| (19) |
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(11) |
EP 0 765 247 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.2001 Patentblatt 2001/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.04.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B42C 19/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/119 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9632/293 (17.10.1996 Gazette 1996/46) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BEARBEITEN VON DRUCKEREIERZEUGNISSEN
METHOD AND DEVICE FOR PROCESSING PRINTED PRODUCTS
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR TRAITER DES PRODUITS IMPRIMES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
11.04.1995 CH 106095
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
| (73) |
Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LÜTHI, Ernst
CH-4805 Brittnau (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 461 357 DE-A- 2 726 973 GB-A- 2 034 656
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DE-A- 2 027 906 FR-A- 2 338 202 GB-A- 2 262 476
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- CARACTERE - EDITION: LE GUIDE DE LA FINITION, 1988 - 1989, PARIS FR, Seiten 25-31,
XP002007211 M. COSSARD: "Les techniques du façonnage"
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von Drukkereierzeugnissen, bei
dem aus einem einzigen Zuführstrom der in umlaufenden Greifern geförderten Druckereierzeugnisse
mindestens zwei räumlich getrennte Teilströme gebildet und die Druckereierzeugnisse
der Teilströme hintereinander, längs einer jedem Teilstrom zugeordneten Bearbeitungsstrecke
zeitparallel bearbeitet werden.
[0002] Verfahren der eingangs angegebenen Art werden beispielsweise bei der Fertigstellung
von Zeitschriften o. dgl. eingesetzt. Ueblicherweise werden zum Herstellen von Zeitschriften
2, 4, 8 oder mehr Blätter der endfertigen Zeitschriften umfassende Druckbogen in geeigneter
Weise gefaltet und längs einer Sammelstrecke zusammengesteckt oder übereinander angeordnet.
Die einzelnen Druckbogen einer Zeitschrift können dann beispielsweise mittels eines
Sammelhefters längs eines Falzes der einzelnen Druckbogen zusammengeftet werden. Zur
Fertigstellung der Zeitschriften ist es danach im allgemeinen noch erforderlich, überschüssige
seitliche Ränder der zusammengehefteten Druckbogen abzuschneiden.
Die Bearbeitungsgeschwindigkeit dazu einsetzbarer Schneidapparate ist im allgemeinen
wesentlich geringer als diejenige eines Sammelhefters oder anderer Vorrichtungen zum
Zusammenfügen einzelner Druckbogen. Angesichts dieses Problems wurde bereits vorgeschlagen,
zum Entfernen der überschüssigen seitlichen Ränder eine Anzahl parallel betriebener
Schneidapparate einzusetzen und aus den einzelnen Druckereierzeugnissen mehrere Teilströme
zu bilden, die mit den Schneidappraten zeitparallel bearbeitet werden. Dadurch kann
die Bearbeitungsge-schwindigkeit beim Abschneiden der überschüssigen seitlichen Ränder
entsprechend der Anzahl parallel betriebener Schneidapparate vervielfacht werden.
Im Anschluss an das Entfernen der überschüssigen seitlichen Ränder werden die dann
endfertigen Zeitschriften den einzelnen Schneidapparaten jeweils nachgeordneten Paketbildungseinrichtungen,
sogenannten Stackern, zugeführt, mit denen die einzelnen Zeitschriften zum Weitertransport
zu jeweils eine Anzahl fertiggestellter Zeitschriften umfassenden Paketen zusammengefasst
werden.
Unter dem Hinweis "TANDEM" hat die Mc Cain-Bindery Systems, Inc. in einem an der DRUPA
95 herausgegebenen Prospekt ein Tandem Saddle Binding System angeboten, das dem oben
beschriebenen Verarbeitungsprinzip entspricht. In diesem Prospekt sind auch Benutzer
solcher Systeme aufgeführt.
[0003] Mit dem bekannten Verfahren ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreichbar. Damit
verbunden ist jedoch die Notwendigkeit, eine genügend große Stellfläche für die parallel
betriebenen Bearbeitungsstationen und Stacker zur Verfügung zu stellen.
[0004] Demgegenüber besteht die Aufgabe dieser Erfindung darin, ein Verfahren der eingangs
beschriebenen Art, mit dem bei Verwendung einer wenig Stellfläche beanspruchenden
Vorrichtung eine hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit erreichbar ist, sowie eine zur Ausführung
derartiger Verfahren einsetzbare Vorrichtung zur Verfügung zu stellen.
[0005] In verfahrensmässiger Hinsicht wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Teilströme
nach der Bearbeitung der Druckereierzeugnisse zu einem einzigen Strom zusammengeführt
werden, in dem die Druckereierzeugnisse der Teilströme abwechselnd nacheinander angeordnet
sind.
[0006] Durch die Zusammenführung der Teilströme zu einem einzigen Strom wird erreicht, dass
für jeden weiteren Bearbeitungsvorgang der Druckereierzeugnisse dieses Stroms, beispielsweise
zur Zusammenfassung mehrerer Druckereierzeugnisse zu einem versandfertigen Paket,
nur noch eine Bearbeitungsstation erforderlich ist. Bei einem erfindungsgemässen Verfahren
mit nur zwei Teilströmen kann so gegenüber den bekannten Verfahren mindestens eine
Bearbeitungsstation und die dafür erforderliche Stellfläche eingespart werden. Bei
einer Erhöhung der Anzahl an Teilströmen erhöht sich die Anzahl der einsparbaren Bearbeitungsstationen
und die Grösse der einsparbaren Stellfläche entsprechend.
[0007] Zur optimalen Ausnutzung der maximal erreichbaren Bearbeitungsgeschwindigkeit der
einzelnen Teilströme erfolgt die Zusammenführung derart, dass die Druckereierzeugnisse
der Teilströme im zusammengeführten Strom abwechselnd nacheinander angeordnet sind.
Dadurch wird erreicht, dass bei einer vorgegebenen maximalen Bearbeitungsgeschwindigkeit
der einzelnen Teilströme eine Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit, d.h. eine Anzahl
im zusammengeführten Strom pro Zeit förderbarer Drukkereierzeugnisse erhalten werden
kann, die einem der Anzahl der zeitparallel bearbeiteten Teilströme entsprechenden
Vielfachen dieser maximalen Bearbeitungsgeschwindigkeit entspricht.
M.a.W., zum Erhalt einer vorgegebenen Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit ist für die
einzelnen Teilströme lediglich eine einem Bruchteil dieser Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit
entsprechende maximale Bearbeitungsgeschwindigkeit erforderlich.
[0008] Eine zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens betreibbare, erfindungsgemäße
Vorrichtung weist eine mindestens zwei räumlich getrennte Teilströme der Druckereierzeugnisse
zuführende Fördereinrichtung, mindestens zwei zum zeitparallelen Bearbeiten der Druckereierzeugnisse
der Teilströme dienende Bearbeitungsstationen sowie eine die bearbeiteten Druckereierzeugnisse
abführende Fördereinrichtung auf und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß
die abführende Fördereinrichtung eine endlos umlaufende Förderschleife aufweist, von
der die Druckereierzeugnisse derart übernehmbar sind, daß die Druckereierzeugnisse
der Teilströme längs der Förderschleife abwechselnd nacheinander angeordnet sind.
[0009] Vorteilhafterweise werden die Teilströme aus einem einzigen Zuführstrom zu bearbeitender
Druckereierzeugnisse gebildet. Dadurch wird ermöglicht, alle Druckereierzeugnisse
vor der zeitparallelen Bearbeitung der räumlich getrennten Teilströme mit nur einer
Bearbeitungsstation für jeden Bearbeitungsvorgang zu bearbeiten. Das trägt weiter
zur Stellflächeneinsparung bei.
[0010] Zur gleichmäßigen Aufteilung der Druckereierzeugnisse zu den einzelnen Teilströmen
und damit zur weiteren Optimierung der Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit ist es besonders
bevorzugt, wenn die Druckereierzeugnisse der einzelnen aus dem Zuführstrom zu bildenden
Teilströme in dem Zuführstrom abwechselnd nacheinander angeordnet sind, d.h. wenn
die einen Teilstrom bildenden Druckereierzeugnisse in dem Zuführstrom zwischen einen
anderen Teilstrom bildenden Druckereierzeugnissen angeordnet sind.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Druckereierzeugnisse der einzelnen Teilströme
in dem zusammengeführten Strom und/oder in dem Zuführstrom in periodischer Folge abwechselnd
nacheinander angeordnet sind.
[0012] Den Teilströmen sind zweckmäßigerweise Bearbeitungsstrecken zugeordnet, längs der
die Druckereierzeugnisse der einzelnen Teilströme jeweils hintereinander gefördert
und bearbeitet werden. Die zuführende Fördereinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
weist dazu zweckmäßigerweise mindestens zwei räumlich getrennte Förderer auf.
[0013] Eine besonders zuverlässige Bearbeitung der einzelnen Druckereierzeugnisse der Teilströme
kann dabei erhalten werden, wenn die Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecken
unter Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes gefördert und einzeln der Bearbeitung
unterzogen werden. Die Zusammenführung der Teilströme kann auf besonders einfache
Weise erfolgen, wenn die abführende Fördereinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eine Anzahl längs der Förderschleife umlaufender, zum Erfassen und Fördern jeweils
eines der längs der Bearbeitungsstrecken bearbeiteten Druckereierzeugnisse der Teilströme
dienender Greifer aufweist, und jedes bearbeitete Druckereierzeugnis an einen der
Greifer übergebbar ist.
[0014] Die Zuverlässigkeit der Übergabe der Druckereierzeugnisse an die einzelnen Greifer
der abführenden Fördereinrichtung kann erhöht werden, wenn mindestens ein Bereich
jedes Druckereierzeugnisses im Verlauf der Bearbeitungsstrecken unter einem Winkel
zur Förderrichtung ausgerichtet wird, die Greifer im Verlauf der Förderschleife Übergabebereiche
passieren, die von den unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichteten Bereiche
der Druckereierzeugnisse durchlaufen werden, und die Förderung der Druckereierzeugnisse
längs der Bearbeitungsstrecken und/oder der Umlauf der Greifer im Übergabebereich
derart steuerbar ist, daß jeder unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichtete
Bereich in den Erfassungsbereich eines der Greifer gelangt und von diesem erfaßt wird.
[0015] Neben einer Erhöhung der Betriebszuverlässigkeit bei der Ausführung derartiger Verfahren
kann dadurch auch noch die für eine entsprechende Vorrichtung benötigte Stellfläche
verringert werden, weil bei horizontal verlaufenden Bearbeitungsstrecken die Förderschleife
zumindest in den Abschnitten, in denen die Greifer die Übergabebereiche passieren,
oberhalb der Bearbeitungsstrecken verlaufen kann.
[0016] Eine entsprechende Vorrichtung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß die
Förderer der zuführenden Fördereinrichtung zum Ausrichten der Druckereierzeugnisbereiche
unter einen Winkel zur Förderrichtung mit um eine im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung
und parallel zu den damit geförderten Druckereierzeugnissen verlaufende Achse schwenkbaren,
an gegenüberliegende Ränder der einzelnen bearbeiteten Druckereierzeugnisse anlegbaren
und zumindest teilweise längs der Bearbeitungsstrecken mitlaufenden Klammern versehen
ist.
[0017] Die abführende Fördereinrichtung kann besonders einfach gestaltet werden, wenn die
Druckereierzeugnisse aller Teilströme zum Zusammenführen in einen allen Teilströmen
gemeinsamen Übergabebereich überführt und dort an die abführende Fördereinrichtung
übergeben werden.
[0018] Beim Einsatz einer mit Greifern versehenen abführenden Fördereinrichtung ist es dabei
zweckmäßig, wenn die Greifer im Verlauf der Förderschleife den gemeinsamen Übergabebereich
passieren und jedes der Druckereierzeugnisse im Übergabebereich von einem der Greifer
erfaßt wird.
[0019] Zum Überführen der Druckereierzeugnisse in den gemeinsamen Übergabebereich weist
die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhafterweise ein um eine im wesentlichen senkrecht
zur Förderrichtung der bearbeiteten Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecken
verlaufende Umlaufachse drehbares Förderrad mit einer Anzahl die Umlaufachse umlaufender
Förderzellen auf, wobei jedes längs der Bearbeitungsstrecken bearbeitete Druckereierzeugnis
in eine der Förderzellen einsteckbar und zumindest längs einer der Bearbeitungsstrecken
bearbeitete Druckereierzeugnisse in den Förderzellen zur Überführung in den gemeinsamen
Übergabebereich parallel zur Drehachse verschiebbar sind.
[0020] In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden bei der zeitparallelen
Bearbeitung der Druckereierzeugnisse der Teilströme mindestens zwei Bearbeitungsvorgänge
ausgeführt.
[0021] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung, auf
die hinsichtlich aller erfindungswesentlichen, in der Beschreibung nicht näher erläuterten
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung
zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Druckereierzeugnissen
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2a eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Druckereierzeugnissen
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2b eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 2a,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Druckereierzeugnissen
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4a eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Druckereierzeugnisse
gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 4b eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 4a.
[0022] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung erlaubt die zeitparallele Bearbeitung zweier
räumlich getrennter Druckereierzeugnisteilströme längs zweier parallel verlaufender
Bearbeitungsstrecken 10 und 20. Längs dieser Bearbeitungsstrecken 10 und 20 werden
die Druckereierzeugnisse der Teilströme mit einem Förderband 12 bzw. 22 gefördert
und überschüssige seitliche Ränder der einzelnen, beispielsweise mit einem Sammelhefter
zusammengehefteten Druckbogen der Druckereierzeugnisse 5 der Teilströme werden mit
einem Schneidappart 14 bzw. 24 entfernt. Zum Bilden der Teilströme werden alle Druckereierzeugnisse
5 mit an einer umlaufenden Förderkette 30 festgelegten Greifern 32 längs eines Förderschleifenabschnitts
34 gefördert. Am Ende des Förderschleifenabschnitts 34 wird für jeden zweiten der
Greifer 32 an einer der ersten Bearbeitungsstrecke 10 zugeordneten Freigabestelle
16 ein Steuerkurvenabschnitt (nicht dargestellt) eingeschoben, um so die Freigabe
der Druckereierzeugnisse 5 aus den entsprechenden Greifern 32 zu veranlassen. Die
an der Freigabestelle 16 freigegebenen Druckereierzeugnisse 5 fallen auf das Förderband
12 und werden damit zum Schneidapparat 14 befördert, in dem ihre überschüssigen seitlichen
Ränder abgeschnitten werden.
[0023] Die im Anschluß an die Freigabestelle 16 noch mit den Greifern 32 weitergeförderten
Druckereierzeugnisse 5 werden im weiteren Verlauf der Förderschleife an einer der
zweiten Bearbeitungsstrecke 20 zugeordneten Freigabestelle 26 aus den Greifern 32
freigegeben und so auf das Förderband 22 der Bearbeitungsstrecke 20 abgeworfen. Mit
dem Förderband 22 werden die abgeworfenen Druckereierzeugnisse 5 zum Schneidapparat
24 gefördert, in dem ihre überschüssigen seitliche Ränder abgeschnitten werden.
[0024] Im Anschluß an die zeitparallele Bearbeitung der Teilströme im Verlauf der Bearbeitungsstrecken
10 und 20 werden die Druckereierzeugnisse 5 von längs einer Förderschleife umlaufenden
Greifern 42 einer abführenden Fördereinrichtung 40 erfaßt und damit in der durch den
Pfeil 46 angezeigten Richtung in Form eines einzigen zusammengeführten Stroms 44 abgeführt.
[0025] Dazu wird jeder zweite der Greifer 42 zum Erfassen der mit dem Schneidapparat 14
der Bearbeitungsstrecke 10 bearbeiteten Druckereierzeugnisse 5 eingesetzt. Die dazwischenliegenden
Greifer 42 werden zum Erfassen der mit dem Schneidapparat 24 der Bearbeitungsstrecke
20 bearbeiteten Druckereierzeugnisse 5 benutzt. Auf diese Weise wird ein zusammengeführter
Strom erhalten, in dem die Druckereierzeugnisse der Teilströme abwechselnd nacheinander
angeordnet sind.
[0026] Mit der beschriebenen Vorrichtung kann eine Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit erhalten
werden, die dem Doppelten der mit den einzelnen Schneidapparaten 14 und 24 maximal
erreichbaren Bearbeitungsgeschwindigkeit entspricht. Die Bearbeitungsstrecken 10 und
20 sind zur Reduzierung der dafür erforderlichen Stellfläche übereinander angeordnet.
[0027] Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung weist zum Bearbeiten zweier räumlich getrennter
Teilströme der Druckereierzeugnisse zwei parallel zueinander verlaufende Bearbeitungsstrecken
110 und 120 auf. Längs jeder dieser Bearbeitungsstrecken 110 und 120 sind ein Förderband
112 bzw. 122 zum Zuführen einzelner Druckereierzeugnisse zu einem ersten Schneidapparat
114 bzw. 124, eine Einrichtung 116 bzw. 126 zum Drehen der mit dem ersten Schneidapparat
114 bzw. 124 bearbeiteten Druckereierzeugnisse um eine senkrecht zu ihren Blattebenen
verlaufende Achsen um einen Winkel von 90° und zum Zuführen der gedrehten Druckereierzeugnisse
zu einem zweiten Schneidapparat 118 bzw. 128 sowie eine weitere Dreheinrichtung 119
bzw. 129 zum Zurückführen der mit dem zweiten Schneidapparat 118 bzw. 128 bearbeiteten
Druckereierzeugnisse in ihre ursprüngliche Stellung angeordnet.
[0028] Mit dem ersten Schneidapparat 114 bzw. 124 werden die senkrecht zur Falz der einzelnen
Druckereierzeugnisse verlaufenden überschüssigen seitlichen Ränder entfernt. Mit dem
zweiten Schneidapparat 118 bzw. 128 werden die Vorfalze der Druckereierzeugnisse abgeschnitten.
[0029] Wie besonders deutlich der Fig. 2a zu entnehmen ist, werden die längs der Bearbeitungsstrecken
110 und 120 zu bearbeitenden Druckereierzeugnisse der einzelnen Teilströme in einer
durch den Pfeil 109 bezeichneten Richtung in Form eines gemeinsamen Zuführstroms zugeführt.
Die einzelnen Druckereierzeugnisse des Zuführstroms werden zum Aufteilen in die beiden
Teilströme an einer Übergabestelle 108 einzeln in Förderzellen 102 eines Förderrades
100 eingelegt. Die Förderzellen 102 umlaufen eine senkrecht zur Förderrichtung der
Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecken 110 und 120 verlaufende Umlaufachse
104. Zum Aufteilen des Zuführstroms in die beiden Teilströme werden die Druckereierzeugnisse
im Verlauf ihrer Umlaufbewegung innerhalb der Förderzellen 102 parallel zur Umlaufachse
104 verschoben, wie durch die Pfeile 106 in Fig. 2b angedeutet. In benachbarten Förderzellen
102 geförderte Druckereierzeugnisse werden dabei in einander entgegengesetzten Richtungen
verschoben.
[0030] Durch die oben beschriebene Verschiebung der Druckereierzeugnisse in den Förderzellen
102 wird erreicht, daß der allen Druckereierzeugnissen gemeinsamen Übergabestelle
108 an das Förderrad 100 übergebene Druckereierzeugnisse an zwei unterschiedlichen,
den Bearbeitungsstrecken 110 und 120 jeweils zugeordneten Übergabestellen an die Förderbänder
112 und 122 übergeben werden.
[0031] In Umkehrung des vorstehend beschriebenen Aufteilungsvorganges werden die mit den
Dreheinrichtungen 119 und 129 am Ende der Bearbeitungsstrecken 110 und 120 in ihre
ursprüngliche Stellung zurückgeführten Druckereierzeugnisse an den Bearbeitungsstrecken
110 bzw. 120 jeweils zugeordneten Übergabestellen zum Zusammenführen der bearbeiteten
Teilströme zu einem einzigen Strom jeweils einzeln in eine Förderzelle 132 eines weiteren
Förderrades 130 eingelegt. Zum Erhalt eines zusammengeführten Stroms, in dem die Druckereierzeugnisse
der Teilströme abwechselnd nacheinander angeordnet sind, werden dabei an unterschiedlichen
Bearbeitungsstationen 110 bzw. 120 bearbeitete Druckereierzeugnisse in einander benachbarten
Förderzellen 132 eingelegt.
[0032] Auch die Förderzellen 132 des Förderrades 130 umlaufen eine senkrecht zur Förderrichtung
der Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecken 110 bzw. 120 verlaufende Umlaufachse
134. Im Verlauf der Umlaufbewegung werden die in die Förderzellen 132 eingelegten
Druckereierzeugnisse parallel zur Umlaufachse 134 verschoben, wie durch die Pfeile
136 angedeutet. In benachbarte Förderzellen 132 eingelegte, längs unterschiedlicher
Bearbeitungsstrecken 110 bzw. 120 bearbeitete Druckereierzeugnisse werden dabei in
einander entgegengesetzte Richtungen zur axialen Mitte des Förderrades 130 verschoben.
Dadurch gelangen alle in den Förderzellen 132 geförderte Druckereierzeugnisse in einen
gemeinsamen Übergabebereich 138. Zum Erhalt eines einzigen Stroms, in dem die Druckereierzeugnisse
der Teilströme abwechselnd nacheinander angeordnet sind, werden die Druckereierzeugnisse
von in einer durch den Pfeil 139 bezeichneten Richtung geförderten Greifern erfaßt
und damit längs einer allen bearbeiteten Druckereierzeugnissen gemeinsamen, umlaufenden
Förderschleife gefördert.
[0033] Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung weist zum Bearbeiten zweier Teilströme von
Druckereierzeugnissen ebenfalls zwei parallel betriebene Bearbeitungsstationen 210
und 220 auf. Ähnlich wie bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung werden längs
der Bearbeitungsstrecken 210 und 220 überschüssige seitliche Ränder der Druckereierzeugnisse
mit Schneidapparaten 214 und 218 bzw. 224 und 228 entfernt. Zum Ändern der Ausrichtung
der Druckereierzeugnisse bezüglich ihrer Förderrichtung längs der Bearbeitungsstrecken
210 und 220 zwischen und nach den Bearbeitungen mit den Schneidapparaten 214 und 218
bzw. 224 und 228 ist bei der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung jedoch vorgesehen,
die Druckereierzeugnisse im Verlauf der Bearbeitungsstrecken 210 und 220 zwei 90°-Kurven
216 und 219 bzw. 226 und 229 durchlaufen zu lassen, wobei die Ausrichtung der einzelnen
Druckereierzeugnisse bezüglich einer festgelegten Raumrichtung im Verlauf der Kurven
gleichbleibt.
[0034] Durch diese Führung der Bearbeitungsstrecken können die Druckereierzeugnisse auf
besonders einfache Weise in die zur Bearbeitung und Übergabe an eine gemeinsame Fördereinrichtung
erforderliche Stellung gebracht werden.
[0035] Auch die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung zum Bearbeiten einzelner Druckereierzeugnisse
weist zum Bearbeiten zweier Teilströme von Druckereierzeugnissen zwei parallel verlaufende
Bearbeitungsstrecken 310 und 320 auf. Längs jeder dieser Bearbeitungsstrecken 310
und 320 ist ein Schneidapparat 311 bzw. 321 zum Entfernen der senkrecht zur Falz verlaufenden
überschüssigen seitlichen Ränder jedes Druckereierzeugnisses sowie ein Schneidapparat
312 bzw. 322 zum Entfernen der Vorfalz jedes Druckereierzeugnisses angeordnet.
[0036] Zum Zuführen der Druckereierzeugnisse zu den einzelnen Bearbeitungsstrecken 310 bzw.
320 in Form eines einzigen Zuführstromes wird ein Kettenförderer 300 mit zum Zuführen
jeweils eines Druckereierzeugnisses zu einer der Bearbeitungsstrecken 310 bzw. 320
dienenden, längs einer Förderschleife 302 umlaufenden Greifern 301 eingesetzt. Wie
aus Fig. 4a ersichtlich, werden die die Druckereierzeugnisse fördernden Greifer 301
im Verlauf der Förderschleife 302 zum Ablegen der Druckereierzeugnisse auf ein am
Anfang der Förderstrecke 310 angeordnetes Förderband 313 längs eines Schleifenabschnitts
303 abgesenkt. Im Verlauf der Absenkbewegung werden die von den einzelnen Greifern
301 an ihrer Falz gehaltenen Druckereierzeugnisse mittels einer Führung 304 so geführt,
daß die Vorfalz jedes Druckereierzeugnisses dem zugehörigen Greifer 301 nachläuft.
Auf diese Weise kann die Ausbildung eines regelmäßigen Druckereierzeugnisstroms auf
dem Förderband 313 sichergestellt werden. Wie weiterhin der Fig. 4a zu entnehmen ist,
wird nur jedes zweite der von den Greifern 301 gehaltenen Druckereierzeugnisse auf
das Förderband 313 der ersten Bearbeitungsstation 310 abgelegt. Die übrigen Druckereierzeugnisse
werden im weiteren Verlauf der Förderschleife 302 mit den Greifern 301 wieder angehoben
und zum Ablegen auf ein am Anfang der Bearbeitungsstrecke 320 angeordnetes Förderband
323 weiter gefördert. Das Ablegen auf das Förderband 323 erfolgt ähnlich wie das vorstehend
beschriebene Ablegen auf das Förderband 313.
[0037] Die auf die Förderbänder 313 und 323 abgelegten Druckereierzeugnisse werden im Verlauf
der Bearbeitungsstrecken 310 und 320 von einer Bandpresse 314 bzw. 324 übernommen
und davon an einen Bandförderer 315 bzw. 325 übergeben. Mit den Bandpressen 314 bzw.
324 erfolgt eine die Zuverlässigkeit der Bearbeitung mit den Schneidapparaten 311
und 312 bzw. 321 und 322 gewährleistende Positionierung der einzelnen Druckereierzeugnisse
längs der Bearbeitungsstrecken 310 und 320.
[0038] Wie der Fig. 4b zu entnehmen ist, sind die Bandförderer 315 und 325 in Form zweier
in einem Abstand parallel zueinander endlos umlaufender Förderbänder gebildet. Daher
können die einzelnen mit den Bandförderern 315 bzw. 325 geförderten Druckereierzeugnisse
zwischen diesen Förderbändern mit an einer endlos umlaufenden Förderkette 316 festgelegten
Greifern 317 bzw. 327 an ihrer Falz erfaßt und durch die einzelnen Schneidapparate
311, 312 bzw. 321, 322 geführt werden. Zur Vereinfachung der Darstellung ist nur die
zur Förderstrecke 310 gehörige Förderkette 316 dargestellt.
[0039] Im Anschluß an die Bearbeitung mit den Schneidapparaten 311 und 312, bzw. 321 und
322 werden die bis dahin an ihrer Falz gehaltenen Druckereierzeugnisse an im weiteren
Verlauf der Bearbeitungsstrecken 310 und 320 angeordnete Förderer 318 bzw. 328 übergeben.
Diese am Ende der Bearbeitungsstrecken 310 und 320 angeordneten Förderer 318 bzw.
328 weisen einander mit Zwischenraum gegenüberliegende, endlos umlaufende Klammern
319 bzw. 329 auf. Die einzelnen einander gegenüberliegenden Klammern 319 bzw. 329
sind so angeordnet, daß die einzelnen, mit den Schneidapparaten 311 und 312 bzw. 321
und 322 bearbeiteten Druckereierzeugnisse damit an ihren einander gegenüberliegenden,
senkrecht zur Falz verlaufenden seitlichen Rändern erfaßt und gefördert werden können.
Ferner sind die einzelnen Klammern 319 bzw. 329 mit den dazwischen gehaltenen und
geförderten Druckereierzeugnissen um eine senkrecht zur Förderrichtung und parallel
zu den Druckereierzeugnissen verlaufende Achse drehbar. Mit dieser Anordnung können
die von den Klammern 319 bzw. 329 geförderten Druckereierzeugnisse einzeln in eine
senkrecht zu ihrer Förderrichtung ausgerichtete Übergabestellung überführt werden.
[0040] In dieser Übergabestellung werden die Druckereierzeugnisse von längs einer Förderschleife
330 umlaufenden Greifern 331 übernommen und in Form eines einzigen Stroms bearbeiteter
Druckereierzeugnisse abtransportiert. Dazu werden die Greifer 331 im Verlauf der Förderschleife
in eine Stellung abgesenkt, in der sie die mit den Klammern 329 in der senkrecht zu
ihrer Förderrichtung ausgerichteten Übergabestellung gehaltenen Druckereierzeugnisse
erfassen können. Anschließend werden die einzelnen Greifer 311 wieder angehoben und
erst im Bereich des Förderers 318 zum Erfassen der mit den Klammern 319 in der senkrecht
zu ihrer Förderrichtung ausgerichteten Stellung gehaltenen Druckereierzeugnisse erneut
abgesenkt. Schließlich werden die Greifer 331 erneut angehoben, und die Druckereierzeugnisse
werden in Form eines einzigen Druckereierzeugnisstroms längs des Förderschleifenabschnitts
332 abtransportiert.
[0041] Wie der Fig. 4a zu entnehmen ist, wird zur Bildung eines einzigen Stroms zusammengeführter
Druckereierzeugnisse, in dem die längs der Bearbeitungsstrecken 310 und 320 bearbeiteten
Druckereierzeugnisse abwechselnd nacheinander angeordnet sind, vom Förderer 328 nur
an jeden der längs der Förderschleife 330 geförderten Greifer 331 ein Druckereierzeugnis
übergeben. Die übrigen, dazwischenliegenden Greifer 331 werden zum Übernehmen der
vom Förderer 318 geförderten Druckereierzeugnisse eingesetzt. Neben einer Zusammenführung
der Teilströme wird auf diese Weise auch eine Verringerung des Abstandes zwischen
den längs der Förderschleife 330 geförderten Druckereierzeugnissen erreicht, verglichen
mit dem Abstand zwischen den einzelnen Druckereierzeugnissen längs der Bearbeitungsstrecken
310 und 320. Dadurch kann weiterer Bauraum für die Bearbeitungsvorrichtung eingespart
werden. Ferner kann bei einer durch die zum Erfassen der einzelnen Druckereierzeugnisse
mit den einzelnen Greifern 331 vorgegebenen, zur Verfügung zu stellenden Übergabezeit
eine Erhöhung der Anzahl pro Zeit an die Greifer 331 übergebbarer Druckereierzeugnisse
erreicht werden.
[0042] Zur Erläuterung der Darstellung in Fig. 4 wird ergänzend darauf hingewiesen, daß
in Fig. 4a die Übergabe der längs der Bearbeitungsstrecke 320 bearbeiteten Druckereierzeugnisse
an die Greifer 331 dargestellt ist, während im rechten Teil der Figur das Ablegen
der noch zu bearbeitenden Druckereierzeugnisse auf das Förderband 313 am Anfang der
Bearbeitungsstrecke 310 gezeigt ist.
[0043] Wie aus Fig. 4a ersichtlich, kann durch das Anheben der Greifer 301 und 331 unmittelbar
nach dem Ablegen bzw. der Übergabe der einzelnen Druckereierzeugnisse und durch das
Absenken der Greifer erst unmittelbar vor dem Ablegen bzw. dem Übergeben der Druckereierzeugnisse
erreicht werden, daß Wartungspersonal einen unmittelbaren Zugang zur Bearbeitungsvorrichtung.
[0044] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Vielmehr können auch Bearbeitungsvorrichtungen zum zeitparallelen Bearbeiten dreier
oder mehrerer räumlich getrennter Teilströme eingesetzt werden. Ferner ist u.a. auch
daran gedacht, gebundene oder ohne Heftung oder Bindung zusammengelegte Druckereierzeugnisse
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zu bearbeiten. Schließlich können längs der zum
zeitparallelen Bearbeiten einzelner Druckereierzeugnisse dienenden Bearbeitungsstrecken
auch andere Bearbeitungen, beispielsweise Bedruckungen der einzelnen Druckereierzeugnisse
erfolgen.
1. Verfahren zum Bearbeiten von Druckereierzeugnissen, bei dem aus einem einzigen Zuführstrom
der in umlaufenden Greifern geförderten Druckereierzeugnisse mindestens zwei räumlich
getrennte Teilströme gebildet und die Drukkereierzeugnisse der Teilströme hintereinander,
längs einer jedem Teilstrom zugeordneten Bearbeitungsstrecke zeitparallel bearbeitet
werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilströme nach der Bearbeitung der Druckereierzeugnisse
zu einem einzigen Strom zusammengeführt werden, in dem die Druckereierzeugnisse der
Teilströme abwechselnd nacheinander angeordnet sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse der
zu bildendenden Teilströme in dem Zuführstrom abwechseln nacheinander angeordnet sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse
der Teilströme längs der Bearbei-tungsstrekken unter Einhaltung eines gegenseitigen
Abstandes gefördert und einzeln bearbeitet werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Zusammenführen der Teilströme eine abführende Fördereinrichtung und eine Anzahl hintereinander
längs einer Förderschleife umlaufender, zum Erfassen und Fördern jeweils eines der
Druckereierzeugnisse der Teilströme dienender Greifer vorgesehen ist und jedes bearbeitete
Druckereierzeugnis an einen der Greifer übergeben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bereich jedes
Druckereierzeugnisses im Verlauf der Bearbeitungsstrecken unter einem Winkel zur Förderrichtung
ausgerichtet wird, die Greifer im Verlauf der Förderschleife Uebergabebereiche passieren,
die von den unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichteten Bereichen der Druckereierzeugnisse
durchlaufen werden und jedes Druckereierzeugnis an seinem unter einem Winkel zur Förderrichtung
ausgerichteten Bereich von einem der Greifer erfasst wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse
aller Teilströme zum Zusammenführen in einen allen Teilströmen gemeinsamen Uebergabebereich
überführt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer im Verlauf
der festgelegten Bewegungsbahn den gemeinsamen Uebergabebereich passieren und jedes
der Druckereierzeugnisse im Uebergabebereich von einem der Greifer erfasst wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei
der zeitparallelen Bearbeitung der Druckereierzeugnisse der Teilströme mindestens
zwei Bearbeitungsvorgänge ausgeführt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
zeitparallele Bearbeitung das Abschneiden eines Randbereiches der Druckereierzeugnisse
der Teilströme umfasst.
10. Vorrichtung zum Bearbeiten von in umlaufenden Greifern (32, 42) geförderten Druckereierzeugnissen
(5), mit einer aus einem einzigen Zuführstrom der Druckereierzeugnisse mindestens
zwei räumlich getrennte Teilströme zuführenden Fördereinrichtung (12, 22; 112, 116,
119, 122, 126, 129; 313, 314, 315, 316, 318, 319, 323, 324, 325, 327, 328, 329) und
jeweils mindestens einer, jedem Teilstrom zugeordneten, zum zeitparallelen Bearbeiten
der Druckereierzeugnisse der Teilströme dienenden Bearbeitungsstation (14, 24; 114,
118, 124, 128, 214, 218, 224, 228; 311, 312, 321, 322) und einer die bearbeiteten
Druckereierzeugnisse abführenden Fördereinrichtung (40, 42; 130, 132; 330, 331), dadurch
gekennzeichnet, dass die die Teilströme abführende Fördereinrichtung (40, 42; 130,
132; 330, 331) eine endlos umlaufende Förderschleife aufweist, an die die Druckereierzeugnisse
der Teilströme in abwechselnder Reihenfolge übergebbar sind, und durch die die Druckereierzeugnisse
in einem einzigen Strom nacheinander angeordnet abführbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zuführende Fördereinrichtung
mindestens zwei räumlich getrennte Förderer (12, 22; 112, 116, 119, 122, 126, 129;
313, 314, 315, 316, 319, 323, 324, 325, 326, 329) zum Fördern der Druckereierzeugnisse
der Teilströme längs den einzelnen Teilströmen jeweils zugeordneten Bearbeitungsstrecken
(10, 20; 110, 120; 210, 220; 310, 320) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die abführende
Fördereinrichtung eine Anzahl längs der Förderschleife umlaufender, zum Erfassen und
Fördern jeweils eines der an den Bearbeitungsstationen (14, 24; 114, 118, 124, 128;
214, 218, 224, 228; 311, 312, 321, 322) bearbeiteten Druckereierzeugnisse der Teilströme
dienender Greifer (42; 331) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschleife
am Ende der Bearbeitungsstrecken (10, 20) liegende Uebergabestellen passiert, an denen
die bearbeiteten Druckereierzeugnisse der Teilströme in die Greifer (42) eingesteckt
werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bereich
jedes Druckereierzeugnisses im Verlauf der Bearbeitungsstrecken (310, 320) unter einem
Winkel zur Förderrichtung ausrichtbar ist, die Greifer (331) im Verlauf der Förderschleife
Uebergabebereiche passieren, die von den unter einem Winkel ausgerichteten Bereichen
der Druckereierzeugnisse durchlaufen werden, und die Förderung der Druckereierzeugnisse
längs der Bearbeitungsstrecken (310, 320) und/oder der Umlauf der Greifer im Uebergabebereich
derart steuerbar ist, dass jeder unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichtete
Bereich in den Erfassungsbereich eines der Greifer (331) gelangt.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderer
(319, 329) zum Ausrichten der Druckereierzeugnisbereiche unter einem Winkel zur Förderrichtung
mit um eine im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung und parallel zu den damit
geförderten Druckereierzeugnisse verlaufende Achse schwenkbaren, an gegenüberliegende
Ränder der einzelnen bearbeiteten Drukkereierzeugnisse anlegbaren und zumindest teilweise
längs der Bearbeitungsstrecken (310, 320) mitlaufenden Klammern versehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse
aller Teilströme nach der Bearbeitung an den Bearbeitungsstationen (114, 118, 124,
128; 214, 218, 224, 228) in einen allen Teilströmen gemeinsamen Uebergabebereich überführbar
sind und die Erfassungsbereiche der Greifer zum Erfassen jeweils eines der Druckereierzeugnisse
im Verlauf der Förderschleife den gemeinsamen Uebergabebereich passieren.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ueberführen der Druckereierzeugnisse
in den gemeinsamen Uebergabebereich ein um eine im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung
der bearbeiteten Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecken (110, 120; 210,
220) verlaufende Umlaufachse (134) drehbares Förderrad (130) mit einer Anzahl die
Umlaufachse (134) umlaufender Förderzellen (132) vorgesehen ist, wobei jedes längs
der Bearbeitungsstrecken (110, 120; 210, 220) bearbeitete Druckereierzeugnis in eine
der Förderzellen (132) einsteckbar und zumindest längs einer der Bearbeitungsstrekken
(110, 120; 210, 220) bearbeitete Druckereierzeugnisse darin zur Ueberführung in den
Uebergabebereich (138) parallel zur Umlaufachse (134) verschiebbar sind.
1. Method for processing printed products, in which at least two spatially separate component
streams are constituted from a single feeder stream of the printed products being
conveyed in circulating grippers, and the printed products comprising the component
streams are processed one after the other in a temporally parallel fashion along a
processing section that is assigned to each component stream, characterised in that
after the printed products have been processed, the component streams are merged to
form a single stream in which the printed products comprising the component streams
are arranged alternately one after the other.
2. Method according to claim 1, characterised in that the printed products comprising
the component streams that are to be constituted are arranged alternately one after
the other in the feeder stream.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that as the printed products comprising
the component streams are being conveyed along the processing section and individually
processed they are maintained at a set distance from one another.
4. Method according to any of the preceding claims, characterised in that for the merging
of the component streams there are provided a take-off handling device and a number
of grippers which circulate one after the other along a handling loop and are used
to grasp and convey a respective one of the printed products comprising the component
streams, and each processed printed product is handed over to one of the grippers.
5. Method according to claim 4, characterised in that in the course of the processing
sections at least one zone of each printed product is orientated at an angle to the
conveying device, in the course of the handling loop the grippers pass through handover
zones which are traversed by the printed product zones orientated at an angle to the
conveying direction, and one of the grippers grasps each printed product on the zone
thereof that is orientated at an angle to the conveying direction.
6. Method according to any of claims 1 to 5, characterised in that for the merging thereof
the printed products of all the component streams are transferred to a handover zone
common to all the component streams.
7. Method according to claims 4 and 6, characterised in that in the course of the specified
path of movement the grippers pass through the common handover zone and each of the
printed products is grasped by one of the grippers in the handover zone.
8. Method according to any of the preceding claims, characterised in that at least two
processing operations are carried out during the temporally parallel processing of
the printed products comprising the component streams.
9. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the temporally
parallel processing includes trimming off a margin area of the printed products comprising
the component streams.
10. Apparatus for processing printed products (5) being conveyed in circulating grippers
(32, 42), comprising: a conveying device (12, 22; 112, 116, 119, 122, 126, 129; 313,
314, 315, 316, 318, 319, 323, 324, 325, 327, 328, 329) which supplies at least two
spatially separate component streams from a single feeder stream of the printed products,
and in each case at least one processing station (14, 24; 114, 118, 124, 128, 214,
218, 224, 228; 311, 312, 321, 322) assigned to each component stream and used for
the temporally parallel processing of the printed products comprising the component
streams, and a conveying device (40, 42; 130, 132; 330, 331) which takes away the
processed printed products, characterised in that the conveying device (40, 42; 130,
132; 330, 331) which takes away the component streams incorporates a continuously
circulating handling loop to which the printed products comprising the component streams
can be handed over in an alternating sequence and by which the printed products can
be taken away, arranged one after the other in a single stream.
11. Apparatus according to claim 10, characterised in that the feeder conveying device
incorporates at least two spatially separate conveyors (12, 22; 112, 116, 119, 122,
126, 129; 313, 314, 315, 316, 319, 323, 324, 325, 326, 329) for conveying the printed
products comprising the component streams along processing sections (10, 20; 110,
120; 210, 220; 310, 320) respectively assigned to the individual component streams.
12. Apparatus according to either of claims 10 and 11, characterised in that the take-away
conveying device incorporates a number of grippers (42; 331) circulating along the
handling loop and used for grasping and conveying a respective one of the printed
products comprising the component streams which have been processed at the processing
stations (14, 24; 114, 118, 124, 128; 214, 218, 224, 228; 311, 312, 321, 322).
13. Apparatus according to claims 11 and 12, characterised in that the handling loop passes
through handover points which are situated at the end of the processing sections (10,
20) and at which the processed printed products comprising the component streams are
inserted into the grippers (42).
14. Apparatus according to claims 11 and 12, characterised in that in the course of the
processing sections (310, 320) at least one zone of each printed product can be orientated
at an angle to the conveying direction, in the course of the handling loop the grippers
(331) pass through handover zones which are traversed by the zones of the printed
products that are orientated at an angle, and the manner in which the printed products
are conveyed along the processing sections (310, 320) and/or the manner in which the
grippers circulate in the handover zone can be controlled such that each zone that
is orientated at an angle to the conveying direction passes within reach of one of
the grippers (331).
15. Apparatus according to claims 11 and 14, characterised in that for aligning the printed
product zones at an angle to the conveying direction, the conveyor (319, 329) is provided
with clips which are adapted to be swivelled about an axis substantially perpendicular
to the conveying direction and parallel to the printed products being conveyed thereby,
and to be set against opposing edges of the individual processed printed products,
and which accompany it for at least some of the way along the processing sections
(310, 320).
16. Apparatus according to claim 12, characterised in that after being processed at the
processing stations (114, 118, 124, 128; 214, 218, 224, 228), the printed products
of all the component streams can be transferred into a handover zone common to all
the component streams, and in order to grasp a respective one of the printed products
in the course of the handling loop the zones within reach of the grippers pass through
the common handover zone.
17. Apparatus according to claim 16, characterised in that in order to transfer the printed
products into the common handover zone, a handling wheel (130) which is adapted to
rotate about a revolution axis (134) extending substantially perpendicularly to the
conveying direction of the processed printed products along the processing sections
(110, 120; 210, 220) is provided with a number of handling cells (132) revolving about
the revolution axis (134), each printed product that has been processed along the
processing sections (110, 120; 210, 220) being adapted to be inserted into one of
the handling cells (132), and printed products processed at least along one of the
processing sections (110, 120; 210, 220) being adapted to be therein displaced parallel
to the revolution axis (134) for transfer into the handover zone (138).
1. Procédé pour traiter des produits imprimés, dans lequel, à partir d'un flux unique
d'amenée des produits imprimés transportés dans des griffes en circulation, au moins
deux flux partiels spatialement séparés sont formés et dans lequel les produits imprimés
des flux partiels sont traités temporellement en parallèle et se succèdent le long
d'un tronçon de traitement associé à chaque flux partiel, caractérisé en ce que les
flux partiels après traitement des produits imprimés se rejoignent en un flux unique,
dans lequel les produits imprimés des flux partiels sont disposés en alternance les
uns à la suite des autres.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les produits imprimés des
flux partiels à constituer sont placés en alternance dans le flux d'amenée les uns
à la suite des autres.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les produits imprimés
des flux partiels sont transportés le long des tronçons de traitement en observant
un espacement réciproque et sont traités individuellement.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un
dispositif de transport d'évacuation et un certain nombre de griffes sont prévus pour
réunir les flux partiels, lesquelles, circulant les unes à la suite des autres le
long d'un circuit de transport en boucle, servent à saisir et à transporter respectivement
l'un des produits imprimés des flux partiels et en ce que chaque produit imprimé travaillé
est transmis à l'une des griffes.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins une zone de chaque
produit imprimé parcourant les tronçons de traitement est orientée suivant un certain
angle par rapport à la direction de transport, en ce que les griffes parcourant le
circuit de transport en boucle passent dans des zones de transfert qui sont traversées
par les zones des produits imprimés orientées suivant un certain angle par rapport
à la direction de transport, et en ce que chaque produit imprimé est saisi par l'une
des griffes au niveau de sa zone orientée suivant un certain angle par rapport à la
direction de transport.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les produits imprimés
de tous les flux partiels sont délivrés pour être réunis dans une zone de transfert
commune à tous les flux partiels.
7. Procédé selon les revendications 4 et 6, caractérisé en ce que les griffes en parcourant
la voie de déplacement définie passent dans la zone de transfert commune, et en ce
que chacun des produits imprimés est saisi par l'une des griffes dans la zone de transfert.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
lors du traitement temporellement en parallèle des produits imprimés des flux partiels
au moins deux opérations de traitement sont effectuées.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le traitement temporellement en parallèle comprend la découpe d'une zone de bord des
produits imprimés des flux partiels.
10. Dispositif de traitement de produits imprimés (5) transportés dans des griffes en
circulation (32, 42), avec un dispositif de transport (12, 22; 112, 116, 119, 122,
126, 129 ; 313, 314, 315, 316, 318, 319, 323, 324, 325, 327, 328, 329) amenant au
moins deux flux partiels spatialement séparés provenant d'un flux unique d'amenée
de produits imprimés et avec respectivement au moins une station de traitement (14,
24; 114, 118, 124, 128 ; 214, 218, 224, 228 ; 311, 312, 321, 322) associée à chaque
flux partiel et servant à traiter temporellement en parallèle les produits imprimés
des flux partiels, et avec un dispositif de transport (40, 42 ; 130, 132 ; 330, 331)
évacuant les produits imprimés traités, caractérisé en ce que le dispositif de transport
(40, 42 ; 130, 132 ; 330, 331) évacuant les flux partiels comporte un circuit de transport
en boucle circulant sans fin, sur lequel peuvent être transférés les produits imprimés
des flux partiels en ordre alterné et par lequel les produits imprimés peuvent être
évacués en étant placés les uns à la suite des autres en un flux unique.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de transport
d'amenée comporte au moins deux convoyeurs spatialement séparés (12, 22; 112, 116,
119, 122, 126, 129 ; 313, 314, 315, 316, 319, 323, 324, 325, 326, 329) pour le transport
des produits imprimés des flux partiels le long des tronçons de traitement (10, 20
; 110, 120 ; 210, 220 ; 310, 320) respectivement associés aux flux partiels individuels.
12. Dispositif selon l'une des revendications 10 et 11, caractérisé en ce que le dispositif
de transport d'évacuation comporte un certain nombre de griffes (42 ; 331) circulant
le long du circuit de transport en boucle, servant à saisir et à transporter respectivement
l'un des produits imprimés des flux partiels traités dans les stations de traitement
(14, 24 ; 114, 118, 124, 128 ; 214, 218, 224, 228 ; 311, 312, 321, 322).
13. Dispositif selon les revendications 11 et 12, caractérisé en ce que le circuit de
transport en boucle passe par des zones de transfert disposées en l'extrémité des
tronçons de traitement (10, 20), dans lesquelles les produits imprimés traités des
flux partiels sont placés dans les griffes (42).
14. Dispositif selon les revendications 11 et 12, caractérisé en ce qu'au moins une zone
de chaque produit imprimé en parcourant les tronçons de traitement (310, 320) peut
être orientée suivant un certain angle par rapport à la direction de transport, en
ce que les griffes (331) parcourant le circuit de transport en boucle passent dans
des zones de transfert qui sont traversées par les zones des produits imprimés orientées
suivant un certain angle, et en ce que le transport des produits imprimés le long
des tronçons de traitement (310, 320) et/ou le tour effectué par les griffes dans
la zone de transfert peu(ven)t être commandé(s) de telle sorte que chaque zone orientée
suivant un certain angle par rapport à la direction de transport atteigne la zone
de préhension de l'une des griffes (331).
15. Dispositif selon les revendications 11 et 14, caractérisé en ce que les convoyeurs
(319, 329) pour orienter les zones des produits imprimés suivant un certain angle
par rapport à la direction de transport sont pourvus de pinces capables de pivoter
autour d'un axe s'étendant essentiellement perpendiculairement à la direction de transport
et parallèlement aux produits imprimés ainsi transportés, pouvant être installées
contre les bords opposés des produis imprimés traités individuels et qui sont déplacées
simultanément au moins pour partie le long des tronçons de traitement (310, 320).
16. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les produits imprimés
de tous les flux partiels peuvent être, après le traitement dans les stations de traitement
(114, 118, 124, 128 ; 214, 218, 224, 228), délivrés à une zone de transfert commune
à tous les flux partiels, et en ce que les zones de préhension des griffes pour que
soit respectivement saisi l'un des produits imprimés parcourant le circuit de transport
en boucle passent par la zone de transfert commune.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'il est prévu pour faire
passer les produits imprimés dans la zone de transfert commune, une roue transporteuse
(130) qui est capable de pivoter autour d'un axe de rotation (134) s'étendant essentiellement
perpendiculairement à la direction de transport des produits imprimés traités le long
des tronçons de traitement (110, 120 ; 210, 220), et qui présente un certain nombre
de cellules transporteuses (132) en rotation autour de l'axe de rotation (134), chaque
produit imprimé traité le long des tronçons de traitement (110, 120 ; 210, 220) pouvant
ce faisant être logé dans l'une des cellules transporteuses (132) et les produits
imprimés traités au moins le long de l'un des tronçons de traitement (110, 120 ; 210,
220) pouvant y être poussés parallèlement à l'axe de rotation (134) pour être délivrés
à la zone de transfert (138).