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(11) |
EP 0 774 037 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1998 Patentblatt 1998/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.07.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E06B 3/26 // E04B1/94, F16S3/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9502/601 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9604/450 (15.02.1996 Gazette 1996/08) |
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| (54) |
VERBUNDPROFIL FÜR RAHMEN VON FENSTERN, TÜREN, FASSADENELEMENTEN UND DGL.
COMPOSITE SECTION FOR FRAMES OF WINDOWS, DOORS, FACADE ELEMENTS AND THE LIKE
PROFILE COMPOSITE D'ENCADREMENT DE FENETRES, PORTES, ELEMENTS DE FA ADES ET SIMILAIRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
04.08.1994 DE 4427682
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
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Patentinhaber: ENSINGER GMBH & CO |
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71154 Nufringen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ENSINGER, Wilfried
D-71154 Nufringen (DE)
- EISENHARDT, Dieter
D-71154 Nufringen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 509 061 DE-A- 3 224 001 DE-C- 3 801 564
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DE-A- 3 102 616 DE-A- 3 734 947 SE-B- 328 110
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbundprofil für Rahmen von Fenstern, Türen, Fassadenelementen
und dgl. nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Verbundprofil dieser Art ist aus DE-A-31 02 616 bekannt.
[0003] Einem solchen Verbundprofil liegt folgender technischer Hintergrund zugrunde: Es
kann vorkommen, daß der den Isoliersteg bildende Kunststoff z.B. durch Alterung oder
punkt- oder linienförmig angepreßte Halteelemente brüchig wird oder reißt und das
Verbundprofil mangels Zusammenhalt seiner Metallprofilteile durch den Isoliersteg
auseinanderbricht, wodurch es zu beträchtlichen Gefährdungen kommen kann. Auch ist
der den Isoliersteg bildende Kunststoff in der Regel nicht feuer- oder hitzebeständig,
so daß er beispielsweise im Falle eines Brandes oder beim Schweißen der Metallprofilteile
verschmort, wodurch der Zusammenhalt der beiden Metallprofilteile ebenfalls verlorengehen
kann. Daher kann z.B. ein äußeres, nicht mehr mit dem inneren verbundenes Metallprofilteil
bei Feuer von einer Gebäudewand herabstürzen und am Boden schweren Sach- und Personenschaden
anrichten. Auch die Einlagerung von an sich nicht brennbaren, jedoch losen Verstärkungsfasern,
beispielsweise Glas- oder Kohlenstoffasern, die vornehmlich nur in einer Richtung
verlaufen und nicht miteinander verbunden sind, ändert hieran nichts, weil diese zu
einem festen Halt des einen Metallprofilteils am anderen nichts beitragen können,
wenn der den Isoliersteg bildende Kunststoff seinen Zusammenhalt verloren hat.
[0004] Daher ist in der oben erwähnten Druckschrift DE 31 02 616 Al vorgesehen, daß der
den Isoliersteg bildende Kunststoff mit einem Faserverbundskelett aus hitzebeständigen
Fasern kombiniert und das Faserverbundskelett derart mit den Metallprofilteilen verbunden
ist, daß es auch bei degeneriertem Kunststoff des Isoliersteges, also insbesondere
im Brandfall, einen Zusammenhalt der Metallprofilteile sicherstellt.
[0005] Das Faserverbundskelett besteht bei diesem bekannten Verbundprofil aus Glas- oder
Kohlefasern, die in einfacher Weise um an beiden Enden des Isoliersteges vorgesehene
Verankerungselemente herumgewickelt sind, wobei diese Wicklungen in den Kunststoff
des Isoliersteges eingebettet sind oder an dessen Außenseiten liegen können. Die Herstellung
solcher Wicklungen ist fertigungstechnisch nicht einfach. Außerdem haben die einzelnen
Wicklungen keinen Zusammenhalt untereinander, wodurch die Festigkeit des Isoliersteges
und damit des Verbundprofils bei Beschädigung des den Isoliersteg bildenden Kunststoffes
beeinträchtigt sein kann.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes Verbundprofil so auszubilden, daß
es einfacher herzustellen und die Festigkeit des Isoliersteges und damit des Verbundprofils,
insbesondere auch im Brandfall, generell verbessert ist.
[0007] Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verbundprofil durch die im Kennzeichnungsteil
des Patentanspruchs 1 stehenden Merkmale gelöst.
[0008] Durch die Ausbildung als Band kann das Faserverbundskelett in einfacher Weise vorgefertigt
werden, wobei die Fasern im Band durch Weben, Flechten, Wirken, Stricken oder dergleichen
untereinander zusammengehalten sein können. Die verdickten Randabschnitte des Bandes
gestatten eine zuverlässige Verankerung an den Metallprofilteilen. Schließlich vermittelt
das Band als solches dem Isoliersteg einen besseren inneren Zusammenhalt als lose
Faserwicklungen.
[0009] Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine schaubildliche Ansicht eines Verbundprofils für Fenster, Türen, Fassadenelemente
und dgl.;
- Fig. 2
- eine abgebrochene Teilschnittansicht des Verbundprofils aus Fig. 1 im Bereich von
dessen Isolierstegen; und
- Fig. 3
- ein Faserverbundmaterial in Gestalt eines gewebten Bandes, das als Skelett mit einem
Isoliersteg des Verbundprofils gemäß Fig. 1 kombiniert werden kann.
[0010] Die Fig. 1 zeigt ein z.B. für die Herstellung von Fenstern, Türen oder Fassadenelementen
geeignetes Verbundprofil 1 mit einem inneren Metallprofilteil 2 und einem äußeren
Metallprofilteil 3, beispielsweise aus Aluminium, Aluminiumlegierung oder Stahl gefertigt.
Die beiden Metallprofilteile 2, 3 sind durch längsverlaufende Isolierstege stege 4,
5 aus Kunststoff, z.B. Polyesterharz, miteinander verbunden. Die Isolierstege 4, 5
bilden eine wärmedämmende Brücke zwischen den Metallprofilteilen 2, 3.
[0011] Die Isolierstege 4, 5 ragen mit ihren im Querschnitt schwalbenschwanzförmig ausgebildeten
Enden 6 in korrespondierende, längs verlaufende Nuten 7 der Metallprofilteile 2, 3
hinein, in denen sie durch entsprechendes linienoder punktförmiges Anwalzen der diese
Nuten 7 begrenzenden Wandschenkel 8 gehalten sind, vgl. auch Fig. 2 und 3.
[0012] Bei der dargestellten Ausführungsform des Verbundprofils 1 sind zur Verbindung der
Metallprofilteile 2, 3 zwei Isolierstege 5 vorgesehen. Bei einfacheren Verbundprofilformen
genügt im Prinzip auch nur ein einziger Isoliersteg zur Verbindung der beiden Metallprofilteile.
Die beiden in Fig. 1 dargestellten Isolierstege 4, 5 könnten weiterhin auch durch
einen oder mehrere Querstege aus dem gleichen Kunststoff miteinander verbunden sein.
Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich auch auf solche Ausführungsformen von
Verbundprofilen bzw. Isolierstegen.
[0013] Wie in Fig. 1 angedeutet und aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, ist die die Isolierstege
4, 5 bildende Kunststoffmatrix mit einem Faserverbundskelett 11 kombiniert. Das Faserverbundskelett
11 besteht aus festen, schlecht wärmeleitenden, nicht brennbaren, feuersicheren, hitzebeständigen
Fasern, beispielsweise Glasfasern, Kohlenstoffasern oder Fasern aus hitzebeständigem
Kunststoff, insbesondere Aramidfasern oder Naturfasern, insbesondere Asbest oder Hanffasern.
Der innere Zusammenhalt des Faserverbundskeletts ist dadurch gewährleistet, daß dieses
Skelett als Gewebe, Geflecht, Gewirk, Gestrick oder dgl. ausgebildet ist, wobei die
Fasern vor Ausbildung des Verbundskeletts zu Fäden oder Garnen vereinigt sein können.
Eingebunden in den Kunststoff des Isolierstegs 4, 5 ist das Faserverbundskelett 11
mit seinen längs und quer im Isoliersteg verlaufenden und miteinander verbundenen
Fasern in der Lage, hohen Druck-, Schub- und Zugspannungen - auch in Verbindung mit
thermischen Belastungen - standzuhalten. Man erhält also durch die Einbettung des
Faserverbundskeletts 11 eine deutliche Festigkeitserhöhung des Isolierstegs 4, 5 und
eine bessere Sicherung des Verbunds im Verbundprofil 1.
[0014] Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weist das Faserverbundskelett 11 im Bereich
der Nuten 7 der Metallprofilteile 2, 3 profilierte, verdickte Enden 13 auf, die formschlüssig
derart in den Nuten 7 verankert sind, daß sie aus diesen auch dann nicht austreten
können, wenn der den Isoliertsteg 4 bildende Kunststoff z.B. durch Hitzeeinwirkung
oder Rißbildung degeneriert oder generell mechanisch überbelastet ist. Somit stellt
das Faserverbundskelett 11 auch in diesem Falle noch einen Zusammenhalt und hängenden
Verbund zwischen den Metallprofilteilen 2, 3 sicher, so daß diese sich, z.B. im Brandfall
nicht voneinander ablösen können, sondern miteinander unlösbar verhängt bleiben.
[0015] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist das Faserverbundskelett 11 als
gewebtes Band 14 ausgebildet, welches vollständig in die Kunststoffmatrix des Isolierstegs
4 eingebettet ist, so daß der Kunststoff des Isolierstegs das Faserverbundskelett
11 allseits umgibt und durchdringt. Die profilierten, verdickten Enden 13 sind an
dem das Faserverbundskelett 11 bildenden Band 14, welches für sich in Fig. 3 dargestellt
ist, dadurch hergestellt, daß die Randabschnitte des Bandes wulstartig eingerollt
und z.B. durch Vernähen oder Verkleben befestigt sind, so daß sie eine formschlüssige
Verankerung in den Nuten 7 der Metallprofilteile 2, 3 bilden. Bei dem in Fig. 3 dargestellten
flexiblen, biegeschlaffen Band 14, welches das Rohmaterial für das Faserverbundskelett
11 bildet, könnten die quer verlaufenden Fasern oder Fäden auch schräg zu den längsverlaufenden
Fasern oder Fäden ausgerichtet sein.
[0016] Die verdickten Enden 13 am Band 14 können auch in anderer Weise ausgebildet werden,
beispielsweise durch direktes, textiles Anarbeiten (Anweben, Anstricken) von gegebenenfalls
entsprechend profilierten Wülsten an die Ränder des Bandes 14 oder auch durch Anbringung
von Glasfaserbündeln oder dgl. an den Rändern des Bandes.
[0017] Das aus dem Band 14 mit den verdickten Randabschnitten 13 bestehende Faserverbundskelett
11 aus hitzebeständigen Fasern ist über die ganze Länge der Isolierstege 4, 5 hinweg
in den Nuten 7 der Metallprofilteile 2, 3 formschlüssig verankert.
[0018] Eine weitere Ausführungsform eines Verbundprofils unterscheidet sich von derjenigen
nach Fig. 2 dadurch, daß ein Faserverbundskelett aus hitzebeständigen Fasern nicht
im Inneren des Isoliersteges 4, sondern im wesentlichen an dessen Außenseite angeordnet
ist, wobei die den Isoliersteg 4 bildende Kunststoffmatrix jedoch das Faserverbundskelett
ganz oder teilweise durchdringen kann. Man könnte auch an den beiden Außenseiten des
Isolierstegs 4 jeweils Einzelbänder anordnen, die mit wulstartig verdickten Enden,
ähnlich den Enden 13 in Fig. 2, in die Nuten 7 der Metallprofilteile 2, 3 eingreifen
und hierdurch formschlüssigen Halt geben. Die wulstartig verdickten Enden 13 zweier
Einzelbänder 14 lassen sich z.B. mit Hilfe zwischen den Bändern angeordneter, parallel
zu deren Längsachse verlaufender Glasfaserbündel erzeugen. Im Falle von seitlichen
Einzelbändern können diese durch quer zwischen ihnen verlaufende Fasern oder Fäden
miteinander verbunden sein, so daß gewissermaßen ein dreidimensionales, mit Kunststoff
gefülltes Gebilde von erhöhter Festigkeit entsteht.
[0019] Der durch das Faserverbundskelett 11 verstärkte, die Isolierstege 4, 5 bildende Kunststoff
kann zusätzlich weitere Stoffe enthalten: beispielsweise (wie an sich bekannt) einzelne,
lose Verstärkungsfasern, insbesondere Glas- oder Kohlenstoffasern, Glaskugeln oder
auch vorzugsweise pulvrige Flammschutzmittel, insbesondere Antimontrioxid, Aluminiumhydroxid,
Natriumsilikat, chlor-, brom-, phosphorhaltige organische Verbindungen, mikrofasrige
Dawsonite und/oder Treibmittel, insbesondere Azodicarbonamid, und/oder Blähstoffe,
insbesondere treibmittelhaltige Mikrohohlkugeln aus Silikat, Polypropyl- oder Polyähtylen.
[0020] Für die Herstellung der mit den hitzebeständigen Faserverbundskeletten 11 kombinierten
Isolierstege 4, 5 eignen sich insbesondere duroplastische Kunststoffe, z.B. ungesättigte
Polyester-, Phenacrylat- oder Vinylester-, Epoxid-, Phenol- oder Harnstoffharze, sowie
thermoplastische oder vernetzbare Kunststoffe, z.B. Polyamid-, Polysulfon-, Polyetherketonharze,
oder Polyurethan.
[0021] Die Bänder 14 können beispielsweise durch Pultrusion, Extrusion oder Koextrusion
mit dem die Isolierstege 4, 5 bildenden Kunststoff kombiniert werden.
[0022] Der durch das Faserverbundskelett 11 vermittelte Fasergehalt kann beispielsweise
bis zu 70 Volumen-% der Isolierstege 4, 5 betragen.
[0023] Generell ist es bei allen beschriebenen Ausführungsformen auch möglich, die kraft-
und formschlüssige Verbindung der Enden der Isolierstege 4, 5, 64 mit den Metallprofilteilen
2, 3 durch zusätzliche Verklebung in an sich bekannter Weise zu verbessern.
1. Verbundprofil (1) für Rahmen von Fenstern, Türen, Fassadenelementen und dgl. aus zwei
Metallprofilteilen (2, 3) und wenigstens einem diese Metallprofilteile miteinander
verbindenden Isoliersteg (4, 5) aus Kunststoff, der mit seinen Enden in entsprechenden
Nuten (7) der Metallprofilteile gehalten ist, wobei der den Isoliersteg bildende Kunststoff
mit einem Faserverbundskelett (11) aus hitzebeständigen Fasern kombiniert ist, und
das Faserverbundskelett form- und/oder kraftschlüssig derart in den Nuten der Metallprofilteile
verankert ist, daß es auch bei degeneriertem Kunststoff des Isolierstegs einen Zusammenhalt
der Metallprofilteile sicherstellt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Faserverbundskelett (11) wenigstens ein Band (14) ist, welches aus hitzebeständigen
Fasern besteht und verdickte Randabschnitte (13) ausbildet, wobei die Randabschnitte
in den Nuten (7) der Metallprofilteile (2, 3) formschlüssig verankert sind.
2. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faserverbundskelett
(11) ein Gewebe, ein Geflecht, ein Gewirk oder ein Gestrick ist.
3. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hitzebeständigen Fasern
des Faserverbundskeletts Glasfasern, Kohlenstoffasern oder Fasern aus hitzebeständigem
Kunststoff, insbesondere Aramidfasern oder Naturfasern, insbesondere Asbest- oder
Hanf fasern sind.
4. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faserverbundskelett
(11) in den Kunststoff des Isolierstegs (4, 5) eingebettet ist.
5. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faserverbundskelett
(11) wenigstens zum Teil an der Außenseite des Isoliersteges (4, 5) angeordnet ist.
6. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff des Isolierstegs
(4, 5) zusätzlich zu dem Band (14) noch lose Verstärkungsfasern, insbesondere Glas-
oder Kohlenstoffasern enthält.
7. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff des Isolierstegs
(4, 5) zusätzlich zu dem Band (14) noch Flammschutzmittel enthält.
8. Verbundprofil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich-gekennzeichnet, daß als Flammschutzmittel
in den Kunststoff des Isoliersteges (4, 5) Antimontrioxid, Aluminiumhydroxid, Natriumsilikat,
chlor-, brom-, phosphorhaltige organische Verbindungen, mikrofasrige Dawsonite und/oder
Treibmittel, insbesondere Azodicarbonamid, und/oder Blähstoffe, insbesondere treibmittelhaltige
Mikrohohlkugeln aus Silikat, Polypropylen oder Polyäthylen beigemischt sind.
1. Composite section (1) for frames of windows, doors, facade elements and the like comprising
two metal section parts (2, 3) and at least one insulating web (4, 5) consisting of
plastic material and joining these metal section parts, said insulating web being
held with its ends in corresponding grooves (7) of said metal section parts, the plastic
material forming said insulating web being combined with a composite fibre skeleton
(11) consisting of heat-resistant fibres, and said composite fibre skeleton being
anchored in a positively and/or frictionally connected manner in said grooves of said
metal section parts so as to also ensure cohesion of said metal section parts when
the plastic material of said insulating web degenerates, characterized in that said
composite fibre skeleton (11) is at least one band (14) which consists of heat-resistant
fibres and forms thickened edge sections (13), said edge sections being anchored in
a positively connected manner in said grooves (7) of said metal section parts (2,
3).
2. Composite section as defined in claim 1, characterized in that said composite fibre
skeleton (11) is a woven, braided or knitted article.
3. Composite section as defined in claim 1, characterized in that said heat-resistant
fibres of said composite fibre skeleton are glass fibres, carbon fibres or fibres
consisting of heat-resistant plastic material, in particular, aramide fibres or natural
fibres, in particular, asbestos or hemp fibres.
4. Composite section as defined in claim 1, characterized in that said composite fibre
skeleton (11) is embedded in the plastic material of said insulating web (4, 5).
5. Composite section as defined in claim 1, characterized in that said composite fibre
skeleton (11) is arranged at least partly on the outside of said insulating web (4,
5).
6. Composite section as defined in claim 1, characterized in that the plastic material
of said insulating web (4, 5) contains in addition to said band (14) loose reinforcement
fibres, in particular, glass or carbon fibres.
7. Composite section as defined in claim 1, characterized in that the plastic material
of said insulating web (4, 5) contains in addition to said band (14) flameproof agents.
8. Composite section as defined in claim 7, characterized in that antimony trioxide,
aluminium hydroxide, sodium silicate, organic compounds containing chlorine, bromine,
phosphorous, microfibrous dawsonites and/or blowing agents, in particular, azodicarbonamide,
and/or swelling agents, in particular, hollow microspheres of silicate, polypropylene
or polyethylene containing blowing agent, are added as flameproof agents to the plastic
material of said insulating web (4, 5).
1. Profilé composite (1) pour châssis de fenêtres, portes, éléments de façades et analogues,
composé de deux parties métalliques (2, 3) de profilé et d'au moins un voile isolant
(4, 5) en matière plastique qui assemble ces parties métalliques du profilé et qui
est tenu par ses extrémités dans des rainures correspondantes (7) des parties métalliques
du profilé, la matière plastique formant le voile isolant étant combinée à un squelette
composite fibreux (11) fait de fibres résistantes à la chaleur et le squelette composite
fibreux étant ancré dans les rainures des parties métalliques du profilé, par correspondance
de formes et/ou par conjugaison de forces, de manière à maintenir assemblées les parties
métalliques du profilé, même si la matière plastique du voile isolant est dégénérée,
caractérisé en ce que le squelette composite fibreux (11) est au moins une bande (14)
qui est composée de fibres résistantes à la chaleur et de segments de bords renflés
(13), les segments de bords étant ancrés par correspondance de formes dans les rainures
(7) des parties métalliques (2, 3) du profilé.
2. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que le squelette composite
fibreux (11) est un tissu, un entrelacement, un tricot ou un tissu à mailles.
3. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fibres résistantes
à la chaleur du squelette composite fibreux sont des fibres de verre, des fibres de
carbone ou des fibres d'une matière plastique résistante à la chaleur, en particulier
des fibres d'aramide, ou des fibres naturelles, en particulier des fibres d'amiante
ou des fibres de chanvre.
4. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que le squelette composite
fibreux (11) est noyé dans la matière plastique du voile isolant (4, 5).
5. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que le squelette composite
fibreux (11) est en partie disposé le long du côté extérieur du voile isolant (4,
5).
6. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que la matière plastique
du voile isolant (4, 5) contient encore, en supplément de la bande (14), des fibres
de renforcement isolées, en particulier des fibres de verre ou de carbone.
7. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que la matière plastique
du voile isolant (4, 5) contient encore, en supplément de la bande (14), des agents
de protection contre la flamme.
8. Profilé composite selon la revendication 7, caractérisé en ce que du trioxyde d'antimoine,
de l'hydroxyde d'aluminium, du silicate de sodium, des composés organiques contenant
du chlore, du brome ou du phosphore, de la dawsonite microfibreuse et/ou des agents
moussants, en particulier de l'azodicarbonamide, et/ou des agents d'expansion, en
particulier des microbilles creuses de silicate, polypropylène ou polyéthylène contenant
des agents moussants, est ou sont mélangé(s) à la matière plastique du voile isolant
(4, 5) en tant qu'agents de protection contre la flamme.

