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(11) |
EP 0 763 840 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.02.2002 Patentblatt 2002/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.09.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 33/12 |
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Metallgekapselter, gasisolierter Hochspannungsschalter
Metal-clad gas insulated power switch
Disjoncteur à haute tension dans un boîtier métallique isolé par gaz
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
13.09.1995 DE 19533794
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.1997 Patentblatt 1997/12 |
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Patentinhaber: ABB PATENT GmbH |
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68526 Ladenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Rees, Volker, Dr.
64289 Darmstadt (DE)
- Schumacher, Martin, Dr.
63517 Rodenbach (DE)
- Plettner, Horst
63457 Hanau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH, Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 412 478 DE-A- 4 027 723
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WO-A-91/07768 FR-A- 2 091 554
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen metallgekapselten, gasisolierten Hochspannungsschalter
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Hochspannungsschalter der eingangs genannten Art, bei denen als Isolier- und Löschgas
SF
6-Gas verwendet wird, besitzen eine feste Kontaktstückanordnung und eine bewegliche
Kontaktstückanordnung, die jeweils aus Kontaktstücken für den Nennstrom und Kontaktstücken
für die Lichtbogenlöschung zusammengesetzt sind; bei einigen Schaltgeräten ist dem
beweglichen Kontaktstück eine Kolbenanordnung mit einer Isolierdüse zugeordnet, in
der der Gasdruck während einer Ausschalthandlung erhöht und dem Lichtbogen zugeführt
wird.
[0003] Bei gasisolierten Hochspannungsschaltgeräten ist die eigentliche Löschkammer, d.
h. der Bereich, in dem der Lichtbogen gelöscht wird, von dem übrigen Bereich der Kapselung
entweder über einen Isolierzylinder oder dadurch getrennt, daß die Isolierdüse in
einem Führungszylinder an dem Kontaktgehäuse des festen Kontaktstückes geführt ist.
[0004] Weil zwischen dem Gehäuse, welches das bewegliche Kontaktstück umfaßt, und dem Gehäuse,
das das feste Kontaktstück enthält, eine mechanische Verbindung, wenn auch über Isolierstoff,
besteht, können solche Schaltgeräte nicht als Trennschalter fungieren, da die Gefahr
besteht, daß über die Isolierstoffverbindung Kriechströme fließen, was einem Durchschlagen
des Schalters entspricht.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Hochspannungsschalter der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem gleichzeitig auch eine Trennerfunktion geschaffen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0007] Wenn die Schaltkammer von einem Isolierstoffzylinder umgeben ist, dann wird die Aufgabe
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 2 gelöst.
[0008] In beiden Fällen kann nicht nur das bewegliche Kontaktstück zusammen mit dem Kontaktgehäuse
für das bewegliche Kontaktstück in Ausschaltrichtung bewegt, sondern auch das Festkontaktgehäuse
entgegen der Ausschaltrichtung des beweglichen Kontaktstückes, soweit, bis eine Gasstrecke
bestimmter Länge zwischen dem Kontaktgehäuse des beweglichen Kontaktstückes und dem
Kontaktgehäuse des festen Kontaktstückes erreicht ist.
[0009] In einer anderen Ausgestaltung kann auch das Kontaktgehäuse zusätzlich zu der normalen
Ausschaltbewegung angetrieben werden, so daß durch Betätigung des Kontaktgehäuses
die gleiche Funktion einer Trennstrecke erzeugt wird.
[0010] Dabei besteht die Möglichkeit, einen zweiten Antrieb zur Erzielung der Trennfunktion
vorzusehen; es besteht auch die Möglichkeit, daß der Antrieb für das bewegliche Kontaktstück
bzw. die bewegliche Kontaktanordnung auch das Kontaktgehäuse verschiebt, so daß die
Trennfunktion erzielt ist.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind den weiteren
Unteransprüchen zu entnehmen.
[0012] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist,
sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Hochspannungsschaltgerätes in Einschaltstellung,
- Fig. 2
- den Schalter gemäß Fig. 1 in Ausschaltstellung,
- Fig. 3
- den Schalter gemäß den Fig. 1 und 2 in Trennstellung, und
- Fig. 4
- eine Schnittansicht durch das Schaltgerät gemäß den Fig. 1 bis 3 in der in Fig. 2
dargestellten Stellung.
[0014] Es sei zunächst Bezug genommen auf die Fig. 4.
[0015] Das Schaltgerät, welches ein Hochspannungsleistungsschalter ist und im Gesamten die
Bezugsziffer 10 besitzt, enthält ein Festkontaktstückgehäuse 11, in dem ein stangenförmiges
festes Kontaktstück 12 angeordnet ist; wie das feste Kontaktstück innerhalb des Festkontaktgehäuses
11 gehaltert ist, hat für die Erfindung keine Bedeutung. Das Schaltgerät 10 besitzt
weiterhin ein bewegliches Kontaktstück 13, welches an einem Schaltrohr 14 angebracht
und von einer Isolierstoffdüse 15 umgeben ist, die einen Abschnitt 16 mit geringstem
Durchmesser aufweist, der sich hin zum festen Kontaktstück 12 über einen konischen
Bereich 17 zu einem Abschnitt 18 mit großem Durchmesser erweitert. Das feste Kontaktstück
12 durchgreift in eingeschaltetem Zustand den Abschnitt 16 sowie das bewegliche Kontaktstück
13 und über in der Isolierstoffdüse 15 angeordnete Kanäle 19 wird gemäß Pfeilrichtung
P dem durch den Abschnitt 16 hindurch brennenden Lichtbogen 20 Isoliergas, hier SF
6-Gas zugeführt, so daß der Lichtbogen 20 beblasen wird und erlischt. Der Gasstrom
P kann durch ein Zusatzvolumen (nicht gezeigt) ggf. unter Ausnutzung der Energie des
Lichtbogens 20 selbst erzeugt werden. Innerhalb des Kontaktgehäuses 11 befindet sich
ein Metallzylinder 11a, der fest mit dem Festkontaktgehäuse 11 verbunden ist und im
Einschaltzustand bzw. im Ausschaltzustand (gemäß Fig. 4) die Isolierdüse 15 im Bereich
18 umfaßt und führt. Derartige Schalter sind bekannt als sog. Blaskolben- oder Selbstblasschalter.
Die Erfindung ist aber auf solche Schalter nicht begrenzt.
[0016] Das bewegliche Kontaktstück 13, das Antriebsrohr 14 und die Isolierdüse 15 sind in
einem Gehäuse 21 untergebracht; zusätzliche Kontaktstücke, die den Nennstrom führen
können, sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
[0017] Das Schaltgerät 10 gemäß der Fig. 4 ist, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, in
einer Metallkapselung 30 untergebracht, welches bei einer einpoligen Anordnung zylinderförmig
und bei einer mehrpoligen Anordnung ggf. oval ausgebildet ist. Es ist an seinen Stirnseiten
mittels eines Deckels 31 und 32 verbunden und im Bereich der Stirnseiten sind, eine
V-Form bildend, Ausleitungen 33 und 34 quer zur Mittelachse der Metallkapselung 30
vorgesehen, die als Kabelendverschlüsse ausgebildet und durch welche stromführende
Leiter 35 und 36 hindurchgeführt sind. Der Leiter 35 ist mit dem beweglichen Kontaktstück
innerhalb des Kontaktgehäuses 21 elektrisch leitend verbunden; am Festkontaktgehäuse
11 ist ein Fortsatz 37 angeordnet, der durch eine Führung 38 unter Zwischenfügung
sog. Multilamellenkontakten 39 hindurchgeführt ist, die mit dem Leiter 36 elektrisch
leitend verbunden ist.
[0018] An der Antriebsstange 14, die aus dem Kontaktgehäuse 21 herausgeführt ist, schließt
ein Antrieb 40 an, der eine Kolben-Zylinderanordnung 41 aufweist, dessen Kolbenstange
42 über eine Umlenkhebelanordnung 43, die in der Drehachse 44 gelagert ist, mit der
Antriebsstange 14 verbunden ist. Der mit dem Festkontaktgehäuse 11 verbundene Fortsatz
37 ist mittels einer Kupplungsstange 45 mit einer Umlenkhebelanordnung 46 verbunden,
die bei 47 drehbar gelagert ist und mit einem Antrieb 48 verbunden ist, der, ebenso
wie der Antrieb 40, eine Kolben-Zylinderanordnung 49 besitzt, dessen Kolbenstange
50 mit der Umlenkhebelanordnung 46 verbunden ist. Der Antrieb 48 kann auch mit einer
Motor-Spindelanordnung ausgeführt werden, da die Bewegung durch den Antrieb 48 relativ
langsam ist im Vergleich zu der Bewegung, die der Antrieb 40 ausführt, da lediglich
eine Trennbewegung vorgenommen werden muß.
[0019] Die Trennschalterbewegung kann auch durch einen Antrieb erfolgen, der auf der selben
Seite angeordnet ist wie der Antrieb 40, wenn zur Erzielung der Trennerbewegung das
Kontaktgehäuse 21 bewegt wird. Dann muß das Kontaktgehäuse 21 über entsprechende Kontaktelemente,
die z. B. den Multilamellenkontakten 39 entsprechen, bezogen auf den Leiter 35 verschiebbar
geführt und mit diesem elektrisch leitend verbunden sein. In diesem Falle wäre als
Antrieb 40 ein Zweistellungsantrieb zu verwenden, der zuerst die Leistungsschalterbewegung
ausführt und dann die Trennerbewegung anschließt.
[0020] Im Falle von zwei getrennten Antrieben könnte der Antrieb 48 auch auf der selben
Seite angeordnet sein wie der Antrieb 40; in diesem Falle würde der Antrieb 48 das
Kontaktgehäuse 21 bewegen.
[0021] Die Metallkapselung 30 ist auf Beinen 51, 52 auf dem Boden N-N aufgeständert. Die
Anordnung gemäß Fig. 1 ist die Einschaltstellung, wogegen in der Fig. 2 die Ausschaltstellung
des Schaltgerätes 10 dargestellt ist, die in Fig. 4 verdeutlicht ist. Man erkennt
die Isolierdüse 15 zwischen dem Kontaktgehäuse 21 des beweglichen Kontaktstückes und
dem Festkontaktgehäuse 11. In der in Fig. 2 bzw. Fig. 4 gezeigten Stellung wird der
Lichtbogen beblasen und gelöscht.
[0022] Wenn der Löschvorgang beendet ist, wird das Kontaktgehäuse 11 mittels des Antriebes
48 in der Führung 38 nach rechts verschoben, so daß zwischen dem freien Ende der Düse
15 und dem freien Ende des Gehäuses 11 ein Abstand t gebildet ist. Diese Stellung
gemäß Fig. 3 ist die Trennstellung.
[0023] Wenn das elektrische Schaltgerät außer der Isolierstoffdüse zwischen dem Kontaktgehäuse
21 und dem Festkontaktgehäuse 11 noch einen Isolierstoffzylinder besitzt, wie er beispielsweise
durch die strichlierte Linie 51 in Fig. 4 dargestellt ist, dann wird auch der Isolierstoffzylinder
51 zusammen mit der Isolierstoffdüse 15 in Ausschaltrichtung bewegt und das Festkontaktgehäuse
11 wird bei der Trennbewegung auch von dem Isolierzylinder getrennt. Notwendig ist
die Trennstrecke t, siehe Fig. 3.
[0024] Die Erfindung ist anhand eines sog. Dead Tank-Schalters dargestellt; selbstverständlich
kann die Erfindung bei jedem anderen gasisolierten Schalter ebenfalls verwendet werden.
1. Metallgekapselter, gasisolierter Hochspannungsschalter, mit einer festen Kontaktanordnung
(12), die in einem eigenen Festkontaktgehäuse (11) aufgenommen ist, und mit einer
von einem ersten Antrieb (40) angetriebenen beweglichen Kontaktstückanordnung (13),
die in einem mit der beweglichen Kontaktstückanordnung (13) verbundenen oder bei einer
Schalthandlung mit dieser bewegbaren Kontaktgehäuse (21) untergebracht ist, wobei
die Kontaktanordnung ggf. ein Kontaktstück für Nennstrom und für die Führung und Löschung
des Lichtbogens aufweist und wobei im bewegbaren kontaktgehäuse (21) Mittel zur Erzeugung
einer Gasströmung vorgesehen sind, die eine Isolierstoffdüse (15) umfassen, in der
der Lichtbogen brennt und beblasen wird, und die in dem Festkontaktgehäuse während
der gesamten Schalthandlung abgedichtet geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb derart gestaltet ist, daß während oder nach Beendigung der Ausschalthandlung
das Festkontaktgehäuse (11) mit der festen Kontaktstückanordnung (12) und das Kontaktgehäuse
(21) mit der beweglichen Kontaktanordnung (13) derart voneinander entfernt sind, daß
die Isolierdüse (15) von ihrer Führung im Festkontaktgehäuse (11) freikommt und dadurch
eine Trennstrecke zwischen dem Festkontaktgehäuse und dem Kontaktgehäuse mit Isolierdüse
zur Erzeugung einer Trennerfunktion erzielbar ist.
2. Metallgekapselter, gasisolierter Hochspannungsschalter, mit einer festen Kontaktanordnung
(12), die in einem eigenen Festkontaktgehäuse (11) aufgenommen ist, und mit einer
von einem ersten Antrieb (40) angetriebenen beweglichen Kontaktstückanordnung (13),
die in einem mit der beweglichen Kontaktstückanordnung (15) verbundenen oder bei einer
Schalthandlung mit dieser bewegbaren Kontaktgehäuse (21) untergebracht ist, wobei
die Kontaktanordnung ggf. ein Kontaktstück für Nennstrom und für die Führung und Löschung
des Lichtbogens aufweist und wobei im bewegbaren kontaktgehäuse (21) Mittel zur Erzeugung
einer Gasströmung vorgesehen sind, die eine Isolierstoffdüse (15) umfassen, in der
der Lichtbogen brennt und beblasen wird, und die in dem Festkontaktgehäuse (11) während
der gesamten Schalthandlung abgedichtet geführt ist, und mit einem Isolierstoffzylinder,
der zwischen dem Kontaktgehäuse und dem Festkontaktgehäuse (11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb derart gestaltet ist, daß während oder nach Beendigung der Ausschalthandlung
das Festkontaktgehäuse (11) mit der festen Kontaktstückanordnung (12) und das Kontaktgehäuse
(21) mit der beweglichen Kontaktanordnung derart voneinander entfernt sind, daß die
Isolierdüse (15) von ihrer Führung im Festkontaktgehäuse (11) und der Isolierstoffzylinder
(51) von dem Festkontaktgehäuse freikommen und dadurch eine Trennstrecke zwischen
dem Festkontaktgehäuse und dem Kontaktgehäuse mit Isolierdüse und Isolierstoffzylinder
zur Erzeugung einer Trennerfunktion erzielbar ist.
3. Hochspannungsschalter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Antrieb (48) vorgesehen ist, der das Festkontaktgehäuse (11) entgegen
der Ausschaltrichtung der beweglichen Kontaktstückanordnung (13) und/oder das Kontaktgehäuse
(21) in Ausschaltrichtung der beweglichen Kontaktstückanordnung (13) antreibt.
4. Hochspannungsschalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die bewegliche Kontaktstückanordnung (13) auch das Kontaktgehäuse
mit der beweglichen Kontaktanordnung, der Isolierstoffdüse und ggf. dem Isolierstoffzylinder
in die Trennstellung bewegt.
5. Hochspannungsschalter nach einem vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Festkontaktgehäuse (11) und/oder am Kontaktgehäuse (21) je ein Fortsatz (37)
angeformt ist, der in einer mit einem zugehörigen Abgangsleiter (35, 36) elektrisch
leitend verbundenen Führungsbohrung (38) aufgenommen und darin elektrisch leitend
und verschiebbar geführt ist.
6. Hochspannungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitende Verbindung zwischen der Führungsbohrung (38) und dem Fortsatz
(37) mittels Vielfachkontaktstücken (39) erzielt ist.
7. Hochspannungsschalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (40, 48) an sich entgegengesetzten Seiten der Metallkapselung (30) angeordnet
sind.
8. Hochspannungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (40, 48) an der gleichen Stirnseite der Metallkapselung (30) angeordnet
sind.
1. Metal-encapsulated, gas-insulated high-voltage circuit-breaker, having a fixed contact
arrangement (12) which is accommodated in its own fixed contact housing (11), and
having a moving contact piece arrangement (13) which is driven by a first drive (40)
and is accommodated in a contact housing (21) which is connected to the moving contact
piece arrangement (13) or can move with said contact piece arrangement during a switching
operation, the contact arrangement possibly having a contact piece for the rated current
and for guiding and extinguishing the arc, and means for producing a gas flow being
provided in the movable contact housing (21), which means comprise a dielectric nozzle
(15) in which the arc burns and is blown, and which is guided in a sealed manner in
the fixed contact housing throughout the entire switching operation, characterized in that, the drive is designed in such a manner that during or after completion of the disconnection
operation, the fixed contact housing (11) with the fixed contact piece arrangement
(12) and the contact housing (21) with the moving contact arrangement (13) are moved
away from one another in such a manner that the insulating nozzle (15) is released
from its guide in the fixed contact housing (11) and an isolating path can in consequence
be achieved between the fixed contact housing and the contact housing with an insulating
nozzle for producing a disconnecter function.
2. Metal-encapsulated, gas-insulated high-voltage circuit-breaker, having a fixed contact
arrangement (12) which is accommodated in its own fixed contact housing (11), and
having a moving contact piece arrangement (13) which is driven by a first drive (40)
and is accommodated in a contact housing (21) which is connected to the moving contact
piece arrangement (15) [sic] or can move with said contact piece arrangement during
a switching operation, the contact arrangement possibly having a contact piece for
the rated current and for guiding and extinguishing the arc, and means for producing
a gas flow being provided in the movable contact housing (21), which means comprise
a dielectric nozzle (15) in which the arc burns and is blown, and which is guided
in a sealed manner in the fixed contact housing (11) throughout the entire switching
operation, and having a dielectric cylinder which is provided between the contact
housing and the fixed contact housing (11), characterized in that, the drive is designed in such a manner that during or after completion of the disconnection
operation, the fixed contact housing (11) with the fixed contact piece arrangement
(12) and the contact housing (21) with the moving contact arrangement are moved away
from one another, in such a manner that the insulating nozzle (15) is released from
its guide in the fixed contact housing (11) and the dielectric cylinder (51) is released
from the fixed contact housing and an isolating path can in consequence be achieved
between the fixed contact housing and the contact housing with the insulating nozzle
and the dielectric cylinder for producing a disconnecter function.
3. High-voltage circuit-breaker according to one of Claims 1 and 2, characterized in that the second drive (48) is provided which drives the fixed contact housing (11) counter
to the disconnection direction of the moving contact piece arrangement (13) and/or
drives the contact housing (21) in the disconnection direction of the moving contact
piece arrangement (13).
4. High-voltage circuit-breaker according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the drive for the moving contact piece arrangement (13) also moves the contact housing
with the moving contact arrangement, the dielectric nozzle and, possibly, the dielectric
cylinder into the disconnected position.
5. High-voltage circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized in that a projection (37) is in each case integrally formed on the fixed contact housing
(11) and/or on the contact housing (21), which projection (37) is accommodated in
a guide hole (38), which is electrically conductively connected to an associated outgoer
conductor (35, 36), and is guided electrically conductively and displaceably therein.
6. High-voltage circuit-breaker according to Claim 5, characterized in that the electrically conductive connection between the guide hole (38) and the projection
(37) is achieved by means of multiple contact pieces (39).
7. High-voltage circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized in that the drives (40, 48) are arranged on mutually opposite sides of the metal encapsulation
(30).
8. High-voltage circuit-breaker according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the drives (40, 48) are arranged at the same end of the metal encapsulation (30).
1. Commutateur à haute tension à isolation gazeuse sous enveloppe métallique, comprenant
un système de contact fixe (12), qui est logé dans un boîtier (11) de contact fixe
indépendant, et un système de contact mobile (13) qui est entraîné par un premier
moyen d'entraînement (40) et est logé dans un boîtier de contact (21) lié au système
de contact mobile (13) ou pouvant être déplacé avec celui-ci lors d'une action de
commutation, le système de contact présentant le cas échéant un contact pour le courant
nominal et pour le guidage et l'extinction de l'arc électrique, et des moyens de génération
d'un flux de gaz étant prévus dans le boîtier de contact mobile (21) qui comprennent
une buse (15) en matière isolante, dans laquelle l'arc électrique brûle et est soumis
à un soufflage et qui est guidée de manière étanche dans le boîtier de contact fixe
pendant toute la durée de l'action de commutation, caractérisé en ce que le moyen d'entraînement est agencé de manière telle que, pendant ou après l'action
de coupure, le boîtier (11) de contact fixe, avec le système de contact fixe (12),
et le boîtier (21), avec le système de contact mobile (13), soient éloignés l'un de
l'autre de façon à ce que la buse isolante (15) soit libérée de son guide dans le
boîtier (11) de contact fixe et que, de ce fait, on puisse former un espace de coupure
entre le boîtier de contact fixe et le boîtier de contact comportant la buse isolante,
en vue de réaliser une fonction de sectionneur.
2. Commutateur à haute tension à isolation gazeuse sous enveloppe métallique, comprenant
un système de contact fixe (12), qui est logé dans un boîtier (11) de contact fixe
indépendant, et un système de contact mobile (13) qui est entraîné par un premier
moyen d'entraînement (40) et est logé dans un boîtier de contact (21) lié au système
de contact mobile (13) ou pouvant être déplacé avec celui-ci lors d'une action de
commutation, le système de contact présentant le cas échéant un contact pour le courant
nominal et pour le guidage et l'extinction de l'arc électrique, et des moyens de génération
d'un flux de gaz étant prévus dans le boîtier de contact mobile (21) qui comprennent
une buse (15) en matière isolante, dans laquelle l'arc électrique brûle et est soumis
à un soufflage et qui est guidée de manière étanche dans le boîtier (11) de contact
fixe pendant toute la durée de l'action de commutation, et comprenant un cylindre
en matière isolante qui est prévu entre le boîtier de contact et le boîtier (11) de
contact fixe, caractérisé en ce que le moyen d'entraînement est agencé de manière telle que, pendant ou après l'action
de coupure, le boîtier (11) de contact fixe, avec le système de contact fixe (12),
et le boîtier (21), avec le système de contact mobile, soient éloignés l'un de l'autre
de façon à ce que la buse isolante (15) soit libérée de son guide dans le boîtier
(11) de contact fixe et le cylindre (51) en matière isolante soit libéré du boîtier
de contact fixe et que, de ce fait, on puisse former un espace de coupure entre le
boîtier de contact fixe et le boîtier de contact comportant la buse isolante et le
cylindre en matière isolante, en vue de réaliser une fonction de sectionneur.
3. Commutateur à haute tension selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un second moyen d'entraînement (48) qui entraîne le boîtier (11) de contact
fixe dans la direction opposée à la direction de coupure du système de contact mobile
(13) et/ou entraîne le boîtier de contact (21) dans la direction de coupure du système
de contact mobile (13).
4. Commutateur à haute tension selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen d'entraînement pour le système de contact mobile (13) déplace également
le boîtier de contact comportant le contact mobile, la buse en matière isolante et,
le cas échéant, le cylindre en matière isolante dans la position de coupure.
5. Commutateur à haute tension selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un embout (37) est formé sur le boîtier (11) de contact fixe et/ou sur le boîtier
de contact (21), lequel embout est logé dans un trou de guidage (38) qui est lié de
manière électroconductrice à un conducteur de sortie (35, 36) associé et dans lequel
ledit embout est guidé de manière électroconductrice et coulissante.
6. Commutateur à haute tension selon la revendication 5, caractérisé en ce que la liaison électroconductrice entre le trou de guidage (38) et l'embout (37) est
établie au moyen de pièces à contacts multiples (39).
7. Commutateur à haute tension selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens d'entraînement (40, 48) sont disposés sur des côtés opposés du blindage
métallique (30).
8. Commutateur à haute tension selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les moyens d'entraînement (40, 48) sont disposés sur la même face frontale du blindage
métallique (30).