[0001] Die Erfindung betrifft ein Bediengerät für die Steuerung von Einrichtungen und/oder
Aggregaten in einem Kraftfahrzeug, insbesondere einer Heizungs- und/oder Klimaanlage
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] In der gattungsgemäßen DE 31 07 722 A1 ist ein Bediengerät für eine Heiz- und Klimaanlage
eines Kraftfahrzeugs beschrieben, das einen Temperaturwählschalter sowie mehrere Drucktasten
zur Auswahl eines von mehreren gespeicherten Programmen umfaßt. Den verschiedenen
Drucktasten sind zur Kennzeichnung charakteristische Symbole zugeordnet, durch die
eine visuelle Bestimmung der jeweiligen Taste möglich ist. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen,
bspw. bei starker Sonneneinstrahlung oder Spiegelung der Oberfläche, sind derartige
Symbole schlecht zu erkennen, so daß es zu Fehlbedienungen kommen kann. Ein längeres
Suchen nach der jeweils zutreffenden Drucktaste lenkt den Fahrer zu stark ab, so daß
die Fahrsicherheit beeinträchtigt sein kann.
[0003] In dem Aufsatz von Grohmann, Kess, Egle "Klimaautomatik der neuen 7er Baureihe von
BMW", ATZ Automobiltechnische Zeitschrift 90 (1988), Heft 3, ist eine Betätigungseinheit
für eine Klimaanlage beschrieben, wobei die Betätigungselemente durch Symbole einer
leicht verständlichen Bilderschrift gekennzeichnet sind. Die Betätigungselemente umfassen
sowohl Stellräder als auch Kurzhubtasten, wobei letztere nach einem bestimmten Rasthub
einrasten, so daß durch Ertasten festgestellt werden kann, ob sich die jeweilige Taste
in der gedrückten oder nicht gedrückten Funktionsstellung befindet. Mit Einschalten
des Fahrlichtes werden die Betätigungselemente mit Hilfe von LEDs beleuchtet. Bei
der bekannten Anordnung ist es neben dem visuellen Auffinden der Betätigungselemente
möglich, den jeweiligen Schaltzustand der Drucktasten zu ertasten, der Fahrer kann
jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen nicht feststellen, um welche Taste es sich
handelt. So kann es zu Verwechslungen der jeweiligen Tasten bei nur flüchtigem Hinsehen
kommen, so daß der Fahrer vom Straßengeschehen abgelenkt wird, um visuell eine eindeutige
Zuordnung der Betätigungselemente vorzunehmen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bediengerät für die Steuerung
von Einrichtungen und/oder Aggregaten in einem Kraftfahrzeug der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem ein sichereres Auffinden und
Erkennen der Bedienelemente ohne Ablenken des Augenmerks des Fahrers vom Straßenverkehr
möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Bediengerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die wesentlichen Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß durch die Mittel
zur haptischen Unterscheidung eine sogenannte Blindbedienbarkeit gegeben ist, d. h.,
daß auch ohne visuelle Unterstützung das jeweilige Bedienelement zweifelsfrei erkennbar
ist. Dadurch werden Fehlbedienungen vermieden und die Fahrsicherheit erhöht.
[0007] Gemäß der Erfindung ist an der Bedienoberfläche eine Orientierungsleiste mit den
Bedienelementen zugeordneten Kennfeldern mit haptisch kodierten Oberflächen angeordnet.
Eine solche Orientierungsleiste kann anstelle haptisch kodierter Bedienelemente oder
zusätzlich vorgesehen werden. Eine solche Orientierungsleiste ermöglicht bereits vor
der eigentlichen Berührung des Bedienelementes ein Erkennen, auf welches Bedienelement
sich der Finger zubewegt. Da bei dem Vorhandensein einer Orientierungsleiste die Drucktasten
oder Drehknöpfe selbst keine haptische Kodierung aufweisen müssen, können gegebenenfalls
gleiche Tasten an verschiedenen Stellen des Bediengerätes Verwendung finden, so daß
die Teilevielfalt etwas reduziert wird.
[0008] Als besonders zweckmäßig wird angesehen, daß die Orientierungsleiste sich unterhalb
der jeweiligen Bedienelemente, vorzugsweise entlang des unteren Randes der Bedienoberfläche,
erstreckt. Dieser Randbereich des Bediengerätes ist für die Fingerspitzen am leichtesten
zugänglich und liegt ergonomisch günstig. In den Fingerspitzen ist eine besonders
große Dichte der Tastrezeptoren, so daß in diesem Bereich eine besondere Sensibilität
gegeben ist. Um einzelne Kennfelder oder Gruppen von Kennfeldern leichter zu unterscheiden,
wird vorgeschlagen, daß zwischen den Kennfeldern oder Gruppen von Kennfeldern Mittel
zur Abgrenzung vorgesehen sind. Diese Mittel sind vorzugsweise durch leicht erhöhte
und im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Orientierungsleiste verlaufende Stege
gebildet. Durch die lediglich leicht über die Oberfläche der Kennfelder erhöhten Stege
wird das Ertasten der Kennfelder in keiner Weise behindert und andererseits erleichtert
die deutlich ertastbare Abgrenzung die Zuordnung. Es ist auch möglich, die Drucktasten
in den Kennfeldern anzuordnen, wodurch Platz gespart und die Bedienbarkeit erleichtert
wird.
[0009] Zur Kodierung der Oberflächen an den Bedienelementen oder Kennfeldern kann vorzugsweise
eine charakteristische Struktur, bspw. durch Rauhigkeit, ein Muster oder Richtung
eines Musters, vorgesehen sein. Eine weitere Maßnahme zur Kodierung der Oberflächen
besteht darin, an den Oberflächen benachbarter Drucktasten oder Kennfelder eine für
die Hautsinne deutlich unterschiedliche Temperatur zu erzeugen. Dies kann bspw. mit
Hilfe eines Peltier-Elementes erfolgen.
[0010] Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung weisen die Bedienelemente eine haptisch
kodierte Oberfläche auf. Dadurch ist das Bedienelement selbst individuell gekennzeichnet.
Zweckmäßigerweise sind zumindest ein Teil der Bedienelemente eines Bediengerätes als
Drucktasten mit charakteristischen Frontflächen ausgebildet. Derartige Frontflächenstrukturen
lassen sich bei der Herstellung der Drucktasten ohne nennenswerten Mehraufwand realisieren.
Aus unterschiedlichen Gründen, bspw. Design oder Ergonomie, kann es erforderlich sein,
ein oder mehrere Bedienelemente als Drehknopf auszubilden. Damit auch der Drehknopf
bezüglich der verschiedenen einzustellenden Funktionen die haptische Unterscheidung
bietet, ist der Drehknopf mit einer partiell kodierten Teilfläche ausgebildet.
[0011] Um die eingestellte Betriebsfunktion eines Bedienelementes auch visuell deutlich
zu machen, ist es vorteilhaft, einem oder mehreren Bedienelementen ein Display zuzuordnen,
in dem die eingestellte Funktion angezeigt wird. Für die stufenlos oder in mehreren
Stufen einstellbaren Funktionen wird es als zweckmäßig angesehen, derselben Funktion
zwei benachbarte Drucktasten mit gegenläufiger Verstellrichtung zuzuordnen, d. h.
es wird eine Taste zur Erhöhung des Wertes der betreffenden Funktion und die andere
Taste zur Verringerung des Wertes benutzt. Um diese nebeneinander liegenden Drucktasten
auf geeignete Weise zu kodieren, wird es als vorteilhaft angesehen, daß die Frontfläche
einer Drucktaste mit einer konkaven Vertiefung und die Frontfläche der anderen Drucktaste
mit einer konvexen Wölbung versehen sind. Auf diese Weise gestaltete Drucktasten eignen
sich insbesondere als Sollwertsteller zur Temperatureinstellung, wobei diesen Drucktasten
ein Display zugeordnet ist, das als digitale Temperaturanzeige dient.
[0012] In Fahrzeugen mit höheren Ansprüchen an den Heizungs- bzw. Klimatisierungskomfort
sollte die in den Fahrzeugraum einströmende Luft individuell zum Fahrer und Beifahrer
einstellbar sein. Hierzu ist es zweckmäßig, in dem Bediengerät zwei Anordnungen von
Drucktasten und Temperaturanzeige für die Temperatureinstellung vorzusehen, wobei
eine Anordnung zur Einstellung des Heizungs- bzw. Klimatisierungsbedarfs für die Fahrerseite
und die andere Anordnung für die Beifahrerseite dient. Um eine klare Differenzierung
zwischen den der Beifahrerseite zugeordneten Drucktasten und den der Fahrerseite zugeordneten
Drucktasten zu schaffen, ist es vorteilhaft, daß die Bedienoberfläche in zwei Bedienbereiche
unterteilt ist, wobei jeder Bedienbereich im wesentlichen eine Ebene bildet und die
beiden Ebenen in einem Winkel zueinander angeordnet sind. Mittels einer solchen Unterteilung
der Bedienoberfläche in Bedienbereiche kann auch eine Unterteilung nach anderen Kriterien
erfolgen, bspw. in einen Bereich mit Bedienelementen, die der Sicherheit im Verkehr
dienen (Windschutzscheiben-Defrostung, Heckscheibenheizung) und Bedienelementen für
das persönliche Behaglichkeitsempfinden (Innenraumtemperatur, Gebläseleistung, Luftverteilung).
Durch eine solche Anordnung von einen Winkel zueinander einschließenden Ebenen ist
es zweckmäßig, den Bedienbereich mit den für den Fahrer besonders relevanten Bedienelementen
derart anzuordnen, daß die Bedienfeldoberfläche möglichst senkrecht zur Blickrichtung
des Fahrers verläuft. Hierzu sollte die Berührungslinie beider Ebenen im wesentlichen
vertikal verlaufen und der Winkel zwischen den Vorderseiten der Ebenen ca. 185° bis
200° betragen.
[0013] Bei einer schräg zur Armaturenbrettebene verlaufenden Bedienoberfläche ist es vorteilhaft,
daß die Orientierungsleiste - in der Draufsicht - zumindest in einem wesentlichen
Abschnitt ihrer Längserstreckung eine keilförmige Fläche bildet, die auf einer Seite
eine größere Tiefe aufweist als auf der anderen Seite. Dadurch ergeben sich unterschiedlich
große Kennfelder, so daß bereits auch die Größe der Kennfelder als zusätzliches Merkmal
für die haptische Unterscheidung dient. Aus ergonomischen Gründen ist es zweckmäßig,
die Orientierungsleiste in einem Winkel zur Bedienoberfläche anzuordnen, wobei als
besonders zweckmäßig ein Winkel zwischen der Bedienoberfläche und der Orientierungsleiste
von ca. 100° bis 140° angesehen wird. Um den Fahrer über die von ihm vorgenommene
Einstellung zu unterrichten, sind zweckmäßigerweise Mittel zur akustischen Rückmeldung
einer an einem der Bedienelemente vorgenommenen Einstellung vorgesehen.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- ein Bediengerät mit mehreren Tasten, Displays und einer Orientierungsleiste unterhalb
der Tasten,
- Fig. 2
- die Vorderansicht eines Bediengerätes mit Tasten und Displays,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III - III in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV - IV in Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Ausführungsvariante zu Fig. 1.
[0015] In Fig. 1 ist ein Bediengerät 1 dargestellt, das an einem Gehäuse 2 eine Bedienoberfläche
3 aufweist. Die visuellen Zwecken dienende Fläche der Bedienoberfläche 3 sollte senkrecht
zum Sehstrahl des Fahrers angeordnet sein. Die Bedienoberfläche ist in zwei Bedienbereiche
4 und 5 gegliedert, wobei der Bedienbereich 4 dem Fahrer und der Bedienbereich 5 dem
Beifahrer zugeordnet ist. Die Bedienbereiche 4 und 5 sind in Ebenen angeordnet, die
im Winkel zueinander verlaufen, wobei die Ebene des Bedienbereichs 5 parallel zur
Ebene des Armaturenbretts verläuft. Der Bedienbereich 4 ist durch seine Anordnung
im Winkel zu dem Bedienbereich 5 dem Fahrer zugewandt, so daß dessen Blick möglichst
senkrecht auf den Bedienbereich 4 der Bedienoberfläche 3 fällt.
[0016] Der Bedienbereich 4 umfaßt ein Display 7 zur Anzeige einer Temperatur. Dieses Display
7 ist zwei Drucktasten 8 und 9 zugeordnet, die als Sollwertsteller für die gewünschte
Innenraumtemperatur auf der Fahrerseite dienen. Dabei ist die Drucktaste 8 zur Erhöhung
des Sollwertes und die Drucktaste 9 zur Reduzierung des Sollwertes vorgesehen. Außerdem
befindet sich im Bedienbereich 4 der Bedienoberfläche 3 ein Display 10, das sich oberhalb
einer Drucktaste für die Windschutzscheiben-Defrostung und einer Drucktaste 12 für
die Heckscheibenheizung erstreckt. Das Display 10 umfaßt eine Anzeige 13 mit den Buchstaben
DEF und eine Anzeige 14 mit den Buchstaben HS, die jeweils nur im Einschaltzustand
der betreffenden Drucktaste 11 oder 12 erscheinen.
[0017] In dem Bedienbereich 5 der Bedienoberfläche 3 sind ein Display 17 zur Anzeige eines
Sollwerts der Fahrzeuginnenraumtemperatur auf der Beifahrerseite sowie Drucktasten
18 und 19 angeordnet, wobei diese Drucktasten den Drucktasten 8 und 9 entsprechen
und die gleiche Funktion erfüllen, allerdings zur Einstellung des Temperatursollwertes
für die Beifahrerseite. Entlang des unteren Randes der Bedienoberfläche 3 erstreckt
sich an dem Gehäuse 2 eine Orientierungsleiste 15, die mehrere jeweils einer Drucktaste
zugeordnete Kennfelder 20, 21, 22, 23 sowie 20', 21' umfaßt. Diese Kennfelder besitzen
Oberflächen mit jeweils charakteristischer Struktur, so daß bei Berührung eines Kennfeldes
durch einen Finger der Bedienungsperson aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit des
jeweiligen Kennfeldes feststellbar ist, vor welcher der Drucktasten 8, 9, 11, 12,
bzw. 18, 19 sich der Finger befindet. Auf diese Weise sind die jeweiligen Drucktasten
haptisch unterscheidbar, so daß eine genaue Zuordnung auch ohne visuelle Unterstützung
zweifelsfrei möglich ist.
[0018] Im Beispiel der Fig. 1 sind an der Oberfläche des Kennfeldes 20 reliefartig hervorstehende
Kreuze als Plus-Zeichen vorgesehen, was der Funktion der zugehörigen Drucktaste entspricht.
Die Oberfläche des Kennfeldes 21 ist mit reliefartig hervorgehobenen, querverlaufenden
kurzen Strichen vorgesehen, die ein Minus-Zeichen charakterisieren. Aufgrund der wesentlich
größeren Anzahl der reliefartigen Erhebungen im Kennfeld 21 gegenüber denjenigen im
Kennfeld 20 ist selbst dann eine haptische Unterscheidung möglich, wenn die Form der
reliefartigen Kreuze (Plus-Zeichen) nicht eindeutig wahrnehmbar ist. Das Kennfeld
20 besitzt eine Riffelung mit aneinandergereihten spitzen Erhebungen. An der Oberfläche
des Kennfeldes 23 befindet sich eine Vielzahl punktförmiger Noppen; es könnte stattdessen
jedoch auch eine angerauhte Oberfläche vorgesehen sein.
[0019] Aufgrund der deutlich voneinander abweichenden Strukturen der Kennfelder 20 bis 23
kann über die Hautsinne, z. B. Kitzel, Vibration, Wärme- und Kältesinn, das jeweilige
Kennfeld aufgrund seiner kodierten Oberfläche zweifelsfrei geortet werden. Den Drucktasten
18 und 19 sind Kennfelder 20', 21' an der Orientierungsleiste 15 zugeordnet, wobei
die Oberflächenstruktur jeweils den Kennfeldern 20, 21 entspricht. Da die Orientierungsleiste
15 in der Draufsicht zumindest in einem wesentlichen Abschnitt ihrer Längserstreckung
eine keilförmige Fläche bildet, die auf einer Seite eine größere Tiefe aufweist als
auf der anderen Seite, sind die Kennfelder 20 und 21 deutlich größer als die Kennfelder
20', 21', so daß auch ein Unterschied zwischen den Feldern 20 und 20' ertastbar ist.
[0020] Selbstverständlich kann die Bedienoberfläche 3 auch weitere Drucktasten und gegebenenfalls
auch Schalter für zusätzliche Funktionen umfassen, beispielsweise für Frischluft-
oder Umluftbetrieb.
[0021] Die Fig. 2 zeigt die Vorderansicht eines Bediengerätes 30, das ein Gehäuse 31 und
mehrere an einer Bedienoberfläche 32 angeordnete Displays 33, 34, 35 und Drucktasten
36, 37, 38, 39 sowie 36', 37' umfaßt. Die Bedienoberfläche 32 umfaßt wiederum die
bereits zu Fig. 1 beschriebenen Bedienbereiche 4 und 5. Unterhalb der Bedienbereiche
4 und 5 erstreckt sich eine Orientierungsleiste 15, wie sie zu Fig. 1 beschrieben
ist, sie ist daher in Fig. 2 nicht im einzelnen gezeigt. Gegenüber der zuvor beschriebenen
Ausführung sind die Displays 33, 34, 35 anders gestaltet, ebenso wie die Drucktasten
36 bis 39, sie dienen jedoch entsprechend ihrer Anordnung dem gleichen Zweck.
[0022] Im Gegensatz zu der bereits beschriebenen Ausführung sind bei dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 die Drucktaten 37 bis 39 an ihren Frontflächen mit einer charakteristischen
Struktur versehen, so daß bei Berührung der Drucktasten 37 bis 39 eine haptische Unterscheidung
möglich ist. Diese haptisch kodierten Oberflächen werden durch die Darstellung in
Fig. 3 deutlich, die einen Schnitt entlang der Linie III - III in Fig. 2 zeigt. Aus
dieser Darstellung wird auch deutlich, daß die Bedienbereiche 4 und 5 der Bedienoberfläche
3 in einem Winkel α zueinander angeordnet sind, wobei am Schnittpunkt der beiden Ebenen
eine Berührungslinie 6 gebildet wird. Der Winkel α beträgt im Ausführungsbeispiel
185°, es kann jedoch durchaus ein Winkel α bis etwa 200° vorgesehen werden.
[0023] Die Frontflächen der Drucktasten 36 bis 39 sind mit einer haptischen Kodierung versehen,
so daß die Drucktasten selbst, also unabhängig von der Orientierungsleiste haptisch
unterscheidbar sind. Die Drucktaste 36 zur Erhöhung des Sollwertes für die Innenraumtemperatur
auf der Fahrerseite weist eine konvexe Wölbung 40 auf und in gleicher Weise ist die
Drucktaste 36', die die gleiche Funktion für die Innenraumtemperatur der Beifahrerseite
hat, gestaltet. Die Drucktaste 37, dient zur Reduzierung des Sollwertes für die Innenraumtemperatur
und besitzt an ihrer Frontfläche eine konkave Vertiefung 41; die gleiche Form weist
die Drucktaste 37' im Bedienbereich 5 auf.
[0024] Die Drucktaste 38 für die Windschutzscheiben-Defrostung ist an ihrer Frontfläche
mit einer Noppenstruktur 42 versehen. An der Frontfläche der Drucktaste 39 für die
Heckscheibenheizung ist ein Noppenmuster mit spitzen Noppen vorgesehen. Somit unterscheiden
sich alle Drucktasten 37 bis 39, die dem Bedienbereich 4 zugeordnet sind, durch ihre
Frontflächenstruktur, die ohne visuelle Hilfe zweifelsfrei geortet werden können.
Daß die Drucktasten 36', 37' die gleiche charakteristische Frontfläche aufweisen wie
die Drucktasten 36 und 37 im Bedienbereich 4, führt nicht zu Verwechslungen, da die
Drucktasten mit gleichen Frontflächen unterschiedlichen Bedienbereichen 4 und 5 zugeordnet
sind.
[0025] In Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV - IV der Fig. 2 gezeigt. In dem Gehäuse
31 des Bediengerätes 30 befindet sich bezogen auf die Vorderkante etwas zurückversetzt
die Bedienoberfläche 32 mit den Bedienbereichen 4 und 5. Im Bedienbereich 4 ist das
Display 33 und die Drucktaste 37 mit ihrer an der Frontseite befindlichen konkaven
Vertiefung 41 angeordnet. Entlang des unteren Randes der Bedienoberfläche 32 erstreckt
sich eine zur Vorderkante des Gehäuses 31 schräg abfallende Fläche 44, die die Führung
des Fingers der Bedienungsperson zu den Drucktasten hin erleichtert. Diese Fläche
44 ist als Orientierungsfläche mit Kennfeldern gestaltet, wie dies bereits zu Fig.
1 beschrieben ist. Es ist also durchaus möglich, die Drucktasten 36 bis 39 mit einer
haptisch kodierten Frontfläche zu versehen und zusätzlich eine Orientierungsleiste
mit Kennfeldern anzuordnen. Dabei sollten die Oberflächen der Kennfelder die gleiche
Struktur aufweisen wie die jeweilige Drucktaste, der das Kennfeld zugeordnet ist.
Der Winkel β, den die Schrägfläche 44 zu der Bedienoberfläche 32 aufweist, beträgt
im Ausführungsbeispiel ca. 105°, dieser Winkel kann jedoch je nach Ausführung des
Bediengerätes zwischen 100° und 140° betragen.
[0026] Die Fig. 5 zeigt ein Bediengerät 50, bei dem an der Vorderseite eines Gehäuses 51
eine Bedienoberfläche 52 gebildet ist. Die Bedienoberfläche 52 umfaßt einen Bedienbereich
53 und einen Bedienbereich 54, die in zwei im Winkel zueinander verlaufenden Ebenen
angeordnet sind. Zwischen den Bedienbereichen 53 und 54 ist eine Berührungslinie 56
gebildet. Der Bedienbereich 53 umfaßt ein Display 57 zur Anzeige des Sollwerts für
die Fahrzeuginnenraumtemperatur. Unter dem Display 57 befinden sich Drucktasten 58
und 59, die zur Erhöhung bzw. Reduzierung des Sollwerts dienen.
[0027] Neben dem Display 57 ist ein weiteres Display 60 angeordnet, das eine Anzeige 64
für die momentan eingestellte Gebläsedrehzahl enthält. Unterhalb des Displays 60 befinden
sich Drucktasten 62 und 63, die zur Erhöhung bzw. Reduzierung der Gebläsedrehzahl
dienen. Außerdem umfaßt der Bedienbereich 53 ein Display 61 mit einer Anzeige 65 über
die eingestellte Luftverteilung. Unterhalb des Displays 61 befinden sich drei Drucktasten
66, 67, 68, mittels denen die Luftverteilung zu Fußraumdüsen, oberen Ausströmern oder
eine bevorzugte Grundposition der Luftverteilung aller Ausströmdüsen eingestellt werden
kann. Die in dem Bedienbereich 53 enthaltenen Displays 57, 64, 61 und Drucktasten
58, 59, 62, 63, 66, 67, 68 dienen zur Einstellung der Heizungs- oder Klimaanlage nach
dem persönlichen Behaglichkeitsgefühl des Fahrers.
[0028] In dem Bedienbereich 54 befindet sich ein Display 69 mit zwei Drucktasten 71 und
72, wobei die Drucktaste 71 für die Windschutzscheiben-Defrostung und die Drucktaste
72 für die Heckscheibenheizung vorgesehen sind. Der Betriebszustand der jeweiligen
Funktion wird an dem Display 69 angezeigt. Somit umfaßt der Bedienbereich 54 diejenigen
Drucktasten und Anzeigen der die Fahrsicherheit betreffenden Funktionen, nämlich freie
Sicht durch die Windschutzscheibe und durch die Heckscheibe.
[0029] Entlang des unteren Randes des Bedienbereichs 53 erstreckt sich eine Orientierungsleiste
55 mit keilförmiger Oberfläche, wobei die Orientierungsleiste bis zu der Berührungslinie
56 der beiden Bedienbereiche 53 und 54 reicht. Jeder der Drucktasten 58, 59, 62, 63
und 66 bis 68 ist ein Kennfeld 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79 zugeordnet, wobei diese
Kennfelder eine charakteristisch strukturierte Oberfläche aufweisen, durch die die
jeweilige Drucktaste haptich bestimmbar ist. Zur Erleichterung der Orientierung sind
Gruppen von Kennfeldern gebildet, zwischen denen Mittel zur Abgrenzung vorgesehen
sind. Diese Mittel zur Abgrenzung werden durch leicht erhöhte und im wesentlichen
quer zur Längsrichtung der Orientierungsleiste 55 verlaufende Stege 70 gebildet. Durch
diese Stege 70 sind somit die Kennfelder 73 und 74 zu einer Gruppe "Temperatureinstellung",
die Kennfelder 75 und 76 zu einer Gruppe "Gebläsedrehzahleinstellung" und die Kennfelder
77 bis 79 zu einer Gruppe "Luftverteilung" zusammengefaßt. Das Kennfeld 73 ist mit
reliefartigen Minus-Zeichen und das Kennfeld 74 mit reliefartigen Plus-Zeichen versehen.
Die Oberflächen der Kennfelder 75 und 76 sind jeweils mit einer Riffelung versehen,
wobei die Riffelung des Kennfeldes 75 in Längsrichtung der Orientierungsleiste und
die Riffelung des Kennfeldes 76 quer dazu verläuft. Die Kennfelder 77, 78 und 79 sind
mit unterschiedlichen Noppenmustern versehen, es könnten jedoch auch Kennfelder mit
unterschiedlicher Rauhigkeit vorgesehen sein.
[0030] Die in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellten Orientierungsleisten
15, 55 können derart ausgestaltet sein, daß in jedem Kennfeld eine Drucktaste angeordnet
ist. Dadurch braucht der Finger nicht vom Kennfeld zur Drucktaste bewegt werden, statt
dessen wird auf das Kennfeld selbst ein Druck ausgeübt, um ein Schaltsignal zu erzeugen.
Außerdem wird dadurch der Platzbedarf für die Drucktasten unterhalb der Displays eingespart,
so daß die Displays selbst größer gestaltet werden können, was der erleichterten Ablesbarkeit
dient.
1. Bediengerät (1, 30, 50) für die Steuerung von Einrichtungen und/oder Aggregaten in
einem Kraftfahrzeug, insbesondere einer Heizungs- und/oder Klimaanlage, mit mehreren
an einer Bedienoberfläche (3, 32, 52) befindlichen Bedienelementen (8, 9, 11, 12,
18, 19, 36 - 39, 58, 59 62, 63, 66 - 68, 71, 72), die mindestens zwei Positionen einnehmen
können und mit den Bedienelementen zugeordneten Symbolen zur visuellen Anzeige der
Funktion des betreffenden Bedienelementes, dadurch gekennzeichnet,
daß ein unmittelbar an die Bedienelemente (8, 9, 11, 12, 18, 19, 36 - 39, 58, 59,
62, 63, 66 - 68, 71, 72) angrenzender Bereich (15, 55) mit Mitteln zur haptischen
Unterscheidung des jeweiligen Bedienelementes versehen ist, wobei an der Bedienoberfläche
(3, 52) eine Orientierungsleiste (15, 55) angeordnet ist, die mit den Bedienelementen
(8, 9, 11, 12, 18, 19, 58, 59, 62, 63, 66 - 68) zugeordneten Kennfeldern (20 - 23,
73 - 79) mit haptisch kodierten Oberflächen versehen ist.
2. Bediengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Orientierungsleiste (15, 55) sich unterhalb der jeweiligen Bedienungselemente
(8, 9, 11, 12, 18, 19, 58, 59, 62, 63, 66 - 68) vorzugsweise entlang des unteren Randes
der Bedienoberfläche (3, 52) erstreckt.
3. Bediengerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Kennfeldern (20 - 23, 73 - 79) Mittel zur Abgrenzung vorgesehen sind,
die vorzugsweise durch leicht erhöhte und im wesentlichen quer zur Längsrichtung der
Orientierungsleiste (55) verlaufende Stege (70) gebildet sind.
4. Bediengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kodierung der Oberflächen an den Bedienelementen (36 - 39) oder Kennfeldern
(20 - 23 und 73 - 79) eine charakteristische Struktur bspw. durch Rauhigkeit, ein
Muster oder Richtung eines Musters vorgesehen ist.
5. Bediengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kodierung der Oberflächen durch deutlich unterschiedliche Temperaturen an
den Oberflächen benachbarter Drucktasten (8, 9, 17, 19, 36, 37, 36', 37' 58, 59) oder
Kennfelder (20, 21, 20', 21', 73, 74) erfolgt, wobei vorzugsweise zur Erzeugung unterschiedlicher
Temperaturen an den Oberflächen ein Peltier-Element vorgesehen ist.
6. Bediengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedienelemente (8, 9, 11, 12, 18, 19, 36 - 39, 58, 59, 62, 63, 66 - 68, 71,
72) selbst zusätzlich eine haptisch kodierte Oberfläche aufweisen, wobei vorzugsweise
zumindest ein Teil der Bedienelemente als Drucktasten mit einer charakteristischen
Frontfläche ausgebildet sind, oder zumindest eines der Bedienelemente als Drehknopf
mit einer partiell kodierten Teilfläche ausgebildet ist.
7. Bediengerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß einem oder mehreren Bedienelementen ein Display (7, 10, 17, 33 - 35, 57, 60, 61,
69) zugeordnet ist, in dem die eingestellte Funktion angezeigt wird und zwei benachbarte
Drucktasten (8, 9, 18, 19, 36, 37, 36', 37', 58, 59, 62, 63) derselben Funktion mit
gegenläufiger Verstellung zugeordnet sind, wobei insbesondere zur Kodierung der Drucktasten
(36, 37, 36', 37') die Frontfläche einer Drucktaste (37, 37') mit einer konkaven Vertiefung
(41) und die Frontfläche der anderen Drucktaste (36, 36') mit einer konvexen Wölbung
(40) versehen sind.
8. Bediengerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drucktasten (8, 9, 18, 19, 36, 37, 36', 37', 58, 59) als Sollwertsteller zur
Temperatureinstellung dienen, denen als Display (7, 17, 33, 34, 57) eine digitale
Temperaturanzeige zugeordnet ist.
9. Bediengerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Anordnungen von Drucktasten (8, 9, 18, 19, 36, 37, 36', 37') und Temperaturanzeige
(7, 17, 33, 34) für die Temperatureinstellung vorgesehen sind, wobei eine Anordnung
(7, 8, 9; 33, 36, 37) zur Einstellung des Heizungs- bzw. Klimatisierungsbedarfs für
die Fahrerseite und die andere Anordnung (17, 18, 19, 34, 36' 37') für die Beifahrerseite
dient.
10. Bediengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedienoberfläche (3, 32, 52) in zwei Bedienbereiche (4, 5, 53, 54) unterteilt
ist, wobei jeder Bedienbereich im wesentlichen eine Ebene bildet und die beiden Ebenen
in einem Winkel (α) zueinander angeordnet sind, wobei vorzugsweise die Berührungslinie
(6, 56) beider Ebenen im wesentlichen vertikal verläuft und der Winkel (α) zwischen
den Vorderseiten der Ebenen ca. 185° bis 200° beträgt.
11. Bediengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Orientierungsleiste (15, 55) zumindest in einem wesentlichen Abschnitt ihrer
Längserstreckung eine keilförmige Oberfläche aufweist.
12. Bediengerät nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Orientierungsleiste (15, 55) und die Bedienoberfläche (3, 52) einen Winkel
(β) von ca. 100° bis 140° zwischen sich einschließen.
1. A control unit (1, 30, 50) to control devices and/or units in a motor vehicle, in
particular a heating and/or air conditioning system, with several control elements
(8, 9, 11, 12, 18, 19, 36 - 39, 58, 59, 62, 63, 66 - 69, 71, 72) located on a control
surface which can assume at least two positions and with symbols assigned to the control
elements to display the function of the respective control elements, characterised
in that an area (15, 55) directly adjoining the control elements (8, 9, 11, 12, 18,
19, 36 - 39, 58, 59, 62, 63, 66 - 69, 71, 72) is provided with means for the haptical
differentiation of the various control elements, an orientation strip (15, 55) being
positioned on the control surface (3, 52) and provided with identification fields
(20 - 23, 73 - 79) assigned to the control elements (8, 9, 11, 12, 18, 19, 36 - 39,
58, 59, 62, 63, 66 - 69, 71, 72) with haptically coded surfaces.
2. A control unit in accordance with Claim 1, characterised in that the orientation strip
(15, 55) extends beneath the various control elements (8, 9, 11, 12, 18, 19, 58, 59,
62, 63, 66 - 69) preferably along the lower edge of the control surface (3, 52).
3. A control unit in accordance with Claims 1 or 2, characterised in that means of delimitation
are provided between the identification fields (20 - 23, 73 - 79), preferably formed
by webs (70) which are slightly raised and run essentially transversely to the longitudinal
direction of the orientation strip (55).
4. A control unit in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
a characteristic structure, e.g. roughness, a pattern or a direction of a pattern,
is provided to code the surfaces on the control elements (36 - 39) or identification
fields (20 - 23 and 73 - 79).
5. A control unit in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the coding of the surfaces is achieved by means of clearly different temperatures
on the surfaces of adjacent push-button keys (8, 9, 17, 19, 36, 37, 36', 37', 58,
59) or identification fields (20, 21, 20', 21', 73, 74), preferably with a Peltier
element being provided to generate different temperatures on the surfaces.
6. A control unit in accordance with Claim 1, characterised in that the control elements
(8, 9, 11, 12, 18, 19, 36 - 39, 58, 59, 62, 63, 66 - 69, 71, 72) themselves also have
haptically coded surfaces, whereby preferably at least some of the control elements
are designed as press-button keys with a characteristic front surface, or at least
one of the control elements is designed as a turning knob with a partially coded part
surface.
7. A control element in accordance with Claim 6, characterised in that assigned to one
or more control elements is a display (7, 10, 17, 33 - 35, 57, 60, 62, 69) in is displayed
the function which has been set, and two adjacent push-button keys (8, 9, 18, 19,
36, 37, 36', 37', 58, 59, 62, 63) are assigned to the same function with adjustment
in opposite directions, whereby the front surface of one push-button key (37, 37')
is provided with a concave depression (41) and the front surface of the other pushbutton
key (36, 36') is provided with a convex bulge (40) in particular for the coding of
the push-button keys (36, 37, 36', 37').
8. A control unit in accordance with Claim 7, characterised in that the push-button keys
(8, 9, 18, 19, 36, 37, 36', 37', 58, 59), to which a digital temperature indicator
is assigned as a display (7, 17, 33, 34, 57), serve as set-point actuators for adjusting
the temperature.
9. A control unit in accordance with Claim 8, characterised in that two arrangements
of push-button keys (8, 9, 18, 19, 36, 37, 36', 37') and a temperature indicator (7,
17, 33, 34) are provided for adjusting the temperature, one arrangement (7, 8, 9;
33, 36, 37) serving to adjust the heating or air conditioning requirement for the
driver's side and the other arrangement (17, 18, 19, 34, 36', 37') the heating or
air conditioning requirement for the front seat passenger's side.
10. A control unit in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the control surface (3, 32, 52) is divided into two control areas (4, 5, 53, 54),
each control area essentially forming one plane and the two planes being positioned
at an angle (α) to each other, whereby the contact line (6, 56) between the two planes
preferably runs essentially vertically and the angle (α) between the fronts of the
planes is approx. 185° to 200°.
11. A control unit in accordance with Claim 2, characterised in that the orientation strip
(15, 55) has a wedge-shaped surface over at least one significant section of its longitudinal
extent.
12. A control unit in accordance with Claim 1 or Claim 11, characterised in that the orientation
strip (15, 55) and the control surface (3, 52) between them form an angle (β) of approx.
100° to 140°.
1. Appareil de commande (1,30,50) pour la commande de dispositifs et/ou d'unités dans
un véhicule automobile, notamment d'une installation de chauffage et/ou de climatisation,
comportant plusieurs éléments de commande (8,9,11,12,18,19,36 - 39,58,59,62,63,66
- 68,71,72) situés sur une surface de commande (3,32,52) et qui peuvent prendre au
moins deux positions, et comportant des symboles qui sont associés aux éléments de
commande et servent à réaliser l'affichage visuel du fonctionnement de l'élément de
commande considéré, caractérisé en ce
qu'il est prévu une zone (15,55), qui jouxte directement les éléments de commande
(8,9,11,12,18,19,36 - 39,58,59,62, 63,66 - 68,71,72) et comporte des moyens pour une
différentiation haptique de l'élément de commande respectif, tandis que sur la surface
de commande (3,52) est disposée une barrette d'orientation (15,55) qui est équipée
de panneaux d'identification (20 - 23, 76 - 79) qui sont associés aux éléments de
commande (8,9,11,12,18,19,58,59,62,63,66-68) et comportent des surfaces codées selon
un codage haptique.
2. Appareil de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la barrette d'orientation (15,55) s'étend au-dessous des éléments de commande respectifs
(8,9,11,12,18,19,58,59,62, 63,66 - 68) de préférence le long du bord inférieur de
la surface de commande (3,52).
3. Appareil de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
qu'entre les panneaux d'identification (20 - 23, 73 - 79) sont prévus des moyens de
limitation, qui sont formés de préférence par des baguettes (70) qui sont légèrement
surélevées et s'étendent essentiellement transversalement par rapport à la direction
longitudinale de la barrette d'orientation (55).
4. Appareil de commande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que pour le codage des surfaces situées entre les éléments de commande (36 - 39) ou
les panneaux d'identification (20 - 23) et (73 - 79) il est prévu une structure caractéristique,
formée par exemple par une rugosité, un motif ou une direction d'un motif.
5. Appareil de commande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le codage des surfaces s'effectue au moyen de températures nettement différentes
au niveau des surfaces de boutons-poussoirs voisins (8,9,17,19,36,37,36',37',58,59)
ou de panneaux d'identification voisins (20,21,20',21',73, 74), un élément Peltier
étant prévu de préférence pour produire des températures différentes au niveau des
surfaces.
6. Appareil de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce
que les éléments de commande (8,9,11,12,18,19,36 - 39,58, 59,62,63,66 - 68,71,72)
possèdent même en supplément une surface codée selon un codage haptique, auquel cas
de préférence au moins une partie des éléments de commande sont agencés sous la forme
de boutons-poussoirs possédant une face avant caractéristique, ou qu'au moins l'un
des éléments de commande est agencé sous la forme d'un bouton rotatif comportant une
surface partiellement codée.
7. Appareil de commande selon la revendication 6, caractérisé en ce
qu'un ou plusieurs éléments de commande est associé à un dispositif d'affichage (7,10,17,33-35,57,60,61,69),
dans lequel la fonction réglée est affichée, et que deux boutons-poussoirs voisins
(8,9,18,19,36,37,36',37',58,59, 62,63) sont associés à la même fonction avec des déplacements
antagonistes, auquel cas notamment pour le codage des boutons-poussoirs (36,37,36',37'),
la surface avant d'un bouton-poussoir (37,37') est pourvue d'un renfoncement concave
(41) et la surface avant de l'autre bouton-poussoir (36,36') est pourvue d'une partie
cintrée convexe (40).
8. Appareil de commande selon la revendication 7, caractérisé en ce
que les boutons-poussoirs (8,9,18,19,36,37,36',37',58,59) sont utilisés en tant que
régulateurs de valeurs de consigne pour régler la température, auxquels est associé,
en tant que dispositif d'affichage (7,17,33,34,57), un dispositif d'affichage numérique
de température.
9. Appareil de commande selon la revendication 8, caractérisé en ce
qu'il est prévu deux ensembles de boutons-poussoirs (8,9, 18,19,36,37,36',37') et
de dispositifs d'affichage de température (7,17,33,34) pour le réglage de la température,
un dispositif (7,8,9; 33,36,37) pour le réglage du besoin en chauffage et en climatisation
est utilisé pour le réglage des besoins en chauffage et en climatisation pour le côté
conducteur et l'autre dispositif (17,18,19,34,36', 37') est utilisé pour le besoin
en chauffage et en climatisation pour le côté passager.
10. Appareil de commande selon l'une revendications précédentes, caractérisé en ce
que la surface de commande (3,32,52) est subdivisée en deux zones de commande (4,5,53,54),
chaque zone de commande formant essentiellement un plan et les deux plans étant disposés
en faisant entre eux un angle (α), la ligne de contact (6,56) des deux plans s'étendant
de préférence essentiellement verticalement tandis que l'angle (α) entre les faces
avant des plans est compris entre environ 185° et 200°.
11. Appareil de commande selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la barrette d'orientation (15,55) possède une surface en coin, au moins dans une
partie essentielle de son étendue en longueur.
12. Appareil de commande selon la revendication 1 ou 11, caractérisé en ce
que la barrette d'orientation (15,55) et la surface de commande (3,52) font entre
elles un angle (β) compris entre environ 100° et 140°.