| (19) |
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(11) |
EP 0 767 978 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.06.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9502/364 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9600/994 (11.01.1996 Gazette 1996/03) |
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| (54) |
ELEKTRISCHE STECKVERBINDUNG
ELECTRIC PLUG CONNECTION
CONNECTEUR ELECTRIQUE A FICHES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
29.06.1994 DE 4422437 21.09.1994 DE 4433657 21.11.1994 DE 4441303
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.1997 Patentblatt 1997/16 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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97119582.1 / 0836245 |
| (73) |
Patentinhaber: VORWERK & CO. INTERHOLDING GmbH |
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42275 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRINKER, Uwe
D-42349 Wuppertal (DE)
- PSZOLA, Peter
D-53123 Bonn (DE)
- DIEUDONNE, Stephan, Peter
D-44628 Herne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Enno, Dipl.-Ing. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 352 967 AU-A- 22 277 US-A- 4 632 496
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WO-A-86/01645 US-A- 3 074 046
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung mit einer Steckeraufnahme
und einem Steckerstift, insbesondere einem im Querschnitt runden Steckerstift, wobei
die Steckeraufnahme eine Aufnahmekammer aufweist und in der Aufnahmekammer eine in
Axialrichtung komprimierbare, einzelne Windungen aufweisende Wendelfeder angeordnet
ist.
[0002] Eine derartige elektrische Steckverbindung ist aus WO-A-86/01645 in der Form bekannt,
daß in Steckrichtung vor der Wendelfeder ein in der Aufnahmekammer axial verschiebbares
Kontaktstück angeordnet ist, mit welchem der Steckerstift in stirnflächigen elektrischen
Kontakt bei einem Einsteckvorgang tritt. Weiter ist es bekannt, eine rohrförmige Steckeraufnahme
vorzusehen, auf welcher auf einer Außenfläche eine Wendelfeder aufgeschoben ist, wobei
eine Windung der Wendelfeder durch einen Durchbruch in der Steckeraufnahme sekantenartig
das Innere der Steckeraufnahme durchsetzt. Der Steckerstift wird bei einem Einsteckvorgang
durch die sekantenartig verlaufende Windung gegen eine Innenfläche der Steckeraufnahme
gedrückt, so daß auf diese Weise der gewünschte elektrische Kontakt zustande kommt.
[0003] Diese bekannten Steckverbindungen sind jeweils in verschiedener Hinsicht nicht zufriedenstellend.
Im Hinblick auf das axial verschiebbare Kontaktstück kommt es zwischen dem Kontaktstück
und dem Steckerstift nur auf einer vergleichsweise sehr geringen Fläche zu einem elektrischen
Kontakt. Es ergeben sich aufgrund der kleinen, punktförmigen Kontaktierungsfläche
ein relativ hoher Verschleiß an den Kontaktierungsflächen, da Überschlags- und Abreißfunken
sich genau im Bereich dieser Flächen bilden. Bei der Version mit der sekantenartig
verlaufenden Federwindung ergibt sich eine relativ hohe Reibung zwischen dem Steckerstift
und der Innenfläche der Steckeraufnahme. Der Verschleiß ist dabei besonders groß,
wenn unter elektrischer Belastung gesteckt und gezogen wird. Durch Abreiß- und Überschlagsfunkenbildung
im Bereich der Kontaktierung wird der mechanische Verschleiß stark gefördert.
[0004] Im Hinblick auf den vorstehend beschriebenen Stand der Technik wird eine technische
Problematik der Erfindung darin gesehen, eine elektrische Steckverbindung anzugeben,
bei welcher einerseits ein möglichst geringer Verschleiß auch bei hohen Steckzyklen
auftritt, andererseits die Steckkraft nicht zu hoch wird, dies alles bei guter und
zuverlässiger elektrischer Kontaktierung.
[0005] Diese technische Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des
Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß der Hauptdurchmesser der Windungen
größer ist als ein Außendurchmesser des Stekkerstiftes und daß eine oder wenige Kontaktwindungen
einen gegenüber dem Hauptdurchmesser kleineren Kontaktdurchmesser aufweisen, der auch
kleiner ist als der Außendurchmesser des Steckerstiftes. Erfindungsgemäß ist eine
elektrische Steckverbindung unmittelbar durch Einstecken des Steckerstiftes in die
Wendelfeder erreicht. Eine zuverlässige und reproduzierbare Kontaktierung ist hierbei
überdies dadurch erzielt, daß im Verlauf der Wendelfeder eine programmierte Engstelle
durch eine enger gelegte Windung vorgesehen ist. Aufgrund der gegebenen geometrischen
Verhältnisse schiebt sich der Stackcrstift bei einem Einsteckvorgang zuverlässig in
diese engere Windung, die Kontaktwindung, womit jedenfalls an dieser Stelle reproduzierbar
der elektrische Kontakt gegeben ist. Bevorzugt ist auch vorgesehen, daß zufolge einer
Zusammenwirkung zwischen einer solchen Kontaktwindung und einem vorderen Bereich des
Steckerstiftes die weiteren Windungen der Wendelfeder in einem vorderen bereich der
Wendelfeder in eine Kontaktanlage an den Steckerstift kommen. Dies stellt sich bspw.
dann ein, wenn das vordere Ende des Steckerstiftes konisch oder kuppelförmig sich
verjüngend ausgebildet ist. Durch die Zusammenwirkung mit der Kontaktwindung ergibt
sich der Effekt, daß die Wendelfeder sich auszubiegen versucht. Dies führt im weiteren
dazu, daß die in Steckrichtung zu der Kontaktwindung vorgelagerten Windungen der Wendelfeder
sich einseitig an den Stecker anlegen. Im Ergebnis ist an einer Vielzahl von Stellen
ein zuverlässiger elektrischer Kontakt zwischen dem Steckerstift und der Wendelfeder
erreicht. Eine solche elektrische Steckverbindung ist bevorzugt an einem Haushaltsgerät
wie einem Staubsauger oder einer Küchenmaschine ausgebildet. Bei einem Staubsauger
bspw. zum Anschluß einer einen eigenen elektrischen Antrieb aufweisenden Elektroteppichbürste.
Bezüglich eines praktischen Anwendungsfalls ist auch bspw. auf die Gm.-Anmeldung 93
18 460.3 der Anmelderin zu verweisen. Die Steckverbindung kann sowohl als Steuerkontakt
wie als Hauptstromkontakt Anwendung finden. Das erfindungsgemäße Steckersystem zeichnet
sich auch dadurch aus, daß dem in die Feder eintauchenden Steckerstift bis zum Eintreten
der Stiftspitze in die Federeinengung, die Kontaktwindung bzw. die Kontaktwindungen,
kein nennenswerter Reibungswiderstand entgegengesetzt wird. Die elektrische Erstkontaktierung
wird im Bereich der engliegenden Federwindungen der Einführungsöffnung geschlossen.
Mit dem Erreichen der Kontaktwindungen beginnt die eigentliche elektrische Kontaktierung.
Durch die sich zwischen Feder und der Spitze des Steckerstiftes aufbauende Kraft auf
einen außermittigen Punkt der Feder wird die Feder um diesen Punkt kippend abgewinkelt.
Dadurch legen sich dann in Überdeckung zu dem Steckerstift befindlichen Federwindungen
auf die Oberfläche des Steckerstiftes und bilden insgesamt eine große Kontaktierungsfläche.
Die geringe Reibung zwischen dem Steckerstift und den Federwindungen bis zur eigentlichen
Kontaktierung hält den Verschleiß during. Der notwendige Kontaktdruck zwischen der
Wendelfeder und dem Steckerstift wird einerseits von der zwischen der Kontaktwindung
und der bis zu einer hinteren Stirnfläche verbleibenden Restfeder axial, und andererseits
durch Federabkippen und Windungsanlegen an den Stift radial erreicht. Die engliegenden
Kontaktwindungen an der Einführungsöffnung ziehen als erst- bzw. letztkontaktierende
Stelle die entstehenden Überschlags- und Abreißfunken beim Stecken und Ziehen unter
elektrischer Belastung auf sich und halten den eigentlichen Kontaktierungsbereich
frei von den dabei entstehenden Abbrandspuren. Das Maß der Kontaktüberdeckung, wie
es bei Stecksystemen gemäß dem Stand der Technik angegeben wird, kann bei dem hier
beschriebenen Steckersystem mit dem Steckervorschuh gleichgesetzt werden, der zwischen
dem Erreichen der Kontaktwindung und dem Blockzustand (Knöcherung) der zwischen der
Kontaktwindung und der hinteren Stirnfläche der Aufnahmekammer verbleibenden Restfeder
möglich ist. Die typischen mechanischen Eigenschaften der Wendelfeder und die konstruktive
Auslegung des Durchmessers der Aufnahmekammer, der Aufnahmekammer und des Federeinführungsbereiches,
erlauben eine Zuführung des runden Steckerstiftes unter großem Winkelfehler, radialem
und axialem Versatz. Bei entsprechender Wahl des Federwerkstoffes und korrekter maßlichen
Abstimmung des Federkontaktsystems bleibt die Federkraft der Wendelfeder und damit
die Kontaktkraft selbst bei extremen klimatischen bedingungen bis zum Lebensdauerende
des Steckersystem erhalten. Weiter schlägt die Erfindung vor, daß die Kontaktwindung
in Einsteckrichtung des Steckerstiften zu einem hinteren Bereich der Wendelfeder versetzt
angeordnet ist. Bpsw. ist die Kontaktwindung mindestens im zweiten Drittel der Wendelfeder
ausgebildet, bevorzugt auch in der zweiten Hälfte der Wendelfeder. Es kann aber auch
im Einzelfall eine andere Anordnung vorgenommen werden, da die Position der Kontaktwindung
im Verlauf der Wendelfeder von der freien Stiftlänge, der maßlichen ungünstigsten
Toleranzkette zwischen der Steckerstiftspitze und der Kontaktwindung sowie von der
Ausgestaltung der Kontaktkammer und der Position des Kontatelementes abhängig ist.
Die Wendelfeder selbst kann in üblicher Weise aus einem Federdraht bestehen. Ein vorderes
Ende des Steckerstiftes kann verschiedenartig ausgebildet sein. Bspw. halbkugelförmig.
Bevorzugt ist eine leicht konusförmige Ausbildung des vorderen Endes des Steckerstiftes.
Die Wendelfeder insgesamt liegt geeigneterweise mit einer Vorspannung in der Steckeraufnahme
bzw. der Aufnahmekammer ein. Damit wird ein Kontaktdruck der Wendelfeder zu einem
Kontaktelement, das an einer hinteren Stirnfläche bspw. einliegt, wie weiter unten
noch im einzelnen beschrieben, aufgebaut, um eine sichere elektrische Kontaktierung
der wegführenden Litze zu gewährleisten. Wenn ein Steckerstift eingesteckt wird kann
es, in Abhängigkeit von der Vorspannung und dem Einsteckdruck zu einem Abheben der
Weidelfeder von der stirnseitigen Anlagefläche der Einführungsöffnung der Aufnahmekammer
kommen. Hingegen hebt die Wendelfeder beim Herausziehen des Steckerstiftes nicht von
der stirnseitigen Anlagefläche am Kontaktelement ab. Eine Wandung der Aufnahmekammer,
die seitlich zu der Wendelfeder angeordnet ist, erstreckt sich bevorzugt mit einem
Abstand, der mindestens etwa einem Durchmesser eines Federdrahtes, aus welchem die
Wendelfeder besteht, entspricht zu der Wendelfeder. Ein Außendurchmesser der Wendelfeder
wird beidseitig um mindestens 0,5 mm übertroffnen. Dies gilt bsw. für kleine Stiftdurchmesser;
das Federkontaktsystem kann aber auch bei abweichender Auslegung eingesetzt werden.
Dadurch wird gewährleistet, daß die Wendelfeder einem nicht zentriert herangeführten
Steckerstift ausweichen kann, zur Vermeidung einer zu schnell ansteigenden, verschleißfördernden
Reibungskraft. Ein hintere Ende der Wendelfeder ist weiter bevorzugt mit einem Kontaktelement
verbunden, das unter Durchführung durch die Aufnahmekammer in radialer Richtung einen
elektrischen Anschluß ermöglicht. Weiter kann das Kontaktelement auch in axialer Richtung
in die Aufnahmekammer eingepaßt sein. Bei dieser Ausführungsform ist die Aufnahmekammer
bevorzugt endseitig offen gestaltet. Das eingesetzte Kontaktteil, bspw. in der Aufnahmekammer
von hinten eingesetzte Kontaktteil, ersetzt so die hintere Stirnfläche der Aufnahmekammer
und bietet der Wendelfeder die Anlage am Federende. Zugleich ist hierdurch eine gute
Kontaktierung zwischen der Wendelfeder und dem Kontaktteil erreicht. Weiter kann das
Kontaktteil mit einem Crimpanschluß versehen sein, zum unmittelbaren Ancrimpen einer
Litze.
[0006] Ein weiterer Gegenstand der erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Wendelfeder
eine Spiralfeder ist, die einige Windungen aufweist, deren Durchmesser größer ist
als der Außendurchmesser des Steckerstiftes und welcher weitere Windungen aufweist,
die einen gegenüber dem Außendurchmesser des Steckerstiftes kleineren Durchmesser
aufweisen. Bei dieser Ausführungform ist die Wendelfeder also insgesamt trichterartig
ausgebildet. Auch hier kommnt es zu einer Kontaktanlage wischen dem Steckerstift und
den Windungen, deren Durchmesser gleich oder kleiner als ein Außendurchmesser des
Stekkerstiftes ist, wobei die Kontaktanlage hier über zwei, drei Windungen etwa sich
erstrecken kann. Durch eine entsprechende geometrische Auslegung der Wendelfeder und
der Länge des Steckerstiftes ist sichergestellt, daß bei einem Einsteckvorgang der
Steckerstift so weit in die Wendelfeder eingesteckt wird, daß das vordere Ende im
der angesprochenen Weise mit den engeren Windungen, den Kontaktwindungen, in Kontakt
kommt. Die Spiralfeder ist weiter auch bevorzugt radial ausweichber in der Steckeraufnahme
angeordnet.
[0007] Nachstehend ist die Erfindung des weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die
jedoch lediglich Ausführungsbeispiele darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine prinzipielle Darstellung eines in eine Wendelfeder eingeführten Steckerstiftes
mit elektrischem kontakt;
- Fig. 2
- die Wendelfeder gemäß Fig. 1 in Einzeldastel-lung;
- Fig. 3
- die Wendelfeder gemäß Fig. 2 aufgenommen in eine Aufnahmekammmer;
- Fig. 4
- Darstellung eines Einsteckvorgangs des Steckerstiftes in die Wendelfeder;
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Fig. 3, mit alternativen Kontaktelement;
- Fig. 6
- eine alternative Ausgestaltung des Gegenstandes gemäß Fig. 3;
[0008] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit bezug zu Fig. 1, eine elektrische Steckverbindung
1, die aus einer Wendelfeder 2 und einem Stecketstift 3 besteht. Die Wendelfeder 2
und der Steckerstift 3 sind elektrisch leitfähig. Durch Einstecken des Steckerstiftes
3 in die Wendelfeder 2 kann ein elektrischer Stromkreis 4 geschlossen werden.
[0009] Wesentlich ist, daß die Wendelfeder 2, wie sich auch insbesondere aus Fig. 2 ergibt,
überwiegend Windungen 5 eines gleichen (inneren) Hauptdurchmessers dh aufweist. Weiter
weist die Wendelfeder 2 aber auch Kontaktwindungen 6 auf, die einen gegenüber dem
Hauptdurchmesser kleineren Kontaktmesser dk aufweisen. Der Hauptdurchmesser dh ist
um ein weniges größer als ein Außendurchmesser d des Steckerstiftes 3, während ein
Kontaktdurchmesser dk kleiner ist als der Durchmesser d des Steckerstiftes 3.
[0010] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Wendelfeder 2 in einer Aufnahmekammer 7 angeordnet
ist. Die Wendelfeder 2 ist in die Aufnahmekammer 7 mit Vorspannung eingelegt, so daß
sie an der vorderen Stirnfläche 8 bzw. der hinteren Stirnfläche 9 der Aufnahmekammer
7 mit Vorspannung anliegt. Das Anliegen an der hinteren Stirnfläche kann vermittels
eines bzw. auf einem Kontaktelement 10 gegeben sein, das nachstehend noch näher beschrieben
ist.
[0011] Weiter ist von Bedeutung, daß die Wendelfeder 2 derart in die Aufnahmekammer 7 engelegt
ist, daß sich zu einer Seitenwand 11 der Aufnahmekammer 7 ein radialer Freistand a
ergibt.
[0012] Die Aufnahmekammer 7 kann bspw. im Kunststoffspritzverfahren - gegebenenfalls zweiteilig
zum Einlegen der Wendelfeder 2 - hergestellt sein. Außenseitig besitzt die Aufnahmekammer
7, einem vorderen Ende dei Wendelfeder 2 zugeordnet, einen Einführtrichter 12, der
in eine Einführöffnung 13 mündet. Die Einführöffnung 13 besitzt etwa einen Durchmesser,
der einem Hauptdurchmesser dh der Windungen 5 entspricht.
[0013] In Fig. 4 ist der Vorgang beim Einstecken eines Steckstiftes in die Wendelfeder und
der sich ergebende Kontaktzustand im einzelnen verdeutlicht.
[0014] Aus der oberen Darstellung ist zunächst ersichtlich, daß der Steckerstift 3 so weit
in die Wendelfeder eingesteckt wird, daß diese sich jedenfalls im Bereich ihrer freien
Endwindungen 5° (etwas) zusammendrückt. Aufgrund der Geometrie der Kontaktwindungen
6 stellt sich bei eingeführtem Steckerstift 3 gemäß Fig. 4 eine Versetzung zwischen
der Längsachse a" des Steckerstiftes 3 und der Mittelachse a' der - unbeeinflußten
- Wendelfeder ein. Aufgrund der gegebenen Geometrie, der kuppelförmigen Ausgestaltung
einer Spitze des Steckerstiftes im und der naturgemäß schräg zur Mittelachse a' verlaufenden
Kontaktwindungen 6 ergibt sich noch der wesentliche Effekt, daß die Wendelfeder 2
sich auszubiegen sucht. Diese Ausbiegung kann aber nur zu einem geringen Ausmaß erfolgen,
was dazu führt, daß die Mittelachse a' der Wendelfeder 2 verschoben wird und hierdurch
auch einen Vielzahl von Hauptwindungen 5, die in Überdeckung zu dem Steckerstift 3
sind, einseitig, bei der dargestellten Ausführungsform in ihrem unteren Bereich, zur
Anlage an den Steckerstift 3 kommen. Insgesamt sind damit eine Vielzahl von Windungen,
sowohl die Kontaktwindungen 6 wie auch Hauptwindungen 5, in elektrischem Kontakt zu
dem Steckerstift 3. Es ist eine sehr gute Kontaktierung sichergestellt.
[0015] Eine leitende Verbindung zwischen der Wendelfeder 2 und einer Spannungsquelle 14
(vgl. Fig. 1) des Stromkreises 4 kann im einzelnen durch das bereits angesprochene
Kontaktelement 10 (vgl. Fig. 3) erreicht werden. Dieses Kontaktelement 10 besitzt
eine plättchenförmige Kontaktfläche 14, die durch eine radiale Öffnung 15 in der Aufnahmekammer
7 in diese hineingesteckt ist. Sie liegt vor der hinteren Stirnwand 9 der Aufnahmekammer
7. Die Wendelfeder 2 ist in - vorderseitiger - Druckanlage auf das Plättchen 14. Ein
abgespreizter Rastfuß 14' des Kontaktelementes 10 kann in eine Ausnehmung 16 der Aufnahmekammer
7 eingelegt sein.
[0016] Bei der Ausführungsform der Fig. 5 ist alternativ ein Kontaktelement 18 vorgesehen,
das abgespreizte Rastfüße 19 aufweist, die sich in entsprechenden Aussparungen der
Innenwandung der Aufnahmekamrner 7 abstützen. Durch die Vorspannung der Wendelfeder
2 ist so eine gesicherte Lage des Kontaktelementes 18 gegeben. Zusätzlich kann noch
eine Einbaubegrenzung durch eine stirnflächige Stufe 21 der Aufnahmekammer 7 vorgesehen
sein. Auch an das Kontaktelement 18 schließt sich eine Crimpverbindungsstelle 20 an,
in welcher in gleicher Weise eine Litze 17 crimpverbunden sein kann. Das Kontaktelement
18 ist insgesamt in seinem Querschnitt an den Innenquerschnitt der Aufnahmekammer
7 angepaßt ausgebildet, also bspw. kreisförmig.
[0017] Ben einer Ausführungsform der elektrischen Steckverbindung gemäß Fig. 6 ist die Wendelfeder
als Spiralfeder 22 ausgebildet. Sie verjüngt sich von einem größten Durchmesser D1
an ihrem Anfang zu einem kleinsten Durchmesser D2 an ihrem Ende. Der Steckerstift
3 ist derart in die Spiralfeder 22 eingeführt, daß die größeren Durchmesser der Wendel
der Spiralfeder 22 nicht an dem Steckerstift 3 anliegen, einige der kleineren Wendel
mit kleinerem Durchmesser jedoch anliegen.
1. Elektrische Steckverbindung (1) mit einer Steckeraufnahme (7) und einem Steckerstift
(3), insbesondere einem im Querschnitt runden Steckerstift (3), wobei die Steckeraufnahme
(7) eine Aufnahmekammer aufweist und in der Aufnahmekammer eine in axialer Richtung
komprimierbare, einzelne Windungen (5, 6) aufweisende Wendelfeder (2) angeordnet ist,
wobei die Windungen (5) überwiegend einen gleichen Hauptdurchmesser (dh) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptdurchmesser (dh) größer ist als ein Außendurchmesser
(d) des Steckerstiftes (3) und daß eine oder wenige Kontaktwindungen (6) einen gegenüber
dem Hauptdurchmesser (dh) kleineren Kontaktdurchmesser (dk) aufweisen, der auch kleiner
ist als der Außendurchmesser (d) des Steckerstiftes (3).
2. Elektrische Steckverbindung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zufolge
einer Zusammenwirkung zwischen einer Kontaktwindung (6) und einem vorderen Bereich
des Steckerstiftes (3) die Windungen (5) in einem vorderen Bereich der Wendelfeder
(2) in eine Kontaktanlage an den Stekkerstift (3) kommen.
3. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontatwindung (6) in Einsteckrichtung des Steckerstiftes
(3) zu einem hinteren Bereich der Wendelfeder (3) versetzt angeordnet ist.
4. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein vorderes Ende des Steckerstiftes (3) konusförmig ausgebildet
ist.
5. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelfeder (2) mit Vorspannung in der Aufnahmekammer
(7) einliegt.
6. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelfeder (2) nur stirnseitig in der Aufnahmekammer
(7) anliegt.
7. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Wandung der Aufnahmekammer (7) mit einem seitlich
zu der Wendelfeder (2) angeordneten Abstand (a) angeordnet ist, der mindestens etwa
einem Durchmesser des Federdrahtes, aus welchem die Wendelfeder (2) besteht, entspricht.
8. Elektrische Steckverbindung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein hinteres Ende der Wendelfeder (2) mit einem Kontaktelement
(10) verbunden ist, das unter Durchführung durch die Steckeraufnahmekammer (7) in
radialer Richtung einem elektrischen Anschluß ermöglicht.
9. Elektrische Steckverbindung (1) mit einer Steckeraufnahme (7) und einem Steckerstift
(3), insbesondere einen im Querschnitt runden Steckerstift (3), wobei die Steckeraufnahme
(7) eine Aufnahmekammer aufweist und in der Aufnahmekammer eine in axialer Richtung
komprimierbare, einzelne Windungen (5) aufweisende Wendelfeder (2) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelfeder eine Spiralfeder (22) ist, die einige
Windungen aufweist, deren Durchmesser größer ist als ein Außendurchmesser des Steckerstiftes
(3), und welche weiter Windungen aufweist, die einen gegenüber dem Außendurchmesser
des Steckerstiftes (3) kleineren Durchmesser aufweisen.
10. Elektrische Steckverbindung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder
(22) radial ausweichbar in der Steckeraufnahme (7) angeordnet ist.
1. Electrical plug connection (1) with a socket (7) and a plug pin (3), particularly
a plug pin (3) which is round in cross-section, the socket (7) having a receiving
chamber, and there being located in the receiving chamber a coiled spring (2) which
is compressible in an axial direction and has individual windings (5,6), the windings
(5) predominantly having an identical main diameter (dh), characterised in that the
main diameter (dh) is greater than an outer diameter (d) of the plug pin (3), and
in that one or a few contact windings (6) have a contact diameter (dk) smaller in
relation to the main diameter (dh), and which is also smaller than the outer diameter
(d) of the plug pin (3).
2. Electrical plug connection (1) according to claim 1, characterised in that as a consequence
of an interplay between a contact winding (6) and a forward area of the plug pin (3),
the windings (5) come into a contact position on the plug pin (3) in a forward area
of the coiled spring (2).
3. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the contact winding (6), in the insertion direction of the plug pin (3), is
offset to a rear area of the coiled spring (3).
4. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that a forward end of the plug pin (3) is conical in form.
5. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the coiled spring (2) lies in the receiving chamber (7) with a bias tension.
6. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the coiled spring (2) abuts only on the end face in the receiving chamber
(7).
7. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that a wall of the receiving chamber (7) is located at a spacing (a) located laterally
to the coiled spring (2), said spacing corresponding at least roughly to a diameter
of the spring wire of which the coiled spring (2) consists.
8. Electrical plug connection (1) according to one or more of the preceding claims, characterised
in that a rear end of the coiled spring (2) is connected to a contact member (10)
which, passed through the plug receiving chamber (7), enables an electrical connection
in the radial direction.
9. Electrical plug connection (1) with a socket (7) and a plug pin (3), particularly
a plug pin (3) with a round cross-section, the socket (7) having a receiving chamber
and a coiled spring (2), compressible in the axial direction and having individual
windings (5), being located in the receiving chamber, characterised in that the coiled
spring is a spiral spring (22), which has some windings whose diameter is greater
than an outer diameter of the plug pin (3), and which has further windings, which
have a smaller diameter in relation to the outer diameter of the plug pin (3).
10. Electrical plug connection (1) according to claim 9, characterised in that the spiral
spring (22) is disposed in the socket (7) so as to yield radially.
1. Liaison électrique à enfichage (1) avec un logement d'enfichage (7) et une broche
d'enfichage (3), en particulier une broche d'enfichage (3) à section transversale
ronde, dans laquelle le logement d'enfichage (7) comporte une chambre de réception
et un ressort hélicoïdal (2) présentant des enroulements individuels (5, 6) susceptibles
d'être comprimés dans la direction axiale est disposé dans la chambre de réception,
les enroulements (5) présentant principalement le même diamètre principal (dh), caractérisée
en ce que le diamètre principal (dh) est supérieur au diamètre extérieur (d) de la
broche d'enfichage (3), et en ce qu'un ou quelques enroulements de contact (6) ont
un diamètre de contact (dk) inférieur au diamètre principal (dh), le diamètre de contact
(dk) étant également inférieur au diamètre extérieur (d) de la broche d'enfichage
(3).
2. Liaison électrique à enfichage (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que,
grâce à une coopération entre un enroulement de contact (6) et une zone avant de la
broche d'enfichage (3), les enroulements (5) se trouvant dans une zone avant du ressort
hélicoïdal (2) viennent en appui de contact sur la broche d'enfichage (3).
3. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'enroulement de contact (6) est disposé de façon décalée dans
la direction d'enfichage de la broche d'enfichage (3), par rapport à une zone arrière
du ressort hélicoïdal (3).
4. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une extrémité avant de la broche d'enfichage (3) est réalisée
selon une forme conique.
5. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le ressort hélicoïdal (2) est disposé avec une pré-contrainte
dans la chambre de réception (7).
6. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le ressort hélicoïdal (2) appuie seulement du coté frontal
dans la chambre de réception (7).
7. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une paroi de la chambre de réception (7) est placée avec un
espacement (a), disposé latéralement par rapport au ressort hélicoïdal (2), espacement
correspondant au moins approximativement à un diamètre du fil de ressort, à partir
duqucl est réalisé le ressort hélicoïdal (2).
8. Liaison électrique à enfichage (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une extrémité arrière du ressort hélicoïdal (2) est reliée à
un élément de contact (10) qui permet, par passage à travers la chambre de réception
d'enfichage (7), d'établir un raccordement électrique en direction radiale,
9. Liaison électrique à enfichage (1) comportant un logement d'enfichagr (7) et une broche
d'enfichage (3), en particulier une broche d'enfichage (3) à section transversale
ronde, le logement d'enfichage (7) présentant une chambre de réception et dans la
chambre de réception étant disposé un ressort hélicoïdal présentant des enroulements
individuels (5) susceptibles d'être comprimés dans la direction axiale, caractérisée
en ce que le ressort hélicoïdal est un ressort spiral (22) qui présente quelques enroulements
dont le diamètre est supérieur au diamètre extérieur de la broche d'enfichage (3)
et qui présente d'autres enroulements qui ont un diamètre inférieur au diamètre extérieur
de la broche d'enfichage (3).
10. Liaison électrique à enfichage (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que
le ressort spiral (22) est disposé de façon à pouvoir se déformer radialement dans
le logement d'enfichage (7).