(19)
(11) EP 0 768 828 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.04.1998  Patentblatt  1998/17

(21) Anmeldenummer: 95928501.6

(22) Anmeldetag:  31.07.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A24C 5/34
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9503/044
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9604/808 (22.02.1996 Gazette  1996/09)

(54)

VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BESCHICKEN EINER RAUCHMASCHINE

PROCESS AND DEVICE FOR FEEDING SMOKING MACHINES

PROCEDE ET DISPOSITIF D'ALIMENTATION DE MACHINES A FUMER


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 12.08.1994 DE 4428668

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.04.1997  Patentblatt  1997/17

(73) Patentinhaber: HEINR. BORGWALDT GmbH
22525 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • KLUSS, Bruno
    D-21031 Hamburg (DE)
  • WINTER, Ronald
    D-22549 Hamburg (DE)

(74) Vertreter: Geyer, Ulrich F., Dr. Dipl.-Phys. 
WAGNER & GEYER, Patentanwälte, Gewürzmühlstrasse 5
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 021 083
US-A- 4 171 635
EP-A- 0 434 526
US-A- 4 858 628
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschicken einer Rauchmaschine mit Zigaretten, die automatisch in einen eine Dichtung und einen Anschlag aufweisenden Zigarettenhalter eingebracht werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

    [0002] Verfahren zur automatischen Beschickung einer Rauchmaschine und Vorrichtungen hierfür sind aus "Beiträge zur Tabakforschung", Band 3, Heft 9, Dezember 1966; oder durch die Rauchmaschine R09 bekannt. Die bekannte Beschickung arbeitet rein mechanisch, d.h. die einzelnen Zigaretten werden, in einer Führung liegend, durch einen Stößel vorwärts in den Halter geschoben. Die Zigarette wird in die Öffnung der Dichtscheibe geschoben, bis sie gegen den Anschlag stößt. Dabei wird mehr oder weniger Kraft auf die Zigarette ausgeübt, um die Dichtlippen der Dichtscheiben zu öffnen. Das kann besonders bei filterlosen Zigaretten zur Deformationen führen. Außerdem wird die dünne Dichtlippe der Dichtscheibe durch die scharfe Papierkante des Zigarettenfilters relativ stark beansprucht, was nach kurzer Zeit den Austausch der Dichtscheibe notwendig macht.

    [0003] Weitere Nachteile der bisher bekannten automatischen Beschickung von Rauchmaschinen bestehen darin, daß der Hub des Stößels sehr genau wiederholt werden muß, da sonst die Zigarette entweder nicht weit genug oder zu weit vorgeschoben und gestaucht wird. Bei Änderungen der Zigarettenlänge muß der Hub jeweils wieder neu justiert werden, und bei Änderung des Durchmessers der Zigarette muß die Führung neu justiert werden.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Beschicken von Rauchmaschinen mit Zigaretten anzugeben bzw. eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen, mit dem bzw. mit der eine sehr zuverlässige Beschickung der Rauchmaschine bei Verringerung der Standzeiten insbesondere auch bei Wechsel der Beschickung mit Zigaretten unterschiedlicher Abmessung möglich ist.

    [0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zigaretten jeweils in ein Laderohr gebracht und das Laderohr durch die Dichtung des Zigarettenhalters geschoben wird.

    [0006] Durch das Einschieben des Laderohrs wird die Dichtung, die beispielsweise aus mehreren Dichtlippen oder Dichtscheiben oder aus Labyrinth-Dichtungen bestehen kann, wesentlich weniger beansprucht als wenn die scharfkantige Zigarette ohne Laderohr eingeschoben wird. Dadurch muß die Dichtung weniger häufig ausgewechselt werden, so daß die Standzeiten der Rauchmaschine kleiner sind. Darüberhinaus weist das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil auf, daß die Dichtlippen der Dichtscheiben durch das Herausziehen des Laderohrs nach dem Einschieben und Einsetzen der Zigarette nach außen gebogen werden und so nach außen gebogen die Zigarette festhalten, wobei ein Druck auf die Zigarette in Richtung des Anschlags entsteht. Die Zigarette wird daher fest und sicher gehalben und zuverlässig auch während des Abrauchvorgangs an den Anschlag gedrückt. Bei einer Einführung der Zigarette ohne Laderohr werden die Dichtlippen nach innen gebogen, so daß die Zigarette bei herkömmlichen Anordnungen von dem Anschlag weggedrückt werden kann.

    [0007] Die automatische Beschickung wird dadurch erleichtert, daS die Zigarette gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vor dem Einschieben in den Zigarettenhalter aus einem Vorratsbehälter durch eine Öffnung im Laderohr in das Laderohr fällt.

    [0008] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Zigarette durch einen im Laderohr ausgebildeten Über- oder Unterdruck in den Zigarettenhalter geschoben bzw. gezogen. Aufgrund des Über- oder Unterdrucks wird nur eine geringe Kraft auf die Zigaretten ausgeübt, so daß insbesondere filterlose Zigaretten nicht deformiert werden. Durch den Über- und/oder Unterdruck wird die Zigarette genau in die richtige Position gebracht, sodaß die Justierung und Einstellung eines Stößels in Abhängigkeit von den jeweiligen Zigarettenabmessungen entfällt. Insbesondere ist auch keine Neujustierung oder Änderung der Anlage erforderlich, wenn sie mit Zigaretten unterschiedlicher Länge oder unterschiedlichen Durchmessers bestückt werden soll. Auch dadurch werden die Standzeiten der Maschine wesentlich reduziert. Die Justage ist nicht nur hinsichtlich der Zigarettenlänge, sondern auch hinsichtlich des Zigarettendurchmessers einfacher, da die Zigaretten auch mit verschiedenen Durchmessern durch das Laderohr geschoben bzw. gezogen werden, so daß normalerweise keine Veränderung des Durchmessers des Laderohrs bei Änderung des Zigarettendurchmessers erforderlich ist. Erst bei stärkerer Änderung des Zigarettendurchmessers müßte ein Laderohr mit anderem Innendurchmesser verwendet werden. Bei kleinerem Zigarettendurchmesser ist es lediglich erforderlich, den Über- bzw. den Unterdruck zu erhöhen, um das zwischen Zigarette und Laderohr hindurchströmende Fluid auszugleichen. Vorzugsweise wird ein Überdruck durch Einströmen eines Luftstroms auf der dem Zigarettenhalter abgewandten Seite der Zigarette im Laderohr erzeugt. Es ist jedoch alternativ oder zusätzlich auch möglich, die Zigarette dadurch an den Anschlag zu drücken bzw. zu ziehen, daß ein Unterdruck durch ein Absaugen eines Luftstroms auf der dem Zigarettenhalter zugewandten Seite der Zigarette gebildet wird.

    [0009] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der das Laderohr nach dem Ladevorgang ohne Zigarette aus dem Zigarettenhalter herausgezogen und der Über- bzw. Unterdruck während des Herausziehens aufrechterhalten wird. Der Über - bzw. Unterdruck drückt daher während des Herausziehens des Laderohrs die Zigarette nach wie vor gegen den Anschlag, der z. B. eine Lochscheibe sein kann. Sobald das Laderohr den Halter verlassen hat, übernehmen die Lippen der Dichtscheibe die Halte- und Abdichtfunktion. Erst danach wird der Über- oder Unterdruck abgeschaltet. Beim Verlassen des Laderohrs werden die Lippen der Dichtscheiben durch das Laderohr nach außen gezogen, sodaß sich eine leichte Kraft auf die Zigarette in Richtung des Anschlags ergibt.

    [0010] Die gestellte Aufgabe wird auch durch eine Vorrichtung zum Beschicken einer Rauchmaschinen mit Zigaretten gelöst, bei der ein Laderohr vorgesehen ist, in dem jeweils eine Zigarette eingebracht ist, wobei das Laderohr durch ein Antriebselement durch die Dichtung hindurch in die Halterung schiebbar ist. Bevorzugt ist das Laderohr dabei wenigstens teilweise in einem Führungsrohr gleitend gelagert. Das Laderohr weist vorzugsweise eine Öffnung zum Einlegen einer Zigarette in dieses auf. Vorteilhaft ist es dabei, daß das Führungsrohr eine entsprechende Öffnung zum Einlegen der Zigaretten in das Laderohr aufweist, wobei die Öffnung des Führungsrohrs im wesentlichen der Öffnung im Laderohr entspricht und diese Öffnungen übereinanderliegen, wenn sich das Laderohr in seiner Ausgangslage, also in der der Zigarettenhalterung abgewandten Position im Führungsrohr befindet.

    [0011] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung deckt das Führungsrohr die Öffnung des Laderohrs ab, wenn sich das Laderohr in der vorderen, der dem Zigarettenhalter zugewandten Lage befindet. Auf diese Weise ist das Laderohr verschlossen, so daß der Über- oder Unterdruck nicht durch die Öffnung zur Beschickung des Laderohrs mit Zigaretten beeinträchtigt wird.

    [0012] Um die Dichtlippen möglichst nicht zu verletzen und um eine möglichst lange Lebensdauer dieser Dichtlippen zu gewährleisten, ist das dem Zigarettenhalter zugewandte Ende des Laderohrs abgerundet.

    [0013] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorzugsweise das angetriebene Element von dem Kolben eines Pneumatikzylinders gebildet. Dies ermöglicht eine einfache und kostengünstige Bereitstellung eines Antriebs für das Laderohr.

    [0014] Bei einer ebenfalls bevorzugten Vorrichtung wird der Kolben des Pneumatikzylinders mittels einer senkrecht zur Laderohrachse bzw. Kolbenachse angeordneten Platte oder Scheibe mit dem Laderohr verbunden, wobei sowohl der Kolben als auch das Laderohr durch die Scheibe hindurchgeführt und an der Durchführung mit dieser befestigt sind. Dies ermöglicht eine Befestigung des Kolbens des Pneumatikzylinders an dem Laderohr, wobei nur ein Verbindungselement notwendig ist.

    [0015] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist der Pneumatikzylinder am Führungsrohr befestigt. Dies ermöglicht eine kompakte Anordnung der Elemente der Vorrichtung, die auch mechanisch stabil ist.

    [0016] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird das Führungsrohr und der Pneumatikzylinder durch eine senkrecht zur Führungsrohr- bzw. Pneumatikzylinderachse angeordnete Scheibe verbunden, wobei sowohl das Ende des Führungsrohrs als auch das Ende des Pneumatikzylinders durch die Scheibe hindurchgeführt sind, und an der Durchführung mit dieser befestigt sind. Hierbei handelt es sich wieder um eine einfache Ausführungsform der Verbindung, bei der nur ein Verbindungselement notwendig ist.

    [0017] Es ist weiterhin vorteilhaft, das Führungsrohr mit einer Öffnung zu versehen, die in dem Zustand, in dem das Laderohr in das Führungsrohr voll eingeschoben ist, der Öffnung im Laderohr entspricht. Hierdurch wird die automatische Beschickung des Laderohrs durch das Führungsrohr hindurch möglich.

    [0018] Vorteilhafterweise wird der Luftstrom, der den Luftdruck im Laderohr erzeugt, an dem dem Zigarettenhalter abgewandten Ende des Führungsrohrs durch ein Gebläse eingeblasen. Dies ist eine einfache Methode zur Erzeugung des Luftstroms bzw. des Überdrucks im Laderohr. Zusätzlich oder alternativ ist eine Absaugvorrichtung zur Erzeugung eines Unterdruckes vorgesehen.

    [0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1 bis 5
    eine Querschnittsdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in mehreren Ablaufstellungen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens ,
    Fig. 6
    einen Zigarettenhalter mit eingeschobenem Laderohr,
    Fig. 7
    den Zigarettenhalter mit bereits etwas herausgezogenem Laderohr und eingeschobener Zigarette, wobei am der Zigarette entgegengesetzten Ende des Anschlag ein Vakuum angelegt ist,
    Fig. 8
    den Zigarettenhalter mit einer durch die Ladevorrichtung eingebrachten Zigarette, wobei das Laderohr bereits herausgezogen ist, und
    Fig. 9
    den Zigarettenhalter mit einer nach herkömmlichen Verfahren eingeschobenen Zigarette.


    [0020] In den Figuren 1 bis 5 wird ein Querschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt, mit Hilfe derer in fünf Schritten die Zigarette 1 in den Zigarettenhalter 2 eingebracht wird. In Figur 1 fällt die Zigarette 1 aus einem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) in die Öffnungen 1a und 1b des Führungsrohrs 4 und des Laderohrs 3. Das Laderohr, das im Führungsrohr 4 gleitet, ist in Figur 1 ganz in dieses eingeschoben. Das Laderohr 3 kann durch die Kolbenstange 5 des Pneumatikzylinders 7 bewegt werden, wobei sowohl das Laderohr 3 als auch die Kolbenstange 5 in die zur Laderohrachse bzw. Kolbenstangenachse senkrechte Platte oder Scheibe 6 eingeführt und an der Durchführung mit dieser verbunden sind. Der Pneumatikzylinder 7 ist mit dem Führungsrohr 4 über die zur Führungsrohrachse bzw. Pneumatikzylinderachse senkrechte Platte oder Scheibe 8 verbunden. Dabei sind sowohl das Führungsrohr 4 mit seinem Ende als auch der Pneumatikzylinder 7 mit seinem Ende durch die Scheibe 8 hindurchgeführt, wobei sie an der Durchführung mit dieser Scheibe verbunden sind. Die Verbindung des Pneumatikzylinders 7 mit der Scheibe 8 erfolgt über eine Kontermutter 9.

    [0021] In Figur 2 ist dargestellt, wie die Zigarette 1 in das Laderohr 3 eingebracht ist, sich jedoch noch an der Stelle der Öffnung 1a im Führungsrohr 4 bzw. 1b im Laderohr 3 befindet.

    [0022] In Figur 3 ist das Laderohr 3 durch die bewegte Kolbenstange 5 mit Kraftübertragung über die Scheibe 6 bereits in den Zigarettenhalter 2 eingeführt. Die Zigarette 1 befindet sich noch im Bereich der Öffnung 1b des Laderohrs, die jedoch bereits gegenüber der Öffnung 1a im Führungsrohr nach links verschoben ist.

    [0023] In Figur 4 wird am dem Zigarettenhalter abgewandten Ende des Führungsrohrs ein Luftstrom eingeblasen, der sich in das Laderohr fortsetzt und die Zigarette 1 in den Zigarettenhalter 2 schiebt. In dieser Figur 4 ist die Zigarette 1 bereits in den Zigarettenhalter 2 eingeführt.

    [0024] Figur 5 zeigt das von der Kolbenstange 5 mit Kraftübertragung über die Scheibe 6 zurückgezogene Laderohr 3, wobei die Zigarette 1 im Zigarettenhalter 2 verbleibt, an dessen der Zigarette abgewandten Seite ein Vakuum angelegt ist, um die Zigarette zu halten.

    [0025] Figur 6 zeigt den Zigarettenhalter 2, in den das vorne abgerundete Laderohr 3 eingeführt ist, und zwar durch die Dichtlippen 10. Die Dichtlippen 10 sind an ihren Enden nach links abgebogen, was durch den Einschub des Laderohrs 3 erfolgt ist.

    [0026] Figur 7 zeigt die durch das Laderohr 3, das in den Zigarettenhalter 2 geschoben ist, eingeführte Zigarette 1, die an dem Anschlag 11 anstößt und zwar mit ihrem Filterende. Das Laderohr 3 verharrt in der bereits in Fig. 6 dargestellten Lage vor dem Anschlag 11, es befindet sich jedoch immer noch im Bereich der Dichtlippen 10, die immer noch an ihren Enden nach links abgebogen sind.

    [0027] Figur 8 zeigt die in den Zigarettenhalter 2 eingeführte Zigarette bei bereits herausgezogenem Laderohr 3. Die Enden der Dichtlippen 10 sind durch das Herausziehen des Laderohrs 3 nach rechts gebogen, so daß sie einen Druck auf die Zigarette in Richtung dem Anschlag 11 ausüben.

    [0028] Figur 9 zeigt schließlich eine manuell oder mit einem herkömmlichen automatischen Beschickungsverfahren in den Zigarettenhalter 2 eingeführte Zigarette 1, wobei die Enden der Dichtlippen 10 durch das Einführen der Zigarette ohne Laderohr 3 nach links gebogen sind und einen Druck auf die Zigarette weg von dem Anschlag ausübt.

    [0029] Die Erfindung wurde zuvor anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Dem Fachmann sind jedoch Ausgestaltungen und Abwandlungen möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Insbesondere kann das Einschieben der Zigarette in den Zigarettenhalter sowohl durch Ausübung eines Überdrucks im Laderohr auf die Zigarette als auch durch Ausübung eines Unterdrucks von der Seiten des Zigarettenhalters her oder durch eine Kombination beider Verfahren ausgeübt werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Beschicken einer Rauchmaschine mit Zigaretten (1), die automatisch in einen eine Dichtung (10) und einen Anschlag (11) aufweisenenden Zigarettenhalter (2) eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigaretten (1) jeweils in ein Laderohr (3) gebracht und das Laderohr (3) durch die Dichtung (10) des Zigarettenhalters (2) geschoben wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigarette (1) vor dem Einschieben in den Zigarettenhalter (2) aus einem Vorratsbehälter durch eine Öffnung (1b) im Laderohr (3) in dieses fällt.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigarette (1) durch einen Über- und/oder Unterdruck im Laderohr (3) in den Zigarettenhalter (2) geschoben bzw. gezogen wird.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigarette (1) durch einen Überdruck im Laderohr (3) in den Zigarettenhalter (2) geschoben und danach durch einen Unterdruck in ihrer Lage am Anschlag (11) gehalten wird.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Überdruck durch Einströmen eines Luftstroms auf der dem Zigarettenhalter (2) abgewandten Seite der Zigarette (1) in das Laderohr (3) erzeugt wird.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck durch ein Absaugen eines Luftstroms auf der den Zigarettenhalter (2) abgewandten Seite der Zigarette (1) erzeugt wird.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laderohr (3) nach dem Ladevorgang ohne Zigarette (1) aus dem Zigarettenhalter (2) herausgezogen und der Über- bzw. Unterdruck während des Herausziehens aufrecht erhalten wird.
     
    8. Vorrichtung zum Beschicken einer Rauchmaschine, die wenigstens einen Zigarettenhalter (2) aufweist, der eine Dichtung (10) und eine Anschlag (11) umfaßt, gekennzeichnet durch eine Laderohr (3), indem eine Zigarette (1) eingebracht ist, und durch ein das Laderohr (3) durch die Dichtung (10) schiebendes Arbeitselement (5).
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Laderohr (3) wenigstens teilweise in einem Führungsrohr (4) gleitend gelagert ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Laderohr (3) eine Öffnung (1b) zum Einlegen einer Zigarette (1) in das Laderohr (3) aufweist.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch eine Öffnung (1a) im Führungsrohr (4), die der Öffnung im Laderohr (1b) entspricht, wenn sich das Laderohr (3) in seiner Ausgangslage im Führungsrohr (4) befindet.
     
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (4) in einer vorderen Position des Laderohrs (3) dessen Öffnung (1b) abdeckt.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Zigarettenhalter (4) zugewandte Ende des Laderohrs (3) abgerundet ist.
     
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement (5) der Kolben eines Pneumatikzylinders (7) ist.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (5) des Pneumatikzylinder (7) und das Laderohr (3) parallel geführt und miteinander verbunden sind.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Pneumatikzylinder (7) am Führungsrohr (4) befestigt ist.
     
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (4) und der Pneumatikzylinder (7) durch eine senkrecht zum Führungsrohr- bzw. Pneumatikzylinderachse angeordnete Platte (8) verbunden sind, wobei es sowohl das Ende des Führungsrohrs (4) als auch das Ende des Pneumatikzylinders (7) durch die Platte (8) hindurchgeführt sind.
     
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, gekennzeichnet durch ein Gebläse, das einen Luftstrom in die dem Zigarettenhalter (2) abgewandte Seite des Führungsrohrs (4) einbläst.
     
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, gekennzeichnet durch eine Absaugeinrichtung, die einen Luftstrom auf der der Zigarette (1) abgewandten Seite der Anschlag (11) absaugt.
     


    Claims

    1. A method for loading a smoking machine with cigarettes (1) that are automatically fed into a cigarette holder (2) comprising a seal (10) and a stop (11), characterized in that the cigarettes (1) are each fed into a loading tube (3) and the loading tube (3) is pushed through the seal (10) of the cigarette holder (2).
     
    2. The method of claim 1 characterized in that the cigarette (1) falls into the loading tube (3) from a supply container via an opening (1b) prior to insertion into the cigarette holder (2).
     
    3. The method of claim 1 or 2 characterized in that the cigarette (1) is pushed or pulled into the cigarette holder (2) via a positive or negative pressure in the loading tube (3), respectively.
     
    4. The method of any of the previous claims characterized in that the cigarette is pushed into the cigarette holder (2) via positive pressure in the loading tube (3) and is then held via a negative pressure in its position against the stop (11).
     
    5. The method of any of the previous claims characterized in that the positive pressure is created through a streaming in of an air stream onto the side of the cigarette (1) in the loading tube (3) facing away from the cigarette holder (2).
     
    6. The method of any of the previous claims characterized in that the negative pressure is created via an exhausting or sucking off of an air stream on the side of the cigarette (1) facing away from the cigarette holder (2).
     
    7. The method of any of the previous claims characterized in that the loading tube (3) is drawn out of the cigarette holder (2) without the cigarette (1) subsequent to the loading operation and that the positive or negative pressure is maintained during the withdrawal.
     
    8. An apparatus for loading a smoking maching that comprises at least one cigarette holder (2) that comprises a seal (10) and a stop (11), characterized by a loading tube (3), into which a cigarette (1) is fed and by a working element (5) that pushes the loading tube (3) through the seal (10).
     
    9. The apparatus of claim 8 characterized in that the loading tube (3) is glidingly mounted at least partially in a guide tube (4).
     
    10. The apparatus of claim 8 or 9 characterized in that the loading tube (3) comprises an opening (1b) for placing a cigarette (1) in the loading tube (3).
     
    11. The apparatus of one of claim 8 to 10 characterized by an opening (1a) in the guide tube (4) that corresponds to the opening in a loading tube (1b) when the loading tube (3) is located in its starting position in the guide tube (4).
     
    12. The apparatus of one of claims 8 to 11 characterized in that the guide tube (4), in a forward position of the loading tube (3), covers the opening (1b) of same.
     
    13. The apparatus of one of claims 8 to 12 characterized in that the end of the loading tube (3) facing the cigarette holder (4) is rounded off.
     
    14. The apparatus of one of claims 8 to 13 characterized in that the drive element (5) is a piston of a pneumatic cylinder (7).
     
    15. The apparatus of claim 14 characterized in that the piston (5) of the pneumatic cylinder (7) and of the loading tube (3) are guided in parallel and are connected with one another.
     
    16. The apparatus of claim 14 or 15 characterized in that the pneumatic cylinder (7) is fastened to the guide tube (4).
     
    17. The apparatus of one of claims 8 to 16 characterized in that the guide tube (4) and the pneumatic cylinder (7) are connected via a plate (8) located perpendicular to the guide tube or pneumatic cylinder axis, wherein it is guided through both the end of the guide tube (4) and the end of the pneumatic cylinder (7) via the plate (8).
     
    18. The apparatus of one of claims 8 to 17 characterized by a blower that blows an air stream into the side of the guide tube (4) facing away from the cigarette holder (2).
     
    19. The apparatus of one of claims 8 to 18 characterized by an exhaust or sucking off apparatus that exhausts or sucks off an air stream from the side of the stop (11) facing away from the cigarette.
     


    Revendications

    1. Procédé pour alimenter une machine à fumer en cigarettes (1) qui sont insérées automatiquement dans un support de cigarette (2) présentant un joint d'étanchéité (10) et une butée (11), caractérisé en ce que chaque cigarette (1) est insérée dans un tube de chargement (3) et en ce que le tube de chargement (3) est glissé dans le joint d'étanchéité (10) du support de cigarette (2).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cigarette (1), avant son insertion dans le support de cigarette (2), tombe d'un magasin par une ouverture (1b) du tube de chargement (3).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la cigarette (1) est poussée ou tirée dans le support de cigarette (2) par une surpression et/ou une sous-pression dans le tube de chargement (3).
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cigarette (1) est insérée dans le support de cigarette (2) par une surpression dans le tube de chargement (3) et est ensuite maintenue en contact avec la butée (11) par une sous-pression.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surpression est réalisée en faisant pénétrer un écoulement d'air dans le tube de chargement (3) du côté de la cigarette (1), opposé au support de cigarette (2).
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la sous-pression est réalisée par une aspiration d'un écoulement d'air à partir de la cigarette (1) au niveau du support de cigarette (2).
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube de chargement (3) est extrait sans cigarette (1) du support de cigarette (2) après l'étape de chargement, la surpression ou la sous-pression étant maintenue pendant l'extraction.
     
    8. Dispositif pour alimenter une machine à fumer, qui comporte au moins un support de cigarette (2) muni d'un joint d'étanchéité (10) et d'une butée (11), caractérisé par un tube de chargement (3) dans lequel est inséré une cigarette (1) et par un élément d'entraînement (5) pour faire glisser le tube de chargement (3) dans le joint d'étanchéité (10).
     
    9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le tube de chargement (3) est disposé à glissement au moins partiellement dans un tube de guidage (4).
     
    10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le tube de chargement (3) présente une ouverture (1b) pour disposer une cigarette (1) dans le tube de chargement (3).
     
    11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé par une ouverture (1a) dans le tube de guidage (4) qui correspond à l'ouverture dans le tube de chargement (1b) lorsque le tube de chargement (3) se trouve dans sa position de sortie dans le tube de guidage (4).
     
    12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le tube de guidage (4) ferme l'ouverture (1b) du tube de chargement (3) dans une position avancée de celui-ci.
     
    13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que l'extrémité du tube de chargement (3) est arrondi du côté du support de cigarette (4).
     
    14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement (5) est le piston d'un vérin pneumatique (7).
     
    15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que le piston (5) du vérin pneumatique (7) et le tube de chargement (3) sont guidés parallèlement et reliés l'un à l'autre.
     
    16. Dispositif selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le vérin pneumatique (7) est fixé au tube de guidage 4.
     
    17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 16, caractérisé en ce que le tube de guidage (4) et le vérin pneumatique (7) sont reliés par une plaque (8) disposée perpendiculairement au tube de guidage ou à l'axe du vérin pneumatique, l'extrémité du tube de guidage (4) ainsi que l'extrémité du vérin pneumatique (7) traversant la plaque (8).
     
    18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 17, caractérisé par une buse insufflant un écoulement d'air dans le tube de guidage (4) du côté opposé au support de cigarette (2).
     
    19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 18, caractérisé par un dispositif d'aspiration qui aspire un écoulement d'air du côté de la butée (11), opposé à la cigarette (1).
     




    Zeichnung