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(11) |
EP 0 765 288 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.02.2000 Patentblatt 2000/05 |
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Anmeldetag: 03.04.1996 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/120 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9632/351 (17.10.1996 Gazette 1996/46) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM FÖRDERN EINES STROMS VON DRUCKEREIERZEUGNISSEN
PROCESS AND DEVICE FOR CONVEYING A STREAM OF PRINT SHOP PRODUCTS
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR TRANSPORTER UN FLUX DE PRODUITS D'IMPRIMERIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
11.04.1995 CH 106195
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
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Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- LÜTHI, Ernst
CH-4805 Brittnau (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 300 170 DE-C- 2 922 450
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CH-A- 344 085
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fördern eines Stroms von Druckereierzeugnissen,
bei dem die Druckereierzeugnisse in einem ersten Abschnitt einer endlos umlaufenden
ersten Förderschleife einzeln hintereinander und im wesentlichen tangential zur Förderrichtung
ausgerichtet sind und an eine zweite endlos umlaufende Förderschleife übergeben werden,
so wie eine zum Ausführen derartiger Verfahren einsetzbare Vorrichtung.
[0002] Eine derartige Vorrichtung und ein entsprechen Verfahren sind aus der EP-A-0 300
170 bekannt.
[0003] Verfahren der oben beschriebenen Art werden beispielsweise zum Fördern mit einem
Schneidapparat bearbeiteter Druckereierzeugnisse eingesetzt. Mit dem Schneidapparat
werden überschüssige seitliche Ränder gehefteter, gebundener oder ohne Bindung oder
Heftung zusammengesteckter oder zusammengelegter Druckereierzeugnisse entfernt. Dazu
werden die Druckereierzeugnisse üblicherweise in einer tangential zu ihrer Förderrichtung
ausgerichteten Stellung, d.h. in einer Stellung, in der die einzelne Blätter der Druckereierzeugnisse
enthaltenden Ebenen parallel zur Förderrichtung verlaufen, längs einer festgelegten
Bewegungsbahn dem Schneidapparat zugeführt, dadurch gefördert und aus dem Schneidapparat
ausgetragen. Anschliessend werden die Druckereierzeugnisse üblicherweise unter Beibehaltung
ihrer Ausrichtung von einer längs einer ersten Förderschleife umlaufenden ersten Fördereinrichtung
übernommen und zum Fördern zu einer Einrichtung zum Bilden versandfertiger Druckerzeugnispakete,
einem sogenannten Stacker, an eine zweite längs einer zweiten Förderschleife umlaufende
Fördereinrichtung übergeben.
[0004] Die zweite Fördereinrichtung weist üblicherweise eine Anzahl zum Fördern jeweils
eines der bearbeiteten Druckereierzeugnisse dienender, längs der zweiten Förderschleife
eine Umlenkstelle der ersten Förderschleife passierender Greifer auf. Zum Uebernehmen
der längs der ersten Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse werden die Greifer
im Bereich der Umlenkstelle geöffnet und nach Uebernahme eines der Druckereierzeugnisse
an einer im Bereich der Umlenkstelle liegenden Uebergabestelle zum weiteren Transport
der Druckereierzeugnisse längs der zweiten Förderschleife geschlossen. Die Uebergabe
erfolgt durch Einstecken der bearbeiteten Druckereierzeugnisse in die an der Uebergabestelle
geöffneten Greifer.
[0005] Zur Sicherstellung eines zuverlässigen Betriebs einer zur Ausführung derartiger Verfahren
betreibbaren Vorrichtung müssen die Greifer längs der zweiten Förderschleife die Umlenkstelle
der ersten Förderschleife in einem genau festgelegten Abstand passieren. Weiterhin
ist es erforderlich, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Greifer und die Fördergeschwindigkeit
der längs der ersten Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse exakt aufeinander
abgestimmt sind. Ferner wird die Betriebsgeschwindigkeit derartiger Vorrichtungen
durch die zum Einstecken der einzelnen Druckereierzeugnisse an der Uebergabestelle
zur Verfügung zu stellende Zeit begrenzt.
[0006] Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme besteht die Aufgabe dieser Erfindung
in der Bereitstellung eines Verfahrens der eingangs beschriebenen Art, mit dem bei
gleichzeitiger Sicherstellung einer hohen Betriebszuverlässigkeit eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit
erreichbar ist, sowie einer zur Ausführung derartiger Verfahren betreibbaren Vorrichtung.
[0007] In verfahrensmässiger Hinsicht wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass mindestens
ein Bereich jedes Druckereierzeugnisses in einem an dem ersten Abschnitt anschliessenden
zweiten Abschnitt der ersten Förderschleife unter einem Winkel zur tangentialen Ausrichtung
ausgerichtet wird und die Uebergabe der Druckereierzeugnisse an die zweite Förderschleife
in dieser Uebergabesellung erfolgt.
[0008] Durch die Ausrichtung der einzelnen Druckereierzeugnisse in die Uebergabestellung
wird erreicht, dass die Uebergabe an die zweite Förderschleife nicht nur an einer
einzigen Uebergabestelle, sondern im gesamten längs des zweiten Abschnitts der ersten
Förderschleife von den unter einem Winkel zur tangentialen Richtung ausgerichteten
Bereichen der Druckereierzeugnisse durchlaufenen Uebergabebereich möglich ist. Dadurch
kann einerseits die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden, weil ohne Herabsetzung der
Fördergeschwindigkeit der Druckereierzeugnisse längs der ersten Förderschleife eine
Erhöhung der zur Uebergabe zur Verfügung stehenden Zeit möglich ist, wenn die zum
Fördern der einzelnen Druckereierzeugnisse längs der zweiten Föärderschleife dienende
zweite Fördereinrichtung parallel zu zumindest einem Teil des Uebergabebereichs verläuft.
Zum anderen kann dadurch selbst bei einer ungenauen Abstimmung der Fördergeschwindigkeit
längs der zweiten Förderschleife auf die Fördergeschwindigkeit längs der ersten Förderschleife
ein zuverlässiger Betrieb sichergestellt werden, weil die zum Fördern der Druckereierzeugnisse
längs der zweiten Förderschleife dienende zweite Fördereinrichtung und die in die
Uebergabestellung ausgerichteten Druckereierzeugnisse im Verlauf des Uebergabebereichs
zum Uebergeben mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aneinander vorbeilaufen können.
Dadurch kann gleichzeitig der Abstand zwischen den einzelnen längs der ersten Förderschleife
geförderten Druckereierzeugnisse für die weitere Förderung längs der zweiten Förderschleife
geändert werden.
[0009] Zweckmässigerweise weist die zum Ausführen des erfindungsgemässen Verfahrens eingesetzte
zweite Fördereinrichtung eine eine Anzahl hintereinander angeordneter, zwischen einer
Oeffnungsstellung und einer Schliessstellung verstellbarer Greifer aufweisende zweite
Fördereinrichtung auf, wobei die Greifer zum Uebergeben der Druckereierzeugnisse daran
einen im Verlauf des zweiten Abschnitts der ersten Förderschleife von den unter einem
Winkel zur tangentialen Ausrichtung ausgerichteten Bereichen der Druckereierzeugnisse
durchlaufenen Uebergabebereich passieren und zumindest einige der Greifer den Uebergabebereich
zum Uebernehmen der Druckereierzeugnisse in der Oeffnungsstellung erreichen und zum
Fördern der übernommenen Druckereierzeugnisse längs der zweiten Förderschleife beim
Passieren des Uebergabebereichs in die Schliessstellung verstellt werden.
[0010] Dabei ist es auch möglich, dass einige der Greifer den Uebergabebereich in der Schliessstellung
erreichen, beispielsweise wenn sie bereits zuvor ein Druckereierzeugnis übernommen
haben.
[0011] Zur Optimierung der Betriebsleistung bei der Ausührung des erfindungsgemässen Verfahrens
wird die zweite Fördereinrichtung zweckmässigerweise in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit
der Druckereierzeugnisse und dem Abstand zwischen den unter einem Winkel zur tangentialen
Ausrichtung ausgerichteten Bereichen der einzelnen Druckereierzeugnisse im Uebergabereich
derart gesteuert, dass jedes der längs der ersten Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse
von einem der Greifer übernommen und längs der zweiten Förderschleife gefördert wird.
[0012] Die Druckereierzeugnisse können im Verlauf der ersten Förderschleife von zwei an
gegenüberliegenden, während der Förderung der Druckereierzeugnisse in der tangential
zur Förderrichtung ausgerichteten Stellung parallel zur Förderrichtung verlaufenen
Rändern der Druckereierzeugnisse anliegenden Klammern gehalten und gefördert werden.
Das Ueberführen der Druckereierzeugnisse in die Uebergabestellung kann dann besonders
einfach erfolgen, indem die Klammern um eine senkrecht zur Förderrichtung längs der
ersten Förderschleife und parallel zum davon gehaltenen Druckereierzeugnis verlaufende
Achse gedreht werden.
[0013] Die zum Fördern und Ueberführen der Druckereierzeugnisse in die Uebergabestellung
dienenden Klammern sind zweckmässigerweise an in einem durch die Abmessungen der Druckereierzeugnisse
vorgegebenen Abstand parallel zueinandner, zumindest teilweise längs der ersten Förderschleife
umlaufenden Zugmitteln festegelegt.
[0014] Wie der vorstehenden Beschreibung des erfindungsgemässen Verfahrens zu entnehmen
ist, ist eine zum Ausführen derartiger Verfahren betreibbare Vorrichtung im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzugnisse zum Uebergeben an die zweite
Fördereinrichtung in einem an dem ersten Abschnitt anschliessenden zweiten Abschnitt
der ersten Förderschleife mittels einer an die einzelnen Druckereierzeugnisse anlegbaren
Ausrichtungseinrichtung in eine Uebergabestellung überführbar sind, in der mindestens
ein Bereich jedes Druckereierzeugnisses unter einem Winkel zur tangentialen Ausrichtung
ausgerichtet ist.
[0015] Die Ausrichtungseinrichtung umfasst dabei zweckmässigerweise längs der ersten Förderschleife
verfahrbare, jeweils an seitliche Ränder, besonders bevorzugt an gegenüberliegende
seitliche Ränder der zu übergebenden Druckereierzeugnisse anlegbare Klemmanordnungen
in Form von Klammern oder dgl.
[0016] Die Klammern sind vorteilhafterweise an in der tangential zur Förderrichtung ausgerichteten
Stellung der Druckereierzeugnisse parallel zur Förderrichtung verlaufende seitliche
Ränder der Druckereierzeugnisse anlegbar, im Verlauf des ersten Abschnitts der ersten
Förderschleife zum Halten und Fördern der Druckereierzeugnisse in der tangential zur
Förderrichtung ausgerichteten Stellung in einer ersten Drehstellung verfahrbar und
zum Ueberführen der Druckereierzeugnisse in die Uebergabestellung um eine senkrecht
zur Förderrichtung und parallel zu den davon gehaltenen Druckereierzeugnissen verlaufende
Achse in eine zweite Drehstellung drehbar.
[0017] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller in der Beschreibung nicht näher erläuterten, erfindungswesentlichen Merkmale
ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht eines mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung versehenen Schneidapparates,
- Fig. 1b
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. la und
- Fig. 2
- vergrösserte Seitenansicht der Uebergabebereiche der Vorrichtung nach Fig. 1.
[0018] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung dient zum Bearbeiten einzelner Druckereierzeugnisse
längs zweier parallel zueinander verlaufender Bearbeitungsstrecken 10 und 20 sowie
zum Uebergeben der mit am Ende der Bearbeitungsstrecken 10 und 20 angeordneten Fördereinrichtungen
16 bzw. 26 zunächst in einer tangential zu ihrer Förderrichtung ausgerichteten Stellung
geförderten Druckereierzeugnisse 5 an eine längs einer zweiten Förderschleife 30 endlos
umlaufende zweite Fördereinrichtung.
[0019] Zum Bearbeiten der einzelnen Druckereierzeugnisse 5 ist längs jeder der Bearbeitungsstrecken
10 und 20 ein Schneidapparat 14 bzw. 24 zum Entfernen überschüssiger seitlicher Ränder
der Druckereierzeugnisse angeordnet. Zum Zuführen der Druckereierzeugnisse 5 zu den
Schneidapparaten 14 bzw. 24 wird ein Kettenförderer 1 mit zum Zuführen jeweils eines
Druckereierzeugnisses 5 zu einer der Bearbeitungsstrecken 10 bzw. 20 dienenden, entlang
einer festgelegten Bewegungsbahn umlaufenden Greifern 2 eingesetzt. Wie aus Fig. la
ersichtlich, werden die die Druckereierzeugnisse 5 fördernden Greifer 2 im Verlaufe
ihrer Bewegungsbahn zum Ablegen der Druckereierzeugnisse 5 auf ein am Anfang der Bearbeitungsstecke
10 angeordnetes Förderband 11 längs eines Bahnabschnittes 3 abgesenkt. Im Verlauf
des Absenkens werden die von den einzelnen Greifern 2 an ihrem Falz gehaltenen Druckereierzeugnisse
5 mittels einer Führung 4 so geführt, dass ihr Vorfalz dem zugehörigen Greifer 2 nachläuft.
Auf diese Weise kann die Ausbildung eines regelmässigen Druckereierzeugnisstroms auf
dem Förderband 11 sichergestellt werden.
[0020] Wie weiterhin der Fig. la zu entnehmen ist, wird nur jedes zweite der von den Greifern
2 gehaltenen Druckereierzeugnissen auf das Förderband 11 der ersten Bearbeitungsstrecke
10 abgelegt. Die übrigen Druckereierzeugnisse 5 werden längs der Bewegungsbahn 1 mit
den Greifern 2 wieder angehoben und zum Ablegen auf ein am Anfang der Bearbeitungsstrecke
20 angeordnetes Förderband 21 weitergefördert. Das Ablegen auf das Förderband 21 erfolgt
ähnlich wie das vorstehend beschriebene Ablegen auf das Förderband 11. Die zunächst
auf das Förderband 11 bzw. 21 abgelegten Druckereierzeugnisse werden im Verlauf der
Bearbeitungsstrecken 10 und 20 von einer Bandpresse 12 bzw. 22 übernommen und davon
an einen Bandförderer 13 bzw. 23 übergeben. Mit den Bandpressen 12 bzw. 22 erfolgt
eine die Zuverlässigkeit der Bearbeitung mit den Schneidapparaten 14 bzw. 24 gewährleistende
Positionierung der Druckereierzeugnisse längs der Bearbeitungsstrecke 10 und 20.
[0021] Wie der Fig. 1b zu entnehmen ist, sind die Bandförderer 13 und 23 in Form zweier
in einem Abstand parallel zueinander endlos umlaufender Förderbänder gebildet. Daher
können die einzelnen Druckereierzeugnisse zwischen diesen Förderbändern mit an eine
endlos umlaufenden Förderkette 15 festgelegten Greifern 15a bzw. 25a an ihrem Falz
erfasst und durch die Schneidapparate 14 bzw. 24 geführt werden. Zur Vereinfachung
der Darstellung ist in Fig. la nur die zur Förderstrecke 10 gehörige Förderkette 15
dargestellt.
[0022] Im Anschluss an die Bearbeitung mit den Schneidapparaten 14 bzw. 24 werden die bis
dahin an ihrem Falz gehaltenen Druckereierzeugnisse an die Fördereinrichtungen 16
bzw. 26 übergeben. Diese am Ende der Bearbeitungsstrecken 10 und 20 angeordneten Fördereinrichtungen
16 bzw. 26 weisen einander mit Zwischenraum gegenüberliegende, endlos umlaufende Klammern
17 bzw. 27 auf. Die einzelnen einander gegenüberliegenden Klammern 17 bzw. 27 sind
so angeordnet, dass die einzelnen mit den Schneidapparaten 14 bzw. 24 bearbeiteten
Druckereierzeugnisse damit an ihren einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Falz
verlaufenden seitlichen Rändern erfasst und gefördert werden können.
[0023] Wie besonders deutlich der Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die einzelnen Klammern 17
bzw. 27 mit den dazwischengeförderten Druckereierzeugnissen in einem zweiten Abschnitt
19 bzw. 29 der von den Fördereinrichtungen 16 bzw. 26 durchlaufenen Förderschleifen
um eine senkrecht zu ihrer Förderrichtung und parallel zu den Druckereierzeugnissen
verlaufende Achse drehbar. Dadurch können die von den Klammern 17 bzw. 27 geförderten
Druckereierzeugnisse einzeln unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichtet werden.
[0024] In dieser Uebergabestellung erfolgt die Uebergabe der Druckereierzeugnisse an längs
einer zweiten Förderschleife 30 geförderte Greifer 32. Zur Uebergabe der Druckereierzeugnisse
werden die Greifer 32 im Verlauf der zweiten Förderschleife in eine Stellung abgesenkt,
in der sie die mit den Klammern 17 bzw. 27 gehaltenen Druckereierzeugnisse erfassen
können. Wie der Fig. 2a zu entnahmen ist, erreichen alle längs der Förderschleife
30 geförderten Greifer 32 den durch den zweiten Abschnitt der von der Fördereinrichtung
26 durchlaufenen Förderschleife gebildeten Uebergabebereich 29 in geöffneter Stellung
und an jeden zweiten der geöffneten Greifer wird ein Druckereierzeugnis übergeben,
wonach die betreffenden Greifer zum Fördern der übergebenen Druckereierzeugnisse längs
der zweiten Förderschleife 30 in die Schliessstellung verstellt werden.
[0025] Anschliessend werden alle Greifer im weiteren Verlauf der Förderschleife 30 wieder
angehoben und erst zum Uebernehmen der mit der Fördereinrichtung 16 geförderten Druckereierzeugnisse
im Uebergabebereich 19 wieder abgesenkt (vgl. Fig. lb). Während die Greifer, an die
bereits im Uebergabereich 29 ein Druckereierzeugnis übergeben wurde, den Uebergabereich
19 in der Schliessstellung erreichen, erreichen die dazwischenliegenden Greifer 32
diesen Uebergabereich zum Üebernehmen der längs der Bearbeitungsstrecke 10 bearbeiteten
Druckereierzeugnisse in der Oeffnungsstellung. Im Verlauf des Uebergabebereichs 19
werden auch diese Greifer 32 in die Schliessstellung verstellt, um die dort übergebnene
Druckereierzeugnisse längs der zweiten Förderschleife (30) zu fördern.
[0026] Als Ergebnis wird im Anschluss an den Uergabebereich 19 ein Druckereierzeugnisstrom
erhalten, in dem die einzelnen Drukkereierzeugnisse einen Abstand zueinander aufweisen,
welcher der Hälfte des Abstandes der längs der Bearbeitungsstrecken 10 und 20 geförderten
Druckereierzeugnisse entspricht.
[0027] Wie der vorstehenden Beschreibung zu entnehmen ist, umfasst die in den Fig. 1 und
2 dargestellte Vorrichtung zwei längs endlos umlaufender Förderschleifen umlaufende
Fördereinrichtungen 16 bzw. 26, denen eine gemeinsame längs einer zweiten Förderschleife
30 umlaufende Fördereinrichtung zugeordnet ist. Jede der Fördereinrichtungen 16 und
26 bildet dabei eine erste Fördereinrichtung, von der die damit geförderten Druckereierzeugnisse
an die zweite Fördereinrichtung in Form der längs der zweiten endlos umlaufenden Förderschleife
30 umlaufenden Greifer 32 übergeben werden. Dadurch werden unter Ausnutzung des erfindungsgemässen
Verfahrens zwei Teilströme von Druckereierzeugnissen zu einem einzigen Strom zusammengeführt.
Auf ähnliche Weise ist unter Ausnutzung des erfindungsgemässen Verfahrens auch das
Zusammenführen mehrerer Teilströme von Druckereierzeugnissen zu einem einzigen Strom
möglich.
[0028] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel eingeschränkt.
Vielmehr ist auch daran gedacht, die Druckereierzeugnisse mittels der Klammern nur
bereichsweise unter einem Winkel zur tangentialen Ausrichtung auszurichten. Ferner
ist auch daran gedacht, die Ausrichtung der Druckereierzeugnisse im Verlauf des zweiten
Abschnitts der ersten Förderschleife mit nur einer Klammer zu bewirken.
1. Verfahren zum Fördern eines Stroms von Drukkereierzeugnissen, bei dem die Druckereierzeugnisse
in einem ersten Abschnitt einer endlos umlaufenden ersten Förderschleife im wesentlichen
tangential zur Förderrichtung ausgerichtet sind und an eine zweite endlos umlaufende
Förderschleife übergeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bereich
der einzeln hintereinander zugeführten Druckereierzeugnisses in einem an den ersten
Abschnitt anschliessenden zweiten Abschnitt der ersten Förderschleife unter einem
Winkel zur tangentialen Ausrichtung aufgerichtet wird und die Uebergabe der Druckereierzeugnisse
an die zweite Förderschleife in dieser Uebergabestellung erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse längs
der zweiten Förderschleife mit einer eine Anzahl hintereinander angeordneter, zwischen
einer Oeffnungsstellung und einer SSchliessstellung verstellbarer Greifer aufweisenden
Fördereinrichtung gefördert werden, wobei die Greifer zum Uebergeben der Druckereierzeugnisse
daran einen im Verlauf des zweiten Abschnitts der ersten Förderschleife von den unter
einem Winkel zur tangentialen Ausrichtung ausgerichteten Bereichen der Druckereierzeugnisse
durchlaufenen Uebgabebereich passieren und zumindest einige der Greifer den Uebergabebereich
zum Uebernehmen der Druckereierzeugnisse in der Oeffnungsstellung erreichen und zum
Fördern der ubernommenen Druckereierzeugnisse längs der zweiten Förderschleife beim
Passieren des Uebergabereichs in die Schliessstellung verstellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Greifer den Uebergabereich
in der Schliessstellung erreichen.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Fördereinrichtung
in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit der Druckereierzeugnisse und dem Abstand
zwischen den unter einem Winkel zur tangentialen Ausrichtung ausgerichteten Bereichen
der einzelnen Druckereierzeugnisse im Uebergabebereich derart gesteuert wird, dass
jedes der längs der ersten Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse von einem
der Greifer übernommen und längs der zweiten Förderschleife gefördert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Druckereierzeugnisse im Verlauf der ersten Förderschleife von zwei an gegenüberliegenden,
während der Förderung der Druckereierzeugnissen in der tangential zur Förderrichtung
ausgerichteten Stellung parallel zur Förderrichtung verlaufenden Rändern der Druckereierzeugnisse
anliegenden Klammern gehalten und gefördert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern zum Ausrichten
der Druckereierzeugnisse in die Uebergabestellung um eine senkrecht zur Förderrichtung
längs des zweiten Abschnitts der ersten Förderschleife und parallel zu den davon gehaltenen
Druckereierzeugnissen verlaufende Achse gedreht werden.
7. Vorrichtung zum Fördern eines Stroms von Drukkereierzeugnissen (5) mit einer zum Fördern
der Druckereierzeugnisse (5) in einer im wesentlichen tangential zur Förderrichtung
ausgerichteten Stellung längs eines ersten Abschnitts (18, 28) einer endlos umlaufenden
ersten Förderschleife betreibbaren ersten Fördereinrichtung (16, 26) und einer zum
Fördern der Druckereierzeugnisse (5) längs einer endlos umlaufenden zweiten Förderschleife
(30) betreibbaren zweiten Fördereinrichtung (30, 32), an die die längs der ersten
Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse (5) übergebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckereierzeugnisse (5) zum Uebergeben an die zweite Fördereinrichtung (30,
32) in einem an den ersten Abschnitt (18, 28) anschliessenden zweiten Abschnitt (19,
29) der ersten Förderschleife mittels einer an die einzeln hintereinander zugeführten
Drukkereierzeugnisse anlegbaren Ausrichtungseinrichtung (17, 27) in eine Uebergabestellung
überführbar sind, in der mindestens ein Bereich der Druckereierzeugnisse (5) unter
einem Winkel zur tangentialen Aurichtung aufgerichtet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an die einzelnen Druckereierzeugnisse
(5) anlegbare Ausrichtungseinrichtung längs der ersten Förderschleife verfahrbare,
jeweils an seitliche Ränder der zu übergebenden Druckereierzeugnisse (5) anlegbare
Klemmanordnung (17, 27) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Klemmanordnungen
zwei an gegenüberliegende seitliche Ränder der zu übergebenden Druckereierzeugnisse
(5) anlegbare Klammern (17, 27) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (17, 27) an
in der tangential zur Förderrichtung ausgerichteten Stellung der Druckereierzeugnisse
(5) parallel zur Förderrichtung verlaufende seitliche Ränder davon anlegbar sind und
im Verlauf des ersten Abschnitts (18, 28) der ersten Förderschleife zum Halten und
Fördern der Druckereierzeugnisse in der tangential zur Förderrichtung ausgerichteten
Stellung in einer ersten Drehstellung verfahrbar sind und zum Ueberführen der Druckereierzeugnisse
in die Uebergabestellung in dem zweiten Abschnitt (19, 29) der ersten Förderschleife
um eine senkrecht zur Förderrichtung und parallel zu den davon gehaltenen Druckereierzeugnissen
(5) verlaufende Achse in eine zweite Drehstellung drehbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (17, 27) an
in einem durch die Abmessungen der Druckereierzeugnisse (5) vorgegebenen Abstand parallel
zueinander, teilweise längs der ersten Förderschleife umlaufenden Zugmitteln festgelegt
und damit verfahrbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite
Fördereinrichtung eine Anzahl längs der zweiten Förderschleife (30) verfahrbarer,
hintereinander angeordneter, zwischen einer OeffnungsStellung und einer Schliessstellung
verstellbarer Greifer (32) aufweist, die Greifer im Verlauf der zweiten Förderschleife
(30) einen im Verlauf des zweiten Abschnitts (19, 29) der ersten Förderschleife von
den unter einem Winkel zur Förderrichtung ausgerichteten Bereichen der Druckereierzeugnisse
(5) durchlaufenen Uebergabebereich passieren und die zweite Fördereinrichtung in Abhängigkeit
von der Fördergeschwindigkeit und dem Abstand zwischen den einzelnen unter einem Winkel
zur Förderrichtung ausgerichteten Bereichen der Druckereierzeugnisse (5) derart steuerbar
ist, dass zum Uebernehmen aller längs der ersten Förderschleife geförderten Druckereierzeugnisse
(5) zumindest einige der Greifer (32) den Uebernahmebereich (19, 29) in der Oeffnungsstellung
erreichen und zum Fördern der übernommenen Druckereierzeugnisse (5) längs der zweiten
Förderschleife (30) beim Passieren des Uebergabebereichs (19, 29) in die Schliessstellung
verstellt werden.
1. Method of conveying a stream of printed products in which the printed products are
oriented in a first section of a continuously circulating first conveyor loop substantially
tangentially with respect to the conveying direction and are transferred to a second
continuously circulating conveyor loop, characterised in that at least one region
of the printed products fed in individually after each other is raised at an angle
with respect to the tangential orientation, namely raised in a second section of the
first conveyor loop that adjoins its first section, and the transfer of the printed
products to the second conveyor loop takes place in this transfer position.
2. Method according to claim 1, characterised in that the printed products are conveyed
along the second conveyor loop by a conveyor device that has a number of grabs arranged
after each other and adjustable between an open position and a closed position, wherein
the grabs, for the purpose of transfer of printed products thereto, pass a transfer
region which the printed products traverse during their run along the second section
of the first conveyor loop with the regions of the printed products oriented at an
angle to the tangential orientation, and at least some of the grabs reach the transfer
region in their open position to receive the printed products and are adjusted to
their closed position while passing the transfer region to convey the received printed
products along the second conveyor loop.
3. Method according to claim 2, characterised in that some of the grabs reach the transfer
region in the closed position.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the second conveyor device,
depending upon the conveying speed of the printed products and the distance in the
transfer region between the regions of the individual printed products that are oriented
at an angle to the tangential orientation, is controlled such that each of the printed
products conveyed along the first conveyor loop is received by one of the grabs and
conveyed along the second conveyor loop.
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the printed
products, during their run along the first conveyor loop are held and conveyed during
the conveying of the printed products in the position oriented tangentially with respect
to the conveying direction, by two clamps applied to opposite edges of the printed
products extending parallel to the conveying direction.
6. Method according to claim 5, characterised in that the clamps, for orienting the printed
products to the transfer position, are rotated, along the second section of the first
conveyor loop, about an axis which is perpendicular to the conveying direction and
parallel to the printed products held thereby.
7. Apparatus for conveying a stream of printed products (5), having a first conveyor
device (16, 26) operable to convey the printed products (5) in a position oriented
substantially tangentially with respect to the conveying direction, along a first
section (18, 28) of a continuously circulating first conveyor loop of the first conveyor
device (16, 26), and having a second conveyor device (30, 32) operable to convey the
printed products (5) along a continuously circulating second conveyor loop (30) to
which the printed products (5) conveyed along the first conveyor loop can be transferred,
characterised in that the printed products (5), for the purpose of transfer to the
second conveyor device (30, 32), can be transposed into a transfer position in a second
section (19, 29) of the first conveyor loop adjoining the first section (18, 28),
by means of an orientating device (17, 27) which can be applied to the printed products
individually fed in after each other, at least one region of the printed products
(5) being raised at an angle with respect to the tangential orientation.
8. Apparatus according to claim 7, characterised in that the orientation device which
can be applied to the individual printed products (5) has a clamping arrangement (17,
27) which can travel along the first conveyor loop and can be applied to the respective
lateral edges of the printed products (5) that are to be transferred.
9. Apparatus according to claim 8, characterised in that each of the clamping arrangements
has two clamps (17, 27) which can be applied to opposite lateral edges of the printed
products (5) that are to be transferred.
10. Apparatus according to claim 9, characterised in that the clamps (17, 27) can be applied
to the lateral edges of the printed products (5) that extend parallel to the conveying
direction with the printed products (5) positioned tangentially oriented with respect
to the conveying direction, and can travel in a first rotational position during its
traversal of the first section (18, 28) of the first conveyor loop to hold and convey
the printed products in the position oriented tangentially to the conveying direction,
and can be rotated into a second rotational position, to transpose the printed products
into the transfer position in the second section (19, 29) of the first conveyor loop,
about an axis which is perpendicular to the conveying direction and parallel to the
printed products (5) held thereby.
11. Apparatus according to claim 10, characterised in that the clamps (17, 27) travel
with and are fixed in parallel relationship to entrainment means at a distance apart
determined by the dimensions of the printed products (5), the entrainment means circulating
in part along the first conveyor loop.
12. Apparatus according to one of claims 7 to 11, characterised in that the second conveyor
device has a number of grabs (32) arranged after each other and which can travel along
the second conveyor loop (30) and are adjustable between an open position and a closed
position, the grabs, during their traversal of the second conveyor loop (30), passing
the transfer region which is traversed by the regions of the printed products (5)
that are oriented at an angle to the conveying direction in their traversal of the
second section (19, 29) of the first conveyor loop, the second conveyor device being
controllable in dependence upon the conveying speed and the distance between the individual
regions of the printed products (5) that are oriented at an angle to the conveying
direction, such that at least some of the grabs (32) reach the receiving region (19,
29) in their open position in order to receive all the printed products (5) conveyed
along the first conveyor loop, and are adjusted to their closed position while passing
the transfer region (19, 20) to convey the received printed products (5) along the
second conveyor loop (30).
1. Procédé pour transporter un flux de produits d'imprimerie, dans lequel lesdits produits
d'imprimerie sont orientés pour l'essentiel tangentiellement à la direction de convoyage,
sur un premier tronçon d'une première boucle de convoyage tournant sans fin, puis
sont transférés à une seconde boucle de convoyage tournant sans fin, caractérisé par
le fait qu'au moins une région des produits d'imprimerie, délivrés individuellement
en succession, est dressée sur un second tronçon de la première boucle de convoyage
qui est attenant au premier tronçon, en décrivant un angle par rapport à l'orientation
tangentielle, et le transfert desdits produits d'imprimerie, à la seconde boucle de
convoyage, a lieu dans cette position de transfert.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les produits d'imprimerie
sont convoyés le long de la seconde boucle de convoyage par un dispositif convoyeur
présentant un certain nombre d'organes de préhension agencés en succession, pouvant
être déplacés entre une position d'ouverture et une position de fermeture, lesdits
organes de préhension franchissant sur ledit dispositif, en vue de transférer les
produits d'imprimerie, une zone de transfert parcourue d'un trait, sur le tracé du
second tronçon de la première boucle de convoyage, par les régions desdits produits
d'imprimerie qui sont orientées selon un angle par rapport à l'orientation tangentielle,
et au moins quelques-uns desdits organes de préhension atteignant la zone de transfert
dans la position d'ouverture, afin de prélever les produits d'imprimerie, puis étant
amenés à la position de fermeture le long de la seconde boucle de convoyage, lors
du franchissement de ladite zone de transfert, en vue de convoyer les produits d'imprimerie
prélevés.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que quelques-uns des organes
de préhension atteignent la zone de transfert dans la position de fermeture.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait qu'un second dispositif
convoyeur est commandé dans la zone de transfert, en fonction de la vitesse de convoyage
des produits d'imprimerie, et de la distance entre les régions des produits individuels
d'imprimerie qui sont orientées selon un angle par rapport à l'orientation tangentielle,
de façon telle que chacun desdits produits d'imprimerie, convoyés le long de la première
boucle de convoyage, soit prélevé par l'un des organes de préhension et soit convoyé
le long de la seconde boucle de convoyage.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les
produits d'imprimerie sont retenus et convoyés, sur le tracé de la première boucle
de convoyage, par deux crampons appliqués contre des bords desdits produits d'imprimerie
qui sont opposés et qui s'étendent parallèlement à la direction de convoyage, lors
du convoyage desdits produits d'imprimerie, dans la position orientée tangentiellement
par rapport à ladite direction de convoyage.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé par le fait que, en vue d'orienter les
produits d'imprimerie vers la position de transfert, les crampons sont animés d'une
rotation autour d'un axe s'étendant perpendiculairement à la direction de convoyage,
le long du second tronçon de la première boucle de convoyage, et parallèlement aux
produits d'imprimerie retenus par lesdits crampons.
7. Dispositif pour transporter un flux de produits d'imprimerie (5), comprenant un premier
dispositif convoyeur (16, 26) pouvant être actionné pour convoyer lesdits produits
d'imprimerie (5), dans une position orientée pour l'essentiel tangentiellement à la
direction de convoyage, le long d'un premier tronçon (18, 28) d'une première boucle
de convoyage tournant sans fin ; et un second dispositif convoyeur (30, 32) pouvant
être actionné pour convoyer les produits d'imprimerie (5) le long d'une seconde boucle
de convoyage (30) tournant sans fin, et auquel peuvent être transférés les produits
d'imprimerie (5) convoyés le long de la première boucle de convoyage, caractérisé
par le fait que, en vue du transfert au second dispositif convoyeur (30, 32), les
produits d'imprimerie (5) peuvent être amenés, sur un second tronçon (19, 29) de la
première boucle de convoyage qui est attenant au premier tronçon (18, 28), au moyen
d'un dispositif d'alignement (17, 27) pouvant être présenté aux produits d'imprimerie
délivrés individuellement en succession, à une position de transfert dans laquelle
au moins une région desdits produits d'imprimerie (5) est dressée en décrivant un
angle par rapport à l'orientation tangentielle.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que le dispositif d'alignement,
pouvant être présenté aux produits individuels d'imprimerie (5), comporte des ensembles
de serrage (17, 27) mobiles le long de la première boucle de convoyage et pouvant
être appliqués, à chaque fois, contre des bords latéraux des produits d'imprimerie
(5) à transférer.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que chacun des ensembles
de serrage présente deux crampons (17, 27) pouvant être appliqués contre des bords
latéraux opposés des produits d'imprimerie (5) à transférer.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que les crampons (17,
27) peuvent être appliqués contre des bords latéraux des produits d'imprimerie (5)
qui s'étendent parallèlement à la direction de convoyage dans la position desdits
produits orientée tangentiellement par rapport à ladite direction de convoyage ; peuvent
être amenés à une première position prise par rotation, sur le tracé du premier tronçon
(18, 28) de la première boucle de convoyage, en vue de retenir et de convoyer les
produits d'imprimerie dans la position orientée tangentiellement par rapport à la
direction de convoyage ; et peuvent tourner jusqu'à une seconde position prise par
rotation, autour d'un axe s'étendant perpendiculairement à la direction de convoyage
et parallèlement aux produits d'imprimerie (5) retenus par lesdits crampons, en vue
d'amener lesdits produits d'imprimerie à la position de transfert, sur le second tronçon
(19, 29) de la première boucle de convoyage.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les crampons (17,
27) sont arrêtés sur des moyens de traction tournant en partie le long de la première
boucle de convoyage, à une distance mutuelle parallèle préétablie par les dimensions
des produits d'imprimerie (5), et sont mobiles avec lesdits moyens.
12. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé par le fait que le second
dispositif convoyeur présente un certain nombre d'organes de préhension (32) mobiles
le long de la seconde boucle de convoyage (30), agencés en succession et pouvant être
déplacés entre une position d'ouverture et une position de fermeture ; lesdits organes
de préhension franchissent, sur le tracé de la seconde boucle de convoyage (30), une
zone de transfert parcourue d'un trait, sur le tracé du second tronçon (19, 29) de
la première boucle de convoyage, par les régions des produits d'imprimerie (5) qui
sont orientées selon un angle par rapport à la direction de convoyage ; et le second
dispositif convoyeur peut être commandé, en fonction de la vitesse de convoyage et
de la distance entre les régions individuelles des produits d'imprimerie (5), orientées
selon un angle par rapport à la direction de convoyage, de façon telle que, pour prélever
tous les produits d'imprimerie (5) convoyés le long de la première boucle de convoyage,
au moins quelques-uns des organes de préhension (32) atteignent la zone de transfert
(19, 29) dans la position d'ouverture, puis soient amenés à la position de fermeture
le long de la seconde boucle de convoyage (30), lors du franchissement de la zone
de transfert (19, 29), en vue de convoyer les produits d'imprimerie (5) prélevés.

