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(11) |
EP 0 765 592 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.1995 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/622 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9535/014 (21.12.1995 Gazette 1995/54) |
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| (54) |
VERLUSTARME INDUKTIONSSPULE ZUM ERWÄRMEN UND/ODER SCHMELZEN VON METALLISCHEM GUT
LOW-LOSS INDUCTION COIL FOR HEATING AND/OR MELTING METALLIC MATERIALS
BOBINE D'INDUCTION A FAIBLES PERTES POUR LE CHAUFFAGE ET/OU LA FUSION DE MATIERES
METALLIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
13.06.1994 DE 4420463
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
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Patentinhaber: Otto Junker GmbH |
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52147 Simmerath (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHLUCKEBIER, Dieter
D-52152 Simmerath (DE)
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Vertreter: König, Werner, Dipl.-Ing. |
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Habsburgerallee 23-25 52064 Aachen 52064 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 438 366 DE-C- 523 823 GB-A- 2 052 836 US-A- 3 809 846
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DE-B- 1 179 655 DE-C- 1 095 903 US-A- 2 457 843
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine verlustarme Induktionsspule zum Erwärmen und/oder Schmelzen
von metallischem Gut, mit aus strangförmigen Hohlkörpern gebildeten, ein Kühlmittel
führenden Windungen.
[0002] Es sind Induktionsspulen der oben genannten Art bekannt, die aus Kupferhohlleitern
bestehen. Durch diese Hohlleiter wird der Induktionsstrom geführt, während ein fluides
Kühlmittel, z.B. Wasser, das Innere der Hohlleiter durchströmt. In den Endbereichen
derartig gestalteter Induktionsspulen kommt es zu erhöhten Energieverlusten, da die
dort verstärkt auftretenden magnetischen Querfelder im Kupferhohlleiter Wirbelströme
induzieren.
[0003] Aus der EP 0 240 099 A2 ist es bekannt, den Induktionsstrom ausschließlich durch
mehrere parallel zueinander verlaufende, gegeneinander isolierte, zu Litzen zusammengefaßte
Einzelleiter zu führen. Dabei ist der Querschnitt der Einzelleiter so dimensioniert,
daß keine wesentlichen Wirbelströme in den Endbereichen derartiger Induktionsspulen
auftreten können.
[0004] Diese Induktionsspulen haben gegenüber den Induktionsspulen aus Hohlleitern den Nachteil,
daß ihre Herstellung und auch die für die Gewährleistung einer ausreichenden Kühlung
erforderlichen Maßnahmen aufwendiger und kostspieliger sind. Die Einzelleiter bzw.
Litzen müssen trotz der sie umgebenden elektrisch isolierenden Mittel , z.B. Lack
oder Isolationsschlauch, in einem guten thermischen Kontakt zum Kühlmittel stehen.
[0005] Ein weiterer Nachteil des Stromtransportes durch Litzen, d.h. durch eine Vielzahl
von Einzelleitern, ergibt sich aus der dadurch bedingten räumlichen Verteilung der
Stromdichte. Da jeder Einzelleiter Strom führt, ist die Stromdichte in etwa gleichmäßig
über dem Litzenquerschnitt verteilt und damit der mittlere Abstand zwischen Induktionsstrom
und dem zu erwärmenden metallischen Gut in etwa durch die Litzenmitte bestimmt. Bei
Hohl leitern dagegen konzentriert sich die Stromdichte auf den der Innenfläche der
Induktionsspule zugewandten Teil des Hohl leiterquerschnittes. Bei gleichem Spuleninnenradius
ist also bei einer Litzenspule der mittlere Abstand zwischen Induktionsstrom und dem
zu erwärmenden metallischen Gut höher, womit hier gleichzeitig die durch diesen Abstand
verursachten Verluste größer sind.
[0006] Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, eine Induktionsspule der eingangs erwähnten
Art bereitzustellen, die wirksam und kostengünstig die Verluste über die gesamte Spulenlänge
reduziert.
[0007] Bei einer Induktionsspule der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß in den Windungen in zumindest einem der Endbereiche der Induktionsspule
ein stromführendes Element in Form von mindestens einer aus isolierten Einzel leitern
bestehenden Litze vorgesehen ist und daß die restlichen Windungen als Hohlleiter ausgebildet
und jeweils an das stromführende Element elektrisch angeschlossen sind.
[0008] Bei einer solchen Spule kommen die Vorteile der hier miteinander kombinierten Spulenbauweisen
zur Geltung:
[0009] In den Endbereichen wird der Strom durch Litzen geführt, wodurch Verluste aufgrund
von Querfeldern weitgehend vermieden werden. Desweiteren hat sich empirisch gezeigt,
daß bei der Verwendung von Litzenleitungen der aktive Bereich der Spule länger ist
als bei der Verwendung von Hohlleitern. Der Grund hierfür ist vermutlich eine geringere
Durchlässigkeit der Litzenwindungen für Querfelder, da hier die Stromdichte gleichmäßig
über dem Litzenquerschnitt verteilt ist. Bei Hohlleitern kann sich dagegen die Stromdichte
auf Teilbereiche des Querschnittes konzentrieren, wodurch andere Bereiche nahezu stromfrei
bleiben und so Lücken für den Durchtritt von Querfeldern bieten.
[0010] Im Mittelbereich der Spule, wo das induzierte Magnetfeld keinen wesentlichen Betrag
in radialer Richtung hat, wird mit den Hohl leitern die einfache und kostengünstige
Bauvariante eingesetzt. Außerdem wird durch die Verwendung von Hohl leitern der mittlere
Abstand der Stromdichte zu dem zu erwärmenden Gut minimiert, womit auch die abstandsbedingten
Verluste minimiert werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Spule kann so ausgebildet sein, daß die die Litze(n) aufnehmenden
strangförmigen Hohlkörper aus einem unmagnetischen, schlecht leitenden Material bestehen.
[0012] Die erfindungsgemäße Induktionsspule kann auch so ausgeführt sein, daß die die Litze(n)
aufnehmenden strangförmigen Hohlkörper aus V2A-Edelstahl bestehen.
[0013] V2A-Edelstahl hat für die hier betroffene Anwendung neben seiner thermischen und
chemischen Beständigkeit den Vorteil einer geringen elektrischen Leitfähigkeit. Hierdurch
wird das Auftreten von Wirbelströmen in dem das fluide Kühlmittel führenden strangförmigen
Hohlkörper vermieden.
[0014] Desweiteren kann die erfindungsgemäße Induktionsspule so ausgeführt sein, daß die
Hohlleiter und die Einzelleiter der Litze(n) aus Kupfer hergestellt sind.
[0015] Die erfindungsgemäße Induktionsspule kann auch so ausgeführt sein, daß jede Litze
von einer thermisch und gegen das Kühlmittel beständigen Isolation umgeben ist.
[0016] Hierdurch werden die Einzelleiter der Litze zusammengehalten und außerdem gegen mechanische
Belastungen sowie gegen eine möglicherweise schädliche Einwirkung des Kühlmittels
geschützt.
[0017] Die erfindungsgemäße Induktionsspule kann auch so ausgelegt sein, daß innerhalb einer
Litze ein ein Kühlmittel führender Kühl kanal vorgesehen ist.
[0018] Hierdurch kann auch bei hohen Stromstärken eine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet
werden.
[0019] Desweiteren kann die erfindungsgemäße Induktionsspule so ausgebildet sein, daß mehrere
Litzen ein Litzenbündel bilden, das von einer thermisch und gegen das Kühlmittel beständigen
Isolation umgeben ist.
[0020] Die erfindungsgemäße Induktionsspule kann auch so ausgebildet sein, daß innerhalb
eines Litzenbündels ein das Kühlmittel führender Kühl kanal vorgesehen ist.
[0021] Außerdem kann die erfindungsgemäße Induktionsspule so ausgebildet sein, daß der Querschnitt
der strangförmigen Hohlkörper rechteckig ist.
[0022] Schließlich kann die erfindungsgemäße Induktionsspule so ausgebildet sein, daß an
dem am Hohlleiter angrenzenden Ende jedes die Litze(n) aufnehmenden strangförmigen
Hohlkörpers an der Spulenaußenseite eine mit der (den) Litze(n) elektrisch verbundene
Stromanschlußklemme angebracht ist.
[0023] Das rechteckige Profil der strangförmigen Hohlkörper bewirkt gegenüber runden Profilen
eine höhere Lagestabilität der einzelnen aufeinanderliegenden Windungen. Desweiteren
ist bei gegebenen Abmessungen von Breite und Höhe des Hohlkörpers beim rechteckigen
Profil das Volumen des damit umschlossenen Raumes maximal, womit auch der Kühlmitteldurchsatz
maximiert wird. Zudem können störende Freiräume zwischen so ausgebildeten Hohl leitern
praktisch ausgeschaltet werden.
[0024] Bei den als elektrische Hohlleiter ausgebildeten Windungen wird durch das rechteckige
Profil der radiale Abstand zwischen Stromleiter und dem metallischen Gut gleichmäßig
gering gehalten, während bei einem runden Hohlleiter dieser Abstand periodisch verändert
wird. Die sich beim Rechteckprofil ergebende Gleichmäßigkeit dieses Abstands ist von
Vorteil, da, wie oben schon ausgeführt, in dem aus einem Hohlleiter bestehenden Teil
einer Induktionsspule die Induktionsstromdichte im Bereich der Spuleninnenseite maximal
ist. Somit verläuft über die Länge der Hohlleiterspule betrachtet im Mittel der Induktionsstrom
bei rechteckigem Profil näher am metallischen Gut, womit Verluste verringert werden.
[0025] Im folgenden werden einige Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Induktionsspule
anhand von Zeichnungen beschrieben.
[0026] Es zeigt
- Fig. 1:
- in schematischer Darstellung einen Induktionsofen mit erfindungsgemäß ausgebildeter
Induktionsspule im Axialschnitt,
- Fig. 2:
- in schematischer Darstellung den Querschnitt eines strangförmigen Hohlkörpers in einem
der axialen Endbereiche der Spule mit einer Litze als stromführendes Element,
- Fig. 3:
- eine Darstellung gem. Fig. 2 mit einem in der Litze vorgesehenen Kühl kanal und
- Fig. 4:
- in schematischer Darstellung den Stromanschluß einer Litze zur Kopplung mit einem
elektrischen Hohlleiter.
[0027] Fig. 1 zeigt schematisch einen Induktionsofen mit einem Tiegel 1 zur Aufnahme eines
hier nicht dargestellten metallischen Gutes und mit einer Induktionsspule 2, deren
Magnetfeld im metallischen Gut Wirbelströme erzeugt, welche dieses Gut erwärmen.
[0028] Die Windungen der Induktionsspule 2 sind aus strangförmigen Hohlkörpern 3,4 mit rechteckigem
Profil gebildet. Im mittleren Bereich der Induktionsspule 2 sind die Hohlkörper den
Strom führende Hohlleiter 3 aus Kupfer. Im oberen und unteren Endbereich der Induktionsspule
2 bestehen die Hohlkörper 4 dagegen aus V2A-Edelstahl, und der Induktionsstrom wird
innerhalb dieser Hohlkörper 4 durch Litzen 6 aus Kupfer geleitet. Am übergang zwischen
Hohlleiter 3 und Hohlkörper 4 sind Mittel zum elektrischen Anschluß 7 der Litze 6
an den Hohlleiter 3 nur schematisch dargestellt.
[0029] Oberhalb und unterhalb der Induktionsspule 2 sind zur Erhöhung der Wärmeabfuhr Kühl
ringe 5 angebracht. Die Kühl ringe 5 führen keinen Induktionsstrom, sondern leiten
lediglich ein fluides Kühlmittel.
[0030] Fig. 2 zeigt vergrößert den Querschnitt eines Hohlkörpers 4 mit einer darin verlaufenden
Litze 6. Aus V2A-Edelstahl bestehend hat der Hohlkörper 4 eine im Vergleich zum Kupfer
niedrige elektrische Leitfähigkeit, weshalb in seinen Wänden keine wesentlichen Wirbelströme
durch magnetische Wechselfelder induziert werden. Die Litze 6 besteht aus einer Vielzahl
von gegeneinander isolierten Einzelleitern, so daß auch hier keine ausgedehnten Wirbelströme
induziert werden können. Die Litze 6 ist von einem Schlauch 8 umgeben, der die Litze
6 zusammenhält, gegen mechanische Belastungen und außerdem gegen mögliche Einwirkungen
des fluiden Kühlmittels schützt.
[0031] Um die Abfuhr der durch den Strom erzeugten Wärme zu verbessern, ist bei der Ausführungsform
gem. Fig. 3 innerhalb der Litze 6 ein Kühl kanal 9 vorgesehen.
[0032] Fig. 4 veranschaulicht, wie der elektrische Anschluß der Litze 6 an den Hohlleiter
3 ausgeführt sein kann. Dazu ist am Hohlkörper 4 ein Anschlußstutzen 10 vorgesehen,
über den ein Schlauch 11 aus Glasgewebe gestülpt ist. In das andere Ende des Schlauches
11 ist ein den Schlauch 11 abdichtender, elektrisch leitender Stopfen 12, z.B aus
Kupfer, eingesetzt, der an seinem einen Ende elektrisch mit der Litze 6 verbunden
ist und an seinem anderen Ende außerhalb des Schlauches 11 eine Stromanschlußklemme
13 aufweist. Hieran kann der in dieser Figur nicht dargestellte Hohlleiter 3 elektrisch
angeschlossen werden.
[0033] Der Stopfen 12 besitzt außerdem einen Kühlmittelkanal 14 der den Austritt bzw. die
Weiterleitung des Kühlmittels erlauben kann.
[0034] Zur Kühlung der Induktionsspule kommt ein flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel in
Betracht.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1.
- Tiegel
- 2.
- Induktionsspule
- 3.
- Hohlleiter
- 4.
- Hohlkörper
- 5.
- Kühlwindung
- 6.
- Litze
- 7.
- Mittel zum elektrischen Anschluß der Litze
- 8.
- Isolierungsschlauch
- 9.
- Kühl kanal
- 10.
- Anschlußstutzen
- 11.
- Glasgewebeschlauch
- 12.
- Stopfen
- 13.
- Stromanschlußklemme
- 14.
- Kühlmittelkanal des Stopfens
1. Verlustarme Induktionsspule (2) zum Erwärmen und/oder Schmelzen von metallischem Gut,
mit aus strangförmigen Hohlkörpern (3,4) gebildeten, ein Kühlmittel führenden Windungen,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Windungen in zumindest einem der Endbereiche der
Induktionsspule (2) ein stromführendes Element (6) in Form von mindestens einer aus
isolierten Einzelleitern bestehenden Litze (6) vorgesehen ist und daß die restlichen
Windungen als Hohlleiter (3) ausgebildet und jeweils an das stromführende Element
(6) elektrisch angeschlossen sind.
2. Induktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Litze(n) (6)
aufnehmenden strangförmigen Hohlkörper (4) aus einem unmagnetischen, schlecht leitenden
Material bestehen.
3. Induktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Litze(n) (6)
aufnehmenden strangförmigen Hohlkörper (4) aus V2A-Edelstahl bestehen.
4. Induktionsspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlleiter (3) und die Einzelleiter der Litze(n) (6) aus Kupfer hergestellt sind.
5. Induktionsspule nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Litze (6) von einer thermisch und gegen das Kühlmittel beständigen Isolation (8) umgeben
ist.
6. Induktionsspule nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
einer Litze (6) ein ein Kühlmittel führender Kühl kanal (9) vorgesehen ist.
7. Induktionsspule nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Litzen (6) ein Litzenbündel bilden, das von einer thermisch und gegen das Kühlmittel
beständigen Isolation umgeben ist.
8. Induktionsspule nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Litzenbündels
ein das Kühlmittel führender Kühl kanal (9) vorgesehen ist.
9. Induktionsspule nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt der strangförmigen Hohlkörper (3,4) rechteckig ist.
10. Induktionsspule nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem am Hohlleiter (3) angrenzenden Ende jedes die Litze(n) (6) aufnehmenden strangförmigen
Hohlkörpers (4) an der Spulenaußenseite eine mit der (den) Litze(n) (6) elektrisch
verbundene Stromanschlußklemme (13) angebracht ist.
1. Low-loss induction coil (2) for heating and/or melting metallic materials, the coil
having windings formed by lengths of hollow tubing (3, 4) and carrying a coolant,
characterized in that a current-carrying element (6) in the form of at least one braid
(6) consisting of insulated individual conductors is provided in the windings in at
least one of the end zones of the induction coil (2), and in that the remaining windings
are designed as hollow conductors (3) and are each electrically connected to the current-carrying
element (6).
2. Induction coil according to Claim 1, characterized in that the lengths of hollow tubing
(4) receiving the braid(s) (6) consist of a non-magnetic material of poor conductivity.
3. Induction coil according to Claim 1, characterized in that the lengths of hollow tubing
(4) receiving the braid(s) (6) consist of V2A special steel.
4. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that the
hollow conductors (3) and the individual conductors of the braid(s) (6) are made of
copper.
5. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that each
braid (6) is surrounded by an insulation (8) which is resistant to high temperatures
and to the coolant.
6. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that a cooling
channel (9) carrying a coolant is provided inside a braid (6).
7. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality
of braids (6) form a braid bundle which is surrounded by an insulation which is resistant
to high temperatures and to the coolant.
8. Induction coil according to Claim 7, characterized in that a cooling channel (9) carrying
the coolant is provided inside a braid bundle.
9. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that the
cross-section of the lengths of hollow tubing (3, 4) is rectangular.
10. Induction coil according to one of the preceding claims, characterized in that a current
terminal (13) which is electrically connected to the braid(s) (6) is attached to the
outside of the coil at the end, adjacent to the hollow conductor (3), of each length
of hollow tubing (4) receiving the braid(s) (6).
1. Bobine d'induction (2) à faibles pertes pour échauffer et/ou souder un matériau métallique,
avec des enroulements façonnés à partir de corps creux (3/4) en forme de boyaux conduisant
un fluide de refroidissement, caractérisée par le fait qu'un élément conducteur d'électricité
(6) ayant la forme d'au moins un toron (6) composé de conducteurs individuels isolés
est prévu dans les enroulements dans au moins l'une des zones d'extrémité de la bobine
d'induction (2) et que les autres enroulements sont réalisés sous la forme de conducteurs
creux (3) et sont chacun raccordés électriquement à l'élément conducteur d'électricité
(6).
2. Bobine d'induction selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les corps
creux (4) en forme de boyaux recevant le(s) toron(s) (6) se composent d'un matériau
amagnétique mauvais conducteur.
3. Bobine d'induction selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les corps
creux (4) en forme de boyaux recevant le(s) toron(s) (6) se composent d'acier doux
V2A.
4. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que les conducteurs creux (3) et les conducteurs individuels du (des) toron(s)
(6) sont fabriqués en cuivre.
5. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que chaque toron (6) est entouré d'une isolation (8) thermique et résistante
au fluide de refroidissement.
6. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'un canal de refroidissement (9) conduisant un fluide de refroidissement est
prévu dans un toron (6).
7. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que plusieurs torons (6) forment un faisceau de torons qui est entouré par une
isolation thermique et résistante au fluide de refroidissement.
8. Bobine d'induction selon la revendication 7, caractérisée par le fait qu'un canal
de refroidissement (9) conduisant un fluide de refroidissement est prévu dans un faisceau
de torons.
9. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que la section des corps creux (3, 4) en forme de boyaux est rectangulaire.
10. Bobine d'induction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'une borne de raccordement électrique (13) reliée électriquement avec le(s)
toron(s) (6) est montée du côté extérieur de la bobine sur l'extrémité connexe au
conducteur creux (3) de chaque corps creux (4) en forme de boyau recevant le(s) torons(s)
(6).

