[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschalteinrichtung, insbesondere einen Schaltkasten,
für beispielsweise zwischen zumindest zwei Betriebszuständen schaltbaren elektrischen
Anlagen, wie Elektromaschinen oder dergleichen, mit einem Gehäuse und einem mit dem
Gehäuse verbindbaren, vorzugsweise verschraubbaren Deckel und einem in dem Gehäuse
angeordneten und von dem Deckel abgedeckten Drehschalter, an welchem ausgangsseitig
die Energieleitungen zwischen einer Energiequelle und der elektrischen Anlage angeschlossen
sind.
[0002] Derartige Sicherheitsschalteinrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Sie dienen in der Regel zur Steuerung von Elektromaschinen, beispielsweise Drehstrommotoren
oder dergleichen, die dem Antrieb beispielsweise von Metallbearbeitungsmaschinen,
wie Drehbänken, Schleifmaschinen oder dergleichen, dienen. Derartige Sicherheitsschalteinrichtungen
können aber auch für andere elektrische Verbraucher eingesetzt werden. In derartigen
Sicherheitsschalteinrichtungen sind Drehschalter angeordnet, die zumindest zwischen
zwei Positionen, nämlich der Einschalt- und der Ausschaltposition hin- und herbewegbar
sind. Es sind aber auch solche Drehschalter bekannt, die zwischen mehreren Positionen
hin- und herschaltbar sind. Beispielsweise werden diese Drehschalter zur Regelung
von mehreren unterschiedlichen Drehzahlen eines Drehstrommotors verwendet.
[0003] Bei den voranstehend beschriebenen Sicherheitsschalteinrichtungen besteht die Forderung,
daß der Deckel bei sich in Einschaltstellung befindlichem Drehschalter nicht von dem
Gehäuse demontieren läßt, so daß beispielsweise Beschädigungen der an der Sicherheitsschalteinrichtung
angeschlossenen elektrischen Anlage durch Kurzschluß oder dergleichen verursacht werden.
Darüber hinaus dient diese Sicherungsmaßnahme dem Schutz der mit der Wartung derartiger
Sicherheitsschalteinrichtungen beauftragten Menschen.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Sicherheitsschalteinrichtung derart weiterzuentwickeln,
daß ein unbefugtes und einfaches Öffnen oder Demontieren des Deckels von dem Gehäuse
nicht möglich ist.
[0005] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt durch eine Sicherheitsschalteinrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0006] Bei einer gattungsgemäßen Sicherheitsschalteinrichtung ist somit vorgesehen, daß
der Drehschalter über eine, eine Öffnung im Deckel durchgreifende Drehachse mit einer
außerhalb des Deckels angeordneten Handhabe, vorzugsweise einem Drehgriff verbunden
ist, die Drehachse einen im wesentlichen rechtwinklig zu ihrer Längsachse verlaufenden
Arretierstift aufweist und die im Deckel angeordnete Öffnung derart ausgebildet ist,
daß die Drehachse mit dem Arretierstift in keiner Einschaltstellung aus dem Drehschalter
bzw. dem Gehäuse herausziehbar ist. Demzufolge sichert die Handhabe, beispielsweise
der Drehgriff, den Deckel an dem Gehäuse, selbst dann, wenn die zwischen dem Deckel
und dem Gehäuse angeordneten Verbindungselemente, beispielsweise Schrauben, entfernt
worden sind, da der Durchmesser der Handhabe, nämlich des Drehgriffs, größer ist als
die Öffnung in dem Deckel. Um den Deckel von dem Gehäuse abzuheben ist es notwendig,
die Handhabe zuvor zu demontieren. Hierzu ist bei der Sicherheitsschalteinrichtung
vorgesehen, daß die Handhabe zusammen mit der Drehachse aus dem Drehschalter herausgezogen
wird. Um ein Herausziehen der Drehachse nur im ausgeschalteten Zustand der Sicherheitsschalteinrichtung
zu ermöglichen ist vorgesehen, daß die in dem Deckel angeordnete Öffnung derart ausgebildet
ist, daß der an der Drehachse angeordnete Arretierstift nur dann durch die Öffnung
geführt werden kann, wenn der Drehschalter zuvor mit der Drehachse in seine 0-Stellung
geschaltet ist, so daß Stromflüsse in diesem Zustand unterbunden sind.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsschalteinrichtung
ist vorgesehen, daß die Drehachse mit ihrem den Arretierstift aufweisenden Bereich
in eine im Drehschalter angeordnete Öffnung eingreift, die im wesentlichen mit der
im Deckel angeordneten Öffnung übereinstimmt, wobei der Arretierstift derart in dem
Drehschalter angeordnet ist, daß ein Herausziehen der Drehachse in jeder Schaltstellung,
insbesondere jeder Einschaltstellung verhindert ist. Bei dieser Ausgestaltung ist
somit vorgesehen, daß die Drehachse nicht nur durch die im Deckel angeordnere Öffnung,
sondern auch die im Drehschalter angeordnete Öffnung an einem Herausziehen in der
Schaltstellung gehindert ist. Hierzu greift die Drehachse in die Öffnung im Drehschalter
ein, wobei der Arretierstift bei eingesteckter Drehachse innerhalb des Drehschalters
angeordnet ist und vorzugsweise eine Frontabdeckung des Drehschalters hintergreift,
so daß die Drehachse mit dem Arretierstift nur dann aus dem Drehschalter herausgezogen
werden kann, wenn die Drehachse eine Stellung einnimmt, in welcher der Arretierstift
deckungsgleich zu der Öffnung in dem Drehschalter angeordnet ist.
[0008] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der Drehgriff mit der
Drehachse verbunden, vorzugsweise verschraubt ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß
der Drehgriff bei seiner Demontage von der Drehachse abrutscht bzw. mit der Drehachse
fest verbunden ist.
[0009] Es ist ferner bei der erfindungsgemäßen Sicherheitsschalteinrichtung vorgesehen,
daß die Drehachse formschlüssig mit einem Befestigungselement, vorzugsweise einer
Abdeckplatte, verbunden ist, welche insbesondere am Deckel befestigbar, vorzugsweise
verschraubbar ist. Bei dieser Ausgestaltung kann somit die Drehachse nur dann aus
der Sicherheitsschalteinrichtung demontiert werden, wenn zuvor das Befestigungselement,
beispielsweise die Abdeckplatte vom Gehäusedeckel gelöst wird. Hierzu sind Schrauben
vorgesehen, mit welchen das Befestigungselement mit dem Deckel verbunden ist. Diese
Schrauben können beispielsweise abgedeckt und somit nicht ohne weiteres zugänglich
sein. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Drehachse
einen Kragen hat, der in einer korrespondierenden Ausnehmung in der Abdeckplatte angeordnet
ist. Somit wirkt der Kragen mit der Ausnehmung derart formschlüssig zusammen, daß
die Drehachse und die Abdeckplatte nur gemeinsam demontiert werden können, wenn eine
Beschädigung dieser Bauteile vermieden werden soll. Bei der Demontage der Sicherheitsschalteinrichtung
kann somit die Drehachse erst dann demontiert werden, wenn zuvor die Abdeckplatte
bzw. das Befestigungselement vom Gehäusedeckel gelöst worden ist.
[0010] Die Öffnung im Deckel bzw. im Drehschalter der Sicherheitsschalteinrichtung ist nach
einer ersten Ausführungsform der Erfindung schlüssellochförmig ausgebildet, wobei
sich der Arretierstift in Richtung der Flächennormalen der Oberfläche der Drehachse
erstreckt. Bei dieser Ausführungsform kann die Drehachse dann aus dem Drehschalter
herausgezogen werden, wenn der sich einseitig zur Drehachse erstreckende Arretierstift
deckungsgleich mit den schlüssellochförmigen Öffnungen im Drehschalter und im Deckel
angeordnet ist, d. h., daß die schlüssellochförmigen Öffnungen aus einer kreisförmigen
Bohrung und einer sich daran anschließenden länglichen Ausnehmung bestehen, hinter
welcher der Arretierstift zur Deckung gebracht wird, bevor die Drehachse aus dem Drehschalter
bzw. dem Deckel herausziehbar ist.
[0011] Eine alternative Ausgestaltung sieht vor, daß die Öffnungen kreisförmig ausgebildet
sind und zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Längsschlitze aufweisen und daß
der Arretierstift sich durch die Drehachse erstreckt. Demzufolge hat diese zweite
Ausführungsform eine Drehachse, die beidseitig jeweils eine Hälfte des Arretierstifts
aufweist.
[0012] Eine weitere Sicherung gegen unbefugtes Demontieren des Deckels wird dadurch erzielt,
daß der Deckel mit dem Gehäuse verschraubt ist und daß die Schraube mit einer winkelförmigen
Abdeckung abgedeckt ist, welche nach der Demontage zumindest des Drehgriffs und des
Befestigungselementes demontierbar ist. Demzufolge kann der Deckel bei dieser Ausführungsform
erst dann von dem Gehäuse entfernt werden, wenn zuvor der Drehgriff und das Befestigungselement
mit der Drehachse aus dem Drehschalter herausgezogen worden ist und anschließend die
Abdeckung demontiert wurde, welche die Schraube überdeckt, die den Deckel mit dem
Gehäuse verbindet.
[0013] Es ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die plattenförmige
Abdeckung zwischen dem Drehgriff und dem Deckel angeordnet ist und vorzugsweise mit
dem Deckel verschraubbar ist, wobei die plattenförmige Abdeckung die winkelförmige
Abdeckung der das Gehäuse mit dem Deckel verbindenden Schraube abdeckt.
[0014] Um eine glatte Oberfläche des Deckels zu erzielen und um eine gewaltsame Demontage
des Deckels von dem Gehäuse durch Zerstören der Abdeckungen zu verhindern, ist nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die den Deckel mit dem Gehäuse
verbindende Schraube überdeckende winkelförmige Abdeckung in einer korrespondierenden
Ausnehmung des Deckels angeordnet ist, die vorzugsweise formgleich mit den Abdeckung
ist. Ferner ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die den
Deckel mit dem Gehäuse verbindende Schraube überdeckende Abdeckung an ihrem einen
Ende eine hinterschnittene Nut hat, welche bei eingesetzter Abdeckung einen korrespondierenden
Vorsprung im Deckel umgreift, wobei der Vorsprung durch den Drehgriff und die plattenförmige
Abdeckung abgedeckt ist. Bei dieser Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsschalteinrichtung
ist demzufolge vorgesehen, daß die winkelförmige Abdeckung in einer Ausnehmung des
Deckels eingelegt ist, so daß einerseits eine glatte Oberfläche des Deckels erzielt
wird und andererseits die winkelförmige Abdeckung nicht aus der Ausnehmung herausgeschoben
werden kann, ohne daß zuvor der Drehgriff und die plattenförmige Abdeckung demontiert
werden. Darüber hinaus sind die Abdeckungen an dem Deckel durch die Kombination aus
einer hinterschnittenen Nut in der winkelförmigen Abdeckung und dem Vorsprung im Deckel
gegen unbefugtes Herausziehen gesichert.
[0015] Eine weitere Sicherung gegen das unbefugte Öffnen oder Demontieren des Deckels von
dem Gehäuse ist dadurch vorgesehen, daß die den Drehgriff mit der Drehachse verschraubende
Schraube von einem Verschiebeelement abgedeckt ist, welches in eine Führung im Drehgriff
einschiebbar ist. Durch dieses Schiebeelement wird vermieden, daß der Drehgriff in
verriegelter 0-Stellung von der Drehachse gelöst und anschließend abgezogen wird.
Das Demontieren des Drehgriffs kann somit nur zusammen mit der Drehachse und dem Befestigungselement
erfolgen, so daß eine Demontage von Drehgriff und Drehachse nur in einer bestimmten
Stellung der Drehachse möglich ist, wie es bereits eingangs beschrieben worden ist.
[0016] Eine Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht vor, daß das Schiebeelement im Querschnitt
im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkel sowie einen die Schenkel
miteinander verbindenden Steg aufweist, wobei ein Schenkel die Schraube abdeckt und
im Bereich des zweiten Schenkels vorzugsweise eine Schieberrückdrückfeder oder dergleichen
angeordnet ist, mit der das Schiebeelement zur Demontage aus dem Drehgriff zurückschiebbar
ist. Der zweite Schenkel wirkt darüber hinaus mit einem Vorsprung im Befestigungselement
zusammen, so daß der Drehgriff bei eingeschobenem Schiebeelement in der O-Stellung
verriegelt und somit nicht drehbar ist. Das federbelastete Schiebeelement wird im
eingeschobenen Zustand in den Drehschalter beispielsweise durch ein Vorhängeschloß
oder eine andere Verriegelungseinrichtung gehalten, so daß in diesem Zustand der zweite
Schenkel ein Drehen des Drehgriffes verhindert. Wird das Vorhängeschloss oder die
andere Verriegelungseinrichtung entfernt, schiebt die Schieberrückdrückfeder das Schiebeelement
aus dem Drehgriff raus, so daß der zweite Schenkel nicht mehr mit dem Vorsprung im
Befestigungselement zusammenwirkt. Hierdurch kann nunmehr der Drehgriff in die bestimmungsgemäßen
Einschaltstellungen gedreht werden. Ein Entfernen des Schiebeelementes aus dem Drehgriff
wird dadurch verhindert, daß das Schiebeelement in dem Drehgriff eingerastet ist,
so daß das Schiebeelement formschlüssig mit dem Drehgriff derart verbunden ist, daß
ein vollständiges Herausziehen des Schiebeelementes aus dem Drehgriff erschwert bzw.
unmöglich gemacht wird, ohne Zerstörungen am Drehgriff oder am Schiebeelement zu verursachen.
Somit erfüllt das Schiebeelement drei Funktionen, nämlich einerseits die Abdeckung
der den Drehgriff auf der Drehachse sichernden Schraube, andererseits die Befestigung
der Schieberrückdrückfeder, mit welcher das Schiebeelement aus dem Drehgriff in eine
Stellung schiebbar ist, die das Herausnehmen des Schiebeelementes aus dem Drehgriff
in der 0-Stellung erlaubt und schließlich das Sperren des Drehgriffs in der 0-Stellung,
die beispielsweise bei Wartungsarbeiten an der mit dem Drehschalter elektrisch verbundenen
Maschinen eingeschaltet wird.
[0017] Es ist ferner bei dieser Ausführungsform vorgesehen, daß die Führung für das Schiebeelement
im wesentlichen parallel zur Längsachse der Drehachse verläuft. Demzufolge wird das
Schiebeelement in Richtung der Längsachse der Drehachse in den Drehgriff eingeschoben,
so daß die Schieberrückdrückfeder beim Einschieben des Schiebeelementes gespannt wird
und gleichzeitig ein Schenkel des Schiebeelementes die Schraube abdeckt, welche nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung vorzugsweise unter einem Winkel < 90° zur Drehachse
angeordnet ist.
[0018] Schließlich ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Drehachse
zumindest in einem Teilbereich als Mehrkant, vorzugsweise als Vierkant, ausgebildet
ist.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Sicherheitsschalteinrichtung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform einer Sicherheitsschalteinrichtung in perspektivisch
dargestellter Explosionsdarstellung;
Figur 2 ein Gehäuse und einen Deckel der Sicherheitsschalteinrichtung gemäß Figur
1 in perspektivischer Darstellung;
Figur 3 eine Detailansicht des Deckels gemäß Figur 2;
Figur 4 die Sicherheitsschalteinrichtung gemäß den Figuren 1 bis 3 in nahezu vollständig
montiertem Zustand in einer perspektivischen Explosionsdarstellung;
Figur 5 einen Drehgriff der Sicherheitsschalteinrichtung gemäß den Figuren 1 bis 4
mit eingesetztem Schiebeelement in geschnitten dargestellter Seitenansicht
Figur 6 den Drehgriff mit eingeschobenem Schiebeelement in geschnitten dargestellter
Seitenansicht;
Figur 7 eine zweite Ausführungsform einer Sicherheitsschalteinrichtung in perspektivisch
dargestellter Explosionsdarstellung;
Figur 8 die Sicherheitsschalteinrichtung gemäß Figur 7 in annähernd vollständig montiertem
Zustand in perspektivischer Darstellung;
Figur 9 eine Detaillansicht der Sicherheitsschalteinrichtung gemäß Figur 8;
Figur 10 die Sicherheitsschalteinrichtung gemäß den Figuren 7 bis 9 mit einem eingesetzten
Schiebeelement in geschnitten dargestellter Seitenansicht und
Figur 11 die Sicherheitsschalteinrichtung gemäß Figur 10 mit eingeschobenem Schiebeelement
in geschnitten dargestellter Seitenansicht.
[0020] Eine in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Sicherheitsschalteinrichtung 1 besteht aus
einem topfförmigen Gehäuse 2 rechteckigen Querschnitts und einem ebenfalls topfförmigen
Deckel 3, der mit dem Gehäuse 2 über Schrauben 4 verbindbar ist. In dem Gehäuse 2
ist ein Drehschalter 5 angeordnet, der mit dem Gehäuse 2 verschraubt ist. Es besteht
aber auch die Möglichkeit, daß der Drehschalter 5 in entsprechende Aufnahmen des Gehäuses
2 eingerastet ist.
[0021] Der Deckel 3 weist in seiner Oberfläche 6 eine Öffnung 7 auf, durch die eine Drehachse
8 gesteckt ist, welche den Drehschalter 5 mit einem Drehgriff 9 verbindet, mit welchem
der Drehschalter 5 zwischen seinen unterschiedlichen Stellungen hin- und hergeschaltet
wird.
[0022] Die Öffnung 7 ist mit einer Abdichtung 10 abgedeckt, so daß ein Eindringen von Verunreinigungen
und Feuchtigkeit vermindert bzw. vermieden wird.
[0023] Die Drehachse 8 besteht aus einem im Querschnitt runden Abschnitt und sich an diesen
Abschnitt beidseitig anschließenden Abschnitten mit quadratischem Querschnitt.
[0024] Zwischen dem Drehgriff 9 und der Oberfläche 6 des Deckels 3 ist eine Abdeckplatte
11 angeordnet, die eine Kulissenführung 12 für den Drehgriff 9 aufweist. Die Kulissenführung
weist eine Aufnahmeöffnung auf, deren Aufgabe und Wirkung nachfolgend noch beschrieben
wird. Die Abdeckplatte 11 ist mit vier Schrauben 13 an dem Deckel 3 verschraubt, wobei
die Abdeckplatte 11 eine sich an einem Ende erweiternde Ausnehmung 14 zumindest im
Bereich der Erweiterung abdeckt. In diesem Bereich der Erweiterung weist die Ausnehmung
14 einen im Querschnitt trapezförmigen Vorsprung 15 auf, der mit einer hinterschnittenen
Nut 16 in einer Abdeckung 17 korrespondiert, welche im wesentlichen Lförmig ausgebildet
ist und an ihrem der Nut 16 abgewandten Schenkel 18 eine Abdeckplatte 19 aufweist.
[0025] Die Abdeckung 17 ist in die Ausnehmung 14 bündig einlegbar, wobei die Abdeckplatte
19 die Schraube 4 überdeckt. Hierzu weist der Deckel 3 in seiner Seitenwandung 20
eine Vertiefung 21 auf, deren Grundfläche mit der Fläche der Abdeckplatte 19 übereinstimmt.
Somit deckt die Abdeckung 17 die Ausnehmung 14 und die Vertiefung 21 ab, so daß die
Schraube 4 bei eingesetzter Abdeckung 17 nicht zugänglich ist. Die Abdeckung 17 wird
durch den Vorsprung 15 und die diesen Vorsprung 15 umgreifende Nut 16 an dem Deckel
3 befestigt, wobei der Vorsprung 15, wie bereits ausgeführt, von der Abdeckplatte
11 derart abgedeckt ist, daß die Abdeckung 17 nicht mit einem Werkzeug, beispielsweise
einem Schraubendreher, aus der Ausnehmung 14 herausgeschoben werden kann, ohne zuvor
die Abdeckplatte 11 und den Drehgriff 9 zu demontieren.
[0026] Auf der Oberfläche 6 des Deckels 3 ist ferner ein Einlegeschild 22 angeordnet, auf
welchem beispielsweise die technischen Daten der Sicherheitsschalteinrichtung 1 aufgedruckt
sind. Zum gleichen Zweck kann ferner ein Bezeichnungsschild 23 vorgesehen sein, welches
auf der Abdeckplatte 11 angeordnet ist und die Schrauben 13 überdeckt, so daß diese
Schrauben 13 nicht zugänglich sind, ohne das Bezeichnungsschild 23 und dem Drehgriff
9 zu entfernen.
[0027] Der Drehgriff 9 weist eine im wesentlichen rechtwinklig, vorzugsweise unter einem
Winkel < 90° zur Längsachse der Drehachse 3 verlaufende Bohrung 24 auf, in welche
eine Feststellschraube 25 einschraubbar ist, die den Drehgriff 9 drehfest mit der
Drehachse 8 verbindet, so daß eine auf den Drehgriff 9 übertragene Drehbewegung über
die Drehachse 8 auf den Drehschalter 5 übertragen wird.
[0028] Der Drehgriff 9 weist schließlich eine in Achsrichtung der Drehachse 8 verlaufende
Führungsöffnung 26 auf, in welche ein Schiebeelement 27 einschiebbar ist. Das Schiebeelement
27 ist U-förmig ausgebildet und hat zwei Schenkel 28 und 29 und einen die Schenkel
28 und 29 verbindenden Steg 30. Der Schenkel 28 dient als Abdeckung der in die Bohrung
24 eingedrehten Feststellschraube 25, so daß diese erst nach Verschieben in eine Grundstellung
des Schiebeelementes 27 aus der Bohrung 24 herausgenommen werden kann.
[0029] Im Bereich des zweiten Schenkels 29 des Schiebeelementes 27 ist eine Schieberrückdrückfeder
31 angeordnet, die bei der Demontage des Schiebeelementes 27 das Ausschieben des Schiebeelementes
27 unterstützt. Der zweite Schenkel 29 des Schiebeelementes 27 wirkt mit einer Aufnahmeöffnung
38 zusammen, die im Bereich der Kulissenführung 12 der Abdeckplatte 11 ausgebildet
ist. Die Aufnahmeöffnung 38 ist hierbei zwischen zwei plattenförmigen Elementen 39
ausgebildet, die sich aus der Ebene der Abdeckplatte 11 in Richtung auf das Schiebeelement
27 erstrecken. Bei eingeschobenem Schiebeelement 27 wird der zweite Schenkel 29 des
Schiebeelementes 27 zwischen den plattenförmigen Elementen 39 arretiert. In dieser
Stellung befindet sich der Drehschalter 5 in seiner 0-Stellung, so daß ein Energiefluß
über den Drehschalter 5 vermieden ist. Wird nun das Schiebeelement 27 in dieser Stellung
arretiert, kann der Drehgriff 9 nicht gedreht und somit der Drehschalter 5 nicht geschaltet
werden, da die Abdeckplatte 11 fest mit dem Deckel 3 verbunden und das Schiebeelement
27 mit seinem zweiten Schenkel 29 zwischen den plattenförmigen Elementen 39 in der
Aufnahmeöffnung 38 arretiert ist. Das Arretieren des Schiebeelementes 27 innerhalb
des Drehgriffs 9 kann beispielsweise durch ein Vorhängeschloß erfolgen, welches bei
eingeschobenem Schiebeelement 27 in eine Öffnung 40 des Drehgriffs 9 eingehängt wird.
Wird dieses als Arretierungsmittel dienende Vorhängeschloß aus der Öffung 40 entfernt,
wird der Ausschiebeweg für das Schiebeelement 27 freigegeben, so daß die Schieberrückdrückfeder
31 das Schiebeelement 27 in die Grundstellung verschiebt, in welcher der zweite Schenkel
29 des Schiebeelementes 27 aus der Aufnahmeöffnung 38 zwischen den beiden plattenförmigen
Elementen 39 ausrastet, so daß nachfolgend der Drehgriff 9 zusammen mit der Drehachse
8 verdrehbar und somit der Drehschalter 5 schaltbar ist.
[0030] Durch einen Anschlag im Drehgriff 9 wird ein vollständiges Herausziehen des Schiebeelements
27 aus dem Drehgriff 9 verhindert.
[0031] In der Figur 4 ist u. a. die Ausgestaltung der Öffnung 7 detailliert dargestellt.
Die Öffnung 7 weist eine kreisförmige Bohrung 32 auf, an welche sich zwei diametral
gegenüberliegend angeordnete Längsschlitze 33 anschließen, die mit der Bohrung 32
verbunden sind, so daß im wesentlichen eine schlüssellochförmige Öffnung mit einem
zusätzlichen Längsschlitz 33 ausgebildet ist.
[0032] Die ebenfalls in der Figur 4 detailliert dargestellte Drehachse 8 weist korrespondierend
zu der Öffnung 7 einen Arretierstift 34 auf, der rechtwinklig zur Längsachse der Drehachse
8 angeordnet ist. Der Arretierstift 34 ist im Querschnitt kreisförmig ausgebildet
und durchdringt die Drehachse 8, welche hierzu eine in der Figur 4 nicht näher dargestellte
Bohrung aufweist. Der Arretierstift 34 ist mit der Drehachse 8 unverlierbar verbunden.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß der Arretierstift 34 einstückig mit der Drehachse
8, beispielsweise als Druckgußteil, ausgebildet ist.
[0033] Die Drehachse 8 kann nur dann aus dem Deckel 3 und somit aus dem Drehschalter 5 herausgezogen
werden, wenn der Arretierstift 4 deckungsgleich zu den Längsschlitzen 33 der Öffnung
7 angeordnet ist. In dieser Stellung ist der Drehschalter 5 in seine 0-Stellung geschaltet,
so daß die nicht dargestellten Energieleitungen durch den Drehschalter 5 unterbrochen
sind.
[0034] Demzufolge kann der Drehgriff 9 mit der Drehachse 8 und derr Abdeckplatte und dem
Deckel aus der Sicherheitsschalteinrichtung herausgezogen werden, wenn der Drehschalter
5 in die 0-Stellung gestellt ist, so daß der Arretierstift 34 deckungsgleich zu den
Längsschlitzen 33 der Öffnung 7 verläuft. Nachdem der Drehgriff 9 und die Abdeckplatte
11 demontiert sind, kann die Abdeckung 17 aus der Ausnehmung 14 herausgeschoben werden,
wobei der Vorsprung 15 aus der Nut 16 ausrastet. Nachdem die Abdeckung 17 entfernt
worden ist, ist die darunterliegende Schraube 4 zugänglich, mit der der Deckel 3 mit
dem Gehäuse 2 verschraubt ist. Nach Herausschrauben dieser Schraube 4 und der gegenüberliegend
angeordneten Schraube 4, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht abgedeckt
ist, was jedoch generell in gleicher Weise möglich ist, kann der Deckel 3 von dem
Gehäuse 2, beispielsweise zu Wartungsarbeiten oder zum Austausch des Drehschalters
5, abgenommen werden. Die Montage des Deckels 3 auf dem Gehäuse 2 erfolgt anschließend
in umgekehrter Vorgehensweise.
[0035] Aus den Figuren 5 und 6 ist schließlich zu erkennen, daß die Schraube 25 unter einem
Winkel < 90° zur Längsachse der Drehachse 8 angeordnet ist. Mit der Schraube 25, die
in die Bohrung 24 eingesetzt ist, wird der Drehgriff 9 verdrehfest und gegen Abziehen
gesichert an der Drehachse 8 befestigt.
[0036] Das Schiebeelement 27 wird an dem Drehgriff 9 insbesondere durch ein Vorhängeschloß
oder eine andere Absperreinrichtung gesichert. Hierzu weist der Drehgriff 9 an seinem
freien Ende insbesondere das Langloch 40 auf, dessen Breite vorzugsweise mit dem Durchmesser
des Schloßbügels übereinstimmt. Nachdem das Vorhängeschloß aus dem Langloch 40 des
Drehgriffs 9 herausgenommen ist, schiebt die Schieberrückdrückfeder 31 das Schiebeelement
27 in die Grundstellung, in der der Drehgriff 9 drehbar und somit der Drehschalter
5 schaltbar ist.
[0037] In den Figuren 7 bis 11 ist eine zweite, bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Sicherheitsschalteinrichtung dargestellt. In diesen Figuren 7 bis 11 sind gleiche
Bauteile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
[0038] Die grundsätzliche Konstruktion der Sicherheitsschalteinrichtung 1 gemäß den Figuren
7 bis 11 entspricht dem Ausführungsbeispiel der Sicherheitsschalteinrichtung 1 gemäß
den Figuren 1 bis 6. Insbesondere in den Figuren 7 und 9 ist zu erkennen, daß der
Drehschalter 5 eine dem Deckel 3 zugewandte Deckelplatte 41 aufweist, die mit einem
Gehäuse 42 des Drehschalters 5 verschraubt ist. In der Deckelplatte 41 ist eine Öffnung
35 angeordnet, deren Außenkontur mit der Außenkontur der Öffnung 7 im Deckel 3 der
Sicherheitsschalteinrichtung 1 übereinstimmt. Die Öffnung 35 in der Deckelplatte 41
des Drehschalters 5 ist hierbei deckungsgleich zu der Öffnung 7 im Deckel 3 der Sicherheitsschalteinrichtung
1 angeordnet, so daß die Drehachse 8 mit dem Arretierungsstift 34 durch die Öffnung
7 im Deckel 3 steckbar ist, bis der Abschnitt der Drehachse 8, welcher den Arretierungsstift
34 aufweist, innerhalb des Drehschalters 5 angeordnet ist. Hierbei wird der Arretierungsstift
34 in die Öffnung 35 in der Deckelplatte 41 des Drehschalters 5 eingeschoben und hinter
der Deckelplatte 41 durch Verdrehen der Drehachse 8 verrastet.
[0039] Darüber hinaus ist aus Figur 9 zu erkennen, daß die Drehachse 8 an ihrem dem Ende
mit dem Arretierungsstift 34 gegenüberliegenden Ende einen Kragen 36 aufweist, der
in einer Ausnehmung 37 (Figur 10, 11) innerhalb der Abdeckplatte 11 geführt ist. Somit
ist die Drehachse 8 über den Kragen 36 formschlüssig mit der Abdeckplatte 11 verbunden,
so daß eine Demontage der Drehachse 8 nur bei gleichzeitiger Demontage der Abdeckplatte
11 möglich ist. Der Kragen 36 ist als Platte mit kreisförmiger Außenkontur ausgebildet.
[0040] Ebenfalls aus Figur 9 ist zu erkennen, daß die Drehachse 8 an ihren beiden Enden
im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet ist, wobei auf das im Querschnitt rechteckförmig
ausgebildete Ende, welches aus der Abdeckplatte 11 hervorsteht, der Drehgriff 9 aufsetzbar
ist, wogegen das diesem Ende gegenüberliegende zweite Ende der Drehachse 8 mit dem
Arretierungsstift 34 formschlüssig in einer entsprechenden Öffnung im Drehschalter
5 angeordnet ist, so daß eine formschlüssige Übertragung des über den Drehgriff 9
auf die Drehachse 8 aufgebrachten Drehmomentes auf den Drehschalter 5 erfolgt. Zwischen
den beiden im Querschnitt rechtwinklig, nämlich quadratisch, ausgebildeten Enden der
Drehachse 8 ist die Drehachse 8 im Querschnitt kreisförmig ausgebildet. Mit diesem
kreisförmig ausgebildeten Abschnitt der Drehachse 8 ist diese im Bereich der Öffnung
7 angeordnet. Der im Querschnitt kreisförmig ausgebildete Abschnitt der Drehachse
8 schließt sich unmittelbar an den Kragen 36 an.
[0041] Aus den Figuren 10 und 11 ist zu erkennen, daß die Schieberrückdrückfeder 31 als
Schraubenfeder ausgebildet ist, die einerseits auf einen Dorn des Griffs 9 aufgesetzt
und andererseits in einer Ausnehmung im Schiebeelement 27, im Bereich des zweiten
Schenkels 29 geführt ist. Die in Figur 10 dargestellte Stellung des Schiebeelements
27 stellt die Grundstellung dar, in welcher über den Drehgriff 9 mit der daran befestigten
Drehachse 8 der Drehschalter 5 schaltbar ist. Soll nun der Drehschalter 5 in seiner
0-Stellung arretiert werden, wird das Schiebeelement 27 in die in Figur 11 dargestellte
zweite Stellung entgegen der Federkraft der Schieberrückdrückfeder 31 geschoben, wobei
in die Öffnung 40 des Drehgriffs 9 ein Arretierungselement, beispielsweise ein Vorhängeschloß,
eingesetzt werden kann, welches das Zurückschieben des Schiebeelementes 27 in die
in Figur 10 dargestellte Grundstellung vermeidet.
[0042] In der in Figur 11 dargestellten eingerückten Stellung des Schiebeelementes 27 greift
der zweite Schenkel 29 des Schiebeelementes 27 zwischen die beiden plattenförmigen
Elemente 39 der Abdeckplatte 11. Die beiden plattenförmigen Elemente 39 sind im Bereich
der Kulissenführung 12 angeordnet und bilden zwischen sich eine Aufnahmeöffnung 38
zur Aufnahme des zweiten Schenkels 29 des Schiebeelementes 27. Der zweite Schenkel
29 des Schiebeelementes 27 ist somit formschlüssig zwischen den beiden plattenförmigen
Elementen 39 angeordnet, so daß ein Verdrehen des Drehgriffs 9 und damit auch der
Drehachse 8 nicht möglich ist. Somit ist auch ein Schalten des Drehschalters 5 blockiert.
In dieser eingerückten Stellung ist der erste Schenkel 28 des Schiebeelementes 27
über die Feststellschraube 25 geschoben, so daß die Feststellschraube 25 von außen
nicht über die Bohrung 24 erreichbar ist.
[0043] Somit ist der Drehschalter 5 in der in Figur 11 dargestellten Stellung des Schiebeelementes
27 blockiert und gleichzeitig die Demontage des Drehgriffs 9 von der Drehachse 8 verhindert.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Sicherheitsschalteinrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Deckel
- 4
- Schraube
- 5
- Drehschalter
- 6
- Oberfläche
- 7
- Öffnung
- 8
- Drehachse
- 9
- Drehgriff
- 10
- Abdichtung
- 11
- Abdeckplatte
- 12
- Kulissenführung
- 13
- Schraube
- 14
- Ausnehmung
- 15
- Vorsprung
- 16
- Nut
- 17
- Abdeckung
- 18
- Schenkel
- 19
- Abdeckplatte
- 20
- Seitenwandung
- 21
- Vertiefung
- 22
- Einlegeschild
- 23
- Bezeichnungsschild
- 24
- Bohrung
- 25
- Feststellschraube
- 26
- Führungsöffnung
- 27
- Schiebeelement
- 28
- Schenkel
- 29
- Schenkel
- 30
- Steg
- 31
- Schieberrückdrückfeder
- 32
- Bohrung
- 33
- Längsschlitz
- 34
- Arretierungsstift
- 35
- Öffnung
- 36
- Kragen
- 37
- Ausnehmung
- 38
- Aufnahmeöffnung
- 39
- plattenförmiges Element
- 40
- Öffnung
- 41
- Deckelplatte
- 42
- Gehäuse
1. Sicherheitsschalteinrichtung, insbesondere Schaltkasten, für beispielsweise zwischen
zumindest zwei Betriebszuständen schaltbaren elektrischen Anlagen, wie Elektromaschinen
oder dergleichen mit einem Gehäuse (2) und einem mit dem Gehäuse (2) verbindbaren
vorzugsweise verschraubbaren Deckel (3) und einem in dem Gehäuse (2) angeordneten
und von dem Deckel (3) abgedeckten Drehschalter (5), an welchem ausgangsseitig die
Energieleitungen zwischen einer Energiequelle und der elektrischen Anlage angeschlossen
sind, wobei der Drehschalter (5) über eine, eine Öffnung (7) im Deckel (3) durchgreifende
Drehachse (8) mit einer außerhalb des Deckels (3) angeordneten Handhabe, vorzugsweise
einem Drehgriff (9) verbunden ist, die Drehachse (8) einen im wesentlichen rechtwinklig
zu ihrer Längsachse verlaufenden Arretierstift (34) aufweist und die im Deckel (3)
angeordnete Öffnung (7) derart ausgebildet ist, daß die Demontage der Drehachse (8)
mit dem Arretierstift (34) in jeder Einschaltstellung verhindert ist.
2. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (8) mit ihrem den Arretierstift (34) aufweisenden Bereich in eine
im Drehschalter (5) angeordnete Öffnung (35) eingreift, die im wesentlichen mit der
im Deckel (3) angeordneten Öffnung (7) übereinstimmt, wobei der Arretierstift (34)
derart in dem Drehschalter (5) angeordnet ist, daß ein Herausziehen der Drehachse
(8) in jeder Schaltstellung, insbesondere jeder Einschaltstellung, verhindert ist.
3. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehgriff (9) mit der Drehachse (8) verbunden, vorzugsweise verschraubt, ist.
4. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (8) formschlüssig mit einem Befestigungselement, vorzugsweise einer
Abdeckplatte (11), verbunden ist, welche insbesondere am Deckel (3) befestigbar, vorzugsweise
verschraubbar, ist.
5. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (8) einen Kragen (36) hat, der in einer korrespondierenden Ausnehmung
(37) in der Abdeckplatte (11) angeordnet ist.
6. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (7, 35) schlüssellochförmig ausgebildet sind und daß sich der Arretierstift
(34) in Richtung der Flächennormalen der Oberfläche der Drehachse (8) erstreckt.
7. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (7) kreisförmig ausgebildet sind und zwei diametral gegenüberliegend
angeordnete Längsschlitze (33) aufweisen und daß der Arretierstift (34) sich durch
die Drehachse (8) erstreckt.
8. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (3) mit dem Gehäuse (2) verschraubt ist und daß eine Schraube (4) mit
einer winkelförmigen Abdeckung (17) abgedeckt ist, welche nach der Demontage zumindest
der Abdeckplatte (11) demontierbar ist.
9. Sicherheitsschalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die plattenförmige Abdeckung (11) zwischen dem Drehgriff (9) und dem Deckel (3)
angeordnet, vorzugsweise mit dem Deckel (3) verschraubbar ist, wobei die plattenförmige
Abdeckung (11) die winkelförmige Abdeckung (17) der das Gehäuse (2) mit dem Deckel
(3) verbindenden Schraube (4) abdeckt.
10. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Deckel (3) mit dem Gehäuse (2) verbindende Schraube (4) überdeckende winkelförmige
Abdeckung (17) in einer korrespondierenden Ausnehmung (14) des Deckels (3) angeordnet
ist, die vorzugsweise formgleich mit der winkelförmigen Abdeckung (17) ist.
11. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Deckel (3) mit dem Gehäuse (2) verbindende Schraube (4) überdeckende winkelförmige
Abdeckung (17) an ihrem einen Ende eine hinterschnittene Nut (16) hat, welche bei
eingesetzter winkelförmiger Abdeckung (17) einen korrespondierenden Vorsprung (15)
im Deckel (3) umgreift, wobei der Vorsprung (15) durch den Drehgriff (9) und die plattenförmige
Abdeckung (11) abgedeckt ist.
12. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Drehgriff (9) mit der Drehachse (8) verschraubende Schraube (25) von einem
Schiebeelement (27) abgedeckt ist, welches in eine Führung (26) im Drehgriff (9) einschiebbar
ist.
13. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schiebeelement (27) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist
und zwei Schenkel (28, 29) sowie einen die Schenkel (28, 29) miteinander verbindenden
Steg (30) aufweist, wobei ein Schenkel (28) die Schraube (25) abdeckt und im Bereich
des zweiten Schenkels (29) vorzugsweise eine Schieberrückdrückfeder (31) oder dergleichen
angeordnet ist, die beim Einschieben des Schiebeelementes (27) in den Drehgriff (9)
gespannt wird.
14. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Schenkel (29) zur Verriegelung des Drehschalters (5) in der 0-Stellung
dient.
15. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (26) für das Schiebeelement (27) im wesentlichen parallel zur Längsachse
der Drehachse (8) verläuft.
16. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Drehachse (8) mit dem Drehgriff (9) verbindende Schraube (25) unter einem
Winkel < 90° zur Drehachse (8) angeordnet ist.
17. Sicherheitsschalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (8) zumindest in einem Teilbereich als Mehrkant, vorzugsweise als
Vierkant, ausgebildet ist.