| (19) |
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(11) |
EP 0 764 240 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.08.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02M 35/10 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9201/930 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9404/816 (03.03.1994 Gazette 1994/06) |
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| (54) |
BRENNKRAFTMASCHINE MIT EINER ANSAUGANLAGE
AIR-ASPIRATION SYSTEM FOR AN INTERNAL-COMBUSTION ENGINE
MOTEUR A COMBUSTION INTERNE COMPORTANT UN SYSTEME D'ADMISSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.1997 Patentblatt 1997/13 |
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Patentinhaber: |
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- Dr.Ing.h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft
70435 Stuttgart (DE)
- AVTO-WAZ
VOLGA AUTOMOBILE
ASSOCIATED WORKS
445633 Togliatti (SU)
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Erfinder: |
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- TÖPFER, Walter
D-7135 Iptingen (DE)
- EBERLE, Franz
D-7000 Stuttgart 40 (DE)
- KLEINEHAKENKAMP, Norbert
D-7251 Weissach (DE)
- KRÜGER, Dietmar
D-7259 Friolzheim (DE)
- FESINA, Michail Iljtch
ul. Jubilejnaja, 27/222
Togliatti-27, 445027 (RU)
- STAROBINSKIJ, Rudolf Natanovitch
Gebiet Kujbyschev
Togliatti-32, 445032 (RU)
- LASAREV, Jurij Petrovitch
Gebiet Kujbyschev
Togliatti-44, 445044 (RU)
- LYSENKO, Evgenij Vasiljevitch
Gebiet Kujbyschev
Togliatti-32, 445032 (RU)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 382 596 DE-A- 3 219 699 DE-U- 9 113 807
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DE-A- 2 527 774 DE-C- 3 742 057 GB-A- 162 934
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 9, no. 272 (M-425)(1995) 30. Oktober 1985 & JP,A,60
116 812 (HITACHI SEISAKUSHO K.K.) 24 June 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine mit einer Ansauganlage nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] In einer Ansauganlage einer Brennkraftmaschine entstehen aufgrund eines variablen
Luftdurchsatzes zu den einzelnen Zylindern im Zylinderkopf Luftschallgeräusche, die
über den Behälter der Anlage und sonstige Bauteile nach außen weitergeleitet werden
und eine akustische Komfortverschlechterung darstellen.
[0003] Aus der DE-C-37 42 057 ist eine Ansauganlage für eine Brennkraftmaschine mit einem
Behälter, Ansaugstutzen und mehreren Einzelsaugrohren sowie einem Luftreinigungssystem
bekannt.
[0004] Aus der GB-A-162 934 ist es bei Auspuffschalldämpfern zur Schallverminderung bekannt,
den Einlaßstutzen mit einem Führungsrohr ins Innere des Schalldämpfers zu verlängern.
[0005] Aus der EP 0 382 596 A1 ist eine Brennkraftmaschine mit einer Ansauganlage bekannt,
die einen Ansaugstutzen und Einzelsaugrohre umfaßt und der Ansaugstutzen durch ein
freistehend in den Behälter führendes Lüftungsrohr verlängert ist, das quer zu den
Einzelsaugrohren verläuft und seine Mündungsöffnung in einer Mittelebene zwischen
den Einzelsaugrohren angeordnet ist und die Mündungsöffnung die Einzelsaugrohre in
zwei Gruppen aufteilt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brennkraftmaschine zu schaffen, die eine Ansauganlage
umfasst, in der eine Reduzierung von Luftschallgeräuschen bewirkt wird.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Unteransprüche.
[0008] Zur Reduzierung von Luftschallgeräuschen ist im Behälter der Ansauganlage ein Luftführungsrohr
vorgesehen, das eingangsseitig am Ansaugstutzen des Behälters befestigt ist und freiliegend
in den Behälter hineinragt. Dieser Behälter gewährleistet eine verteilte Aufladung
der Zylinder infolge der wesentlichen Trennung der Verbindungen durch das Volumen
des Behälters. Andererseits führt die gegenseitige Unabhängigkeit des Welleneffekts
in den Einzelsaugrohren der Zylinder zu einer schärferen Entwicklung der Gas-Resonanz-Schwingungen
in jedem einzelnen Saugrohr.
[0009] Infolge der Asymmetrie der akustischen, vom Behälter erzeugten Belastungen, sind
die Belastungen auf die Einzelsaugrohre der einzelnen Zylinder verschieden und es
führt zu einer kleineren Nichtübereinstimmung der Resonanzfrequenz in den einzelnen
Einzelsaugrohren. Deshalb werden die Resonanzschwingungen (auf ihrer Resonanzfrequenz),
die in einem der Zylinder entstehen, nicht durch die Schwingungen gedämpft, die im
Behälter durch die Einzelsaugrohre entstehen und sogar wenn die Anfangsimpulse von
den Zylindern kompensiert sind; denn sie laufen in Gegenphase. Die zweite ungünstige
Erscheinung ist mit der Erregung der ersten asymmetrischen Form der Gasschwingungen
im Behälter verbunden. Regelmäßig liegt ihre Frequenz nahe zu einer Eigenfrequenz
der Gasschwingung im Einzelsaugrohr, was zu einer intensiven Schallausstrahlung aus
dem System führt, besonders auf den Frequenzen, die mit den ungeraden harmonischen
der Hauptfrequenz des Ansaugprozesses übereinstimmen.
[0010] Zur Beseitigung dieser nachteiligen Erscheinung wird in den Behälter ein Luftführungsrohr
eingesetzt, das koaxial zu einer Mittenachse mit der Mittenachse des Behälterraumes
angeordnet und eingangsseitig im Ansaugstutzen des Behälters befestigt wird. Dieser
verbindet den Behälter mit dem Luftzuführungs- und Luftreinigungssystem.
[0011] Die im Behälter vorgesehene Mündungsöffnung des Luftführungsrohres befindet sich
in einer Ebene, die senkrecht zur Seitenwand des Behälters angeordnet ist und die
einen etwa gleichen Abstand von den Mittenachsen der Einzelsaugrohre des zweiten und
dritten Zylinders haben.
[0012] Das freie Ende des Luftführungsrohres ist teilweise perforiert und weist radiale
Durchströmöffnungen auf.
[0013] Dieses Vorhandensein eines auf eine bestimmte Weise angeordneten Luftführungsrohres
bewirkt, daß die akustische Belastung auf die Zylinder, die in einer Gegenphase arbeiten,
symmetrisch ist und beseitigt die asymmetrische Erregung in den niedrigsten Frequenzen.
[0014] Außerdem befindet sich die Mündungsöffnung des Luftführungsrohres in der Nähe eines
Knotens (Nulldurchgang) einer ersten Gaseigenschwingung des Behälters der Ansauganlage.
Hierdurch wird auch bei einer Resonanzerregung verhindert, daß eine Übertragung der
akustischen Energie durch das Luftführungsrohr in Richtung Einlaßmündung und dadurch
an die Umgebung erfolgt.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Behälters einer Ansauganlage mit abgehenden Einzelsaugrohren
und eingesetztem Luftführungsrohr,
- Fig. 2
- eine Ausführung des Luftführungsrohres mit erfindungsgemäßen radialen Durchströmöffnungen,
- Fig. 3
- ein Diagramm mit Darstellung einer ersten Gaseigenschwingung mit Knoten (Nulldurchgang),
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung des Behälters der Ansauganlage mit Einzelsaugrohren, Luftführungsrohr
und Luftführungs- und Luftreinigungssystem, und
- Fig. 5
- eine Ansicht auf den Behälter der Ansauganlage in Pfeilrichtung X gesehen.
[0016] Die Brennkraftmaschine umfasst eine Ansauganlage mit einem Behälter 1, dessen Innenraum
A über Einzelsaugrohre 2, 3, 4 und 5 an einen Zylinderkopf Z angeschlossen ist. Mit
einem Ansaugstutzen 6 des Behälters 1 ist ein freiliegend in den Behälter hineinragendes
Luftführungsrohr 7 verbunden, welches an eine Luftzuführanlage 8 (Drosselklappe) oder
eine Luftreinigungsanlage 9 (Filter) angeschlossen ist.
[0017] Das Luftführungsrohr 7 ist eingangsseitig mit dem Ansaugstutzen 6 des Behälters 1
fest verbunden, wobei zwischen dem freien Ende des Stutzens 6 und der anschließenden
Rohrleitung 10 die Drosselklappe 8 angeordnet ist. Stromab der Rohrleitung 10 ist
ein Filter 9 vorgesehen.
[0018] Das Rohr 7 ist koaxial zum Behälter 1 angeordnet, d.h., die Mittenachse 11 des Behälters
1 entspricht der Mittenachse des Luftführungsrohres 7. Insbesondere erstreckt sich
die Mündungsöffnung 12 des Rohres 7 etwa in einer Ebene X-X, welche senkrecht zu einer
Seitenwand 13 des Behälters 1 verläuft. Diese Ebene X-X ist zwischen den mittleren
Einzelsaugrohren 3 und 4 angeordnet und die Mündungsöffnung 12 ist in einem gleichen
Abstand a zu den Mittenachsen 14, 15 der Einzelsaugrohre 3 und 4 für den zweiten und
dritten Zylinder vorgesehen.
[0019] Vorzugsweise ist die Mündungsöffnung 12 des Luftführungsrohres 7 im Bereich eines
Knotens 16 (Nulldurchgang) einer ersten Gaseigenschwingung im Behälter 1 angeordnet,
was in Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 näher zu erkennen ist. Durch diesen Knoten
16 verläuft wiederum die Ebene X-X.
[0020] Das freie Ende des Luftführungsrohres 7 ist, wie in Fig. 2 näher dargestellt, perforiert
und weist zusätzlich zur Mündungsöffnung 14 radiale Durchströmöffnungen 26 in verschiedenen
Konfigurationen auf. Diese Öffnungen 26 können über den Rohrumfang verteilt bzw. auch
nur über bestimmte Umfangsbereiche sich erstreckend angeordnet sein.
1. Brennkraftmaschine mit einer Ansauganlage, bestehend aus einem Behälter (1) mit einem
Ansaugstutzen (6) und Einzelsaugrohren (2, 3, 4, 5), die mit einem Zylinderkopf (Z)
verbunden sind und welche in die einzelnen Zylinder unter Zwischenschaltung von Ventilen
einmünden, wobei mit dem Ansaugstutzen (6) ein Luftzuführungs- und Luftreinigungssystem
(8, 9) verbunden ist, wobei der Ansaugstutzen (6) durch ein freistehend in den Behälter
(1) führendes Luftführungsrohr (7) verlängert ist, das quer zu den Einzelsaugrohren
(2, 3, 4, 5) verläuft und seine Mündungsöffnung (12) in einer Mittelebene (X-X) zwischen
den Einzelsaugrohren (3 und 4) angeordnet ist und die Mündungsöffnung (12) die Einzelsaugrohre
(3, 4) in zwei Gruppen aufteilt, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (25) des
Luftführungsrohres (7) mit wenigstens einer radialen Durchströmöffnung (26) versehen
ist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsöffnung
(12) des Luftführungsrohres (7) im Bereich eines Knotens (16) (Nulldurchgang) einer
ersten Gaseigenschwingung in dem Behälter (1) angeordnet ist, wobei dieser Knoten
(16) in der Ebene (X-X) liegt.
1. An internal-combustion engine with an intake unit, comprising a container (1) with
an intake socket (6) and individual intake pipes (2, 3, 4, 5) connected to a cylinder
head (Z) and opening into the individual cylinders with the interposition of valves, wherein
an air-supply and air-cleaning system (8, 9) is connected to the intake socket (6),
wherein the intake socket (6) is prolonged by an air-guiding pipe (7) which leads
in a self-supporting manner into the container (1) and which extends transversely
to the individual intake pipes (2, 3, 4, 5) and the opening (12) of which is situated
in a median plane (X-X) between the individual intake pipes (3 and 4), and the opening (12) divides the
individual intake pipes (3, 4) into two groups, characterized in that the free end (25) of the air-guiding pipe (7) is provided with at least one radial
throughflow opening (26).
2. An internal-combustion engine according to Claim 1, characterized in that the opening (12) of the air-guiding pipe (7) is situated in the region of a node
(16) (zero passage) of a first characteristic gas oscillation in the container (1),
wherein the said node (16) is situated in the plane (X-X).
1. Moteur à combustion interne équipé d'un dispositif d'admission, constitué d'un récipient
(1) avec une tubulure d'aspiration (6) et de tubes d'aspiration individuels (2, 3,
4, 5), reliés à une culasse (Z) et pénétrant dans les différents cylindres avec interposition
de soupapes, un système d'amenée d'air et d'épuration d'air (8, 9) étant relié à la
tubulure d'aspiration (6), la tubulure d'aspiration (6) étant prolongée au moyen d'un
tube de guidage d'air (7) qui passe en porte-à-faux dans le récipient (1) et qui s'étend
transversalement par rapport aux tubes d'aspiration individuels (2, 3, 4, 5) et son
ouverture d'embouchure (12) étant disposée dans un plan médian (x-x) tracé entre les
tubes d'aspiration individuels (3 et 4) et l'ouverture d'embouchure (12) subdivisant
les tubes d'aspiration individuels (3, 4) en deux groupes, caractérisé en ce que l'extrémité
libre (25) du tube de guidage d'air (7) est pourvue d'au moins une ouverture d'écoulement
traversant (26) radiale.
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture
d'embouchure (12) du tube de guidage d'air (7) est disposée dans la zone d'un noeud
(16) (passage à valeur zéro) d'une première vibration propre des gaz dans le récipient
(1), ce noeud (16) étant situé dans le plan (x-x).

