| (19) |
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(11) |
EP 0 773 846 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.08.1998 Patentblatt 1998/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.07.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B22F 5/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/954 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9604/087 (15.02.1996 Gazette 1996/08) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON PRESSKÖRPERN
DEVICE FOR PRODUCING COMPACTS
DISPOSITIF DE PRODUCTION DE COMPRIMES EN METALLURGIE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
02.08.1994 DE 4428842
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40213 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LINK, Rainer
D-41239 Mönchengladbach (DE)
- VOSSEN, Klaus
D-40667 Meerbusch (DE)
- HOLTHAUSEN, Matthias
D-41849 Wassenberg (DE)
- NIES, Norbert
D-41470 Neuss (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 528 761 DE-A- 2 363 948
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DE-A- 2 321 939
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- DATABASE METADEX ON STN, Nr. 95(5):54-470 METAL POWDER INDUSTRIES FEDERATION, Band
6, 8.-11. Mai 1994, J. SZYMBORSKI "Quality control through process monitoring of rotary
forming press", Seiten 125-137,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Preßkörpern mit zylinderförmigen
Hauptformelementen und schraubenlinienförmigen Nebenformelementen gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Beispielsweise handelt es sich um die Herstellung schrägverzahnter
Zahnräder, bei denen die Schrägverzahnung als Nebenformelemente anzusehen ist.
[0002] Aus der EP 0 528 761 A1 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, die zur Herstellung
von Preßkörpern beispielsweise in Form von schrägverzahnten Zahnrädern aus Metallpulver
dient. Diese bekannte Metallpulverpresse weist einen linear verfahrbaren Oberkolben
auf, in dem ein um die (in Preßrichtung liegende) Längsachse drehbarer Oberstempel
gelagert ist, und einen gegen einen unteren Anschlag ebenfalls linear verfahrbaren
Unterkolben, in dem ein Unterstempel drehbar gelagert ist. Weiterhin ist eine Matrizenplatte
vorgesehen, die den Formhohlraum bildet und ebenfalls im Preßzyklus linear verfahrbar
ist. Der drehbare Unterstempel und der drehbare Oberstempel weisen jeweils ein mit
dem Verzahnungsprofil (Schrägverzahnung) des Matrizenmantels (d.h. des Formraums)
korrespondierendes Verzahnungsprofil auf. Der frei drehbar gelagerte Unterstempel
ist ständig mit dem Profil des Formraums im Eingriff und dreht sich daher entsprechend
Zwangsläufig, wenn es im Preßzyklus zu linearen Relativbewegungen zwischen Unterstempel
und Matrizenplatte kommt. Im Unterschied hierzu wird dem Oberstempel während des Preßzykluses
entsprechend seiner Eindringtiefe eine der Schrägverzahnung entsprechende rotatorische
Bewegung von außen aufgezwungen, um die Reibung zwischen den Mantelflächen des Oberstempels
und des Formraums der Matrize zu vermindern. Hierzu ist ein Zahnradgetriebe vorgesehen,
das über eine der gewünschten Schrägverzahnung des Preßkörpers entsprechende mechanische
Kulissensteuerung angetrieben wird. Die Kulissensteuerung beinhaltet sogenannte Kulissenkerne,
die einerseits mit einer Führungsplatte starr verbunden und andererseits formschlüssig
und gleitend in den koaxial angeordneten Antriebsrädern des Zahnradgetriebes geführt
sind. Während des Preßzyklusses wird die Führungsplatte zeitweilig fest an die Matrizenplatte
angekoppelt und gemeinsam mit dieser bewegt. Zum Ausformen des erzeugten Preßkörpers
wird das sogenannte Abzugsverfahren angewendet.
[0003] Diese bekannte Metallpulverpresse erfordert erheblichen mechanischen Bauaufwand und
auch beträchtlichen Umrüstaufwand, da für jeden unterschiedlichen Preßkörper über
den speziellen Werkzeugsatz (Matrize sowie Ober- und Unterstempel) hinaus auch ein
dem Preßkörper entsprechender Satz an Kulissenkernen bereitgestellt und ausgewechselt
werden muß. Hinzu kommt der Aufwand für die Führungsplatte und die maschinell betätigbare
Verriegelungseinrichtung zur starren Ankopplung der Führungsplatte an die Matrizenplatte.
Weiterhin ist anzumerken, daß das Reibungsproblem zwischen dem nicht von außen zwangsangetriebenen
Unterstempel (hinsichtlich dessen Drehbewegung) und der Matrize nach wie vor besteht.
Dies hat nicht nur in diesem Bereich erhöhten Werkzeugverschleiß zur Folge, sondern
führt auch zu inhomogenen Dichteverteilungen im Preßkörper.
[0004] Aus der Veröffentlichung

Quality control through process monitoring of rotary forming press

(Metal Powder Industries Federation, Band 6, 6. - 11. Mai 1994, S. 125 - 137) ist
eine in ihren Bewegungen elektronisch gesteuerte Presse für das sog. Rotationspreßverfahren
bekannt. Eine solche Presse dient zur Nachbehandlung von bereits gesinterten pulvermetallurgisch
hergestellten Formkörpern, um diese auf eine Dichte im Bereich von 95 - 98 % der theoretisch
möglichen Dichte des jeweiligen Materials zu bringen. Die spezielle Bauweise dieser
Pressen ermöglicht die Erzeugung örtlich extrem hoher Preßdrücke im Preßwerkzeug bei
vergleichsweise niedriger Gesamtpreßkraft der Presse. Hierzu wird ein taumend rotierendes
Oberstempelwerkzeug eingesetzt, das örtlich begrenzt extrem hohe Druckkräfte auf das
Werkstück aufbringen kann, um dieses gezielt zu verdichten. Es findet sich in dieser
Veröffentlichung kein Hinweis darauf, zur Herstellung von Preßkörpern mit zylinderförmigen
Hauptformelementen und schraubenlinienförmigen Nebenformelementen aus pulverförmigem
Material die Bewegung der an der Formgebung der schraubenlinienförmigen Nebenformelemente
des zu erzeugenden Preßkörpers unmittelbar beteiligten Ober- und Unterstempel im Formraum
der Matrize durch die elektronische Steuerung zu führen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung dahingehend zu
verbessern, daß die erwähnte Reibungsproblematik auch hinsichtlich des Unterstempels
befriedigend gelöst wird, wobei der erforderliche Werkzeug- und Umrüstaufwand für
die Herstellung unterschiedlicher Preßkörper möglichst niedrig bleiben soll.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen 2 bis 15 angegeben.
[0007] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist es, daß die an der Formgebung der schraubenlinienförmigen
Nebenformelemente des zu erzeugenden Preßkörpers unmittelbar beteiligten Ober- und
Unterstempel (z.B. bei Zahnrädern mit mehreren axial hintereinanderliegenden Verzahnungen
können entsprechend mehrere Unter- oder Oberstempel erforderlich sein) in ihrer Bewegung
im Formraum der Matrize durch eine elektronische Steuerung geführt sind. Die rotatorische
Bewegung der Unter-und Oberstempel in Abhängigkeit von ihrer Eintauchtiefe in den
Formraum erfolgt also nicht mehr durch eine mechanische Kopplung von linearem und
rotatorischem Antrieb, d.h. nicht mehr allein durch das Reiben der Stempelkontur am
Matrizermantel wie bei dem die eine Breitseite formenden Unterstempel der Presse gemäß
EP 0 528 761 A1 oder durch mechanisches Abtasten eines Kulissenkerns wie bei dem die
andere Breitseite formenden Oberstempel dieser bekannten Presse, sondern wird durch
einen elektronisch geregelten separaten (mechanisch entkoppelten) Drehantrieb sichergestellt.
Das bedeutet, daß die während der linearen Bewegung gleichzeitig stattfindende Drehbewegung
(entsprechend der Steigung der schraubenlinienförmigen Nebenformelemente) mit einer
Genauigkeit erfolgen muß, die innerhalb des Werkzeugspiels der Verzahnung (zwischen
den Stempeln und der Matrize) liegt. Dementsprechend sieht eine Ausführungsform der
Erfindung vor, daß die axiale und rotatorische Bewegung der Stempel positionsgeregelt
erfolgt. Zur Ermittlung der jeweiligen axialen und rotatorischen Position sind entsprechende
Sensoren (z.B. Linearpotentiometer oder Inkrementalmeßstäbe für die lineare Bewegung
bzw. Drehwinkelgeber für die Rotation) vorzusehen. in diesem Zusammenhang ist anzumerken,
daß zweckmäßigerweise die Matrize ortsfest in der verwendeten Pulverpresse gehalten
wird und Ober- und Unterstempel linear und rotatorisch bewegt werden. Es sind aber
auch selbstverständlich Abwandlungen im Sinne einer kinematischen Umkehr möglich,
indem beispielsweise die Matrize drehfest gehalten, aber wie bei der Presse gemäß
EP 0 528 761 A1 linear mitbewegt wird, wobei der Unterstempel ortsfest, aber drehbewegt
ist, während der Oberstempel linear und rotatorsich bewegt wird. Grundsätzlich könnte
auch die Matrize rotatorisch bewegt werden. Dieser Fall kann zusätzlich zu einer Rotierbarkeit
des oder der Unter- und Oberstempel sinnvoll sein, wenn z.B. Mehrfachzahnräder, also
Preßkörper mit mehreren axial hintereinander liegenden, unterschiedlich breiten Verzahnungen
(oder mit unterschiedlichem Schrägungswinkel) erzeugt werden sollen. Zusätzlich zu
den erwähnten Unter- und Oberstempeln können in bekannter Weise auch Kernstempel vorgesehen
werden, die mittels Hilfsantrieben bewegt werden können und beispielsweise zur Ausbildung
einer Nabe an einem Zahnrad dienen, damit das Zahnrad auf eine Welle aufgezogen werden
kann.
[0008] Die elektronische Steuerung für den Bewegungsablauf des oder der Oberstempel kann
so eingerichtet sein, daß außerhalb des Formraums der Matrize nur eine rein lineare
Bewegung stattfindet und daß die erforderliche Rotationsbewegung im Preßzyklus erst
unmittelbar mit dem Eintauchen in den Formraum einsetzt. In diesem Fall empfiehlt
es sich, den oder die Oberstempel mit einer vergleichsweise weichen federnden Lagerung,
die durch einen Anschlag begrenzt ist, zu versehen, um für den Beschleunigungsvorgang
beim Starten der rotarischen Bewegung einen ausreichenden Zeitraum zur Verfügung zu
stellen. Die Positions- bzw. Drehmomentregelung tritt erst dann in Kraft, wenn der
Oberstempel auf den Anschlag gefahren ist. Damit wird eine Werkzeugbeschädigung beim
Eintauchen vermieden.
[0009] Zur Durchführung der Erfindung ist eine Positionsregelung der Bewegungsabläufe nicht
immer erforderlich. Alternativ oder zusätzlich zur Positionsregelung kann auch vorgesehen
sein, daß die rotatorischen Bewegungsabläufe der Ober- und Unterstempel (relativ zur
Matrize) mit fest vorgegebenen, beispielsweise zeitlich konstanten Drehmomentwerten
erfolgen. Die Drehantriebe der Ober- und Unterstempel werden dabei in der Preßphase
so eingestellt, daß die Zahnflanken von Stempeln und Matrizenmantel sich möglichst
weitgehend nur auf der Seite berühren, die bei Fehlen eines Rotationsantriebs während
des Einfahrens der Stempel in den Formraum der Matrize sonst einer unmittelbaren gegenseitigen
Reibung nicht ausgesetzt wären. Das von außen aufgebrachte Drehmoment wirkt also in
Richtung der sonst durch die Form erzwungenen Drehbewegung. In Abwandlung hierzu kann
es auch zweckmäßig sein, die Drehmomente der Rotationsantriebe in Abhängigkeit von
der aktuell erreichten Preßkraft oder der erreichten Eintauchtiefe (axiale Position)
der Stempel zu regeln, d.h. mit zunehmender Preßkraft zu steigern. Besonders vorteilhaft
ist es, das Torsionsmoment an den Stempeln zu messen und das Antriebsdrehmoment gerade
auf einen solchen Wert einzustellen, bei dem die Reibungsverluste im Lager- und Antriebssystem
kompensiert werden. Das bedeutet, daß das Torsionsmoment an den Stempeln dann gegen
Null geht. Es empfiehlt sich, die Drehantriebe der Stempel im allerletzten Abschnitt
× der Preßphase, d.h. kurz vor Erreichen der Preßendstellung vollständig abzuschalten,
um Risse durch Torsionsspannungen zu vermeiden. Bei einem Schrägungswinkel β der Verzahnung
muß dieser Abschnitt × folgende Bedingung erfüllen:

[0010] Dabei ist s das Werkzeugspiel im Stirnschnitt. Für eine 30 °-Verzahnung und ein Werkzeugspiel
von 0,03 mm ergibt sich somit beispielsweise × ≤ 0,05 mm.
[0011] Das Ausformen des erzeugten Preßkörpers nach dem Ausstoßverfahren kann zwar im Grundsatz
ohne Einschaltung von Drehantrieben vorgenommen werden. Es empfiehlt sich jedoch,
hierbei die Drehantriebe in (teilweise) entsprechend umgekehrter Weise wie für den
Verdichtungsvorgang einzusetzen. Dies gewährleistet eine größtmögliche Schonung des
Werkzeugs und des Preßlings.
[0012] Für die lineare Bewegung der Ober- und Unterstempel (bzw. der ggf. bewegten Matrize)
sollten Hydraulikantriebe eingesetzt werden. Die Rotationsantriebe können ebenfalls
hydraulisch betätigt sein. Sie können in manchen Fällen auch pneumatisch ausgebildet
sein. Besonders empfehlenswert sind elektromotorische Drehantriebe, insbesondere elektrische
Schritt- oder Servomotoren. Die Erfindung läßt sich zweckmäßig in Verbindung mit einer
CNC-gesteuerten Pulverpresse ausführen. Besonders vorteilhaft ist es, die wesentlichen
mechanischen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung (Stempel, Matrize, Drehantriebe)
als austauschbare Einheit in Form eines Werkzeugadapters zu gestalten, um besonders
kurze Umrüstzeiten zu ermöglichen.
[0013] Die Erfindung hat den großen Vorteil, daß sie die Herstellung z.B. schrägverzahnter
Zahnräder unter extrem geringem Werkzeugverschleiß ermöglicht, da die Reibung im Bereich
der Zahnflanken während der Preßphase und auch während des Ausformens auf ein Minimum
begrenzt werden kann. Der Umrüstaufwand kann ebenfalls gegenüber bisher bekannten
Preßwerkzeugen wesentlich vermindert werden, da zur Bewirkung der rotatorischen Antriebe
lediglich programmtechnische Vorkehrungen (keine Anfertigung von Kulissenkernen) erforderlich
sind. Dies führt darüber hinaus, wenn die jeweilige Pulverpresse in üblicher Weise
zur Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Preßkörper vorgesehen ist, trotz
des für die Drehantriebe und die Meß- und Regeltechnik erforderlichen Mehraufwandes
zu substanziellen Investitionskosteneinsparungen. Schließlich ist hervorzuheben, daß
die erfindungsgemäße Vorrichtung die Herstellung von Preßkörpern ermöglicht, die eine
deutlich gleichmäßigere Dichteverteilung aufweisen, als dies bisher möglich war.
[0014] Anhand des in der einzigen Figur schematisch im Aufriß dargestellten Ausführungsbeispiels
einer Metallpulverpresse wird die erfindungsgemäße Vorrichtung nachfolgend näher erläutert.
[0015] Diese hydraulische Presse weist einen Pressenrahmen 16 auf, der mit einem Oberkolben
14 und einem Unterkolben 15 bestückt ist. Etwa in der Mitte des Pressenrahmens 16
ist eine Matrize 1 orts- und drehfest gelagert. Im Oberkolben 14 ist ein Oberstempel
2 und im Unterkolben 15 ein Unterstempel 3 jeweils drehbar gelagert. Der Oberstempel
2 ist durch eine vorgespannte Feder 9, die die Aufnahmevorrichtung für den Oberstempel
2 in Preßrichtung gegen einen festen Anschlag drückt, gegen die Preßrichtung nachgiebig
gelagert. Die Federkraft der Feder, deren Einfederung durch einen Anschlag begrenzt
ist, ist in jedem Fall deutlich kleiner als die maximal auftretende Preßkraft für
das jeweilige Werkzeug, so daß der Oberstempel möglichst schon zu Beginn des Preßvorgangs
auf Anschlag steht. Der Mantel der Matrize 1 und die beiden Stempel 2, 3 weisen eine
miteinander korrespondierende Schrägverzahnung auf. Zur hochgenauen Ermittlung der
jeweiligen linearen Position der beiden Kolben 14, 15 und somit auch der damit verbundenen
Stempel 2 bzw. 3 sind zwei Wegmeßsysteme 10, 11 vorgesehen, die z.B. als Inkrementalmeßstab
oder Linearpotentiometer ausgebildet sein können. An den beiden Kolben 14, 15 ist
jeweils ein Drehantrieb 5 bzw. 7 befestigt (z.B. elektrischer Servomotor), dessen
aktuelle Drehwinkelstellung mittels eines kombinierten Winkel- und Drehmomentenmeßsystems
12 bzw. 13 fortlaufend erfaßbar ist. Die Stempel 2, 3 verfügen über Meßeinrichtungen
12a, 13a zur Erfassung des auftretenden Torsionsmomentes. Die beiden Drehantriebe
5, 7 sind jeweils über ein Stirnradgetriebe mit einem der beiden Stempel 2 bzw. 3
antriebstechnisch verbunden. Zur Positionierung der beiden Kolben 14, 15 der Presse
sind zwei Servoproportionalventile 4, 6 vorgesehen. Schließlich weist die dargestellte
Presse noch eine elektronische Steuerung 8 (gestrichelt eingerahmt) auf, die in sich
hierarchisch aufgebaut ist und aus einem CNC-Hauptprozessor 21, jeweils einer Regeleinheit
19 bzw. 20 für die lineare Bewegung des Oberkolbens 14 bzw. des Unterkolbens 15 und
jeweils einer Regeleinheit 17 bzw. 18 für die Drehbewegung der beiden Stempel 2 bzw.
3 besteht. Die Ein-/Ausgabeeinheit des CNC-Hauptprozessors 21 zur Steuerung und Einrichtung
der Presse durch das Bedienpersonal ist mit 22 bezeichnet. Die informationstechnische
Verknüpfung der elektronischen Baueinheiten und Sensoren ist durch entsprechende Pfeile
symbolisch dargestellt. Die beiden Regeleinheiten 19, 20 sind dem CNC-Hauptprozessor
21 und die Regeleinheiten 17, 18 für die Drehbewegung als slave jeweils einer der
beiden Regeleinheiten 19 bzw. 20 für die lineare Kolbenbewegung untergeordnet. Die
Regeleinheit 19 ist im dargestellten Beispiel als Master der Regeleinheit 20 (Submaster)
untergeordnet, d.h. daß die Bewegung des Oberkolbens 14 und damit die Bewegung des
Oberstempels 2 als Führungsgröße für den Bewegungsablauf zugrunde gelegt wurde. Das
kombinierte Winkel- und Drehmomentmeßsystem 12 bildet zusammen mit dem Drehantrieb
5 und der Regeleinheit 17 einen geschlossenen Regelkreis, wobei die Regeleinheit 17
ihren Sollwert jeweils von der Regeleinheit 19 des Linearantriebs des Kolbens 14 entsprechend
dessen aktueller vom Wegmeßsystem 10 erfaßten axialen Position erhält. Entsprechendes
gilt für die funktionsgleichen Baueinheiten für den Antrieb des Unterstempels 3, wobei
dessen lineare Position in Abhängigkeit von der linearen Position des Oberstempels
2 geregelt wird. Der CNC-Hauptprozessor 21 übernimmt übergeordnete Regel- und Kontrollfunktionen
sowie die Verarbeitung der Vorgabedaten für das jeweils herzustellende Teil. Innerhalb
des Pressenrahmens 16 ist durch eine gestrichelte Umrahmung angedeutet, welche Hauptfunktionsteile
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Form eines Werkzeugadapters zu einer leicht auswechselbaren,
mit Ober- und Unterkolben 14, 15 verbindbaren Baueinheit zusammengefaßt sein können.
[0016] Die Arbeitsweise der dargestellten Presse ist wie folgt:
[0017] Nach Ausformen eines Preßkörpers wird der Unterstempel 3 entsprechend dem Schrägungswinkel
des herzustellenden schrägverzahnten Zahnrads unter Einsatz des Drehantriebs 7 positionsgeregelt
aufgrund der durch das Wegmeßsystem 11 und das Winkelmeßsystem 12 festgestellten Istwerte
in die Füllstellung nach unten gefahren. Der Unterstempel 3 bleibt dabei in den Formraum
der Matrize 1 eingetaucht. Der Oberstempel 3 befindet sich oberhalb des Formraums.
Nach Befüllung des Formraums mit Stahlpulver wird der Oberstempel 2 mittels der Regeleinheit
19 anhand der Daten des Wegmeßsystems 10 positionsgeregelt nach unten gefahren. Gleichzeitig
wird über die Regeleinheit 17, das Winkelmeßsystem 12 und den Drehantrieb 5 eine koordinierte
Drehbewegung des Oberstempels 2 eingeleitet, so daß die relative Drehstellung des
Oberstempels 2 zur Verzahnungskontur des Formraums der Matrize 1 ein berührungsloses
Eintauchen des Oberstempels 2 in den Formraum gestattet. Damit beginnt die eigentliche
Preßphase, in der das eingebrachte Stahlpulver verdichtet wird. Hierzu werden bei
ortsfest bleibender Matrize 1 gleichzeitig der Unterkolben 3 und der Oberkolben 2
gegensinnig in den Formraum hineingefahren, wobei die Drehantriebe 7 bzw. 5 für eine
Minimierung der Reibung zwischen den Stempeln 2, 3 und der Matrize 1 sorgen. Da die
beiden Winkelmeßsysteme 12, 13 als Kombiinstrumente auch zur Erfassung des Antriebsdrehmoments
eingrichtet sind, kann zusätzlich oder alternativ zur Positionsregelung des Drehantriebs
5, 7 auch eine Drehmomentregelung in Abhängigkeit von der axialen Position der Stempel
2, 3 erfolgen. Nach Erreichen der Preßendstellung wird zum Ausformen des erzeugten
Preßkörpers das Antriebssystem des Oberstempels 2 umgeschaltet, d. h. der Oberstempel
2 wird linear und rotatorisch positionsgeregelt entsprechend der Kontur des Preßkörpers
aus dem Formraum herausgefahren, wobei gleichzeitig der Unterkolben 3 ebenfalls entsprechend
positionsgeregelt weiter nach oben gefahren wird, bis seine obere Stirnfläche bündig
mit der Oberseite der Matrize 1 steht, der Preßkörper also freigelegt ist (Ausstoßverfahren).
Während des Ausformens kann der Preßkörper gezielt unter einer gewünschten Auflast
gehalten werden.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Preßkörpern mit zylinderförmigen Hauptformelementen
und schraubenlinienförmigen Nebenformelementen aus pulverförmigem Material, insbesondere
aus Metallpulver, mit einer Matrize (1) und mit mindestens einem um seine Längsachse
drehbar gelagerten Oberstempel (2) sowie mindestens einem um seine Längsachse drehbar
gelagerten Unterstempel (3), wobei die Stempel (Oberstempel (2) und Unterstempel (3))
axial relativ zur Matrize (1) motorisch angetrieben verfahrbar sind und der mindestens
eine Oberstempel (2) zur Erzielung einer schraubenlinienförmigen Bewegung zusätzlich
zu seinem Axialantrieb rotatorisch um seine Längsachse angetrieben ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine elektronische Steuerung (8) vorgesehen ist,
daß der mindestens eine Unterstempel (3) ebenfalls rotatorisch angetrieben ist und
daß die motorischen Rotationsantriebe der Stempel (2, 3) jeweils von den Antrieben
für die Axialbewegung der Stempel (2, 3) mechanisch entkoppelt sind und separat durch
die Steuerung (8) regelbar sind, wobei die an der Formgebung der schraubenlinienförmigen
Nebenformelemente des zu erzeugenden Preßkörpers unmittelbar beteiligten Ober- und
Unterstempel in ihrer Bewegung im Formraum der Matrize durch die elektronische Steuerung
geführt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß das Eintauchen des mindestens
einen Oberstempels (2) in den Formraum der Matrize (1) hinsichtlich der axialen und
der rotatorischen Bewegung positionsgeregelt erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß der mindestens eine Oberstempel
(2) bis zum Eintauchen in den Formraum der Matritze (1) nur linear (d.h. ohne Drehbewegung)
bewegt wird, und daß der mindestens eine Oberstempel (2) axial gefedert gelagert ist
(Federung 9).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Rotationsbewegungen der
Stempel (2, 3) während des Verdichtungsvorgangs positionsgeregelt erfolgen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Rotationsbewegungen der
Stempel (2, 3) während des Verdichtungsvorgangs mit vorgegebenen Drehmomentwerten
erfolgen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Drehmomentwerte jeweils
in Abhängigkeit von der aktuellen Preßkraft, dem aktuellen Torsionsmoment oder der
axialen Position der betreffenden Stempel (2, 3) geregelt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Rotationsbewegungen der
Stempel (2, 3) jeweils mit einem zeitlich konstanten Drehmomentwert erfolgen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Rotationsantriebe der
Stempel (2, 3) entsprechend dem Steigungswinkel der Schraubenlinie und dem Werkzeugspiel
zwischen dem jeweiligen Ober- (2) und Unterstempel (3) einerseits und der Matrize
(1) andererseits kurz vor Erreichen der Preßendstellung abgeschaltet werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (8) in der Weise eingerichtet ist, daß die Rotationsbewegungen der
Stempel (2, 3) für das Befüllen der Matrize (1) und das Ausformen des Preßkörpers
steuerungstechnisch in teilweise entsprechend umgekehrter Weise wie für das Verdichten
erfolgt (Ausstoßverfahren).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Axialantriebe der Stempel (2, 3) hydraulisch sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Rotationsbewegungen hydraulische oder pneumatische Antriebe vorgesehen
sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Rotationsbewegungen elektromotorische Antriebe (5, 6), insbesondere elektrische
Schritt- oder Servomotoren vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie Teil einer CNC-gesteuerten Pulverpresse ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß ihre mechanischen Teile (1, 2, 3) einen in eine Presse einsetzbaren Werkzeugadaptor
bilden.
15. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Matritze (1) starr gelagert ist.
1. Device for producing compacts with cylindrical main shaped elements and helical secondary
shaped elements from pulverulent material, in particular from metal powder, with a
die (1) and with at least one upper punch (2), which is rotatably mounted about its
longitudinal axis, and at least one lower punch (3), which is rotatably mounted about
its longitudinal axis, wherein the punches (upper punch (2) and lower punch (3)) can
be displaced axially relative to the die (1) by a motor drive, and the upper punch
(2), of which there is at least one, is driven in a rotational manner about its longitudinal
axis in addition to its axial drive in order to achieve a helical movement, characterised
in that an electronic control system (8) is provided, that the lower punch (3), of
which there is at least one, is likewise driven in a rotational manner, and that the
rotary motor drives of the punches (2, 3) are in each case mechanically uncoupled
from the drives for the axial movement of the punches (2, 3) and can be regulated
separately by the control system (8), wherein the upper and lower punches directly
involved in the shaping of the helical secondary shaped elements of the compact to
be produced are guided in their movement in the cavity of the die by the electronic
control system.
2. Device according to claim 1, characterised in that the control system (8) is adapted
such that the penetration of the upper punch (2), of which there is at least one,
into the cavity of the die (1) takes place with position regulation with regard to
the axial and the rotational movement.
3. Device according to claim 1, characterised in that the control system (8) is adapted
such that the upper punch (2), of which there is at least one, is only moved in linear
fashion (i.e. without a rotational movement) until it penetrates the cavity of the
die (1), and that the upper punch (2), of which there is at least one, is axially
spring-mounted (spring mounting 9).
4. Device according to claim 2, characterised in that the control system (8) is adapted
such that the rotational movements of the punches (2, 3) during the compacting process
take place with position regulation.
5. Device according to one of claims 2 to 3, characterised in that the control system
(8) is adapted such that the rotational movements of the punches (2, 3) during the
compacting process take place with predetermined torque values.
6. Device according to claim 5, characterised in that the control system (8) is adapted
such that the torque values are in each case regulated in accordance with the actual
pressing force, the actual torsional moment or the axial position of the punches (2,
3) concerned.
7. Device according to claim 5, characterised in that the control system (8) is adapted
such that the rotational movements of the punches (2, 3) in each case take place with
a torque value which is constant in time.
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the control system
(8) is adapted such that the rotational drives of the punches (2, 3) are turned off
shortly before the end pressing position is reached according to the helix angle of
the helix and the tool clearance between the respective upper punch (2) and lower
punch (3) on the one hand and the die (1) on the other.
9. Device according to one of claims 4 to 7, characterised in that the control system
(8) is adapted such that the rotational movements of the punches (2, 3) for filling
the die (1) and removing the compact take place in control terms in a manner partly
reversed accordingly with respect to the compacting process (ejection method).
10. Device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the axial drives of
the punches (2, 3) are hydraulic.
11. Device according to one of claims 1 to 10, characterised in that hydraulic or pneumatic
drives are provided for the rotational movements.
12. Device according to one of claims 1 to 10, characterised in that electric motor drives
(5, 6), in particular electric stepping or servomotors, are provided for the rotational
movements.
13. Device according to one of claims 1 to 12, characterised in that it is part of a CNC-controlled
powder press.
14. Device according to one of claims 1 to 13, characterised in that its mechanical parts
(1, 2, 3) form a tool adapter which can be inserted in a press.
15. Device according to one of claims 1 to 14, characterized in that the die (1) is rigidly
mounted.
1. Dispositif pour fabriquer des pièces pressées, comportant des éléments moulés principaux
cylindriques et des éléments moulés auxiliaires hélicoïdaux, à partir d'une matière
en poudre, en particulier de la poudre métallique, comprenant une matrice (1) et au
moins un poinçon supérieur (2) monté de façon rotative autour de son axe longitudinal,
ainsi qu'au moins un poinçon inférieur (3) monté de façon rotative autour de son axe
longitudinal, les poinçons (poinçon supérieur 2 et poinçon inférieur 3) pouvant être
déplacés, en étant entraînés de façon motorisée, axialement par rapport à la matrice
(1) et ledit poinçon supérieur (2) étant entraîné, en plus de son entraînement axial,
en rotation autour de son axe longitudinal, pour obtenir un mouvement hélicoïdal,
caractérisé en ce qu'une commande électronique (8) est prévue, en ce que ledit poinçon
inférieur (3) est de même entraîné en rotation, et en ce que les entraînements en
rotation motorisés des poinçons (2,3) sont mécaniquement découplés, à chaque fois,
des entraînements pour le déplacement axial des poinçons (2,3) et peuvent être réglés
séparément par la commande (8), les poinçons supérieur et inférieur participant directement
au façonnage des éléments moulés auxiliaires hélicoïdaux de la pièce pressée à engendrer
étant guidés, dans leur déplacement, dans l'espace de moulage de la matrice par la
commande électronique.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon telle que la plongée dudit
poinçon supérieur (2) dans l'espace de moulage de la matrice (1) est effectuée de
façon réglée en position relativement au mouvement axial et au mouvement de rotation.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que ledit poinçon supérieur
(2), jusqu'à ce qu'il plonge dans l'espace de moulage de la matrice (1), est déplacé
uniquement de façon linéaire (c'est-à-dire sans mouvement rotatif), et en ce que ledit
poinçon supérieur (2) est monté en étant élastiquement chargé axialement (ressort
9).
4. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les mouvements rotatifs
des poinçons (2,3) sont effectués, de façon réglée en position, pendant le processus
de compression.
5. Dispositif selon une des revendications 2 ou 3,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les mouvements rotatifs
des poinçons (2,3) sont effectués pendant le processus de compression avec des valeurs
préfédinies de couple.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les valeurs de couple
sont réglées, à chaque fois, de façon dépendant de la force de pressage actuelle,
du moment de torsion actuel ou de la position axiale des poinçons correspondants (2,3).
7. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les mouvements rotatifs
des poinçons (2,3) sont effectués, à chaque fois, avec une valeur de couple constante
dans le temps.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les entraînements en
rotation des poinçons (2,3) sont mis hors circuit de façon correspondant à l'angle
de l'hélice et au jeu d'outil entre le poinçon supérieur (2) et le poinçon inférieur
(3) respectifs, d'une part, et la matrice (1), d'autre part, peu avant d'atteindre
la position d'extrémité de pressage.
9. Dispositif selon une des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce que la commande (8) est réglée de façon que les mouvements rotatifs
des poinçons (2,3) sont effectués, pour le remplissage de la matrice (1) et le démoulage
de la pièce pressée, par une technique de commande, d'une façon inversée correspondant
partiellement au processus de compression (processus d'éjection).
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les entraînements axiaux des poinçons (2,3) sont hydrauliques.
11. Dispositif selon une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que, pour les mouvements rotatifs, des entraînements hydrauliques
ou pneumatiques sont prévus.
12. Dispositif selon une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que, pour les mouvements rotatifs, des entraînements électromotorisés
(5,6), en particulier des servomoteurs ou moteurs pas à pas électriques, sont prévus.
13. Dispositif selon une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce qu'il fait partie d'une presse pour poudre, à commande numérique
par calculateur.
14. Dispositif selon une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que ses pièces mécaniques (1,2,3) forment un adaptateur d'outil
utilisable dans une presse.
15. Dispositif selon une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que la matrice (1) est montée de façon rigide.
