[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur einer speziellen Restentfernung von C
4-C
8-i-Alkenen aus Gemischen von Kohlenwasserstoffen, in denen n- und i-Alkene enthalten
sind. Solche Gemische werden erfindungsgemäß mit einem Kationenaustauscher in der
H
+-Form behandelt; das Behandlungsgut wird anschließend destillativ aufgetrennt. Das
Verfahren hat Bedeutung bei der Gewinnung von reinen n-Alkenen.
[0002] Die Notwendigkeit einer spezifischen Entfernung von i-Alkenen besteht insbesondere
bei der Aufarbeitung von Destillationsschnitten, die aus Steam-Crackern oder katalytischen
Crackern stammen und im allgemeinen ein Gemisch aus n-Alkanen, i-Alkanen, n-Alkenen
mit endständiger oder innenständiger Doppelbindung, i-Alkenen, Alkydienen und Acetylenverbindungen
darstellen, wenn ausdiesen Schnitten die n-Alkene gewonnen werden sollen. Diese durch
Destillation erhaltenen Schnitte stellen im allgemeinen Bereiche annähernd gleicher
C-Atomzahl dar, die nur noch untergeordnete Anteile der angrenzenden Bereiche von
C-Atomzahlen enthalten. So enthält ein C
4-Schnitt nur untergeordnete Mengen an C
3-Kohlenwasserstoffen und C
5-Kohlenwasserstoffen. Im allgemeinen werden neben dem genannten C
4-Schnitt C
5-Schnitte (Benzol-Vorlauf) oder aus höhersiedenden Fraktionen nach der Aromatenabtrennung
C
5/C
6-Schnitte, C
4-C
6-Schnitte oder Destillationsschnitte über einen noch größeren C-Atomzahlenbereich
hinweg unter Einschluß von C
7- und C
8-Kohlenwasserstoffgemischen hergestellt. In diesen Kohlenwasserstoffschnitten befindet
sich nach der Abtrennung von Alkadienen und Acetylenverbindungen (z.B. durch Extraktion)
und nach der darauffolgenden Abtrennung der i-Alkene (z.B. durch chemische Umsetzung)
als Wertstoff in erster Linie das der jeweiligen C-Atomzahl entsprechende 1-Alken,
das als wertvolles Monomer oder Comonomer sowie zur Herstellung verschiedener Alkylate
gesucht ist. Insbesondere bei der Verwendung als Monomer oder Comonomer ist ein möglichst
niedriger Gehalt am zugehörigen i-Buten erforderlich, um eine störungsfreie (Co)Polymerisation
zu gewährleisten. Im Falle von Buten-1 ist dieser höchstzulässige Gehalt an i-Buten
auf weniger als 200 ppm festgesetzt.
[0003] Eine destillative Trennung, beispielsweise von i-Buten und Buten-1, scheitert in
vielen Fällen wegen der zu dicht beieinanderliegenden Siedepunkte; dies ist gerade
im genannten Beispiel der C
4-Alkene besonders ausgeprägt. Daher ist versucht worden, i-Buten durch chemische Umwandlung
in einen höhersiedenden Stoff umzusetzen, der sodann leichter durch Destillation abzutrennen
ist. Hierzu bietet sich die Umsetzung mit Methanol oder anderen niederen Alkoholen
unter Bildung von Methyl-t-butylether (MTBE) oder dessen höheren Homologen in Gegenwart
saurer Katalysatoren an. Das durch Destillation aus einem solchen Umsetzungsgemisch
entstehende Raffinat mit dem verbliebenen Buten-1 ist jedoch durch Sauerstoffverbindungen
im gleichen Siedebereich, beispielsweise durch Dimethylether, verunreinigt. Solche
Sauerstoffverbindungen müssen sodann wieder aufwendig, beispielsweise durch eine ORU-Anlage,
entfernt werden. In einer ORU-Anlage (Oxygen Removal Unit) werden Sauerstoffverbindungen
durch Adsorption an ein aktives Material, z.B. an Molekularsiebe, aus Kohlenstoffwasserströmen
entfernt.
[0004] Eine weitere chemische Umwandlung des i-Butens und anderer i-Alkene besteht in ihrer
Dimensierung, die ebenfalls in Gegenwart saurer Katalysatoren durchgeführt wird. Diese
Dimerisierung ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß sie außer zum Diisoalken auch
zu sogenannten Codimeren aus einem Molekül i-Alken und einem Molekül Alken-1 führt.
Damit ist einerseits das entstandene Diisoalken durch das unerwünschte Codimer verunreinigt
und andererseits wird Alken-1, dessen Reindarstellung gewünscht ist, zu einem nicht
unbeträchtlichen Teil verbraucht und der weiteren Verwendung demnach entzogen. Es
ist deshalb eingeführte Technik, das i-Alken, beispielsweise das i-Buten, nicht vollständig
zu dimerisieren, um die Bildung des genannten Codimer zurückzudrängen, und die weitgehend
restliche Entfernung des i-Alken durch die genannte Etherbildung zu erreichen. Damit
tritt jedoch die bereits erwähnte Schwierigkeit der Verunreinigung des zurückbleibenden
Kohlenwasserstoffgemisches mit Sauerstoffverbindungen ein.
[0005] Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, Kohlenwasserstoffgemische mit einem Restgehalt
an i-Alkenen von diesen i-Alkenen weitestgehend zu befreien, wenn ein solches Gemisch
mit einem Kationenaustauscher in der H
+-Form unter den weiter unten genannten Bedingungen behandelt wird.
[0006] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von C
4-C
8-i-Alkenen aus diese enthaltenden Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit im wesentlichen
gleicher Anzahl von C-Atomen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß solche Gemische
bei 0-30°C und 1-25 bar, bevorzugt 10-20°C und 10-20 bar mit einem Kationenaustauscher
in der H
+-Form behandelt werden und das Behandlungsgut anschließend destillativ in ein weitestgehend
von i-Alkenen befreites Kopfprodukt und in ein die Umwandlungsprodukte der i-Alkene
enthaltendes Sumpfprodukt aufgetrennt wird.
[0007] In bevorzugter Weise ist das zu behandelnde Gemisch von Kohlenwasserstoffen eine
C
4-, eine C
5-C
6- oder eine C
4-C
6-Destillationsfraktion.
[0008] In besonders bevorzugter Weise ist das zu behandelnde Gemisch von Kohlenwasserstoffen
eine C
4-Fraktion.
[0009] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren am Beispiel der Behandlung einer
C
4-Fraktion beschrieben; es ist jedoch vom Fachmann ohne Schwierigkeit bei Berücksichtigung
der entsprechenden Siedepunktslagen mühelos auf andere Destillationsschnitte bis hin
zu C
8-Kohlenwasserstoffen anwendbar.
[0010] In petrochemischen Anlagen mit einem Steam-Cracker oder einem katalytischen Cracker
wird beispielsweise das abströmende Gemisch der gekrackten Kohlenwasserstoffe einer
destillativen Auftrennung unterworfen, bei der im allgemeinen ein C
4-Kohlenwasserstoffstrom separat aufgefangen wird. Dieser C
4-Schnitt wird im allgemeinen der Gewinnung des Wertstoffes Butadien unterworfen. Das
hierbei abströmende C
4-Kohlenwasserstoffgemisch ist als Raffinat I bekannt.
[0011] Dieses Raffinat I wird zur chemischen Umwandlung von i-Buten entweder der Dimerisierung,
einschließlich weiterer Oligomerisierung, oder der t-Alkyl-Etherbildung unterzogen.
Ein hierbei anfallendes, von i-Buten befreites Destillat wird im allgemeinen als Raffinat
II bezeichnet. Das Raffinat II dient der weiteren Gewinnung der Wertstoffe Buten-1
und Buten-2.
[0012] Die folgende Tabelle zeigt eine typische Zusammensetzung von Raffinat I bzw. II eines
Steamcrackers bzw. katalytischen Crackers:
| |
Steamcracker |
katalyt. Cracker C4-Schnit |
| |
Raff.I |
Raff.II |
|
| i-Butan |
3 |
6 |
37 |
| n-Butan |
11 |
22 |
13 |
| i-Buten |
43 |
0,8 |
15 |
| Buten-1 |
24 |
11 |
11,5 |
| trans-Buten-2 |
10 |
37 |
12 |
| cis-Buten-2 |
8 |
22 |
10,5 |
| Butadien-1,3 |
< 0,2 |
0 |
0,5 |
| Sonstige (C3, C5) |
< 0,8 |
< 1,2 |
0,5 |
[0013] Erfindungsgemäß ist es nun möglich, ein bereits an i-Buten weitgehend abgereichertes
Raffinat II ohne Durchlaufen einer Veretherungsanlage weiter an i-Buten bis zu einem
Gehalt von weniger als 200 ppm abzureichern, ohne daß die Einschaltung einer Veretherung
mit der Gefahr der Bildung unerwünschter Sauerstoffverbindungen erforderlich wird.
[0014] Kationenaustauscher für das erfindunsgemäße Verfahren sind Polymerisate aus Acrylverbindungen
oder Styrol, die mit Vernetzern, wie beispielsweise Divinylbenzol, zu unlöslichen
Harzen umgesetzt werden, oder vernetzte Phenol-Formaldehyd-Kondensate, die einen Gehalt
an Sulfonsäuregruppen, Carboxylgruppen oder Phosphonsäuregruppen aufweisen. Daneben
können auch Ionenaustauscher mit anorganischen Trägermaterial wie z.B. funktionalisierte
Siloxane eingesetzt werden. In bevorzugter Weise werden Styrol-Divinyl-Harze mit Sulfonsäuregruppen
eingesetzt. Solche Harze sind dem Fachmann seit langem bekannt. Für den erfindungsgemäßen
Einsatz liegen solche Harze mindestens zu 50 Äquivalent-%, bevorzugt zu mindestens
80 Äquivalent-%, besonders bevorzugt zu mindestens 90 Äquivalent-% in der H
+-Form vor. Solche Harze sind gängige Handelsprodukte, beispielsweise zur Wasserentsalzung.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren kann grundsätzlich diskontinuierlich oder kontinuierlich
durchgeführt werden. Bei der diskontinuierlichen Durchführung wird das ein oder mehrere
i-Alkene enthaltende Kohlenwasserstoffgemisch mit einem Kationenaustauscher der beschriebenen
Art, gegebenenfalls unter einem solchen Druck, bei dem das Kohlenwasserstoffgemisch
flüssig ist, behandelt. Durch Entnahme von Proben nach festgesetzten Reaktionszeiten
kann die gewünschte Entfernung des oder der i-Alkene überprüft werden. In bevorzugter
Weise wird jedoch das erfindungsgemäße Verfahren kontinuierlich durchgeführt, wobei
Schachtreaktoren oder Rohrreaktoren, die mit dem Kationenaustauscher in Form eines
Festbetts gefüllt sind, zum Einsatz kommen. Es ist bei der kontinuierlichen Durchführung
jedoch gleichfalls möglich, den Kationenaustauscher in Form eines bewegten Bettes
zu halten, in dem das zu behandelnde Kohlenwasserstoffgemisch von unten nach oben
durch den Reaktor strömt. In vielen Fällen ist es ausreichend, das zu behandelnde
Kohlenwasserstoffgemisch durch nur einen Reaktor zu führen. Hierbei sind wegen der
einfachen Bauweise der Reaktoren besonders niedrige Investitionskosten anzusetzen.
Es ist jedoch gleichfalls möglich, das erfindungsgemäße Verfahren unter Benutzung
von 2 oder mehr Reaktoren mit Kationenaustauscher in der H
+-Form durchzuführen. So kann es beispielsweise vorteilhaft sein, in einem ersten Reaktor
unter schärferen Reaktionsbedingungen den Hauptteil an i-Buten abzutrennen, wobei
die Bildung von Codimer unter Verlust an Buten-1 noch nicht zu stark ins Gewicht fällt,
und in einem zweiten Schritt unter milderen Bedingungen den restlichen Gehalt an i-Buten
bis auf die geforderte Spezifikation zu drücken, wobei unter milderen Reaktionsbedingungen
der Verlust aus Buten-1 durch Bildung von Codimer oder durch säurekatalytische Isomerisierung
zu anderen Alkenen ebenfalls ausreichend vermieden werden kann.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei einer Temperatur von 0-30°C, bevorzugt von
10-20°C durchgeführt. Der Druck, unter dem das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt
wird, ist insoweit erforderlich, als das zu behandelnde Gemisch von Kohlenwasserstoffen
unter Berücksichtigung der gewünschten Reaktionstemperatur im flüssigen Aggregatzustand
gehalten werden muß; ansonsten ist der Druck nicht kritisch. Der erfindungsgemäß einzustellende
Druckbereich beträgt daher 1-30 bar, bevorzugt 10-20 bar; in besonders bevorzugter
Weise wird unter dem Eigendruck, wie er sich bei der gewünschten Reaktionstemperatur
einstellt, gearbeitet. Das Reaktionsgemisch kann den Reaktor sowohl von unten nach
oben als auch von oben nach unten durchströmen.
[0017] Das Behandlungsgut wird anschließend destillativ aufgetrennt. Hierbei erhält man
als Kopfprodukt ein weitgehend von i-Alken befreites Kohlenwasserstoffgemisch, welches
insbesondere zur weiteren Aufarbeitung auf Alken-1 verwendet werden kann. Als Sumpfprodukt
erhält man die Alkene mit innenständiger Doppelbindung und ein höhersiedendes Gemisch,
das die Oligomerisierungsprodukte der entfernten i-Alkene enthält. Die Destillation
kann aber auch so durchgeführt werden, daß das Alken-1 und die Alkene mit innenständiger
Doppelbindung als Kopfprodukt gewonnen werden und nur das höhersiedende Oligomerisierungsprodukt
im Sumpf verbleibt. Im Falle eines C
4-Destillationsschnittes handelt es sich bei den Oligomerisierungsprodukten im wesentlichen
um C
8-Kohlenwasserstoffe (Dimere), die zu 90 Gew.-% vorliegen und um C
12-, C
16- oder noch höhere Oligomerisierungsprodukte, die zu höchstens 10 Gew.-% vorliegen.
Die Zusammensetzung des Oligomerisats ist stark von der Zusammensetzung des Einsatzgemisches
und den Reaktionsbedingungen abhängig, im allgemeinen entstehen alle möglichen Reaktionsprodukte
aus dem i-Alken mit den anderen Alkenen entsprechend den zugehörigen Reaktionsgeschwindigkeits-Konstanten.
[0018] Das erhaltene Sumpfprodukt kann auf reine Wertstoffe aufgearbeitet werden. Für den
Fall, daß aus einem bereits weitgehend von i-Alken befreiten Raffinat ausgegangen
wird, welches zur Einhaltung gewünschter Spezifikationen von weiterem i-Alken befreit
werden muß, stellt das Sumpfprodukt nur eine geringe Menge dar, deren Aufarbeitung
nicht lohnt, das jedoch vorteilhaft dem Feed für den Steam-Cracker oder einem katalytischen
Cracker zugeführt werden kann.
[0019] Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei einer LHSV (Liquid Hourly Space Velocity)
von 0,1-5 Liter an i-Alkene enthaltendem Kohlenwasserstoffgemisch pro Liter Kationenaustauscher
pro Stunde, bevorzugt 1-2 l/l·h, durchgeführt. In weiterhin bevorzugter Weise werden
die LHSV und die Reaktionstemperatur derart vom Gehalt an i-Alkenen im Kohlenwasserstoffgemisch
bzw. vom angestrebten Restgehalt an i-Alken im Behandlungsgemisch abhängig eingestellt,
daß ein möglichst vollständiger Umsatz an i-Alken bei einem möglichst geringen Verlust
an 1-Alken erreicht wird.
Beispiele
Beispiele 1 und 2
[0020] Eine Labor-Durchlaufapparatur, bestehend aus Vorwärmer, temperierbarem Doppelmantelreaktor
und Abscheider wurde mit 150 ml Kationenaustauscher in der H
+-Form (Lewatit SPC 118 der Fa. Bayer AG) befüllt. Ein C
4-Raffinat II aus einem Steam-Cracker wurde bei einer Temperatur und einer LHSV, wie
in der folgenden Tabelle 1 angegeben, und bei einem in beiden Versuchen gleichen Druck
von 15 bar durch die Apparatur geleitet, wobei bei einer Entfernung des i-Buten bis
zu einem Wert von unterhalb 200 ppm (unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze) der ebenfalls
in der Tabelle 1 angegebene geringe Verlust an Buten-1 eintrat. Nach einer Laufzeit
von 7 Stunden wurde das Reaktionsprodukt der letzten Stunde gesammelt und gaschromatographisch
untersucht. Diese Angaben finden sich ebenfalls in der folgenden Tabelle 1.
| |
Beispiel 1 |
Beispiel 2 |
| LHSV |
2 |
1 |
| Temp. (°C) |
50 |
40 |
| |
Einsatz |
Produkt |
Einsatz |
Produkt |
| i-Buten (Gew.-%) |
0,62 |
n.n. |
1,83 |
n.n. |
| Buten-1 (Gew.-%) |
9,77 |
8,23 |
8,60 |
6,54 |
| Buten-2 (Gew.-%) |
61,56 |
61,71 |
58,51 |
58,17 |
| n.n. = nicht nachweisbar (Nachweisgrenze < 100 ppm) |
1. Verfahren zur Entfernung von C4-C8-i-Alkenen aus diese enthaltenden Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit im wesentlichen
gleicher Anzahl von C-Atomen, dadurch gekennzeichnet, daß solche Gemische bei 0-30°C
und 1-25 bar mit einem Kationenaustauscher in der H+-Form behandelt werden und das Behandlungsgut anschließend destillativ in ein weitgehend
von i-Alkenen befreites Kopfprodukt und in ein die Umwandlungsprodukte der i-Alkene
enthaltendes Sumpfprodukt aufgetrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Gemisch
von Kohlenwasserstoffen eine C4-, eine C5-C6- oder eine C4-C6-Destillationsfraktion ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Gemisch
von Kohlenwasserstoffen eine C4-Fraktion ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei kontinuierlicher Verfahrensführung
ein Liquid Hourly Space Velocity (LHSV) von 0,1-5, bevorzugt 1-2 Liter zu behandelndes
Gemisch pro Liter Kationenaustauscher pro Stunde eingestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine LHSV in Abhängigkeit vom
Gehalt an i-Alken (i-Buten) und in Abhängigkeit vom Gehalt an Alken-1 (Buten-1) eingestellt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reaktionstemperatur von
10-20°C eingestellt wird.