[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Biaspotentials.
[0002] Bisher lagen Versorgungsspannungen für integrierte Logikschaltungen meist im Bereich
um 5 Volt. So benötigen CMOS-Schaltungen und TTL-Schaltungen beispielsweise 5,0 Volt
und ECL-Schaltungen entweder 4,5 Volt oder 5,2 Volt. Moderne CMOS-Bausteine benötigen
dagegen nur noch 3,3 Volt als Versorgungsspannung und werden in Zukunft die bisherigen
Schaltungen mit einer Versorgungsspannung von 5 Volt ersetzen. Es ist daher wünschenswert,
auch künftige bipolare Schaltungen ebenfalls mit einer Versorgungsspannung von 3,3
Volt betreiben zu können. Noch günstiger ist es, wenn die bipolaren Schaltungen beispielsweise
in einem Spannungsbereich von 3 bis 6 Volt ohne Änderung der Beschaltung einsetzbar
wären, da damit die Schaltung an jede gerade zur Verfügung stehende Spannungsquelle
angeschlossen werden kann.
[0003] Zu diesem Zweck sind Biaspotentiale notwendig, die einen Einfluß der Versorgungsspannung
auf die Funktion der Schaltung verhindern. Die Biaspotentiale sollten im Hinblick
auf die Anwendung in einer bipolaren Schaltung ebenfalls in bipolarer Schaltungstechnik
erzeugt werden. Mit einem derart von der Versorgungsspannung unabhängigen Biaspotential
ließen sich sowohl digitale als auch analoge Schaltungen realisieren, die bei höheren
ebenso wie bei niedrigeren Versorgungsspannungen betrieben werden können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines von der
Versorgungsspannung unabhängigen Biaspotentials anzugeben, die auch bei niedrigen
Versorgungsspannungen betrieben werden kann.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Schaltungsanordnung gemäß Patentanspruch 1. Ausgestaltungen
und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der Zeichnung dargestellten
Ausführungs- und Anwendungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
- Figur 2
- eine Anwendung der Schaltungsanordnung nach Figur 1 bei einer Logikschaltung,
- Figur 3
- eine Anwendung der Schaltungsanordnung nach Figur 1 bei einer Treiberschaltung und
- Figur 4
- die Anwendung der Schaltungsanordnung nach Figur 1 bei einer Verstärkerschaltung.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Figur 1 ist ein Transistor 2 vorgesehen,
dessen Kollektor an ein Versorgungspotential 1 angeschlossen ist. Zwischen Basis und
Kollektor des Transistors 2 ist ein Widerstand 3 geschaltet. Die Basis des Transistors
2 ist zudem über eine Stromquelle 5 an ein Bezugspotential 4 angeschlossen. Eine Stromquelle
6 ist zwischen den Emitter des Transistors 2 und das Bezugspotential 4 geschaltet.
Ein Transistor 7, dessen Kollektor an das Versorgungspotential 1 angeschlossen ist,
ist basisseitig mit dem Emitter des Transistors 2 verbunden. Der Emitter des Transistors
7 ist über eine Stromquelle 8 mit dem Bezugspotential 4 gekoppelt. Weiterhin ist ein
Transistor 9 vorgesehen, dessen Basis über einen Widerstand 10 mit dem Emitter des
Transistors 7 und dessen Emitter über einen Widerstand 11 mit dem Versorgungspotential
1 verbunden ist. Die Basis des Transistors 9 ist zudem über einen Widerstand 27 sowie
eine seriell dazu in Reihe geschaltete Diode 12 in Durchlaßrichtung mit dem Bezugspotential
4 gekoppelt. Der Transistor 9 weist zwei Emitter auf, die jeweils über einen Widerstand
13 bzw. 13' an das Bezugspotential 4 angeschlossen sind. Die Widerstände 10, 11, 13,
13' und 27 haben alle den gleichen Widerstandswert. Alternativ können die beiden Widerstände
13 und 13' auch durch einen einzigen Widerstand mit einem demgegenüber halben Widerstandswert
ersetzt werden, wenn der Transistor 9 nur einen Emitter aufweist. Jedoch ist die Ausgestaltung
mit zwei Emittern und den zugehörigen Widerständen günstiger hinsichtlich Exemplarstreuungen.
In dem Fall weisen alle die Widerstände 10, 11, 13, 13' den gleichen Widerstandswert
auf, was in integrierter Schaltungstechnik wesentlich einfacher und genauer zu realisieren
ist als bestimmte Widerstandsverhältnisse. Der Widerstand 27 kann ebenfalls den gleichen
Widerstandswert aufweisen, kann aber unter Umständen auch zur Anpassung der Diode
12 an die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 9 verändert werden und gegebenenfalls
ganz entfallen.
[0008] Die Stromquelle 6, deren Strom von der zwischen dem Bezugspotential 4 und dem Versorgungspotential
1 auftretenden Versorgungsspannung abhängig ist, weist bei einer Weiterbildung der
Erfindung einen Transistor 14 auf, dessen Emitter mit dem Bezugspotential 4 und dessen
Kollektor mit dem Emitter des Transistors 2 verbunden ist. An die Basis des Transistors
14 ist zum einen der Emitter eines Transistors 15, dessen Kollektor mit dem Versorgungspotential
1 verbunden ist, und zum anderen der Kollektor eines Transistors 16, dessen Emitter
mit dem Bezugspotential 4 verbunden ist, angeschlossen. Die Basis des Transistors
15 ist einerseits über die Reihenschaltung zweier Dioden 17 und 18 in Durchlaßrichtung
mit dem Bezugspotential 4 gekoppelt und andererseits über einen Widerstand 20 an ein
Hilfspotential 19 angeschlossen. Schließlich ist die Basis des Transistors 16 mit
dem Anschluß der Diode 12 verbunden, der dem Bezugspotential 4 abgewandt ist.
[0009] Wie die Stromquelle 6 ist auch die Stromquelle 8 -allerdings in unterschiedlicher
Weise- von der Versorgungsspannung abhängig. Die Stromquelle 8 enthält in Weiterbildung
der Erfindung einen Transistor 21, bei dem zwischen Kollektor und Emitter eine Diode
22 in Durchlaßrichtung geschaltet ist, wobei der Emitter des Transistors 21 an das
Bezugspotential 4 und der Kollektor unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 23
an das Hilfspotential 19 angeschlossen ist. Mit dem Kollektor des Transistors 21 ist
zudem die Basis eines Transistors 24 verbunden, dessen Emitter mit dem Bezugspotential
4 und dessen Kollektor mit dem Emitter des Transistors 7 verschaltet ist. Die Basis
des Transistors 21 ist in gleicher Weise wie die Basis des Transistors 16 an dem dem
Bezugspotential 4 abgewandten Anschluß der Diode 12 angeschlossen.
[0010] Zur Erzeugung des Hilfspotentials 19 ist ein Transistor 26 vorgesehen, an dessen
Emitter das Hilfspotential 19 abgreifbar ist. Die Basis des Transistors 26, dessen
Kollektor an das Versorgungspotentials 1 angeschlossen ist, ist mit dem ein Biaspotential
25 führenden Kollektor des Transistors 9 verbunden.
[0011] Bevorzugt wird die Stromquelle 5 als Bandgap-Stromquelle ausgeführt. Diese besteht
beim Ausführungsbeispiel aus einem Transistor 31, dessen Emitter mit dem Bezugspotential
4 und dessen Kollektor unter Zwischenschaltung einer Diode 29 in Durchlaßrichtung
mit der Basis eines Transistors 30 verbunden ist. Die Basis des Transistors 30, dessen
Kollektor mit der Basis des Transistors 2 verbunden ist, ist zudem über einen Widerstand
28 an das Versorgungspotential 1 angeschlossen. Der Emitter des Transistors 30 ist
mit dem Kollektor eines mehrere, beispielsweise zwei miteinander gekoppelte Emitter
aufweisenden Transistors 32 verschaltet, wobei die beiden miteinander gekoppelten
Emitter des Transistors 32 über einen Widerstand 33 an das Bezugspotential 4 angeschlossen
sind. Die Basen der Transistoren 31 und 32 sind dabei mit dem Kollektor des jeweils
anderen Transistors verbunden.
[0012] Zur Erzeugung eines von der Versorgungsspannung unabhängigen Biaspotentials 25 wird
erfindungsgemäß ein von der Differenz des Versorgungspotentials 1 und des gewünschten
Biaspotentials 25 abhängiger Strom gebildet, der den an das Versorgungspotential 1
angeschlossenen Widerstand 11 speisen soll. Der Wert I dieses Stroms, der durch den
Kollektorstrom des Transistors 9 gegeben ist, ergibt sich aus dem Wert V des Versorgungspotentials
1 und den gewünschten Wert U des Biaspotentials 25 bei einem Widerstandswert R des
Widerstands 11 wie folgt:

Der gewünschte Wert U für das Biaspotential 25 liegt dabei beispielsweise im Bereich
um 3 Volt. Die Stromquelle 5 als Bandgap-Stromquelle liefert einen Strom mit positivem
Temperaturgang. Dadurch wird zusammen mit der Basis-Emitter-Strecke des Transistors
2 zwischen dem Versorgungspotential 1 und dem Emitter des Transistors 2 eine temperaturunabhängige
Bandgap-Spannung von etwa 1,2 Volt gebildet. Die nachfolgenden Transistoren 7 und
9 fügen dem zwei Basis-Emitter-Strecken von etwa 0,9 Volt hinzu, so daß in etwa 3
Volt erreicht werden. Da aber die Transistoren 7 und 9 je nach Versorgungsspannung
einen unterschiedlichen Kollektorstrom führen, muß folglich die Wirkung der Versorgungsspannung
auf diese Ströme noch eliminiert werden.
[0013] Der gewünschte Wert U des Biaspotentials ergibt sich aus dem Wert I
5 der Stromquelle 5, dem Wert R
3 des Widerstands 3, der Thermospannung U
T, dem Wert I
6 des von der Stromquelle 6 abgegebenen Stroms, dem Wert I
8 des von der Stromquelle 8 abgegebenen Stroms, dem Wert I
S des Transistorsperrstroms sowie den Wert I des als Ausgangsstrom vorgesehenen Kollektorstroms
des Transistors 9:

[0014] Bei einem konstanten Wert I
6 und einem Wert I
8 = 0 ist der Wert I abhängig von dem Wert V und damit auch von dem Wert U. Wählt man
nun

wobei I
K ein konstanter Wert ist, so wird

und damit unabhängig von dem Wert V.
[0015] Die Anwendung einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung bei einer Logikschaltung,
insbesondere einem Speicherelement, ist in Figur 2 dargestellt. Das von der Schaltungsanordnung
34 nach Figur 1 erzeugte Biaspotential 25 wird dabei an die Basis eines Transistors
35 angelegt, dessen Kollektor mit dem Versorgungspotential 1 und dessen Emitter unter
Zwischenschaltung eines Widerstandes 36 an das Bezugspotential 4 angeschlossen ist.
An dem Emitter des Transistors 35 ist die Basis eines Transistors 37 angeschlossen,
dessen Kollektor mit dem Versorgungspotential 1 und dessen Emitter über einen Widerstand
38 mit dem Bezugspotential verbunden ist. An dem Widerstand 38 fällt eine Spannung
ab, die gleich der Spannung zwischen Kollektor und Emitter des Transistors 2 aus Figur
1 ist. An den Emitter des Transistors 37 ist die Basis eines Transistors 39 angeschlossen,
dessen Emitter unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 40 mit dem Bezugspotential
4 gekoppelt ist. Der Kollektor des Transistors 39 ist mit den Emittern zweier Transistoren
41 und 42 verbunden, an deren Basen ein Taktsignal 43 bzw. ein invertiertes Taktsignal

angelegt sind. Der Kollektor des Transistors 41 ist mit den Emittern zweier Transistoren
44 und 45 verbunden, an deren Basen ein Datensignal 46 bzw. ein invertiertes Datensignal

angelegt sind. Der Kollektor des Transistors 42 ist in gleicher Weise mit den Emittern
zweier Transistoren 47 und 48 verbunden, wobei die Basis des Transistors 47 mit dem
Kollektor des Transistors 45 und die Basis des Transistors 48 mit dem Kollektor des
Transistors 44 verschaltet ist. Außerdem sind die Kollektoren der Transistoren 44
und 47 ein invertiertes Ausgangssignal

führend miteinander sowie unter Zwischenschaltung eines Widerstands 50 mit dem Versorgungspotential
1 gekoppelt. Ebenso sind die Kollektoren der Transistoren 45 und 48 ein Ausgangssignal
49 führend miteinander verschaltet und über einen Widerstand 51 an das Versorgungspotential
1 angeschlossen.
[0016] Die Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 34 aus Figur 1 bei einer
Treiberschaltung ist in Figur 3 dargestellt. Das von der Schaltungsanordnung 34 erzeugte
Biaspotential 25 wird dabei an die Basis eines Transistors 52, dessen Kollektor mit
dem Versorgungspotential 1 verbunden ist, angelegt. Der Emitter des Transistors 52
ist zum einen über einen Widerstand 53 mit der einen Signaleingang 54 bildenden Basis
eines Transistors 55 und zum anderen über einen Widerstand 56 mit der einen invertierenden
Signaleingang 57 bildenden Basis eines Transistors 58 verbunden. Die Emitter der Transistoren
55 und 58, deren Kollektoren an das Versorgungspotential 1 angeschlossen sind, sind
unter Zwischenschaltung jeweils eines Widerstandes 59 bzw. 60 mit dem Bezugspotential
4 gekoppelt. An die Emitter der Transistoren 55 und 58 ist die Basis jeweils eines
Transistors 61 bzw. 62 angeschlossen, deren Emitter miteinander gekoppelt und über
einen Widerstand 63 mit dem Bezugspotential 4 verbunden sind. Die Kollektoren der
Transistoren 61 und 62 sind ein Ausgangssignal 64 bzw. ein invertierendes Ausgangssignal

führend über jeweils einen Widerstand 65 bzw. 66 an das Versorgungspotential 1 angeschlossen.
[0017] Figur 4 zeigt die Anwendung einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 34 bei einem
linearen Verstärker. Das von der Schaltungsanordnung 34 erzeugte Biaspotential 25
wird dabei der Basis eines Transistors 67 sowie dem Kollektor eines Transistors 68
zugeführt. Die Basis des Transistors 68, dessen Emitter an das Bezugspotential 4 angeschlossen
ist, bildet einen Signaleingang 69. Die Basis des Transistors 68 ist darüber hinaus
zum Zwecke der Rückkopplung über eine Reihenschaltung zweier Widerstände 70 und 71
mit dem Emitter des kollektorseitig an das Versorgungspotential 1 angeschlossenen
Transistors 67 gekoppelt. Der Abgriff zwischen den beiden Widerständen 70 und 71 ist
über einen Kondensator 74 gegen das Bezugspotential 4 geführt. Schließlich ist ein
Widerstand 72 zwischen den einen Ausgang 73 bildenden Emitter des Transistors 67 und
das Bezugspotential 4 geschaltet. Die Verstärkung der Verstärkerschaltung ergibt sich
dabei aus dem Verhältnis der über der Laststrecke des Transistors 2 Figur 1 abfallenden
Spannung zur Thermospannung.
[0018] Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 als auch bei dem Anwendungsbeispielen
der Figuren 2 bis 4 werden ausschließlich npn-Transistoren verwendet, so daß in dem
Fall das Versorgungspotential 1 positiv und das Bezugspotential 4 negativ ist. Eine
Realisierung mit ausschließlich pnp-Transistoren oder gemischt mit npn- und pnp-Transistoren
ist jedoch ebenfalls möglich. Die gezeigten Schaltungen arbeiten in einem Spannungsbereich
von 3 Volt bis 6 Volt und weisen dabei mit gleichbleibenden Eigenschaften auf.
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Biaspotentials mit einem kollektorseitig an
ein Versorgungspotential (1) angeschlossenen ersten Transistor (2),
einem zwischen Basis und Kollektor des Transistors (2) geschalteten ersten Widerstand
(3),
einer zwischen die Basis des ersten Transistors (2) und ein Bezugspotential (4) geschalteten
ersten Stromquelle (5), einer zwischen den Emitter des ersten Transistors (2) und
das Bezugspotential (4) geschalteten zweiten Stromquelle (6), einem kollektorseitig
an das Versorgungspotential (1) und basisseitig an den Emitter des ersten Transistors
(2) angeschlossenen zweiten Transistor (7),
einer zwischen den Emitter des zweiten Transistors (7) und das Bezugspotential (4)
geschalteten dritten Stromquelle (8), einem kollektorseitig das Biaspotential führenden
dritten Transistor (9),
einem zwischen den Emitter des zweiten Transistors (7) und die Basis des dritten Transistors
(9) geschalteten zweiten Widerstand (10),
einem zwischen den Kollektor des dritten Transistors (9) und das Versorgungspotential
(1) geschalteten dritten Widerstand (11),
einer zwischen die Basis des dritten Transistors (9) und das Bezugspotential (4) geschalteten
ersten Diode (12) in Durchlaßrichtung
und einem zwischen den Emitter des dritten Transistors (9) und das Bezugspotential
geschalteten vierten Widerstand (13), wobei der vierte Widerstand (13) den halben
Widerstandswert des zweiten oder dritten Widerstands (10, 11), die untereinander gleich
groß sind, aufweist und zweite und dritte Stromquelle einen vom Kollektorstrom des
dritten Transistors (9) abhängigen Strom liefern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Transistor (9) einen weiteren Emitter aufweist, der über jeweils einen
fünften Widerstand (13') mit dem Bezugspotential (4) verbunden ist und
daß zweiter, dritter, vierter und fünfter Widerstand (10, 11, 13, 13') den gleichen
Widerstandswert aufweisen.
3. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromquelle (6) einen emitterseitig mit dem Bezugspotential (4) und
kollektorseitig mit dem Emitter des ersten Transistors (2) verbundenen vierten Transistor
(14),
einen kollektorseitig mit dem Versorgungspotential (1) und emitterseitig mit der Basis
des vierten Transistors (14) verbundenen fünften Transistor (15),
einen emitterseitig mit dem Bezugspotential (4) und kollektorseitig mit der Basis
des vierten Transistors (14) verbundenen sechsten Transistor (16),
zwei seriell zwischen die Basis des fünften Transistors (15) und das Bezugspotential
(4) geschaltete zweite Dioden (17, 18) in Durchlaßrichtung und
einen zwischen die Basis des fünften Transistors (15) und ein Hilfspotential (19)
geschalteten sechsten Widerstand (20) aufweist und daß die Basis des sechsten Transistors
(16) mit dem vom Bezugspotential (4) abgewandten Anschluß der ersten Diode (12) verbunden
ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Stromquelle (8) einen emitterseitig an das Bezugspotential (4) angeschlossenen
siebten Transistor (21),
eine zwischen Kollektor und Emitter des siebten Transistors (21) geschaltete dritte
Diode (22) in Durchlaßrichtung, einen zwischen das Hilfspotential (19) und den Kollektor
des siebten Transistors (21) geschalteten siebten Widerstand (23),
einen emitterseitig mit dem Bezugspotential (4) und basisseitig mit dem Kollektor
des siebten Transistors (21) verbundenen achten Transistor (24) aufweist und
daß die Basis des siebten Transistors (21) mit dem vom Bezugspotential (4) abgewandten
Anschluß der ersten Diode (12) und der Kollektor des achten Transistors (24) mit dem
Emitter des zweiten Transistors (7) verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfspotential (19) an dem Emitter eines neunten Transistors (26) abgreifbar
ist, dessen Kollektor mit dem Versorgungspotential (1) und dessen Basis mit dem Kollektor
des dritten Transistors (9) verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stromquelle (5) durch eine Bandgap-Stromquelle gegeben ist.
7. Schaltunganordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (27) Wert wie der zweite oder dritte Widerstand (10, 11) hat,
zwischen die erste Diode (12) und die Basis des dritten Transistors (9) geschaltet
ist.