[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise mit dem Gegenstand der DE 42 14 019
bekannt geworden.
[0002] Bei dieser bekannten Veröffentlichung soll der zu hebende Schiffskörper auf ein Schwimmkissen
auffahren, welches Schwimmkissen nachfolgend aufgepumpt wird, um den Schiffskörper
aus dem Wasser herauszuheben.
[0003] Mit dem Gegenstand der DE 44 26 194 ist eine weitere Vorrichtung zum Heben von Booten
im Wasser bekannt geworden, bei dem das bekannte Schwimmkissenprinzip zusätzlich noch
mit einer magnetischen Haltevorrichtung kombiniert ist, welche Haltevorrichtung mit
entsprechenden Magnetplatten sich an einen (metallischen) Bootskörper anlegen und
dort befestigen soll.
[0004] Mit dem DE-GM 93 12 336 ist eine weitere Vorrichtung bekannt geworden, die ebenfalls
auf dem Prinzip der flutfähigen und lüftbaren Schwimmkörper besteht.
[0005] Allen Ausführungsformen ist die Aufgabe gemeinsam, daß man einen im Wasser schwimmenden
Schiffskörper aus dem Wasser herausheben will, um den Schiffskörper während seiner
Ruhezeit über die Wasserlinie zu heben.
[0006] Dieses Konzept hat große Vorteile in Bezug auf das Winterlager, nachdem derartige
Boote, die mit den bekannten Vorrichtungen verwendet werden, nicht mehr auf das trockene
herausgeholt werden müssen. Ebenso haben diese Konstruktionen Vorteile, weil der Unterwasseranstrich
nur während der tatsächlichen Einsatzdauer des Schiffskörpers im Wasser beansprucht
wird.
[0007] Bei den bekannten Vorrichtungen besteht jedoch der Nachteil, daß diese den Schiffskörper
nicht sicher genug gegen Umfallen halten; es fehlt insbesondere die Stabilität beim
Aufpumpen des Schiffskörpers, d.h. also während des Anhebens des Schiffskörpers aus
dem Wasser.
[0008] Insbesondere bei der Vorrichtung nach der DE 42 14 019 befindet sich der Schwerpunkt
des Schiffskörpers genau in der Mitte der aufblasbaren Kissen, was mit dem Nachteil
verbunden ist, daß bei angehobenem Schiffskörper dieser zum seitlichen Wegkippen neigt.
[0009] Bei der DE 44 26 194 besteht der weitere Nachteil, daß sich die Auftriebskörper an
der Außenseite des Bootsrumpfes anlegen sollen, was zu einer starken Erhöhung der
erforderlichen Breite der gesamten Vorrichtung führt, die demzufolge entsprechenden
Platz im Wasser verbraucht, was nicht erwünscht ist.
[0010] Mit der WO 92/02407 ist bereits eine Vorrichtung zum Heben und Senken von Booten
bekannt geworden, welche von dem Prinzip eines schwimmenden Floßes Gebrauch macht.
Die Vorrichtung besteht aus einem Tragrahmen mit Lagerbock zur Aufnahme des Bootsrumpfes,
an welchem Tragrahmen in Längsrichtung seitlich Auftriebskörper angeordnet sind.
[0011] Die Auftriebskörper können mit Luft gefüllt werden, um das Boot anzuheben und anzudocken,
und mit Wasser geflutet werden, um das angedockte Boot wieder abzusenken und zur Benutzung
freizugeben.
[0012] Die Auftriebskörper sind hierbei aus Stabilitätsgründen möglichst weit aus dem Schiffs-
bzw. Vorrichtungs-Schwerpunkt horizontal heraus angeordnet, um der Gefahr des Kenterns
vorzubeugen. Die Auftriebskörper sind also im wesentlichen seitlich entfernt zum Boot
angeordnet und liegen ein gutes Stück außerhalb der senkrechten Projektion der Bootskörper-Außenkontur.
[0013] Nachteil hierbei ist natürlich der relativ hohe Platzbedarf der Vorrichtung, welcher
bei etwa der doppelten Breite des jeweiligen Bootes entspricht, um eine genügende
Kentersicherheit zu gewährleisten.
[0014] Zur Erhöhung der Kentersicherheit und Verringerung des Platzbedarfes können mehrere
dieser Vorrichtungen über teleskopische Verschiebelager zu einem Boots-Verband zusammengekoppelt
werden, wobei immer noch ein individuelles Heben und Senken der Boote möglich ist.
[0015] Trotz der Möglichkeit der Koppelung einzelner dieser Vorrichtungen wird immer noch
relativ viel Liegeplatz für diese Bootsparkplätze benötigt, was sich insbesondere
in Jachthafen aufgrund des kostenintensiven Platzes negativ für die Betriebskosten
auswirkt.
[0016] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, daß die nutzbare Breite der gesamten Vorrichtung wesentlich
verringert ist, wobei ein betriebssicheres Anheben des Schiffskörpers aus dem Wasser
heraus und ein Lagern dieses Schiffskörpers über der Wasserlinie (ohne Kenterungsgefahr)
beibehalten oder verbessert werden soll und dies mit gleichen oder kostengünstigeren
Mitteln erreicht werden soll.
[0017] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruchs 1 gekennzeichnet.
[0018] Die Erfindung sieht nun vor, daß seitlich an einem zur Aufnahme des Kiels vorgesehenen
Lagerbock mindestens zwei Auftriebskörper in Längsrichtung angeordnet sind, welche
Auftriebskörper mit dem Lagerbock fest oder verschiebbar verbunden sind und daß die
gesamte Vorrichtung höhenverstellbar und gelenkig an einem Anbindepunkt befestigt
ist und die Vorrichtung Verschiebelager aufweist, mit denen sie gegenseitig höheneinstellbar
ist und unabhängig voneinander schwimm-, tauch- und hebefähig seitlich mit anderen
gleichartigen Vorrichtungen koppelbar ist.
[0019] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß die Auftriebskörper im wesentlichen in
Längsrichtung seitlich direkt am Lagerbock derart angeordnet sind, daß die Breite
der jeweiligen Vorrichtung im wesentlichen der Breite des jeweiligen Bootes entspricht.
[0020] Die gegebene technische Lehre sieht nun vor, daß der vorher erwähnte Lagerbock nun
direkt seitlich mit entsprechenden, in Längsrichtung sich erstreckenden, Auftriebskörpern
verbunden ist.
[0021] Damit ergibt sich der Vorteil, daß der Lagerbock praktisch nur zur Aufnahme des Kielteils
des Schiffes bestimmt ist und daß die damit verbundenen Auftriebskörper sich direkt
an diesen Kielbereich anschließen können, wodurch die insgesamt sich ergebende Breite
der Vorrichtung wesentlich vermindert wird.
[0022] Damit wird der Vorteil erzielt, daß die gesamte Vorrichtung nur noch im wesentlichen
der Schiffsbreite entspricht, weil sich die besagten Auftriebskörper innerhalb der
senkrechten Projektion der Schiffskörper-Außenkontur im Bereich des Kiels befinden,
und ein seitliches Anschließen dieser Auftriebskörper an die Seitenwände des Schiffsrumpfes
nicht erforderlich ist.
[0023] In einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen,
daß die Verbindung zwischen dem kielaufnehmenden Lagerbock und den zugeordneten Auftriebskörpern,
die in einem eigenen Gestell gehalten sind, höhenverstellbar ausgebildet ist. Damit
ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß mit dieser Höheneinstellbarkeit nun die Hubhöhe
des Schiffsrumpfes aus dem Wasser heraus eingestellt werden kann. Auf diese Weise
ist es möglich, den Lagerbock sowohl zur Aufnahme von Kielbooten (z.B. Segelbooten)
auszubilden, aber auch (bei entsprechender verminderter Eintauchtiefe) im Wasser kann
dieser Lagerbock auch zur Aufnahme von Motorbooten mit relativ flachem Kiel verstellt
werden.
[0024] Auf diese Weise ist der besagte Lagerbock für die Aufnahme von Schiffskörpern vorgesehen,
die vor allem im Freizeitbereich verwendet werden, nämlich Motorboote, Segelboote,
Ruderboote, Tretboote und dergleichen mehr.
[0025] Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß nun die erfindungsgemässe
Vorrichtung zur seitlichen Kopplung an benachbarte Vorrichtungen ausgebildet ist.
D.h., erfindungsgemäss werden mehrere gleichartige Vorrichtungen höhenverstellbar
(in vertikaler Richtung zueinander verschiebbar) miteinander seitlich gekoppelt, so
daß diese Einheiten unabhängig voneinander im Wasser schwimmen und tauchfähig sowie
entsprechend hebefähig ausgebildet sind, wobei aber die seitliche Kopplung der jeweiligen
Vorrichtung zu der Nachbarvorrichtung mit dem Vorteil verbunden ist, daß die Vorrichtungen
insgesamt gegen seitliches Umkippen geschützt sind und die Kentersicherheit einer
derartigen Vorrichtung hierdurch wesentlich verbessert wird.
[0026] Hierbei ist wichtig, daß die nebeneinander liegenden Vorrichtungen derart miteinander
gekoppelt sind, daß jede Vorrichtung sich getrennt vertikal im Wasser bewegen kann,
wofür entsprechende Verschiebeführungen vorgesehen sind, die z.B. aus entsprechenden
Rollenführungen bestehen können, wobei an der einen Vorrichtung eine entsprechende
Rollenanordnung angeordnet ist, die z.B. in eine vertikal ausgerichtete Laufbahn in
der Nachbarvorrichtung eingreift.
[0027] Eine andere Ausgestaltung dieser Höhenverstelleinrichtung besteht darin, daß an der
einen Vorrichtung eine entsprechende Schwalbenschwanzführung vorgesehen ist, welche
Schwalbenschwanzführung in eine gleichartig ausgebildete Führung der Nachbarvorrichtung
eingreift.
[0028] Ebenso sind Nut-Feder-Vorrichtungen vorgesehen und dergleichen mehr.
[0029] In der Gebrauchsstellung der Vorrichtung ist es zunächst vorgesehen, daß die Schwimmkörper
geflutet sind und die gesamte Vorrichtung so unter der Wasserlinie liegt, daß der
Lagerbock zur Aufnahme des Kielschiffes eines entsprechenden Schwimmkörpers so tief
im Wasser abgesenkt ist. In dieser Tauchstellung ragen aus dem Wasser nur noch bevorzugt
an den Befestigungen für die Auftriebskörper angeordnete Stützen aus dem Wasser, die
bevorzugt auch mit jeweils einem in Längsrichtung verlaufenden Handlauf versehen sind.
Es handelt sich also um eine Art einer Bootsgarage, die im getauchten Zustand nur
noch mit ihren vertikal aus dem Wasser herausragenden Stützen und dem ggf. parallel
zur Wasseroberfläche angeordneten Handläufen erkennbar ist.
[0030] Der anzuhebende Schiffskörper fährt in die abgetauchte Vorrichtung hinein, wobei
die beidseitig angeordneten Stützen dafür sorgen, daß der Schiffskörper gut über dem
getauchten Lagerbock zentriert wird, und gleichzeitig kann das Schiff auch an den
Stützen festgemacht werden.
[0031] Die Erfindung ist jedoch nicht auf den Einsatz derartiger Stützen angewiesen. Diese
Stützen können auch entfallen.
[0032] Hierbei wird im übrigen vorausgesetzt, daß die gesamte Vorrichtung an einem landfesten
Punkt (Anbindepunkt) befestigt ist. Ein derartiger Anbindepunkt kann ein Steg sein,
eine Boje, ein Schwimmsteg, ein Pfahl oder dergleichen mehr. Im übrigen wird es bevorzugt,
wenn die gesamte Vorrichtung höhenverstellbar an diesem Steg oder Anbindepunkt befestigt
ist, um eine stets gleichbleibende Zuordnung der Vorrichtung zu dem landfesten Anbindepunkt
zu erreichen.
[0033] Diese Verbindung ist bevorzugt gelenkig oder zumindest höheneinstellbar ausgebildet,
um dafür zu sorgen, daß die Anbindung an diesen Anbindepunkt auch bei getauchter Vorrichtung
aufrecht erhalten bleibt.
[0034] Wenn nun der Schiffskörper in die getauchte Vorrichtung eingefahren wurde, ist es
nicht mehr notwendig, den Schiffskörper an den seitlichen Stützen festzubinden, weil
eine entsprechende Zentrierung zwischen den Stützen bereits schon ausreicht. Im übrigen
ist es auch nicht lösungsnotwendig, daß sich die Stützen an den Schiffsrumpf anlegen.
[0035] Sobald also der Schiffskörper auf der Vorrichtung zentriert wurde, werden die mehreren
Pumpen in Betrieb genommen, die bevorzugt als Elektropumpen ausgebildet sind und die
dafür geeignet sind, die vorher mit Wasser gefluteten Auftriebskörper nun zu entleeren
und das Wasser aus diesen Auftriebskörpern herauszupumpen. Es handelt sich hierbei
bevorzugt um kostengünstige, elektrisch betriebene Tauchpumpen, die in mehrfacher
Ausführung vorhanden sind.
[0036] Die Auftriebskörper können hierbei in mehrere hintereinander liegende Kammern unterteilt
sein, wobei jeder Kammer eine entsprechende Tauchpumpe zugeordnet ist. Auf diese Weise
ist nämlich auch ein individuelles Fluten von Segmenten der Auftriebskörper möglich,
wodurch also auch eine gewisse Schräglage der im Wasser getauchten Vorrichtung eingestellt
werden kann. Auf diese Weise kann also die Schwimmlage der im Wasser getauchten Vorrichtung
eingestellt werden, genauso wie auch die Schwimmlage der dann später aufgetauchten
Vorrichtung entsprechend eingestellt wird.
[0037] Mit dem Betrieb der Tauchpumpen wird also das Wasser aus den Austrittskörpern entfernt,
wobei - wie vorher angegeben - das Wasser mehr oder weniger aus den Auftriebskörpern
entfernt wird, um so eine genau definierte Schwimmlage der gesamten Vorrichtung im
Wasser zu gewährleisten. Der Schiffskörper wird nun aus dem Wasser herausgehoben,
so daß der Rumpf aus dem Wasser kommt, wobei in der Sommerstellung der Kiel und das
Ruder noch im Wasser verbleiben, während in der Winterstellung die Höhenverstelleinrichtung
am Lagerbock so eingestellt werden kann, daß auch in dieser Stellung alle Unterwasserteile
des Schiffskörpers aus dem Wasser herausgehoben werden.
[0038] Der Schiffskörper ist nun in der Winterstellung mit seinen gesamten wasserberührten
Teilen aus dem Wasser herausgehoben, was mit dem Vorteil verbunden ist, daß diese
Vorrichtung (als Bootsgarage) im Wasser verbleiben kann und der gesamte Schiffskörper
einen Winterliegeplatz im Wasser erhält.
[0039] Diese Vorrichtung hat also den Vorteil, daß im Sommer das Unterwasserschiff des Schiffskörpers
nur dann mit Wasser berührt wird, wenn der Schiffskörper in Betrieb geht, während
in den übrigen Ruhezeiten der Unterwasserkörper nicht mehr mit dem Wasser in Berührung
kommt. Dadurch wird vermieden, daß die umweltschädlichen Antifouling-Mittel des Unterwasserschiffes
nicht mehr in Berührung mit dem Wasser kommen und nur dann zum Einsatz kommen, wenn
der Schiffskörper tatsächlich auch für Sport- und Erholungszwecke verwendet wird.
[0040] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß an den Handläufen nur zusätzliche
Befestigungseinrichtungen für Persennings oder Abdeckplanen befestigt werden können,
wodurch eine schwimm- und tauchfähige Bootsgarage entsteht. Es ist also nicht mehr
notwendig, am Schiffskörper selbst entsprechende Abdeckungen über Persennings oder
Abdeckplanen vorzunehmen, weil eine derartige Abdeckung stationär an der Bootsgarage
selbst angebracht ist.
[0041] Eine derartige Vorrichtung kann auch für eine Einmann-Bedienung ausgerüstet sein.
In diesem Fall wird zwischen den Stützen ein Steuerseil gespannt, welches die Breite
der Vorrichtung überspannt. Wird der Schiffskörper nun in den Aufnahmeraum dieser
Vorrichtung eingefahren, dann stösst beispielsweise der Bug mit diesem Steuerseil
zusammen, strafft dieses und dieses Steuerseil ist z.B. an in Längsrichtung geführten
Schienen angeordnet, welches dann den Bug in Längsrichtung zentriert über dem Lagerbock
führt, und gleichzeitig kann mit der Straffung dieses Steuerseils die Pumpe für die
Entleerung der Auftriebskörper eingeschaltet werden, wodurch gleichzeitig dementsprechend
auch die gesamte Vorrichtung in ihre angehobene Stellung gebracht wird.
[0042] Die genannten Auftriebskörper sind eisgangsicher und bestehen bevorzugt aus Aluminiumkörpern,
Kunststoffkörpern, gummielastischen Körpern oder dünnen Stahlkörpern.
[0043] Die übrigen Teile der Vorrichtung bestehen bevorzugt aus Aluminiumprofilen, aus Eisenprofilen
oder Kunststoffprofilen.
[0044] Derartige Vorrichtungen können also im Verband in vielfacher Anordnung eine komplette
Anlegeanlage bilden, wodurch nun in wesentlich einfacherer Weise ein Anlegen von einer
Vielzahl von Schiffskörpern in einer Hafenanlage gewährleistet ist.
[0045] Ein weiterer Vorteil der gesamten Vorrichtung besteht darin, daß nun Winterliegeplätze
auf dem Land entfallen können und auf dem Wasser geschaffen werden, wobei nur relativ
geringe Tiefgänge für diese Vorrichtungen ausreichen, um eine entsprechende angehobene
Stellung des Schiffskörpers zu gewährleisten. Selbst beim Abfallen des Wasserstandes
im Winter ist also die Schwimmfähigkeit der Vorrichtung noch gewährleistet.
[0046] Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung liegt darin, daß eine wesentliche Verbesserung
der Diebstahlsicherheit für den Schiffskörper gegeben ist, denn die Pumpen und deren
elektrische Stromversorgung kann dauerhaft gesichert werden, und es ist dann nicht
mehr möglich, den aus dem Wasser gehobenen Schiffskörper zu entwenden.
[0047] In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht die Boot-Höhenverstelleinrichtung
lediglich aus zwei, den Schiffskörper aufnehmenden und im Aussenabstand der größten
Schiffsbreite landfest, wie beispielsweise an einem Steg, parallel zueinander angeordneten
Rohren, die durch zugeordnete Pumpen angehoben und durch Fluten absenkbar sind, so
daß das auf diesen Rohren befindliche Boot bei leergepumpten Rohren oberhalb der Wasserlinie
ganzjährig liegen kann. Mit diesem Bootlift wird der wesentliche Vorteil erzielt,
daß dem Bootseigner wesentlich geringere Kosten als bei einem Winterliegeplatz entstehen,
zudem sind keine Antifoulinanstriche mehr notwendig und das Reinigen des wasserschiffes
von störendem Bewuchs entfällt.
[0048] Weitere Vorteile für den Bootseigner liegen darin, daß kein Mastlegen mehr erforderlich
ist und der Transport vom Hafen ins Winterlager und zurück entfällt, sowie keine Krangebühren
anfallen und kaum noch Osmose zu befürchten ist.
[0049] Desweiteren muß das Schiff beim Anlegen nicht mehr belegen und es kann einhand am
Liegeplatz angelegt werden.
[0050] Das derart gelagerte Boot ist mit ein paar Handgriffen seeklar und das Unterwasserschiff
kann ohne Krananhebung kontrolliert werden.
[0051] Dieser bevorzugte Bootlift kann desweiteren mit einer Diebstahlund Einbruchssicherung
ausgerüstet werden.
[0052] Diese Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist zudem auch wesentliche Vorteile
für den Hafenbetreiber auf, die darin liegen, daß der Hafen auch im Winter vermietet
werden kann und die freiwerdenden Flächen für das Winterlager besonders im Hafenbereich
gewinnbringender genutzt werden können.
[0053] Dabei können die Servicearbeiten an den Booten auf das ganze Jahr gleichmässig verteilt
werden und damit Stoßzeiten, wie insbesondere im Herbst und im Frühjahr, vermieden
werden.
[0054] Mit diesem Bootlift-System können die Boote enger gelegt werden, ein Dalben ist nicht
mehr notwendig.
[0055] Schließlich ist es möglich, diese Bootlift-Systeme auch als Verschiebesysteme einzusetzen,
so daß bei gleicher Wasserfläche mehr Boote untergebracht werden können.
[0056] Das bevorzugte Bootlift-System weist zudem wesentliche Vorteile für den Umweltschutz
auf, indem keine Giftfarben mehr das Trinkwasser belasten, kein Gifteintrag beim Schleifen
und Waschen des Unterwasserschiffes bei den auf diesen Rohren gelagerten Booten erfolgt
und zudem die Bojenfelder mit diesem Bootlift-System zu Liegeplatzinseln angeordnet
sein können.
[0057] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0058] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0059] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0060] Es zeigen:
- Figur 1:
- Stirnansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
- Figur 2:
- Seitenansicht der Vorrichtung nach Figur 1 in Richtung des Pfeiles II,
- Figur 3:
- Draufsicht in Pfeilrichtung III in Figur 2,
- Figur 4:
- Seitenansicht der Vorrichtung in einer gegenüber den Figuren 1 bis 3 abgewandelten
Ausführungsform ohne Darstellung des Schiffskörpers,
- Figur 5:
- die Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 4 in Pfeilrichtung V,
- Figur 6:
- Schnitt gemäss der Linie VI-VI in Figur 5,
- Figur 7:
- Schnitt gemäss der Linie VII-VII in Figur 5.
[0061] Gemäss den Figuren 1 bis 3 besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einem unteren,
tauchfähigen zentralen Lagerbock 1, der aus zwei zueinander parallelen Längstraversen
3 besteht, die in bestimmten Abständen über entsprechende Quertraversen 4 miteinander
verbunden sind. Zwischen den Längstraversen 3 ist ein Kielauflager 5 angeordnet, welches
in Längsrichtung zwischen den Längstraversen 3 einstellbar ausgebildet ist.
[0062] Der Schiffskörper 2 wird mit seinem Unterwasserschiff und mit seinem ggf. vorhandenen
Kiel 33 nun in den Lagerbock 1 eingefahren, wobei gleichzeitig von den Längstraversen
3 nach oben ragende, etwa vertikal ausgerichtete Stützen 6 vorhanden sind, an deren
freien, oberen Enden Auflagerplatten 7 zur Halterung des Schiffskörpers 2 angebracht
sind. Es können hierbei von den Stützen 6 noch entsprechende Diagonal- oder Querverstrebungen
vorhanden sein, welche sich gemäss Figur 1 zu den Quertraversen 4 erstrecken.
[0063] An den Aussenseiten der Stützen 6 sind jeweils seitliche Knotenbleche 8 angeordnet,
die mit den Stützen 6 verbunden sind und die zur Befestigung entsprechender Auftriebskörper
10,11 geeignet sind.
[0064] Jeder Auftriebskörper 10,11 erstreckt sich etwa über die gesamte Länge der Vorrichtung
und ist mit weiteren, äußeren Knotenblechen 9 an seitlichen Stützen 12,14 befestigt.
[0065] Im gezeichneten Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist beispielhaft dargestellt, daß
die Auftriebskörper 10,11 aus einem sechseckigen oder mehreckigen Profil bestehen
können.
[0066] In einer anderen Ausgestaltung ist es in Figur 1 dargestellt, daß die Auftriebskörper
10,11' auch rund profiliert ausgebildet sein können. Sie können auch oval, elliptisch
oder jede andere beliebige Formgebung aufweisen. Wichtig ist nur, daß sie aus bevorzugt
voneinander abgetrennten Kammern bestehen, wobei jeder Kammer eine entsprechende Pumpe
30 zugeordnet ist.
[0067] An den seitlichen Knotenblechen 9 schließen sich die nach oben ragenden Stützen 12,14
an, wobei die inneren, mittleren Stützen 12 direkt mit dem Lagerbock 1 verbunden sind,
während die äußeren Stützen 14 mit den Auftriebskörpern 10,11 verbunden sind.
[0068] Die Verbindung zwischen dem Lagerbock 1 und den Auftriebskörpern 10,11 erfolgt im
übrigen noch durch zwei voneinander beabstandete Quertraversen 24,25.
[0069] An der vorderen Quertraverse 24 sind die vorderen Stützen 14 befestigt, an denen
gleichzeitig jeweils ein Verschiebelager 18 angeordnet ist, an dem jeweils eine Deichsel
17 befestigt ist. Diese Deichsel 17 ist also jeweils an der vorderen Stütze 14 höhenverstellbar
angeordnet und ist an einem Anbindepunkt 34 befestigt.
[0070] In Figur 1 ist im übrigen noch dargestellt, daß die Nachbarvorrichtung mit über ein
entsprechendes Verschiebelager 19 mit der in Figur 1 in ausgezogenen Linien dargestellten
Vorrichtung gekoppelt ist, wobei dieses Verschiebelager 19 eine gegenseitige Höheneinstellbarkeit
der miteinander gekoppelten Vorrichtungen gewährleistet. Die Nachbarvorrichtungen
sind jeweils nur schematisiert durch die Auftriebskörper 10,10' und die zugeordneten
Stützen 14' angedeutet.
[0071] In Figur 2 ist hierbei die angehobene Stellung der Vorrichtung dargestellt, weil
der Hauptteil des Schiffskörpers (mit Ausnahme des Kiels 33) oberhalb der Wasserlinie
13 sich befindet.
[0072] Es ist im übrigen noch erkennbar, daß die Stützen 12,14 durch in Längsrichtung verlaufende
Handläufe 15 miteinander verbunden sind.
[0073] Der hintere, in das Wasser ragende Teil der Vorrichtung wird durch eine Boje 16 oder
durch einen anderen Schwimmkörper stabilisiert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel greift
durch die Mittenausnehmung 20 der Boje 16 eine Kette 21, die durch eine zugeordnete
Bohrung 22 hindurchläuft, welche in horizontaler Verlängerung des unteren Fußpunktes
der Stütze 14 sich befindet.
[0074] Die Kette 21 weist einen unteren Anschlag 23 auf.
[0075] Wird nun die gesamte Vorrichtung geflutet, indem in den unterschiedlichen Kammern
der Auftriebskörper 10,11 Wasser über die Pumpen 30 eingepumpt wird, dann sinkt die
gesamte Vorrichtung in das Wasser zusammen mit dem Träger 35, in dem die Bohrung 22
angeordnet ist. Hierbei kommt dann der Anschlag 23 zur Anlage an dem Träger 35, weil
er nicht durch die Bohrung 22 hindurchschlüpft und die schwimmfähige Boje 16 trägt
nun den hinteren Teil der Vorrichtung im getauchten Zustand und stabilisiert auf diese
Weise die Vorrichtung.
[0076] Wichtig ist im übrigen gemäss Figur 3, daß der Nachbarvorrichtung die gleiche Boje
16 zugeordnet ist, so daß der Vorrichtung jeweils eine linke und eine rechte Boje
16,16' zugeordnet ist und jede Boje 16,16' gleichzeitig auch der benachbarten Vorrichtung
zugeordnet ist, die ja - wie gesagt - über das Verschiebelager 19 direkt mit der vorbeschriebenen
Vorrichtung höheneinstellbar gekoppelt ist.
[0077] Im übrigen kann die gesamte nutzfähige Breite der Vorrichtung der vorhandenen Schiffsbreite
dadurch angepasst werden, daß die Quertraversen 24,25 in den Pfeilrichtungen 26,27
(Figur 6) einstellbar ausgebildet sind und entsprechende Feststellmöglichkeiten aufweisen.
[0078] In Figur 6 ist im übrigen dargestellt, daß die Tauchpumpen 30 über entsprechende
Auslässe 31 verfügen, über welche das Wasser aus den entsprechenden Auftriebskammern
der Auftriebskörper 10,11 herausgepumpt wird.
[0079] Ebenso sind entsprechende Be- und Entlüftungsvorrichtungen vorhanden, die dafür sorgen,
daß beim Herauspumpen des Wassers entsprechende Luft in die Auftriebskörper nachgesaugt
wird.
[0080] An der Innenseite der Stützen 12 sind bevorzugt noch Fender 28 angeordnet, welche
sich aber nicht notwendigerweise am Schiffskörper selbst anlegen müssen.
[0081] Im übrigen kann noch zwischen den entsprechenden vorher beschriebenen Längstraversen
3 des Lagerbocks 1 und den zugeordneten Quertraversen 24,25 entsprechende Diagonalverstrebungen
29 angebracht werden, um eine Aussteifung dieser Konstruktion zu erreichen.
[0082] Um die Tauchtiefe der Vorrichtung einem unterschiedlichen Tiefgang des anzuhebenden
Schiffskörpers 2 anzupassen, ist es gemäss Figur 7 vorgesehen, daß der gesamte Lagerbock
1 mit seinen seitlichen Stützen 6 über Höhenverstelleinrichtungen 32 an den inneren
Knotenblechen 8 befestigt ist. Auf diese Weise kann für jeden individuellen Schiffskörper
die Tauchtiefe des Lagerbocks dem Tiefgang des Schiffskörpers angepasst werden.
Zeichnungs-Legende
[0083]
- 1
- Lagerbock
- 2
- Schiffskörper 2'
- 3
- Längstraverse
- 4
- Quertraverse
- 5
- Kielauflager
- 6
- Stütze
- 7
- Auflagerplatte
- 8
- Knotenblech (innen)
- 9
- Knotenblech (außen)
- 10
- Auftriebskörper 10
- 11
- " 11'
- 12
- Stütze
- 13
- Wasserlinie
- 14
- Stütze 14'
- 15
- Handlauf
- 16
- Boje 16'
- 17
- Deichsel
- 18
- Verschiebelager
- 19
- Verschiebelager
- 20
- Mittenausnehmung
- 21
- Kette
- 22
- Bohrung
- 23
- Anschlag
- 24
- Quertraverse
- 25
- Quertraverse
- 26
- Pfeilrichtung
- 27
- Pfeilrichtung
- 28
- Fender
- 29
- Diagonalverstrebung
- 30
- Pumpe
- 31
- Auslaß
- 32
- Höhenverstelleinrichtung
- 33
- Kiel
- 34
- Anbindepunkt
- 35
- Träger
1. Vorrichtung zum Heben und Senken von Booten im Wasser an einem zur Aufnahme eines
Schiffskörpers (2) vorgesehenen Lagerbock (1), wobei mindestens zwei, mit dem Lagerbock
(1) fest oder verschiebbar verbundene Auftriebskörper (10, 11) in Längsrichtung seitlich
des Lagerbocks (1) angeordnet sind und die gesamte Vorrichtung höhenverstellbar und
gelenkig an einem landfesten Anbindepunkt (34) befestigt ist und die Vorrichtung Verschiebelager
(19) aufweist, mit denen sie gegenseitig höheneinstellbar ist und unabhängig voneinander
schwimm-, tauch- und hebefähig seitlich mit anderen gleichartigen Vorrichtungen koppelbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskörper (10, 11) im wesentlichen in Längsrichtung
seitlich direkt am Lagerbock (1) derart angeordnet sind, daß die Breite der jeweiligen
Vorrichtung im wesentlichen der Breite des jeweiligen Bootes entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kielaufnehmende Lagerbock (1) mit den in einem eigenen Gestell zugeordneten
Auftriebskörpern (10, 11) höhenverstellbar verbunden ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der seitlich miteinander gekoppelt und auch für eine Einmann-Bedienung vorgesehenen
Vorrichtungen, eine in die gleichartig ausgebildete Führung der benachbarten Vorrichtung
eingreifende Schwalbenschwanzführung oder Nut-Feder-Vorrichtungen und dergleichen
mehr, aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, tauchfähige zentrale Lagerbock (1) aus zwei zueinander parallelen
und in bestimmten Abständen über entsprechende Quertraversen (4) miteinander verbundenen
Längstraversen (3) besteht, wobei zwischen den Längstraversen (3) ein in Längsrichtung
zwischen den Längstraversen (3) einstellbares Kielauflager (5) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der, das mit oder ohne Kiel (33) ausgebildete Unterwasserschiff des Schiffskörpers
(2) aufnehmende, Lagerbock (1) an den Längstraversen (3) nach oben ragende, etwa vertikal
ausgerichtete Stützen (6), an deren freien, oberen Enden Auflagerplatten (7) zur Halterung
des Schiffskörpers (2) angebracht sind, aufweist, wobei an den Stützen (6) sich zu
den Quertraversen (4) erstreckende Diagonal- oder Querverstrebungen und an den Außenseiten
der Stützen (6) jeweils seitliche, mit den Stützen (6) verbundene, Knotenbleche (8)
zur Befestigung der eisgangsicheren und bevorzugt aus Aluminium-, Kunststoff-, dünnwandigen
Stahlkörpern oder gummielastischen Körpern bestehenden Auftriebskörper (10, 11) angeordnet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die sich etwa über die gesamte Länge der Vorrichtung erstreckenden Auftriebskörper
(10, 11) mit weiteren, äußeren Knotenblechen (9) an seitlichen, durch in Längsrichtung
verlaufende Händläufe (15) miteinander verbundene Stützen (12, 14) befestigt sind,
wobei die inneren, mittleren, bevorzugt noch Fender (28) aufweisende Stützen (12)
direkt mit dem Lagerbock (1) und die äußeren Stützen (14) mit den Auftriebskörpern
(10, 11) verbunden sind und die Auftriebskörper (10, 11) eine beliebige geometrische,
vorzugsweise eine mehreckige, wie beispielsweise eine sechseckige oder eine ovale
oder eine elliptische Form aufweisen und bevorzugt mit voneinander abgetrennten und
hintereinander liegenden, durch jeweils eine, bevorzugt als elektrische Tauchpumpe
ausgebildeten, Pumpe (30) mit Auslaß (31) wasserfüll- oder entleerbaren und mit Be-und
Entlüftungsvorrichtungen versehenen Kammern ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (1) durch zwei voneinander beabstandete Quertraversen (24, 25)
mit den Auftriebskörpern (10, 11) verbunden ist, wobei an der vorderen Quertraverse
(24) vordere Stützen (14) mit jeweils einem Verschiebelager (18) mit einer zugeordneten
Deichsel (17) befestigt sind, wobei jede dieser Deichseln (17) an der jeweiligen,
vorderen Stütze (14) höhenverstellbar angeordnet und an dem Anbindepunkt (34) befestigt
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei angehobener Stellung der Vorrichtung das Hauptteil des Schiffskörpers (2)
oberhalb einer Wasserlinie (13) und der hintere, in das Wasser ragende Teil der Vorrichtung
durch eine Boje (16) oder durch einen anderen Schwimmkörper stabilisiert ist, wobei
beispielsweise eine, mit einem unteren Anschlag (23) versehene und in horizontaler
Verlängerung des unteren Fußpunktes der Stütze (14) sich befindende sowie durch eine
zugeordnete Bohrung (22) eines Trägers (35) hindurchlaufende Kette (21) durch eine
Mittenausnehmung (20) der Boje (16) hindurchgreift.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede, einen Schiffskörper (2') aufnehmende und mit seitlichen Auftriebskörper
(10', 11') versehene und gleichartig auch mit äußeren Stützen (14') ausgebildete Nachbarvorrichtung
mittels einer linken und rechten Boje (16, 16') der benachbarten Vorrichtung zugeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die, in den Pfeilrichtungen (26, 27) einstellbaren und entsprechende Feststellmöglichkeiten
aufweisenden Quertraversen (24, 25), die gesamte nutzfähige Vorrichtungsbreite der
gegebenen Schiffsbreite anpaßbar ausgebildet ist sowie zwischen den Längstraversen
(3) des Lagerbocks (1) und den zugeordneten Quertraversen (24, 25) Diagonalverstrebungen
(29) vorhanden sind und der gesamte Lagerbock (1) mit seinen seitlichen Stützen (6)
über Höhenverstelleinrichtungen (32) an den inneren Knotenblechen (8) befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Bootlift mit zwei parallel zueinander entsprechend der größten
Bootsbreite landfest, beispielsweise an einem Steg, mit Bojen-Zuordnung angeordneten
und mittels Pumpen über die Wasserlinie (13) anhebbaren und durch Fluten absenkbaren
Rohren, ausgebildet ist.
1. Device for raising and lowering boats in the water on a trestle (1) intended to receive
a hull (2), in which at least two buoyancy bodies (10, 11) fixedly or displaceably
attached to the trestle (1) are arranged alongside the trestle (1) and the whole device
is fastened in a vertically-displaceable and articulated manner to a shore-fast tether
point (34) and the device has sliding bearings (19) allowing it to adjust itself vertically
in relation to, and to be coupled laterally with, other similar devices so that they
are able to ride, be lowered or be raised independently of each other, characterized
in that the buoyancy bodies (10, 11) are arranged directly alongside the trestle (1)
so that the breadth of the individual device is substantially the same as the breadth
of the individual boat.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the trestle (1) receiving the keel
is attached in a vertically-displaceable manner to the buoyancy bodies (10, 11) each
in its individual frame.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that each of the devices coupled
laterally with each other, and also intended for one-man operation, has a guide engaging
by a dovetail, tongue-and-groove or similar sliding joint with the correspondingly
formed guide on the adjacent device.
4. Device according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the lower, submersible,
central trestle (1) comprises two parallel longitudinal beams (3) joined together
at defined intervals by corresponding cross beams (4), with an adjustable keel rest
(5) disposed in the longitudinal direction between the longitudinal beams (3).
5. Device according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the trestle (1)
receiving the submerged part of the hull (2), which may be formed with or without
a keel (33), has approximately vertical pillars (6) projecting upwards from the longitudinal
beams (3) with rest plates (7) at their free upper ends to support the hull (2), wherein
diagonal or cross braces on the pillars (6) extending to the cross beams (4) and with
lateral gusset plates (8) are arranged on and joined to the outside of the pillars
(6) to secure the buoyancy bodies (10, 11), which are designed to be proof against
dhfting ice, and are preferably made of aluminium, plastic material, thin-walled steel,
or rubber-elastic material.
6. Device according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the buoyancy bodies
(10, 11) extending more or less over the entire length of the device are attached
by further, outer gusset plates (9) to lateral columns (12, 14) joined to each other
by handrails (15) extending in the longitudinal direction, wherein the inner, middle
columns (12), which preferably carry fenders (28), are connected directly to the trestle
(1), and the outer columns (14) are connected to the buoyancy bodies (10, 11), and
the buoyancy bodies (10,11) have any geometrical shape, preferably a polygonal e.g.
a hexagonal shape or an oval or elliptical shape, and are preferably formed as a sedes
of separate compartments each of which can be individually filled with water or emptied
of water by a pump (30), preferably an electrical submersible pump, with an outlet
(31), each separate compartment also being provided with air inlet and venting devices.
7. Device according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the trestle (1)
is connected to the buoyancy bodies (10, 11) by two cross beams (24, 25) spaced apart
from each other, wherein forward supports (14) at the forward cross beam (24) are
each attached via a sliding beating (18) to an individual hitch assembly (17), each
of these hitch assemblies (17) being vertically displaceable on its respective forward
support (14) and attached to the tether point (34).
8. Device according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that when the device
is in the raised position the major part of the hull (2) is above a water-line (13)
and the rear part of the device projecting in the water is stabilized by a buoy (16)
or other floating body, for example with a chain (21) passing through a central recess
(20) in the buoy (16), said chain being provided with a lower stop (23) and running
through a hole (22) in a bracket (35) and located in the horizontal extension of the
base of the support (14).
9. Device according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that each adjacent
device receiving a hull (2') and provided with lateral buoyancy bodies (10', 11')
and similarly constructed with outer supports (14') is marked by means of left and
right buoys (16, 16').
10. Device according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that due to the cross
beams (24, 25) which are adjustable in the direction of the arrows (26, 27) and have
suitable provision for locking in position, the total useful breadth of the device
is made adaptable to the breadth of the boat, and diagonal braces (29) are provided
between the longitudinal beams (3) of the trestle (1) and the associated cross beams
(24, 25), and the entire trestle (1) is attached by its lateral supports (6) via height-adjusting
devices (32) to the inner gusset plates (8).
11. Device according to any one of Claims 1 to 10, characterized in that the device is
constructed as a boat lift, with two parallel tubes, spaced apart from each other
at a distance corresponding to the maximum breadth of the boat, shore-fast, for example
at a landing stage, buoyed, and capable of being raised above the water-line (13)
by means of pumps and of being lowered by flooding.
1. Dispositif pour soulever et abaisser des bateaux dans l'eau sur un support (1) destiné
à recevoir une coque (2), étant précisé qu'au moins deux corps portants (10, 11) reliés
de manière fixe ou mobile au support (1) sont disposés dans le sens longitudinal et
sur les côtés du support (1), que tout le dispositif est réglable en hauteur et est
fixé de manière articulée à un point d'attache (34) situé à terre, et que le dispositif
comporte des supports de manoeuvre (19) grâce auxquels il est réglable en hauteur
et peut être accouplé latéralement à d'autres dispositifs du même type, indépendamment
de ceux-ci, de manière à pouvoir flotter, plonger et être soulevé, caractérisé en
ce que les corps portants (10, 11) sont disposés directement sur les côtés du support
(1), globalement dans le sens longitudinal, de telle sorte que la largeur du dispositif
corresponde globalement à la largeur de chaque bateau.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de réception
de quille (1) est relié, réglable en hauteur, aux corps portants (10, 11) associés
dans un châssis propre.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chacun des dispositifs
accouplés latéralement et destinés à être commandés par un seul opérateur comporte
un guidage à queue d'aronde ou des dispositifs à rainure et languette ou autres qui
viennent en prise dans le guidage, de conception identique, du dispositif voisin.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support
central inférieur submersible (1) se compose de deux longerons (3) parallèles et reliés
à un certaine distance l'un de l'autre par des traverses (4) appropriées, un support
de quille (5) réglable dans le sens de la longueur étant disposé entre les longerons
(3).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support
(1) qui reçoit la partie immergée, pourvue ou non d'une quille (33), de la coque (2)
comporte sur les longerons (3) des montants (6) saillant vers le haut et dirigés à
peu près à la verticale sur les extrémités supérieures libres desquels sont montées
des plaques d'appui (7) pour fixer la coque (2), étant précisé qu'il est prévu, sur
les montants (6), des contrefiches ou des entretoises qui s'étendent sur les traverses
(4), et, sur les côtés extérieurs des montants (6), des goussets d'assemblage latéraux
(8) reliés aux montants (6) pour fixer les corps portants (10, 11) résistants au charriage
de glaçons et composés de préférence de corps en aluminium, en matière plastique ou
en acier à paroi mince, ou de corps élastiques.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les corps portants
(10, 11) qui s'étendent à peu près sur toute la longueur du dispositif sont fixés
à l'aide de goussets d'assemblage supplémentaires extérieurs (9) à des montants latéraux
(12, 14) qui sont reliés entre eux par des mains courantes (15) s'étendant dans le
sens longitudinal, étant précisé que les montants intérieurs et centraux (12), qui
comportent encore, de préférence, des défenses (28), sont reliés directement au support
(1) tandis que les montants extérieurs (14) sont reliés aux corps portants (10, 11),
et que les corps portants (10, 11) présentent une forme géométrique quelconque, de
préférence polygonale et par exemple hexagonale, ou ovale ou elliptique, et sont pourvus
de préférence de chambres séparées, situées les unes derrière les autres, aptes à
être remplies d'eau et à être vidées grâce à des pompes respectives (30) qui sont
conçues de préférence comme des pompes électriques submersibles et qui comportent
des sorties (31), et enfin pourvues de dispositifs d'aération et de désaération.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le support
(1) est relié aux corps portants (10, 11) par deux traverses (24, 25) espacées l'une
de l'autre, des montants avant (14) pourvus chacun d'un support de manoeuvre (18)
avec un timon associé (17) étant fixés à la traverse avant (24), et chaque timon (17)
étant réglable en hauteur sur le montant avant correspondant (14) et étant fixé au
point d'attache (34).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que dans la position
soulevée du dispositif, la partie principale de la coque (2) est stabilisée au-dessus
d'un niveau d'eau (13) tandis que la partie arrière immergée du dispositif est stabilisée
par une bouée (16) ou par un autre corps flottant, étant précisé par exemple qu'une
chaîne (21) pourvue d'une butée inférieure (23), située dans le prolongement horizontal
de la base inférieure du montant (14) et traversant un perçage associé (22) d'un support
(35) traverse une cavité centrale (20) de la bouée (16).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que chaque dispositif
voisin qui reçoit une coque (2'), qui est pourvu de corps portants latéraux (10',
11') et qui est pourvu de la même manière de montants extérieurs (14') est associé
au dispositif voisin à l'aide d'une bouée gauche et d'une bouée droite (16, 16').
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que grâce aux traverses
(24, 25) réglables dans le sens des flèches (26, 27) et offrant des possibilités d'immobilisation
correspondantes, toute la largeur exploitable du dispositif peut être adaptée à la
largeur du bateau, il est prévu entre les longerons (3) du support (1) et les traverses
associées (24, 25) des contrefiches (29), et tout le support (1) est fixé avec ses
montants latéraux (6) aux goussets d'assemblage intérieurs (8) par l'intermédiaire
de dispositifs de réglage en hauteur (32).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est conçu
comme un ascenseur pour bateaux, avec deux tuyaux parallèles qui sont disposés à terre
en fonction de la largeur de bateau maximale, par exemple sur un appontement, avec
des bouées associées, et qui sont aptes à être soulevés au-dessus du niveau de l'eau
(13) par pompage et à être abaissés grâce à un remplissage d'eau.