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EP 0 768 417 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.1999 Patentblatt 1999/44 |
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Anmeldetag: 13.07.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D05C 7/08 |
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Paillettenzuführeinrichtung für Stick- und/oder Nähmaschinen
Sequin feeding apparatus for embroidery and/or sewing machines
Dispositif d'alimentation de paillettes pour machines à broder et/ou à coudre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
13.10.1995 DE 19538084
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.1997 Patentblatt 1997/16 |
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Patentinhaber: ZSK Stickmaschinen GmbH |
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47800 Krefeld-Gartenstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Günther, Ludwig, Dipl.-Ing.
09114 Chemnitz (DE)
- Gessmann, Hans-Rainer
47803 Krefeld (DE)
- Kirch, Bernd
47839 Krefeld (DE)
- Helgert, Karl-Georg
47803 Krefeld (DE)
- Slomma, Heinz-Georg, Dipl.-Ing.
41751 Viersen (DE)
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Vertreter: Lenzing, Andreas, Dr. |
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Lenzing Gerber
Patentanwälte
Münsterstrasse 248 40470 Düsseldorf 40470 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 643 162 FR-A- 1 167 563 US-A- 4 161 420
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DE-U- 9 209 764 US-A- 3 390 650
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Paillettenzuführeinrichtung für Stick- und/oder Nähmaschinen,
wobei ein Schieber Pailletten eines zumindest teilweise seitlich geführten Paillettenbandes
schrittweise einer Anstichstelle zuführt, und ein Antrieb den Schieber periodisch
zu einer Anstichstelle hin und von der Anstichstelle weg bewegt, wobei der Schieber
einen Mitnehmer hat, der bei der Bewegung des Schiebers in Richtung der Anstichstelle
in eine Paillettenöffnung einer Paillette eingreift.
[0002] Pailletten werden als zusammenhängendes, auf einer Spule aufgewickeltes Paillettenband
in halbfertig gestanzter Form der Einrichtung zugeführt. In die Paillette ist meist
eine kreisförmige Öffnung eingestanzt, in welche die stickende Nadel eintaucht, um
nach dem Durchstoßen des Stickgutes die Paillette mit dem beim Sticken bzw. Nähen
verwendeten Stickfaden bzw. -fäden am Stickgut zu befestigen. Nachdem die Nadel in
das Stickgut eingetaucht ist, wird der zu diesem Zeitpunkt über die Schneidkante des
Messers frei vorstehende Teil des Paillettenbandes, dh. die anzustickende Paillette,
an einer durch die vorgestanzte Außenkontur des Paillettenbandes vorgegebenen Stelle
durch ein Messer abgetrennt, wodurch die Paillettenkontur fertiggestellt wird.
[0003] Die in den Pailletten eingestanzten Öffnungen werden nicht nur als Durchstoßöffnung
für die Nadel benutzt, sondern dienen auch der Übertragung der Vorschubbewegung, welche
bei den bekannten Einrichtungen durch ein sogenanntes Warzenrad oder wie aus dem deutschen
Gebrauchstmuster G 9209764 bekannt mittels eines an einem Schieber angeformten Mitnehmers
in Teilschritten der Anstickstelle zugeführt.
[0004] Paillettenzuführeinrichtungen, welche das Paillettenband mittels eines Warzenrades
transportieren, haben den Nachteil, daß durch die Fertigungstoleranzen des Paillettenbandes
und der Mitnehmerstifte des Warzenrades die in die Öffnungen der Pailletten eingreifenden
Mitnehmerstifte ein gewisses Spiel haben, wodurch sich das Paillettenband in Vorschubrichtung
unzulässig verschieben kann. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, daß meist
3-4 Mitnehmerstifte gleichzeitig in hintereinander angeordnete Pailletten eingreifen.
Die durch das Spiel mögliche Verschiebung des Paillettenbandes gegenüber der Anstickstelle
führt dazu, daß, selbst wenn die anderen am Transport beteiligten Antriebs- und Rastelemente
spielfrei arbeiten, die durch die vorgestanzte Außenkontur des Paillettenbandes vorgegebene
Trennstelle um die Größe des Spiels verfehlt werden kann, was zu einer nicht gewünschten
gezackten Außenkontur führt, welche eine erhebliche Qualitätsverminderung der Stickerei
darstellt, da diese abnormale Paillettenform auch schon bei kleinen Abweichungen mit
bloßem Auge erkennbar ist.
[0005] Bei der aus dem G 9209764 bekannten Paillettenzuführeinrichtung ist durch die Verwendung
lediglich eines Mitnehmers stets gewährleistet, daß die Qualität der Stickerei nur
allein von den Fertigungstoleranzen des Paillettenbandes abhängt. Der Mitnehmer ist
dabei an einem Schieber angeformt, der unter Federwirkung am Paillettenband anliegt.
Der Schieber ist dabei als zweiarmiger Hebel ausgeführt, der schwenkbar an einem Antriebshebel
gelagert ist, wobei der eine Arm den Mitnehmer aufweist und der andere Arm über eine
Feder mit dem Antriebshebel verbunden ist. Damit der Mitnehmer einerseits beim Transporthub
formschlüssig an den sich wiederholenden Formelementen des Pailletenbandes angreifen
kann und andererseits sich beim Leerhub ohne Mitnahme des Paillettenbandes bewegen
kann, besitzt der Mitnehmer auf der Vorderseite in Vorschubrichtung eine zur Ebene
annähernd senkrechte Anschlagfläche und rückseitig eine schräge Gleitfläche. Ein zusätzliches
Bremselement drückt das Paillettenband gegen eine Andruck- bzw. Messerplatte, wobei
das Bremselement das Paillettenband seitlich führt.
[0006] Nachteilig bei der Paillettenzuführeinrichtung nach dem G 9209764 ist, daß verhältnismäßig
viele Teile für den Antrieb des Schiebers und für das Bremselement notwendig sind.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Paillettenzuführeinrichtung bereitzustellen,
die aus wenigen Teilen besteht und dennoch eine exakte Zuführung des Paillettenbandes
gewährleistet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schieber zumindest teilweise
elastisch, insbesondere eine Blattfeder ist, und das Paillettenband gegen eine Andruckplatte
druckbeaufschlagt. Dadurch daß der Schieber elastisch ist, werden keine zusätzlichen
Federelemente benötigt. Die Andurckkraft wird vorteilsmäßig vom Schieber selbst erzeugt.
Durch die Biegsamkeit des Schiebers werden zudem Fertigungstoleranzen bzgl. der Höhe
des Paillettenbandes ohne Beeinträchtigung des Vorschubes ausgeglichen.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Teil der Blattfeder in Richtung des
Paillettenbandes abgewinkelt, wobei das abgewinkelte Teil den Mitnehmer bildet. Der
Mitnehmer ist dabei ein laschenförmiges, insbesondere dreieckförmiges Teil, welches
mit seiner einen, der Anstichstelle abgewandten Seite, an dem Schieber angeformt ist.
Besonders vorteilsmäßig ist es, wenn das abgewinkelte Teil am Ende des Schiebers angeformt
ist. Es ist jedoch auch denkbar, die Lasche halb aus der Blattfeder auszustanzen und
anschließend abzuwinkeln. Das abgewinkelte Teil bildet somit einen Haken, dessen der
Hakenöffnung abgewandte Seite eine Gleitfläche bildet. Wird der Schieber in Richtung
der Anstichstelle von dem Antrieb bewegt, so wird der Mitnehmer in eine Paillettenöffnung
hineingedrückt und transportiert durch den Mitnahmehaken das Paillettenband um eine
am Antrieb einstellbare Strecke in Richtung der Anstichstelle. Wird der Schieber von
der Anstichstelle weg bewegt, so gleitet der Mitnehmer, bedingt durch die schräge
Gleitfläche aus der Paillettenöffnung heraus. Der Schieber wird dabei mindestens um
die Distanz eines Paillettendurchmessers von der Anstichstelle weg bewegt, damit stets
gewährleistet ist, daß bei der nächsten Vorschubbewegung der Mitnehmer in die entsprechende
Paillettenöffnung eingreifen kann.
[0010] Bevorzugt wird die Blattfeder mit ihrem einen Ende an einem Hebel befestigt, wobei
der Hebel mittels eines Antriebs um eine Achse verdrehbar ist. Die Blattfeder druckbeaufschlagt
mit ihrem anderen Ende das Paillettenband, wobei am anderen Ende der Mitnehmer angeordnet
ist. Wird der Hebel verdreht, so wird das den Mitnehmer aufweisende Ende der Blattfeder
entweder von der Anstichstelle weggezogen oder hin zur Anstichstelle geschoben. Die
Blattfeder ist hierbei bei allen möglichen Verdrehstellungen des Hebels derart gespannt,
daß sie das Paillettenband mit einem ausreichenden Druck gegen die Andruck- bzw. Messerplatte
drückt. Die Auslenkung des Hebels für die Vorschub- und Rückzugsbewegung des Mitnehmers
ist dabei abhängig von der Länge des Hebels und der Durchbiegung der Blattfeder. Je
größer der Abstand der Befestigungsstelle der Blattfeder von der Drehachse des Hebels
ist, desto kleiner wird der notwendige Verdrehwinkel des Hebels bei gleichbleibendem
Paillettendurchmesser.
[0011] Mittels eines Begrenzungselementes wird die Verschwenkbewegung vorteilsmäßig in beide
Richtungen begrenzt, wodurch geringe Anforderungen an den Antrieb bzw. die Fertigungstoleranzen
der für den Antrieb verwendeten Bauteile gestellt werden müssen. In einer besonders
einfachen Ausführungsform ist das Begrenzungselement ein U-förmiges Teil, wobei die
beiden Schenkel des U-förmigen Teils jeweils eine Begrenzung für die Verschwenkung
des Hebels bilden. An den Schenkel sind dazu vorteilsmäßig Verstellschrauben, die
jeweils in ein Gewinde des Schenkels einschraubbar sind. Je nach dem, wie weit die
Verstellschraube in den Schenkel eingedreht ist, ist die Verschwenkbewegung bzw. der
maximale Verschwenkwinkel in die jeweilige Richtung genauestens vorgebbar. Durch eine
derartige Ausgestaltung kann auf Sensoren und damit verbunden, auf eine aufwendige
Steuerung des Antriebs verzichtet werden. Sollen in ihrer Größe verschiedene Pailletten
nacheinander mit der Stick- oder Nähmaschine an dem Stickgut angebracht werden, so
genügt es, mittels der Verstellschrauben den jeweils zur Paillettengröße gehörigen
maximalen Verschwenkwinkel des Hebels einzustellen.
[0012] Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn das Bremselement eine Feder,
insbesondere eine Blatt- oder Spiralfeder ist, wobei die Feder mit ihrem einen Ende
an der Paillettenzuführeinrichtung fest gelagert ist und mit ihrem anderem Ende das
Paillettenband gegen eine Andruckplatte drückt, derart, daß das Paillettenband nur
bei Überwindung der mittels des Bremselementes erzeugten Haft- und/oder Reibungskraft
in Richtung der Anstichstelle transportiert werden kann.
[0013] Nachfolgend werden mögliche Ausführungsformen der Erfindung anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- Eine perspektivische Darstellung einer Paillettenzuführeinrichtung mit eingelegtem
Paillettenband;
- Figur 2
- Eine perspektivische Darstellung der gebogenen Blattfeder;
- Figur 3a und 3b
- Eine Seiten- sowie eine Draufsicht auf eine als Schieber und Mitnehmer fungierende
Blattfeder.
[0015] Die Figur 1 zeigt eine Paillettenzuführeinrichtung 1, der ein Paillettenband 2 von
einer nicht dargestellten Rolle zugeführt wird. Das Paillettenband 2 wird durch einen
Schlitz 11 in die Paillettenzuführeinrichtung eingeführt, wobei der Schlitz 11 von
der Befestigungseinrichtung 13 des Bremselementes 10 und der Andruckplatte 8 gebildet
wird. Die Höhe des Schlitzes 11 ist größer als die größte Dicke der Verwendung findenden
Pailletten 3. An der Befestigungseinrichtung 13 ist eine Blattfeder 10 mittels einer
Schraube 13a befestigt. Die Blattfeder 10 wird mittels der Einstellschraube 13b, welche
zugleich zur Befestigung der Befestigungseinrichtung 13 an der Basisplatte 23 der
Paillettenzuführeinrichtung 1 dient, derart gebogen, daß das Paillettenband 2 zwischen
der Blattfeder 10 und der Andruckplatte 8 mit einem bestimmten Anpreßdruck gehalten
ist. Durch die Blattfeder 10, die als Bremselement dient, wird das Paillettenband
2 gegen die Andruckplatte 8 gedrückt und liegt bis zur Anstichstelle 24 flach auf
dieser auf.
[0016] Mittels der Führungsschienen 5 wird das Paillettenband 2 seitlich geführt, wobei
die Führungsschienen 5 mittels Schrauben an der Andruckplatte 8 lösbar befestigt sind,
so daß die Breite des durch die Führungsschienen 5 gebildeten Führungskanals jeweils
an den Durchmesser der am Stickgut anzunähenden bzw. anzustickenden Pailletten 3 angepaßt
werden kann.
[0017] Das Paillettenband 2 ist durch die gebogene Blattfeder 6 gegen die Andruckplatte
8 gedrückt, wobei das Paillettenband 2 lediglich aus dem Führungskanal in Richtung
V herausgleiten kann. Wie aus den Figuren 3a und 3b ersichtlich, ist die Blattfeder
6 im ungespannten Zustand bis auf die nach unten, dh. in Richtung der Andruckplatte
8 bzw. des Paillettenbandes 2 abgebogenen Spitze 6a flach und hat eine Öffnung an
ihrem einen Ende 7, durch die eine Halteschraube hindurchgreift und die Blattfeder
6 am unteren Ende des Hebels 14 hält. Der Hebel 14 ist auf der von dem nicht dargestellten
Antrieb angetriebenen Welle 15 befestigt, wodurch bei Drehung der Welle 15 die Blattfeder
6 entweder in Richtung V, dh. zur Anstichstelle 24 hin- oder von dieser weg bewegt
wird. Beide Verschwenkbewegungen sind in den Richtungen V,R des Hebels 14 durch die
Schenkel 19,21 des U-förmigen Begrenzungsteils, welches an der Basisplatte 23 der
Paillettenzuführ einrichtung 1 befestigt ist, begrenzt. Hierzu sind an den Schenkeln
19,21 Befesigungsschrauben 20,22 mittels Gewinden gehalten, welche mehr oder weniger
weit in die Gewinde eingeschraubt werden können, wobei dies von den Abmessungen der
zu verstickenden Pailletten 3 abhängig ist.
[0018] Die Blattfeder 6 ist bei allen Verschwenkpositionen stets gebogen, wodurch das Paillettenband
2 ständig druckbeaufschlagt wird. Wird der Hebel 14, wie aus Figur 2 ersichtlich,
in Richtung R, dh. weg von der Anstichstelle 24 verschwenkt, so wird die an dem unteren
Ende des Hebels 14 befestigte Blattfeder 6 von der Anstichstelle 24 wegbewegt. Wie
aus den Figuren 3a und 3b ersichtlich, ist das Ende 6a der Blattfeder leicht in Richtung
des Paillettenbandes 2 abgewinkelt, wodurch eine zum Paillettenband 2 leicht geneigte
und zeigende Gleitfläche 6b entsteht, durch die die Spitze 6a der Blattfeder 6 bei
Verschwenkbewegung V des Hebels 14 versucht, das Paillettenband 2 von der Anstichstelle
24 wegzubewegen. Dadurch jedoch, daß die Blattfeder 10 das Paillettenband 2 ebenfalls
gegen die Andruck- bzw. Messerplatte 8 druckbeaufschlagt, und zwar mit eine größeren
Andruckkraft, wird die Blattfeder 6 nach oben hin derart verbogen, daß die Spitze
6a der Blattfeder 6 aus der Öffnung 4 der Paillette 3 herausgleitet. Das Paillettenband
2 ist somit bei der Verschwenkbewegung R des Hebels 14 arretiert.
[0019] Wird der Hebel 14 in Richtung V verschwenkt, so gleitet die abgewinkelte Spitze 6a
der Blattfeder 6 in die vorgesehene Öffnung 4 der Paillette 3 ein. Die Blattfeder
6 gleitet ab diesem Zeitpunkt bzw. Verdrehungswinkel nicht mehr über das Paillettenband
2, sondern schiebt das Paillettenband 2 durch die Widerhakenwirkung in Richtung V
zur Anstichstelle 24. Sobald die vollständige Verschwenkbewegung von dem Hebel 14
durchgeführt ist, dh. der Hebel mit seiner Fläche 18a gegen das Ende der Einstellschraube
22 stößt, sticht die nicht dargestellte Nadel durch die in der Anstichstelle 24 befindliche
Paillette 3' und hält diese in Position. Danach wird die anzustickende bzw. anzunähende
Paillette 3' mittels eines Messers 9 vom Paillettenband 2 bei 3b abgetrennt.
1. Paillettenzuführeinrichtung (1) für Stick- und/oder Nähmaschinen, wobei ein Schieber
(6) Pailletten (3) eines zumindest teilweise seitlich geführten Paillettenbandes (2)
schrittweise einer Anstichstelle (24) zuführt, und ein Antrieb den Schieber (6) periodisch
zu der Anstichstelle (24) hin und von der Anstichstelle (24) weg bewegt, wobei der
Schieber (6) einen Mitnehmer hat, der bei der Bewegung des Schiebers (6) in Richtung
der Anstichstelle (24) in eine Paillettenöffnung (4) einer Paillette (3) eingreift,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) zumindest teilweise elastisch, insbesondere eine Blattfeder
ist, und das Paillettenband (2) gegen eine Andruckplatte (8) druckbeaufschlagt.
2. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (6a) der Blattfeder (6) in Richtung des Paillettenbandes (2) abgewinkelt
ist und das abgewinkelte Teil (6a) der Mitnehmer ist.
3. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das abgewinkelte Teil (6a) einen Haken und an der der Hakenöffnung abgewandten
Seite eine Gleitfläche (6b) bildet.
4. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (6) mit ihrem einen Ende (7) an einem Hebel (14) befestigt ist,
und der Hebel (14) mittels eines Antriebs um eine Achse (16) verdrehbar ist, wobei
die Blattfeder (6) mit ihrem anderen Ende (6a) das Paillettenband (2) druckbeaufschlagt.
5. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Blattfeder in Richtung des Paillettenbandes zeigt und den
Mitnehmer bildet.
6. Paillettenzuführeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Blattfeder in Richtung des Paillettenbandes abgewinkelt ist
und den Mitnehmer bildet.
7. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkbewegung des Hebels (14) um die Achse (16) mittels mindestens eines
Begrenzungselementes (19,21) in Vorschub- (V) und/oder in Rückzugsrichtung (R) begrenzt
ist.
8. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Begrenzungselement (19,21) U-förmig ist und mit seinen beiden Schenkeln (19,21)
den Hebel (14) zumindest teilweise umfaßt, und jeder Schenkel (19,21) die Verschwenkbewegung
des Hebels (14) in eine Richtung begrenzt.
9. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an einem Schenkel (19,21) eine Verstellschraube (20,22) ist, mittels
der das Ende der Verschwenkbewegung einstellbar ist.
10. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremselement (10) das Paillettenband (2) gegen eine Bremsplatte oder die
Andruckplatte (8) druckbeaufschlagt.
11. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (10) eine Feder, insbesondere eine Blattfeder ist.
12. Paillettenzuführeinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (10) das Paillettenband (2) mit einer einstellbaren Kraft gegen
eine Bremsplatte (8) druckbeaufschlagt, derart, daß das Paillettenband (2) nur durch
Überwindung einer Zugkraft, die zu der mittels des Bremselementes (10) voreingestellten
Kraft entsprechend ist, in Richtung und/oder von der Anstichstelle weg bewegbar ist.
1. Sequin feeding device (1) for embroidery and/or sewing machines, whereby a slide (6)
feeds sequins (3) of an at least partially laterally guided sequin band (2) progressively
towards a sew-on point (24), and a drive moves the slide (6) periodically towards
the sew-on point (24) and away from the sew-on point (24) whereby the slide (6) has
a driver which, during the motion of the slide (6) towards the sew-on point (24),
engages into a sequin opening (4) of a sequin (3), characterized in that the slide (6) is at least partially resilient, being in particular a leaf spring,
and presses the sequin band (2) against a contact pressure plate (8).
2. Sequin feeding device (1) according to claim 1,
characterized in that a part (6a) of the leaf spring (6) is bent towards the sequin band (2) and the bent
part (6a) is the driver.
3. Sequin feeding device (1) according to claim 2,
characterized in that the bent part (6a) forms a hook and, at the side remote from the hook opening, a
sliding surface (6b).
4. Sequin feeding device (1) according to claim 3,
characterized in that the leaf spring (6) is fastened by its one end (7) to a lever (14), and the lever
(14) is rotatable about an axis (16) by means of a drive, wherein the leaf spring
(6) with its other end (6a) exerts pressure upon the sequin band (2).
5. Sequin feeding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the other end of the leaf spring points in the direction of the sequin band and forms
the driver.
6. Sequin feeding device according to claim 5,
characterized in that the other end of the leaf spring is bent towards the sequin band and forms the driver.
7. Sequin feeding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the swivelling motion of the lever (14) about the axis (16) is delimited in forward
feed direction (V) and/or in return direction (R) by means of at least one delimiting
element (19, 21).
8. Sequin feeding device (1) according to claim 7,
characterized in that the delimiting element (19, 21) is U-shaped and with its two limbs (19, 21) at least
partially embraces the lever (14), and each limb (19, 21) delimits the swivelling
motion of the lever (14) in one direction.
9. Sequin feeding device (1) according to claim 8,
characterized in that at least on one limb (19, 21) there is an adjusting screw (20, 22), by means of which
the end of the swivelling motion is adjustable.
10. Sequin feeding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a braking element (10) presses the sequin band (2) against a braking plate or the
contact pressure plate (8).
11. Sequin feeding device (1) according to claim 10,
characterized in that the braking element (10) is a spring, in particular a leaf spring.
12. Sequin feeding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the braking element (10) presses the sequin band (2) with an adjustable force against
a braking plate (8), such that the sequin band (2) is movable towards and/or away
from the sew-on point only by surmounting a tensile force, which corresponds to the
force preadjusted by means of the braking element (10).
1. Dispositif d'amenée de paillettes (1) pour des machines à broder et/ou à coudre, dans
lequel un poussoir (6) amène des paillettes (3) d'un ruban de paillettes (2) guidé
du moins en partie latéralement pas à pas à un emplacement de piqûre (24), et un entraînement
déplace le poussoir (6) périodiquement jusqu'à l'emplacement de piqûre (24) et en
éloignement de l'emplacement de piqûre (24), le poussoir (6) comprenant un entraîneur
qui s'engage, lors du mouvement du poussoir (6) en direction de l'emplacement de piqûre
(24), dans une ouverture (4) d'une paillette (3), caractérisé en ce que le poussoir
(6) est du moins partiellement élastique, en particulier un ressort à lame, et sollicite
en pression le ruban de paillettes (2) contre un plateau de pressage (8).
2. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce
qu'une partie (6a) du ressort à lame (6) est coudée en direction du ruban de paillettes
(2), et en ce que la partie coudée (6a) est l'entraîneur.
3. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la partie coudée (6a) forme un crochet et forme une surface de glissement (6b)
sur le côté détourné de l'ouverture de crochet.
4. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce
que le ressort à lame (6) est fixé par l'une de ses extrémités (7) sur un levier (14),
et en ce que le levier (14) est en rotation autour d'un axe (16) au moyen d'un entraînement,
le ressort à lame (6) sollicitant en pression le ruban de paillettes (2) par son autre
extrémité (6a).
5. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'autre extrémité du ressort à lame est dirigée en direction
du ruban de paillettes et forme l'entraîneur.
6. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce
que l'autre extrémité du ressort à lame est coudée en direction du ruban de paillettes
et forme l'entraîneur.
7. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mouvement de pivotement du levier (14) autour de l'axe (16)
est limité au moyen d'au moins un élément de limitation (19, 21) en direction d'avance
(V) et/ou en direction de recul (R).
8. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce
que l'élément de limitation (19, 21) est réalisé en forme de U et entoure par ses
deux bras (19, 21) du moins partiellement le levier (14), et en ce que chaque bras
(19, 21) limite le mouvement de pivotement du levier (14) dans une direction.
9. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce
qu'il est prévu au moins sur un bras (19, 21) une vis de réglage (20, 22) au moyen
de laquelle la fin du mouvement de pivotement est réglable.
10. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un élément de freinage (10) sollicite en pression le ruban de
paillettes (2) contre un plateau de freinage ou contre le plateau de pressage (8).
11. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce
que l'élément de freinage (10) est un ressort, en particulier un ressort à lame.
12. Dispositif d'amenée de paillettes (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de freinage (10) sollicite en pression le ruban de
paillettes (2) avec une force réglable contre un plateau de freinage (8), de telle
sorte que le ruban de paillettes (2) est mobile en direction de l'emplacement de piqûre
et/ou en éloignement de celui-ci uniquement en surmontant une force de traction qui
correspond à la force préréglée au moyen de l'élément de freinage (10).