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EP 0 773 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1998 Patentblatt 1998/43 |
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Anmeldetag: 15.11.1995 |
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Mauerwerksbewehrung
Reinforcement for masonry
Armature pour maçonnerie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE DK GB LI NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.1997 Patentblatt 1997/20 |
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Patentinhaber: Elmenhorst & Co. GmbH |
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D-22869 Schenefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Elmenhorst, Jens
D-22869 Schenefeld (DE)
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Vertreter: Richter, Werdermann & Gerbaulet |
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Neuer Wall 10 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 432 121 DE-U- 8 708 056 DE-U- 9 306 749 FR-A- 1 449 701 GB-A- J17 422 US-A- 3 604 180 US-A- 4 617 775
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DE-A- 3 026 641 DE-U- 9 306 276 FR-A- 448 176 FR-A- 1 457 422 GB-A- 2 014 640 US-A- 4 127 354 US-A- 5 152 118
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mauerwerksbewehrung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Mauerwerksbewehrungen finden Anwendung bei großflächigen Wänden, über Fenster- und
Türöffnungen (als Verblendsturzbewehrung), bei nicht tragenden Zwischenwänden auf
sich durchbiegenden Decken, im Giebelmauerwerk sowie im Mischmauerwerk. Allgemein
dient es dazu, das Setzverhalten von Mauerwerksteilen aufzufangen. Durch Schwindungs-
und Quellprozesse können Zug- oder Druckspannungen entstehen, welche die Elastizität
des Mauerwerks überschreiten. Soweit hier nicht Abhilfe durch Dehnungsfugen geschaffen
werden kann oder soll, werden in Lagerfugen (horizontale Längsfugen) in das Mörtelbett
Stahlraster eingebettet, die meist aus parallelen Längsstäben mit diese verbindenden
weiteren Stahlelementen bestehen.
[0003] Bei Verblendsturzbewehrungen liegt neben einer sog. Läuferschicht, das sind Mauersteine,
bei denen im vermauerten Zustand die Längsseite parallel zur Mauerflucht läuft, noch
eine Grenadierschicht vor, bei der die Mauersteine auf der Schmalseite stehen. In
solchen aus Grenadierschicht und Läuferschicht bestehenden Mauerwerken treten Zug-
und Druckkräfte auf, bei denen die Mauersteine an ihren untenliegenden Kanten auseinander
bewegt werden, wobei in der darunterliegenden Rollschicht die oberen Mauersteinkanten
aufeinanderzugedrückt und die unteren Kanten auseinandergeschoben werden. Hieraus
resultiert eine in die tragende Schicht geleitete Kraft, die über eine Zugbewehrung
aufzunehmen ist.
[0004] Eine Mauerwerksbewehrung ist durch die im Oberbegriff berücksichtigte EP-A-0 603
517 bekannt. Das dort beschriebene Mauerwerk sieht vor, daß zur Herstellung eines
Verbundes zwischen Druck- und Zugzonen des Verblendsturzes die auf Druck tragenden
Steine der Läuferschicht über der Bewehrung ein Verankerungssystem bilden, das die
unterhalb der Bewehrung angebrachten Steine der Rollschicht zum Halten bringt, wobei
die Bewehrung sowohl aus parallel laufenden Längsstäben als auch aus senkrecht hierzu
angeordneten, sich in die Läuferschicht und in die Rollschicht erstreckenden bogenförmigen
Bügeln oder Platten besteht, wobei sich die in die Läuferschicht des Verblendsturzes
geführten Bügel bis in die benachbarte parallel zur Längsfuge liegenden Mörtel- oder
Zement-/Mörtel-Fuge erstrecken. Die in Richtung zu den Längsstäben oben offenen, bogenförmigen
Bügel werden bei dieser Bewehrung in deren Längsstäbe eingehängt. Da aber die Bügel
mit ihren oberen Schenkelenden so in die Längsstäbe eingehängt werden, daß die freien
Bügelenden von innen heraus gegen die Längsstäbe gepreßt werden, werden die Bügel
im eingehängten Zustand vermittels Klemmsitz an den Längsstäben gehalten. Die Bügelschenkel
haben jedoch das Bestreben auseinanderzufedern mit der Folge, daß sich die Längsstäbe
der Bewehrung verschieben würden, wenn die Längsstäbe nicht vermittels Querstäben
fest miteinander und im Abstand von einander verbunden wären. Es können somit immer
nur Längsstäbe eingesetzt werden, die fest miteinander verbunden und vermittels der
Querstäbe in einem vorgegebenen Abstand gehalten sind. Die Bügelschenkel müssen mit
einer Anpreßkraft an den Längsstäben gehalten werden, da sonst ohne Druckeinwirkung
die Bügel von den Längsstäben abfallen würden. Bewehrungen aus Längsstäben, die über
Querstäbe fest miteinander verbunden sind, sind in ihrer Herstellung arbeitsaufwendig
und kostenträchtig.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine eingangs genannte Mauerwerksbewehrung,
insbesondere in Verbindung mit einem Verblendsturz zu verbessern und einen Verblendsturz
und eine Bewehrung für einen gemauerten Sturz zwischen den Druck- und/oder Zugzonen
des Sturzes zu schaffen, wobei die auf Druck tragenden Steine über der Bewehrung ein
Verankerungssystem aufnehmen, das die unter der Bewehrung angebrachten Steine zum
Halten bringt, so daß eine bessere Verteilung der Druck- und/oder Zugkräfte bei gleichzeitiger
Vermeidung des Durchhängens des Mauerwerks in dem Verblendsturz erreicht wird, wobei
unverbundene Bewehrungsstäbe für das Verankerungssystem eingesetzt werden, deren Abstand
voneinander bei der Montage unveränderbar festgelegt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
[0007] Die Bewehrung besteht hiernach aus mindestens zwei einzelnen, parallel zueinander
verlaufenden Bewehrungsstäben, mindestens einem die Bewehrungsstäbe miteinander verbindenden
und im Abstand haltenden Abstandshalter und mindestens einer senkrecht zu den Bewehrungsstäben
angeordneten, sich in die Mörtelfugen der einzelnen Schichten des Mauerwerks erstreckenden
Halterung, wobei zur Herstellung eines Verbundes zwischen Druck- und/oder Zugzonen
des Verbundsturzes, bei dem die auf Druck tragenden Steine der Läuferschicht über
der Bewehrung ein Verankerungssystem bilden, das die unterhalb der Bewehrung angebrachten
Steine der Grenadierschicht zum Halten bringt, die Bewehrung sowohl aus den parallel
verlaufenden, unverbundenen Bewehrungsstäben als auch aus senkrecht hierzu angeordneten,
sich entweder in die Läuferschicht und/oder in die Grenadierschicht erstreckenden
Halterungen, z.B. in Form von bügelförmigen unten offenen Elementen oder plattenförmigen
Elementen besteht. Die in die Läuferschicht des Verblendsturzes geführten Halterungen
erstrecken sich bis in die benachbarte, parallel zur Längsfuge liegenden Mörtel- oder
Zement-/Mörtel-Fuge. Die bügelförmigen Elemente stehen senkrecht zur Fugenebene bzw.
der Ebene, in der die parallel laufenden Längsstäbe liegen. Der besondere Vorteil
dieser Bewehrung liegt darin, daß die auftretenden Zug- und/oder Druckkräfte gleichmäßiger
in das Mauerwerk geleitet werden, insbesondere wird ein Herausbrechen der Verblendstürze
(bzw. der Grenadiere) aus dem Mauerwerk verhindert.
[0008] Die Anbindung der Last erfolgt dabei über die erste Schicht hinweg, wobei die oberen
Steine unter Spannung stehen. Dabei ist wesentlich die Kontaktierung der Halterungen
an den Längsstäben der Bewehrung.
[0009] Besonders wirtschaftlich ist die Verwendung von unverbundenen Bewehrungsstäben, an
denen die Halterungen befestigt werden. Dadurch, daß die bogenförmigen Bügel der Halterungen
bogenförmig verlaufende Abschnitte aufweisen, mit denen die Bewehrungsstäbe teilumgriffen
werden, ist der Abstand der Bewehrungsstäbe festgelegt, vorgegeben und nicht mehr
veränderbar, so daß ein seitliches Verrücken des einen oder anderen Bewehrungsstabes
bei der Montage nicht möglich ist. Durch Abstandsveränderung der bogenförmigen Abschnitte
ist eine Anpassung an jede Abstandsgröße der Bewehrungsstäbe möglich. Der Abstand
der Bewehrungsstäbe wird auch dadurch erreicht, daß auf die Bewehrungsstäbe ein Abstandshalter
aufgeclipt wird oder als Halterungen plattenförmige Elemente verwendet werden, die
mit Durchbrechungen zur Aufnahme der Bewehrungsstäbe versehen sind, und somit auch
einen Abstandshalter bilden.
[0010] Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0011] Die eingesetzten bügelförmigen Elemente sind im wesentlichen U-förmig, wobei jedoch
auch eine plattenförmige Ausgestaltung eingesetzt werden können, wodurch sie in hervorragender
Weise für Vertikalfugen sowohl in Läufer- als auch in Grenadierschichten einsetzbar
sind, um eine größtmögliche Verbundfläche zwischen den Stahl-Bewehrungselementen und
dem Mörtel zu schaffen.Die bügelförmigen Elemente selbst bestehen aus Flach- oder
Rundstahl oder aus anderweitigen, korrosionsbeständigen Materialien.
[0012] Sind die bügelförmigen Elemente lösbar auf die Bewehrungsstäbe klemmbar, ergibt sich
der weitere Vorteil, daß die bügelförmigen Elemente in beliebigem Abstand voneinander
sowie an beliebigem gewünschtem Ort angeordnet und verschoben werden können. Hierdurch
läßt sich eine individuelle Bewehrung schaffen, die den tatsächlich auftretenden Druck-
und Zugkräften bzw. -spannungen angepaßt ist.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die bogenförmigen Abschnitte der bügelförmigen
Elemente auf die Abmessungen und Formgebung der Bewehrungsstäbe abgestimmt sind. Es
ist dann ein fester, klemmsitzartiger Halt an den Bewehrungsstäben gewährleistet.
Hierdurch wird erreicht, daß die Halterungen leicht an vorbestimmten Stellen angebracht
werden können.
[0014] Eine unterschiedliche Länge der bügelförmigen Elemente schafft die Möglichkeit, daß
beispielsweise nach oben und/ oder nach unten unterschiedlich lange bügelförmige Elemente
eingesetzt werden können. Ein in die Läuferschicht reichendes bügelförmiges, stab-
oder streifenförmiges Element kann gegebenenfalls auch länger bemessen sein, wobei
der aus der Läuferschicht herausragende Bügelabschnitt dann einfach umgebogen bzw.
umgelegt wird.
[0015] Vorzugsweise erstreckt sich zumindest ein Teil der bügelförmigen Elemente bis in
die benachbarte, parallel zur Längsfuge liegende Mörtel- oder Zement-Mörtel-Fuge.
Hierunter ist eine Länge des bügelförmigen Elementes zu verstehen, die der Höhe eines
Steines zuzüglich der Fugenbreite entspricht.
[0016] Zur besseren Verankerung bestehen die Bewehrungsstäbe aus gerippten Stahlstäben oder
aus profilierten oder gitterförmigen Streifen.
[0017] Insbesondere in Verblendsturzen ist es häufig erforderlich, für eine besondere Abdichtung
zu sorgen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Sturzdichtungsbahnen
vorgesehen, die einendseitig in das Mörtel- oder Zement-/Mörtelbett eingebunden sind
und die aus einer Folie bestehen, deren in Folienbahnlängsrichtung verlaufender Endabschnitt
mit einer Verbindungsprofilierung versehen ist, um eine sichere Verankerung im Mörtelbett
der Fuge zwischen zwei Läuferschichten zu erreichen. Diese Verbindungsprofilierung
dient zur Halterung von Kunststoffolien, insbesondere aus einem Chloropren-Polymerisat
als Sturzdichtungsbahn, die das Wasser hinter der Fassade, beispielsweise über den
Fenstern, ableitet. Mittels dieser Verbindungsprofilierung ist die Folie im Fugenmörtel
mit eingebunden, um einen besseren Verbund mit dem Mörtel zu erreichen. Das Traggefüge
des Verblendsturzes wird durch die Folie somit nicht zerschnitten. Nach einer Ausgestaltung
der Erfindung wird das andere freie Ende der vorzugsweise schlaufenförmig eingebetteten
Kunststoffolie mit den Verblendsturzelementen mechanisch oder durch Kleben verbunden.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische teilgeschnittene Ansicht eines Verblendsturzes mit Bewehrung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Mauerwerksbewehrung aus Bewehrungsstäben und
aus in diese eingehängten bügelförmigen , oben offenen Elementen,
Fig. 3 in einer Ansicht von vorn ein bügelförmiges Element,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Verblendsturz mit eingelassener Bewehrung und
mit eingebauter Sturzdichtungsbahn aus einer Folie mit einem in die Mörtelfuge eingreifenden
Endabschnitt mit einer Verbundprofilierung,
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Verblendsturz mit eingebauter Sturzdichtungsbahn
aus einer Folie mit einer aus einem Rundstab bestehenden Verbundprofilierung,
Fig. 6 in einer Draufsicht den Endabschnitt der folienartigen Sturzdichtungsbahn mit
einem schlaufenförmigen Endabschnitt mit einem eingeschobenen Rundstab als Verbundprofilierung,
Fig. 7 in einer Draufsicht den Endabschnitt der folienartigen Sturzdichtungsbahn mit
aufgelegtem und mit der Folie verbundenen Rundstab als Verbundprofilierung,
Fig. 8 in einer Draufsicht den Endabschnitt der folienartigen Sturzdichtungsbahn mit
einer aus einer Lochung bestehenden Verbundprofilierung,
Fig. 9 in einer Draufsicht den Endabschnitt der folienartigen Sturzdichtungsbahn mit
einem auf die Folie aufgelegten und mit dieser verbundenen Gewebezuschnitt als Verbundprofilierung,
Fig.10 in einer Draufsicht den Endabschnitt der folienartigen Sturzdichtungsbahn mit
einem mit der Folie verbundenen Gewebezuschnitt als Verbundprofilierung,
Fig.11 in einer Seitenansicht zwei miteinander kuppelbare Bewehrungsstäbe,
Fig.12 in einer schaubildlichen Ansicht einen zwei Bewehrungsstäbe clipartig umgreifenden
Abstandshalter,
Fig.13 in einer schaubildlichen Ansicht ein als Halterung dienendes plattenförmiges
Element mit zwei Bewehrungsstäbe aufnehmenden Durchbrechungen,
Fig.14 in einer schaubildlichen Ansicht ein als Halterung dienendes plattenförmiges
Element mit zwei Bewehrungsstäbe aufnehmenden Durchbrechungen mit Längsschlitzen zum
Einführen der Bewehrungsstäbe in die Durchbrechungen,
Fig.15 in einer schaubildlichen Ansicht ein als Halterung dienendes rechteckförmiges
plattenförmiges Element mit zwei in seitliche Ausnehmungen des plattenförmigen Elementes
eingelegten Bewehrungsstäben,
Fig.16 teils in einer Seitenansicht, teils in einem senkrechten Schnitt ein in zwei
Bewehrungsstäbe eingehängtes, bügelförmiges Element mit einem oberen, V-förmig eingezogenen
Steg, und
Fig.17 in einer Seitenansicht einen in der Längsfuge von zwei Steinschichten eingelegten
Bewehrungsstab mit abgewinkelten, sich in eine senkrechte Fuge erstreckenden Endabschnitt.
[0019] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht die in einen als fertiges Bauelement ausgebildeten
Verblendsturz 250 einbaubare Mauerwerksbewehrung 100 aus parallel laufenden Bewehrungsstäben
10, 11. Die Bewehrungsstäbe 10, 11 besitzen z.B. einen Durchmesser d von beispielsweise
4 mm. Dieser Durchmesser entspricht dem Durchmesser von in die Bewehrungsstäbe 10,
11 eingehängten Halterungen 300, die als offene oder geschlossene bügelförmige Elemente
13 oder plattenförmig oder stabförmig ausgebildet sind und bevorzugterweise eine U-Form
aufweisen. Die Durchmesser können jedoch auch unterschiedlich groß gewählt werden.
Die bügelförmigen Elemente 13 liegen im montierten Zustand senkrecht zu der durch
die Bewehrungsstäbe 10, 11 bestimmten Ebene und können gleiche oder unterschiedliche
Höhen h aufweisen, je nachdem, ob sie für die Grenadiere, d.h. für die Rollschicht,
oder für die Läuferschicht des Verblendsturzes 250 als selbständiges Bauelement eingesetzt
werden sollen (Fig.1 und 2).
[0020] Die Bewehrung 100 besteht aus mindestens zwei einzelnen, parallel laufenden Bewehrungsstäben
10, 11 und aus einzelnen senkrecht hierzu angeordneten, mit den Bewehrungsstäben 10,
11 kontaktierenden und diese in einem Abstand voneinander haltenden, sich in die Mörtelfugen
der Grenadierschicht und/oder der Läuferschicht erstreckenden Halterungen 300, die
auch als geschlossene Bügel ausgebildet sein können, wobei jede dieser Halterungen
300 von dem bügelförmigen Element 13 mit oberen, die Bewehrungsstäbe 10, 11 abschnittsweise
umgreifenden und diese in ihrem Abstand festlegenden bogenförmige Abschnitten 13a,
13b und einem unteren, sich in die Mörtelfuge der Grenadierschicht und/oder der Läuferschicht
erstreckenden Abschnitt 13c gebildet ist.
[0021] Die Ausgestaltung der bügelförmigen Elemente 13 entsprechend Fig.3 ist dabei derart,
daß jedes bügelförmige, untenseitig offenes Element zwei obere, die Bewehrungsstäbe
10, 11 abschnittsweise umgreifende bogenförmige, bevorzugterweise halbkreisförmige,
Abschnitte 13a, 13b aufweist, die über einen Steg 13d miteinander verbunden sind,
wobei vorteilhafterweise die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b oberhalb der vom Steg
13d gebildeten waagerechten Ebene liegen. Jedoch auch andere Ausführungsformen sind
durchaus möglich. Diese bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b des bügelförmigen Elementes
13 gehen mit ihren freien Enden in senkrecht zu dem Steg 13d verlaufende Schenkel
13e, 13f über, so daß ein U-förmiges Element 13 erhalten wird, das in seinem oberen
Bereich mit ohrähnlichen Abschnitten 13a, 13b versehen ist.
[0022] Der die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b des bügelförmigen Elementes 13 miteinander
verbindende Steg 13d ist in seiner Länge veränderbar ausgebildet. Hierzu ist der Steg
13d zwei- oder mehrteilig ausgebildet. Ein Stababschnitt ist dann in den anderen Stababschnitt
einschiebbar oder aus diesem herausziehbar, wobei eine Arretierung der Stababschnitte,
z.B. mittels Einrasteinrichtungen, in der jeweils eingestellten Länge feststellbar
ist. Das bügelförmige Element 13 besteht bevorzugterweise aus einem Rundprofil. Jedoch
auch andere Querschnittsprofile können Verwendung finden.
[0023] Die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b des bügelförmigen Elementes 13 weisen eine
Formgebung auf, die der Form und dem Querschnitt eines jeden Bewehrungsstabes 10,
11 entspricht. Die Schenkel 13e, 13f des bügelförmigen Elementes 13 gehen endseitig
in aufeinander zulaufende Abwinkelungen oder bogenförmige Abschnitte 13e', 13f' über.
Aufgrund dieser Ausgestaltung wird ein guter Halt der Halterungen im Mörtelbett der
Fugen zwischen zwei Steinen erreicht, wobei auch andere Profilgebungen für das bügelförmige
Element möglich sind.
[0024] Die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b des bügelförmigen Elementes 13 weisen eine
Formgebung auf, die auf den Bewehrungsstabdurchmesser d abgestimmt ist. Im montierten
Zustand übergreifen die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b des bügelförmigen Elementes
13 die beiden Bewehrungsstäbe 10, 11, so daß die Halterungen mittels Klemmsitz an
den Bewehrungsstäben gehalten sind.
[0025] Die Fig.1 und 4 zeigen typische Verblendstürze mit Läufern 15 und Grenadieren 16.
Das Paar von Bewehrungsstäben 10, 11 ist in einer Mörtelschicht 17 eingebettet, die
zwischen den Grenadieren 16 und den über ihr liegenden Läufern 15 liegt. Die hier
eingesetzte Bewehrung ist jedoch nicht beschränkt auf ein Paar von Bewehrungsstäben
10, 11. Es besteht auch die Möglichkeit, mehr als zwei Bewehrungsstäbe zu verwenden,
wobei die Halterung aus dem bügelförmigen Element 13, beispielsweise bei drei Bewehrungsstäben,
an dem ersten und zweiten Bewehrungsstab befestigt sein kann, während weitere Halterungen
am zweiten und dritten Bewehrungsstab befestigt sind.
[0026] In die vertikalen Fugen zwischen den Grenadieren 16 im Abstand c, also jeweils drei
Grenadiere 16 begrenzend, liegen die nach unten ragenden längeren bügelförmigen Elemente
13, während in die Vertikalfugen zwischen jedem Läuferstein nach obenstehende bügelförmige
Elemente 13 ragen. Die nach oben ragenden bügelförmigen Elemente 13 reichen bis in
die nächstliegende Mörtelschicht 18 zwischen zwei Läufern, wo sie an eine Sturzdichtungsbahn
aus einer Folie 20 angrenzen, die mit ihrem einen Endabschnitt in den Mörtel der Fuge
18 zwischen zwei Läuferschichten eingebettet und vermittels einer Verbindungsprofilierung
mit dem Mörtel der Fuge 18 durch Verankerung verbunden ist. Die Folienlage kann, den
jeweiligen Erfordernissen entsprechend, in den verschiedensten Horizontal-Mörtelfugen
eingebettet werden. Die Einbindung der Folie 20 in das Mörtelbett der Fuge erfolgt
nur mit einem kurzen Folienendabschnitt, der bevorzugterweise eine Breite aufweist,
die einem Drittel oder einem Viertel der Fugentiefe entspricht. Die Folie 20 dient
als Sturzdichtungsbahn und leitet das Wasser hinter der Fassade über den Fenstern
ab. Das freie Ende der Folie 21 ist mechanisch an der Decke befestigt oder geklebt.
Wie insbesondere aus Fig.4 ersichtlich, ist die Länge e eines Grenadiers 16 größer
als die Höhe h eines bügelförmigen Elementes 13, während die nach oben ragenden, kürzeren
bügelförmigen Elemente 13 auch eine Höhe haben können, die größer ist als die Höhe
der Schmalseite eines Läufers. Auch durch mehrere Steinlagen kann eine Führung erfolgen.
[0027] Durch die Verschiebbarkeit der bügelförmigen Elemente 13 auf den Bewehrungsstäben
10, 11 ist keine Bindung an vorgegebene Fugen gegeben. Die Stoßfugen der Steine können
beliebig angeordnet sein, da die bügelförmigen Elemente 13 auf die Lage der Stoßfugen
ausrichtbar sind.
[0028] Zur Verankerung der Folie 20 kann diese Verbindungsprofilierung in verschiedenster
Weise ausgebildet sein. Aufgabe der Verbindungsprofilierung ist es, die Folie 20 im
Mörtel der Fuge 18 zu verankern, wobei die Folie 20 nur mit einem kurzen Abschnitt
in den Mörtel der Fuge 18 eingreift, um den Verbund zwischen den beiden Läuferschichten
nicht zu beeinträchtigen.
[0029] Nach Fig.4 besteht die Verbindungsprofilierung aus einem Winkelprofil 19, das mit
seinem einen Schenkel mit der Folie 20 verbunden ist, während der andere Schenkel
in den Mörtel der Fuge 18 eingreift. Das Winkelprofil 19, das auch mit einer Lochung
versehen sein kann, besteht aus Kunststoff oder einem anderen korrosionsbeständigen
Werkstoff.
[0030] Als Verbindungsprofilierung kann das Ende der Folie 20 mit einem in Folienlängsrichtung
verlaufenden Rundstab 121 verbunden sein, der im Folienendabschnitt 20a mit der Folie
20 verbunden ist (Fig.5). Der Rundstab 121, der auch ein anderes Querschnittsprofil
aufweisen kann, ist durch eine am Folienendabschnitt 20a ausgebildete Schlaufe 20b
hindurchgeschoben, die durch Doppellagigkeit des Folienendabschnittes 20a erhalten
wird, wobei zum leichteren Einschieben des Rundstabes 121 in die Schlaufe 20b bzw.
in den Zwischenraum der beiden übereinanderliegenden Folienbahnabschnitte der Bereich
der Doppellagigkeit mit in Abständen voneinander angeordneten Ausnehmungen 20c versehen
sein kann (Fig.6). Nach einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig.7 ist der Rundstab
121 auf den Folienendabschnitt 20a aufgelegt und mit der Folie verklebt oder verschweißt,
wobei der Rundstab aus Kunststoff oder einem geeigneten korrosionsbeständigen Werkstoff
besteht.
[0031] Gemäß Fig.8 ist der Endabschnitt 20a der Folie 20 mit einer Lochung 122 versehen.
Die Folie selbst besteht aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten, folienähnlichen
Material, wobei auch Metallfolie eingesetzt werden kann. Auch Sandwichfolien aus einer
Kunststofffolie und einer Metallfolie können verwendet werden.
[0032] Um einen besseren Halt der Folie im Mörtel der Fuge 18 zu erzielen, kann gemäß Fig.9
auf den Folienendabschnitt 20a ein Zuschnitt 123 aus einem Gewebe oder einem Vliesstoff
aufgelegt sein, wobei dieser Zuschnitt 123 mit der Folie 20 verklebt oder verschweißt
ist. Es besteht auch nach Fig.10 die Möglichkeit, an den Endabschnitten 20a der Folie
20 einen Zuschnitt 123a aus einem Gewebe oder einem Vliesstoff anzuschließen und mit
der Folie 20 zu verbinden, wobei dann bei angebrachter Sturzdichtungsbahn dieser Zuschnitt
123a im Mörtel der Fuge 18 verankert wird. Vorteilhafterweise werden weitmaschige
Gewebe und grobstrukturierte Vliesstoffe verwendet, um einen guten Verbund mit dem
Mörtel der Fuge 18 zu erreichen.
[0033] Die in die Bewehrungsstäbe 10, 11 der Bewehrung 100 eingehängten Halterungen sind
nach der vorangehend beschriebenen Ausführungsform bügelförmig ausgebildet. Diese
Halterungen können an den Bewehrungsstäben so angebracht sein, daß Halterungen nur
in die Fugen der Läuferschicht oder nur in die Fugen der Grenadierschicht eingreifen,
d.h. die Bewehrungsstäbe 10, 11 tragen nur nach oben sich erstreckende Halterungen
oder nur nach unten sich erstreckende Halterungen, so daß eine Verankerung in der
Zugzone oder in der Druckzone möglich ist, wobei auch Halterungen eingesetzt werden
können, die sowohl nach oben und nach unten sich erstrecken und somit in der Zugzone
und in der Druckzone verankert sind.
[0034] Die vorangehend beschriebenen Ausgestaltungen der Halterungen 300 haben gemeinsam,
daß die bügelförmigen Elemente 13 an dem den bogenförmigen Abschnitten 13a, 13b abgekehrten
Ende offen ausgebildet sind, damit die Halterungen z.B. von oben auf die Bewehrungsstäbe
10, 11 aufgeschoben werden können, damit diese in die bogenförmigen Abschnitte 13a,
13b eingreifen können. Des weiteren können diese bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b
des bügelförmigen Elementes 13 clipartig ausgebildet sein, so daß die Bewehrungsstäbe
10, 11 in diese einrasten können. Die die bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b bildenden
und begrenzenden Stabbereiche des bügelförmigen Elementes 13 sind dann federnd-elastisch
ausgebildet. Um eine clipartige Wirkung zu erzielen, sind die bogenförmigen Abschnitte
13a, 13b über den halbkreisförmigen Umfang der Bewehrungsstäbe 10, 11 geführt, wie
dies in Fig. 3 bei 10', 11' angedeutet ist.
[0035] Die bügelförmigen Elemente 13 können auch aus Flachdraht bestehen. Der die bogenförmigen
Abschnitte 13a, 13b verbindende Steg 13d kann geradlinig oder bogenförmig, wie in
Fig.3 bei 13d' angedeutet, verlaufend ausgebildet sein. Die Bereiche zwischen den
Enden der abgebogenen Abschnitte der Schenkel 13e, 13f können auch vollwandig oder
als gitterförmige Flächen oder lochblechartig ausgebildet sein, was in Fig. 3 bei
13e', 13f' angedeutet ist.
[0036] Während bei der Verwendung von Klemmbügeln die Bewehrungsstäbe über Querstäbe miteinander
verschweißt sein müssen, um zu verhindern, daß die unter Druckspannung stehenden Schenkel
der Klemmbügel die Bewehrungsstäbe, wenn diese nicht untereinander verschweißt sind,
auseinanderpressen, ist mit der Bewehrung 100 die Verwendung von einzelnen Bewährungsstäben
10, 11 möglich, da durch die besondere Ausgestaltung der verwendeten bügelförmigen
Elemente 13 die Bewehrungsstäbe lagepositioniert und im vorgegebenen Abstand unverrückbar
gehalten werden.
[0037] Die Schenkel 13e, 13f des bügelförmigen Elementes 13 gehen endseitig in aufeinander
zulaufende oder sich nach außen erstreckende Abwinklungen oder bogenförmige Abschnitte
13e', 13f' über. Die Halterungen 300 bestehen aus einem Rundprofil oder Flachprofil;
sie können auch ein anderes geometrisches Querschnittsprofil aufweisen.
[0038] Jeder Bewehrungsstab 10, 11 weist zur Stabverlängerung an seinen freien Enden 10a,
10b Kupplungselemente 101, 102 für den Anschluß weiterer Bewehrungsstäbe auf (Fig.11).
Diese Kupplungselemente 101, 102 der Bewehrungsstäbe 10, 11 bestehen nach einer bevorzugten
Ausgestaltung aus Gewindebohrungen und Gewindezapfen; auch besteht die Möglichkeit,
die Kupplungselemente 101, 102 der Bewehrungsstäbe 10, 11 als Steckverbindungen auszubilden.
[0039] Die Abstandshaltung der Bewehrungsstäbe 10, 11 erfolgt nach einer weiteren Ausführungsform
vermittels eines Abstandshalters 200 aus einem Steg 201 aus einem metallischen Material
oder einem Kunststoff. Dieser Steg 201 ist mit zwei im Abstand voneinander in dem
Steg ausgebildeten clipartigen Aufnahmen 202, 202' versehen, die die Bewehrungsstäbe
10, 11 im montierten Zustand abschnittsweise übergreifen. Beim Aufsetzen des Abstandshalters
200 auf die beiden Bewehrungsstäbe 10, 11 erfolgt deren Einclippen in die Aufnahmen
202, 202' (Fig.12).
[0040] Auch andersartig ausgebildete bügelförmige Elemente können in die Bewehrungsstäbe
10, 11 eingehängt werden, wenn diese mittels des Abstandshalters 200 miteinander verbunden
werden.
[0041] Nach einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig.13 besteht die an den Bewehrungsstäben
10, 11 zu befestigende Halterung 300 aus einem plattenförmigen Element mit mindestens
einer, bevorzugterweise zwei im oberen Bereich ausgebildeten Durchbrechungen 113a,
113b zum Hindurchführen von Bewehrungsstäben 10, 11. Der Abstand der beiden Durchbrechungen
113a, 113b gibt dabei den Abstand der Bewehrungsstäbe 10, 11 vor. Der obere Bereich
dieses plattenförmigen Elementes 113 bildet somit mit den beiden Durchbrechungen 113a,
113b den Abstandshalter 200. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, im oberen Bereich
des plattenförmigen Elementes 113 mehrere nebeneinanderliegende Durchbrechungen vorzusehen,
so daß die Möglichkeit gegeben ist, die Abstände der Bewehrungsstäbe 10, 11 den jeweiligen
Erfordernissen anpassen zu können.
[0042] Bei der Ausführungsform gemäß Fig.14 besteht die Halterung 300 aus einem plattenförmigen
Element 113' mit zwei im oberen Bereich ausgebildeten Durchbrechungen 113a, 113b zum
Hindurchführen der Bewehrungsstäbe 10, 11. An die Durchbrechungen 113a, 113b schließen
sich Längschlitze 114a, 114b an, die sich über die Länge des plattenförmigen Elementes
113 erstrecken und eine Breite aufweisen, die geringfügig geringer gegenüber dem Durchmesser
der Bewehrungsstäbe 10, 11 ist. Durch die Ausbildung von Längsschlitzen 114a, 114b
in dem plattenförmigen Element 113 werden äußere, bevorzugterweise schmale Schenkel
115a, 115b ausgebildet, die federnd-elastisch sind und somit ein Einführen der Bewehrungsstäbe
10, 11 in die Längsschlitze 114a, 114b ermöglichen, um die Bewehrungsstäbe in die
Durchbrechungen 113a, 113b zu bringen. Die in den plattenförmigen Elementen 113, 113'
ausgebildeten Durchbrechungen 113a, 113b sind so bemessen, daß ein müheloses Hindurchführen
der Bewehrungsstäbe 10, 11 gewährleistet ist. Auch bei dieser Ausführungsform des
plattenförmigen Elementes 113' nach Fig.14 wird der Abstand der beiden Bewehrungsstäbe
10, 11 durch den Abstand der beiden Durchbrechungen 113a, 113b vorgegeben. Die im
oberen Bereich des plattenförmigen Elementes 113' ausgebildeten Durchbrechungen 113a,
113b bilden quasi den Abstandshalter 200 für die beiden Bewehrungsstäbe.
[0043] Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, ein plattenförmiges Element 113' mit nur
einer Durchbrechung 113a für einen Bewehrungsstab 10 oder 11 zu versehen (Fig.16).
Auch dieses plattenförmige Element 113" wird wie das plattenförmige Element 113 (Fig.13)
auf den Bewehrungsstab 10 bzw. 11 aufgeschoben. Bevorzugterweise weist das plattenförmige
Element 113" keine große Breite auf, so daß die Möglichkeit besteht, beim Verlegen
von zwei Bewehrungsstäben 10, 11 zwei plattenförmige Elemente 113" auf die Bewehrungsstäbe
aufzuschieben und nebeneinander anzuordnen. Auch eine versetzte Anordnung der plattenförmigen
Elemente 113" auf zwei Bewehrungsstäben 10, 11 ist möglich.
[0044] Bei dem in Fig.15 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Halterung 300 aus einem
plattenförmigen, etwa rechteckförmigen Element 113''', dessen Längsseitenkanten 116a,
116b im oberen Elementbereich zwei sich gegenüberliegende bogenförmige Ausnehmungen
117a, 117b zur Aufnahme der Bewehrungsstäbe 10, 11 aufweisen, die die Bewehrungsstäbe
10, 11 abschnittsweise und clipartig umgreifen. Der Vorteil dieser Ausgestaltung des
plattenförmigen Elementes 113''' besteht darin, daß diese Elemente bei der Herstellung
eines Mauerwerks in die senkrechten Mörtelfugen eingesetzt werden können. Anschließend
werden dann in die Ausnehmungen 117a, 117b des plattenförmigen Elementes 113"' die
Bewehrungsstäbe 10, 11 eingeklippt, so daß die Bewehrungsstäbe in der horizontalen
Mörtelfuge zu liegen kommen. Die Länge des plattenförmigen Elementes und die Anordnung
der Ausnehmungen 117a, 117b in den Längsseitenkanten 116a, 116b des Elementes 113'''
ist derart, daß beim Einsetzen des Elementes 113"' in eine senkrechte Mörtelfuge die
dann in das Element eingeklippten Bewehrungsstäbe 10, 11 in der horizontalen Mörtelfuge
zu liegen kommen.
[0045] Das bügelförmige Element 13 ist einseitig offen ausgebildet und weist in seinem oberen
Bereich bogenförmige Abschnitte 13a, 13b auf, die die Bewehrungsstäbe 10, 11 clipartig
umgreifen. Der die beiden bogenförmigen Abschnitte 13a, 13b verbindende Steg 13d kann
nach der einen Ausführungsform geradlinig verlaufend ausgebildet sein, wie dies in
Fig.3 dargestellt ist. Jedoch besteht auch die Möglichkeit, diesen Steg 13d V- bzw.
keil-förmig als eingezogenes Element auszubilden (Fig.16). Ein derartiges bügelförmiges
Element, dessen Stegabschnitte 13d', 13d" federnd-elastisch sind, wird bei der Herstellung
des Mauerwerks mit einer Bewehrung eingemörtelt. Wenn der Mörtel erhärtet ist, ist
die federnde Wirkung aufgehoben, so daß dann auch bekannte Halterungen, z.B. Oberbügel,
in die Bewehrungsstäbe eingerastet werden können. Besonders vorteilhaft ist dabei,
wenn zwischen den Bewehrungsstäben 10, 11 Tragkonstruktionen angeordnet werden. Die
Stegabschnitte 13d', 13d" bewirken aufgrund des vorhandenen Rückstellvermögens einen
horizontalen Druck auf die Bewehrungsstäbe 10, 11 aus, so daß diese an der eingesetzten
Tragkonstruktion sicher gehalten sind (Fig.16).
[0046] Anstelle von einzelnen oder mehreren Bewehrungsstäben 10, 11 können Streifen oder
Bänder aus metallischen Werkstoffen oder Kunststoffen eingesetzt werden. Die Längsränder
dieser Streifen oder Bänder können mit wulstartigen Verstärkungen versehen sein, in
die dann die abstandshaltenden Bereiche der eingesetzten Halterungen clipartig eingreifen.
Aber auch andere Befestigungsmöglichkeiten der Halterungen sind an Streifen oder Bändern
möglich, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn diese Streifen oder Bänder gitterförmig
oder als Lochstreifen ausgebildet sind.
[0047] Eine zusätzliche Verankerung der Bewehrungsstäbe 10, 11 im Mauerwerk kann dadurch
erfolgen, daß die Enden der Bewehrungsstäbe rechtwinklig abgebogen sind, und zwar
in einer Länge, die eine Anordnung dieses abgewinkelten Abschnittes 10e in einer senkrechten
Mörtelfuge des Mauerwerks ermöglicht (Fig.17).
1. Mauerwerksbewehrung (100) für die Aussteifung von Mauerwerken oder Stürzen über Fenster
oder Türöffnungen oder für einen Verblendsturz aus einem Mauerwerk mit Läuferschichten
und mit einer darunterliegenden Läufer-,Roll- oder Grenadierschicht (15, 16), wobei
die Bewehrung (100) aus einzelnen, parallel zueinander verlaufenden Bewehrungsstäben
(10, 11), und aus senkrecht zu den Bewehrungsstäben (10, 11) und an diesen angeordneten,
sich in die Mörtelfugen der Läuferschicht und/oder Grenadierschicht erstreckenden
Halterungen (300) besteht, die von plattenförmigen oder bügelförmigen Elementen (13;
113) gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mauerwerksbewehrung (100)
a) aus mindestens zwei einzelnen nicht miteinander verbundenen Bewehrungsstäben (10,
11),
und
b) aus mindestens einem die Bewehrungsstäbe (10, 11) in einem Abstand haltenden und
die Bewehrungsstäbe (11, 12) miteinander verbindenden plattenförmigen oder bügelförmigen
Element (13, 113) mit einem oberen, die Bewehrungsstäbe (10, 11) abschnittsweise ganz
oder teilweise umgreifenden und diese in ihrem Abstand festlegenden, stegartigem Abstandshalter
(200), besteht, wobei die Halterungen (300) sich nach unten oder nach oben in die
Fugen der Läufer-, Roll- oder Grenadierschicht erstrecken.
2. Mauerwerksbewehrung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Bewehrungsstäbe (10, 11) oder einzelne Bewehrungsstäbe durch Streifen
oder Bänder aus metallischen Werkstoffen oder einem Kunststoff ersetzt werden.
3. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (300) aus dem bügelförmigen Element (13) mit oberen, die Bewehrungsstäbe
(10, 11) abschnittsweise umgreifenden und diese in ihrem Abstand festlegenden bogenförmigen,
den Abstandshalter (200) bildenden Abschnitten (13a, 13b) besteht, die über einen
Steg (13d) miteinander verbunden sind, wobei die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b)
in senkrecht zu dem Steg (13d) verlaufende Schenkel (13e, 13f) übergehen.
4. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) miteinander verbindende Steg (13d)
in seiner Länge veränderbar ausgebildet ist.
5. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (13e, 13f) des bügelförmigen Elementes (13) endseitig in aufeinander
zulaufende oder sich nach außen erstreckende Abwinklungen oder bogenförmige Abschnitte
(13e', 13f') übergehen.
6. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (300) aus einem Rundprofil, Flachprofil bestehen oder ein anderes
geometrisches Querschnittsprofil aufweist.
7. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) des bügelförmigen Elementes (13) eine
Formgebung aufweisen, die der Form und dem Querschnitt der Bewehrungsstäbe (10, 11)
entspricht.
8. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die in die Läuferschicht (15) des Verblendsturzes geführten Halterungen (300),
wie bügelförmige oder plattenförmige Elemente, bis in die benachbarte oder benachbarten,
parallel zur Längsfuge (17) liegenden Mörtel- oder Zement-/Mörtel-Fugen (18) erstrecken.
9. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bügelförmigen Elemente (13) im wesentlichen U-förmig oder V-förmig sind.
10. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) des bügelförmigen Elementes (13) eine
Formgebung aufweisen, die auf den Bewehrungsstabdurchmesser (d) abgestimmt ist.
11. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) des bügelförmigen Elementes (13) eine
Formgebung aufweisen, vermittels der die Halterungen (300) mittels Klemmsitz an den
Bewehrungsstäben (10, 11) gehalten sind.
12. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Seg (13d) des bügelförmigen Elementes (13) V-förmig bzw. keilförmig nach innen
eingezogen ist.
13. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (300) lösbar und verschiebbar an den Bewehrungsstäben (10, 11) gehalten
ist.
14. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) des bügelförmigen Elementes (13) die Bewehrungsstäbe
(10, 11) clipartig umgreifen.
15. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die bogenförmigen Abschnitte (13a, 13b) verbindende Steg (13d) geradlinig,
bogenförmig oder V-förmig verlaufend ist.
16. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den Schenkeln (13e, 13f) und von den Enden der Schenkel begrenzten Flächen
(13e', 13f') vollwandig oder als gitterförmige Flächen ausgebildet sind.
17. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (300) unterschiedlich lang sind.
18. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewehrungsstäbe (10, 11) und/oder die Halterungen (300) aus einem korrosionsbeständigen
Material bestehen oder kunststoffummantelt sind.
19. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Bewehrungsstab (10; 11) zur Stabverlängerung an seinem freien Ende (10a,
10b) Kupplungselemente (101, 102) für den Anschluß eines weiteren Bewehrungsstabes
aufweist.
20. Mauerwerksbewehrung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungselemente (101, 102) der Bewehrungsstäbe (10, 11) aus Gewindebohrungen
und Gewindezapfen bestehen.
21. Mauerwerksbewehrung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungselemente (101, 102) der Bewehrungsstäbe (10, 11) als Steckverbindungen
ausgebildet sind.
22. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandshalter (200) aus einem Steg (201) aus einem metallischen Material
oder einem Kunststoff mit zwei im Abstand voneinander in dem Steg (201) ausgebildeten,
clipartigen Aufnahmen (202, 202') besteht, die die Bewehrungsstäbe (10, 11) abschnittsweise
umgreifen.
23. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1, 2, 16 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (300) aus einem plattenförmigen Element
(113) mit mindestens einer, bevorzugterweise zwei, im oberen Bereich ausgebildeten
Durchbrechungen (113a, 113b) zum Hindurchführen der Bewehrungsstäbe (10, 11) besteht,
wobei der Abstand der beiden Durchbrechungen (113a, 113b) den Abstand der Bewehrungsstäbe
(10, 11) vorgibt und der obere Bereich des plattenförmigen Elementes (113) mit den
beiden Durchbrechungen (113a, 113b) den Abstandshalter (200) bildet.
24. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1, 2, 16 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (300) aus einem plattenförmigen Element (113') mit zwei im oberen
Bereich ausgebildeten Durchbrechungen (113a, 113b) zum Hindurchführen der Bewehrungsstäbe
(10, 11) besteht, wobei sich an die Durchbrechungen (113a, 113b) Längsschlitze (114a,
114b) anschließen, die sich über die Länge des plattenförmigen Elementes (113') erstrecken
und eine Breite aufweisen, die geringfügig geringer gegenüber dem Durchmesser der
Bewehrungsstäbe (10, 11) ist, und daß die in dem plattenförmigen Element (113') durch
die Ausbildung der Längsschlitze (114a, 114b) ausgebildeten äußeren Schenkel (115a,
115b) federnd-elastisch sind, wobei der Abstand der beiden Durchbrechungen (113a,
113b) den Abstand der Bewehrungsstäbe (10, 11) vorgibt und der obere Bereich des plattenförmigen
Elementes (113) mit den beiden Durchbrechungen (113a, 113b) den Abstandshalter (200)
bildet.
25. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1, 2, 16 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (300) aus einem plattenförmigen, etwa rechteckförmigen
Element (113") besteht, dessen Längsseitenkanten (116a, 116b) im oberen Elementbereich
zwei sich gegenüberliegende, bogenförmige Ausnehmungen (117a, 117b) zur Aufnahme der
Bewehrungsstäbe (10, 11) aufweisen, die die Bewehrungsstäbe (10, 11) abschnittsweise
und clipartig umgreifen.
26. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die Bewehrung (100) aufweisende Verblendsturz (250) eine Sturzdichtungsbahn
aus einer Folie (20) aufweist, die mit ihrem in Sturzdichtungsbahnlängsrichtung verlaufenden
Endabschnitt (20a) mit einem kurzen Bereich in das Mörtelbett der Fuge (18) zwischen
zwei Läuferschichten eingebettet und mit dem Mörtel der Fuge (18) verankert ist.
27. Mauerwerksbewehrung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verankerung im Fugenmörtel der Endabschnitt (20a) der Folie (20) mit einer
Verbindungsprofilierung versehen ist.
28. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 und 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsprofilierung aus einem Winkelprofil (19) besteht, das mit einem
Schenkel mit der Folie (20) verbunden ist und mit seinem anderen Schenkel in das Mörtelbett
der Fuge (18) eingebettet ist.
29. Mauerwerksbewehrung nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil (19) mit einer Lochung in seinen Schenkeln
versehen ist.
30. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsprofilierung aus einem in Folienbahnlängsrichtung verlaufenden
Rundstab (121) besteht, der am Endabschnitt (20a) der Folie (20) mit dieser verbunden
ist.
31. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsprofilierung aus einer Lochung (122) im Endabschnitt (20a) der
Folie (20) besteht.
32. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsprofilierung aus einem auf den Endabschnitt (20a) der Folie (20)
aufgelegten und mit der Folie (20) verbundenen Zuschnitt (123) aus einem Gewebe oder
einem Vliesstoff besteht.
33. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsprofilierung aus einem mit dem Folienendabschnitt (20a) verbundenen
Zuschnitt (123a) aus einem Gewebe oder einem Vliesstoff besteht.
34. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß das andere freie Ende (21) der vorzugsweise schlaufenförmig eingebetteten Kunststoffolie
(20) mit den Verblendsturzelementen mechanisch durch Kleben verbunden ist.
35. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Folie (20) aus einem Kunststoff oder einem anderen geeigneten Werkstoff besteht.
36. Mauerwerksbewehrung nach einem der Ansprüche 26 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Winkelprofil (19) und das Rundprofil (121) aus einem Kunststoff oder einem
anderen geeigneten Werkstoff besteht.
1. Reinforcement for masonry (100) for bracing masonry or lintels above windows or door
apertures or for a facing lintel of a masonry with stretcher courses and with a subjacent
stretcher course, upright course or brick-on-end courses (15, 16), in which the reinforcement
(100) is comprised of individual reinforcing rods (10, 11) proceeding parallel to
each other, and of mounting means (300) extending vertically to the reinforcing rods
(10, 11) and disposed on the same, extending into the mortar joints of the stretcher
course, which are constituted of slab-shaped or stirrup-like elements (13;113),
characterized in that
the reinforcement for masonry (100)
a) is comprised of at least two individual, non-interconnected reinforcing rods (10,
11);
and
b) of at least one slab-shaped or stirrup-like element (13,113) keeping the reinforcing
rods (10, 11) spaced apart and interconnecting the reinforcing rods (11,12) with an
upper web-like distance piece (200) engaging in sections around the reinforcing rods
(10, 11) completely or partly and fixing the same in their reciprocal distance, while
the mounting means (300) extend downwardly or upwardly into the joints of the stretcher
course, upright course or brick-on-end course.
2. Reinforcement for masonry according to Claim 1,
characterized in that
the two reinforcing rods (10, 11) or individual reinforcing rods are replaced by strips
or bands of metallic materials or a plastic material.
3. Reinforcement for masonry according to either Claim 1 or 2,
characterized in that
the mounting means (300) of the stirrup-like element (13) is comprised of arcuate
upper sections (13a, 13b) engaging in sections around the reinforcing rods (10, 11)
and fixing the same in their reciprocal distance and constituting the distance piece
(200), which are interconnected by means of a web (13d), while the arcuate sections
(13a, 13b) pass into legs (13e, 13f) proceeding vertically towards the web (13d).
4. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 3,
characterized in that
the web (13d) interconnecting the arcuate sections (13a, 13b) is constructed so as
to be longitudinally variable.
5. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 4,
characterited in that
the legs (13e, 13f) of the stirrup-like element (13), at their ends, pass into offset
portions proceeding towards each other or extending outwardly or into arcuate sections
(13e', 13f').
6. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 5,
characterized in that
the mounting means (300) are comprised of a round section, a flat section or possess
some other geometric cross-sectional profile.
7. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 6,
characterized in that
the arcuate sections (13a, 13b) of the stirrup-like element (13) possess a configuration
which corresponds to the shape and cross section of the reinforcing rods (10, 11).
8. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 7,
characterized in that
the mounting means (300) carried into the stretcher course (15) of the facing lintel
extend in the form of stirrup-like or slab-shaped elements into the adjacent mortar
or cement/mortar joint or joinrs (18) located parallel to the longitudinal joint (17).
9. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 8,
characterized in that
the stirrup-like elements (13) are essentially U-shaped or V-shaped.
10. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 9,
characterized in that
the arcuate sections (13a, 13b) of the stirrup-like element (13) possess a configuration
which matches the reinforcing rod diameter (d).
11. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 10,
characterized in that
the arcuate sections (13a, 13b) of the stirrup-like element (13) possess a configuration,
with the aid of which the mounting means (300) are retained by force fit on the reinforcing
rods (10, 11).
12. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 11,
characterized in that
the web (13d) of the stirrup-like element (13) is drawn inwardly in a U-shaped or
wedge-shaped fasion.
13. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 11,
characterized in that
the mounting means (300) is retained detachably and displaceably on the reinforcing
rods (10, 11).
14. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 13,
characterized in thast
the arcuate sections (13a, 13b) of the stirrup-like element (13) engage around the
reinforcing rods (10, 11) ina clip-like manner.
15. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 14,
characterized in that
the web (13d) interconnecting the arcuate sections (13a, 13b) proceeds linearily,
curvedly or in a V-shaped manner.
16. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 15,
characterized in that
the surface areas (13e', 13f') delimited by the legs (13e, 13f) and by the ends of
the legs are constructed so as to be solid-walled or in the form of latticed surface
areas.
17. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 16,
characterized in that
the mounting means (300) possess different lengths.
18. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 17,
characterized in that
the reinforcing rods (10, 11) and/or the mounting means (300) are comprised of a corrosion-resistant
material or are coated with a plastic.
19. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 18,
characterized in that
each reinforcing rod (10;11) for the extension of the rod, is, on its free end (10a,
10b) provided with coupling elements (101, 102) for the connection of a further reinforci9ng
rod.
20. Reinforcement for masonry according to Claim 19,
characterized in that
the coupling elements (101, 102) of the reinforcing rods (10, 11) are comprised of
tapped bores and threaded pins.
21. Reinforcement for masonry according to either Claims 19 or 20,
characterized in that
the coupling elements (101, 102) of the reinforcing rods (10, 11) are constructed
in the form of plug-in connections.
22. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 21,
characterized in that
the distance piece (200) is comprised of a web (201) of a metallic material or a plastic
with two clip-like reception spaces (202, 202') constructed spaced apart from each
other in the web (201), which engage around the reinforcing rods (10, 11) in sections.
23. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1, 2, 16 to 22,
characterized in that
the mounting means (300) is comprised of a slab-shaped e,ement (113) with at least
one, by preference two, perforations (113a, 113b) formed within the upper region for
the reinforcing rods (10, 11) to be passed through, in which case the distance of
the two perforations (113a, 113b) predetermines the distance of the reinforcing rods
(10, 11) and the upper region of the slab-shaped element (113) with the two perforations
(113a, 113b) constitutes the distance piece (200).
24. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1, 2, 16 to 23,
characterized in that
the mounting means (300) is comprised of a slab-shaped element (113') with two perforations
(113a, 113b) formed within the upper region for the passing through of the reinforcing
rods (10, 11), while elongated slots (114a, 114b) follow the perforations (113a, 113b),
which extend over the length of the slab-shaped element (113') and possess a width
that is insignificantly smaller relative to the diameter of the reinforcing rods (10,
11), and in that the outer legs (115a, 115b) formed in the slab-shaped element (113')
by the construction of the elongated slots (114a, 114b) are springably elastic, the
distance of the two perforations (113a, 113b) predetermines the distance of the reinforcing
rods (10, 11) and the upper region of the slab-shaped element (113) with the two perforations
(113a, 113b) constitutes the distance piece (200).
25. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1, 2, 16 to 24,
characterized in that
the mounting means (300) is comprised of a slab-shaped and approximately rectangular
element (113"), whose longitudinal lateral edges (116a, 116b) within the upper element
region possess two oppositely located arcuate recesses (117a, 117b) for accommodating
the reinforcing rods (10, 11) which engage around the reinforcing rods (10, 11) by
sections and in a clip-like manner..
26. Reinforcement for masonry according to any of Claims 1 to 25,
characterized in that
the facing lintel (250) provided with the reinforcement (100) possesses a lintel sealing
web of a sheeting (20) which, with its terminal section (20a) proceeding in the lintel
sealing web longitudinal direction, is, with a short area, embedded into the mortar
bed of the joint (18) between the two stretcher courses and anchored with the mortar
of the joint (18).
27. Reinforcement for masonry according to Claim 26,
characterized in that,
for the anchorage in the joint mortar, the terminal section (20a) of the sheeting
(20) is provided with a connection contouring.
28. Reinforcement for masonry according to either Claim 26 or 27,
characterized in that
the connection contouring is comprised of an angle section (19) which is connected
with a leg to the sheeting (20) and, with its other leg, is embedded in the mortar
bed of the joint (18).
29. Reinforcement for masonry according to Claim 28,
characterized in that
the angle section (19) is provided with a perforation in its legs.
30. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 29,
characterized in that
the connection contouring is comprised of a round bar (121) proceeding in the longitudinal
direction of the sheeting web which, on the terminal section (20a) of the sheeting
(20), is connected to the latter.
31. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 30,
characterized in that
the connection profiling is comprised of a perforation (122) in the terminal section
(20a) of the sheeting (20).
32. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 31,
characterized in that
the connection profiling is comprised of a blank (123) of a woven fabric or a nonwoven
fabric placed upon the terminal section (20a) of the sheeting (20) and connected to
the sheeting (20).
33. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 32,
characterized in that
the connection profiling is comprised of a blank (123a) of a woven fabric or a nonwoven
fabric connected to the terminal section (20a) of the sheeting
34. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 33,
characterized in that the other free end (21) of the preferably loop-like embedded plastic sheeting (20)
is preferably mechanically connected with the facing lintel elements by means of bonding.
35. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 34,
characterized in that
the sheeting (20) is comprised of a plastic or some other suitable material.
36. Reinforcement for masonry according to any of Claims 26 to 35,
characterized in that
the angle section (19) and the round bar (121) are comprised of a plastic material
or some other suitable material.
1. Armature pour maçonnerie (100) pour le renforcement de maçonneries pour murs ou de
linteaux au-dessus de fenêtres ou d'ouvertures de portes ou pour un linteau de parement
constitué par une maçonnerie avec des assises en panneresses et avec une assise en
panneresses, une assise de briques posées de chant sur le chant de brique le plus
long ou une assise de briques posées de chant sur le chant de brique le plus court
(15, 16) sous-jacente, l'armature (100) étant constituée par des tiges d'armature
(10, 11) individuelles, parallèles les unes aux autres et par des supports (300) placés
perpendiculairement aux tiges d'armature (10, 11) et sur celles-ci, qui s'étendent
dans les joints de mortier de l'assise en panneresses et/ou de l'assise de briques
posées de chant sur le chant de brique le plus court, supports qui sont formés par
des éléments en forme de plaque ou en forme d'étrier (13 ; 113).
caractérisée en ce
que l'armature pour maçonnerie (100) est constituée
a) par au moins deux tiges d'armature (10, 11) individuelles non reliées l'une à l'autre
et
b) par au moins un élément en forme de plaque ou en forme d'étrier (13, 113) qui maintient
les tiges d'armature (10, 11) à un certain écart et qui relie les tiges d'armature
(11, 12) les unes aux autres avec un écarteur (200) supérieur de type entretoise,
qui enveloppe les tiges d'armature (10, 11) par sections entièrement ou partiellement
et qui les fixe dans leur écartement, les supports (300) s'étendant vers le bas ou
vers le haut dans les joints de l'assise en panneresses, de l'assise de briques posées
de chant sur le chant de brique le plus long ou de l'assise de briques posées de chant
sur le chant de brique le plus court (15, 16).
2. Armature pour maçonnerie selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que les deux tiges d'armature (10, 11) ou des tiges d'armature individuelles sont
remplacées par des bandes ou des rubans en matériaux métalliques ou en une matière
synthétique.
3. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 et 2,
caractérisée en ce
que le support (300) est constitué par l'élément en forme d'étrier (13) avec des sections
(13a, 13b) supérieures arquées, enveloppant les tiges d'armature (10, 11) par sections
et les fixant dans leur écartement, formant l'écarteur (200), sections qui sont reliées
les unes aux autres par une entretoise (13d), les sections arquées (13a, 13b) se poursuivant
en montants (13e, 13f) perpendiculaires l'entretoise (13d).
4. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce
que l'entretoise (13d) qui relie les sections arquées (13a, 13b) l'une à l'autre est
configurée de longueur variable.
5. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce
que les montants (13e, 13f) de l'élément en forme d'étrier (13) se poursuivent du
côté de l'extrémité en coudures allant l'une vers l'autre ou s'étendant vers l'extérieur
ou en sections arquées (13e', 13f').
6. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce
que le support (300) est constitué par un rond, un plat ou présente un autre profil
de section géométrique.
7. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce
que les sections arquées (13a, 13b) de l'élément en forme d'étrier (13) présentent
une conformation qui correspond à la forme et à la section des tiges d'armature (10,
11).
8. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce
que les supports (300) guidés dans l'assise en panneresses (15) du linteau de parement,
tels que les éléments en forme d'étrier ou de plaque, s'étendent jusque dans les joints
de mortier ou de mortier/ciment (18) voisins ou voisins, situés parallèlement au joint
longitudinal (17).
9. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce
que les éléments en forme d'étrier (13) sont substantiellement en forme d'U ou en
forme de V.
10. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce
que les sections arquées (13a, 13b) de l'élément en forme d'étrier (13) présentent
une conformation qui est accordée au diamètre de la tige d'armature (d).
11. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce
que les sections arquées (13a, 13b) de l'élément en forme d'étrier (13) présentent
une conformation au moyen de laquelle les supports (300) sont maintenus par ajustement
coincé sur les tiges d'armature (10, 11).
12. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce
que la traverse (13d) de l'élément en forme d'étrier (13) est rentrée vers l'intérieur
en forme de V ou en forme de coin.
13. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que le support (300) est maintenu amovible et mobile sur les tiges
d'armature (10, 11).
14. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisée en ce
que les sections arquées (13a, 13b) de l'élément en forme d'étrier (13) enveloppent
les tiges d'armature (10, 11) à la manière d'un clip.
15. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisée en ce
que l'entretoise (13d) qui relie les sections arquées (13a, 13b) est en ligne droite,
en forme d'arc ou en forme de V.
16. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 15,
caractérisée en ce
que les surfaces (13e', 13f') limitées par les montants (13e, 13f) et par les extrémités
des montants sont configurées à parois pleines ou comme surfaces en forme de grilles.
17. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 16,
caractérisée en ce
que les supports (300) sont de longueur différente.
18. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 17,
caractérisée en ce
que les tiges d'armature (10, 11) et/ou les supports (300) sont constitués par une
matière résistante à la corrosion ou sont gainés de matière plastique.
19. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 18,
caractérisée en ce
que chaque tige d'armature (10 ; 11) présente, pour allonger la tige à son extrémité
libre (10a, 10b), des éléments de raccord (101, 102) pour le raccord d'une autre tige
d'armature.
20. Armature pour maçonnerie selon la revendication 19,
caractérisée en ce
que les éléments de raccord (101, 102) des tiges d'armature (10, 11) sont constitués
par des forures filetées et des goupilles filetées.
21. Armature pour maçonnerie selon la revendication 19 ou 20,
caractérisée en ce
que les éléments de raccord (101, 102) des tiges d'armature (10, 11) sont configurés
comme des raccords emboîtables.
22. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 21,
caractérisée en ce
que l'écarteur (200) est constitué par une entretoise (201) en un matériau métallique
ou en une matière synthétique avec deux logements du type clip (202, 202') configurés
à un certain écart l'un de l'autre dans l'entretoise (201), logements qui enveloppent
par sections les tiges d'armature (10, 11).
23. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1, 2, 16 à 22,
caractérisée en ce
que le support (300) est constitué par un élément en forme de plaque (113) avec au
moins une, de préférence avec deux découpures (113a, 113b) configurées dans la zone
supérieure pour faire traverser les tiges d'armature (10, 11), l'écartement entre
les deux découpures (113a, 113b) définissant l'écartement entre les tiges d'armature
(10, 11) et la zone supérieure de l'élément en forme de plaque (113) avec les deux
découpures (113a, 113b) formant l'écarteur (200).
24. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1, 2, 16 à 23,
caractérisée en ce que le support (300) est constitué par un élément en forme de plaque
(113') avec deux découpures (113a, 113b) configurées dans la zone supérieure pour
faire traverser les tiges d'armature (10, 11), des fentes longitudinales (114a, 114b)
se raccordant aux découpures (113a, 113b), fentes qui s'étendent sur la longueur de
l'élément en forme de plaque (113') et présentant une largeur qui est légèrement inférieure
au diamètre des tiges d'armature (10, 11) et que les montants extérieurs (115a, 115b)
configurés dans l'élément en forme de plaque (113') par la configuration des fentes
longitudinales (114a, 114b) sont élastiques à la manière d'un ressort, l'écartement
entre les deux découpures (113a, 113b) définissant l'écartement entre les tiges d'armature
(10, 11) et la zone supérieure de l'élément en forme de plaque (113) avec les deux
découpures (113a, 113b) formant l'écarteur (200).
25. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1, 2, 16 à 24,
caractérisée en ce
que le support (300) est constitué par un élément en forme de plaque à peu près rectangulaire
(113") dont les arêtes des longs côtés (116a, 116b) dans la zone supérieure de l'élément
présentent deux évidements (117a, 117b) arqués opposés pour le logement des tiges
d'armature (10, 11) qui enveloppent les tiges d'armature (10, 11) par sections et
à la manière d'un clip.
26. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 1 à 25,
caractérisée en ce
que le linteau de parement (250) présentant l'armature (100) présente une bande d'étanchéité
de linteau en une feuille (20) qui est encastrée avec sa section d'extrémité (20a)
qui va dans le sens longitudinal de la bande d'étanchéité de linteau avec une courte
zone dans le lit de mortier du joint (18) entre deux assises en panneresses et qui
est ancrée avec le mortier du joint (18).
27. Armature pour maçonnerie selon la revendication 26,
caractérisée en ce
que pour l'ancrage dans le mortier du joint la section d'extrémité (20a) de la feuille
(20) est pourvue d'un profilage de raccord.
28. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 et 27,
caractérisée en ce
que le profilage de raccord est constitué par une cornière (19) qui est reliée avec
un montant à la feuille (20) et qui est encastrée avec son autre montant dans le lit
de mortier du joint (18).
29. Armature pour maçonnerie selon la revendication 28,
caractérisée en ce
que la cornièe (19) est pourvue d'une perforation dans ses montants.
30. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 29,
caractérisée en ce
que le profilage de raccord est constitué par un rond (121) qui va dans le sens longitudinal
du lé de feuille, rond qui est relié à la section d'extrémité (20a) de la feuille
(20) à celle-ci.
31. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 30,
caractérisée en ce
que le profilage de raccord est constitué par une perforation (122) dans la section
d'extrémité (20a) de la feuille (20).
32. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 31,
caractérisée en ce que le profilage de raccord est constitué par une découpe (123)
en un tissu ou un tissu non tissé posée sur la section d'extrémité (20a) de la feuille
(20) et reliée à la feuille (20).
33. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 32,
caractérisée en ce
que le profilage de raccord est constitué par une découpe (123a) en un tissu ou un
tissu non tissé reliée à la section d'extrémité de la feuille (20a).
34. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 33,
caractérisée en ce
que l'autre extrémité libre (21) de la feuille de matière synthétique (20) encastrée
de préférence en forme de noeud coulant est reliée aux éléments du linteau de parement
mécaniquement par collage.
35. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 34,
caractérisée en ce
que la feuille (20) est constituée par une matière synthétique ou un autre matériau
approprié.
36. Armature pour maçonnerie selon l'une des revendications 26 à 35,
caractérisée en ce
que la cornière (19) et le rond (121) sont constitués par une matière synthétique
ou un autre matériau approprié.