| (19) |
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(11) |
EP 0 770 165 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.05.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04G 1/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/972 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9601/933 (25.01.1996 Gazette 1996/05) |
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| (54) |
RAHMENELEMENT
FRAME COMPONENT
ELEMENT DE CADRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
08.07.1994 DE 9410743 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1997 Patentblatt 1997/18 |
| (73) |
Patentinhaber: KRAUSE-WERK GMBH & CO. KG |
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D-36304 Alsfeld-Altenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRAUSE, Günther
D-36304 Alsfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Bismarckstrasse 43 35390 Giessen 35390 Giessen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 188 571 FR-A- 1 246 899 US-A- 3 390 741
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FR-A- 1 229 076 GB-A- 2 032 504 US-A- 5 152 371
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Rahmenelement für einen senkrecht aufzustellenden Gerüstrahmen
eines stationären und/oder verfahrbaren Baugerüstes aus vorgefertigten Bauelementen,
bestehend aus zwei im Bereich ihrer Enden durch im Betriebszustand waagerechte Quertraversen
miteinander starr verbundenen, im Querschnitt vorzugsweise kreisrohrförmigen Ständern
wobei die Ständer an ihrem einen Ende jeweils ein erstes, den jeweiligen Ständer abschließendes
Teil, beispielsweise ein integriertes Rohrstück und an ihrem anderen Ende ein dazu
komplementäres zweites, den jeweiligen Ständer überragendes Teil, beispielsweise ein
Bolzenstück, einer verriegelbaren Steckkupplung aufweisen, die Anschlüsse der Quertraversen
an den Ständern mit verwindungshemmenden, die vorzugsweise rechteckige Form des Rahmenelementes
stabilisierenden Versteifungen versehen sind und die obere Quertraverse durchgehend
ausgebildet und unmittelbar an den Ständern angeschlossen ist.
[0002] Ein derartiges Rahmenelement ist aus der GB-A-2 032 504 bekannt.
[0003] Stationär an dem Bauwerk zu befestigende und bei Bedarf in verfahrbare umwandelbare
Baugerüste aus vorgefertigten Bauelementen sind seit langem bekannt. Einer umfassenden
Anwendung dieser Baugerüste steht aber entgegen, daß die erforderlichen Belagbühnen
in der Höhe nicht variabel mit den Gerüstrahmen verbindbar sind und insbesondere auch
nicht an dem komplett ausgeführten Baugerüst nach Belieben und ohne großen Aufwand
an- und abgebaut oder höhenversetzt werden können. Die in der Regel zur Anbindung
der übrigen Bauelemente an den Ständern dienenden Verschlüsse sind zumeist verschleißanfällig,
erfordern einen erheblichen Montageund Demontageaufwand und sind auch bei Transport
und Stapelung der Rahmenelemente hinderlich. Die Anbindung der Holme und Streben ist
auf bestimmte Höhen durch das stationäre Baugerüst festgelegt und zu wenig flexibel,
um auch an einem fahrbaren Baugerüst mit Erfolg verwendet werden zu können, an dem
diese Höhen wesentlich variabler ausgebildet sein müssen. Die seitlich begrenzenden
Gerüstrahmen unterscheiden sich zudem von den übrigen durch starr befestigte Leitersprossen
für den Aufstieg, so daß eine zweite Art von Rahmenelementen vorgesehen sein muß.
[0004] Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, ein Rahmenelement der eingangs
näher bezeichneten Art so zu gestalten, daß die Nachteile der bekannten Gerüstrahmen
beseitigt werden und insbesondere am komplett aufgebauten Baugerüst Belagbühnen beliebig
aus-, um- und eingehängt werden können, die Anbindung aller Bauelemente an den Ständern
in einfacher Weise mit gleichartigen Anschlußelementen und in einem relativ kleingliedrigen
Höhenraster möglich ist und die Rahmenelemente auch mit als Leitersprossen dienenden
Querriegeln ausrüstbar sind. Die Rahmenelemente sollen gut stapelbar und so ausgeführt
sein, daß keine der zu dem bearbeiteten Gebäude parallelen Seitenflächen bevorzugt
ausgebildet und jede dieser Seitenflächen als Arbeitsfront verwendet werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Eine solche Anordnung hat den großen Vorteil, daß die untere Quertraverse zum großen
Teil in den Zwischenraum zwischen benachbarten Belagbühnen der gleichen Ebene versenkt
werden kann und trotzdem beiderseits oberhalb der Belagbühnen die restlichen Teile
der Quertraverse als Anschlußelemente für alle übrigen Bauelemente des Baugerüstes
bereitstehen. Gleichzeitig wird durch die in mehreren Richtungen verbesserte Biegefestigkeit
der Quertraverse eine versteifende Wirkung erzielt.
[0007] Eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Rahmenelementes erhält man, wenn
die untere Quertraverse aus zwei beiderseits an den Ständern in gleicher Höhe angeschlossenen,
kurzen, waagerechten ersten Konsolstücken, jeweils einer an jedem der aufeinander
gerichteten, freien Enden der Konsolstücke nach unten weisend angebrachten, zusammen
mit dem zugehörigen Konsolstück eine jeweilige erste Versteifung bildenden Lasche
und einem beiderseits an den Laschen befestigten, mit senkrechtem Abstand zu der Achse
der Konsolstücke vorgesehenen, waagerechten Strebe besteht. Die Strebe und die Laschen
werden dabei nicht als Auflager oder Anschlußelement verwendet und können deshalb
relativ leicht ausgebildet werden, ohne daß die Versteifung des Rahmenelementes an
dessen unterem Ende gefährdet wäre. Es kann deshalb genügen, wenn die Laschen als
Blechprofil ausgebildet sind und/oder die Strebe und/oder die Laschen einen rechteckigen,
vorzugsweise flachrechteckigen Querschnitt aufweisen. Besonders vorteilhaft ist es,
wenn die untere Quertraverse so an den Ständern befestigt ist, daß die Unterseite
der Strebe etwa bündig mit den unteren Enden der Ständer ist, weil dann einerseits
die Abkröpfung der Quertraverse die benachbarte Belagbühne zum großen Teil überragt
und andererseits nicht unter die unteren Enden der Ständer überständig ist, so daß
die obere Quertraverse in unmittelbarer Nähe, aber trotzdem am oberen Ende der Ständer
vorgesehen sein kann.
[0008] Ganz besonders günstig ist eine Ausführung, bei der die Konsolstücke der unteren
Quertraverse soweit oberhalb der zugehörigen Strebe an den Laschen befestigt sind
und einen solchen Abstand von der oberen Quertraverse des nach unten anschließenden
nächsten Rahmenelementes haben, daß ein auf der oberen Quertraverse auflegbares, deren
Querschnitt dabei überfangendes Anschlußelement einer Belagbühne oder dergleichen
bei wirkender Steckkupplung auf die obere Quertraverse aufgebracht oder von dieser
entfernt werden kann. Auf diese Weise kann auch am fertig installierten Baugerüst
die Belagbühne jederzeit entnommen und gegebenenfalls an anderer Stelle wieder eingehängt
werden. Andererseits stehen die Konsolstücke der unteren Quertraverse nach wie vor
für Anschlußelemente anderer Bauelemente auch denn zur Verfügung, wenn eine Belagbühne
auf der benachbarten oberen Quertraverse des nächsten Rahmenelementes aufliegt, so
daß der entsprechende Knotenpunkt des Gerüstrahmens für mehrere Bauelemente gleichzeitig
verwendbar ist.
[0009] Die Formstabilität des Rahmenelementes läßt sich verbessern, wenn die obere Quertraverse
an ihrer Unterseite beiderseits mit zweite Versteifungen ausbildenden, an den Ständern
angeschlossenen Diagonalstäben verbunden ist, die vorteilhaft mit den Ständern durch
kurze, waagerechte, zur Anbindung von Belagbühnen, Verstrebungen, Holmen, Borden oder
anderen Bauelementen geeignete zweite Konsolstücke verbunden sein können. Auf diese
Weise ist an dem betreffenden Knotenpunkt des Gerüstrahmens ein weiteres Anschlußelement
befestigbar. Sorgt man dafür, daß dabei der Scheitel der oberen Quertraverse etwa
bündig mit den oberen Enden der Ständer ist, so sind die Enden der Ständer nicht überständig
und die an dem Knotenpunkt benachbarten Quertraversen sind eng benachbart oder liegen
aufeinander; die Größe der Kröpfung der unteren Quertraversen ist damit beschränkbar.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Rahmenelement ist außerordentlich variabel nutzbar, wenn an
den Ständern zwischen den Quertraversen kurze, waagerechte, zur Anbindung von Belagbühnen,
Verstrebungen, Holmen, Borden oder anderen Bauelementen geeignete dritte Konsolstücke
vorgesehen sind; dabei können diese dritten Konsolstücke allesamt oder zum Teil in
das Feld zwischen den Ständern weisend vorgesehen sein, und es ist zweckmäßig, wenn
die dritten Konsolstücke zumindest teilweise jeweils paarweise in gleicher Höhe vorgesehen
sind. Damit ist es möglich, Bauelemente sowohl in den Stirnflächen als auch in den
Seitenflächen des Baugerüstes vorzusehen und dabei eine gewisse Symmetrie des Baugerüstes
zu wahren, so daß keine deren beider Seitenflächen bevorzugt ist. Das ist besonders
bei fahrbaren Baugerüsten von Vorteil. Auf den Konsolstücken können als Leitersprossen
dienende Querriegel aufgelegt sein.
[0011] Die Kompatibilität der Rahmenelemente für beide Arten von Baugerüsten wird weiter
verbessert, wenn die dritten Konsolstücke an den Ständern so befestigt sind, daß sie
zusammen mit den oberen Quertraversen ein Raster jeweils gleicher Rasterhöhe ausbilden.
Dieses Raster wird dabei auch durch die Knotenpunkte des Baugerüstes nicht gestört.
Es legt die möglichen Abstände der Leitersprossen fest, wenn die (dritten) Konsolstücke
durch die (aufgelegten) Querriegel miteinander verbunden sind, und ermöglicht den
Höhenversatz von Belagbühnen innerhalb der Höhe des erfindungsgemäßen Rahmenelementes.
[0012] Die Anschlußelemente aller mit den Ständern verbindbaren Bauelemente können weitgehend
einheitlich ausgebildet sein, wenn die obere Quertraverse und/oder die Diagonal stäbe
und/oder die Konsolstücke einen gleichartigen Querschnitt aufweisen. Auf diese Weise
können diese Querschnitte stets in gleicher Weise überfangen werden, wenn das Anschlußelement
ohne Rücksicht auf die Richtung des Bauelementes im Raum an diesem so befestigt ist,
daß es stets senkrecht von oben über den Querschnitt gleiten kann, auch wenn dieser
nicht rotationssymmetrisch ausgebildet ist, sondern stattdessen in bevorzugter Weise
aus einem ersten unteren, rechteckigen Teilquerschnitt und einem bündig anschließenden
oberen, nach oben vorzugsweise halbkreisförmig gewölbten zweiten Teilquerschnitt zusammengesetzt
ist. Ein solcher Querschnitt verbindet ein hohes Widerstandsmoment gegen Durchbiegung
mit der Möglichkeit eines bequemen Aufbringens des entsprechenden Anschlußelementes
unter Vermeidung von Spannungsspitzen in den beteiligten Bauteilen.
[0013] Die Leichtbauweise eines solchen Rahmenelementes wird gefördert, wenn dessen Bauteile
durchweg oder teilweise mittels Schweißnähten miteinander verbunden und/oder als vorzugsweise
stranggepreßte Hohlprofile ausgebildet sind.
[0014] Die Rahmenelemente sind gut stapelbar, wenn die Breite der Querschnitte der Quertraversen
und der dritten Konsolstücke so bemessen ist, daß deren Anschlüsse an den Ständern
diesen gegenüber leicht eingezogen sind.
[0015] Durch die erfindungsgemäßen Rahmenelemente ist es gelungen, ein Baugerüst in Modulbauweise
sowohl stationär als auch transportabel auszubilden, das auch in komplett aufgebautem
Zustand sich ändernden Bedingungen an der Baustelle jederzeit angepaßt werden kann,
so daß aufwendige Transporte und umfängliche Lagerhaltung der erforderlichen Bauelemente
vermieden werden können.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- ein mit erfindungsgemäßen Rahmenelementen aufgebautes Baugerüst in der Gesamt-Übersicht
- Fig. 2
- eine Einzelheit X aus Fig. 1, etwas vergrößert, beide in der gleichen Sichtachse einer
räumlichen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Ansicht Y aus Fig. 2 in einer demgegenüber veränderten Sichtachse, nochmals vergrößert,
- Fig. 4
- die Hauptansicht eines erfindungsgemäßen Rahmenelementes, Fig. 5 eine Variante zu
Fig. 4 und
- Fig. 6
- aufgestapelt gelagerte Rahmenelemente entsprechend Fig. 4 oder 5 im Bereich der unteren
Quertraversen in räumlicher, gegenüber den Fig. 4 und 5 vergrößerter Darstellung,
sämtlich schematisch vereinfacht gezeichnet.
[0017] Das Baugerüst entsprechend Fig. 1 besteht zunächst aus vier Gerüstrahmen G mit Rahmenelementen
R gemäß der Erfindung und einem Gerüstrahmen G' mit nicht erfindungsgemäßen Rahmenelementen
R', das hier als Aufstieg auf das Baugerüst dient. Der Gerüstrahmen G' kann ohne weiteres
durch einen Gerüstrahmen G ersetzt werden. Die Gerüstrahmen G,G' sind miteinander
durch Belagbühnen B, diagonale Längsstreben S und längsverlaufende Geländerholme GH
sowie Zwischenholme ZH verbunden. Die Belagbühnen B sind in bekannter Weise teilweise
mit Durchstiegen D und - in der Zeichnung weggelassen - Längs- und Querborden ausgestattet.
[0018] Ein erfindungsgemäßes Rahmenelement R besteht entsprechend Fig. 4 und 5 aus zwei
parallelen, rohrförmigen Ständern 1, die an ihren oberen und unteren Enden 11,12 jeweils
durch eine obere Quertraverse 2 und eine untere Quertraverse 3 miteinander starr verbunden
sind, so daß ein verwindungssteifes, tragfähiges Bauelement entsteht. An den Enden
11 und 12 ist eine Steckkupplung 4 dadurch (Fig. 2 und 3) ausgebildet, daß die oberen
Enden 11 der Ständer 1 als Bolzenstücke 41 und die unteren Enden 12 als Rohrstücke
42 ausgebildet sind, wobei diese Rohrstücke 42 in einfacher Weise jeweils einstückig
einen Teil des Ständers 1 bilden. Eine Bolzensicherung verriegelt jeweils die beiden
Teile 41,42 miteinander, in denen zu diesem Zweck Sicherungsbohrungen 13 vorgesehen
sind, die zum Fluchten gebracht werden können. Es können demzufolge mehrere Rahmenelemente
R aufeinandergesetzt werden; dort, wo die Steckkupplungen 4 ausgebildet sind, sind
die oberen und unteren Quertraversen 2 und 3 jeweils unmittelbar benachbart.
[0019] Die als lineares Profilstück ausgebildete obere Quertraverse 2 ist beiderseits an
den Ständern 1 angeschweißt; ihr Scheitel 21 ist dabei mit dem oberen Ende 11 des
Ständers 1 bündig, auf dem am kompletten Gerüstrahmen G das untere Ende 12 des nächsthöheren
Ständers 1 aufliegt. Die Einspannung der Quertraverse 2 wird durch Diagonalstäbe 22
entlastet, die insbesondere zur Ableitung der Auflagerkräfte einer auf der Quertraverse
2 ruhenden Belagbühne B in die Ständer 1 dienen und jeweils mittels eines kurzen waagerechten,
an dem Diagonalstab 22 unten angeschweißten ersten Konsolstückes 23 mit dem Ständer
1 verbunden sind. Da hier das Konsolstück 23 ebenfalls durch eine Schweißnaht mit
dem Ständer 1 verbunden ist, ergibt sich insgesamt für jeden der Zwickel zwischen
der Quertraverse 2 und den Ständern 1 eine mit Bezug auf erste Versteifungen V2 an
der unteren Quertraverse 3 zweite Versteifung V1 dieses Bereiches und des Rahmenelementes
R insgesamt.
[0020] Die an ihren beiden Enden abgekröpfte untere Quertraverse 3 umfaßt eine Strebe 30,
an der beiderseits senkrecht nach oben gerichtete, blechförmige Laschen 31 angeschweißt
sind, die jeweils um die Breite b von dem benachbarten Ständer 1 beabstandet sind.
Die Laschen 31 verbinden die Strebe 30 mit an den Außenseiten der Laschen 31 angeschweißten
zweiten Konsolstücken 32, die andererseits an den Ständern 1 angeschlossen sind. Die
Konsolstücke 32 sind dabei gegen die Strebe 30 um die Höhe h höhenversetzt an den
Laschen 31 angeordnet. Die Strebe 30 ist bezüglich ihrer Unterseite 30a um eine geringfügige
Einrückung e von dem jeweiligen unteren Ende 12 der Ständer 1 nach oben gerückt vorgesehen,
so daß sie um diesen Betrag von der oberen Traverse 2 beabstandet ist, wie es insbesondere
in Fig. 3 gut zu erkennen ist. Die Summe aus der Einrückung e und der Höhe h ergibt
einen lichten Abstand a zwischen dem jeweiligen Konsolstück 32 und dem Scheitel 21
der nächsten oberen Quertraverse 2, der so bemessen ist, daß die in den Fig. 2 und
3 angedeuteten hakenförmigen Anschlußelemente AE der aufgelegten Belagbühne B nach
oben abhebbar sind und dann aus dem Räumen zwischen den Laschen 31 und den Ständern
1 abgezogen werden können. Damit kann die Belagbühne B entfernt oder eingefügt werden,
ohne daß die Steckkupplung 4 des Knotenpunktes KP (Fig. 3) demontiert werden müßte.
In der Fig. 2 ist deutlich zu sehen, daß dabei die Strebe 30 die Lücke L zwischen
benachbarten Belagbühnen B verschließt. Ihr flachrechteckiger Querschnitt Q1 (Fig.
4) ist dabei geringfügig unterhalb der Trittfläche T (Fig. 2) der Belagbühne B abgesenkt,
was nicht störend ist und andererseits den Vorteil hat, daß die Strebe 30 als Auflage
für ein Bordbrett verwendet werden kann, wenn das Rahmenelement R zuunterst des Gerüstrahmens
G vorgesehen ist.
[0021] An den Ständern 1 sind noch dritte, kurze waagerechte Konsolstücke 16 angeschweißt,
entweder in dem Raum, der sich in dem Rahmenelement R zwischen den Ständern 1 befindet,
oder auch in winkelversetzter, in der Zeichnung nicht berücksichtigter Anordnung,
beispielsweise für anzuschließende Bauelemente, die sich in Richtung der Stirnflächen
des Baugerüstes erstrecken. Die Konsolstücke 16 weisen an dem Rahmenelement R nach
innen und sind in der Regel wie in der Fig. 4 paarweise höhengleich angeordnet; Fig.
5 zeigt, daß auch unregelmäßige Anordnungen möglich sind.
[0022] Sämtliche Konsolstücke 16,23,32, die obere Quertraverse 2 und die Diagonalstäbe 22
sind durchweg mit dem gleichen Querschnitt Q2 (in der Fig. 4 in der oberen Quertraverse
2 angedeutet) ausgeführt, der sich aus einem ersten unteren, rechteckigen Teilquerschnitt
Q2' und einem daran bündig anschließenden oberen, nach oben halbkreisförmig gewölbten
zweiten Teilquerschnitt Q2" zusammensetzt. Der Querschnitt Q2 ist (Fig. 3) gut geeignet
zur Anbindung der Anschlußelemente AE an den mit dem Gerüstrahmen G zu verbindenden
Bauelementen. Die Anschlußelemente AE sind hakenförmig ausgebildet und gleiten über
den Querschnitt Q2 und werden dort gegebenenfalls gesichert.
[0023] Die Anordung der Fig. 1 und 4 zeigt, daß dort die Konsolstücke 16 zusammen mit der
oberen Quertraverse 2 ein (Höhen-) Raster mit durchweg konstanter Rasterhöhe r ausbilden,
so daß das Baugerüst beliebig variierbar ist, ohne daß dazu spezielle Bauteile vorgesehen
werden müßten.
[0024] Die Rahmenelemente R sind (Fig. 6) gut stapelbar, weil die Querschnitte Q1 und Q2
aller Bauteile zwischen den Ständern 1 diesen gegenüber leicht eingezogen sind, so
daß die Rahmenelemente R seitenalternierend platzsparend übereinandergelegt werden
können. Sie sind relativ leicht, weil die meisten Bauteile leicht und darüberhinaus
kostengünstig als stranggepreßte Hohlprofile hergestellt werden können.
Aufstellung der Bezugszeichen
[0025]
- 1
- Ständer
- 11
- Ende (oberes)
- 12
- Ende (unteres)
- 13
- Sicherungsbohrung
- 16
- Konsolstücke (dritte)
- 2
- Quertraverse (obere)
- 21
- Scheitel
- 22
- Diagonalstab
- 23
- Konsolstück (zweites)
- 3
- Quertraverse (untere)
- 30
- Strebe
- 30a
- Unterseite
- 31
- Lasche
- 32
- Konsolstück (erstes)
- 4
- Steckkupplung
- 41
- Bolzenstück, (erstes) Teil
- 42
- Rohrstück, (zweites) Teil
- a
- Abstand
- b
- Breite
- e
- Einrückung
- h
- Höhe
- r
- Rasterhöhe
- AE
- Anschlußelement
- B
- Belagbühne
- D
- Durchstieg
- G,G'
- Gerüstrahmen
- GH
- Geländerholm
- KP
- Knotenpunkt
- L
- Lücke
- Q1
- Querschnitt (Strebe 30, Lasche 31)
- Q2
- Querschnitt (Konsolstücke 16,23,32, Quertraverse 2 und
Diagonalstäbe 22)
- Q2' ,Q2"
- Teilquerschnitt (aus Q2)
- R,R'
- Rahmenelement
- S
- Längsstrebe
- T
- Trittfläche
- V1
- Versteifung (zweite)
- V2
- Versteifung (erste)
- ZH
- Zwischenholm
1. Rahmenelement für einen senkrecht aufzustellenden Gerüstrahmen (G) eines stationären
und/oder verfahrbaren Baugerüstes aus vorgefertigten Bauelementen,
a) bestehend aus zwei im Bereich ihrer Enden (11,12) durch im Betriebszustand waagerechte
Quertraversen (2,3) miteinander starr verbundenen, im Querschnitt vorzugsweise kreisrohrförmigen
Ständern (1)
wobei
b) die Ständer (1) an ihrem einen Ende (12) jeweils ein erstes, den jeweiligen Ständer
(1) abschließendes Teil, beispielsweise ein integriertes Rohrstück (42) und an ihrem
anderen Ende (11) ein dazu komplementäres zweites, den jeweiligen Ständer (1) überraqendes
Teil, beispielsweise ein Bolzenstück (41), einer verriegelbaren Steckkupplung (4)
aufweisen,
(c) die Anschlüsse der Quertraversen (2,3) an den Ständern (1) mit verwindungshemmenden,
die vorzugsweise rechteckige Form des Rahmenelementes (R) stabilisierenden Versteifungen
(V1,V2) versehen sind und
(d) die obere Quertraverse (2) durchgehend ausgebildet und unmittelbar an den Ständern
(1) angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
e) die untere Quertraverse (3) beiderseits nach unten zu ersten Versteifungen (V2)
der unteren Quertraverse (3) abgekröpft an den Ständern (1) angeschlossen ist.
2. Rahmenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Quertraverse (3) aus zwei beiderseits an den Ständern (1) in gleicher
Höhe angeschlossenen, kurzen, waagerechten ersten Konsolstücken (32), jeweils einer
an jedem der aufeinander gerichteten, freien Enden der Konsolstücke (32) nach unten
weisend angebrachten, zusammen mit dem zugehörigen Konsolstück (32) eine jeweilige
erste Versteifung (V2) bildenden Lasche (31) und einem beiderseits an den Laschen
(31) befestigten, mit senkrechtem Abstand zu der Achse der Konsolstücke (32) vorgesehenen,
waagerechten Strebe (30) besteht.
3. Rahmenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (31) als Blechprofil ausgebildet sind.
4. Rahmenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (30) und/der die Laschen (31) einen rechteckigen, vorzugsweise flachrechteckigen
Querschnitt (Q1) aufweisen.
5. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Quertraverse (3) so an den Ständern (1) befestigt ist, daß die Unterseite
(30a) der Strebe (30) etwa bündig mit den unteren Enden (12) der Ständer (1) ist.
6. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolstücke (32) der unteren Quertraverse (3) soweit oberhalb der zugehörigen
Strebe (30) an den Laschen (31) befestigt sind und einen solchen Abstand von der oberen
Quertraverse (2) des nach unten anschließenden nächsten Rahmenelementes (R) haben,
daß ein auf der oberen Quertraverse (2) auflegbares, deren Querschnitt (Q2) dabei
überfangendes Anschlußelement (AE) einer Belagbühne (B) oder dergleichen bei wirkender
Steckkupplung (4) auf die obere Quertraverse (2) aufgebracht oder von dieser entfernt
werden kann.
7. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Quertraverse (2) an ihrer Unterseite beiderseits mit zweite Versteifungen
(V1) ausbildenden, an den Ständern (1) angeschlossenen Diagonalstäben (22) verbunden
ist.
8. Rahmenelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstäbe (22) mit den Ständern (1) durch kurze, waagerechte, zur Anbindung
von Belagbühnen (B), Verstrebungen (S), Holmen (GH,ZH), Borden oder anderen Bauelementen
geeignete zweite Konsolstücke (23) verbunden sind.
9. Rahmenelement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel (21) der oberen Quertraverse (2) etwa bündig mit den oberen Enden (11)
der Ständer (1) ist.
10. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ständern (1) zwischen den Quertraversen (2,3) kurze, waagerechte, zur Anbindung
von Belagbühnen (B), Verstrebungen (S), Holmen (GH,ZH), Borden oder anderen Bauelementen
geeignete dritte Konsolstücke (16) vorgesehen sind.
11. Rahmenelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß dritte Konsolstücke (16) in das Feld zwischen den Ständern (1) weisend vorgesehen
sind.
12. Rahmenelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Konsolstücke (16) zumindest teilweise jeweils paarweise in gleicher Höhe
vorgesehen sind.
13. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Konsolstücke (16) an den Ständern (1) so befestigt sind, daß sie zusammen
mit den oberen Quertraversen (2) ein Raster jeweils gleicher Rasterhöhe (r) ausbilden.
14. Rahmenelement nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Quertraverse (2) und/oder die Diagonalstäbe (22) und/oder die Konsolstücke
(16,23,32) einen gleichartigen Querschnitt (Q2) aufweisen.
15. Rahmenelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt (Q2) aus einem ersten unteren, rechteckigen Teilquerschnitt (Q2')
und einem bündig anschließenden oberen, nach oben vorzugsweise halbkreisförmig gewölbten
zweiten Teilquerschnitt (Q2") zusammengesetzt ist.
16. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Bauteile (1,2,3,16,23,32) durchweg oder teilweise mittels Schweißnähten miteinander
verbunden sind.
17. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Bauteile (1,2,3,16,23,32) durchweg oder teilweise als vorzugsweise stranggepreßte
Hohlprofile ausgebildet sind.
18. Rahmenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Querschnitte (Q1,Q2) der Quertraversen (2,3) und der dritten Konsolstücke
(16) so bemessen ist, daß deren Anschlüsse an den Ständern (1) diesen gegenüber leicht
eingezogen sind.
1. A frame element for a scaffolding frame (
G) - to be set up vertically - of stationary and/ or movable scaffolding of pre-fabricated
structural elements,
a) comprising two stands (1) which are rigidly connected to each other in the region
of their ends (11, 12) by transverse cross-members (2, 3) horizontal in the operating
state and which in cross-section are preferably in the form of circular tubes,
in which
b) the stands (1) are each provided at one (12) of their ends with a first respective
part, for example an integrated tube member (42), closing off the respective stand
(1), and at their other end (11) with a second part complementary thereto, for example
a bolt member (41), of a lockable insertion coupling (4), projecting beyond the respective
stand (1),
c) the connexions of the transverse cross-members (2, 3) on the stands (1) are provided
with torsion-damping reinforcements (V1, V2) which stabilize the preferably rectangular shape of the frame element (R), and
d) the upper transverse cross-member (2) is made continuous and is directly attached
to the stands (1),
characterized in that
e) the lower transverse cross-member (3), bent downwards at right angles on both sides
to form first reinforcements (V2) of the lower transverse cross-member (3), is attached to the stands (1).
2. A frame element according to Claim 1, characterized in that the lower transverse cross-member (3) comprises two short horizontal first bracket
members (32) attached to the stands (1) on both sides at the same height, one respective
fastening plate (31) - which is attached pointing downwards to each of the free ends
of the bracket members (32) directed towards one another and which together with the
associated bracket member (32) forms a respective first reinforcement (V2) and a horizontal brace (30) secured to the fastening plates (31) on both sides and
provided at a vertical distance from the axis of the bracket member (32).
3. A frame element according to Claim 2, characterized in that the fastening plates (31) are formed as sheet-metal sections.
4. A frame element according to Claim 2, characterized in that the brace (30) and/or the fastening plates (31) has or have a rectangular, and preferably
a flat rectangular, cross-section (Q1).
5. A frame element according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the lower transverse cross-member (3) is secured to the stands (1) in such a way
that the underside (30a) of the brace (30) is approximately in alignment with the
lower ends (12) of the stands (1).
6. A frame element according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the bracket members (32) of the lower transverse cross-member (3) are secured to
the fastening plates (31) so far above the associated brace (30) and are at such a
distance from the upper transverse cross-member (2) of the next frame element (R) attached below that a connexion element (AE) - which can be laid on the upper transverse cross-member (2) and which engages over
the cross-section (Q2) thereof - of a scaffolding stage (B) or the like can be mounted on the upper transverse cross-member (2) or can be removed
therefrom while the insertion coupling (4) is operative.
7. A frame element according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the upper transverse cross-member (2) is connected on both sides on its underside
to diagonal rods (22) forming second reinforcements (V1) and attached to the stands (1).
8. A frame element according to Claim 7, characterized in that the diagonal rods (22) are connected to the stands (1) by short horizontal second
bracket members (23) suitable for attaching scaffolding stages (B), bracings (S), cross-heads (GH, ZH), edges or other structural elements.
9. A frame element according to Claim 7 or 8, characterized in that the apices (21) of the upper transverse cross-member (2) is approximately in alignment
with the upper ends (11) of the stands (1).
10. A frame element according to one of Claims 1 to 9, characterized in that short horizontal third bracket members (16) suitable for attaching scaffolding stages
(B), bracings (S), cross-heads (GH, ZH), edges or other structural elements are provided on the stands (1) between the transverse
cross-members (2, 3).
11. A frame element according to Claim 10, characterized in that third bracket members (16) are provided pointing into the space between the stands
(1).
12. A frame element according to Claim 10 or 11, characterized in that the third bracket members (16) are provided at least in part in pairs at the same
height in each case.
13. A frame element according to one of Claims 2 to 12, characterized in that the third bracket members (16) are secured to the stands (1) in such a way that together
with the upper transverse cross-members (2) they form a grid of the same grid height
(r) in each case.
14. A frame element according to Claim 1 and one of Claims 2 to 13, characterized in that the upper transverse cross-member (2) and/or the diagonal rods (22) and/or the bracket
members (16, 23, 32) have a similar cross-section (Q2).
15. A frame element according to Claim 14, characterized in that the cross-section (Q2) is formed from a first lower rectangular partial cross-section (Q2') and an adjoining upper second partial cross-section (Q2") in alignment therewith and curved upwards preferably in a semicircular shape.
16. A frame element according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the components thereof (1, 2, 3, 16, 23, 32) are connected to one another completely
or in part by means of welding seams.
17. A frame element according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the components thereof (1, 2, 3, 16, 23, 32) are formed completely or in part as
preferably extrusion-moulded hollow sections.
18. A frame element according to one of Claims 1 to 17, characterized in that the width of the cross-sections (Q1, Q2) of the transverse cross-members (2, 3) and of the third bracket members (16) is
such that their connexions to the stands (1) are slightly reduced with respect thereto.
1. Châssis pour un cadre d'échelle (G) destiné à être placé verticalement, pour un échafaudage
fixe et/ou déplaçable en éléments préfabriqués,
a) comprenant deux montants (1), de préférence tubulaires à section circulaire, et
reliés à demeure entre eux près de leurs extrémités (11, 12) par des traverses (2,
3) qui en état d'utilisation, sont horizontales,
b) chacun des montants (1) présentant à une première extrémité (12) une première pièce
fermant ce montant (1), par exemple une pièce tubulaire (42) venue de matière, et
à son autre extrémité (11) une deuxième pièce complémentaire à la première et dépassant
du montant (1) considéré, par exemple un goujon (41), d'un accouplement à enfichage
verrouillable,
c) les raccords entre les traverses (2, 3) et les montants (1) étant munis d'éléments
de renfort (V1, V2) anti-gauchissement pour stabiliser la forme de préférence rectangulaire
du châssis (R), et
d) la traverse supérieure (2) étant réalisée droite et raccordée directement aux montants
(1),
caractérisé en ce que
e) pour obtenir des premiers éléments de renfort (V2) de la traverse inférieure (3),
celle-ci est raccordée des deux côtés aux montants (1) par des parties coudées vers
le bas.
2. Châssis suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la traverse inférieure (3)
comprend deux premières pièces courtes formant console (32), verticales et raccordées
des deux côtés à la même hauteur aux montants (1), une attache (31) formant respectivement
avec la pièce formant console associée (32) un premier élément de renfort (V2), chaque
attache étant fixée respectivement à l'extrémité libre d'une pièce formant console,
étant dirigée vers l'autre pièce formant console et s'étendant vers le bas, et une
entretoise horizontale (30) fixée des deux côtés aux attaches (31) et prévue à une
certaine distance à la verticale par rapport aux axes des pièces formant console (32).
3. Châssis suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les attaches (31) sont réalisées
avec des profilés en tôle.
4. Châssis suivant la revendication 2, caractérisé en ce que l'entretoise (30) et/ou
les attaches (31) présentent une section transversale rectangulaire, de préférence
une section transversale rectangulaire plate.
5. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la
traverse inférieure (3) est fixée aux montants (1) de telle manière que la face inférieure
(30a) de l'entretoise (30) soit située à peu près à la même hauteur que l'extrémité
inférieure (12) des montants (1).
6. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les
pièces formant console (32) de la traverse inférieure (3) d'une part sont fixées aux
attaches (31) à une distance telle au-dessus de l'entretoise associée (30) et d'autre
part sont à une distance telle de la traverse supérieure (2) du châssis (R) adjacent
se raccordant par en-dessous, que, lorsque l'accouplement enfichable est réalisé,
un élément de raccordement (AE) d'une passerelle (B) ou analogue pouvant être posé
sur la traverse supérieure (2) et chevauchant ainsi la section (Q2) de cette traverse,
puisse être mis en place sur la traverse (2) ou en être écarté.
7. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la
traverse supérieure (2) est connectée des deux côtés et en-dessous à des étais obliques
(22) raccordés aux montants (1) et formant des seconds éléments de renfort (V1).
8. Châssis suivant la revendication 7, caractérisé en ce que les étais obliques (22)
sont raccordés aux montants (1) par des secondes pièces formant console (23), courtes
et horizontales, ces secondes pièces formant console étant appropriées pour la fixation
de passerelles (B), de contrefiches (S), de garde-corps (GH, ZH), de lisières ou d'autres
éléments de construction analogues.
9. Châssis suivant la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisé en ce que le
sommet (21) de la traverse supérieure (2) se trouve à peu près à la même hauteur que
les extrémités supérieures (11) des montants (1).
10. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des
troisièmes pièces formant console (16), courtes et horizontales, sont prévues sur
les montants (1) entre les traverses (2, 3), ces troisièmes pièces formant console
étant appropriées pour la fixation de passerelles (B), de contrefiches (S), de garde-corps
(GH, ZH), de lisières ou d'autres éléments de construction analogues.
11. Châssis suivant la revendication 10, caractérisé en ce que les troisièmes pièces formant
console (16) sont agencées pour s'étendre dans l'espace délimité entre les montants
(1).
12. Châssis suivant la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé en ce que
les troisièmes pièces formant console (16) sont agencées au moins partiellement deux
à deux à la même hauteur.
13. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 2 à 12, caractérisé en ce que
les troisièmes pièces formant console (16) sont fixées de telle manière aux montants
(1) qu'elles forment avec les traverses supérieures (2) une trame de hauteur de pas
constante (r).
14. Châssis suivant la revendication 1 et l'une quelconque des revendications 2 à 13,
caractérisé en ce que la traverse supérieure (2) et/ou les étais obliques (22) et/ou
les pièces formant console (16, 23, 32) présentent une section transversale similaire
(Q2).
15. Châssis suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la section transversale
(Q2) est composée d'une première section transversale partielle rectangulaire inférieure
(Q2') et d'une seconde section transversale partielle supérieure (Q2"), se raccordant
à fleur à la première, cette seconde section partielle étant de préférence convexe
vers le haut avec une forme en demi-cercle.
16. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que
ses éléments de construction (1, 2, 3, 16, 23, 32) sont reliés les uns aux autres
totalement ou partiellement au moyen de joints soudés.
17. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que
ses éléments de construction (1, 2, 3, 16, 23, 32) sont totalement ou partiellement
formés de profilés creux, de préférence filés.
18. Châssis suivant l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que
la largeur des sections transversales (Q1, Q2) des traverses (2, 3) et des troisièmes
pièces formant console (16), est choisie de telle manière que leurs raccords avec
les montants (1) soient légèrement en retrait par rapport à ceux-ci.