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(11) |
EP 0 774 151 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1998 Patentblatt 1998/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.07.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G10D 9/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9500/148 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9604/641 (15.02.1996 Gazette 1996/08) |
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| (54) |
KLARINETTENFASS
CLARINET BARREL
BARILLET DE CLARINETTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
01.08.1994 AT 230/94 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Eder, Günther |
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9500 Villach (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eder, Günther
9500 Villach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beer, Manfred, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Otto Beer
Dipl.-Ing. Manfred Beer
Dipl.-Ing. Reinhard Hehenberger
Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 104 377
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US-A- 5 249 499
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Klarinettenfaß, mit den Merkmalen des einleitenden Teils
des unabhängigen Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannte Praxis, die Lage des Klarinettenfasses (auch Klarinettenbirnen genannt)
gegenüber dem Oberteil der Klarinette in axialer Richtung zu verändern, um die Klarinette
zu stimmen. Hiezu wird das Klarinettenfaß gegenüber dem Oberteil der Klarinette um
etwa 1 bis 2 mm nach oben gezogen. Da das Klarinettenfaß auf dem Oberteil der Klarinette
lediglich aufgesteckt ist (ein Ansatz am Oberteil der Klarinette, der mit einer Korkdichtung
versehen ist, greift in eine Bohrung des Klarinettenfasses ein), also lediglich eine
Steckverbindung vorliegt, ist es nicht nur schwierig, beim Stimmen die genaue Relativlage
zwischen Klarinettenfaß und dem Oberteil der Klarinette einzustellen, sondern es besteht
auch die Gefahr, daß sich die Stellung des Klarinettenfasses gegenüber dem Oberteil
der Klarinette unbeabsichtigt verändert.
[0003] Ein weiterer Nachteil des Standes der Technik ist es, daß sich im Übergangsbereich
zwischen dem Ansatz am Oberteil der Klarinette, der in das Klarinettenfaß eingreift,
und der Mensur im Klarinettenfaß (die Mensur ist der Durchmesser der Innenbohrung
der Klarinette) eine Mensurerweiterung ergibt, d.h. es entsteht ein Spalt zwischen
dem Ende des Oberteiles der Klarinette und dem Klarinettenfaß. Dadurch ergeben sich
Probleme, weil die Stimmung der kurzen Töne (a1, b1) negativ beeinflußt wird.
[0004] Aus der US-5 249 499 A ist ein Klarinettenfaß bekannt, dessen wirksame Länge zum
Stimmen der Klarinette mit Hilfe ineinandergeschraubter Gewindeteile verändert werden
kann. Das Klarinettenfaß der US-5 249 499 A besteht aus einem feststehenden Teil,
der mit dem Oberteil der Klarinette verbunden wird, und einem holländerartigen Gewindeteil,
der mit Hilfe eines auf einem hülsenförmigen Ansatz aufgepreßten Ringes an einem hülsenförmigen
Ansatz des feststehenden Teils verdrehbar festgelegt ist. Weiters besitzt das Karinettenfaß
gemäß der US-5 249 499 A einen mit dem Mundstück der Klarinette zu verbindenden Teil,
der mit einem hülsenförmigen Ansatz in den hülsenförmigen Ansatz des feststehenden
Teils eingeschoben ist. Der mit dem Mundstück der Klarinette zu verbindende Teil des
Klarinettenfasses besitzt ein Außengewinde, auf das der Gewindeteil mit seinem Innengewinde
geschraubt wird. Durch Verdrehen des Geweindeteils wird je nach Drehrichtung der mit
dem Mundstück verbundene Teil des Klarinettenfasses zum feststehenden Teil hin oder
von diesem weg bewegt, also das Klarinettenfaß verkürzt oder verlängert.
[0005] Aus der FR-A-2 104 377 ist ein Klarinettenfaß mit den Merkmalen des einleitenden
Teils von Anspruch 1 bekannt. Das bekannte Klarinettenfaß weist metallische Teile
in seinem Inneren auf, so daß sich eine nachteilige Veränderung der Klangfarbe und
des Klangcharakters einer mit dem bekannten Klarinettenfaß ausgerüsteten Klarinette
ergibt. Überdies weist das bekannte Klarinettenfaß allein wegen der zwischen diesen
Teilen vorgesehenen, und diese gegeneinander verspannenden Feder einen aufwendigen
Aufbau auf.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Klarinettenfaß anzugeben, das ein einfaches
und zuverlässiges Stimmen einer Klarinette erlaubt und das einen einfachen Aufbau
aufweist, ohne ein von üblichen, nicht längenveränderbaren Klarinettenfässern abweichenden
Aussehen zu besitzen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Klarinettenfaß die Merkmale des
kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 aufweist.
[0008] Mit dem erfindungsgemäßen Klarinettenfaß kann ohne Verändern der Lage des Klarinettenfasses
gegenüber dem Oberteil der Klarinette in einfacher Weise ein Stimmen der Klarinette
herbeigeführt werden. Dadurch, daß beim Stimmen der Klarinette unter Verwendung des
erfindungsgemäßen Klarinettenfasses keine große Mensurerweiterung in der Innenbohrung
entsteht, ergeben sich auch bei kurzen Tönen keine Intonationsprobleme.
[0009] Bei der Erfindung kann die für das Stimmen der Klarinette erforderliche Änderung
der Länge des Klarinettenfasses, durch welche der Abstand zwischen dem Mundstück und
dem Oberteil der Klarinette verändert wird, besonders einfach herbeigeführt werden,
wobei eine räumlich günstige Anordnung und einfache Konstruktion des erfindungsgemäßen
Klarinettenfasses gewährleistet ist. Da beim erfindungsgemäßen Klarinettenfaß der
innere Teil des Klarinettenfasses mit dem äußeren Teil des Klarinettenfasses durch
eine Gewindeverbindung verbunden ist, kann die Länge des Klarinettenfasses durch einfaches
Verdrehen des äußeren Teils gegenüber dem inneren Teil des Klarinettenfasses eingestellt
werden. Bei der Erfindung besteht auch keine Gefahr, daß die Einstellung der Länge
des Klarinettenfasses unbeabsichtigt verändert wird.
[0010] Bei der Ausführung des Klarinettenfasses gemäß der Erfindung ergibt sich eine arbeitstechnische
Vereinfachung, da die Gewindeteile nicht unmittelbar an dem äußeren bzw. am innern
Teil des Klarinettenstückes herausgearbeitet werden müssen, weil bei der Erfindung
am inneren Teil des Klarinettenfasses ein Ring befestigt ist, der den hülsenförmigen
Ansatz bildet, der das Außengewinde trägt, und daß im äußeren Teil des Klarinettenfasses
ein ringförmiger Teil befestigt ist, der das Innengewinde aufweist.
[0011] Weil beim erfindungsgemäßen Klarinettenfaß die Ringschulter, die an der Innenseite
des äußeren Teils angeordnet ist, über den das Innengewinde aufweisenden, ringförmigen
Teil radial nach innen vorsteht, ergibt sich insbesondere im Bereich der Innen- und
Außengewinde ein praktisch stufenfreier Übergang zwischen innerem Teil und äußerem
Teil des Klarinettenfasses.
[0012] Das Abdichten der beiden ineinandergesteckten Teile des Klarinettenfasses kann vorteilhaft
dadurch erfolgen, daß in der Außenfläche des inneren Teils des Klarinettenfasses eine
ringförmige Nut angeordnet ist, in der eine Ringdichtung angeordnet ist, die an der
Innenfläche des äußeren Teils des Klarinettenfasses anliegt.
[0013] Dabei bewährt sich eine Ausführungsform, bei welcher vorgesehen ist, daß die Gewinde
aufweisenden Teile aus Kunststoff bestehen, wogegen der innere Teil und der äußere
Teil des Klarinettenfasses aus Holz bestehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil,
daß ein entsprechend feines Gewinde vorgesehen werden kann, das ein genaues Einstellen
der Länge des Klarinettenfasses ermöglicht, ohne die Nachteile des Werkstoffes Holz
für den Gewindeteil in Kauf zu nehmen, und daß anderseits die Vorteile des Werkstoffes
Holz für das Klarinettenfaß selbst beibehalten werden.
[0014] Bevorzugt ist es im Rahmen der Erfindung, wenn der Innendurchmesser der Bohrung des
inneren Teils und des äußeren Teils des Klarinettenfasses, des das Außengewinde aufweisenden
Ringes und der Ringschulter gleich groß sind und der Mensur der Klarinette entsprechen.
[0015] In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der innere Teil des Klarinettenfasses
an seinem mit dem Mundstück zu verbindenden Ende außen einen Metallring trägt. Zusätzlich
kann vorgesehen sein, daß das mit dem Oberteil der Klarinette zu verbindende Ende
des äußeren Teils des Klarinettenfasses außen einen Metallring trägt. Diese Metallringe,
die beispielsweise mit einer Riffelung (Rändelung) versehen werden können, erleichtern
das Verstellen der beiden Teile des Klarinettenfasses gegeneinander, wenn die Länge
des Klarinettenfasses auf den gewünschten Wert eingestellt wird.
[0016] Schließlich ist im Rahmen der Erfindung bevorzugt, daß an beiden Enden des Klarinettenfasses
gegenüber der Mensur durchmesservergrößerte Abschnitte zur Aufnahme von Ansätzen des
Mundstückes und des Oberteils der Klarinette vorgesehen sind.
[0017] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
eines Klarinettenfasses der Erfindung, in welcher auf die angeschlossene Zeichnung
Bezug genommen wird. Es zeigt Fig. 1 im Schnitt ein Klarinettenfaß, Fig. 2 den inneren
Teil und Fig. 3 den äußeren Teil jeweils im Schnitt.
[0018] Ein Klarinettenfaß 1 besteht aus einem inneren Teil 2 und einem äußeren Teil 3. Sowohl
der innere Teil 2 als auch der äußeren Teil 3 sind bevorzugt aus Holz gefertigt, wie
dies im Klarinettenbau üblich ist.
[0019] Der innere Teil 2 ist ein rotationssymetrischer Bauteil mit im wesentlichen zylindrischer
Außenform. In der zylindrischen Außenfläche 4 des inneren Teils 2 ist eine Nut 5 eingearbeitet,
in der ein (in Fig. 2 nicht gezeigter) Ring als Dichtung 21 eingesetzt werden kann.
[0020] Die Innenbohrung des inneren Teils 2 weist einen durchmesservergrößerten Abschnitt
6 auf, in den ein Ansatz am Mundstück der Klarinette eingesetzt wird. Der Durchmesser
des daran anschließenden Abschnittes 7 der Bohrung im inneren Teil 2 entspricht der
"Mensur" der Klarinette mit dem Durchmesser M.
[0021] Am dem Abschnitt 6 gegenüberliegenden Ende des inneren Teils 2 ist ein aus Kunststoff
gefertigter Ring 8 eingesetzt, der an seiner Außenseite ein Außengewinde 9 trägt.
Der Innendurchmesser des Ringes 8 ist so gewählt, daß er der Mensur (Durchmesser M)
im Abschnitt 7 des inneren Teils 2 entspricht.
[0022] Der in Fig. 3 gezeigte, äußere Teil 3 ist ein ebenfalls rotationssymetrischer Bauteil,
der eine beispielsweise bauchige oder geschweifte Außenfläche 10 aufweist, und ebenfalls
bevorzugt aus Holz besteht.
[0023] Im äußeren Teil 3 ist eine mehrfach gestufte Bohrung vorgesehen, deren Abschnitt
11 zur Aufnahme des mit der Ringnut 5 und der darin eingesetzten Ringdichtung 21 versehenen
Abschnittes (mit der Außenwand 4) des inneren Teils 2 bestimmt ist. Die Innenfläche
12 des äußeren Teils 3 im Abschnitt 11 seiner Innenbohrung ist zylinderförmig.
[0024] Im Abschnitt 13 des äußeren Teils 3 ist ein ringförmiger Teil 14 mit Innengewinde
15 eingesetzt, in welches der mit dem Au-ßengewinde 9 versehene Ring 8 des inneren
Teils 2 eingeschraubt werden kann. Das Außengewinde 9 und das Innengewinde 15 sind
also zueinander passende Gewinde.
[0025] Im Anschluß an den Abschnitt 13 ist im äußeren Teil 3 eine gegenüber dem ringförmigen
Teil 14 vorspringende Ringschulter 16 vorgesehen, deren Innendurchmesser M der Mensur
der Klarinette entspricht. In der völlig zusammengeschraubten Stellung des Klarinettenfasses
1 liegt die vordere Stirnfläche 17 der Hülse 8 an der ihr zugekehrten Endfläche 18
der Ringschulter 16 an.
[0026] Der äußere Teil 3 des erfindungsgemäßen Klarinettenfasses 1 besitzt einen durchmessererweiterten
Abschnitt 20 zur Aufnahme eines Ansatzes am Oberteil der Klarinette.
[0027] Sowohl der innere Teil 2 als auch der äußere Teil 3 können mit Metallringen 21 bzw.
22 bestückt sein, was nicht nur eine bessere Stabilität in den Endbereichen des Klarinettenfasses
1 gewährleistet sondern, wenn die Ringe 21, 22 reibungserhöhend ausgebildet (beispielsweise
gerändelt oder geriffelt) sind, auch das Verändern der Länge des Klarinettenfasses
1 durch Verdrehen der Teile 2 und 3 gegeneinander erleichtert.
[0028] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt
werden:
[0029] Ein Klarinettenfaß besteht aus zwei ineinandergeschraubten Teilen 2 und 3, wobei
der innere Teil 2 einen Ring 8 mit Außengewinde 9 trägt, das in einen ein Innengewinde
15 aufweisenden ringförmigen Teil 14 des äußeren Teils 3 eingeschraubt ist. Der innere
Teil 2 weist einen zylinderförmigen Abschnitt 4 auf, in dem eine Ringdichtung 21 vorgesehen
ist, die dichtend am Abschnitt 11 des äußeren Teils 3 anliegt. Die Mensur M ist im
Bereich der Innenbohrung in den Abschnitten 7, im Bereich der Ringes 8 und im Bereich
einer im Anschluß an den ringförmigen Teil 14 vorgesehene Schulter 16 gleich groß
und ungestuft ausgebildet. Durch Verdrehen der Teile 2 und 3 gegeneinander kann die
wirksame Länge des Klarinettenfasses 1 verändert und eine Klarinette gestimmt werden.
1. Klarinettenfaß (1), das zwischen dem Mundstück und dem Oberteil einer Klarinette angeordnet
ist, wobei das Klarinettenfaß (1) aus zwei gegeneinander abgedichteten Teilen (2,
3) besteht, wobei der innere Teil (2) des Klarinettenfasses (1) ein Außengewinde (9)
trägt, wobei im äußeren Teil (3) des Klarinettenfasses (1) ein ringförmiger Teil (14)
befestigt ist, der ein Innengewinde (15) aufweist, und wobei der innere Teil (2) mit
seinem Außengewinde (9) in das Innengewinde (15) am ringförmigen Teil (14) eingeschraubt
ist, so daß die wirksame Länge des Klarinettenfasses (1) durch Verdrehen der ineinandergeschraubten
Teile (2, 3) des Klarinettenfasses (1) veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der zylindrischen Außenfläche (4) des inneren Teils (2) und der zylindrischen
Innenfläche (12) des äußeren Teils (3) des Klarinettenfasses (1) eine Ringdichtung
(21) angeordnet ist, daß der innere Teil (2) des Klarinettenfasses (1) einen vom inneren
Teil (2) abstehenden, hülsenförmigen Ansatz aufweist, an dem das Außengewinde (9)
des inneren Teils (2) vorgesehen ist, daß der im äußeren Teil (3) des Klarinettenfasses
(1) befestigte, das Innengewinde (15) aufweisende, ringförmige Teil (14) im Bereich
einer Ringschulter (16), die an der Innenseite des äußeren Teils (3) angeordnet ist,
vorgesehen ist, und daß die Ringschulter (16) über den das Innengewinde (15) aufweisenden,
ringförmigen Teil (14) radial nach innen vorsteht.
2. Klarinettenfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Außenfläche (4)
des inneren Teils (2) des Klarinettenfasses (1) eine ringförmige Nut (5) angeordnet
ist, in der eine Ringdichtung (21) angeordnet ist, die an der Innenfläche (12) des
äußeren Teils (3) des Klarinettenfasses (1) anliegt.
3. Klarinettenfaß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am inneren Teil
(2) des Klarinettenfasses (1) ein Ring (8) befestigt ist, der den hülsenförmigen Ansatz
aufweist, an dem das Außengewinde (9) des inneren Teils (2) vorgesehen ist.
4. Klarinettenfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde
(9, 15) aufweisenden Teile (8, 14) aus Kunststoff bestehen, wogegen der innere Teil
(2) und der äußere Teil (3) des Klarinettenfasses (1) aus Holz bestehen.
5. Klarinettenfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser
der Bohrung des inneren Teils (2) und des äußeren Teils (3) des Klarinettenfasses
(1), des das Außengewinde (9) aufweisenden Ringes (8) und der Ringschulter (16) gleich
groß sind und der Mensur (M) der Klarinette entsprechen.
6. Klarinettenfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der innere
Teil (2) des Klarinettenfasses (1) an seinem mit dem Mundstück zu verbindenden Ende
und/oder das mit dem Oberteil der Klarinette zu verbindende Ende des äußeren Teils
(3) außen einen Metallring (21, 22) trägt.
7. Klarinettenfaß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallringe (21, 22)
außen gerändelt sind.
8. Klarinettenfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden
Enden des Klarinettenfasses (1) gegenüber der Mensur (M) durchmesservergrößerte Abschnitte
(6, 20) zur Aufnahme von Ansätzen des Mundstückes und des Oberteils der Klarinette
vorgesehen sind.
1. Clarinet barrel (1), which is arranged between a mouthpiece and an upper part of clarinet,
wherein the clarinet barrel (1) consists of two parts (2, 3) that are sealed with
respect to one another, wherein an inner part (2) of the clarinet barrel (1) has an
external threading (9), wherein in the outer part (3) of the clarinet barrel (1) is
attached a ring-shaped part (14) which has an internal threading (15), and wherein
the inner part (2) is screwed with the external threading (9) into the internal threading
(15) on said ringshaped part (14), so that the effective length of the clarinet barrel
(1) can be adjusted by turning inter-screwed parts (2, 3) of the clarinet barrel (1),
characterized in that between the cylindrical outer surface (4) of the inner part
(2) and the cylindrical inner surface (12) of the outer part (3) of the clarinet barrel
(1) is a circumferential joint (21), that the inner part (2) of the clarinet barrel
(1) has a bushing-like extension projecting from the inner part (2) and at which the
external threading (9) of the inner part (2) is provided, that the ring-shaped part
(14), which is secured in the outer part (3) of the clarinet barrel (1) and has the
internal threading (15), is provided in the area of a ring-shaped shoulder (16), which
is arranged on the inside of said outer part (3), and that the ring-shaped soulder
(16) projects radially inwardly over said ring-shaped part (14) that has said internal
threading (15).
2. Clarinet barrel according to claim 1, characterized in that in the outer surface (4)
of the inner part (2) of said clarinet barrel (1) is arranged a ring-shaped groove
(5), in which a circumferential joint (21) is arranged which is adjacent to said inner
surface (12) of said outer part (3) of said clarinet barrel (1).
3. Clarinet barrel according to claim 1 or 2, characterized in that to the inner part
(2) of said clarinet barrel (1) a ring (8) is attached which has the bushing-like
extension on which the external threading (9) of the inner part (2) is located.
4. Clarinet barrel according to one of claims 1 to 3, characterized in that the parts
(8, 14) that have the threadings (9, 15) are made of plastics, whereas the inner part
(2) and the outer part (3) of the clarinet barrel (1) are made of wood.
5. Clarinet barrel according to one of claims 1 to 4, characterized in that the inside
diameter of a bore of the inner part (2) and that of the outer part (3) of the clarinet
barrel (1), that of the ring (8) which has said external threading (9) and that of
said ring-shaped shoulder (16) are of equal size and correspond to the scale (M) of
the clarinet.
6. Clarinet barrel according to one of claims 1 to 5, characterized in that the inner
part (2) of the clarinet barrel (1) at its end that is to be connected to a mouthpiece
and/or the outer part (3) at its end that is to be connected to the upper part of
the clarinet, carries a metal ring (21, 22) on its outside.
7. Clarinet barrel according to claim 6, characterized in that the metal rings (21, 22)
are knurled on their outside.
8. Clarinet barrel according to one of claim 1 to 7, characterized in that at both ends
of the clarinet barrel (1) opposite the scale (M) there are provided enlarged-diameter
sections (6, 20) to accommodate projections of the mouthpiece and the upper part of
the clarinet.
1. Baril de clarinette (1) placé entre le bec et le corps supérieur d'une clarinette,
le baril de clarinette (1) étant formé de deux éléments (2, 3) assemblés avec étanchéité,
l'élément intérieur (2) du baril de clarinette (1) portant un filetage extérieur (9),
une pièce annulaire (14) pourvue d'un filetage intérieur (15) étant fixée dans l'élément
extérieur (3) du baril de clarinette (1), l'élément intérieur étant vissé au moyen
de son filetage extérieur (9) dans le filetage intérieur (15) de la pièce annulaire
(14) de telle sorte que la longueur active du baril de clarinette (1) puisse être
modifiée par rotation des éléments (2, 3) du baril de clarinette (1) vissés l'un dans
l'autre, caractérisé par le fait qu'un joint annulaire (21) est disposé entre la surface
extérieure (4) cylindrique de l'élément intérieur (2) et la surface intérieure (12)
cylindrique de l'élément extérieur (3) du baril de clarinette (1), par le fait que
l'élément intérieur (2) du baril de clarinette (1) présente un embout en forme de
manchon, en saillie par rapport à l'élément intérieur (2), sur lequel le filetage
extérieur (9) de la l'élément intérieur (2) est aménagé, par le fait que la pièce
annulaire (14) pourvue du filetage intérieur (15) fixée dans l'élément extérieur (3)
du baril de clarinette (1) est prévue dans la région d'un épaulement annulaire (16)
aménagé sur la face intérieure de l'élément extérieur (3) et par le fait que l'épaulement
annulaire (16) dépasse radialement vers l'intérieur par rapport à la pièce annulaire
(14) pourvue du filetage intérieur (15).
2. Baril de clarinette selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une gorge
annulaire (5) est aménagée dans la surface extérieure (4) de l'élément intérieur (2)
du baril de clarinette (1), gorge dans laquelle est placé un joint annulaire (21)
qui est en contact avec la surface intérieure (12) de l'élément extérieur (3) du baril
de clarinette (1).
3. Baril de clarinette selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'une
bague (8) qui porte l'embout en formé de manchon sur lequel est aménagé le filetage
extérieur (9) de l'élément intérieur (2) est fixée à l'élément intérieur (2) du baril
de clarinette (1)
4. Baril de clarinette selon une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que
les pièces (8, 14) portant les filetages (9, 15) sont en matière plastique, tandis
que l'élément intérieur (2) et l'élément extérieur (3) du baril de clarinette (1)
sont en bois.
5. Baril de clarinette selon une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que
les diamètres intérieurs de l'alésage de l'élément intérieur (2) et de l'élément extérieur
(3) du baril de clarinette (1), de la bague (8) pourvue du filetage extérieur (9)
et de l'épaulement annulaire (16) sont identiques et correspondent à la perce (M)
de la clarinette.
6. Baril de clarinette selon une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que
l'élément intérieur (2) du baril de clarinette (1), à son extrémité à raccorder au
bec et/ou l'extrémité de l'élément extérieur (3) à raccorder au corps supérieur de
clarinette porte extérieurement une bague métallique (21, 22).
7. Baril de clarinette selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les bagues
métalliques (21, 22) sont moletées extérieurement.
8. Baril de clarinette selon une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que
des tronçons (6, 20) de diamètre augmenté par rapport à la pcrce (M) destinés à recevoir
des embouts du bec et du corps supérieur de la clarinette sont prévus aux deux extrémités
du baril de clarinette (1).