[0001] Die Erfindung betrifft eine Gasspüleinrichtung für einen mit einem feuerfesten Werkstoff
ausgekleideten Rüssel eines Entgasungsgefäßes.
[0002] Aus der DE 39 11 881 C1 ist ein gebrannter Gasspülstein bekannt, der in der Seitenwand
eines Evakuierungsgefäßes im Bereich der Stahlschmelze eingebaut wird. Hierbei handelt
es sich um ein diskretes Gasspülelement.
[0003] In "Radex-Rundschau, Heft 4, 1990, 365" wird die Entwicklung von Gasspülelementen
für Entgasungsgefäße beschrieben. Darin wird erwähnt, daß in einer typischen Anlage
mit sechs bis zwölf Röhrchen von jeweils 3 oder 4 mm Durchmesser im Einlaufrüssel
des Vakuumgefäßes gespült wird.
[0004] In der "Radex-Rundschau, Heft 4, 1992, 171" wird ein RH-Verfahren dargestellt, bei
dem im Einlaufrüssel Argon durch 3 bis 4 mm starke Stahlröhrchen eingeblasen wird.
[0005] Beim RH (Ruhrstahl-Heraeus)-Verfahren wird der flüssige Stahl aus einer Gießpfanne
in einem Steigrohr mit Hilfe eines Fördergases, insbesondere Argon, das über dem Stahlbadspiegel
in das Steigrohr eingeführt wird, durch dessen Volumenvergrößerung im Steigrohr und
ferner durch den Druckunterschied zwischen dem äußeren Luftdruck und dem Unterdruck
im Evakuierungsgefäß in dieses befördert. Der in das Evakuierungsgefäß eingesaugte
Stahl wird zersprüht, wodurch eine starke Oberflächenvergrößerung und somit eine gute
Entgasung eintritt. Gleichzeitig eingeführter Sauerstoff, der während der gesamten
Behandlungszeit unter anderem aus der Schlacke nachgeliefert wird, führt zur Bildung
von Kohlenmonoxid, das im Vakuumgefäß ausgast, womit die gewünschte Entkohlung erreicht
wird.
[0006] Durch zusätzlichen Einblasen von Sauerstoff ist versucht worden, die Feinentkohlung
auf möglichst niedrige Werte zu optimieren.
[0007] Ein schneller Entkohlungsablauf wird insbesondere durch eine hohe Umlaufgeschwindigkeit
der Schmelze und damit eine Erhöhung des Fördergasstromes sowie eine Vergrößerung
des Rüsseldurchmessers der Vakuumanlage erreicht.
[0008] In der EP 0 297 850 A1 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgasen von
Metallschmelze im Rahmen eines RH-Verfahrens beschrieben. Dazu sind im Einlaufrüssel
mehrere Kanäle umfangsseitig angeordnet, die in zwei Gruppen unterteilt werden, wobei
eine Gruppe mit Gas unter hohem Druck und eine Gruppe mit Gas unter niedrigem Druck
beaufschlagt wird. Auf diese Weise sollen die zugeführten Gasströme unterschiedlich
tief in die durch den Rüssel geführte Metallschmelze eindringen und eine gleichmäßige
Begasung der Metallschmelze über den Rüsselquerschnitt ermöglichen.
[0009] Aus Patent Abstracts of Japan vol. 011 no. 141 (C-421), 8. Mai 1987 & JP, A, 61 281811
ist ein Rüssel eines Entgasungsgefäßes bekannt, in dem ein Gasspülring mit ungerichteter
Porosität eingesetzt ist. Von außen nach innen wird Gas durch die ungerichteten Poren
zugeführt, welches anschließend zwischen der Stahlschmelze und der feuerfesten Auskleidung
verläuft, um so eine Ansatzbildung im Rüsselbereich zu verhindern.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bekannte Gasspüleinrichtungen für Entgasungsgefäße
zu optimieren, wobei insbesondere ein verringertes und gleichmäßigeres Verschleißverhalten
der feuerfesten keramischen Auskleidung angestrebt wird.
[0011] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß dieses Ziel durch eine "Rundum-Spülung"
des durch den Rüssel (das Tauchrohr) geführten Stahles mit einem entsprechenden Behandlungsgas
erreicht werden kann, wenn dabei folgende Parameter berücksichtigt werden:
- Das Gas muß sehr feinblasig in die Schmelze eingedüst werden.
- Das Gas muß in einem nahezu lückenlosen Gasschleier umfangsseitig zugeführt werden.
- Die Gaszuführung soll so erfolgen, daß das Gas möglichst nur im unmittelbaren Wandbereich
des Rüssels aufsteigt.
[0012] Die Kanäle der Gasspüleinrichtung sollen sich dabei in geringem Abstand zueinander
über den gesamten Umfang und vorzugsweise über zumindest einen Teil (beispielsweise
10 bis 50 %) der Höhe der feuerfesten Auskleidung des Rüssels erstrecken.
[0013] Gefordert ist eine gleichmäßige, quasi "lückenlose" Gaszufuhr in feiner Verteilung
über den gesamten Umfang des Rüssels.
[0014] Danach betrifft die Erfindung in ihrer allgemeinsten Ausführungsform eine Gasspüleinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruch 1.
[0015] Durch eine solche Gestaltung ergeben sich folgende Vorteile: Es wird ein gleichmäßiger
Strom von flüssigem Stahl bis ins Vakuumgefäß erreicht. Die über den gesamten Umfang
verteilte feinblasige Gaszuführung ermöglicht eine besonders feine Verteilung des
Behandlungsgases bei einem gleichzeitig stark erhöhten Reaktionsvolumen zwischen Behandlungsgas
und Stahlschmelze. Das Gas steigt an der Innenwand des Rüssels auf und schützt dabei
das feuerfeste Auskleidungsmaterial des Rüssels. Die Folge ist ein sehr viel gleichmäßigerer
und geringerer Verschleiß des Feuerfestmaterials nicht nur im Rüssel selbst, sondern
auch im Untergefäß der Vakuumanlage.
[0016] Eine Bärenbildung, wie sie teilweise im Stand der Technik im mittleren und oberen
Teil des Vakuumgefäßes beobachtet wurde, tritt sogut wie nicht mehr auf. Die Behandlungszeit
des Stahles mit Legierungselementen wird verringert. Entsprechend reduziert sich die
benötigte Menge an Legierungsmitteln. Es läßt sich schließlich eine höhere und schnellere
Entkohlungsleistung erzielen, so daß geringere Mengen an Reduktionsmedien notwendig
werden.
[0017] Die konstruktive Gestaltung der ringartigen Gasspüleinrichtung kann auf verschiedene
Art und Weise modifiziert werden. In einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen,
die Gasspüleinrichtung als monolithischen, gegossenen oder gepreßten, ringförmigen
Block zu gestalten, in dem die Kanäle entsprechend radial angeordnet sind.
[0018] Ebenso kann der ringförmige Block auch aus mehreren feuerfesten, zum Beispiel gepreßten
Ringsegmenten bestehen, wobei die Kanäle in den einzelnen Segmenten verlaufen.
[0019] Jedes Ringsegment ist, in Abhängigkeit von seiner Größe, mit einer entsprechenden
Zahl von Kanälen ausgebildet, wobei eine weitere Ausführungsform vorsieht, die Kanäle
eines Ringsegmentes außenseitig an eine gemeinsame Gasverteilkammer anzuschließen,
die selbst wiederum an eine Gaszuführleitung anschließbar ist. Dabei können die Gasverteilkammern
auch untereinander strömungstechnisch verbunden sein, so daß nur noch eine einzige
Gaszuführleitung benötigt wird. Hierdurch wird die zugeführte Gasströmung vergleichmäßigt.
Im Zusammenhang mit dem Merkmal der Ausbildung von Kanälen mit sehr kleiner Öffnungsweite
(beziehungsweise sehr kleinem Durchmesser) ermöglicht dies, mit gegenüber dem Stand
der Technik deutlich geringerem Gasdruck zu arbeiten und zwar so, daß das Gas nach
Eintritt in den Rüssel unmittelbar aufsteigt.
[0020] Die Form und Größe der Ringsegmente kann in weiten Grenzen variiert werden. So ist
es beispielsweise möglich, die ringförmige Gasspüleinrichtung aus insgesamt zehn Ringsegmenten
aufzubauen. Jedes Ringsegment kann wiederum aus mehreren Steinen bestehen, wobei in
allen Steinen die Kanäle ausgebildet werden.
[0021] Unabhängig von der konstruktiven Gestaltung der ringförmigen Gasspüleinrichtung lassen
sich die Gaskanäle rotationssymmetrisch über den Umfang der feuerfesten Auskleidung
des Rüssels anordnen. Hierdurch wird eine besonders gleichmäßige radiale Gaszufuhr
in die Metallschmelze gewährleistet. Werden die Gaskanäle mit unterschiedlichen Durchmessern
(beipielsweise 0,5 bis 1,5 mm) oder Querschnitten ( wie rund, schlitzartig etc.) ausgebildet,
läßt sich auch der Gasdruck von Kanal zu Kanal einstellen, so daß das jeweils zugeführte
Gas unterschiedlich tief in die Metallschmelze eindringen kann, jedoch, wie dargestellt,
erfindungsgemäß stets nur über eine relativ kurze Strecke.
[0022] Die Kanäle können einfache Bohrungen sein; nach einer Ausführungsform werden die
Kanäle von Metallrohren gebildet, die in der feuerfesten Auskleidung fest einliegen.
[0023] Die Verteilung des Behandlungsmediums innerhalb der Metallschmelze wird weiter dadurch
verbessert, daß die Gaskanäle alternierend höhenmäßig versetzt angeordnet werden.
Das nachfolgende Ausführungsbeispiel zeigt eine solche Ausführungsform im einzelnen.
[0024] Im Normalfall werden die Kanäle horizontal ausgerichtet verlaufen; jedoch ist auch
eine zur Horizontalen geneigte Anordnung der Kanäle denkbar, wobei die Kanäle dann
beispielsweise so ausgerichtet sind, daß die Gaszufuhr entgegen der Strömungsrichtung
der Metallschmelze erfolgt.
[0025] Die beschriebene Ausbildung einer Gasspüleinrichtung, bei der die durch den Rüssel
geführte Metallschmelze gleichmäßig umfangsseitig nahezu kontinuierlich (durchgehend)
mit feinsten Gasblasen beaufschlagt wird, führt in metallurgischer Hinsicht zu einem
deutlichen überraschenden Vorteil der Behandlung der Metallschmelze und gleichzeitig
zu einer Haltbarkeitsverbesserung des feuerfesten Werkstoffs.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche
sowie den sonstigen Anmeldungsunterlagen.
[0027] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
[0028] Dabei zeigen - jeweils in schematisierter Darstellung -
- Figur 1:
- eine perspektivische, teilweise aufgerissene Ansicht eines RH-Entgasungsgefäßes,
- Figur 2:
- eine Aufsicht auf eine Gasspüleinrichtung gemäß der Erfindung,
- Figur 3:
- eine Frontansicht eines Steines der Gasspüleinrichtung nach Figur 2.
[0029] Figur 1 zeigt eine teilweise perspektivische Ansicht eines RH-Entgasungsgefäßes und
insbesondere den hier interessierenden Bereich zweier Rüssel (Einlaufrüssel 10, Auslaufrüssel
12).
[0030] Im aufgeschnittenen Teil des Rüssels 10 ist eine feuerfeste Auskleidung 14 zu erkennen,
die hier aus insgesamt sieben ringartigen und übereinander angeordneten Ebenen 16a
... f besteht. Jede Ebene 16a ... f ist aus feuerfesten Steinen 18 zusammengesetzt.
[0031] Die Steine 18 der Ebene 16d bilden zusammen eine erfindungsgemäße Gasspüleinrichtung,
die in Figur 2 in der Aufsicht im einzelnen dargestellt ist.
[0032] Figur 2 zeigt, daß vierzig Steine 18 zusammen die ringförmige Ebene 16d bilden und
dabei jeweils vier Steine 18 zu einem Ringsegment S1 bis S10 zusammengefaßt sind.
Die Steine 18 beziehungsweise Segmente Sl bis S10 sind an ihren korrespondierenden
Seitenflächen miteinander vermörtelt.
[0033] Jeder Stein 18 weist, wie Figur 3 zeigt, zwei horizontal ausgerichtete und radial
in Bezug auf die Mittenlängsachse M des Rüssels 10 verlaufende Kanäle 20, 22 auf,
die über die Höhe und seitlich versetzt angeordnet sind, wobei ihr Abstand jeweils
ca. 5 cm beträgt, und zwar sowohl zwischen den Kanälen 20, 22 eines Steins, als auch
zwischen den Kanälen benachbarter Steine.
[0034] Die Kanäle 20, 22 (mit einem Innendurchmesser von jeweils 1 mm) verlaufen jeweils
von der Außenseite 18a zur Innenseite 18i der Steine 18.
[0035] Jedes Segment S1 bis S10 weist auf seiner Außenfläche eine unmittelbar angeschlossene
Gasverteilkammer 24 auf, die gasdicht an die Außenfläche angeschlossen ist und aus
Metall besteht. Entsprechend verlaufen die Kanäle 20, 22 außenseitig in den von der
Gasverteilkammer 24 gebildeten Raum.
[0036] Jede Gasverteilkammer 24 weist einen (hier nicht dargestellten) Anschlußbereich auf,
über den die Gasverteilkammer 24 mit dem Behandlungsmedium versorgt wird, welches
anschließend durch die Kanäle 20, 22 in den Rüssel-Innenraum 26 eingedüst werden kann,
wobei die engmaschige, gleichmäßige und höhenversetzte Verteilung der Kanäle 20, 22
über den Umfang der Gasspüleinrichtung sowie ihre radiale Ausrichtung dafür sorgen,
daß das Behandlungsmedium, beispielsweise Argon, gleichmäßig in Richtung auf die im
Raum 26 strömende Metallschmelze radial eingedüst wird. Dabei wird eine Art umlaufender
ringförmiger Gasschleier ausgebildet, der an der zylinderförmigen Innenwand des Rüssels
10 aufsteigt.
[0037] Alternativ wäre es auch möglich, die einzelnen Gasverteilkammern 24 (tangential)
miteinander zu verbinden und eine einzige Gaszuführleitung in eine Gasverteilkammer
24 zu führen. In jedem Fall wird sichergestellt, daß über alle Kanäle 20, 22 derselbe
Gasdruck entsteht.
[0038] Es liegt im Rahmen der Erfindung, nicht nur eine Ebene 16a ... f als erfindungsgemäße
Gasspüleinrichtung auszubilden, sondern auch mehrere Ebenen 16a ... f, die benachbart
oder beabstandet zueinander sein können.
[0039] Die Anordnung der Kanäle 20, 22 kann von Stein zu Stein 18 variieren.
1. Gasspüleinrichtung für einen mit einem feuerfesten Werkstoff ausgekleideten Rüssel
(10, 12) eines Entgasungsgefäßes, wobei die Gasspüleinrichtung eine Vielzahl von Kanälen
(20, 22) aufweist, die, über den Umfang des Rüssels (10,12) verteilt, durch die feuerfeste
Auskleidung (14) in radialer Richtung, bezogen auf die Mittenlängsachse M des Rüssels
(10, 12), verlaufen und außenseitig an mindestens eine Gaszuführleitung anschließbar
und derart mit Gas beaufschlagbar sind, daß das Gas nach Eintritt in den Rüssel (10,
12) unmittelbar benachbart zu dessen Innenwand aus feuerfestem Werkstoff aufsteigt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (20, 22) zur weiteren Gaszuführung in die Metallschmelze
hinein
a) unterschiedliche Querschnitte oder unterschiedliche Durchmesser zwischen 0,5 und
2 mm aufweisen
b) einen Abstand von weniger als 10 cm zueinander besitzen, und
c) höhenmäßig versetzt angeordnet sind.
2. Gasspüleinrichtung nach Anspruch 1 in Form eines monolithischen, ringförmigen Blocks
aus feuerfestem Werkstoff mit darin verlaufenden Kanälen.
3. Gasspüleinrichtung nach Anspruch 1 in Form eines ringförmigen Blockes aus einem feuerfesten
Werkstoff, der von mehreren feuerfesten Ringsegmenten S1 bis S10 mit darin angeordneten
Kanälen (20, 22) gebildet wird.
4. Gasspüleinrichtung nach Anspruch 3, bei der jedes Ringsegment S1 bis S10 aus mehreren
Steinen (18) besteht, durch die sich jeweils mindestens ein Kanal (20, 22) erstreckt.
5. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Abstand zwischen
benachbarten Kanälen zwischen 2 und 7 cm beträgt.
6. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Kanäle (20, 22) außen
(am gaszuführseitigen Ende) gruppenweise oder insgesamt in eine gemeinsame Gasverteilkammer
(24) einmünden.
7. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Durchmesser der Kanäle
gleich oder kleiner als 1 mm ist.
8. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Kanäle (20, 22) rotationssymmetrisch
über den Umfang der feuerfesten Auskleidung (14) des Rüssels (10, 12) angeordnet sind.
9. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Kanäle (20, 22) von
Metallrohren gebildet werden, die in der feuerfesten Auskleidung (14) fest einliegen.
10. Gasspüleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Kanäle (20, 22) zur
Horizontalen geneigt angeordnet sind.
1. A gas purging device for a blowpipe (10, 12) of a degassing vessel, the blowpipe being
lined with a refractory material, the gas purging device having a plurality of channels
(20, 22) which run, distributed over the periphery of the blowpipe (10, 12), through
the refractory lining (14) in radial direction with regard to the central longitudinal
axis M of the blowpipe (10, 12), and are connectable at the outside to at least one
gas supply pipe, and can be supplied with gas in such a way that said gas after entry
into the blowpipe (10, 12), ascends directly adjacent to the inner wall of refractory
material thereof, characterized in that the channels (20, 22) for further gas supply
into the metal melt
a) have different cross-sections or different diameters between 0,5 and 2 mm,
b) have a distance between each other of less than 10 cm, and
c) are offset in height.
2. The gas purging device according to claim 1 in the form of a monolithic, ring-shaped
block of refractory material having channels extending therein.
3. The gas purging device according to claim 1 in the form of a ring-shaped block of
a refractory material, which is formed by several refractory ring segments S1 to S10
having channels (20, 22) arranged therein.
4. The gas purging device according to claim 3, wherein each ring segment S1 to S10 consists
of several bricks (18), through each of which at least one channel (20, 22) extends.
5. The gas purging device according to any of claims 1 to 4, wherein the distance of
adjacent channels is between 2 and 7 cm.
6. The gas purging device according to any of claims 1 to 5, wherein the channels (20,
22) at the outside (at the end towards the gas supply) run in groups or altogether
into a common gas distribution chamber (24).
7. The gas purging device according to any of claim 1 to 6, wherein the diameter of the
channels is 1 mm or less.
8. The gas purging device according to any of claims 1 to 7, wherein the channels (20,
22) are arranged in rotational symmetry along the periphery of the refractory lining
(14) of the blowpipe (10, 12).
9. The gas purging device according to any of claims 1 to 8, wherein the channels (20,
22) are formed by metal tubes embedded securely in the refractory lining (14).
10. The gas purging device according to any of claims 1 to 9, wherein the channels (20,
22) are inclined to the horizontal.
1. Dispositif d'injection de gaz destiné à un museau de tuyère (10, 12), revêtu d'un
matériau réfractaire, d'une cuve de dégazage, le dispositif d'injection de gaz comportant
un grand nombre de canaux (20, 22) qui, répartis sur la périphérie du museau (10,
12), passent à travers le revêtement réfractaire (14) dans le sens radial par rapport
à l'axe médian longitudinal M du museau (10, 12), et qui peuvent être raccordés sur
le côté extérieur à au moins une conduite d'admission de gaz et peuvent être sollicités
par le gaz de telle sorte que le gaz, après son entrée dans le museau (10, 12), remonte
directement à proximité de sa paroi intérieure en matériau réfractaire, caractérisé
en ce que les canaux (20, 22), pour poursuivre l'admission du gaz dans le métal en
fusion,
a) présentent différentes sections ou différents diamètres compris entre 0,5 et 2
mm,
b) sont disposés l'un par rapport à l'autre à une distance inférieure à 10 cm, et
c) sont décalés en hauteur.
2. Dispositif d'injection de gaz selon la revendication 1, conçu en forme de bloc monolithique
annulaire en matériau réfractaire, contenant de nombreux canaux.
3. Dispositif d'injection de gaz selon la revendication 1, conçu en forme de bloc annulaire
en matériau réfractaire, qui est formé par plusieurs segments annulaires S1 à S10
réfractaires, dans lesquels sont réalisés des canaux (20, 22).
4. Dispositif d'injection de gaz selon la revendication 3, dans lequel chaque segment
annulaire S1 à S10 est formé par plusieurs briques (18), à travers chacune desquelles
s'étend au moins un canal (20, 22).
5. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans
lequel la distance entre deux canaux voisins est comprise entre 2 et 7 cm.
6. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, dans
lequel les canaux (20, 22) débouchent, par groupes ou tous ensemble, à l'extérieur
(au niveau de l'extrémité du côté d'admission du gaz) dans une chambre de distribution
du gaz (24) commune.
7. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans
lequel le diamètre des canaux est égal ou inférieur à 1 mm.
8. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, dans
lequel les canaux (20, 22) sont disposés à symétrie de révolution sur la périphérie
du revêtement réfractaire (14) du museau (10, 12).
9. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, dans
lequel les canaux (20, 22) sont formés par des tubes métalliques, qui sont posés de
manière inamovible dans le revêtement réfractaire (14).
10. Dispositif d'injection de gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, dans
lequel les canaux (20, 22) sont inclinés par rapport à l'horizontale.