 25 % liegen
kann, was bedeutet, daß die Trocknung von nach dem Öffnen in den Behälter gelangter
feuchter atmosphärischer Luft nach dem Schließen des Behälters entsprechend schneller
erfolgt. Die Schutzwirkung des Verschlusses gegen Feuchtigkeitsschäden am Verpackungsgut
ist somit deutlich erhöht. Hierzu trägt auch die Tatsache bei, daß die in den bisher
verwendeten Abdeckscheiben aus porösem Karton enthaltene und sozusagen eine Vorbeanspruchung
der Trocknungseigenschaft des Trockenstoff in der Trockenstoffkammer darstellende
Restfeuchte in den erfindungsgemäßen Abdeckscheiben nicht enthalten ist, da sie selbst
keine hygroskopischen Eigenschaften haben.
[0006] Zweckmäßig werden die Abdeckscheiben aus gesintertem Kunststoff-Bandmaterial ausgestanzt.
Das Kunststoff-Bandmaterial kann dann in Form von auf die entsprechende Breite geschnittenen
Rollen in den heute verwendeten Trockenstoff-Füllautomaten verwendet werden, die bisher
mit Rollen aus Pappmaterial arbeiten, aus denen die Pappscheiben ausgestanzt werden.
[0007] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Material der Abdeckscheiben durch eine entsprechende
Führung der beim Sintervorgang einwirkenden Temperaturen und/oder - gegebenenfalls
- der Preß- oder Walzkräfte so eingestellt ist, daß die zwischen den zusammengesinterten
Kunststoffteilchen verbleibenden Poren eine den Durchtritt von Wasserdampf oder Gas
erlaubende, den Durchtritt von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit jedoch verhindernde
Querschnittsgröße haben. Dann ist das Eindringen und Durchnetzen der Abdeckscheiben
mit Wasser auch dann ausgeschlossen, wenn der Verschluß insgesamt in einen wasser-
oder flüssigkeitsgefüllten Behälter fällt. Nach einfachem Abwischen der eventuell
noch anhaftenden Flüssigkeitströpfchen ist der Verschluß dann ohne Beeinträchtigung
seiner Trocknungskapazität weiterhin verwendbar.
[0008] Als besonders vorteilhaft hat sich eine Herstellung der Abdeckscheiben aus einem
Kunststoff-Bandmaterial herausgestellt, welches aus einem ultrahochmolekularen Polyäthylen
im Band-Sinterverfahren hergestellt ist.
[0009] Dabei haben die Abdeckscheiben bevorzugt eine Stärke (Dicke) im Bereich zwischen
0,7 und 1,0 mm.
[0010] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher
erläutert, welche einen Kunststoff-Verschlußstopfen mit einer Trockenstoffkammer im
sogenannten Halbschnitt zeigt, der für den Verschluß von zur Aufnahme von pharmazeutischen
Präparaten bestimmten Behälter vorgesehen ist.
[0011] Der in der Zeichnungsfigur gezeigte, mit 10 bezeichnete Behälter-Verschluß ist ein
Stopfenverschluß aus Kunststoff, der zum Verschließen von Tablettenröhrchen oder Fläschchen
vorgesehen sein möge, deren Füllgut - zumindest während der Aufbewahrung im Behälter
- dem Einfluß von Luftfeuchtigkeit entzogen sein müssen. Der Kunststoff-Verschlußstopfen
10 weist einen Grundkörper aus Kunststoff auf, der sich aus einer geschlossenen Stirn-
oder Griffplatte 12 mit einem einstückig angespritzten hohlen Zapfen 14 zusammensetzt,
der an seinem , der Griffplatte 12 gegenüberliegenden Ende offen mündet. Der den eigentlichen,
in die Mündung des Tablettenröhrchens bzw. Fläschchens einführbaren Stopfenteil bildende
hohe Zapfen 14 ist im dargestellten Fall als sogenannte "Dichtolive" ausgebildet,
d.h. hat eine im Querschnitt radial nach außen gewölbte ballige Form, wobei der maximale
Außendurchmesser geringfügig größer als der lichte Innendurchmesser der Mündung des
zu verschließenden Behälters bemessen ist. Beim Eindrücken des hohlen Zapfens 14 in
die Mündung des zu verschließenden Behälters wird der hohle Zapfen also elastisch
zusammengedrückt und legt sich deshalb dicht an der zugeordneten Innenwandung der
Mündung des Behälters an, so daß das Eindringen von feuchter Außenluft in den geschlossenen
Behälter mit Sicherheit ausgeschlossen ist.
[0012] Innerhalb des hohlen Zapfenteils 14 tritt von der Griffplatte 12 eine im wesentlichen
zylindrische Ringwand geringeren Durchmessers 16 vor, die noch aus der Unterseite
des Zapfens vorsteht. Diese Ringwand 16 umschließt eine Trockenstoffkammer 18, die
mit einem körnigen oder granulatförmigen Trockenstoff 20 (z.B. Silikagel oder Molekularsieb)
gefüllt ist. Das griffplattenabgewandte untere offene Ende der Ringwand 16 ist durch
eine Abdeckscheibe 22 verschlossen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel in
bekannter Weise durch thermisches Umbördeln des unteren Randes der Ringwand 16 gehalten
ist und so den Austritt des Trockenstoffs 20 verhindert.
[0013] Die Abdeckscheibe 22 wird hier - abweichend von den bisher bei Trockenstoff-Verschlüssen
verwendeten porösen Scheiben aus Pappmaterial - von einer passenden Scheibe aus Kunststoff-Sintermaterial
gebildet. Diese Abdeckscheibe ist durch Ausstanzen aus gesintertem Kunststoff-Bandmaterial
hergestellt.
[0014] Als besonders vorteilhaft hat sich hier die Verwendung von Abdeckscheiben erwiesen,
die aus im Band-Sinterverfahren aus ultrahochmolekularem Polyäthylen ausgestanzt sind,
wobei das Bandmaterial durch eine entsprechende Führung der beim Sintervorgang einwirkenden
Parameter, d.h. der Temperatur und/oder der gegebenenfalls einwirkenden Preß- oder
Walzkräfte ebenso wie die Größe des als Ausgangsrohstoffs verwendeten Kunststoffgranulats
oder -pulvers so eingestellt ist, daß die zwischen den zusammengesinterten Kunststoffteilchen
verbleibenden Poren eine hinreichende Durchlässigkeit für den Durchtritt von gasförmigen
Stoffen oder Wasserdampf haben. In Sonderfällen kann die Porengröße auch so eingestellt
werden, daß dabei der Durchtritt von Wasser oder anderen Flüssigkeiten verhindert
wird. Zweckmäßig kann es auch sein, wenn das verwendete Kunststoff-Ausgangsmaterial
von Hause aus hydrophobe Eigenschaften hat, d.h. Flüssigkeiten nicht zerfließen läßt
und aufsaugt, sondern abperlen läßt.
[0015] Dadurch wird erreicht, daß die hygroskopischen Eigenschaften des Trockenstoffs in
der Trockenstoffkammer 18 zwar bezüglich des im zu verschließenden Behälter enthaltenen
Wasserdampfs wirksam werden, d.h. die im Behälter eingeschlossene Luft trocknen und
somit das Behälter-Füllgut gegen die Einwirkung von Wasserdampf schützen, daß andererseits
aber eine Erschöpfung der hygroskopischen Eigenschaften in deutlich geringerem Maß
als bei den bekannten Verschlüssen mit Abdeckscheiben aus Pappe auftritt.
[0016] Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen
des beschriebenen Kunststoff-Verschlußstopfens verwirklichbar sind. So ist die Verwendung
von Abdeckscheiben aus Kunststoff-Sintermaterial nicht auf Stopfen-Verschlüsse beschränkt,
sondern kann auch bei Verschlüssen für Flachpackungen angewandt werden, bei denen
die Trockenstoffkammer eine von der zylindrischen Form abweichenden Form hat. Die
Abdeckscheibe ist dann lediglich in ihrer Begrenzung der Form der offenen Seite der
Trockenstoffkammer entsprechend anzupassen.
1. Behälter-Verschluß (10) mit einer mit einem hygroskopischen Trockenstoff (20) gefüllten
Trockenstoffkammer (18), die in ihrem zum Behälterinnern weisenden Bereich eine Öffnung
aufweist, welche durch eine den Trockenstoff (20) in der Trockenstoffkammer (18) einschließende
poröse Abdeckscheibe (22) verschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckscheibe (22) aus einem Kunststoff-Sintermaterial hergestellt ist.
2. Behälter-Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckscheibe
(22) aus gesintertem Kunststoff-Bandmaterial ausgestanzt ist.
3. Behälter-Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material
der Abdeckscheibe (22) durch eine entsprechende Führung der beim Sintervorgang einwirkenden
Temperatur und/oder der gegebenenfalls einwirkenden Preß- oder Walzkräfte so eingestellt
ist, daß die zwischen den zusammengesinterten Kunststoffteilchen verbleibenden Poren
eine den Durchtritt von gasförmigen Stoffen oder Wasserdampf erlaubende, den Durchtritt
von Wasser oder anderen Flüssigkeiten jedoch verhindernde Querschnittsgröße haben.
4. Behälter-Verschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoff-Bandmaterial
aus ultrahochmolekularem Polyäthylen (PE-UHMW) im Band-Sinterverfahren hergestellt
ist.
5. Behälter-Verschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckscheibe (22) eine Stärke zwischen 0,7 und 1,0 mm hat.
1. Container closure (10) including a desiccant chamber (18), which is filled with a
hygroscopic desiccant (20) and, in its region directed towards the interior of the
container, has an opening which is closed by a porous cover plate (22) confining the
desiccant (20) in the desiccant chamber (18), characterised in that the cover plate
(22) is made of a sintered plastic material.
2. Container closure as claimed in claim 1, characterised in that the cover plate (22)
is stamped out from sintered plastic strip material.
3. Container closure as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the material of
the cover plate (22) is so adjusted by appropriate control of the temperature prevailing
during the sintering process and/or the optionally prevailing pressing or rolling
forces that the pores remaining between the plastic particles which are sintered together
have a cross-sectional size which permits the passage of gaseous substances or water
vapour but prevents the passage of water or other liquids.
4. Container closure as claimed in claim 2 or 3, characterised in that the plastic strip
material is made of ultra high molecular polyethylene (PE-UHMW) in a strip sintering
process.
5. Container closure as claimed in one of claims 2 to 4, characterised in that the cover
plate (22) has a thickness between 0.7 and 1.0mm.
1. Fermeture de récipient (10) ayant une chambre (18) qui est remplie d'un déshydratant
hygroscopique (20) et présente, dans sa zone dirigée vers l'intérieur du récipient,
une ouverture qui est fermée par un disque de couverture poreux (22) enfermant le
déshydratant (20) dans la chambre (18), caractérisée par le fait que le disque de
couverture (22) est fait d'un plastique fritté.
2. Fermeture de récipient selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le disque
de couverture (22) est découpé dans une bande de plastique frittée.
3. Fermeture de récipient selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée par le
fait que la matière du disque de couverture (22) est déterminée par une conduite appropriée
de la température agissant lors du frittage et/ou des forces de compression ou de
laminage agissant éventuellement, de façon que les pores restant entre les particules
de plastique agglomérées aient une grandeur de section permettant le passage de substances
gazeuses ou de vapeur d'eau, mais empêchant le passage d'eau ou d'autres liquides.
4. Fermeture de récipient selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisée par le
fait que la bande de plastique est fabriquée par frittage de bande de polyéthylène
d'ultra-haute masse moléculaire (PE-UHMW).
5. Fermeture de récipient selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée par le fait
que le disque de couverture (22) a une épaisseur comprise entre 0,7 et 1,0 mm.