| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 765 408 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.05.1998 Patentblatt 1998/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.1995 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9502/226 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9534/701 (21.12.1995 Gazette 1995/54) |
|
| (54) |
WEBMASCHINE MIT ZWEI VONEINANDER ENTFERNBAREN MASCHINENTEILEN
MECHANICAL LOOM WITH TWO MACHINE PARTS WHICH CAN BE MOVED APART FROM EACH OTHER
METIER MECANIQUE COMPORTANT DEUX PARTIES ELOIGNABLES L'UNE DE L'AUTRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
15.06.1994 BE 9400575
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Picanol N.V. |
|
8900 Ieper (BE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- ROELSTRAETE, Kristof
B-8550 Zwevegem (BE)
|
| (74) |
Vertreter: Wilhelm & Dauster
Patentanwälte
European Patent Attorneys |
|
Hospitalstrasse 8 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 565 958 FR-A- 2 431 562 US-A- 3 391 528
|
FR-A- 2 388 067 GB-A- 2 059 461
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit zwei voneinander entfernbaren Maschinenteilen,
von welchen der eine Maschinenteil wenigstens Mittel zum Abziehen eines erzeugten
Gewebes und der andere Maschinenteil wenigstens eine Lagerung für einen Kettbaum enthält.
[0002] Eine Webmaschine der eingangs genannten Art, wie sie beispielsweise aus der EP 0
565 958 A2 bekannt ist, bietet erhebliche Vorteile bei einem Artikelwechsel und/oder
bei einem Kettbaumwechsel, da diese Arbeiten nicht unmittelbar an der Webmaschine
durchgeführt werden müssen, sondern beispielsweise an einer davon entfernten Stelle,
an der mehr Platz vorhanden ist.
[0003] Es ist auch bekannt, mittels Abschirmungen eine Webmaschine völlig oder teilweise
einzukapseln, um im Bereich der Webmaschine ein Mikroklima zu erhalten. Dieses Mikroklima
kann durch eine lokale Klimatisiereinrichtung und eine Staubabsaugung verbessert werden.
Dabei werden Abschirmungen mit schalldämmendem Material eingesetzt, um die Lärmbelästigung
durch die Webmaschine zu verringern. Es ist auch bekannt, die Abschirmungen mit Antriebsmitteln
zu versehen, die bei einem Fadenbruch automatisch die Abschirmungen öffnen, so daß
sie den Weber beim Beheben eines Fadenbruches nicht behindern. Ein wesentlicher Nachteil
der bekannten Abschirmungen ist jedoch, daß diese für das Durchführene eines Kettbaumwechsels
und/oder eines Artikelwechsels ein erhebliches Hindernis bilden, insbesondere wenn
neben dem Kettbaum auch die Kettfadenwächtereinrichtung, die Webrahmen und das Webblatt
ausgetauscht werden müssen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Webmaschine der eingangs genannten
Art mittels Abschirmungen so abzukapseln, daß weiterhin ein Kettbaumwechsel und/oder
ein Artikelwechsel problemlos durchzuführen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im Bereich zwischen einem Streichbaum und
dem Mittel zum Abziehen des Gewebes eine obere und/oder eine untere Abschirmung vorgesehen
ist, wobei die untere und/oder die obere Abschirmung aus einem Satz von Abdeckungen
gebildet ist, die jeweils an einem der Maschinenteile angebracht sind und die sich
bei zusammengefügten Maschinenteilen zu der unteren und/oder oberen Abschirmung ergänzen.
[0006] Bei dieser Ausbildung bilden die Abdeckungen kein Hindernis, wenn der entfernbare
Maschinenteil zusammen mit dem Kettbaum von dem anderen Maschinenteil entfernt oder
wieder mit diesem Maschinenteil zusammengefügt wird. Darüber hinaus bilden die Abdeckungen
kein Hindernis bei einem Kettbaumwechsel und/oder bei einem Artikelwechsel.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die obere Abschirmung aus einem Satz von
Abdeckungen gebildet, die jeweils an einem der Maschinenteile angebracht sind und
die sich bei zusammengefügten Maschinenteilen zu der oberen Abschirmung ergänzen.
Damit wird sichergestellt, daß bei einem Trennen der beiden Maschinenteile jedes Maschinenteil
großzügig freigelegt ist, so daß es gut für eine Reinigung zugänglich ist.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische, perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Webmaschine,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Webmaschine nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Webmaschine nach Fig. 1 und 2, nachdem die beiden Webmaschinenteile
voneinander entfernt worden sind,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Webmaschine nach Fig. 1 nach Öffnen einer Abdeckung der oberen
Abschirmung,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Webmaschine nach Fig. 1 und 2 nach Öffnen einer zweiten Abdeckung
der oberen Abschirmung,
- Fig. 7
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles F7 der Fig. 2 und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der Webmaschine nach Fig. 2 bei einer geänderten Position des Streichbaumes.
[0009] Die Webmaschine nach Fig. 1 und 2 weist einen ersten, stationären Maschinenteil (1)
und einen zweiten, entfernbaren Maschinbenteil (2) auf. Der zweite Maschinenteil (2)
besitzt zwei Seitenteile, die miteinander mittels eines nicht dargestellten Querprofils
verbunden sind. Die beiden Seitenteile weisen die Lager (3) für eine Achse (5) eines
Kettbaums (4) auf. Ferner tragen die Seitenteile Halterungen (6) für einen Streichbaum
(7) und eine Kettfadenwächtereinrichtung (8).
[0010] Der erste Maschinenteil (1) enthält Mittel (9) zum Abziehen eines Gewebes (12). Diese
Mittel (9) enthalten bei dem Ausführungsbeispiel einen angetriebenen Sandbaum (10)
und eine Gegenrolle (11). Vor diesem Mittel (9) wird das Gewebe (12) um einen Brustbaum
(13) geführt. Nach dem Mittel (9) zum Abziehen läuft das Gewebe (12) zu einem Warenbaum
(14), auf den das Gewebe (12) aufgewickelt wird. Der erste Maschinenteil (1) enthält
ferner eine Antriebseinrichtung (16) zum Auf- und Abbewegen von Webrahmen (15). Diese
Webrahmen (15) sind in Führungsmitteln (17) geführt, die an Armen (18) der Seitenteile
des zweiten Webmaschinenteils (2) befestigt sind. Der erste Webmaschinenteil (1) enthält
ferner eine Kammlade (19) mit einem Webblatt (20) und eine Antriebseinheit (21) für
die Kammlade (19).
[0011] Ausgehend von dem Kettbaum (4) laufen Kettfäden (22) über den Streichbaum (7), durch
die Kettfadenwächtereinrichtung (8) und die Webrahmen (15) hindurch zum Gewebe (12).
Die Ebene, die im wesentlichen horizontal liegt und tangential zu dem Streichbaum
(7) und dem Brustbaum (13) verläuft, wird nachstehend als Ebene der Kette bezeichnet.
[0012] Die Webmaschine ist mit zwei Sätzen zusammenarbeitender und sich überlappender Abdeckungen
versehen, die eine obere Abschirmung und eine untere Abschirmung bilden. Ein erster
Satz miteinander zusammenarbeitender Abdeckungen befindet sich im wesentlichen oberhalb
der Ebene der Kette und bildet die obere Abschirmung. Dieser erste Satz weist eine
Abdeckung (23) auf, die an dem ersten Maschinenteil (1) angebracht ist, und eine zweite
Abdeckung (24), die am zweiten Maschinenteil (2) angebracht ist. Wie aus Fig. 3 zu
ersehen ist, ist die Abdekkung (23) mit Hilfe von Scharnieren (25) am ersten Maschinenteil
befestigt, die eine horizontale, quer zur Ebene der Kette verlaufende Schwenkachse
bilden. Die Abdeckung (24) ist mittels Scharnieren (26) an den Armen (18) der Seitenteile
des zweiten Maschinenteils (2) befestigt. Die Scharniere (26) bilden eine Schwenkachse,
die koaxial zu der von den Scharnieren (25) gebildeten Schwenkachse verläuft. Die
Abdekkung (23) stützt sich auf Seitenteilen des ersten Maschinenteils (1) ab. Die
Abdeckung (24) ist auf Auskragungen (39) der Halterungen (6) des Streichbaumes (7)
abgestützt. Die Abdeckung (23) reicht über den Brustbaum (13) hinaus. Die Abdeckung
(24) erstreckt sich über den Streichbaum (7) hinaus, so daß sowohl das Gewebe (12)
als auch die Kettfäden (22) gegen Berührungen, Beschädigungen und Verschmutzungen
geschützt sind. Die Abdeckungen (23 und 24) bilden somit eine obere Abschirmung, die
den Bereich zwischen Brustbaum (13) und Streichbaum (14) nach oben abschirmt oder
abkapselt.
[0013] Die Abdeckungen (23 und 24) sind derart gestaltet, daß sie voneinander entfernt werden,
wenn die beiden Maschinenteile (1, 2) voneinander entfernt werden, und daß sie auch
wieder zu einer oberen Abschirmung zusammengefügt werden, wenn die beiden Maschinenteile
(1, 2) wieder zusammengefügt werden. Die an dem entfernbaren Maschinenteil (2) angebrachte
Abdekkung (24) übergreift überlappend die Abdeckung (23) des stationären ersten Maschinenteils
(1). Der dem zweiten Maschinenteil (2) zugewandte Rand der Abdeckung (23) befindet
sich somit innerhalb der Abdeckung (24) des zweiten Maschinenteils (2).
[0014] Wie in Fig. 2 dargestellt ist, besitzt die Webmaschine einen zweiten Satz zusammenarbeitender
Abdeckungen (27, 28), der sich im wesentlichen unterhalb der Ebene der Kette befindet
und eine untere Abschirmung bildet. Dieser zweite Satz weist eine Abdeckung (27) auf,
die am ersten Maschinenteil (1) angebracht ist, sowie eine Abdeckung (28), die am
zweiten Maschinenteil (2) angebracht ist. Die Abdeckung (27) besteht aus einer Wand,
die am ersten Maschinenteil (1) befestigt ist und sich zwischen den Seitenteilen des
ersten Maschinenteils (1) erstreckt. Die Abdeckung (27) erstreckt sich von dem Bereich
der Mittel (9) zum Abziehen des Gewebes bis zu dem Bodenbereich der Webmaschine. An
diesem unteren Bereich ist die Abdeckung (27) mit einer Rinne (29) versehen, die mit
einer nicht dargestellten Staubabsaugvorrichtung in Verbindung stehen kann oder in
Verbindung gebracht werden kann. Es kann jeweils eine Staubabsaugvorrichtung für eine
Webmaschine vorgesehen sein. Es ist jedoch auch möglich, eine entlang von mehreren
Webmaschinen verfahrbare Staubabsaugvorrichtung vorzusehen, die nacheinander den Rinnen
(29) mehrerer Webmaschinen zugestellt wird und daraus Staub absaugt.
[0015] Die Abdeckung (28) besteht ebenfalls aus einer Wand, die am zweiten Maschinenteil
(2) befestigt ist und sich zwischen den beiden Seitenteilen dieses Maschinenteils
(2) befindet. Sie erstreckt sich von dem Bereich des Streichbaumes (7) bis zu der
Rinne (29), wenn beide Maschinenteile (1 und 2) zusammengefügt sind. Die Abdeckung
(28) überlappt die Rinne (29) derart von oben, daß der zweite Maschinenteil (2) mit
der Abdekkung (28) von dem ersten Maschinenteil (1) und damit die Abdeckung (28) von
der Rinne (29) ungehindert entfernt werden können. Die beiden Maschinenteile (1 und
2) sind mit zusammenarbeitenden Führungen (30, 31) versehen, die so ausgebildet sind,
daß der zweite Maschinenteil (2) in einer bestimmten Bewegungsbahn wegbewegt werden
muß, wenn er entfernt wird oder dem stationären Maschinenteil (1) wieder zugeführt
wird. Bei dem Ausführungsbeispiel wird vorgesehen, daß das Ende der Bewegungsbahn
beim Zusammenfügen und der Anfang der Bewegungsbahn beim Entfernen der beiden Maschinenteile
(1 und 2) im wesentlichen vertikal erfolgt. An der Rinne (29) ist eine Verlängerung
(32) angebracht, die die Abdeckung (28) überlappt.
[0016] Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist die Rinne (29) nicht einteilig mit der
Abdeckung (27) ausgebildet. Sie kann beispielsweise ein gesondertes Bauteil sein,
das an dieser Abdeckung (27) oder auch zwischen den beiden Seitenteilen des Maschinenteils
(1) befestigt ist.
[0017] Die beiden Abdeckungen (27, 28) bilden eine untere Abschirmung, die sich im Bereich
unter der Ebene der Kette befindet.
[0018] Die Enden der Abdeckungen (27, 28), die der Rinne (29) abgewandt sind, sind mit Blaseinrichtungen
(33, 34) versehen, deren Blasrichtung entlang der Abdeckungen (27 oder 28) zu der
Rinne (29) gerichtet ist. Diese Blaseinrichtungen (33, 34) können beispielsweise mittels
Ventilen mit einer Druckluftversorgungseinrichtung verbunden sein, die eine Druckluftzufuhr
automatisch absperren, wenn eine Abdeckung (23 oder 24) der oberen Abschirmung geöffnet
wird.
[0019] In Fig. 4 ist die Webmaschine dargestellt, nachdem der zweite Maschinenteil (2) von
dem ersten Maschinenteil (1) entfernt worden ist. Vor dem Auseinanderbewegen der beiden
Maschinenteile werden die Webrahmen (15) von ihrer Antriebseinrichtung (16) getrennt
und an dem zweiten Maschinenteil (2) mittels nicht dargestellter Stützelemente gehalten.
Diese Stützelemente können beispielsweise entsprechend der EP 0 565 958 A2 ausgebildet
sein. Das Webblatt (20) wird ebenfalls von der Kammlade (19) getrennt und in eine
Halterung (35) eingelegt, die an dem ersten Webrahmen (15) angebracht wird. Wie in
Fig. 4 ferner dargestellt ist, ist an der Abdeckung (28) eine Stütze (36) angebracht,
durch die es möglich ist, den zweiten Maschinenteil (2) auf dem Fußboden so abzustellen,
daß sich der Kettbaum (4) in einem Abstand zu dem Fußboden befindet. Die als Wände
ausgebildeten Abdeckungen (27, 28) tragen zur Steifheit der beiden Maschinenteile
(1, 2) bei.
[0020] In der in Fig. 4 dargestellten Position können sowohl der erste Maschinenteil (1)
als auch der zweite Maschinenteil (2) einschließlich der in ihnen befindlichen Elemente
in einfacher Weise mittels einer Absaugvorrichtung oder einer kombinierten Blas- und
Absaugvorrichtung gereinigt werden. Die Abdeckungen (23, 24, 27, 28) stellen dabei
kein Hindernis für das Reinigen dar, das sowohl manuell als auch mittels eines Reinigungsroboters
durchgeführt werden kann.
[0021] Die Abdeckungen (23, 24) sind, wie dies in Fig. 1, 2, 5 und 6 dargestellt ist, haubenförmig
gestaltet, die zusammen eine obere Abschirmung in Form einer Gesamthaube bilden, die
die Ebene der Kette nach oben abschirmt. Die Abdeckung (23) besteht aus einem Viertel
einer Zylinderfläche, die stirnseitig mit kreissegmentförmigen Wänden versehen ist,
die mit den Scharnieren gehalten sind. Die Abdeckung (24) besitzt in dem der Abdeckung
(23) zugewandten Bereich ebenfalls eine Teilzylinderfläche mit daran anschließenden
Stirnwänden, die mit den Scharnieren (26) gehalten sind. Wie in Fig. 5 dargestellt
ist, ist es dadurch möglich, die Abdeckung (23) um ihre Scharniere (25) etwa um 90°
derart zu verschwenken, daß sie sich im wesentlichen innerhalb der Abdeckung (24)
befindet. Ein Weber hat somit einen einfachen Zugang zu dem Bereich der Webrahmen
(15) und der dort befindlichen Kettfäden und Schußfäden. Wie aus Fig. 6 zu ersehen
ist, ist die Abdeckung (24) um ihre Scharniere (26) beispielsweise um 60° verschwenkbar,
wobei sie über die Abdeckung (23) geschwenkt wird. Ein Weber hat somit dann leichten
Zugriff zu den Kettfäden (22) im Bereich des Streichbaumes (7) und der Kettfadenwächtereinrichtung
(8). Die horizontale, koaxiale Schwenkachsen bildenden Scharniere (25, 26) befinden
sich in dem Bereich der Webrahmen (15), so daß nicht nur die Webrahmen (15), sondern
auch die davor und danach befindlichen Elemente leicht zugänglich gemacht werden können.
[0022] Um nach außen dringenden Lärm zu verringern, wird zwischen den sich überlappenden
Rändern der Abdeckungen (23, 24) eine Abdichtung (37) vorgesehen, wie dies in Fig.
7 dargestellt ist. Diese Abdichtung (37) besteht aus einem gummielastischen Streifen,
der an der Abdeckung (24) innen befestigt ist. Die Abdichtung (37) stützt sich auf
dem ersten Maschinenteil (1) ab, wenn der erste und zweite Maschinenteil (1, 2) zusammengefügt
sind. Wie in Fig. 8 angedeutet ist, stützt sich die Abdeckung (23) auf den Seitenteilen
des ersten Maschinenteils (1) ab. Im Bereich der Seitenteile ist die Abdeckung (23)
mit einer Abdichtung (38) versehen, die beispielsweise ebenfalls aus einem Streifen
aus gummielastischem Material besteht. Die Abdeckung (24) ist in der geschlossenen
Stellung mittels der Scharniere (26) und einer Auskragung (39) der Halterung (6) abgestützt.
Die Abdeckungen (23 und 24) sind dabei in ihrem einander zugewandten Bereich derart
bemessen, daß sie sich auch dann noch überlappen, wenn sich die Halterung (6) in einer
tieferen Position befindet, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist.
[0023] Wie in Fig. 1 dargestellt ist, sind die Abdeckungen (23, 24) der oberen Abdeckung
mit Fenstern (40) versehen, die es gestatten, den Webbereich und insbesondere die
Kettfadenwächtereinrichtung (8), die Webrahmen (15) sowie den Schußeintragbereich
zu beobachten, ohne daß die Abdeckungen (23, 24) hierzu geöffnet werden müssen.
[0024] Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform wird vorgesehen, daß die Abdeckungen
(23, 24) mit Antrieben versehen sind, die die Abdeckungen (23 oder 24) bei dem Feststellen
eines Schußfadenbruches oder bei dem Feststellen eines Kettfadenbruches öffnen (Fig.
5 und Fig. 6). Des weiteren können auch Schaltelemente, beispielsweise Drucktaster,
vorgesehen werden, um die genannten Antriebe zum Öffnen der Abdeckungen (23, 24) zu
betätigen. Diese Betätigung der Antriebe kann auch mit Hilfe einer drahtlosen Fernsteuerung
geschehen.
[0025] Wie in Fig. 6 dargestellt ist, kann das Maschinenteil (2) mit einer ausfahrbaren
Tretstufe (21) versehen werden, die mit einem Antrieb versehen ist, der automatisch
mit dem Öffnen oder Schließen der Abdeckung (24) betätigt wird. Bei weiteren Ausgestaltungen
können auch Schalter vorgesehen werden, die beim Öffnen einer Abdeckung (23 oder 24)
eine laufende Webmaschine anhalten und/oder das Anlaufen einer Webmaschine bei geöffneten
Abdeckungen (23, 24) verhindern. Allerdings sollen diese Schalter das Laufen der Webmaschine
mit niedriger Geschwindigkeit, einer sogenannten Langsamlaufgeschwindigkeit, nicht
verhindern.
[0026] Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird vorgesehen, daß die Abdeckungen (23,
24), die die obere Abschirmung bilden, beide an dem zweiten, entfernbaren Maschinenteil
(2) angebracht sind. Da die beiden Abdeckungen (23, 24) relativ zueinander beweglich
sind, ist auch in diesem Fall sichergestellt, daß die Arbeiten bei einem Kettbaumwechsel
und/oder Artikelwechsel insbesondere an dem entfernbaren Maschinenteil (2) nicht behindert
sind.
[0027] Bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform ist der Streichbaum (7) nicht an
dem entfernbaren Maschinenteil (2) sondern an dem stationären Maschinenteil (1) angebracht.
Bei einem Entfernen des Maschinenteils (2) zusammen mit der Abdeckung (28) wird der
erste Maschinenteil (1) auch in dem Bereich unterhalb des Streichbaumes (7) großzügig
freigelegt und ist dann für eine Reinigung gut zugänglich.
1. Webmaschine mit zwei voneinander entfernbaren Maschinenteilen (1, 2), von welchen
der eine Maschinenteil (1) wenigstens ein Mittel (9) zum Abziehen eines erzeugten
Gewebes (12) und der andere Maschinenteil (2) wenigstens eine Lagerung (3) für einen
Kettbaum (4) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen einem Streichbaum
(7) und dem Mittel (9) zum Abziehen des Gewebes (12) eine obere und/oder eine untere
Abschirmung vorgesehen ist, wobei die untere und/oder obere Abschirmung aus einem
Satz von Abdeckungen (23,24,27, 28) gebildet ist, die jeweils an einem der Maschinenteile
(1, 2) angebracht sind und die sich bei zusammengefügten Maschinenteilen zu der unteren
und/oder oberen Abschirmung ergänzen.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abschirmung an
dem entfernbaren Maschinenteil (2) angebracht ist.
3. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abschirmung aus
einem Satz von Abdeckungen (23, 24) gebildet ist, die jeweils an einem der Maschinenteile
(1, 2) angebracht sind und die sich bei zusammengefügten Maschinenteilen zu der oberen
Abschirmung ergänzen.
4. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Abschirmung aus zwei unabhängig zueinander beweglich gehaltenen Abdeckungen (23, 24)
gebildet ist.
5. Webmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen(23, 24) der
oberen Abschirmung jeweils um eine Schwenkachse (25, 26) aufschwenkbar sind.
6. Webmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkachsen
(25, 26) koaxial zueinander verlaufen.
7. Webmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen
(25, 26) im Bereich zwischen dem Streichbaum (7) und den Mitteln (9) zum Abziehen
und vorzugsweise im Bereich von Webrahmen (15) angeordnet sind.
8. Webmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Abdeckungen (23, 24) der oberen Abschirmung haubenartig gestaltet und sich zu einer
dem Bereich zwischen Streichbaum (7) und den Mitteln (9) zum Abziehen abdeckenden
Gesamthaube ergänzen, deren Ränder an Seitenteile der Maschinenteile (1, 2) anschließen.
9. Webmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden haubenartigen
Abdeckungen (24) die andere Abdeckung (23) derart umgreift, daß die beiden Abdeckungen
um koaxiale Achsen (25, 26) relativ zueinander verschwenkbar sind.
10. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
Abschirmung aus zwei Abdeckungen (27, 28) gebildet ist, die zwischen Seitenteilen
der Maschinenteile (1, 2) angeordnet sind und im Bodenbereich zusammenlaufen.
11. Webmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich des ersten
Maschinenteils (1) eine Rinne (29) angeordnet ist, zu der die Abdeckungen (27, 28)
der unteren Abschirmung gerichtet sind.
12. Webmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß den Abdeckungen
(27, 28) der unteren Abschirmung wenigstens eine Blasdüse (33, 34) zugeordnet ist,
deren Blasrichtung entlang dieser Abdeckungen in Richtung zu einer Absaugstelle (29)
gerichtet ist.
13. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich
zwischen Streichbaum (2) und Mittel (9) zum Abziehen mittels der oberen Abschirmung
und der unteren Abschirmung als eine im wesentlichen geschlossene Kammer eingekapselt
ist.
1. A weaving machine having two machine parts (1,2) adapted to be moved away from each
other and of which one machine part (1) contains at least one means (9) for drawing-off
a produced woven fabric (12) and the other machine part (2) contains at least one
mounting (3) for a warp beam (4), characterised in that in the area between a back
rest (7) and the means (9) of drawing-off the woven fabric (12) there is an upper
and /or a lower screen, the lower and/or upper screen consisting of a set of coverings
(23, 24, 27, 28) respectively mounted on one of the machine parts (1, 2) and which
augment the lower and/or upper screen when the machine parts are joined together.
2. A weaving machine according to claim 1, characterised in that the upper screen is
mounted on the machine part (2) which can be moved away.
3. A weaving machine according to claim 1, characterised in that the upper screen consists
of a set of coverings (23, 24) respectively mounted on one of the machine parts (1,
2) and which augment the upper screen when the machine parts are joined together.
4. A weaving machine according to one of claims 1 to 3, characterised in that the upper
screen consists of two coverings (23, 24) supported to be movable independently of
each other.
5. A weaving machine according to claim 4, characterised in that the coverings (23, 24)
of the upper screen are respectively pivotable about a pivot axis (25, 26).
6. A weaving machine according to claim 5, characterised in that the two pivot axes (25,
26) extend coaxially in respect of each other.
7. A weaving machine according to claim 5 or 6, characterised in that the pivot axes
(25, 26) are disposed in the area between the back rest (7) and the drawing-off means
(9), and preferably in the area of the weaving frames.
8. A weaving machine according to one of claims 4 to 7, characterised in that the two
coverings (23, 24) of the upper screen are hood-like and supplement each other to
form an overall hood which covers the area between the back rest (7) and the pulling-off
means (9), the edges of the hood being adjacent side parts of the machine parts (1,
2).
9. A weaving machine according to claim 8, characterised in that one of the two hood-like
coverings (24) engages around the other covering (23) in such a way that the two coverings
are pivotable in relation to each other about coaxial axes (25, 26).
10. A weaving machine according to one of claims 1 to 9, characterised in that the lower
screen consists of two coverings (27, 28) disposed between side parts of the machine
parts (1, 2) and converging in the bottom area.
11. A weaving machine according to claim 10, characterised in that in the bottom area
of the first machine part (1) there is a channel (29) towards which the coverings
(27, 28) of the lower screen are directed.
12. A weaving machine according to claim 10 or 11, characterised in that there is associated
with the coverings (27, 28) of the lower screen at least one blower nozzle (33, 34)
adapted to blow in a direction along these coverings and towards the vacuum extraction
(29).
13. A weaving machine according to one of claims 1 to 12, characterised in that the area
between back rest (2) and drawing-off means (9) is encapsulated by means of the upper
screen and the bottom screen, as a substantially closed chamber.
1. Machine à tisser, comportant deux parties de machine (1, 2) détachables l'une de l'autre,
dont l'une des parties de machine (1) contient au moins un moyen (9) pour faire avancer
un tissu produit (12), et l'autre partie de machine (2) contient au moins un support
(3) pour une ensouple (4), caractérisée en ce que, dans la zone située entre un porte-fils
(7) et le moyen (9) pour faire avancer le tissu (12), on a prévu une protection supérieure
et/ou une protection inférieure, où la protection inférieure et/ ou la protection
supérieure est formée d'un jeu de couvercles (23, 24, 27, 28), dont chacun est rapporté
à l'une des parties de machine (1, 2), et qui, quand les parties de machine sont assemblées,
se complètent pour former la protection inférieure et/ou supérieure.
2. Machine à tisser selon la revendication 1, caractérisée en ce que la protection supérieure
est rapportée à la partie de machine détachable (2).
3. Machine à tisser selon la revendication 1, caractérisée en ce que la protection supérieure
est formée d'un jeu de couvercles (23, 24), dont chacun est rapporté à une partie
de machine (1, 2), et qui, quand les parties de machine sont assemblées, se complètent
pour former la protection supérieure.
4. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la protection
supérieure est formée de deux couvercles (23, 24), maintenus de façon à pouvoir se
déplacer d'une manière indépendante l'un vers l'autre.
5. Machine à tisser selon la revendication 4, caractérisée en ce que chacun des couvercles
(23, 24) de la protection supérieure peut pivoter autour d'un axe de pivotement (25,
26).
6. Machine à tisser selon la revendication 5, caractérisée en ce que les deux axes de
pivotement (25, 26) courent en étant coaxiaux l'un à l'autre.
7. Machine à tisser selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que les axes de
pivotement (25, 26) sont disposés dans la zone située entre le porte-fils (7) et les
moyens (9) pour faire avancer le tissu, et de préférence dans la zone du cadre de
tissage (15).
8. Machine à tisser selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que les
deux couvercles (23, 24) de le protection supérieurs ont la forme d'un capot, et se
complètent pour donner un capot global, qui recouvre la zone située entre le porte-fils
(7) et les moyens (9) pour faire avancer le tissu, et dont les bords se poursuivent
par les parties latérales des parties de machine (1, 2).
9. Machine à tisser selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'un des couvercles
en capot (24) entoure l'autre couvercle (23) de telle sorte que les deux couvercles
puissent pivoter l'un par rapport à l'autre autour d'axes coaxiaux (25, 26).
10. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la protection
inférieure est formée de deux couvercles (27, 28), qui sont disposés entre des parties
latérales des parties de machine (1, 2), et qui convergent dans la zone du fond.
11. Machine à tisser selon la revendication 10, caractérisée en ce que, dans la zone du
fond de la première partie de machine (1), est disposée une gouttière (29), vers laquelle
sont dirigés les couvercles (27, 28) de la protection inférieure.
12. Machine à tisser selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce qu'aux couvercles
(27, 28) de la protection inférieure est affectée au moins une buse soufflante (33,
34), dont la direction de soufflage est dirigée le long de ses couvercles dans la
direction allant vers un point d'aspiration (29).
13. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la
zone située entre le porte-fils (2) et le moyen (9) pour faire avancer le tissu est,
à l'aide de la protection supérieure et de la protection inférieure, blindée sous
forme d'une chambre essentiellement fermée.