(19)
(11) EP 0 767 887 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.09.1998  Patentblatt  1998/39

(21) Anmeldenummer: 95924882.4

(22) Anmeldetag:  20.06.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6F24F 13/068, F24F 13/28, F24F 13/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9502/379
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9535/466 (28.12.1995 Gazette  1995/55)

(54)

VORRICHTUNG ZUM VERTEILEN VON LUFT IN EINEM RAUM

DEVICE FOR DISTRIBUTING AIR IN A ROOM

DISPOSITIF PERMETTANT DE DIFFUSER DE L'AIR DANS UNE PIECE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR LI LU NL

(30) Priorität: 20.06.1994 DE 4421167

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.04.1997  Patentblatt  1997/16

(73) Patentinhaber: Girmes In-Tex GmbH & Co. KG.
47929 Grefrath (DE)

(72) Erfinder:
  • de Zeeuw, Hans
    47509 Rheurdt (DE)

(74) Vertreter: Behrendt, Arne, Dipl.-Ing. et al
Schneiders . Behrendt . Finkener . Ernesti, Rechtsanwälte - Patentanwälte, Südring 8
44787 Bochum
44787 Bochum (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 136 247
GB-A- 2 211 110
GB-A- 2 033 075
US-A- 4 023 472
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Luft in einem Raum mit einer unter Überdruck stehenden Druckkammer, die eine großflächige Luftaustrittsöffnung aufweist, welche von einem luftdurchlässigen Gewebe abgedeckt ist, das zwei mit Abstand zueinander angeordnete Gewebelagen aufweist, die aufeinanderfolgend von dem Luftstrom durchströmt werden.

    [0002] Lüftungsanlagen werden in Wohn- und Büroräumen eingesetzt, um einen bestimmten Luftzustand unabhängig von äußeren Einflüssen herzustellen und selbsttätig aufrechtzuerhalten. Dadurch werden die klimatischen Verhältnisse in Aufenthalts- und Arbeitsräumen den menschlichen Bedürfnissen angepaßt.

    [0003] In Zentrallüftungsanlagen wird die Luft zentral aufbereitet und über Luftverteiler den klimatisierten Räumen zugeführt. Die Austrittsöffnungen für die Luft werden in der Regel als Zuluftgitter oder als mit Lamellen versehene Zuluftöffnungen gestaltet, durch die die aufbereitete Luft in die Aufenthalts- bzw. Arbeitsräume eingeblasen wird. Derartige Luftaustrittsöffnungen haben den Nachteil, daß die Luft dem Raum in der Form von Luftstrahlen zugeführt wird. Diese starke, turbulente Luftströmung wird von den sich in den klimatisierten Räumen aufhaltenden Menschen als unangenehm empfunden und kann unter Umständen Muskelerkrankungen hervorrufen.

    [0004] Zur Lösung dieses Problems ist es aus DE 36 05 539 Al bekannt, vor der Luftaustrittsfläche der Lüftungsanlage ein Feingewebe anzuordnen. Dadurch ergibt sich eine große Austrittsfläche, über die die ausströmende Luft weitgehend gleichmäßig in den Raum verteilt wird. Das Gewebe wird in ungespanntem Zustand an den Rändem der Luftaustrittsfläche befestigt, so daß es durch Einwirkung der Luftströmung in einen Abstand von der Austrittsfläche gebracht wird. Diese Auswölbung des Gewebes ist jedoch aus ästhetischen Gründen unerwünscht. Ein noch gravierenderer Nachteil der vorgenannten Vorrichtung ist, daß die in der durchströmenden Luft enthaltenen Schmutzpartikel in dem Gewebe hängenbleiben und dieses dadurch unansehnlich wird.

    [0005] Um eine Stabilisierung gegen Auswölbung zu erreichen, wird in DE-A-41 36 247 für eine Vorrichtung zum Verteilen von Luft oder Löschgas vorgeschlagen, daß der Leitkanal für die Luft von einem Doppelwandgewebe mit zwei in Abstand zueinander angeordneten Gewebeflächen gebildet wird, die im Flächenbereich durch eine Vielzahl von mit Abstand zueinander angeordneten Verbindungsfäden und im Randbereich gasdicht miteinander verbunden sind. Die zwischen den beiden Gewebeflächen zirkulierende Luft tritt je nach Anordnung der Vorrichtung (an der Wand angebracht oder freihängend) durch eine bzw. durch beide Flächen des Gewebes aus. Diese Vorrichtung ist aufgrund des ungelösten Problems der äußerlich erkennbaren Verschmutzung des Gewebes durch die in der ausströmenden Luft enthaltenen Partikel problematisch. Außerdem ist ein solches Doppelwandgewebe wegen seiner hohen Herstellungskosten nicht wirtschaftlich.

    [0006] Aus dem US-Patent Nr. 4 023 472 ist eine Vorrichtung zur Verteilung eines im wesentlichen turbulenzfreien Luftstroms bekannt, wie sie beispielsweise in Befüllungsanlagen der Arzneimittelindustrie verwendet werden, bei denen es auf die Staubfreiheit der Luft ankommt. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse mit einer Lufteintritts- und einer Luftaustrittsöffnung, an der mindestens zwei, mit einem Abstand von 0,2 bis 5cm zueinander, parallel angeordnete Gewebelagen vorgesehen sind, die an dem Gehäuse befestigt sind. Durch die Verwendung mehrerer Gewebelagen wird gemäß dem vorgenannten US-Patent eine Verringerung der Luftturbulenz erzielt.

    [0007] Aufgrund der Art der Befestigung der Gewebelagen an dem Gehäuse kann bei der vorgenannten Vorrichtung das Auftreten einer sichtbaren Auswölbung der Gewebelagen, die durch den Druck der ausströmenden Luft hervorgerufen wird, nicht vermieden werden. Diese unästhetische Auswölbung ist zwar bei Luftverteilungsvorrichtungen für die industrielle Anwendung ohne Bedeutung, bei Luftverteilungsvorrichtungen aber, die in die Einrichtung eines Büro- oder Wohnraumes integriert werden müssen, von großem Nachteil. Das Auswechseln der Gewebelagen zwecks Reinigung derselben stellt sich ebenfalls als kompliziert und zeitaufwendig dar.

    [0008] Es ist deshalb Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine gleichmäßigere Verteilung der Luft ohne sichtbare Verschmutzung der Luftaustrittsfläche oder Auswölbung des Gewebes erreicht wird und ein einfaches Auswechseln der Gewebelagen ermöglicht wird.

    [0009] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von der Vorrichtung der eingangs genannten Art vor, daß die beiden Gewebelagen an ihren Rändem miteinander verbunden sind und einen Gewebesack bilden, der auf einen in seinem Inneren angeordneten Spannrahmen aufgezogen ist.

    [0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dann vorteilhaft, daß die aufbereitete Luft beim Durchströmen der zwei aufeinanderfolgenden Gewebeflächen besonders gleichmäßig verteilt wird. Dadurch ergibt sich eine weitgehend zugfreie Belüftung, die von den sich in den Raum aufhaltenden Menschen gar nicht bemerkt oder sogar als angenehm empfunden wird. Weiterhin wirkt die innere Gewebelage als Filter, der die in der durchströmenden Luft enthaltenen Schmutzpartikel zurückhält. Die die äußere Gewebelage durchströmende Luft ist daher partikelfrei und hinterläßt auf der Rückseite der zweiten Fläche keinen Schmutz, der von außen sichtbar wäre und die Luftaustrittsfläche unansehnlich machen würde.

    [0011] Ferner ermöglicht es die gleichmäßigere Verteilung der Luft, mit einer verhältnismäßig hohen Temperaturdifferenz zwischen der Raum- und der Zuluft zu arbeiten. Das ist beispielsweise bei Klimaanlagen besonders wichtig, weil dadurch ein als unangenehm empfundener kalter Luftzug vermieden wird.

    [0012] Durch den genannten erfindungsgemäßen Spannrahmen werden die zu einem Gewebesack verbundenen Gewebelagen aufgespannt, und zwar so stramm, daß eine sichtbare Auswölbung unter der Wirkung der ausströmenden Luft nicht mehr auftritt. Außerdem wird ein durch Turbulenzen in der Druckkammer angeregtes Flattern der Gewebelagen vermieden.

    [0013] Sowohl der Spannrahmen mit dem Gewebesack als auch der Gewebesack selbst sind einzeln auswechselbar. Durch die Wahl eines bestimmten Gewebes hat man auch Einfluß auf das am Luftverteiler einzustellende Druckgefälle. Das Gewebe kann beispielsweise aus Polypropylen, Polyester oder Glasfasem hergestellt sein. Die farbliche Gestaltung des Gewebes bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Einbeziehung der Vorrichtung in die Raumdekoration.

    [0014] In einer Ausführungsform der Erfindung ist auf dem Spannrahmen, auf den der Gewebesack aufgezogen ist, ein Abdeckrahmen angeordnet. Dieser Abdeckrahmen erfüllt die Aufgabe, die Befestigung des Spannrahmens mit dem darauf aufgezogenen Gewebesack an der Druckkammer zu verbessem und den Spannrahmen selbst unsichtbar zu machen.

    [0015] Der Spannrahmen besteht vorzugsweise aus Winkelstücken und langen Seitenstäben, wobei die Winkelstücke Spannmittel aufweisen, durch die der Abstand von der Ecke des Winkelstückes zur Seitenkante des Seitenstabes vergrößert werden kann, so daß der auf den Spannrahmen aufgezogene Gewebesack aufgespannt wird. Dadurch kann der Rahmen in alle Richtungen ausgedehnt werden. Dieses erweist sich als besonders vorteilhaft, weil dadurch ein schnelles und leichteres Auswechseln des Gewebesacks ermöglicht wird. Vorzugsweise weisen die Winkelstücke an ihren beiden Enden jeweils einen Zapfen auf, der in an den Enden der langen Seitenstäbe vorgesehene Aufnahmemittel eingeschoben wird, wobei Winkelstücke und Seitenstäbe mittels Spannschrauben relativ zueinander axial verschiebbar sind. Diese Konstruktion erleichtert den Austausch des Gewebesacks und ermöglicht außerdem das Nachspannen des Rahmens im Falle einer im Laufe der Zeit zu erwartenden Dehnung des Gewebes.

    [0016] Vorzugsweise ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung als Deckenpaneel ausgebildet. Sie kann in eine abgehängte Paneeldecke integriert werden, wobei Anzahl und Anordnung der einzelnen Vorrichtungen von den jeweiligen Raumverhältnissen abhängig sind.

    [0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verteilen von Luft in einem Raum wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Im einzelnen zeigt:
    Fig. 1
    in einer Explosionszeichnung die einzelnen Bestandteile einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verteilen von Luft in einem Raum; und
    Fig. 2
    einen Längsschnitt durch eine Ecke des Spannrahmens der genannten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;


    [0018] In Fig. 1 sind die einzelnen Bestandteilen einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verteilen von Luft in einem Raum in einer Explosionsdarstellung abgebildet. Eine Druckkammer 1 hat eine großflächige Luftaustrittsöffnung 2 sowie eine Lufteintrittsöffnung 3, die über einen eckigen Anschluß an einer Schmalseite oder mit einem runden Anschluß (nicht gezeigt) an der der Luftaustrittsöffnung 2 gegenüberliegenden Stirnseite mit einer Luftleitung verbunden ist. Die großflächige Luftaustrittsöffnung 2 ist von einem luftdurchlässigen Gewebe 4 abgedeckt. Dieses Gewebe 4 weist zwei mit Abstand zueinander angeordnete Gewebelagen 5, 6 auf, eine innere Lage 5 und eine äußere Lage 6.

    [0019] Die beiden Gewebelagen 5, 6 sind an ihren Rändern miteinander verbunden und bilden einen Gewebesack 7. Im Inneren des Gewebesackes 7 ist ein Spannrahmen 8 angeordnet, auf den der Gewebesack 7 aufgezogen ist. Der Spannrahmen 8 mit dem darauf aufgezogenen Gewebesack 7 wird mittels eines Abdeckrahmens 9 über der Luftaustrittsöffnung 2 der Druckkammer 1 befestigt.

    [0020] Die aufbereitete Luft strömt aus der Luftleitung durch die Lufteintrittsöffnung 3 in die Druckkammer 1 ein und verläßt diese durch die Luftaustrittsöffnung 2. Dabei durchströmt die Luft zunächst die innere Gewebelage 5 des Gewebesacks 7 und hinterläßt auf ihrer der Druckkammer 1 zugewandten Seite eventuell mitgeführte Schmutzpartikel. Sodann durchströmt die von der inneren Gewebelage 5 gefilterte Luft die äußere Gewebelage 6, und verteilt sich dadurch noch gleichmäßiger über die gesamte Oberfläche der Luftaustrittsöffnung 2.

    [0021] Die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Ecke des Spannrahmens 8, wobei ein Winkelstück 10 vollständig im Schnitt gezeigt wird und die langen Seitenstäbe 11 nur teilweise dargestellt werden.

    [0022] In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Winkelstücke 10 Spannmittel 12 auf, durch die der Abstand von der Ecke des Winkelstückes 10 zur Seitenkante des Seitenstabes 11 vergrößert werden kann.

    [0023] Dadurch kann der auf den Spannrahmen 8 aufgezogene Gewebesack 7 aufgespannt werden. Vorzugsweise weisen die Winkelstücke 10 an ihren beiden Enden jeweils eine Zapfen 13 auf. Dieser Zapfen 13 wird in die an den Enden der langen Seitenstäbe 11 vorgesehenen Aufnahmemittel 14 eingeschoben. Die Winkelstücke 10 und die Seitenstäbe 11 können dann mittels Spannschrauben 15 relativ zueinander axial verschoben werden.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Verteilen von Luft in einem Raum, mit einer unter Überdruck stehenden Druckkammer (1), die eine großflächige Luftaustrittsöffnung (2) aufweist, welche von einem luftdurchlässigen Gewebe (4) abgedeckt ist, das zwei mit Abstand zueinander angeordnete Gewebelagen (5, 6) aufweist, die aufeinanderfolgend von dem Luftstrom durchströmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewebelagen (5, 6) an ihren Rändem miteinander verbunden sind und einen Gewebesack (7) bilden, der auf einen in seinem Inneren angeordneten Spannrahmen (8) aufgezogen ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spannrahmen (8), auf den der Gewebesack (7) aufgezogen ist, ein Abdeckrahmen (9) angeordnet ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen (8) aus Winkelstücken (10) und langen Seitenstäben (11) besteht, wobei die Winkelstücke (10) Spannmittel (12) aufweisen, durch die der Abstand von der Ecke des Winkelstückes (10) zur Seitenkante des Seitenstabes (11) vergrößert werden kann, so daß der auf den Spannrahmen (9) aufgezogene Gewebesack (7) aufgespannt wird.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (10) an ihren beiden Enden jeweils einen Zapfen (13) aufweisen, der ihn an den Enden der langen Seitenstäbe (11) vorgesehene Aufnahmemittel (14) eingeschoben wird, wobei Winkelstücke (10) und Seitenstäbe (11) mittels Spannschrauben (15) relativ zueinander axial verschiebbar sind.
     
    5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Deckenpaneel ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Apparatus for distributing air in a room, comprising a pressure chamber (1) which is under increased pressure and which has an air outlet opening (2) of large surface area which is covered by an air-permeable cloth (4) which has two spaced-apart layers of cloth (5, 6) through which the air flow flows in succession, characterised in that the two layers of cloth (5, 6) are connected together at their edges and form a cloth bag (7) which is pulled on to a stretching frame (8) arranged in its interior.
     
    2. Apparatus according to claim 1 characterised in that a cover frame (9) is arranged on the stretching frame (8) on to which the cloth bag (7) is pulled.
     
    3. Apparatus according to claim 1 characterised in that the stretching frame (8) comprises angle portions (10) and long side bars (11), wherein the angle portions (10) have stretching means (12) by which the spacing of the corner of the angle portion (10) relative to the side edge of the side bar (11) can be increased so that the cloth bag (7) which is drawn on to the stretching frame (9) is stretched.
     
    4. Apparatus according to claim 3 characterised in that at each of their two ends the angle portions (10) have a respective projection (13) which is fitted into receiving means (14) provided at the ends of the long side bars (11), wherein the angle portions (10) and the side bars (11) are axially displaceable relative to each other by means of tightening screws (15).
     
    5. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that it is in the form of a cover panel.
     


    Revendications

    1. Dispositif pour répartir l'air dans une pièce, avec une chambre de compression (1) sous surpression qui présente une ouverture de sortie d'air (2) d'une grande surface qui est recouverte par un tissu perméable à l'air (4) et qui présente deux couches de tissu (5,6) disposées à une certaine distance l'une de l'autre à travers lesquelles passe successivement le flux d'air, caractérisé en ce que les deux couches de tissu (5,6) sont reliées l'une à l'autre à leurs bords et forment un sac de tissu (7) qui est tendu sur un cadre tendeur (8) disposé à l'intérieur de celui-ci.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est disposé sur le cadre tendeur (8), sur lequel est monté le sac de tissu (7), un cadre de recouvrement (9).
     
    3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre tendeur (8) est constitué de pièces angulaires (10) et de tiges latérales longues (11), les pièces angulaires (10) présentant des moyens tendeurs (12) permettant d'agrandir l'écart du coin de la pièce angulaire (10) à l'arête latérale de la tige latérale (11) de manière à tendre le sac de tissu (7) monté sur le cadre tendeur (9).
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les pièces angulaires (10) présentent à leurs deux extrémités respectivement un ergot (13) qui est inséré dans des moyens de logement (14) prévus aux extrémités des tiges latérales longues (11), les pièces angulaires (10) et les tiges latérales (11) étant déplaçables axialement les unes par rapport aux autres par des vis de serrage (15).
     
    5. Dispositif selon l'une des revendications précedentes, caractérisé en ce que celui-ci est réalisé sous forme de panneau de plafond.
     




    Zeichnung