[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerätegehäuse für Klimageräte.
[0002] Es ist eine Vielzahl von Gehäusen zur Konstruktion der verschiedensten Gerätetypen
bekannt. Die üblicherweise im Handel befindlichen Standardgerätegehäuse weisen eine
Reihe von Möglichkeiten auf, Funktionskomponenten, Verschalungen, Paneele, Wände usw.
an den unterschiedlichsten Stellen innerhalb des Gehäuses anzubringen, siehe z.B.
EP-A-427 626 und WO-A-8100443.
[0003] Diese Gerätegehäuse sind vielseitig anwendbar, weisen jedoch zur Konstruktion von
Klimagerätegehäusen einige erhebliche Nachteile auf. Durch ihre Universalität sind
sie zuwenig auf die speziellen Anforderungen bei der Konstruktion von Klimageräten
ausgelegt und erweisen sich als diesen nicht gewachsen. Andererseits verfügen sie
über eine Vielzahl von Befestigungsmöglichkeiten, die beim Bau von Klimageräten unnütz,
ja oft störend sind und darüber hinaus Stabilitätsmängel oder zusätzliches Gewicht
mit sich bringen.
[0004] Andere bekannte Gerätegehäuse weisen nicht genügend oder falsche Befestigungsmöglichkeiten
auf, die eine weitere Innenkonstruktion zur Befestigung der Komponenten erfordern.
Das macht die Klimageräte schwer, was insbesondere bei transportablen Geräten sehr
unbefriedigend ist.
[0005] In Klimageräten werden viele schwergewichtige Komponenten untergebracht, wie z.B.
Kompressoren, Wärmetauscher oder Ventilatoren. Es muß möglich sein, all diese Komponenten
gemeinsam oder wahlweise in ein Gehäuse einzubringen. Darüber hinaus ist es notwendig,
daß das Gehäuse nach außen luftdicht abgeschlossen ist. Der Austritt der klimatisierten
Luft aus dem Klimagerät soll an genau definierter Stelle erfolgen und nicht durch
undichte Stellen z.B. an den Gehäusekanten. Deshalb ist es notwendig, daß sich die
außen am Gehäuse befindlichen Designkomponenten, wie z.B. Paneele oder Türen, luftdicht
anbringen lassen.
[0006] Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung, ein Gerätegehäuse der eingangs erwähnten Art
so weiterzuentwickeln, daß an der Außenseite zu öffnende Designkomponenten luftdicht
und schwingungsentkoppelt zu befestigen sind. An den Innenseiten sollen die in der
Klimatechnik üblichen Funktionskomponenten universell anbringbar sein. Es muß möglich
sein, das Klimagerät nach oben und/oder unten mit Luftkanälen zu verschrauben. Weiterhin
soll ermöglicht werden, daß fertigmontierte Klimaanlagengehäuse über eine Einhängevorrichtung
an den Haken eines Krans zu hängen sind.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Gerätegehäuse für Klimageräte,
bestehend aus oberem und unterem rechteckigem, durch tragende Wände parallel zueinander
beabstandeten, aus Strangpreßprofilen erstellten Rahmen und aus Paneelen, die mit
Befestigungsmitteln abnehmbar oder beweglich an den Rahmen befestigbar sind, vorgeschlagen
wird, wobei der Außenumfang der Strangpreßprofile im wesentlichen rechteckig ist und
die Strangpreßprofile über je eine horizontale und eine vertikale Fläche verfügen,
die dem Gehäuseinneren zugewandt ist (A,B) und über je eine horizontale und eine vertikale
Fläche verfügen, die dem Gehäuseäußeren zugewandt ist (C,D), dadurch gekennzeichnet,
daß
a) die horizontale Innenfläche (A) des Strangpreßprofiles ungefähr mittig über einen Nutkanal (1) mit darunterliegendem,
im Querschnitt dreiviertelkreisförmigen Schraubkanal (11) zur Verschraubung zweier
Strangabschnitte rechtwinklig zueinander und einem rechts oder links des Nutkanals
(1) befindlichen Schraubkanal (2) zur Anbringung von Funktionskomponenten verfügt,
b) die vertikale Innenfläche (B) des Strangpreßprofiles über einen Schraubkanal (3) zur Anbringung von Funktionskomponenten
verfügt,
c) die horizontale Außenfläche (C) des Strangpreßprofiles über maximal zwei Schraubkanäle (6,7) zur Anbringung von
Funktionskomponenten und über einen etwa mittig unter der Oberfläche befindlichen
Schraubkanal (12) zur Verschraubung zweier Strangabschnitte rechtwinklig zueinander
verfügt,
d) die vertikale Außenfläche (D) des Strangpreßprofiles von der Außenecke (13) gesehen über einen Hammerkopf-Nutkanal
(8) und über eine Dichtungsnut (9) verfügt.
[0008] Die
vertikale Außenfläche des erfindungsgemäßen Strangpreßprofils dient zur luftdichten Anbringung von Designkomponenten,
wie z.B. Türen, Paneeln etc. Dazu dient ein Hammerkopf-Nutkanal, in den Sechskantmuttern
zur Verschraubung von Türen, Türscharnieren, Paneelen u.s.w. oder deren Befestigungsvorrichtungen
eingeführt werden können. Von der Außenecke gesehen hinter der Schraubnut befindet
sich eine Nut zum Einschieben eines Dichtungsprofiles, das das Konstruktionsprofil
gegen die Türen oder Paneelen luftdicht abdichtet.
[0009] Die übrigen drei Flächen dienen zur Anbringung von Funktionskomponenten.
[0010] An der
horizontale Innenflächen befindet sich ein Hammerkopf-Nutkanal, in den Sechskantmuttern zur Verschraubung
von Komponenten eingeschoben werden können. Rechts oder links des Hammerkopf-Nutkanals
befindet sich ein weiterer Schraubkanal, in dem Blechschrauben senkrecht zur Oberfläche
zur Befestigung von Komponenten eingedreht werden können.
[0011] An seiner
vertikalen Innenfläche verfügt das Profil über einen Schraubkanal zum Eindrehen von Blechschrauben senkrecht
zur Oberfläche.
[0012] An der
horizontalen Außenfläche befinden sich maximal zwei Schraubkanäle zum Eindrehen von Blechschrauben senkrecht
zur Oberfläche, an denen weiterführende Anschlüsse, z. B. Luftkanäle, angebracht werden
können.
[0013] Unter den Oberflächen der horizontalen Flächen befinden sich etwa mittig zwei im
Querschnitt dreiviertelkreisförmige Schraubkanäle zum Eindrehen von Blechschrauben
in Richtung parallel zum Strang. Dies ermöglicht, daß zwei Abschnitte des Strangpreßprofils
rechtwinklig zueinander verschraubt werden können, nachdem die Außenfläche eines Abschnitts
an vorgegebener Stelle mit zwei Bohrungen versehen worden ist.
[0014] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden zwei verschiedene Varianten des Profils
für den oberen und unteren Rahmen verwendet. Dabei erhält das untere Profil eine größere
Höhe als das obere Profil, sodaß das Höhe:Breite-Verhältnis des unteren Profils etwa
2:1 und das des oberen Profils etwa 1:1 beträgt.
[0015] Das unten zum Einsatz kommende Profil weist dann die Hammerkof-Schraubnut an seiner
horizontalen Außenfläche in einem Abstand von der Außenecke auf, der es gestattet,
daß die zwischen der Ecke und dem Nutkanal liegende Fläche als Desingfläche zur Anbringung
dekorativer Elemente genutzt werden kann. Damit ist dann auch sichergestellt, daß
langfloriger Teppichboden oder ähnliches die Öffnung der Türen nicht erschwert, da
die Türen in einem hinreichenden Abstand vom Boden aufschwenken. Die Schraubkanäle
in der horizontalen Außenfläche, die auf dem Boden steht, können wegfallen, wenn das
Gerät nicht an einem hohlen Boden verschraubt werden soll.
[0016] Das für den Bau des oberen Rahmens zum Einsatz kommende Profil kann zusätzlich über
eine Öffnung zum Einhängen eines Kranhakens oberhalb der Innenecke verfügen, an der
das Gehäuse oder das gesamte montierte Klimagerät angehoben werden kann. Vorzugsweise
ist die Innenecke leicht angeschrägt, um das Einführen des Kranhakens zu erleichtern.
Die Schraubkanäle an der horizontalen Außenfläche, die beim oberen Rahmen nach oben
weisen, dienen zur Befestigung von Komponenten und zum Anschluß von Luftkanälen.
[0017] Die mit den Strangpreßprofilen konstruierten erfindungsgemäßen Klimaanlagengehäuse
lassen sich universell einsetzen und es lassen sich darin alle in der Klimatechnik
benötigten Komponenten ohne großen Aufwand befestigen.
[0018] Das Strangpreßprofil wird in langen Abschnitten, z. B. aus Aluminium in maximal zwei
verschiedenen Varianten für den oberen und den unteren Rahmen hergestellt. Das Profil
kann auf die erforderliche Länge zurechtgeschnitten werden, damit sich Gehäuse in
jeder denkbaren Abmessung herstellen lassen.
[0019] Die rechtwinklige Verschraubung von zwei Profilabschnitten kann einfach erfolgen,
indem ein Profil von seiner vertikalen Außenwand her an zwei z.B. durch eine Schablone
vorgegebenen Stellen angebohrt und dann mit den innenliegenden, dreiviertelkreisförmigen
Schraubkanälen des zweiten Abschnitts verschraubt wird.
[0020] Die Profile weisen nur die Befestigungsmöglichkeiten auf, die beim Bau von Klimaanlagengehäusen
tatsächlich benötigt werden und sind deshalb kostengünstig herzustellen, weisen eine
größtmögliche Stabilität dadurch auf, daß keine überflüssigen Aussparungen oder ähnliches
vorhanden sind. Deshalb kann die benötigte Stabilität mit einem minimalen Materialaufwand
erreicht werden. In die äußere Dichtungsnut kann eine Gummilippe oder ein Gummidichtprofil
eingeführt werden, das die außen anzubringenden Gehäuseteile luftdicht gegen den Rahmen
abschließt.
[0021] Damit die außen auf der Rahmenkonstruktion angebrachten Türen und Paneelen an den
in die Dichtungsnut eingeführten Gummiprofilen dicht abschließen, ist es angebracht,
Paneelen und Türen zu verwenden, die in ihrem Randbereich umlaufend über eine doppelte
Wandung verfügen, deren dem Profil zugewandte Seite über eine Auskragung im Bereich
der Dichtprofile verfügt. So ist gewährleistet, daß das Gehäuse im erforderlichen
Maße luftdicht ist und die Türen und Paneele gleichzeitig körperschallisoliert angebracht
sind.
[0022] Diese doppelte Wandung im Randbereich eignet sich hervorragend dafür, in darin angebrachten
Vertiefungen Befestigungsmittel zur Anbringung der Paneelen und Türen am Rahmen vorzusehen.
Dies können z.B. Schnapper sein, die am Profil angebracht sind und mit einem Haken
in eine Aussparung in die doppelte Wandung des Paneels eingreifen. Vorzugsweise bestehen
diese Schnapper aus zwei Teilen, deren einer Teil im Hammerkopfnutkanal an der vertikalen
Außenseite des Profils befestigt werden kann und der mit dem zweiten Teil über eine
Druckfeder verbunden ist. Der erste, im Hammerkopfnutkanal befestigte Teil verfügt
über einen Führungsstift, während der zweite Teil über einen Haken verfügt. Der zweite
Teil wird in den Hammerkopfnutkanal eingeschoben und von diesem in horizontaler Richtung
führt. Durch die Druckfeder zwischen erstem und zweitem Teil des Schnappers wird der
zweite Teil vom ersten weggedrückt. Wird das Paneel mit der in der doppelten Wandung
angebrachten Aussparung gegen Führungsstift und Schnapperhaken gedrückt, so wird der
Haken entgegen der Druckfeder zum ersten Teil hingeschoben und rastet dann in der
Aussparung des Paneels ein.
[0023] Zur Anbringung einer Tür kann ein Scharnier im Hammerkopfnutkanal auf der vertikalen
Außenseite des Konstruktionsprofils angebracht werden. Von oben oder unten greift
dann ein Stift in ein Loch in der oberen oder unteren Schmalseite der doppelten Wandung
ein.
[0024] Diese Anbringung von Türen birgt jedoch dann Probleme, wenn im Klimagerät Auszüge
angebracht sind, die die volle Breite des Klimagerätes einnehmen und nicht ausgezogen
werden können, wenn die Drehachse der Tür einen Teil der Breite des Gehäuses verdeckt.
In diesem Fall können dann im Hammerkopfnutkanal auf der horizontalen Innenseite des
Konstruktionsprofils Schwenkscharniere angebracht werden, die es ermöglichen, daß
die Tür parallel zur Geräteoberfläche auf ein benachbartes Paneel geschwenkt wird.
Dazu wird im genannten Hammerkopfnutkanal ein Schwenkscharnier bestehend aus zwei
beabstandeten Drehachsen angebracht, die über zwei gleichlange Schwenkhebel in ein
Scharniergegenstück am Schwenkpaneel eingreifen, dessen zwei Drechachsen im gleichen
Abstand voneinander angebracht sind wie die des Schwenkscharniers. Um das Schwenkpaneel
im Betriebszustand geschlossen zu halten, können Befestigungsmittel in den Hammerkopfnutkanal
an der vertikalen Außenseite des Profils eingebracht werden. Dies können beispielsweise
Magnethalter oder der oben geschilderte Schnapper sein.
[0025] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren in Beispielen näher erläutert:
- Fig. 1
- zeigt eine Ausführungsform des Strangpreßprofils, die bevorzugt zur Konstruktion des
oberen Rahmens Verwendung findet, im Querschnitt.
- Fig. 2
- zeigt eine Ausführungsform des Strangpreßprofils, die bevorzugt zur Konstruktion des
unteren Rahmens Verwendung findet, im Querschnitt,
- Fig. 3
- zeigt ein an den Konstruktionsprofilen angebrachtes Paneel im Querschnitt.
- Fig. 4
- stellt einen Schnapper zur Anbringung von Paneelen perspektivisch dar.
- Fig. 5
- zeigt die Anbringung des Schnappers an Konstruktionsprofil und Paneel.
- Fig. 6
- zeigt ein Scharnier zur Befestigung von Türen am Konstruktionsprofil im Querschnitt.
- Fig. 7
- zeigt ein Schwenkscharnier in perspektivischer Darstellung.
- Fig. 8
- zeigt ein Schwenkscharnier bei geschlossenem Paneel im horizontalen Schnitt.
- Fig. 9
- zeigt ein Schwenkscharnier bei geöffnetem Paneel im horizontalen Schnitt.
[0026] Die horizontale Innenfläche A verfügt etwa mittig über einen Hammerkopfnutkanal 1,
in den Sechskantmuttern zur Befestigung von Kompressor, Ventilator, Wärmetauscher
etc. eingeschoben werden können. Neben dem Hammerkopfnutkanal 1 befindet sich ein
Schraubkanal 2 zum Eindrehen von Blechschrauben, an dem weitere Komponenten befestigt
werden können. Am Schraubkanal 2 des oben angebrachten Profils läßt sich beispielsweise
der Wärmetauscheranschluß befestigen.
[0027] Die vertikale Innenfläche B verfügt über einen Schraubkanal 3, an dem wiederum Komponenten
befestigt werden können oder, im Falle des Profils, das den unteren Rahmen bildet
(Fig. 2) zur Befestigung des Bodenbleches dient. Weiterhin kann die vertikale Innenfläche
über eine Öffnung zum Einhängen eines Kranhakens 4 verfügen. Diese Öffnung ist oberhalb
der Innenecke 5 angebracht, die bevorzugt angeschrägt ist, um das Einführen des Kranhakens
in die Öffnung 4 zu erleichtern. Da diese Öffnung nur am oben zum Einsatz kommenden
Profil Sinn macht, kann, wenn zwei verschiedene Ausführungsformen des Profils produziert
werden, diese Einhängeöffnung am unteren Profil weggelassen werden.
[0028] Die horizontale Außenfläche C verfügt ober zwei Schraubkanäle 6, 7 zum Eindrehen
von Blechschrauben. Diese können wiederum bei zwei verschiedenen Ausführungsformen
des Profils beim unteren Profil entfallen, da diese Seite dem Boden zugewandt ist
und die Schraubkanäle dann nicht zwingend erforderlich sind. Beim oberen Profil bieten
sich diese Schraubkanäle zur Befestigung von Komponenten oder eines oberhalb des Klimagerätes
verlaufenden Luftkanales an.
[0029] Die vertikale Außenfläche D dient zur Anbringung von Designkomponenten, wie z.B.
Türen, Paneelen etc. Dazu verfügt sie über einen Hammerkopfnutkanal 8, in den Sechskantmuttern
zur Befestigung von Türscharnieren, Schnappverbindungen für Paneele usw. eingeführt
werden können. Da die Außenwände des Klimagerätes luftdicht abschließen sollen, ist
es nötig, diese gegen das Konstruktionsprofil abzudichten. Dafür ist eine Dichtungsnut
9 vorgesehen, in die eine Gummidichtlippe eingeschoben werden kann. Kommen zwei verschiedene
Ausführungsformen des Profils für oberen und unteren Rahmen zum Einsatz, so ist es
zweckmäßig, die Ausführung zur Konstruktion des unteren Rahmens unterhalb des Hammerkopfnutkanals
länger zu machen, als die Ausführung für den oberen Rahmen, damit die Türen und Paneelen
etwas vom Fußboden entfernt angebracht werden können und somit die Fußbodenreinigung
erleichtert wird und sich die Türen leichter öffnen lassen wenn z.B. hochfloriger
Teppichboden oder ähnliches im Raum verlegt ist. Diese Verlängerung kann als Designfläche
10 ausgeführt sein und über sichtbare Rippen, Riefelungen, Schriftzüge oder andere
dekorative Applikationen verfügen.
[0030] Damit sich aus dem Strangpreßprofil rechtwinklige Rahmen herstellen lassen, ist es
nötig, zwei Abschnitte des Profils rechtwinklig miteinander verschrauben zu können.
Dazu dienen zwei dreiviertelkreisförmige Schraubkanäle für die Eckverbindung. Ein
Schraubkanal 11 befindet sich etwa mittig unter der horizontalen Innenfläche A, der
zweite 12 etwa mittig unter der horizontalen Außenfläche C. Das Profil kann dann an
vorgegebenen Stellen der vertikalen Außenfläche angebohrt und durch diese Bohrung
mit einem zweiten Abschnitt des Profils rechtwinklig verschraubt werden.
[0031] Mit diesem Profil lassen sich erfindungsgemäße Klimagerätegehäuse mit oberem und
unterem rechteckigem Rahmen und tragenden Seitenwänden konstruieren, die über in der
Klimatechnik universell einsetzbare Befestigungsmöglichkeiten für alle zum Einsatz
kommenden Komponenten verfügen und an das sich außen luftdicht schließende Designkomponenten
anbringen lassen, die mittels Haltevorrichtungen und Scharnieren zu öffnen oder auszutauschen
sind.
[0032] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform eines Paneels 14, das an oberem und unterem Konstruktionsprofil
15, 16 angebracht ist. Das Paneel ist umlaufend im Außenbereich doppelwandig, wobei
die innen verlaufende doppelte Wand 17 über eine Auskragung 18 an der Stelle der in
die Dichtungsnut 9 eingeschobenen Dichtlippe 19 verfügt. In den Hammerkopfnutkanal
8 des unteren Profils kann unten ebenfalls in Gummidichtprofil 20 eingelegt werden,
in das das Paneel mit einem Haltwinkel 21 eingreift und somit vollständig körperschallentkoppelt
angebracht werden kann. Zur Arretierung des Profils ist oben ein Schnapper 22 vorgesehen,
der in eine Aussparung 23 der doppelten Wandung 17 eingreift und in der folgenden
Fig. 4 detailliert dargestellt ist.
[0033] In Fig. 4 ist ein zweiteiliger Schnapper zu sehen, dessen erster Teil 24 über einen
Führungsstift 25 verfügt und an einer Sechskantmutter im Hammerkopfnutkanal 8 des
Konstruktionsprofils fest verschraubt wird. Der zweite Teil 26 des Schnappers wird
mit den Führungslaschen 27 in den Hammerkopfnutkanal 8 des Konstruktionsprofils eingeschoben,
so daß nur der Haken 28 aus dem Hammerkopfnutkanal herausragt. Der zweite Teil ist
also in horizontaler Richtung verschiebbar und wird vom ersten Teil 24 z.B. durch
eine Druckfeder auf Abstand gehalten. In einer Aussparung 23 des Paneels wird zur
müheloseren Befestigung des Paneels ein Rahmen 29 eingesetzt, in den der Führungsstift
25 und der Haken 28 eingreifen. Wird das Paneel über Führungsstift und Haken gedrückt,
so wird der zweite Teil des Schnappers 26 zum ersten Teil 24 hin gedrückt und rastet
im Rahmen 29 ein. Durch die zwischen den beiden Teilen angebrachte Druckfeder ist
das Paneel damit arretiert.
[0034] Fig. 5 zeigt einen wie in Fig. 4 beschriebenen Schnapper in eingebautem Zustand.
[0035] In Fig. 6 ist ein Scharnier 30 zur Befestigung von Türen im Querschnitt zu sehen,
das mit einer Sechskantmutter 31 im Hammerkopfnutkanal 8 eines Konstruktionsprofiles
angebracht ist. Das Scharnier verfügt über einen vertikal verlaufenden Bolzen 32,
der als Drehachse für die Tür dient und in eine evtl. mit einem Pass-Stück 33 versehene
Bohrung 34 einer Schmalseite einer Tür eingreift.
[0036] Fig. 7 zeigt ein Schwenkscharnier 35, das im Hammerkopfnutkanal 1 an der horizontalen
Innenseite des Konstruktionsprofils verschraubt werden kann. Es verfügt über zwei
vertikale, beabstandete und zur Achse des Konstruktionsprofiles versetzte Bolzen 36.
Diese Bolzen greifen wie in Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, in zwei Schwenkhebel 37
ein, die am Schwenkpaneel 38 in das entsprechende Scharniergegenstück 39 eingreifen.
[0037] Die Fig. 8 und 9 zeigen dann, wie das Schwenkpaneel parallel zur Gehäuseoberfläche
aufgeschwenkt werden kann und dabei eine Öffnung in der vollen Gehäusebreite freigibt.
Das Schwenkpaneel kann in geschlossenem Zustand mit einem Schnapper 22 arretiert werden.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Hammerkopfnutkanal
- 2
- Schraubkanal
- 3
- Schraubkanal
- 4
- Einhängeöffnung
- 5
- Innenecke
- 6
- Schraubkanal
- 7
- Schraubkanal
- 8
- Hammerkopfnutkanal
- 9
- Dichtungsnut
- 10
- Designfläche
- 1 1
- Schraubkanal
- 12
- Schraubkanal
- 13
- Außenecke
- 14
- Paneel
- 15
- oberes Konstruktionsprofil
- 16
- unteres Konstruktionsprofil
- 17
- doppelte Wandung
- 18
- Auskragung
- 19
- Dichtlippe
- 20
- unteres Dichtprofil
- 21
- unterer Haltewinkel
- 22
- Schnapper
- 23
- Aussparung
- 24
- festes Schnapperteil
- 25
- Führungsstift
- 26
- bewegliches Schnapperteil
- 27
- Führungslasche
- 28
- Haken
- 29
- Rahmen
- 30
- Scharnier
- 31
- Sechskantmutter
- 32
- vertikaler Bolzen
- 33
- Pass-Stück
- 34
- Bohrung
- 35
- Schwenkscharnier
- 36
- Bolzen
- 37
- Schwenkhebel
- 38
- Schwenkpaneel
- 39
- Schwenkscharniergegenstück
1. Gerätegehäuse für Klimageräte, bestehend aus oberem und unterem rechteckigem, durch
tragende Wände parallel zueinander beabstandeten, aus Strangpreßprofilen erstellten
Rahmen und aus Paneelen, die mit Befestigungsmitteln abnehmbar oder beweglich an den
Rahmen befestigbar sind, wobei der Außenumfang der Strangpreßprofile im wesentlichen
rechteckig ist und die Strangpreßprofile über je eine horizontale und eine vertikale
Fläche verfügen, die dem Gehäuseinneren zugewandt ist (A,B) und über je eine horizontale
und eine vertikale Fläche verfügen, die dem Gehäuseäußeren zugewandt ist (C,D), dadurch
gekennzeichnet, daß
a) die horizontale Innenfläche (A) des Strangpreßprofiles ungefähr mittig über einen Nutkanal (1) mit darunterliegendem,
im Querschnitt dreiviertelkreisförmigen Schraubkanal (11) zur Verschraubung zweier
Strangabschnitte rechtwinklig zueinander und einem rechts oder links des Nutkanals
(1) befindlichen Schraubkanal (2) zur Anbringung von Funktionskomponenten verfügt,
b) die vertikale Innenfläche (B) des Strangpreßprofiles über einen Schraubkanal (3) zur Anbringung von Funktionskomponenten
verfügt,
c) die horizontale Außenfläche (C) des Strangpreßprofiles über maximal zwei Schraubkanäle (6,7) zur Anbringung von
Funktionskomponenten und über einen etwa mittig unter der Oberfläche befindlichen
Schraubkanal (12) zur Verschraubung zweier Strangabschnitte rechtwinklig zueinander
verfügt,
d) die vertikale Außenfläche (D) des Strangpreßprofiles von der Außenecke (13) gesehen über einen Hammerkopf-Nutkanal
(8) und über eine Dichtungsnut (9) verfügt.
2. Gerätegehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strangpreßprofil aus
Aluminium hergestellt ist.
3. Gerätegehäuse nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Höhe:Breite-Verhältnis
des Strangpreßprofiles etwa 1:1 beträgt.
4. Gerätegehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Höhe:Breite-Verhältnis
des Strangpreßprofiles etwa 2:1 beträgt und die vertikale Außenfläche (D) zwischen
Außenecke (13) und Nutkanal (8) über eine Fläche (10) verfügt, auf der dekorative
Elemente anbringbar sind.
5. Gerätegehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale
Innenfläche (B) des Strangpreßprofiles oberhalb der Innenecke (5) über eine Öffnung
verfügt in der ein Kranhaken einhängbar ist.
6. Gerätegehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenecke (5) des Strangpreßprofiles
angeschrägt ist.
7. Gerätegehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele
zur luftdichten und körperschallisolierten Anbringung am Strangpreßprofil im Außenbereich
über eine doppelte Wandung (17), daß diese doppelte Wandung im Bereich der Dichtlippe
(19) über eine Auskragung (18) und im unteren Bereich über einen Haltewinkel (21)
verfügt.
8. Gerätegehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel
zur Anbringung von Paneelen an den Strangpreßprofilen zweiteilige Schnapper anbringbar
sind, wobei ein Teil (24) am Hammerkopfnutkanal (8) des Strangpreßprofils befestigbar
ist, während der zweite Teil (26) beweglich in den Hammerkopfnutkanal (8) einschiebbar
ist und über einen Haken (28) verfügt, der in der doppelten Wandung (17) des Paneels
(14) einschnappbar ist.
9. Gerätegehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel
zur Anbringung von Paneelen am Hammerkopfnutkanal (8) der Strangpreßprofile Scharniere
anbringbar sind, die über einen Bolzen (32) verfügen, an dem das Paneel drehbar anbringbar
ist.
10. Gerätegehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Strangpreßprofilen Schwenkscharniere anbringbar sind, die über zwei in vertikaler
Richtung verlaufende Bolzen verfügen, die versetzt zur Achse des Strangpreßprofiles
am Hammerkopfnutkanal (1) anbringbar und auf diese Bolzen Schwenkhebel (37) aufsteckbar
sind, die an einem Scharniergegenstück (39) am Schwenkpaneel drehbar anbringbar sind.
1. Housing for air-conditioning equipment, consisting of upper and lower rectangular
frames, assembled from extruded sections and equidistantly spaced by load-carrying
walls, and of panels which can be removed from or removably affixed to the frame using
fixing means, where the external perimeter of the extruded sections is basically rectangular,
and where the extruded sections each feature a horizontal and a vertical surface that
face the inside of the housing (A, B) as well as a horizontal and a vertical surface
that face the outside of the housing (C, D), characterized in that
a) the horizontal internal surface (A) of the extruded section is equipped with an approximately concentric slot channel
(1) with an underlying bolt channel (11) of three-quarter circular cross-section for
perpendicular screw-fitting of two extruded sections, and a bolt channel (2) to the
right or left of the slot channel to attach equipment components,
b) the vertical internal side (B) of the extruded section is equipped with a bolt channel (3) for the attachment
of equipment components,
c) the horizontal external side (C) of the extruded section- is equipped with two bolt channels (6,7), at most, for
the attachment of equipment components, and with a bolt channel (12) approximately
concentric below the surface to screw two extruded sections perpendicularly to each
other,
d) the vertical external surface (D) of the extruded profile seen from the external corner (13) is equipped with a
hammer head slot channel (8) and a packing groove (9).
2. Housing according to Claim 1, characterized in that the extruded section is made of
aluminum.
3. Housing according to Claim 1 or 2, characterized in that the relation of height :
width of the extruded section is approximately 1 : 1.
4. Housing according to Claim 1 or 2, characterized in that the relation of height :
width of the extruded section is approximately 2 : 1 and the vertical external surface
(D) between the external corner (13) and the slot channel (8) has a surface (10),
to which decorative elements can be attached.
5. Housing according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that the vertical
internal surface (B) of the extruded section has an opening above the internal corner
(5) into which a crane hook can be nested.
6. Housing according to Claim 5, characterized in that the internal corner (5) of the
extruded section is chamfered.
7. Housing according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that the panels for
an air-tight and body-sound insulated fixation to the extruded sections, in the external
region, are equipped with double walls (17), that such a double wall, at the position
of the sealing lip (19), is equipped with a projecture (18) and, in the lower section,
with a support angle.
8. Housing according to one of the Claims 1 to 7, characterized in that catches can be
attached which serve as a means of attaching panels to the extruded sections and which
consist of two parts where one part (24) can be attached to the hammer head slot channel
(8) of the extruded section while the second part (26) can be inserted and is movable
inside the hammer head slot channel (8) and has a hook (28) which can snap inside
the double wall (17) of the panel (14).
9. Housing according to one of the Claims 1 to 8, characterized in that hinges, equipped
with a bolt (32) to attach the panel pivotably, can be attached as a means of attaching
panels in a pivotable fashion to the hammer head slot channel (8) of the extruded
sections.
10. Housing according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that pivoted hinges
can be attached to the extruded sections which are equipped with two bolts running
in vertical direction which can be attached to the hammer head slot channel (1), staggered
with respect to the axis of the extruded section, onto which bolts pivoted levers
(37) can be slipped which can be attached in a pivotable fashion to the pivoted panel
by means of a pivoted hinge pendant (39).
1. Boîtier pour appareil de climatisation, se composant d'un châsis supérieur et inférieur
rectangulaire espacés à distance égale par des cloisons porteuses parallèles les unes
aux autres, les châsis étant fabriqués de profils extrudés, et se composant de panneaux
qui sont fixables aux châsis à l'aide de fixations démontables et amovibles, où le
tour extérieur des profils extrudés est essentiellement rectangulaire et où chaque
profil extrudé dispose d'une surface horizontale et verticale, qui est orientée vers
l'interieur du boîtier (A, B) et où chaque profil extrudé dispose d'une surface horizontale
et verticale, qui est orientée vers l'exterieur du boîtier (C,D), caractérisé par
le fait que:
a) la surface intérieur horizontale (A) du profil extrudé dispose approximativement au milieu d'un conduit d'encastrement
(1), avec en son dessous un conduit de vis (11) en coupe transversale de forme trois
quart ronde pour l'assemblage de deux profils extrudé perpendiculaires l'un à l'autre,
et un conduit de vis (2) se trouvant à droite ou bien à gauche du conduit d'encastrement
(1) servant à l'attache de composantes fonctionelles,
b) la surface intérieure verticale (B) du profil extrudé dispose d'un conduit de vis servant à l'attache de composantes
fonctionelles,
c) la surface extérieur horizontale (C) du profil extrudé dispose d'un maximum de deux conduits de vis (6, 7) servant
à l'attache de composantes fonctionelles, et dispose d'un conduit de vis (12) approximativement
situé au milieu sous de la surface servant au boulonnage de deux profils extrudés
perpendiculaires l'un à l'autre,
d) la surface extérieur verticale (D) du profil extrudé vu du coin extérieur (13) dispose d'un conduit d'encastrement
en forme de tête rectangulaire avec angles abattus et d'une rainure pour la garniture
(9).
2. Boîtier selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le profil extrudé est
fabriqué en aluminium.
3. Boîtier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le rapport hauteur
: largeur du profil extrudé est approximativement de 1: 1.
4. Boîtier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le rapport hauteur:
largeur du profil extrudé est approximativement de 2 : 1, et par le fait que la surface
extérieure verticale (D) entre le coin extérieur (13) et le conduit d'encastrement
(8) dispose d'une surface (10), sur laquelle des éléments décoratifs peuvent être
appotés.
5. Boîtier selon les revendications 1 jusqu'à 4, caractérisé par le fait que la surface
intérieure verticale (B) du profil extrudé au dessus du coin intérieur (5) dispose
d'une ouverture dans laquelle peut être accroché un crochet de grue.
6. Boîtier selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le coin intérieur (5)
du profil extrudé est chanfreiné.
7. Boîtier selon une des revendications 1 jusqu'à 6, caractérisé par le fait que les
panneaux servant à la pose hermétique à l'air insonorisé contre le bruit du corps
au profil extrudé disposent dans la zone extérieure d'un revêtement double (17), par
le fait que ce revêtement double dans la zone de la lèvre d'étanchéité (19) dispose
d'une saillie (18), et dans la zone inférieure d'un angle de support.
8. Boîtier selon la revendication 1 jusqu'à 7, caractérisé par le fait qu'en tant que
moyens de fixation des panneaux aux profils extrudés, des arrêts à déclic composés
de deux parties sont posables, où une partie (24) est fixable au conduit d'encastrement
en forme de tête rectangulaire avec angles abattus (8) du profil extrudé, alors que
la deuxième partie (26) est insérable et est mobile dans le conduit d'encastrement
en forme de tête rectangulaire avec angles abattus (8) et dispose d'un crochet (28),
qui est fermable à l'aide d'un déclic dans une double paroi du panneau (14).
9. Boîtier selon une des revendications 1 jusqu'à 8, caractérisé par le fait qu'en tant
que moyens de pose des panneaux au conduit d'encastrement en forme de tête rectangulaire
avec angles abattus (8) des profils extrudés des charnières sont fixables, qui disposent
d'un boulon, auquel le panneau pivotant est fixable.
10. Boîtier selon la revendication 1 jusqu'à 6, caractérisé par le fait qu'aux profils
extrudés des charnières pivotantes sont fixables, qui disposent de deux boulons orientés
dans une direction verticale, qui sont fixables de facon décalée par rapport à l'axe
du profil extrudé au conduit d'encastrement en forme de tête rectangulaire avec angles
abattus (1) et par le fait qu'à ces boulons des leviers pivotants sont passables,
qui sont fixables à un pendant de charnière (39) au panneau pivotant.