[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Wechseln von Lochsteinen bzw.
von Lochauskleidungen von Abstichöffnungen metallurgischer Gefäße mit einer in den
Lochstein ausfluchtend einbringbaren Abzieheinrichtung, welche an einer verfahrbaren
Bohrlafette angeordnet ist.
[0002] Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise der EP-A1-428 661
zu entnehmen. Bei dieser bekannten Einrichtung zum Entfernen von verschlissenen Lochsteinen
oder Lochauskleidungen metallurgischer Gefäße ist an einem Schwenkarm, welcher an
einem Fahrwerk gelagert ist, eine Spreizeinrichtung vorgesehen, welche an einem in
Achsrichtung auf einem Support bzw. einer Lafette verfahrbaren Werkzeugträger angeordnet
ist. Der Werkzeugträger ist mit wenigstens einem Antrieb verbunden, so daß die Spreizeinrichtung
in ein Abstichloch eingeführt werden kann, um auf diese Weise das Ausbringen von auszutauschenden
Lochsteinen zu ermöglichen. Die Spreizeinrichtung weist hierbei in radialer Richtung
verschiebbare Spreizbacken auf, wobei ein Drehantrieb, und mit dem Werkzeugträger
ein Schlagantrieb, bevorzugt ein Gegenschlaghammer, verbunden ist.
[0003] Nach dem Ausbringen eines verschlissenen Steines muß bei dieser bekannten Einrichtung
in der Folge ein neuer Lochstein bzw. ein neues Lochsteinpaket durch einen entsprechenden
Manipulator in mehr oder minder aufwendiger Weise in die geeignete Montageposition
des frei gewordenen Abstichloches gebracht werden. Der Manipulationsaufwand für den
Austausch eines verschlissenen Lochsteines wird hierbei durch die nachträgliche, aufwendige
Positionierung und Manipulation des Lochsteines bzw. Lochsteinpaketes wesentlich erschwert
und gestaltet sich zeitaufwendig.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit welcher die Stillstandszeit zwischen dem Entfernen eines verschlissenen
Lochsteines und der Räumung bzw. Kalibrierung der Öffnung, sowie dem Einsetzen eines
neuen Lochsteinpaketes wesentlich herabgesetzt werden kann und gleichzeitig ein hohes
Maß an Präzision in der Manipulation und damit eine wesentlich verringerte Bruchgefahr
für das neue Lochsteinpaket bzw. den neuen Lochstein beim Einsetzen gewährleistet
ist. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Einrichtung im wesentlichen
darin, daß die mit einem Werkzeugträger verbundene Lafette quer zu deren, mit der
Achse der Abstichöffnungen fluchtenden, Verschiebeeinrichtung verschiebbar und/oder
verschwenkbar ist und daß der Werkzeugträger in einer weiteren Position ein weiteres
Werkzeug zur Einbringung eines Lochsteines trägt, welches Werkzeug in eine Position,
in welcher dessen Verfahreinrichtung mit der Achse der Abstichöffnung fluchtet, einstellbar
ist.
[0005] Dadurch, daß die Bohrlafette auf einem Werkzeugträger quer zur einer ersten Verschieberichtung,
welche in Richtung der Achse der Abstichöffnung verläuft, quer verschiebbar und/oder
verschwenkbar ist, kann mit dem gleichen Werkzeugträger ein Lochsteinpaket oder ein
Lochstein in eine Warteposition gebracht werden, wobei es nach dem Abziehen des verschlissenen
Lochsteines genügt, ohne grundsätzliche Veränderung der Position der gesamten Einrichtung
durch einfaches Verschwenken oder Verschieben des Werkzeugträgers unmittelbar eine
Position einzunehmen, bei welcher das den Lochstein tragende Werkzeug in eine mit
der Abstichöffnung fluchtende Position gebracht werden kann, und daher unmittelbar
das Einsetzen des vorbereiteten Lochsteines oder Lochsteinpaketes ohne aufwendige
Manipulationen gelingt. In besonders einfacher kann die Ausbildung hierbei so getroffen
werden, daß zur Einstellung verschiedener Werkzeuge in die jeweilige Achsposition
der Werkzeugträger mittels eines Schwenkmotors schwenkbar ist und daß eine Kippvorrichtung
mit Zylinderkolbenaggregaten zur Ausrichtung der Achsen der Werkzeuge relativ zur
Achse des Abstichloches vorgesehen ist. Eine derartige zusätzliche Kippeinrichtung
erlaubt die exakte Einstellung der für das Abziehen bzw. Ausbringen des verschlissenen
Lochsteines gewünschten Position, wobei die auf diese Weise eingenommene Position
in der folge für das Einbringen des Lochsteines nicht verändert werden muß, da ja
hier nur der Werkzeugträger verschwenkt oder quer zur Lochachse verschoben wird. Es
läßt sich somit mit einer geringen Anzahl verschiedener Einstellvorgänge eine exakte
Positionierung erzielen, welche ein einfaches Ausbringen des verschlissenen Lochsteines
ebenso wie ein einfaches Einbringen des neuen Lochsteines oder Lochsteinpaketes sicherstellt.
[0006] Um beliebige Positionen eines metallurgischen Gefäßes sicher ansteuern zu können,
ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die am Werkzeugträger angeordneten
Werkzeuge von einem an einer Lafette festgelegten Abziehkopf sowie einem Schlitten
einer Lochsteinwechsellafette gebildet sind. Die sichere Aufnahme und gleichzeitig
eine Verringerung der Bruchgefahr für das vorbereitete Lochsteinpaket läßt sich dadurch
gewährleisten, daß die Lochsteinwechsellafette einen Aufnahmedorn sowie eine schwenkbare
Gegenaufnahme für einen Lochstein bzw. ein Lochsteinpaket aufweist.
[0007] Die Einrichtung kann in an sich bekannter Weise an einem Fahrwerk abgestützt sein,
wodurch die Manövrierfähigkeit im Raum verbessert wird, wobei mit Vorteil die Ausbildung
so getroffen ist, daß, wie an sich bekannt, die Einrichtung an einem Fahrwerk abgestützt
ist, wobei diese zusätzlich zu dem Werkzeugträger einen teleskopierbarer Ausleger
für einen Bedienungskorb aufweist. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Präzisierung
des Ausbringens des verschlissenen Lochsteines ebenso wie die Präzision des Einbringens
des neuen Lochsteinpaketes unmittelbar vor Ort sicher überwacht werden kann.
[0008] Da nunmehr für die einzelnen Sanierungsaufgaben im Zusammenhang mit dem Tauschen
verschlissener Lochsteine für jeden Zweck spezielle Werkzeuge an einem gemeinsamen
Werkzeugträger vorrätig gehalten werden können, und durch einfaches Verschwenken oder
Verschieben das jeweils gewünschte Werkzeug in die Arbeitsposition gebracht werden
kann, genügt es beispielsweise, wenn die Abzieheinrichtung , wie an sich bekannt,
einen Dorn mit elastisch einschiebbaren Widerhaken aufweist. Es wird somit ein wesentlich
einfacheres Werkzeug für das Abziehen des Lochsteines einsetzbar, da ja dieses Werkzeug
für das neuerliche Setzen eines Lochsteines nicht mehr benötigt wird, sondem einfach
außer Eingriff geschwenkt wird, so daß die weitere Manipulation zu einem späteren
Zeitpunkt erfolgen kann, wodurch die Arbeitsunterbrechung verkürzt wird.
[0009] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung hierbei so getroffen, daß für die
Abziehvorrichtung und die Lochsteinwechsellafette gesonderte aVerschiebeantriebe am
Werkzeugträger abgestützt sind, wodurch in der jeweiligen Betriebslage, bei welcher
die Werkzeuge mit der Öffnung fluchten, unabhängig auch die jeweils optimale Antriebskraft
und Antriebsgeschwindigkeit zur Verfügung stehen.
[0010] Eine wesentliche Verbesserung des Aktionsradius der erfindungsgemäßen Einrichtung
ohne Vergrößerung des Manipulationsaufwandes läßt sich dadurch verwirklichen, daß
der Werkzeugträger von an einem Zylinder eines teleskopisch ausfahrbaren Zylinderkolbenaggregates
in Umfangsrichtung versetzt angeordneten Stützplatten für die jeweiligen Lafetten
bzw. Werkzeugschlitten gebildet ist, wobei die durch ein derartiges einfaches, teleskopisch
ausfahrbares Zylinderkolbenaggregat zusätzliche gewonnene Bewegungsfreiheit der Arbeitsbereiche
in einer vorgewählten Position wesentlich vergrößert werden kann. Die axiale Ausrichtung
der Werkzeuge, welche am gleichen Werkzeugträger angeordnet sind, in der jeweiligen
Betriebsstellung läßt sich in einfacher Weise dadurch gewährleisten, daß der Schwenkmotor
eine zur Längsachse des Werkzeugträgers parallele Schwenkachse und einen Drehantrieb
aufweist, an welchem ein Schwenkwerk für die Verschwenkung des Werkzeugträgers in
Höhenrichtung angreift. Da der Werkzeugträger weiters bevorzugt an einem teleskopierbaren
Ausleger gelagert ist, läßt sich die Positionierung zu den Abstichöffnungen besonders
leicht vomehmen.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Einrichtung in der Arbeitsstellung, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Lafette,
Fig. 3 eine Ansicht auf die Darstellung nach Fig. 2 in Richtung des Pfeiles III, Fig.
4 eine verschwenkte Position des Werkzeugträgers mit der Einrichtung zum Positionieren
eines neuen Lochsteines und der zurückgefahrenen Lafette und Fig. 5 eine Ansicht der
in Fig. 4 dargestellten Schwenklage in Richtung des Pfeiles V.
[0012] In Fig. 1 ist eine Einrichtung zum Ausbrechen von Konverterabstichen schematisch
mit 1 bezeichnet. Die Einrichtung verfügt über ein Raupenfahrwerk 2, wobei eine Bedienungseinheit
3 am Hinterende des Fahrwerkes angeordnet ist. Mit hydraulischen Zylinderkolbenaggregaten
4 und 5 lassen sich die Werkzeuge in die gewünschte Position verschwenken, wobei der
Werkzeugträger mit 6 angedeutet ist. Bei der Darstellung nach Fig. 1 befindet sich
das Ausbrechwerkzeug bzw. die Abzieheinrichtung 7 in der Arbeitsposition, wobei die
Achse 8 in eine mit dem Abstichloch fluchtende Position gebracht werden muß. Um diese
Position vor Ort mit Sicherheit überwachen zu können, ist mit 9 ein Korb für einen
Bedienungsmann angedeutet, welcher über einen teleskopischen Auslegerarm 10 in nicht
näher angedeuteter Weise am Fahrwerk 2 abgestützt ist.
[0013] Bei der Darstellung nach Fig. 1 ist ein Schwenkmotor bzw.ein Rollover 11 ersichtlich,
über welchen das in Fig.1 ersichtliche Abziehwerkzeug 7 aus seiner Eingriffslage verschwenkt
werden kann, womit ein weiteres, am Werkzeugträger 6 verschieblich gelagertes Werkzeug
in die entsprechende Arbeitsposition gebracht werden kann. Die entsprechenden, am
Träger festgelegten Werkzeuge sind in den Fig. 2 und 4 näher veranschaulicht.
[0014] Bei der Darstellung nach Fig.2 ist die Lafette zum Ausbruch ersichtlich, wobei das
Abziehwerkzeug wiederum mit 7 bezeichnet ist. Das Abziehwerkzeug verfügt über elastisch
verschwenkbare Widerhaken 12. Das Werkzeug ist in Richtung des Doppelpfeiles 13 auf
der Lafette 24 verschieblich und mit einem Drehantrieb 14 ausgestattet. Bei der Darstellung
nach Fig. 2 ist wiederum der Schwenkmotor 11 ersichtlich, um dessen Achse der Werkzeugträger
6 verschwenkbar ist, sodaß nach dem Zurückziehen des Ausbruch- bzw. Abziehwerkzeuges
7 ein weiteres, in Fig. 2 nicht dargestelltes Werkzeug in die Arbeitsposition gebracht
werden kann. Der Verschiebeantrieb des Abziehwerkzeuges ist schematisch mit 15 angedeutet.
Wie sich aus Fig.3 und 5 ergibt, ist neben der Lafette zum Ausbrechen am Werkzeugträger
6 ein weiteres Werkzeug 16 angeordnet, welches durch Verschwenkung um die Achse des
Schwenkmotors bzw. des Rollovers 11 in die jeweilige Arbeitsposition gebracht werden
kann. Diese weitere Werkzeug 16 ist in Fig. 4 vergrößert dargestellt.
[0015] In Fig. 4 ist ersichtlich daß das weitere Werkzeug 16 einen Dom 17 trägt, welcher
einen Lochstein bzw. ein Lochsteinpake t 18 aufnimmt. Um während des Abziehens und
damit des Einsatzes des Abziehwerkzeuges 7 trotz der hiermit verbundenen Erschütterungen
mit Sicherheit zu verhindern, daß das Lochsteinpaket beschädigt werden kann und vom
Dorn abgenommen werden kann, ist eine schwenkbare Gegenaufnahme 19 vorgesehen, welche
elastisch das Lochsteinpaket bzw. den Lochstein 18 in seiner Lage am Dom 17 verriegelt.
Durch Verschwenken dieser schwenkbaren Gegenaufnahme 19 im Sinne des Doppelpfeiles
20 wird das Vorderende des Lochsteines bzw. Lochsteinpaketes 18 freigegeben, wodurch
das Werkzeug 16 in Richtung des Doppelpfeiles 21 in der neuen Schwenklage des Werkzeugträgers
6 den Lochstein 18 unmittelbar in das frei gewordene Abstichloch wiederum einsetzen
kann. Auch hier ist wiederum ein gesonderter Verschiebeantrieb mit 22 schematisch
angedeutet, wobei der Schlitten 25 für den Dorn, welcher den Lochstein 18 trägt, an
der Lafette 26 verschieblich gelagert ist. Die Lafette selbst ist mit einem Zylinderkolbenaggregat
27 verschieblich am Werkzeugträger 6 gelagert.
[0016] Bei der Darstellung nach Fig. 5 ist ersichtlich, daß der Werkzeugträger 6 um die
Achse des Schwenkmotors bzw. des Rollovers 11 in eine Position verschwenkt ist, bei
welcher die Achse 17 des Dornes nunmehr mit der geräumten Abstichöffnung fluchtet,
wobei die schwenkbare Gegenaufnahme 19 außer Eingriff verschwenkt ist. Der Dorn mit
der Achse 17 kann mit seinem Schlitten 25 am Werkzeugträger 6 nunmehr in Achsrichtung
verschoben werden, wodurch das einfache Einbringen des Lochsteines ohne Veränderung
der Position der gesamten Einrichtung durch einfaches Verschwenken des Werkzeugträgers
6 die Achse des Schwenkmotors 11 bewerkstelligt werden kann.
[0017] Über die in Fig. 1 ersichtlichen Zylinderkolbenaggregate 4 und 5 ist zwischen dem
teleskopierbaren Bohrausleger 26 und dem Schwenkmotor 11 mit einem gemeinsamen Werkzeugträger
6 eine Kippeinrichtung zur Ausrichtung in die Lochsteinachse gegeben. Die separate
axiale Verschiebeeinrichtung für die Bohrlafette bzw. das Werkzeug zum Abziehen des
Lochsteines und andererseits die Wechsellafette in Achsrichtung des gemeinsamen Werkzeugträgers
ist in den Zeichnungsfiguren nicht im Detail ersichtlich. In diesem Zusammenhang können
jedoch beispielsweise einfache Zylinderkolbenaggregate eingesetzt werden.
[0018] Das Grundgerät kann, wie in Fig. 1 ersichtlich, mit Abspreizvorrichtungen 23 ausgerüstet
sein, um beispielsweise unter Zuhilfenahme entsprechender Markierungen am Boden jeweils
dieselbe Arbeitsposition relativ zu einem bestimmten Konverter zu gewährleisten. Insgesamt
ist mit der erfindungsgemäßen Einrichtung eines Abstich-Ausbruchgerätes nicht nur
ein automatisiertes Ausbrechen des verschlissenen Lochsteines möglich, sondern auch
automatisiertes Einbringen des neuen Lochsteins, ohne daß hierfür ein Manövrieren
der gesamten Einrichtung erforderlich wäre. Die Manipulation des Gerätes ist gegenüber
bekannten Einrichtungen wesentlich vereinfacht, da die Einzelaggregate an einem gemeinsamen
Werkzeugträger aufgebaut sind und durch einfaches Verschwenken die jeweils zuvor korrekt
eingestellte Achsrichtung für unterschiedliche Werkzeuge einfach eingenommen werden
kann.
1. Einrichtung (1) zum Wechseln von Lochsteinen bzw. von Lochauskleidungen von Abstichöffnungen
metallurgischer Gefäße mit einer in den Lochstein achsfluchtend einbringbaren Abzieheinrichtung,
welche an einer verfahrbaren Lafette angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Werkzeugträger (6) verbundene Lafette (24) quer zu deren, mit Achse
der Abstichöffnungen fluchtenden, Verschieberichtung (13) verschiebbar und/oder verschwenkbar
ist und daß der Werkzeugträger (6) in einer weiteren Position ein weiteres Werkzeug
(16) zur Einbringung eines Lochsteines (18) trägt, welches Werkzeug (16) in eine Position,
in welcher dessen Verfahrrichtung (21) mit der Achse der Abstichöffnung fluchtet,
einstellbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung verschiedener Werkzeuge (7,16) in die jeweilige Achsposition
der Werkzeugträger (6) mittels eines Schwenkmotors (11) schwenkbar ist und daß eine
Kippvorrichtung mit Zylinderkolbenaggregaten (4,5) zur Ausrichtung der Achsen der
Werkzeuge (7,16) relativ zur Achse des Abstichloches vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Werkzeugträger (6) angeordneten Werkzeuge von einem an einer Lafette (24)
festgelegten Abziehkopf (7) sowie einem Schlitten (25) einer Lochsteinwechsellafette
(26) gebildet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochsteinwechsellafette (26) einen Aufnahmedorn (17) sowie eine schwenkbare
Gegenaufnahme (19) für einen Lochstein bzw. ein Lochsteinpaket aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die Einrichtung (1) an einem Fahrwerk (2) abgestützt ist,
wobei diese zusätzlich zu dem Werkzeugträger (6) einen teleskopierbaren Ausleger (10)
für einen Bedienungskorb (9) aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Abziehvorrichtung (7), wie an sich bekannt, einen Dorn mit elastisch einschiebbaren
Widerhaken (12) aufweist.l
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abziehvorrichung (7) und die Lochsteinwechsellafette (26) gesonderte
Verschiebeantriebe ( 15,22) am Werkzeugträger (6) abgestützt sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (6) von an einem Zylinder eines teleskopisch ausfahrbaren
Zylinderkolbenaggregates (27) in Umfangsrichtung versetzt angeordneten Stützplatten
für die jeweiligen Lafetten ( 24,26) bzw. Werkzeugschlitten gebildet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkmotor (11) eine zur Längsachse des Werkzeugträgers (6) parallele Schwenkachse
besitzt und einen Drehantrieb aufweist, an welchem ein Schwenkwerk (5) für die Verschwenkung
de Werkzeugträgers (6) in Höhenrichtung angreift.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (6) an einem teleskopierbaren Ausleger gelagert ist.