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EP 0 771 649 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1998 Patentblatt 1998/48 |
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Anmeldetag: 28.08.1996 |
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Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine
Delivery device for a rotary sheet printing machine
Dispositif de décharge pour une machine rotative pour imprimer des feuilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
26.10.1995 DE 19539757
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.1997 Patentblatt 1997/19 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Dettinger, Dieterich
63150 Heusenstamm (DE)
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Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Abteilung FTB/S,
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 407 752 DE-C- 4 229 818 GB-A- 1 278 560 US-A- 4 210 078
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DE-A- 3 217 779 GB-A- 496 753 US-A- 4 024 815
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Ausleger dieser Art ist aus der DE-OS 2 407 752 als ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Auslegen von Bogen von einem Druckwerk zu einem Stapel bekannt. Die Vorrichtung
ist gebildet durch einen ersten endlosen Förderer mit Greifeinrichtung, einem bogenführenden
Transferzylinder sowie einem zweiten endlosen Förderer mit Greifeinrichtung, welcher
die Bogen einem Stapel zuführt. Dem Transferzylinder ist eine in Bogenlaufrichtung
wirkende Längsschlitzeinrichtung zugeordnet.
[0003] Gemäß der DE 3 217 779 C2 ist eine Vorrichtung zur Steuerung eines Puderbestäubers
bekannt. Im Ausleger der Bogendruckmaschine sind zum beidseitigen Bestäuben der Bogen
diese Pudereinrichtungen angeordnet.
[0004] Nachteilig bei dieser Lösung ist es, daß durch die umlaufenden Fördersysteme immer
eine ungleichmäßige Puderung auf dem Bogen erzielt wird. Die Fördersysteme bewirken
Wirbelbildungen des Puders, was zur Überpuderung (hoher Puderverbrauch) sowie zur
Verschmutzung des Auslegers führt. Die ungleichmäßige Schichtdicke von Puder auf einem
Bogen wirkt sich negativ auf die Stapelbildung aus.
[0005] Aus der GB-A 1 278 560 ist ein Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine bekannt,
der zwei endlos umlaufende Bogenfördersysteme mit einer zwischen diesen Bogenfördersystemen
angeordneten Transfertrommel aufweist. In einer weiteren Ausbildung ist die Transfertrommel
als Gummituchzylinder ausführbar. Dabei ist die Transfertrommel mit ihrer Achse zwischen
den Achsen der Umlenkelemente der Bogenfördersysteme im wesentlichen vertikal angeordnet.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ausleger mit Bestäubungseinrichtung in Modulbauweise
zu entwickeln, der eine Störung des Bestäubungsvorganges durch umlaufende Bogenfördersysteme
spürbar reduziert und eine Nachrüstung von Zusatzeinrichtungen gestattet. Gelöst wird
das durch den Anmeldegegenstand des Hauptanspruches. Weiterbildungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß über dem Transferzylinder keine
umlaufende Greifeinrichtungen den Pudervorgang beeinträchtigen und daß gleichzeitig
weitere Baugruppen dieser Ausführung zugeordnet werden können. Auf dem Transferzylinder
wird beim Bestäubungsvorgang das Puder von Druckanfang an gleichmäßig auf den jeweiligen
im Greiferschluß geführten Bogen übertragen. Verwirbelungen durch Fördersysteme werden
vermieden, der Verbrauch an Puder und die Verschmutzung des Auslegers werden reduziert.
Die Stapelbildung verbessert sich durch gleichmäßigere Puderschichten.
[0008] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
- Fig. 1
- einen Ausleger mit Transferzylinder und Pudereinrichtung,
- Fig. 2
- einen Ausleger gemäß Fig. 1 mit Zusatzeinrichtungen.
[0009] In einer Bogenrotationsdruckmaschine ist einem Druckwerk 4, das auch durch eine Verarbeitungseinheit,
z.B. eine Lackiereinheit, gebildet sein kann, in Bogenlaufrichtung ein Ausleger nachgeordnet.
Der Ausleger besteht aus einem ersten Bogenfördersystem 1, einem in Bogenlaufrichtung
nachgeordneten zweiten Bogenfördersystem 3 sowie einem dazwischen angeordneten, bogenführenden
Transferzylinder 2. Das zweite Bogenführungssystem 3 transportiert die Bogen zu einem
Auslegerstapel 5, der hier ein Hochstapel ist. Der Auslegerstapel 5 ist auf Flurfördermitteln
seitlich aus dem Ausleger herausfahrbar.
[0010] Der Transferzylinder 2 ist, bezogen auf einen einfach großen Druckzylinder, ein doppeltgroßer
Zylinder mit zwei am Umfang symmetrisch verteilt angeordneten Greiferbrücken. Ebenso
ist die Verwendung eines Transferzylinders 2 mit einfach großem Durchmesser und einer
Greiferbrücke aber auch mit dreifach und mehrfach großem Durchmesser mit entsprechender
Anzahl symmetrisch am Umfang verteilt angeordneter Greiferbrücken möglich. Im durch
die Bogenfördersysteme 1, 3 gebildeten Freiraum ist dem Transferzylinder 2 eine Bestäubungseinrichtung
6 benachbart angeordnet (Fig. 1). Dem Transferzylinder 2 kann in Bogenlaufrichtung
der Bestäubungseinrichtung 6 auch noch eine weitere Verarbeitungseinrichtung, z.B.
zum Perforieren oder Schneiden vorgeordnet sein. Der Transferzylinder 2 ist mit seinem
Zylinderumfang 13 im wesentlichen im Krümmungssinn der ersten und zweiten Bogenfördersysteme
1,3 verlaufend angeordnet. In die Mantelflächen des Transferzylinders 2 integriert
ist als Zusatz eine Absaugeinrichtung 7 angeordnet. Bei entsprechend großer Ausführung
des Transferzylinders sind auch mehrere Absaugeinrichtungen 7 integrierbar. Die Absaugeinrichtung
7 saugt überschüssiges Pulver ab und führt es vorzugsweise der Bestäubungseinrichtung
6 in einem Kreislauf wieder zu. Die Absaugeinrichtung 7 kann innerhalb des Transferzylinders
2 fest angeordnet sein, während die Öffnungen aufweisenden Mantelflächen um die Absaugeinrichtung
7 rotieren. Ebenso kann die Absaugeinrichtung 7 auch mit dem Transferzylinder 2 rotieren
und besitzt dann für jede bogenführende Mantelfläche eine Absaugung 7, die mit einer
Saugluftquelle gekoppelt sind.
[0011] Als Zusatzeinrichtung ist unterhalb des Transferzylinders 2 ein drittes Bogenfördersystem
8 angeordnet, dem eine Tiefstapeleinrichtung 10 zugeordnet ist. Die Tiefstapeleinrichtung
10 ist mittels Flurfördermittel 11 seitlich zur Bogenlaufrichtung in bzw. aus dem
Ausleger verfahrbar. Dem Transferzylinder 2 ist in Bogenlaufrichtung eineAuffangeinrichtung
9 nachgeordnet. Diese Einrichtung 9 dient der Probebogenentnahme oder kann auch Makulatur
aufnehmen. Die Auffangeinrichtung 9 ist ebenfalls zur Bogenlaufrichtung seitlich in
bzw. aus dem Ausleger verfahrbar. Bevorzugt weist der die Auffangeinrichtung 9 aufnehmende
Ausleger mindestens eine quer zur Bogenlaufrichtung angeordnete Linearführung auf.
Dem vorgeordneten Druckwerk 4 benachbart ist eine Einrichtung zur Druckqualitätsermittelung
12 zugeordnet, die mit der Maschinensteuerung sowie der Bestäubungseinrichtung, der
Auffangeinrichtung 9 sowie den Bogenfördersystemen 1, 3, schaltungstechnisch gekoppelt
ist.
[0012] Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Der vom vorgeordneten Druckwerk 4 kommende Bogen wird von einer Greifeinrichtung des
umlaufenden ersten Bogenfördersystems 1 übernommen und in Bogenlaufrichtung dem Transferzylinder
2 übergeben. Innerhalb des ersten Bogenfördersystems 1 können Trockeneinrichtungen
sowie Bogenführungseinrichtungen angeordnet sein. Auf dem Transferzylinder 2 wird
die Bestäubungseinrichtung 6 pro Bogen, abhängig von der Maschinengeschwindigkeit,
aktiviert. Bei höheren Maschinengeschwindigkeiten ist die Bestäubungseinrichtung 6
auch ständig in Betrieb. Der Bogen wird auf der Mantelfläche des Transferzylinders
2 mit Pulver besprüht und an eine Greifeinrichtung des nachgeordneten Bogenführungssystems
3 übergeben. Das Bogenführungssystem 3 führt den Bogen dem Auslegerstapel 5 zu. In
bevorzugter Ausbildung ist die Absaugeinrichtung 7 des Transferzylinders 3 ständig
in Betrieb, so daß das anfallende Puder abgesaugt und der Bestäubungseinrichtung 6
wieder zugeführt werden kann. Das dritte Bogenführungssystem 8 nimmt den Bogen vom
Transferzylinder 2 ab, wenn Makulatur anfällt. Bevorzugt wird das dritte Bogenfördersystem
8 auch zum Stapelwechsel aktiviert. Soll der Auslegerstapel 5 abgefahren werden, so
werden bei vorzugsweise voller Maschinengeschwindigkeit die weiteren Bogen von der
Tiefstapeleinrichtung 10 aufgenommen. Nach Abtransport des Auslegerstapels 5 und entsprechendem
Wechsel wird das dritte Bogenfördersystem 8 gestoppt und die Bogen werden von dem
Transferzylinder 2 wieder an das zweite Bogenfördersystem 3 übergeben. Außerhalb des
Druckbetriebes kann der Tiefstapel mit dem Hochstapel komplettiert werden. Die Entnahme
von Probebogen oder von Anlaufmakulatur erfolgt aus der Auffangeinrichtung 9, in dem
diese mit dem entsprechenden Bogen seitlich über eine Linearführung aus deren Ausleger
herausgefahren wird. Der Bediener kann dann ungehindert vom Druckbetrieb die Probebogen
entnehmen.
Bezugszeichenliste
[0013]
- 1
- erstes Bogenfördersystem
- 2
- Transferzylinder
- 3
- zweites Bogenfördersystem
- 4
- Druckwerk
- 5
- Auslegerstapel
- 6
- Bestäubungseinrichtung
- 7
- Absaugeinrichtung
- 8
- drittes Bogenfördersystem
- 9
- Aufnahmeeinrichtung
- 10
- Tiefstapeleinrichtung
- 11
- Flurfördermittel
- 12
- Druckqualitätserkennungseinrichtung
- 13
- Zylinderumfang
1. Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine mit einem ersten endlos umlaufenden
Bogenfördersystem (1), einem nachgeordneten zweiten endlos umlaufenden, die Bogen
zum Auslegerstapel (5) zuführenden Bogenfördersystem (3) und einem zwischen beiden
Bogenfördersystemen (1, 3) angeordneten Transferzylinder (2) mit mindestens einer
Greifeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Transferzylinder (2) umfangsseitig eine Bestäubungseinrichtung (6) benachbart
zugeordnet ist und der Zylinderumfang (13) des Transferzylinders (2) im wesentlichen
im vom ersten und zweiten Bogenfördersystem (1, 3) vorgegebenen Krümmungssinn in Bogenförderrichtung
angeordnet ist.
2. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transferzylinder (2) auf seiner Öffnungen aufweisenden Zylindermantelfläche
(13) mindestens eine Absaugeinrichtung (7) aufweist.
3. Ausleger nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Absaugeinrichtung (7) mit der Bestäubungseinrichtung (6) mit einem Kreislaufsystem
zur Rückführung von überschüssigem Bestäubungsmaterial verbunden ist.
4. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Transferzylinders (2) ein drittes Bogenfördersystem (8) angeordnet
ist, dem eine Tiefstapeleinrichtung (10) zugeordnet ist.
5. Ausleger nach den Ansprüchen 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von Flurfördermitteln (11) aufgenommene Tiefstapeleinrichtung (10) seitlich
zur Bogenlaufrichtung aus dem Ausleger verfahrbar ist.
6. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Transferzylinder (2) eine Auffangeinrichtung (9) zur Probebogenentnahme oder
Makulaturaufnahme nachgeordnet ist.
7. Ausleger nach den Ansprüchen 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung (9) seitlich zur Bogenlaufrichtung verfahrbar ist.
8. Ausleger nach den Ansprüchen 1, 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung (9) auf quer zur Bogenlaufrichtung angeordneten Linearführungen
verfahrbar ist.
9. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transferzylinder (2) einen zweifach großen Durchmesser mit zwei symmetrisch
versetzt angeordneten Greifereinrichtungen aufweist.
10. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transferzylinder (2) einen dreifach großen Durchmesser oder mehrfach großen
Durchmesser mit mehrfach symmetrisch angeordneten Greifeinrichtungen aufweist.
1. Delivery for a rotary sheet printing press with a first endless circulating sheet
feeding system (1), a second endlessly circulating sheet feeder system (3) leading
to the delivery pile (5) arranged downstream and a transfer cylinder (2) arranged
between both sheet feeding systems (1, 3) with at least one gripper unit, characterised
in that a dusting device (6) is arranged neighbouring the transfer cylinder (2) on
the peripheral side and is arranged in the cylinder periphery (13) of the transfer
cylinder (2) essentially in the curvature preset from the first and second sheet conveyor
systems (1, 3) in the sheet feed direction.
2. Delivery according to Claim 1, characterised in that the transfer cylinder (2) has
at least one suction device (7) in its cylinder surface (13) having openings.
3. Delivery according to Claims 1 and 2, characterised in that the suction device (7)
is connected with the powdering device (6) with a circulating system for feed back
of excess powdering material.
4. Delivery according to Claim 1, characterised in that below the transfer cylinder (2),
a third sheet feeding system (8) is arranged, to which is fitted a low pile unit (10).
5. Delivery according to Claims 1 and 4, characterised in that the low pile device (10)
set on floor conveyor means (11) is movable out of the delivery laterally to the sheet
running direction.
6. Delivery according to Claim 1, characterised in that arranged downstream of the transfer
cylinder (2) is a capture device (9) for receiving test sheets or receiving waste.
7. Delivery according to Claims 1 and 6, characterised in that the capture device (9)
is movable laterally to the sheet running direction.
8. Delivery according to Claims 1, 6 and 7, characterised in that the capture device
(9) is movable on linear guides arranged transverse to the sheet running direction.
9. Delivery according to Claim 1, characterised in that the transfer cylinder (2) has
a double size diameter with two gripper devices arranged symmetrically offset.
10. Delivery according to Claim 1, characterised in that the transfer cylinder (2) has
a triple size diameter or multiple size diameter with multiple symmetrically arranged
gripper units.
1. Sortie pour une machine d'impression rotative à feuilles, comportant un premier système
de transport de feuilles (1) tournant sans fin, un second système de transport de
feuilles (3) tournant sans fin, disposé en aval, amenant les feuilles à la pile de
sortie (5), et un cylindre de transfert (2) agencé entre les deux systèmes de transport
de feuilles (1,3) ayant au moins un dispositif de prise,
caractérisée en ce qu'il est associé au cylindre de transfert (2), de façon périphérique,
un dispositif de saupoudrage voisin (6), et la périphérie (13) du cylindre de transfert
(2) est agencée généralement dans le sens de courbure prédéfini par les premier et
second systèmes de transport de feuilles (1,3), dans la direction de transport des
feuilles.
2. Sortie selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le cylindre de transfert (2) présente, sur sa surface d'enveloppe
(13) présentant des ouvertures, au moins un dispositif d'aspiration (7).
3. Sortie selon les revendications 1 et 2,
caractérisée en ce que le dispositif d'aspiration (7) avec le dispositif de saupoudrage
(6) est relié à un système de circuit pour ramener la matière de saupoudrage en excès.
4. Sortie selon la revendication 1,
caractérisée en ce que, au-dessous du cylindre de transfert (2), il est agencé un
troisième système de transport de feuilles (8), auquel est associé un dispositif de
pile inférieure (10).
5. Sortie selon les revendications 1 et 4,
caractérisée en ce que le dispositif de pile inférieure (10), reçu par des moyens
de transport au sol (11), peut être déplacé latéralement par rapport à la direction
d'avance des feuilles hors de la sortie.
6. Sortie selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'un dispositif de collecte (9) pour retirer des feuilles-échantillons
ou recevoir la maculature est disposé en aval du cylindre de transfert (2).
7. Sortie selon les revendications 1 et 6,
caractérisée en ce que le dispositif de collecte (9) peut être déplacé latéralement
par rapport à la direction d'avance des feuilles.
8. Sortie selon les revendications 1, 6 et 7,
caractérisée en ce que le dispositif de collecte (9) peut être déplacé sur des guides
linéaires agencés transversalement à la direction d'avance des feuilles.
9. Sortie selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le cylindre de transfert (2) présente un diamètre de taille
double ayant deux dispositifs de prise agencés de façon symétriquement décalée.
10. Sortie selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le cylindre de transfert (2) présente un diamètre de taille
triple ou un diamètre de taille multiple, avec une pluralité de dispositifs de prise
agencés de façon symétrique.

