| (19) |
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(11) |
EP 0 770 166 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.05.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04G 1/15 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/970 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9601/350 (18.01.1996 Gazette 1996/04) |
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| (54) |
BELAGBÜHNE
PLATFORM UNIT
PLATE-FORME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
01.07.1994 DE 9410468 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1997 Patentblatt 1997/18 |
| (73) |
Patentinhaber: KRAUSE-WERK GMBH & CO. KG |
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D-36304 Alsfeld-Altenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRAUSE, Günther
36304 Alsfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Bismarckstrasse 43 35390 Giessen 35390 Giessen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 276 489 DE-U- 8 502 756 FR-A- 2 527 251
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EP-A- 0 305 014 FR-A- 2 083 431 US-A- 3 565 212
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Belagbühne für ein Baugerüst oder dergleichen, die in
zwei waagerechte Querholme des Baugerüstes einhängbar ist, bestehend aus mindestens
einem rechteckigen, aus Längs- und Querträgern zusammengesetzten Tragrahmen, dessen
von den Querträgern gebildete Stirnseiten jeweils denjenigen eines weiteren Tragrahmens
parallel benachbart sind, einem auf dem Tragrahmen vorgesehenen, als Lauffläche dienenden
plattenförmigen Belag und mindestens zwei an jeder Stirnseite des Tragrahmens an den
Querträgern befestigten, die Querholme des Baugerüsts überfangenden, hakenförmigen
Halterungen, wobei die Halterungen an den Querträgern des Tragrahmens in der zu den
Stirnseiten parallelen Richtung so angeordnet und von den von den Längsträgern gebildeten
Längsseiten des Tragrahmens so beabstandet sind, daß die einander zugeordneten Halterungen
an den gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils seitlich versetzt zu einer Ebene parallel
zu den Längsträgern angeordnet sind und wobei die Querträger und/oder die Längsträger
aus einem vorzugsweise stranggepreßten, im Querschnitt etwa rechteckigen Hohlprofil
bestehen, das aus je zwei jeweils parallelen senkrechten Stegen und waagerechten Gurten
zusammengesetzt ist.
[0002] Eine Belagbühne dieser Art ist beispielsweise aus der Patentschrift EP 0 451 616
81 bereits bekannt. Dabei wird der Querholm durch ein nach oben offenes U-Profil gebildet,
in dessen beide senkrechte Stege die Halterungen des an den betreffenden Steg angrenzenden
Tragrahmens eingehängt werden können. Eine solche Anordnung hat den Nachteil, daß
zwischen benachbarten Tragrahmen relativ breite Lücken verbleiben, die während der
Benutzung der Belagbühne eine erhebliche Unfallgefahr (Stolpern) darstellen: der Querholm
selbst ist nicht abgedeckt, und zwischen dem Querholm und den Tragrahmen verbleiben
freie Abstände durch die Ausgestaltung der Halterungen. Der waagerechte Gurt des als
Querholm dienenden U-Profils kann dabei nicht beliebig gekürzt werden, weil die Haken
der Halterungen genügend stabil sein müssen und entsprechenden Platz zwischen den
Stegen erfordern.
[0003] Die Halterungen sind bei der vorbekannten Ausführung in das Innere der als stranggepreßte,
im Querschnitt etwa rechteckige Hohlprofile ausgebildete Längsträger gezogen und dort
an einem senkrechten Steg dieses Hohlprofiles vernietet; eine an dem betreffenden
Querträger mittig vorgesehene Halterung ist - anders gestaltet - stattdessen an dem
Querträger angeschweißt. Die baulich komplizierte Ausbildung ist erforderlich, weil
die Querträger an den inneren Stegen der Längsträger angeschweißt sind und diese deshalb
stirnseitig offen bleiben.
[0004] Die Lücke zwischen den Querträgern am Baugerüst eingehängter, benachbarter Belagbühnen
kann wesentlich verringert werden, wenn die Halterungen an den Querträgern asymmetrisch
versetzt angebracht sind, wie das beispielsweise aus der Patentanmeldung EP 0 305
014 A2 bereits bekannt ist. Hier sind die einander zugeordneten Halterungen an den
gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils seitlich versetzt zu einer Ebene parallel zu
den Längsträgern angeordnet. Bei einer solchen Anordnung läßt es sich bequem einrichten,
daß die Halterungen benachbarter Tragrahmen nicht aneinanderstoßen können und die
Lücke zwischen den Tragrahmen und insbesondere deren plattenförmigen Belägen nur noch
von der längsseitigen Ausdehnung einer Halterung bestimmt ist und damit so klein gehalten
werden kann, daß sie bei der Benutzung der Belagbühne praktisch nicht mehr wahrgenommen
wird.
[0005] Eine solche Konstruktion erfordert eine umso stabilere Ausbildung des Tragrahmens,
je stärker die Halterungen asymmetrisch angebracht sind. Besonders stranggepreßte
Hohlprofile sind deshalb für die Längs- und Querträger des Tragrahmens gut geeignet.
Eine Anordnung dieser Art ist in der Patentanmeldung FR 2 527 251 beschrieben. Bei
dieser Ausführung sind die Querträger durch Schweißnähte mit den inneren Stegen der
Längsträger verbunden, in denen im gleichen Bereich jeweils benachbarte Kammern zum
Einstecken und Befestigen der Halterungen vorgesehen sind. Die Längsträger werden
deshalb in den Eckknoten erheblich tordierend belastet.
[0006] Bei derartigen Belagbühnen ist der jeweilige Tragrahmen mit einem plattenförmigen
Belag ausgerüstet, der im allgemeinen - wie auch bei der beschriebenen vorbekannten
Ausführung entsprechend FR 2 527 251 - aus einem verleimtem Sperrholz besteht und
mit dem Tragrahmen zumeist vernietet ist. Die hohe Lochleibung während der Benutzung
der Belagbühne führt mit der Zeit zur Vergrößerung der Niet-Bohrungen im Sperrholz,
so daß der Belag keinen Beitrag zur Steifigkeit der Belagbühne zu leisten vermag und
bei deren statischer Berechnung unberücksichtigt bleibt. Die wenn auch nur geringe
zunehmende Verschiebbarkeit des Belages auf dem Tragrahmen trägt darüberhinaus zur
Verminderung der Trittsicherheit während der Benutzung der Belagbühne bei. Die Rahmung
des Belages durch eine mit den Längsträgern einstückige Fassung wie in der vorbeschriebenen
Ausführung erfordert einen sehr genauen Zuschnitt der Sperrholzplatten und führt zu
einer umständlichen Demontage, wenn der Belag von der Belagbühne entfernt werden soll.
[0007] Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Belagbühne der eingangs
näher bezeichneten Art mit einfachen Mitteln betriebssicherer zu gestalten und darüber
hinaus so auszubilden, daß der Belag die Steifigkeit der Belagbühne auf Dauer verbessert
und in die statische Berechnung einbezogen werden, trotzdem aber bequem an der Belagbühne
an- oder abgebaut werden kann.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Eckknoten des Tragrahmens
der innere Steg des Längsträgers in der Breite des dort anschließenden Querträgers
ausgeschnitten und mindestens die Stege des Querträgers bis zum äußeren Steg des Längsträgers
durchgeführt und an den Gurten und/oder Stegen des Längsträgers angeschweißt sind.
[0009] Ein solcher Eckknoten ist auf diese Weise sehr robust ausgebildet und hoch belastbar;
außerdem hat eine derartige Konstruktion den Vorteil, daß die Stirnseiten des Tragrahmens
wie schon dessen Längsseiten jeweils geschlossene Flächen bilden.
[0010] Im einzeln kann man dabei so vorgehen, daß die Höhe der Querträger diejenige der
Längsträger um die Dicke von deren Gurten unterschreitet; in diesem Fall ist es auch
möglich, daß der gesamte Querträger bis zu dem äußeren Steg des Längsträgers durchgeführt
ist, also einschließlich seiner Gurte, die dann für eine Verschraubung oder Vernietung
mit dem Längsträger und dem Belag zur Verfügung stehen.
[0011] Zur seitlichen Arretierung dieses Belages und als Stapelhilfe können an den Gurten
der Längsträger längsseitig des Tragrahmens Führungsrippen derart ausgebildet sein,
daß deren Höhe die Höhe des auf den Gurten aufliegenden Belages unterschreitet, wobei
die Höhe der Führungsrippen über dem zugehörigen Gurt vorzugsweise etwa die Hälfte
der Höhe des Belages beträgt, so daß die halbe Höhe der Führungsrippen zur Arretierung
des Belages und die andere Hälfte als Stapelhilfe dient, die in die entsprechende
Kanten-Lücke eines darüber oder darunter befindlichen weiteren Tragrahmens eingreift.
[0012] Eine dauerhafte Formstabilität des Tragrahmens wird unterstützt, wenn der Belag aus
Holzplatten, insbesondere aus Sperrholzplatten, zusammengesetzt ist, die von einem
den gesamten Belag umlaufenden, vorzugsweise aber allein die auf den Längsträgern
aufliegenden Seiten des Belages erfassenden, auf den Gurten des Tragrahmens aufliegenden
metallischen Halterahmen gefaßt sind, besonders wenn dabei der Belag an seinem Halterahmen
mittels Verbindungselementen mit dem Tragrahmen verbunden, vorzugsweise vernietet
ist. Der Halterahmen ist weniger als die Holzplatten von bleibender Verformung in
den Bohrungen für die Verbindungselemente bedroht, so daß verschleißbedingte Lockerungen
im Bereich dieser Verbindungselemente auch bei hoher Belastung der Belagbühne vermieden
werden könne.
[0013] Um einen Durchstieg durch die Belagbühne zu ermöglichen, ist es günstig, wenn mindestens
ein Teil des Belages als Klappe ausgebildet und um eine zu einem Längsträger parallele,
an diesem ortsfeste Achse schwenkbar ist; die Klappe ist besonders dann hoch belastbar,
wenn sie mit einem Teil ihrer Berandung auf einem Querträger aufliegt. Es ist zweckmäßig,
wenn die Achse von Scharnierstücken gebildet wird, die an dem Längsträger befestigt
sind. Selbstverständlich erfordert die Klappe in bekannter Weise eine Auflageleiste,
wenn ein Teil ihrer Berandung anders nicht unterfangen wäre.
[0014] Besonders praktisch ist es, wenn die Halterungen an den Querträgern paarweise und
in der Nähe der Längsträger vorgesehen sind, wobei sie an den Querträgern des gleichen
Tragrahmens so angeordnet sein können, daß die diagonal an dem Tragrahmen befindlichen
Halterungen paarweise den jeweils gleichen Abstand von der jeweils benachbarten Längsseite
haben. Trotz der an sich unsymmetrischen Ausbildung der Anordnung ist auf diese Weise
sichergestellt, daß mehrere Belagbühnen übereinander gestapelt werden können und dabei
die Halterungen jeweils genau übereinander zu liegen kommen, ohne daß auf die Orientierung
der Belagbühnen geachtet werden müßte.
[0015] Es ist zweckmäßig, wenn die beiden Abstände der Halterungen ein und desselben Querträgers
von der der jeweiligen Halterung benachbarten Längsseite um mindestens die - in der
zu den Stirnseiten parallelen Richtung gemessene - Dicke der Halterung differieren,
diesen Betrag dabei aber eben möglichst wenig überschreitend, so daß die Belastung
der Beläge möglichst unmittelbar in die Längsträger überführt wird, insbesondere beispielsweise
auch dadurch, daß zwei diagonal an dem Tragrahmen befindliche Halterungen bündig zu
den jeweiligen Längsseiten vorgesehen sind, so daß die komplementären Halterungen
nicht zu weit nach innen gezogen werden müssen.
[0016] Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Halterungen an den Querträgern des Tragrahmens
angeschweißt sind, dessen Stirnseiten dafür in ganzer Breite zur Verfügung stehen
können. Ein Rückgriff auf die Längsträger ist nicht mehr erforderlich, so daß die
Anbringung der Halterungen außerordentlich einfach ist.
[0017] Insgesamt ist eine erfindungsgemäße Belagbühne mit einer hohen Arbeitssicherheit
und langer Lebensdauer verbunden, kann dabei aber sehr leicht ausgebildet werden,
weil auch der Belag trotz leichter Montierbarkeit in die statische Berechnung einbezogen
werden kann.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Belagbühne,
- Fig. 2
- eine stark vergrößerte Einzelheit X aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine etwa um das Doppelte vergrößerte Ansicht Y aus Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Druntersicht zur Fig. 3,
- Fig. 5
- einen stark vergrößerten Schnitt A - A aus Fig. 4, um 90° in die Gebrauchslage gedreht
gezeichnet
- Fig. 6
- eine wiederum vergrößerte Einzelheit Z aus Fig. 5,
- Fig. 7
- eine stark vergrößerte Einzelheit U aus Fig. 1, aus der die Konstruktion eines Eckknotens
erkennbar ist,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Belagbühne, die mit einem Durchstieg ausgerüstet
ist,
- Fig. 9
- einen Schnitt B - B aus Fig. 8,
- Fig. 10
- einen Schnitt C - C aus Fig. 8,
- Fig. 11
- eine vergrößerte Einzelheit V aus Fig. 9,
- Fig. 12
- eine vergrößerte Einzelheit W aus Fig. 10 und
- Fig. 13
- einen Stapel mehrerer erfindungsgemäßer Belagbühnen, sämtlich in schematisch vereinfachter
Darstellung.
[0019] In der Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße rechteckige Belagbühne in der Übersicht dargestellt,
in der bereits deren Zusammensetzung aus einem Tragrahmen 1 und einem plattenförmigen
Belag 2 zu erkennen ist. Auch vier Halterungen 3 sind zu erkennen, die in der Nähe
der vier Eckknoten E des Tragrahmens 1 an dessen Stirnseiten S angebracht sind. In
der Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Halterungen 3 hakenförmig ausgebildet und unmittelbar
an den Stirnseiten S befestigt sind, die sich bis zu den beiden Längsseiten L erstrecken.
Die Stirn- und Längsseiten S,L des Tragrahmens 1 werden von Querträgern 11 und Längsträgern
12 gebildet, wie sie zunächst aus Fig. 3 und 4 ersichtlich sind.
[0020] In der Fig. 4 ist zu erkennen, daß die Halterungen 3 in Abständen a,b von den Längsseiten
vorgesehen sind, die an jeweils diagonal gegenüberliegenden Eckknoten E gleich, an
ein und demselben Querträger 11 aber verschieden sind: die im Abstand a von der Längsseite
L befestigten Halterungen 3 sind etwa bündig mit dieser Längsseite L, die in dem größeren
Abstand b befindlichen hingegen soweit von der Längsseite L abgerückt, daß die Halterungen
3 bei in Reihe fluchtenden Belagbühnen an dem gleichen Querholm eines Baugerüstes
von beiden Seiten aus einhängbar sind und nebeneinander zu liegen kommen, so daß die
verbleibende Lücke zwischen den benachbarten Belagbühnen nicht wesentlich größer gehalten
werden muß als es der Länge 1 der Halterungen 3 (Fig. 4) entspricht. Die Differenz
der Abstände a,b ist etwas größer als die Dicke d der Halterungen 3 (Fig. 2), um ein
Verklemmen zweier auf dem gleichen Querholm benachbarter Halterungen 3 mit Sicherheit
zu vermeiden.
[0021] In den Fig. 5 und 6 ist zu erkennen, daß die Längsträger 12 aus einem im Strangpreßverfahren
herstellbaren, im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Hohlprofil bestehen, das
sich aus je zwei parallelen senkrechten Stegen 12a und 12b und zwei waagrechten, jedoch
nicht durchgehenden, ebenfalls parallelen Gurten 12c zusammensetzt, so daß die Längsträger
12 balkenartig ausgebildet sind. Auf den Gurten 12c bzw. anstelle eines Teils der
Gurte 12c befinden sich bündig mit den Längsseiten L und in deren ganzer Länge Führungsrippen
12d zur primären Lagesicherung des Belages 2 in der Richtung R parallel zu den Querträgern
11. Die von den Führungsrippen 12d auf den Gurten 12c freibleibende Fläche dient als
Auflager für den Belag 2; dabei reicht die Höhe h der ihrerseits im Querschnitt rechteckig
ausgebildeten Führungsrippen 12d etwa bis zu der halben Höhe H des Belages 2, so daß
die Führungsrippen 12d auf diese Weise auch als Stapelhilfe verwendbar sind; in der
Fig. 13 ist gezeigt, daß sie aufeinanderliegend und die Beläge 2 einschließend eine
Verschiebung der aufeinanderliegenden Belagbühnen in der Richtung R (Fig. 6) sicher
verhindern.
[0022] In den Fig. 5 und 6 ist ferner zu sehen, daß die Querträger 11 in den Eckknoten E
in die Längsträger 12 eingreifen; die dazu näheren Einzelheiten sind in der Fig. 7
ausführlich dargestellt. Dort ist deutlich gemacht, daß der innere Steg 12b des Längsträgers
12 an seinem Ende in einer Breite B ausgeklinkt und das Ende des Querträgers 11 in
den Längsträger 12 soweit eingeführt ist, daß es an dessen äußerem Steg 12a anschlägt.
Der Querträger 11 ist ebenfalls ein im Strangpreßverfahren hergestelltes, im Querschnitt
rechteckiges Hohlprofil, wie das aus der Fig. 11 abgelesen werden kann. Seine Höhe
HQ ist gegenüber der Höhe HL des Längsträgers 12 um etwa die doppelte Dicke DL eines
Gurtes 12c des Längsträgers 12 vermindert, so daß er mit seinen Gurten llc an den
Gurten 12c mit Spiel anliegt. Es ist deshalb ohne Schwierigkeit möglich, die Gurte
llc und 12c miteinander in dem sich überschneidenden Bereich zu verschweißen, ebenso
wie einen inneren Steg llb des Querträgers 11 mit dem inneren Steg 12b des Längsträgers
12; auch der Stoß der beiden äußeren Stege lla und 12a kann leicht so ausgebildet
werden, daß dort eine Schweißnaht vorgesehen werden kann. Auf diese Weise lassen sich
die Eckknoten E außerordentlich formstabil ausführen, obwohl jeweils eine volle Stirnfläche
S gewährleistet ist. An dieser Stirnfläche S sind die hakenförmigen Halterungen 2
befestigt; sie sind ebenfalls angeschweißt.
[0023] In den Fig. 2, 6 und 7 ist auch die detaillierte Ausbildung des plattenförmigen Belages
2 ohne weiteres ersichtlich. Er besteht demnach vor allem aus Holzplatten 21 als Trittelementen,
am besten in Form verleimter Sperrholzplatten. Die Holzplatten 21 sind entlang der
Längsträger 12 von einem Halterahmen 22 eingefaßt, hier in Form eines einfachen U-Profiles,
in das die Holzplatten 21 eingeschoben sind und die mittels in der Zeichnung weggelassener
Verbindungselemente mit dem Tragrahmen 1 fest verbunden, beispielsweise vernietet
sind, eine sekundäre Lagesicherung bildend, nun auch in Längsrichtung der Belagbühne.
[0024] In den Fig. 8 bis 10 und 11 ist die erfindungsgemäße Belagbühne in einer Ausführung
mit einer Klappe 23 in ihrer Funktionsfähigkeit noch erweitert; ansonsten entspricht
sie der oben ausführlich erörterten Belagbühne, so daß es genügt, die erforderlichen
Veränderungen anzugeben. Die Klappe 23 (Fig. 12) ist um eine Achse AC schwenkbar,
die von zwei Scharnierstücken 23a gebildet wird. Die Achse AC ist dem Längsträger
12 parallel gelegt. Im Bereich der Klappe 23 ist der Halterahmen 22 durch einen gegebenenfalls
geringfügig anders profilierten Halterahmen 22' ersetzt, an dem die Scharnierstücke
23a - am besten beidseitig der Schenkel des Halterahmens 22' - befestigbar sind; andererseits
ist es zweckmäßig, die Scharnierstücke 23a sowohl an dem oberen Gurt 12c des Längsträgers
12 als auch an dessen innerem Steg 12b zu befestigen, beispielsweise mittels Nieten
oder anderer geeigneter Verbindungselemente 23b. Die Klappe 23 ist so angeordnet,
daß sie einerseits auf den oberen Gurt llc eines Querträgers 11 und andererseits auf
eine Auflageleiste 23c auflegbar ist, die zwischen den Längsträgern 12 eingespannt
ist.
Aufstellung der Bezugszeichen
[0025]
- 1
- Tragrahmen
- 11
- Querträger
- 11a
- Steg (äußerer)
- 11b
- Steg (innerer)
- 11c
- Gurt
- 12
- Längsträger
- 12a
- Steg (äußerer)
- 12b
- Steg (innerer)
- 12c
- Gurt
- 12d
- Führungsrippe
- 2
- Belag
- 21
- Holzplatte
- 22,22'
- Halterahmen
- 23
- Klappe
- 23a
- Scharnierstück
- 23b
- erbindungselement
- 23c
- Auflageleiste
- 3
- Halterung
- a,b
- Abstand
- d
- Dicke
- h
- Höhe
- l
- Länge
- AC
- Achse
- B
- Breite
- DL
- Dicke (des Gurtes an dem Längsträger)
- E
- Eckknoten
- H
- Höhe
- HL
- Höhe (des Längsträgers)
- HQ
- Höhe (des Querträgers)
- L
- Längsseite
- R
- Richtung
- S
- Stirnseite
1. Belagbühne für ein Baugerüst oder dergleichen, die in zwei waagerechte Querholme des
Baugerüstes einhängbar ist, bestehend aus mindestens einem rechteckigen, aus Längs-
und Querträgern (12,11) zusammengesetzten Tragrahmen (1), dessen von den Querträgern
(11) gebildete Stirnseiten (S) jeweils denjenigen eines weiteren Tragrahmens (1) parallel
benachbart sind, einem auf dem Tragrahmen (1) vorgesehenen, als Lauffläche dienenden
plattenförmigen Belag (2) und mindestens zwei an jeder Stirnseite (S) des Tragrahmens
(1) an den Querträgern (11) befestigten, die Querholme des Baugerüsts überfangenden,
hakenförmigen Halterungen (3), wobei die Halterungen (3) an den Querträgern (11) des
Tragrahmens (1) in der zu den Stirnseiten (S) parallelen Richtung (R) so angeordnet
und von den von den Längsträgern (12) gebildeten Längsseiten (L) des Tragrahmens (1)
so beabstandet sind, daß die einander zugeordneten Halterungen (3) an den gegenüberliegenden
Stirnseiten (S) jeweils seitlich versetzt zu einer Ebene parallel zu den Längsträgern
(12) angeordnet sind und wobei die Querträger (11) und/oder die Längsträger (12) aus
einem vorzugsweise stranggepreßten, im Querschnitt etwa rechteckigen Hohlprofil bestehen,
das aus je zwei jeweils parallelen senkrechten Stegen (11a,11b;12a,12b) und waagerechten
Gurten (11c;12c) zusammengesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
an den Eckknoten (E) des Tragrahmens (1) der innere Steg (12b) des Längsträgers (12)
in der Breite des dort anschließenden Querträgers (11) ausgeschnitten und mindestens
die Stege (11a,11b) des Querträgers (11) bis zum äußeren Steg (12a) des Längsträgers
(12) durchgeführt und an den Gurten (12c) und/oder Stegen (12a,12b) des Längsträgers
(12) angeschweißt sind.
2. Belagbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (HQ) der Querträger
(11) die Höhe (HL) der Längsträger (12) um die Dicke (DL) von deren Gurten (12c) unterschreitet
und der gesamte Querträger (11) bis zu dem äußeren Steg (12a) des Längsträgers (12)
durchgeführt ist.
3. Belagbühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gurten (12c)
der Längsträger (12) längsseitig des Tragrahmens (1) Führungsrippen (12d) ausgebildet
sind, deren Höhe (h) die Höhe (H) des auf den Gurten (12c) aufliegenden Belages (2)
unterschreitet.
4. Belagbühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) der Führungsrippen
(12d) über dem zugehörigen Gurt (12c) etwa die Hälfte der Höhe (H) des Belages (2)
beträgt.
5. Belagbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag
(2) aus Holzplatten (21), insbesondere aus Sperrholzplatten, zusammengesetzt ist,
die von einem den gesamten Belag (2) umlaufenden, vorzugsweise aber allein die auf
den Längsträgern (12) aufliegenden Seiten des Belages (2) erfassenden, auf den Gurten
(llc;12c) des Tragrahmens (1) aufliegenden metallischen Halterahmen (22) gefaßt sind.
6. Belagbühne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (2) an seinem Halterahmen
(22) mittels Verbindungselementen mit dem Tragrahmen (1) verbunden, vorzugsweise vernietet
ist.
7. Belagbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Teil des Belages (2) als Klappe (23) ausgebildet und um eine zu einem Längsträger
(12) parallele, an diesem ortsfeste Achse (AC) schwenkbar ist.
8. Belagbühne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (23) mit einem
Teil ihrer Berandung auf einem Querträger (11) aufliegt.
9. Belagbühne nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (AC) von
Scharnierstücken (23a) gebildet wird, die an dem Längsträger (12) befestigt sind.
10. Belagbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen
(3) an den Querträgern (11) paarweise und in der Nähe der Längsträger (12) vorgesehen
sind.
11. Belagbühne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (3) an den
Querträgern (11) des Tragrahmens (1) angeschweißt sind.
12. Belagbühne nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (3)
an den Querträgern (11) des gleichen Tragrahmens (1) so angeordnet sind, daß die diagonal
an dem Tragrahmen (1) befindlichen Halterungen (3) paarweise den jeweils gleichen
Abstand (a,b) von der jeweils benachbarten Längsseite (L) haben.
13. Belagbühne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abstände (a,b)
der Halterungen (3) ein und desselben Querträgers (11) von der der jeweiligen Halterung
(3) benachbarten Längsseite (L) um mindestens die - in der zu den Stirnseiten (S)
parallelen Richtung (R) gemessene - Dicke (d) der Halterung (3) differieren.
14. Belagbühne nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diagonal
an dem Tragrahmen (11) befindliche Halterungen (3) bündig zu den jeweiligen Längsseiten
(L) vorgesehen sind.
1. A platform stage for scaffolding or the like, which can be suspended in two horizontal
cross-heads of the scaffolding, comprising at least one rectangular support frame
(1), which is formed by longitudinal and transverse supports (12, 11) and of which
the end faces (S) formed by the transverse supports (11) are each adjacent and parallel to those of
a further support frame (1), a plate-shaped surface (2) provided on the support frame
(1) and acting as a walking surface, and at least two hook-shaped retaining means
(3) secured to the transverse supports (11) on each end face (S) of the support frame (1) and engaging over the cross-heads of the scaffolding, wherein
the retaining means (3) are arranged on the transverse supports (11) of the support
frame (1) in such a way in the direction (R) parallel to the end faces (S) and are spaced in such a way from the longitudinal sides (L) of the support frame (1) formed by the longitudinal supports (12) that the mutually
associated retaining means (3) are each arranged laterally offset on the opposite
end faces (S) with respect to a plane parallel to the longitudinal supports (12), and wherein
the transverse supports (11) and/or the longitudinal supports (12) comprise a preferably
extrusion-moulded hollow section which is approximately rectangular in cross-section
and which is formed by two respective parallel vertical webs (11a, 11b; 12a, 12b)
and horizontal flanges (11c; 12c) in each case, characterized in that on the corner joints (E) of the support frame (1) the inner web (12b) of the longitudinal support (12) is
cut out in the width of the transverse support (11) adjoining at that point, and at
least the webs (11a, 11b) of the transverse support (11) extend as far as the outer
web (12a) of the longitudinal support (12) and are welded to the flanges (12c) and/or
webs (12a, 12b) of the longitudinal support (12).
2. A platform stage according to Claim 1, characterized in that the height (HQ) of the transverse supports (11) is less than the height (HL) of the longitudinal supports (12) by the thickness (DL) of the flanges (12c) thereof, and the entire transverse support (11) extends as
far as the outer web (12a) of the longitudinal support (12).
3. A platform stage according to Claim 1 or 2, characterized in that guide ribs (12d), the height (h) of which is less than the height (H) of the surface (2) resting on the flanges (12c), are formed on the flanges (12c)
of the longitudinal supports (12) on the longitudinal sides of the support frame (1).
4. A platform stage according to Claim 3, characterized in that the height (h) of the guide ribs (12d) above the associated flange (12c) amounts to approximately
half the height (H) of the surface (2).
5. A platform stage according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the surface (2) is formed by wooden planks (21), in particular plywood planks, which
are held by a metallic retaining frame (22) which surrounds the entire surface (2)
but which preferably, however, embraces only the sides of the surface (2) resting
on the longitudinal supports (12) and which rests on the flanges (11c; 12c) of the
support frame (1).
6. A platform stage according to Claim 5, characterized in that the surface (2) is connected by means of connecting elements, and is preferably riveted,
on its retaining frame (22) to the support frame (1).
7. A platform stage according to one of Claims 1 to 6, characterized in that at least part of the surface (2) is formed as a flap (23) and is pivotable about
an axis (AC) parallel to a longitudinal support (12) and stationary therewith.
8. A platform stage according to Claim 7, characterized in that the flap (23) rests with part of its edging on a transverse support (11).
9. A platform stage according to Claim 7 or 8, characterized in that the axis (AC) is formed by hinge members (23a) which are secured to the longitudinal
support (12).
10. A platform stage according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the retaining means (3) are provided on the transverse supports (11) in pairs and
in the vicinity of the longitudinal supports (12).
11. A platform stage according to Claim 10, characterized in that the retaining means (3) are welded on the transverse supports (11) of the support
frame (1).
12. A platform stage according to Claim 10 or 11, characterized in that the retaining means (3) are arranged on the transverse supports (11) of the same
support frame (1) in such a way that the retaining means (3) situated in pairs diagonally
on the support frame (1) are each at the same distance (a, b) from the adjacent longitudinal side (L) in each case.
13. A platform stage according to Claim 12, characterized in that the two distances (a, b) of the retaining means (3) of the same transverse support (11) differ from the longitudinal
side (L) adjacent to the respective retaining means (3) by at least the thickness (d) - as measured in the direction (R) parallel to the end faces (S) - of the retaining means (3).
14. A platform stage according to one of Claims 12 or 13, characterized in that two retaining means (3) situated diagonally on the support frame (11) [sic] are provided in alignment with the respective longitudinal sides (L) in each case.
1. Passerelle pour échafaudage ou analogue, pouvant être suspendue à deux barres transversales
horizontales de l'échafaudage et comprenant au moins un cadre porteur rectangulaire
(1) qui est composé de longerons (12) et de traverses (11) et dont les bords d'extrémité
(S) formés par les traverses (11) peuvent être placés respectivement de façon adjacente
parallèlement aux traverses d'un autre cadre porteur (1), d'un plancher (2) en forme
de tôle, prévu sur le cadre porteur (1) et servant de surface de circulation et d'au
moins deux organes de maintien (3) en forme de crochet prévus à chaque bord d'extrémité,
fixés aux traverses (11) et chevauchant les barres transversales de l'échafaudage,
les organes de maintien (3) étant disposés sur les traverses (11) du cadre porteur
(1) dans une direction (R) parallèle aux bords d'extrémité (S) et les bords longitudinaux
(L) du cadre porteur (1) formés par les longerons (12) ayant une distance entre eux,
tel qu'aux bords d'extrémité (S) en vis-à-vis les organes de maintien associés (3)
sont respectivement décalés latéralement par rapport à un plan parallèle aux longerons
(12), les traverses (11) et/ou les longerons (12) étant formés de profilés creux à
section transversale à peu près rectangulaire et de préférence filés à chaud, chaque
profilé comprenant deux parois verticales parallèles (11a, 11b;12a, 12b) et deux ailes
horizontales parallèles (llc; 12c), caractérisé en ce qu'à l'endroit des noeuds d'angle
(E) du cadre porteur (1), la paroi interne (12b) du longeron (12) est découpée sur
la largeur de la traverse (11) qui la rejoint à cet endroit et en ce qu'au moins les
parois (11a, 11b) de la traverse (11) s'étendent jusqu'à la paroi externe (12a) du
longeron (12) et sont soudées aux ailes (12c) et/ou aux parois (12a, 12b) du longeron
(12).
2. Passerelle suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la hauteur (HQ) de la
traverse (11) est inférieure à celle (HL) du longeron (12) d'une valeur égale à l'épaisseur
(DL) de l'aile (12c) de ce dernier et en ce que l'ensemble de la traverse (11) s'étend
jusqu'à la paroi externe (12a) du longeron (12).
3. Passerelle suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que
des nervures de guidage (12d) sont formées sur les ailes (12c) des longerons (12)
longitudinalement par rapport au cadre porteur (1) et en ce que la hauteur (h) de
ces nervures est inférieure à celle (H) du plancher (2) posé sur les ailes (12c).
4. Passerelle suivant la revendication 3, caractérisée en ce que la hauteur (h) des nervures
(12d) au-dessus de l'aile associée (12c) est à peu égale à la moitié de la hauteur
(H) du plancher (2).
5. Passerelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
le plancher (2) est composé de panneaux en bois (21), en particulier de panneaux en
contre-plaqué, entourés d'un cadre métallique de maintien (22) reposant sur les ailes
(llc; 12c) du cadre porteur (1) et courant tout autour du plancher (2), mais n'enchâssant
de préférence que les bords du plancher (2) reposant sur les longerons (12).
6. Passerelle suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le plancher (2) est
fixé au cadre porteur (1) par son cadre de maintien (22) au moyen d'éléments de fixation,
de préférence des agrafes.
7. Passerelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au
moins une partie du plancher (2) est réalisée sous la forme d'une trappe (23) et articulée
autour d'un axe (AC) parallèle à un longeron (1) et fixe par rapport à celui-ci.
8. Passerelle suivant la revendication 7, caractérisée en ce que la trappe (23) repose
par une partie de son bord sur une traverse (11).
9. Passerelle suivant la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisée en ce que
l'axe (AC) est matérialisé par des pièces d'articulation (23a) fixées au longeron
(12).
10. Passerelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que
les organes de maintien (3) sont prévus par paire sur les traverses (11) et au voisinage
des longerons (12).
11. Passerelle suivant la revendication 10, caractérisée en ce que les organes de maintien
(3) sont soudés sur les traverses (11) du cadre porteur (1).
12. Passerelle suivant la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisée en ce
que les organes de maintien (3) sont disposés sur les traverses (11) d'un même cadre
porteur (1) de telle façon que ceux se trouvant diagonalement sur le cadre porteur
(1) sont chaque fois deux à deux situés à la même distance (a, b) par rapport au bord
longitudinal voisin (L) respectif.
13. Passerelle suivant la revendication 12, caractérisée en ce que les deux distances
(a, b) des organes de maintien (3) d'une même traverse (11) par rapport au bord longitudinal
(L) respectif, voisin de l'organe de maintien considéré (3), diffèrent l'une de l'autre
d'au moins l'épaisseur (d) de l'organe de maintien (3) mesurée dans la direction (R)
parallèle aux bords d'extrémité (S).
14. Passerelle suivant la revendication 12 ou la revendication 13, caractérisée en ce
que des organes de maintien (3) disposés en diagonale sur le cadre porteur (1) sont
à fleur des bords longitudinaux (L) correspondants.