[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Sprühen eines fluidisierten Pulvers
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf eine
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Ein solches Verfahren und eine zugehörige Einrichtung sind aus der US-A-5 018 910
bekannt. Dort dient ein geschlossener Pulverbehälter mit porösem Fluidboden als Eingabe
zu einer Mischkammer, in der mittels eines Gasstrahlers ein gegen den Pulverbehälter
gerichtetes Druckgefälle zur Erhöhung der entnehmbaren Pulvermenge erzeugt wird. Der
Pulverbehälter ist eine Zweikammereinrichtung, wobei oberhalb des Fluidbodens das
fludisierte Pulver entnommen, der Mischkammer zugeführt und von dort zu einer Beschichtungsanordnung
weitergeleitet wird.
[0003] Ein entsprechendes Verfahren und eine zugehörige Einrichtung sind auch aus der DE-A
12 34 802 bekannt und werden beispielsweise zur elektrostatischen Lackierung verwendet.
Die bekannte Einrichtung zum Pulversprühen weist eine erste Kammer auf, in die eine
Zusatz-Druckluft eingeleitet wird, die über eine Fritte (eine Porenscheidewand) in
eine zweite Kammer eintritt. Der zweiten Kammer wird ein in Luft schwebendes Pulver
über eine Leitung zugeführt und mit der aus der Fritte austretenden und in Gegenstrom
geführten Zusatz-Druckluft weiter verwirbelt. Eine elektrische Aufladung der aus der
zweiten Kammer austretenden Pulverpartikel erfolgt mit Hilfe von Elektroden, die im
Bereich einer Pulver/Luft-Austrittsöffnung angeordnet und mit einem Hochspannungsgenerator
verbunden sind und die ein elektrostatisches Feld bilden. Gemäß einer Ausgestaltung
wird bei der bekannten Einrichtung noch mit einer dritten Zuleitung gearbeitet, die
Luft führt und im Pulver/Luft-Austrittsbereich verbessernd auf die Pulver/Luftausgabe
wirkt. Die Pulver/Luft-Austrittsstelle ist ständig geöffnet; eine Steuerung des Sprühvorgangs
erfolgt über eine Steuerung oder Regelung der Fördermengen an Luft und der Luft/Pulvermischung.
[0004] Andere Einrichtungen zum Pulversprühen, die jedoch nicht mit einer Zweikammeranordnung
der vorbeschriebenen Art arbeiten, sind aus den Druckschriften DE-C1 35 29 703 und
EP-A1-05 74 305 bekannt. Die aus der EP-A1-05 74 305 bekannte Einrichtung enthält
im Luft/Pulver-Austrittsbereich einen rotierenden Prallkörper zur Verbesserung der
Pulververteilung.
[0005] Allen vorgenannten Verfahren und Einrichtungen ist gemeinsam, daß mit einer relativ
großen Luftmenge zum Fördern und zum Sprühen des Pulvers gearbeitet wird und die Pulverausstoßrate,
die Pulverstrahlausrichtbarkeit sowie Regelbarkeit des Pulverausstoßes unbefriedigend
sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zum
Pulversprühen anzugeben, womit eine hohe gut regelbare Ausstoßrate erzielbar ist und
der Pulverstrahl gezielt ausgerichtet werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Pulversprühen nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Eine zur Durchführung des
Verfahrens geeignete Einrichtung und vorteilhafte Ausgestaltungen sind in weiteren
Ansprüchen angegeben und der nachstehend anhand der in den Zeichnungsfiguren dargestellten
Ausführungsbeispiele zu entnehmen.
[0008] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird Pulver in einem geschlossenen Behälter fluidisiert
und es tritt eine Pulverwolke mit relativ keinem Luftanteil aus. Die Pulveraustrittsrate
kann vorteilhaft durch Regelung von gut meßbaren Luftdrücken bestimmt werden. Es sind
keine Füllstandsmessungen erforderlich. Während des Ein-oder Ausschaltvorgangs treten
keine Pulververluste auf.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- Pulversprüheinrichtung,
- Fig. 2
- Pulveraustrittsdüse,
- Fig. 3
- Ausschnitt aus einer Sprüheinrichtung mit geöffneter Düse,
- Fig. 4
- Ausschnitt aus einer Sprüheinrichtung mit geschlossener Düse,
- Fig. 5 bis 7
- Formen von Pulverwolken,
- Fig. 8 und 9
- Sprüheinrichtung mit alternativer Düsengestaltung,
- Fig. 10 und 11
- Sprüheinrichtung mit rotierendem Prallkörper,
- Fig. 12
- Sprüheinrichtung mit rotierendem Prallkörper und rotierenden Elektroden und
- Fig. 13
- Anordnung mit ringförmiger Elektrode.
[0010] Fig. 1 zeigt eine Pulversprüheinrichtung 1, die im wesentlichen aus einem geschlossenen
Behälter 2 mit einer ersten Kammer 3 und einer zweiten Kammer 4 besteht. In die erste
Kammer 3 mündet eine Druckluftzuleitung 5. Druckluft 7 gelangt durch eine Fritte 6
in die zweite Kammer 4. In der zweiten Kammer 4 befindet sich Pulver 8, das durch
eine Pulverzufuhröffnung 9 einfüllbar ist.
[0011] Die Luft 7, die durch die Fritte 6 in das Pulver 8 geleitet wird und dieses fluidisiert,
kann durch eine Luftaustrittsöffnung 10 am Behälter 2 oberhalb des fluidisierten Pulverbetts
8 wieder austreten.
[0012] Das fluidisierte Pulver 8 wird durch ein Rohr 25 aus dem Bereich des Fluidbetts entnommen
und durch eine seitlich am Behälter 2 angeordnete und mit einer Schließeinrichtung
13 verschließbare Düse 11 herausgeführt.
[0013] Im Pulveraustrittsbereich 12 sind Nadeln als Korona-Elektroden 14 angeordnet, die
mit einer nicht dargestellten Hochspannungsquelle verbunden sind und die eine Aufladung
der austretenden Pulverpartikel bewirken.
[0014] Die Form der austretenden Pulverwolke 15 kann durch die Düse 11 und zusätzliche Prallkörper
16, 22 (siehe auch Fig. 10 bis 14) bestimmt werden. Die Form und Anordnung der Elektroden
14 kann daran angepaßt werden.
[0015] Mit Hilfe eines steuerbaren Lufteintrittventils 17 kann die Luftzufuhr beeinflußt
werden und mit Hilfe eines Durchflußmengenmessers 18 die Luftzufuhrrate gemessen werden.
Die Austrittsöffnung 10 für Fluidisierungsluft ist durch ein steuerbares Austrittsventil
19 abgeschlossen, womit ein definierter Strömungswiderstand einstellbar ist.
[0016] Der Luftdruck p
1 in der ersten Kammer 3, sowie der Luftdruck p
4 oberhalb vom Pulverbett 8 können über die Ventile 17 und 19 mit Hilfe einer nicht
dargestellten Steuer-und Regeleinrichtung geregelt werden. Hierbei werden die Drücke
p
1 und p
4 mit geeigneten Drucksensoren gemessen. Mit p
0 ist der Umgebungsluftdruck bezeichnet. Mit p
2 ist der Luftdruck oberhalb der Fritte 6 und damit unmittelbar unterhalb des fluidisierten
Pulverbetts bezeichnet. Der Druckabfall p
1-p
2 ist abhängig von der gewählten Fritte 6 und ist bei der Dimensionierung zu berücksichtigen.
[0017] Mit p
3 ist der Druck innerhalb des Behälters 2 an der Pulveraustrittsöffnung 11 bezeichnet,
der durch Regelung der Drücke p
1 und p
4 einstellbar ist.
[0018] Die Menge des ausströmenden Pulvers und die Geschwindigkeit der Partikel beim Austritt
wird durch den Differenzdruck

, durch die Gestalt der Düse 11, d.h. durch deren Strömungswiderstand, von den Parametern
des Pulvers, sowie vom Fluidisierungszustand bestimmt.
[0019] Da an den Wänden der Kammer, z.B. durch Blasen verursachte Unregelmäßigkeiten bei
der Fluidisierung nicht zu vermeiden sind, wird durch ein an der Düse 11 angebrachtes
Rohr 25 das Pulver aus dem Inneren der Kammer 4 abgegriffen. Damit ist eine hohe Gleichmäßigkeit
des Pulverausstoßes gewährleistet.
[0020] Da lediglich Drücke und eine Luftdurchflußrate zu messen und zu regeln sind (keine
Füllstände), läßt sich die Pulverausstoßrate sehr gut einstellen und regeln. Es sind
hohe Ausstoßraten im Bereich 100 g/min bis 1000 g/min realisierbar. Das Regelverhalten
der Einrichtung ist sehr gut, da Fluidisierung und Sprühen in einer einzigen Einrichtung
erfolgen. Da sich zwischen Fluidisierungskammer 4 und Düse 11 keine Schlauchverbindung
befindet, treten beim Ein- und Ausschalten keine Schwankungen im Pulverausstoß und
keine Pulververluste auf.
[0021] Die Fluidisierung kann vorteilhaft nahe des Lockerungspunktes betrieben werden; dann
ist das Luft/Pulververhältnis des gesprühten Pulvers minimal. Außerdem ist dadurch
eine hohe Gleichmäßigkeit des Pulverausstoßes gewährleistet.
[0022] Die Form der Pulverwolke 15 ist u. a. durch die Form der Düse 11 und des Pulveraustrittsbereiches
12 beeinflußbar. In Fig. 2 ist eine mögliche Gestaltung der Düse 11 und des Austrittsbereichs
12 mit beispielhaft angegebenen Maßen in Millimetern angegeben. Die Figuren 3 und
4 zeigen Ausschnitte der Pulversprüheinrichtung 1, wobei die in Fig. 2 gezeigte Düse
11 mit Schließeinrichtung 13 in geöffneter bzw. geschlossener Stellung dargestellt
ist.
[0023] In Fig. 5 ist in Draufsicht ein typischer zylindrischer Behälter 2 mit austretender
Pulverwolke 15 dargestellt. Durch entsprechende Gestaltung von Düse 11 und Austrittsbereich
12 kann aber auch eine andere Gestaltung der Pulverwolke 15 erzielt werden, wie in
Fig. 6 gezeigt ist. In Fig. 7 wird gezeigt, daß auch die Gestaltung des Behälters
2 an eine angestrebte Form der Wolke 15 angepaßt werden kann.
[0024] Eine einfache Möglichkeit zur Düsengestaltung ist in den Fig. 8 und 9 gezeigt, wobei
eine Blende 20 mit unterschiedlichen Düsenöffnungen 21 dargestellt ist.
[0025] Eine besonders breite und gleichmäßige Pulverwolke kann auch mit Hilfe eines Prallkörpers
(Deflektors) erzielt werden, der - wie anhand der Fig. 10 und 11 schematisch gezeigt
wird - auch als um eine Achse 23 rotierender Prallkörper 22 ausgeführt werden kann.
Eine zugehörige Antriebseinrichtung 24, einschließlich Kugellager 31 und Antriebsriemen
32 für den rotierenden Prallkörper 22 ist in der Zeichnung lediglich angedeutet. In
den Fig. 10 und 11 ist eine unterschiedliche Gestaltung des Pulveraustrittsbereichs
12 dargestellt. In Fig. 11 ist um den Prallkörper 22 noch ein Mantel 33 gelegt, so
daß ein rotierender Spalt entsteht, durch den die Form der Pulverwolke noch zusätzlich
beeinflußt werden kann.
[0026] Die Sprüheinrichtung 1 gemäß Fig. 1 kann so betrieben werden, daß Pulver 8 eingefüllt
wird und dann die Einfüllöffnung 9 geschlossen wird. Das Pulver kann anschließend
gesprüht werden, bis ein minimaler Pulverstand, der im Bereich der Düse 11 liegt,
erreicht ist.
[0027] Die Figuren 12 bis 14 zeigen weitere Möglichkeiten zur Gestaltung des Pulveraustrittsbereiches.
[0028] Fig. 12 zeigt eine Anordnung, bei der sowohl ein rotierender Prallkörper 22, als
auch rotierende Hochspannungselektroden 14 vorhanden sind. Die drehbare Anordnung
der Komponenten 22, 14 ist angedeutet durch das Kugellager 31 und den Antriebsriemen
32.
[0029] Außerdem zeigt Fig. 12 einen Zusatzluft-Kanal 30, über den Zusatzluft 28 zuführbar
ist, die durch Luftdüsen 27 im Pulveraustrittsbereich 12 austreten kann. Mit der Zusatzluft
28 kann eine zusätzliche Beschleunigung der Pulverteilchen und Formung der Pulverwolke
erzielt werden.
[0030] Fig. 13 zeigt eine Anordnung einer beispielsweise ringförmigen Erdelektrode 26 im
Bereich zwischen der Wand des Behälters 2 und dem Prallkörper 22. Zur Erdelektrode
26 fließt wenigstens ein Teil des Ionenstroms, wodurch der Pulverstrom gekreuzt und
eine verbesserte Aufladung erreicht wird. Die Hochspannungselektroden 14 sind in diesem
Fall am rotierenden Prallkörper 22 angebracht. Bei dieser Anordnung fließt zumindest
ein Teil des Ionenstroms von der Hochspannungselektrode zur Erdelektrode und die Pulverteilchen
sind gezwungen diesen Ionenstrom zu kreuzen, wodurch eine bessere Aufladung erreicht
wird.
1. Verfahren zum Sprühen eines fluidisierten Pulvers (8), wobei
a) die Fluidisierung in einer Zweikammereinrichtung (2) erfolgt, in deren erste Kammer
(3) Druckluft (7) eingeleitet wird, die über eine Fritte (6) der zweiten Kammer (4)
zugeführt wird,
b) das fluidisierte Pulver (8) aus der Zweikammereinrichtung (2) austritt und anschließend
elektrisch aufgeladen wird,
c) in die zweite Kammer (4) über eine verschließbare Pulverzufuhröffnung (9) Pulver
(8) eingefüllt wird,
d) die Pulverfluidisierung der Kammer (4) innerhalb eines - abgesehen von einer Düse
(11) und von Luftein- und -austrittsleitungen (5,10) - geschlossenen Behälters (2)
erfolgt, und
e) das fluidisierte Pulver (8) aus dem Bereich des Fluidbettes entnommen und der Düse
(11) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
f) durch Regelung der Stellung von Luftein- und -austrittsventilen (17, 19) die Druckverhältnisse
in den Kammern (3,4) geregelt werden, und damit der Druck an der Pulveraustrittsöffnung
der Düse (11) eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Fluidbett in der zweiten
Kammer (4) zusätzlich mechanische Energie durch Rühren oder Vibration zugeführt wird,
um zu vermeiden, daß größere Luftblasen sich bilden, aufsteigen und zur Düse (11)
gelangen.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, wobei
a) eine Zweikammereinrichtung (2) vorhanden ist, in deren erste Kammer (3) Druckluft
(7) zuführbar ist,
b) zwischen der ersten Kammer (3) und der zweiten Kammer(4) eine Fritte (6) angeordnet
ist, über die Luft (7) aus der ersten Kammer (3) in die zweite Kammer (4) gelangen
kann, und
c) an der Pulveraustrittsstelle Hochspannungselektroden (14) zur Aufladung angeordnet
sind
d) die Zweikammereinrichtung als geschlossener Behälter (2) ausgeführt ist, der eine
verschließbare Pulverzuführöffnung (9) aufweist,
e) Pulver über die verschließbare Pulverzuführöffnung (9) in die zweite Kammer (4)
einfüllbar und dort durch Luftzufuhr aus der ersten Kammer (3) in einem Fluidbett
fluidisierbar ist, und
f) Mittel (25) vorhanden sind, um fluidisiertes Pulver (8) aus dem Bereich des Fluidbetts
zu entnehmen und einer durch Mittel (13) schließbaren Pulveraustrittsdüse (11) zuzuführen,
dadurch gekennzeichnet, daß
g) eine Regelung der Druckluftzu- und -abfuhr der Kammern (3,4) vorgesehen ist und
die Pulveraustrittsdüse (11) am Behälter (2) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Pulveraustrittsbereich
(12) der Düse (11) ein Prallkörper (16,22) angeordnet ist, der auch mit Hilfe einer
Antriebseinrichtung (24) drehbar ausgeführt sein kann.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur elektrostatischen
Aufladung vorhandene Hochspannungselektroden (14) auf einer rotierenden Scheibe (29)
angeordnet sind, um eine besonders gleichmäßige Aufladung am Umfang einer Pulverwolke
(15) zu erzielen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den rotierenden Hochspannungselektroden
(14), also in einem Bereich zwischen der Außenwand des Behälters (2) und den Hochspannungselektroden
(14) eine ringförmige Erdelektrode (26) angeordnet ist, zu der zumindest ein Teil
des Ionenstroms fließt und dadurch den Pulverstrom kreuzt und eine verbesserte Aufladung
erreicht wird.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahme
des fluidisierten Pulvers (8) aus dem Fluidbett mit Hilfe eines Rohres (25) erfolgt,
das das fluidisierte Pulver (8) zur Düse (11) leitet und verhindert, daß an der Gehäusewand
aufsteigende größere Luftblasen zur Düse (11) gelangen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Pulvereintrittsbereich
(12) Luftdüsen (27) münden, über die Zusatzluft (28) austreten und die Pulverteilchen
zusätzlich beschleunigen und die Pulverwolke (15) zusätzlich formen kann.
1. Method for spraying a fluidized powder (8),
a) the fluidization taking place in a two-chamber device (2) into whose first chamber
(3) compressed air (7) is introduced, said air being fed to the second chamber (4)
via a frit (6),
b) the fluidized powder (8) emerging from the two-chamber device (2) and is subsequently
electrically charged,
c) powder (8) being fed into the second chamber (4) via a closable powder feed opening
(9),
d) the fluidization of the powder of the chamber (4) taking place within a vessel
(2) which is closed with the exception of a nozzle (11) and of air inlet and air outlet
lines (5, 10), and
e) the fluidized powder (8) being removed from the vicinity of the fluid bed and being
fed to the nozzle (11), characterized in that
f) the pressure conditions in the chambers (3, 4) being regulated by regulating the
position of air inlet and outlet valves (17, 19), and the pressure at the powder outlet
opening of the nozzle (11) thus being adjusted.
2. Method according to Claim 1, characterized in that mechanical energy is additionally
fed to the fluid bed in the second chamber (4) by stirring or vibration, in order
to avoid relatively large air bubbles forming, rising and reaching the nozzle (11).
3. Device for carrying out the method according to Claim 1 or 2,
a) a two-chamber device (2), into whose first chamber (3) compressed air (7) can be
fed, being provided,
b) a frit (6), via which air (7) from the first chamber (3) can reach the second chamber
(4), being arranged between the first chamber (3) and the second chamber (4), and
c) high voltage electrodes (14) for charging being arranged at the powder outlet point,
d) the two-chamber device being designed as an enclosed vessel (2) which has a closable
powder feed opening (9),
e) it being possible to fill powder into the second chamber (4) via the closable powder
feed opening (9) and to fluidize it there by feeding in air from the first chamber
(3) in a fluid bed, and
f) means (25) being provided in order to remove fluidized powder (8) from the vicinity
of the fluid bed and to feed it to a powder outlet nozzle (11) which can be closed
using means (13), characterized in that
g) a means of regulating the feeding in and removal of compressed air from the chambers
(3, 4) being provided, and the powder outlet nozzle (11) being arranged on the vessel
(2).
4. Device according to Claim 3, characterized in that a deflector (16, 22), which can
also be designed so as to be rotatable with the aid of a drive device (24) is arranged
in a powder outlet region (12) of the nozzle (11).
5. Device according to one of Claims 3 or 4, characterized in that high voltage electrodes
(14) which are provided for electrostatic charging are arranged on a rotating disc
(29) in order to achieve particularly uniform charging at the perimeter of a cloud
(15) of powder.
6. Device according to Claim 5, characterized in that an annular earthing electrode (26)
is arranged behind the rotating high voltage electrodes (14), that is to say in a
region between the outer wall of the vessel (2) and the high voltage electrodes (14),
to which earthing electrode (26) at least part of the ion stream flows and thus intersects
the powder stream, and improved charging is achieved.
7. Device according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the fluidized powder
(8) is removed from the fluid bed with the aid of a pipe (25) which directs the fluidized
powder (8) to the nozzle (11) and prevents relatively large air bubbles which rise
on the housing wall reaching the nozzle (11).
8. Device according to one of Claims 3 to 7, characterized in that air nozzles (27) via
which additional air (28) can emerge and additionally accelerate the powder particles
and additionally shape the cloud (15) of powder open into the powder inlet region
(12).
1. Procédé de pulvérisation d'une poudre (8) fluidisée, selon lequel
a) la fluidisation est réalisée dans un dispositif à deux chambres (2), dans la première
chambre (3) duquel on introduit de l'air comprimé (7) qui pénètre dans la seconde
chambre (4) à travers un fritté (6),
b) la poudre (8) fluidisée sort du dispositif à deux chambres (2) et reçoit une charge
électrique,
c) de la poudre (8) est chargée dans la seconde chambre (4) par l'intermédiaire d'une
ouverture d'alimentation en poudre (9) obturable,
d) la fluidisation de la poudre dans la chambre (4) a lieu à l'intérieur d'une cuve
(2) fermée - exception faite d'une buse (11) et de conduites d'entrée et de sortie
d'air (5,10) et
e) la poudre (8) fluidisée est prélevée dans la région du lit fluidisé et amenée à
la buse (11),
caractérisé par le fait que
f) l'on régule les conditions de pression dans les chambres (3, 4) en réglant la position
de vannes d'entrée et de sortie d'air (17, 19) et que l'on règle ainsi la pression
au niveau de l'orifice de sortie de la buse (11).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on apporte en plus
au lit fluidisé, dans la seconde chambre (4), de l'énergie mécanique par agitation
ou par vibration afin d'empêcher que des bulles d'air importantes se forment, s'élèvent
et parviennent jusqu'à la buse (11).
3. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon revendication 1 ou 2, dans lequel
a) il est prévu un dispositif à deux chambres (2), dans la première chambre (3) duquel
de l'air comprimé (7) peut être introduit,
b) un fritté (6) est disposé entre la première chambre (3) et la seconde chambre (4),
fritté à travers lequel l'air passe de la première chambre (3) dans la seconde chambre
(4)
c) des électrodes à haute tension (14) sont disposées au point de sortie de la poudre
aux fins de la charger électriquement,
d) le dispositif à deux chambres est conformé en cuve (2) fermée, pourvue d'une ouverture
d'alimentation en poudre (9) obturable,
e) de la poudre (8) peut être chargée dans la seconde chambre (4) par l'intermédiaire
de l'ouverture d'alimentation en poudre (9) et de là fluidisée dans un lit fluidisé
par apport d'air provenant de la première chambre (3),
f) des moyens (25) sont prévus pour prélever de la poudre (8) fluidisée dans la région
du lit fluidisé et l'amener à une buse (11) de sortie de poudre pouvant être fermée
par des moyens (13),
caractérisé par le fait
g) qu'il est prévu un réglage de l'entrée et de la sortie d'air des chambres (3, 4)
et que la buse (11) de sortie de poudre (11) est disposée sur la cuve (2).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait qu'un élément brise-jet
(16,22) est disposé dans une zone de sortie (12) de la buse (11), lequel élément brise-jet
peut également être de type rotatif entraîné par un dispositif d'entraînement (24).
5. Dispositif selon une des revendications 3 ou 4, caractérisé par le fait que des électrodes
à haute tension (14) prévues pour appliquer la charge électrostatique sont disposées
sur un disque (29) rotatif afin d'obtenir une répartition particulièrement homogène
de la charge à la périphérie d'un nuage de poudre (15).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que derrière les électrodes
à haute tension (14) rotatives, c'est-à-dire dans une zone entre la paroi extérieure
de la cuve (2) et les électrodes à haute tension (14), est disposée une électrode
de terre (26) annulaire en direction de laquelle s'écoule au moins une fraction du
courant d'ions et coupe ainsi le flux de poudre pour donner une meilleure charge.
7. Dispositif selon une des revendications 3 à 6, caractérisé par le fait que le prélèvement
de la poudre (8) fluidisée dans le lit fluidisé a lieu à l'aide d'un tube (25) qui
amène la poudre (8) fluidisée à la buse (11) et empêche que des bulles d'air relativement
importantes qui s'élèvent le long de la paroi de cuve n'atteignent la buse (11).
8. Dispositif selon une des revendications 3 à 7, caractérisé par le fait que des buses
à air (27) débouchent dans la zone d'entrée de poudre (12), buses par l'intermédiaire
desquelles de l'air additionnel (28) peut sortir, peut donner une accélération supplémentaire
aux particules de poudre et peut façonner le nuage de poudre (15).