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EP 0 765 246 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
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Anmeldetag: 03.04.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B42C 9/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/118 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9632/292 (17.10.1996 Gazette 1996/46) |
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EINRICHTUNG ZUM AUFTRAGEN EINES KLEBSTOFFES AN EINEM VORBEIGEFÜHRTEN GEGENSTAND
DEVICE FOR APPLYING AN ADHESIVE TO AN OBJECT CONVEYED PAST IT
DISPOSITIF POUR APPLIQUER UN ADHESIF SUR UN OBJET EN DEFILEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
11.04.1995 CH 1059/95
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
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Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- GEISER, Peter
CH-9548 Matzingen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 587 026
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DE-A- 3 438 258
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Auftragen eines flüssigen Klebstoffes
an einem vorbeigeführten Gegenstand, bestehend aus einer den Klebstoff enthaltenden
Wanne, an welcher eine teilweise in den Klebstoff eintauchende Übertragungswalze um
eine horizontale Achse drehbar gelagert ist.
[0002] Solche Einrichtungen sind u.a. bei der Etikettierung von Gegenständen oder in der
Klebebindetechnik bei der Herstellung von klebegebundenen Buchblöcken und Büchern,
Broschüren etc. bekannt.
[0003] Der Antrieb der Übertragungswalze oder -walzen erfolgt durch eine die Wände der Klebstoffwanne
durchsetzende Welle, an der die Übertragungswalze gelagert ist. Die zum Teil chemisch
aggressiven Klebstoffe und das wechselweise Erwärmen und Abkühlen der Klebstoffe beanspruchen
die unterhalb der Klebstoffoberfläche angesiedelten Lagerdichtungen der Übertragungswalze
zusehends und hinterlassen nach einer gewissen Gebrauchszeit eine undichte Wanne.
[0004] Durch die EP - A - 0 587 026 ist ein Leimwerk für Klebebindemaschinen bekannt, bei
welchem sich an der Antriebswelle ausserhalb des Leimbeckens die eine Hälfte einer
aus zwei Scheiben bestehenden Magnetkupplung und an der im Leimwerk gelagerten Übertragungswalze
die andere Hälfte der Magnetkupplung befindet. Beide Magnetkupplungshälften liegen
koaxial an beiden Seiten einer Beckenwand einander gegenüber. Die einander zugekehrten
Stirnflächen der Magnetkupplungshälften sind magnetisiert.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Einrichtung nach der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, bei welcher die Undichtheit der Wanne behoben und ein diesbezüglicher
Unterhalt nicht erforderlich ist.
[0006] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Wanne den Stator der
als Rotor eines Elektromotors ausgebildeten Übertragungswalze aufweist.
Als Elektromotoren können Wechsel- oder Gleichstrommotoren mit einem Magnetläufer,
Elektromotoren mit Kurzschlussläufer, Wirbelstromläufermotoren, Schrittmotoren, Reluktanzmotoren
oder sonstige Motoren zur Erzeugung eines Drehfeldes verwendet werden.
[0007] Es eignen sich sowohl Innen- wie Aussenläufermotoren für die erfindungsgemässe Einrichtung.
[0008] Der symmetrische Aufbau eines Elektromotors verhindert einseitig wirkende Kräfte.
[0009] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich
aller in der Beschreibung nicht naher erwähnten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen
wird, anhand verschiedener Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch die Einrichtung gemäss Linie I ö I in Fig. 2,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die Einrichtung nach der Linie II ö II in Fig. 3,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Einrichtung gemäss Linie III ö III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform der Einrichtung und
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf eine weitere alternative Ausführungsform der Einrichtung.
[0010] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Einrichtung 1 zum Auftragen eines sich in einer Wanne
2 befindenden flüssigen Klebstoffes 3. In der Wanne 2, die den Stator 4 einer als
Rotor 16 eines Elektromotors 6 ausgebildeten Übertragungswalze 7 aufweist, sind die
zur Lagerung der Übertragungswalze 7 vorgesehenen Bohrungen 8 angeordnet, wobei das
dargestellte Ausführungsbeispiel einen zusätzlichen Lagerbock 9 zur zweifachen Lagerung
der Übertragungswalze 7 aufweist, welche auch fliegend in der Wand 10 der Wanne 2
gelagert sein könnte. Der Stator 4 des Elektromotors 6 ist auf beiden Seiten des Rotors
16 vorgesehen und einerseits in die Wand 10 der Wanne 2 und andererseits in den rippenartigen
Lagerbock 9 eingebaut.
Ausserdem weist der ein Drehfeld erzeugende Stator 4 einen von einer elektrischen
Feldwicklung 11 -siehe Fig. 3- umgebenen Eisenkern 12 auf, der zweiteilig durch ringförmige
Segmente benachbart zu dem Rotor 16 stationär angeordnet ist. Durch das von Stator
4 unter Einwirkung elektrischer Energie erzeugte magnetische Drehfeld wird der Rotor
16 aufgrund der sich an seinem Umfang befindenden Dauermagnete 5 in Drehung versetzt.
Am Umfang des Rotors 16 ist eine aus einem nichtmagnetisierbaren Werkstoff ausgebildete
ringförmige Schicht 14 angeordnet oder ein Ring befestigt, welche Schicht in ihrem
oberen Bereich einen Klebstoffilm 15 trägt, welcher wenigstens teilweise an den darauf
abrollenden Rücken eines eingespannten Buchblockes 19 übertragen wird. Weiterhin besteht
die Übertragungswalze 7 aus einem nicht magnetisierbaren Rotor 16, der seitlich abstehende
Wellenzapfen 17 aufweist.
[0011] Seitlich der Dauermagnete 5 besitzt der Rotor 16 jeweils einen Leitring 13 für den
Magnetfluss unter den Dauermagneten 5.
[0012] Fig. 4 veranschaulicht einen als Aussenläufermotor ausgebildeten Elektromotor 6,
bei welchem der ein Drehfeld erzeugende Stator 4 ringförmig ausgebildet und am Umfang
wirkend an der Wand 10 in der Wanne 2 angeordnet ist. Der Dauermagnete besitzende
radförmige Rotor 16 umgibt den Stator 4 und ist durch eine seitliche nichtmagnetisierbare
Scheibe 20 mit einer einerseits in der Wand 10 und andererseits in Lagerbock 9 der
Wanne 2 lagernden Welle 18 verbunden.
[0013] Fig. 5 vermittelt einen Innenläufermotor in entsprechend analoger Anordnungsweise
wie Fig. 4.
1. Einrichtung zum Auftragen eines flüssigen Klebstoffes an einem vorbeigeführten Gegenstand,
bestehend aus einer den Klebstoff enthaltenden Wanne, an welcher eine teilweise in
den Klebstoff eintauchende Übertragungswalze um eine horizontale Achse drehbar gelagert
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (2) den Stator (4) der als Rotor (16)
eines Elektromotors (6) ausgebildeten Übertragungswalze (7) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (6) als
Innen- oder Aussenläufermotor ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (16) mit Dauermagneten
(5) und der Stator (4) mit einer Feldwicklung (11) ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (4) in/an der
Wand (10) der Wanne (2) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (16) einseitig
in einer in der Wand (10) der Wanne (2) endenden Bohrung (8) gelagert ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (16) auf
der der Wand (10) der Wanne (2) gegenüberliegenden Seite in einem in der Wanne (2)
angeordneten Lagerbock (9) gelagert ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (16) auf der gegenüberliegenden
Seite der in der Wand (10) der Wanne (2) endenden Bohrung (8) eine Übertragungswalze
(7) aufweist.
8. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnete
(5) an wenigstens einer Stirnseite des Rotors (16) angeordnet sind und dessen Umfang
als Übertragungswalze (7) ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldwicklung (11) des
Stators (4) konzentrisch zu dem am Umfang Dauermagnete (5) aufweisenden Rotor (16)
angeordnet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff
als Schmiermittel der Lagerung des Rotors (16) ausgebildet ist.
1. A device for applying a liquid adhesive to an article which is guided past, consisting
of a vat containing the adhesive on which a transfer roller, which is partially immersed
in the adhesive, is mounted so that it can rotate about a horizontal axis, characterised
in that the vat (2) comprises the stator (4) of the transfer roller (7), which is
constructed as the rotor (16) of an electric motor (6).
2. A device according to claim 1, characterised in that the electric motor (6) is constructed
as an internal or external armature motor.
3. A device according to claim 1, characterised in that the rotor (16) is constructed
with permanent magnets (5) and the stator (4) is constructed with a field winding
(11).
4. A device according to claim 2, characterised in that the stator (4) is disposed in/on
the wall (10) of the vat (2).
5. A device according to claim 3, characterised in that the rotor (16) is mounted on
one side in a bore (8) which ends in the wall (10) of the vat (2).
6. A device according to claims 3 and 4, characterised in that on its side opposite the
wall (10) of the vat (2) the rotor (16) is mounted in a bearing block (9) disposed
in the vat (2).
7. A device according to claim 4, characterised in that the rotor has a transfer roller
(7) on the opposite side of the bore (8) which ends in the wall (10) of the vat (2).
8. A device according to claim 3 or 5, characterised in that the permanent magnets (5)
are disposed on at least one end face of the rotor (16) and the periphery of the rotor
is constructed as a transfer roller (7).
9. A device according to claim 4, characterised in that the field winding (11) of the
stator (4) is disposed concentrically with the rotor (16) which comprises permanent
magnets (5) at its periphery.
10. A device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the adhesive
is designed as a lubricant for the bearing of the rotor (16).
1. Dispositif pour appliquer un adhésif sur un objet en défilement composé d'un bac contenant
l'adhésif, sur lequel un rouleau de transmission plongeant en partie dans l'adhésif
est placé de manière pivotante autour d'un axe horizontal, caractérisé en ce que le bac (2) présente le stator (4) du rouleau de transmission (7) formé comme
rotor (16) d'un moteur électrique (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur électrique (6) est formé comme moteur à rotor intérieur ou extérieur.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rotor (16) est formé avec des amants permanents (5) et le stator (4) avec un enroulement
de champ (11).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le stator (4) est placé dans ou à la paroi (10) du bac (2).
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rotor (16) est placé sur un côté dans un trou (8) se terminant dans la paroi (10)
du bac (2).
6. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le rotor (16) est logé dans un support (9) placé dans le bac (2), sur le côté opposé
à la paroi (10) du bac (2).
7. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rotor (16) présente un rouleau de transmission (7) sur le côté opposé à la perforation
(8) se terminant dans la paroi (10) du bac (2).
8. Dispositif selon la revendication 3 ou 5, caractérisé en ce que les amants permanents (5) sont placés sur au moins un côté frontal du rotor (16)
et que le pourtour de celui-ci est formé comme rouleau de transmission (7).
9. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'enroulement de champ (11) du stator (4) est placé de façon concentrique par rapport
au rotor (16) présentant des aimants permanents (5) sur son pourtour.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'adhésif est formé comme lubrifiant du palier du rotor (16)..