[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbereitungsvorrichtung für Heißschmelzkleber zum Aufbringen
eines Heißschmelzklebers auf ein Substrat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Aufbereitungsvorrichtungen werden dazu verwendet, zunächst den in Form
beispielsweise eines Granulats oder dgl. vorliegenden Heißschmelzkleber durch Erhitzen
in einen zähflüssigen Aggregatzustand zu überführen, damit dieser auf ein Substrat
oder dgl. unter Entfaltung seiner Klebeeigenschaft z.B. als Raupe aufgebracht werden
kann. Anschließend wird der verflüssigte Heißschmelzkleber durch eine an der Aufbereitungsvorrichtung
vorgesehene Pumpe und ggf. dort vorhandene Ventileinrichtungen zu einem oder mehreren
an der Aufbereitungsvorrichtung anschließbaren Schläuchen oder dgl. gefördert. Mittels
den Schläuchen kann dann der Heißschmelzkleber auf das mit Heißschmelzkleber zu versehende
Substrat aufgebracht werden.
[0003] Diese Aufbereitungsvorrichtungen für Heißschmelzkleber müssen von Zeit zu Zeit gereinigt,
gewartet und/oder ggf. repariert werden. Daher werden bei dem Entwurf derartiger Aufbereitungsvorrichtungen
neben der Erfüllung der gesetzten Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsdaten noch zwei
weitere sich widersprechende Forderungen an den Konstrukteur gestellt. Zum einen sollen
solche Aufbereitungsvorrichtungen möglichst kompakt bauend ausgelegt sein, insbesondere
bei mobilen Aufbereitungsvorrichtungen, und andererseits die vorstehend genannten
Arbeiten unterstützen. Für die letzte Anforderung ist es besonders wichtig, daß das
Wartungs- und Reinigungspersonal ohne größere Demontagearbeiten an die jeweiligen
zu wartenden bzw. zu reinigenden Bau- und Funktionsgruppen einer Aufbereitungsvorrichtung
gelangen kann. Dies hat bei den in der Praxis bekannten Aufbereitungsvorrichtungen
dazu geführt, daß deren einzelne Bau- und Funktionsgruppen jeweils einen verhältnismäßig
großen Abstand zueinander aufweisen, damit nach Abnahme der Verkleidung im Bereich
der zu reinigenden bzw. zu wartenden Bau- und Funktionsgruppe das Reinigungs- und
Wartungspersonal ohne die Notwendigkeit, die Verkleidung in anderen Bereichen der
Aufbereitungsvorrichtung abnehmen zu müssen, an diese gelangen kann. Neben der hierdurch
bedingten Ausbildung von mehreren "Einzelgehäusen" an einer einzigen Aufbereitungsvorrichtung
und einem dementsprechend hohen Bedarf an Verkleidungsmaterial führt diese Ausgestaltung
dazu, daß die vorstehend genannte Forderung nach einem kompakten Aufbau der Aufbereitungsvorrichtung
nicht erfüllt wird.
[0004] Weiterhin müssen bei den so ausgebildeten, bekannten Aufbereitungsvorrichtungen die
Verkleidungsbestandteile der Gehäuse entweder vollständig von der Aufbereitungsvorrichtung
abgenommen oder aber mit einem Scharnier oder dgl., mit dem sie mit dem übrigen Gehäuse
verbunden sind, versehen werden. Dies führt im ersten Fall zu einem erhöhten Handhabungsaufwand,
da bei jeder durchzuführenden Wartungs-, Reparatur- und/oder Reinigungsarbeit die
Verkleidung von dem Gehäuse gelöst und zur Seite sowie nach Beendigung der Arbeit
von dort wieder aufgenommen und an dem Gehäuse angebracht werden muß. Im anderen Fall
führt dies zu einem erhöhten Herstellungsaufwand, da Scharniere oder dgl. zusätzlich
vorgesehen werden müssen. Weiterhin besteht bei Arbeiten, die die gesamte Aufbereitungsvorrichtung
betreffen, ein hoher Zeitbedarf für die vollständige Entfernung sämtlicher Verkleidungen
an der Aufbereitungsvorrichtung.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufbereitungsvorrichtung für Heißschmelzkleber
der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem kompakten Aufbau die Durchführung
von Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten unterstützt.
[0006] Die vorstehende Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch den
in der Horizontalebene bewegbaren Gehäuseabschnitt besteht die Möglichkeit, durch
eine einzige Bewegung eine oder mehrere zu reinigende bzw. zu wartende Bau- und Funktionsgruppen
der Aufbereitungsvorrichtung freizulegen. Je nach Ausbildung des Gehäuseabschnitts
kann dabei eine Zugänglichkeit an die zu reinigende bzw. zu wartende Bau- und Funktionsgruppe
von mehreren Seiten erzielt werden, so daß eine Behinderung durch andere Bau- und
Funktionsgruppen bzw. Gehäuseteile nicht vorhanden ist. Daher ermöglicht die vorgeschlagene
Lösung einen äußerst kompakten Aufbau der Aufbereitungsvorrichtung. Weiterhin wird
erheblicher Handhabungsaufwand eingespart, da, je nach Ausgestaltung des bewegbaren
Gehäuseabschnitts, mit einer einzigen Bewegung eine oder mehrere zu wartende bzw.
zu reinigende Bau- und Funktionsgruppen freigelegt werden. Auch durch die nicht mehr
vorhandene Notwendigkeit, Verkleidungsteile von der Aufbereitungsvorrichtung nicht
nur lösen sondern auch beiseite legen zu müssen, wird dabei Handhabungsaufwand eingespart.
Insgesamt gestattet also die vorgeschlagene Lösung dem Konstrukteur einer Aufbereitungsvorrichtung,
diese so kompakt wie nur irgend möglich zu gestalten, ohne daß die von Zeit zu Zeit
notwendigen Wartungs-, Reinigungs- und/oder ggf. durchzuführenden Reparaturarbeiten
beeinträchtigt werden.
[0007] Der bewegbare Gehäuseabschnitt kann sowohl eine Schwenkbewegung als auch eine Linearbewegung
mittels der Bewegungsführungseinrichtung in der Horizontalebene ausführen. Im Falle
einer Schwenkbewegung in der Horizontalebene kann die Bewegungsführungseinrichtung
beispielsweise als ein sich im wesentlichen vertikal erstreckendes Scharnier ausgebildet
sein. Ebenso besteht die Möglichkeit, daß der in der Horizontalebene bewegbare Gehäuseabschnitt
eine Kombination aus einer Linear- und einer Schwenkbewegung ausführt.
[0008] Die Bewegungsführungseinrichtung kann ganz unterschiedlich ausgestaltet sein. So
besteht beispielsweise die Möglichkeit, daß die Bewegungsführungseinrichtung ähnlich
einer Schubladenführung ausgebildet ist. Dabei kann die Bewegungsführungseinrichtung
an dem Fundament angeordnete Laufschienen sowie von den Laufschienen geführte an dem
Gehäuseabschnitt angeordnete Führungselemente aufweisen. Besonders vorteilhaft ist
es hierbei, wenn die Bauteile der Bewegungsführungseinrichtung einen leichtgängigen
Lauf des bewegbaren Gehäuseabschnittes gestatten.
[0009] Ein besonders kompakter Aufbau der Aufbereitungsvorrichtung läßt sich dadurch erzielen,
daß der bewegbare Gehäuseabschnitt wenigstens eine Bau- und Funktionsgruppe der Aufbereitungsvorrichtung
aufnimmt. Hierbei kann es sich um eine Bau- und Funktionsgruppe der Aufbereitungsvorrichtung
handeln, die gar nicht oder äußerst selten gewartet bzw. gereinigt werden muß, wie
dies beispielsweise bei der elektrischen Steuereinrichtung der Aufbereitungsvorrichtung
der Fall ist. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht dann, daß Bau- und Funktionsgruppen
der Aufbereitungsvorrichtung übereinander angeordnet werden können. Zum Beispiel kann
die elektrische Steuereinrichtung über dem elektrischen Antrieb für die Pumpe der
Aufbereitungsvorrichtung vorgesehen werden. Durch Zur-Seite-Bewegen des diese Bau-
und Funktionsgruppe aufnehmenden Gehäuseabschnitts, an dem ggf. weitere Verkleidungsteile
zum Verkleiden der unter oder über dem bewegbaren Gehäuseabschnitt angeordneten Bau-
und Funktionsgruppe angebracht sein können, kann die von dem bewegbaren Gehäuseabschnitt
bzw. von der von ihm aufgenommenen Bau- und Funktionsgruppe während des Betriebes
der Aufbereitungsvorrichtung verdeckte Bau- und Funktionsgruppe ohne Schwierigkeit
gewartet werden.
[0010] Damit bei zum Beispiel Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten trotz zur Seite bewegten,
die elektrische Steuereinrichtung aufnehmenden Gehäuseabschnitt eine Überprüfung der
Funktionsfähigkeit der einzelnen Bau- und Funktionsgruppen der Aufbereitungsvorrichtung
möglich ist, kann weiterhin vorgesehen sein, daß zwischen dem bewegbaren Gehäuseabschnitt
sowie den Bau- und Funktionsgruppen elektrische Kabelverbindungen in einer Länge vorgesehen
sind, daß eine elektrische Leitungsverbindung zwischen der Steuereinrichtung sowie
den Bau- und Funktionsgruppen bei in der Gehäusefreigabeposition befindlichen Gehäuseabschnitt
aufrechterhalten bleibt.
[0011] Das Gehäuse selbst kann wiederum ganz unterschiedliche Formen aufweisen. Ist beispielsweise
in dem in der Horizontalebene bewegbaren Gehäuseabschnitt eine Bau- und Funktionsgruppe,
insbesondere die elektrische Steuereinrichtung der Aufbereitungsvorrichtung, aufgenommen,
so kann die Anordnung der übrigen Bau- und Funktionsgruppen nicht nur neben dem bewegbaren
Gehäuseabschnitt sondern auch unter diesem vorgesehen werden, wie dies vorstehend
bereits dargelegt wurde. Insbesondere kann eine Pumpenantriebseinrichtung sowie ggf.
sogar die Pumpe selbst unter dem bewegbaren Gehäuseabschnitt vorgesehen werden. In
einem solchen Fall kann der unbewegliche Gehäuseabschnitt eine, von der Seite betrachtet,
L-förmige Gestalt aufweisen, wobei der horizontal verlaufende Schenkel des L-förmigen,
unbeweglichen Gehäuseabschnitts dabei zum Beispiel zur Verkleidung der Pumpenantriebseinrichtung
sowie ggf. der Pumpe dienen kann, wogegen der vertikal verlaufende Schenkel des L-förmigen,
unbeweglichen Gehäuseabschnitts als Verkleidung für einen Vorratsbehälter für den
Heißschmelzkleber, eine Heizeinrichtung sowie eine ggf. vorhandene Ventileinrichtung
dienen kann. Demgegenüber kann dann der bewegbare Gehäuseabschnitt im wesentlichen
eine, von der Seite betrachtet, rechteckförmige Gestalt besitzen. Ist der bewegbare
Gehäuseabschnitt in seiner Gehäuseschließposition, so kann dann das Gesamtgehäuse
eine im wesentlichen rechteckförmige Gestalt aufweisen. Ebenso besteht die Möglichkeit,
daß sowohl der unbewegbare als auch der bewegbare Gehäuseabschnitt des Gehäuses eine
jeweils, von der Seite betrachtet, rechteckförmige Gestalt besitzen können.
[0012] Damit die erfindungsgemäße Aufbereitungsvorrichtung an verschiedenen Orten zum Einsatz
gebracht werden kann, kann weiterhin vorgesehen sein, daß das Fundament mit Rädern
oder dgl. versehen ist.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie ein Ausführungsbeispiel werden nachstehend
anhand der Zeichnung gezeigt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Aufbereitungsvorrichtung
mit einem in einer Gehäuseschließposition befindlichen bewegbaren Gehäuseabschnitt;
und
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Aufbereitungsvorrichtung mit dem in eine
Gehäusefreigabeposition verschobenen bewegbaren Gehäuseabschnitt.
[0014] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte, erfindungsgemäße Aufbereitungsvorrichtung 10
weist ein Fundament 20, Bau- und Funktionsgruppen 30-40, ein Gehäuse 50 sowie eine
Bewegungsführungseinrichtung 60 auf.
[0015] Die Bau- und Funktionsgruppen 30-40 enthalten einen Vorratsbehälter 30, der zur Aufnahme
des beispielsweise als Granulat vorliegenden Heißschmelzklebers dient. Am Boden des
Behälters 30 ist eine durch im wesentlichen vertikal ausgerichtete, beheizbare Rippen
ausgestaltete Heizeinrichtung 32 vorgesehen, die zum Verflüssigen des in dem Behälter
30 eingefüllten Heißschmelzklebergranulats dient. Der so verflüssigte Heißschmelzkleber
wird mittels einer Pumpe 34 und einer Ventileinrichtung 36 an einen oder mehrere,
in Figur 1 durch Phantomlinien angedeuteten Schläuche S oder dgl. abgegeben. Die Pumpe
34 wird durch einen Elektromotor 38 angetrieben, der ebenfalls auf dem Fundament 20
angeordnet ist. Die gesamte Aufbereitungseinrichtung 10 wird durch eine Steuereinrichtung
40 gesteuert.
[0016] Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, besteht das Gehäuse 50 aus einem unbeweglichen
Gehäuseabschnitt 52, der von der Seite betrachtet, im wesentlichen rechteckförmig
ist, sowie einem beweglichen Gehäuseabschnitt 54, der, von der Seite betrachtet, ebenfalls
rechteckförmig ist. Der unbewegliche Gehäuseabschnitt 52 umschließt den Vorratsbehälter
30, die Heizeinrichtung 32, die Pumpe 34 sowie die Ventileinrichtung 36 der Aufbereitungsvorrichtung
10. Demgegenüber nimmt der bewegliche Gehäuseabschnitt 54 die elektrische Steuereinrichtung
40 auf. Unterhalb der Steuereinrichtung 40 ist der Elektromotor 38 angeordnet. Wie
insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, sind am unteren Ende des bewegbaren Gehäuseabschnitts
54 Verkleidungsteile 54a vorgesehen, die in der Gehäuseschließposition des bewegbaren
Gehäuseabschnitts 54 den Elektromotor 38 so umschließen, daß dieser von außen nicht
mehr zugänglich ist.
[0017] Der bewegliche Gehäuseabschnitt 54 und das Fundament 20 bzw. der unbewegliche Gehäuseabschnitt
52 sind über die Bewegungsführungseinrichtung 60 miteinander verbunden. Die Bewegungsführungseinrichtung
60 umfaßt an dem Fundament 20 angebrachte, im wesentlichen horizontal verlaufende
Schienen 62, in die Führungsglieder 64 des bewegbaren Gehäuseabschnitts 54 eingreifen.
Mittels der Bewegungsführungseinrichtung 60 ist der bewegbare Gehäuseabschnitt 54
in einer Horizontalebene aus einer in Figur 1 gezeigten Gehäuseschließposition in
eine in Figur 2 gezeigte Gehäusefreigabeposition reversibel verschiebbar.
[0018] Es ist noch zu bemerken, daß der unbewegliche Gehäuseabschnitt 52 an seinem oberen
Ende einen um eine Horizontalachse 56a schwenkbaren Deckel 56 aufweist, der zum Einfüllen
des Heißschmelzklebergranulats in den Vorratsbehälter 30 dient (vgl. Fig. 2). Weiterhin
ist noch zu bemerken, daß an dem unbeweglichen Gehäuseabschnitt 52 ein Griff 58 angebracht
ist. Das Gehäuse 50 bzw. die Bestandteile des Gehäuses 50 können sowohl aus Blech
als auch aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein. Das Fundament 20 kann aus Profil-
oder Hohlprofilteilen aufgebaut sein und ggf. mit einer durchgehenden Plattform versehen
sein. Auch ist anzumerken, daß die Aufbereitungsvorrichtung 10 an ihrer Außenseite
sowohl an dem unbewegbaren als auch an dem bewegbaren Gehäuseabschnitt 52, 54 mit
Bedienungselementen zur Steuerung der Aufbereitungsvorrichtung 10 ausgestattet sein
kann. Schließlich ist noch zu bemerken, daß das Fundament 20 an seiner Unterseite
mit Rädern versehen sein kann.
[0019] Zur Durchführung von zum Beispiel Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten wird der
bewegbare Gehäuseabschnitt 54 aus seiner in Figur 1 gezeigten Gehäuseschließposition
mittels der Bewegungseinrichtung 60 in die in Figur 2 gezeigte Gehäusefreigabeposition
bewegt. Hierdurch ist sowohl der Elektromotor 62 als auch die Pumpe 34, die Ventileinrichtung
36, die zwischen Elektromotor 38 und Pumpe 34 ggf. vorhandene Kupplung und der Vorratsbehälter
30 mit der Heizeinrichtung 32 für die Durchführung von Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten
zugänglich. Nach Abschluß der Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten wird der bewegbare
Gehäuseabschnitt 54 aus der in Figur 2 gezeigten Freigabeposition in die in Figur
1 gezeigte Gehäuseschließposition bewegt.
[0020] Es ist noch anzumerken, daß in den Figuren 1 und 2 Kabelverbindungen zwischen dem
Elektromotor 38, der Heizeinrichtung 32, der Pumpe 36 usw. einerseits und der Steuereinrichtung
40 andererseits lediglich aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt, gleichwohl
aber vorhanden sind.
1. Aufbereitungsvorrichtung für Heißschmelzkleber zum Aufbringen von Heißschmelzkleber
auf ein Substrat oder dgl., deren Bau- und Funktionsgruppen (30-40) auf einem gemeinsamen
Fundament (20) angeordnet sind, an dem Gehäuseteile (50) angebracht sind, die zusammen
mit dem Fundament (20) die Bau- und Funktionsgruppen (30-40) allseitig umschließen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bau- und Funktionsgruppen (30-40) von einem ihnen gemeinsamen Gehäuse (50)
zusammen mit dem Fundament (20) umschlossen werden, und daß wenigstens ein Gehäuseabschnitt
(54) des Gehäuses (50) zum zumindest teilweisen Freigeben der Bau- und Funktionsgruppen
(30-40) aus einer Gehäuseschließposition (Figur 1) in einer Horizontalebene gegenüber
dem Fundament (20) und/oder dem übrigen Gehäuse (50) reversibel in eine Gehäusefreigabeposition
(Figur 2) mittels einer sowohl mit diesem Gehäuseabschnitt (54) als auch mit dem Fundament
(20) und/oder dem übrigen Gehäuse (50) verbundenen Bewegungsführungseinrichtung (60)
bewegbar ist.
2. Aufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Gehäuseabschnitt (54) mittels der Bewegungsführungseinrichtung
(60) eine Linearbewegung ausführt.
3. Aufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsführungseinrichtung (60) ähnlich einer Schubladenführung ausgebildet
ist.
4. Aufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsführungseinrichtung (60) an dem Fundament (20) angeordnete Laufschienen
(62) sowie von den Laufschienen (62) geführte, an dem bewegbaren Gehäuseabschnitt
(54) angeordnete Führungselemente (64) aufweist.
5. Aufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Gehäuseabschnitt (54) wenigstens eine Bau- und Funktionsgruppe
(30-40) der Aufbereitungsvorrichtung (10) aufnimmt.
6. Aufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die von dem bewegbaren Gehäuseabschnitt (54) aufgenommene Bau- und Funktionsgruppe
die elektrische Steuereinrichtung (40) der Aufbereitungsvorrichtung (10) ist.
7. Aufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem bewegbaren Gehäuseabschnitt (54) sowie den Bau- und Funktionsgruppen
(30-40) elektrische Kabelverbindungen in einer Länge vorgesehen sind, daß eine elektrische
Leitungsverbindung zwischen der Steuereinrichtung (40) sowie den Bau- und Funktionsgruppen
(30-40) bei dem in der Gehäusefreigabeposition (Figur 2) befindlichen, bewegbaren
Gehäuseabschnitt (54) aufrechterhalten bleibt.
8. Aufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament (20) sowie der unbewegbare Gehäuseabschnitt (52), im vertikalen
Querschnitt betrachtet, L-förmig ausgebildet ist und daß der bewegbare Gehäuseabschnitt
(54) in der Gehäuseschließposition (Figur 1) den unbewegbaren Gehäuseabschnitt (52)
sowie das Fundament (20) zu einem im wesentlichen rechteckförmigen Gehäuse (50) ergänzt.
9. Aufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament (20) mit Rädern (R) oder dgl. versehen ist.