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EP 0 775 459 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.09.2002 Patentblatt 2002/39 |
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Anmeldetag: 15.11.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47F 3/00 |
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Vitrine zur Zurschaustellung von Gegenständen
Show case for displaying goods
Vitrine pour la présentation d'objets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
23.11.1995 DE 19543615
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1997 Patentblatt 1997/22 |
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Patentinhaber: Glasbau Hahn GmbH & Co. KG |
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D-60314 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Hahn, Thomas
60314 Frankfurt am Main (DE)
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Vertreter: Reichel, Wolfgang, Dipl.-Ing. et al |
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Reichel und Reichel
Parkstrasse 13 60322 Frankfurt 60322 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 521 728 FR-A- 2 619 695
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DE-U- 1 718 384 FR-A- 2 623 987
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vitrine zur Zurschaustellung von Gegenständen, bestehend
aus einem Oberteil und einem Unterteil, wobei das Oberteil aus einer oberen Fläche
und mindestens drei aus Glas bestehenden Seitenflächen gebildet wird, von denen jeweils
zwei mit ihrer jeweiligen senkrechten Stirnfläche fest miteinander verbunden sind.
[0002] Derartige Vitrinen für die Zurschaustellung von Gegenständen sind bereits bekannt.
Das Oberteil besteht dabei zumindest aus drei aus Glas bestehenden Seitenflächen.
Der Grundriß deartiger Vitrinen kann dreiecksförmig, viereckig oder auch mehreckig
sein. Die Zugänglichkeit des vom Oberteil der Vitrine umschlossenen Innenraums erfolgt
dabei bei kleinen und damit leichten Oberteilen durch Abnehmen des Oberteils vom Unterteil
oder durch eine Tür in einer Seitenfläche, wobei auch die gesamte Seitenfläche als
Tür ausgebildet sein kann. Dabei sind verschwenkbare oder auch seitlich verschiebbare
Türen denkbar.
[0003] Besteht nun die Forderung bei einer derartigen Vitrine nach luftdichtem Abschluß
des Innenraums gegenüber der die Vitrine umgebenden Luft, so muß die Tür bzw. deren
Rahmen mit den entsprechenden Dichtungsmitteln versehen sein, damit im geschlossenen
Zustand der Tür auch die geforderte Luftdichtigkeit der Vitrine erreicht wird. Besteht
das gesamte Oberteil aus Glasscheiben, so stört eine derartige Tür und insbesondere
deren Scharniere oder Führungen auch den optischen Gesamteindruck der Vitrine.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine derartige Vitrine anzugeben, bei
welcher auf eine Tür im Oberteil der Vitrine verzichtet werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß dort, wo jeweils zwei Seitenflächen aneinandertoßen,
das Ende einer an dem Unterteil befestigten, von einem Elektromotor angetriebenen
Spindel angebracht ist und daß jeweils der Elektromotor der Spindel mit einer gemeinsamen
elektronischen Steuereinrichtung verbunden ist, welche die Elektromotoren derart steuert,
daß diese das Oberteil aus dem geschlossenen Zustand der Vitrine gleichmäßig anheben
bzw. aus dem geöffneten Zustand der Vitrine gleichmäßig absenken.
[0006] Durch die Verwendung eines Spindelantriebes für die Bewegung des Oberteils nach oben
und nach unten, können auch große Vitrinen mit einem entsprechend schweren Oberteil
leicht mit einem luftdichten Innenraum hergestellt werden, da auf einfache Weise die
Luftdichtigkeit durch eine umlaufende Abdichtung zwischen der Unterkante der Stirnseiten
der Seitenflächen und dem Unterteil im geschlossenen Zustand der Vitrine erreichbar
ist, zumal auch das Oberteil mit seinem Gewicht auf das Unterteil gedrückt wird. Durch
die Verwendung motorgetriebener Spindeln für das Anheben und Absenken des Oberteils
lassen sich auch schwere Oberteile von Vitrinen durch eine Person leicht öffnen und
schließen.
[0007] In der FR-A- 2 619 695 wird eine Vitrine beschrieben, bei der das aus Glasscheiben
bestehende Oberteil vom Unterteil durch eine im Unterteil untergebrachte elektrische
Hebevorrichtung abgehoben und wieder abgesenkt werden kann. Die beiden Seitenteile
sind dabei auf der zum Unterteil zugewandten Seite entsprechend der maximalen Höhe
des Oberteils im abgehobenen Zustand verlängert und werden im abgesenkten Zustand
des Oberteils vom Unterteil aufgenommen. Dabei wirkt die elektrische Hebevorrichtung
auf die Unterkante der beiden Seitenteile. Nachteilig ist bei der bekannten Vitrine
die Höhe des Unterteils, in dem neben der elektrischen Hebevorrichtung auch die Verlängerung
der beiden Seitenteile im abgesenkten Zustand des Oberteils untergebracht sein muß.
Dadurch wird das Unterteil umso höher, je höher das Oberteil zum Erreichen einer guten
Zugänglichkeit des im abgesenkten Zustand des Oberteils umschlossenen Innenraums abgehoben
werden soll. Die Zugänglichkeit der Ausstellungsfläche dieser bekannten Vitrine ist
dadurch begrenzt, daß die verlängerten Seitenteile den seitlichen Zugang zur Ausstellungsfläche
auch im abgehobenen Zustand des Oberteils unmöglich machen. Ferner ist bei dieser
bekannten Vitrine ein luftdichter Abschluß des Innenraums wegen der verlängerten Seitenteile
problematisch.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0010] Eine Vitrine weist ein Oberteil 1 bestehend aus einer oberen Fläche 2, einer vorderen
Seitenfläche 3, einer linken Seitenfläche 4, einer rechten Seitenfläche 5 und einer
hinteren Seitenfläche 6 auf, wobei ein Teil oder sämtliche Flächen aus Glas bestehen
und diese an ihren entsprechenden Stirnkanten fest miteinander verbunden sind. Das
Oberteil 1 sitzt auf einem Unterteil 8, welches nach oben durch eine Auslagefläche
7 abgeschlossen ist. Zwischen einem Boden 15, auf welchem das Unterteil 8 auf dem
Fußboden ruht, und der Auslagefläche 7 sind Seitenteile aus undurchsichtigem Material
angebracht, welche zusammen mit der Auslagefläche 7 und dem Boden 15 einen Raum 9
innerhalb des Unterteils 8 bilden. Ein oder auch mehrere Seitenteile des Untereils
8 sind abnehmbar oder als Tür ausgebildet, um den Zugang zum Raum 9 zu ermöglichen.
Die
[0011] Vitrine ist derart aufgebaut, daß sich im geschlossenen Zustand der Vitrine, d.h.
wenn das Oberteil 1 auf dem Unterteil 8 aufliegt, die Seitenflächen 3, 4, 5 und 6
mit den entsprechenden Seitenteilen des Unterteils 8 fluchten.
[0012] Im geschlossenen Zustand der Vitrine, d.h. wenn das Oberteil 1 auf dem Unterteil
8 aufliegt, ist der Innenraum der Vitrine, welcher die Gegenstände zur Zurschaustellung
aufnimmt, luftdicht von der Umgebung abgeschlossen. Dies geschieht beispielsweise
durch einen, an der Oberseite des Unterteils 8 angebrachten, umlaufenden Dichtungsstreifen,
auf welchem jeweils die dem Unterteil 8 zugewandte Kante der Seitenflächen 3, 4, 5
und 6 im geschlossenen Zustand der Vitrine aufliegen.
[0013] Im Raum 9 des Unterteils 8 und zwar in den Ecken desselben ist jeweils eine Spindel
10 angebracht, welche durch einen Elektromotor 11 angetrieben wird. Das obere und
bewegliche Ende der Spindel 10 ist an der Unterseite des Oberteils 1 jeweils in der
betreffenden Ecke befestigt und zwar derart, daß im geschlossenen Zustand der Vitrine
das obere Ende der Spindel 10 und deren Befestigung am Oberteil 1 weitgehend unsichtbar
ist.
[0014] Die Elektromotoren 11 der Spindeln 10 sind elektrisch über Kabel 14 mit einer elektronischen
Steuereinrichtung 12 verbunden, welche den Gleichlauf sämtlicher Elektromotoren 11
sicherstellt, sodaß sich das Oberteil 1 vom Unterteil 8 gleichmäßig abhebt bzw. absenkt,
also nach oben bzw. nach unten bewegt wird. Die gewünschte Bewegung des Oberteils
1 wird durch einen Schalter 13 gesteuert, welcher von außen zugänglich am Unterteil
8 angebracht und elektrisch mit der elektronischen Steuereinrichtung 12 über ein weiteres
Kabel 14 verbunden ist. Ebenso ist eine drahtlose Steuerung an Stelle des Schalters
13 denkbar. Die elektronische Steuereinrichtung 12 erhält zweckmäßigerweise ihre Energie
aus dem Netz oder auch aus einer aufladbaren Batterie.
[0015] Neben der Steuerung des Gleichlaufs der Elektromotoren hat die elektronische Steuereinrichtung
12 auch die Aufgabe, den von jedem Elektromotor 11 aufgenommenen Strom zu überwachen.
Wird dabei die Überschreitung eines vorgegebenen Wertes erkannt, so wird der Stromzufluß
zu dem betreffenden Elektromotor 11 durch die elektronische Steuereinrichtung 12 unterbrochen.
Das Überschreiten des vorgegebenen Wertes des aufgenommenen Stroms kann beispielsweise
durch das Erreichen einer der beiden Endstellungen der Spindel 10 verursacht werden.
Ist das Gewicht des Oberteils 1 nicht hoch genug, um dasselbe auf den umlaufenden
Dichtungsstreifen des Unterteils zu drücken, damit eine ausreichende Abdichtung erreicht
wird, so kann eine Spindel entsprechend ihrer Länge im zusammengezogenen Zustand derart
ausgewählt werden, daß diese ihre Endposition im eingezogenen Zustand nicht erreichen
kann, sodaß das Überschreiten des vorgegebenen Stromwertes nicht durch das Erreichen
der Endposition sondern durch das Aufpressen des Oberteils 1 auf das Unterteil 2 durch
die Spindel 10 erreicht wird. In diesem Fall ist es auch denkbar, für beide Endlagen
der Spindel unterschiedliche Schwellwerte in der elektronischen Steuereinrichtung
12 vorzusehen.
[0016] Um den Innenraum des Oberteils 1 von außen zugänglich zu machen, ist es notwendig,
das Oberteil 1 möglichst weit von dem Unterteil 8 anzuheben, besonders wenn es sich
um hohe Ausstellungsstücke handelt, die auf der Auslagefläche 7 zur Zurschaustellung
kommen oder welche von dieser zu entfernen sind. In denjenigen Fällen, in welchen
die Vitrine als Tischvitrine ausgebildet ist, bietet das Unterteil 8 eine genügend
große Einbauhöhe für die Spindel 10, die jeweils in auch in einem Tischbein eingebaut
werden kann, wenn das Unterteil 8 nicht geschlossen ist. Schwierigkeiten bei der Unterbringung
der Spindeln 10 treten dann auf, wenn das Unterteil 8 nur eine geringe Höhe aufweist.
In diesem Fall ist beispielsweise der Einbau einer teleskopartigen Spindel mit einer
biegsamen Antriebsspindel denkbar, deren Länge im ausgezogenen Zustand einem mehr
als Zweifachen der Länge der Spindel im zusammengeschobenen Zustand entspricht.
[0017] Eine weitere Möglichkeit zum Erreichen einer ausreichenden Hubhöhe für das Oberteil
1 besteht in der Verwendung eines oder auch mehrerer nicht gezeigter Hilfsrahmen,
wobei dieser im Bereich der Unterkante der linken Seitenfläche 4, der rechten Seitenfläche
5 und der hinteren Seitenfläche 6 vorhanden ist. Auf diese Weise wird der Zugang zum
Innenraum des Oberteils 1 wenigstens von der Vorderseite nicht behindert. Der Hilfsrahmen
sollte dabei im geschlossenen Zustand der Vitrine an seiner Oberseite bündig mit der
Auslagefläche 7 abschließen, sodaß dieser weitgehend nicht sichtbar ist. Am Hilfsrahmen
ist nun jeweils eine Spindel mit ihrem Elektromotor angebracht, während die Befestigung
des beweglichen Endes der Spindel in der bereits beschriebenen Weise am Oberteil 1
erfolgt. Im Raum 9 ist jeweils eine weitere Spindel 10 mit ihrem Elektromotor 11 am
Unterteil 8 befestigt, deren bewegliches Ende an den Hilfrahmen angreift. Mit dieser
Anordnung läßt sich bereits eine Hubhöhe erreichen, welche der doppelten Hubhöhe einer
Spindel 10 entspricht. Durch die Verwendung weiterer Hilfsrahmen mit den dazugehörigen
Antriebsspindeln lassen sich noch größere Hubhöhen erreichen. Durch die elektronische
Steuereinrichtung wird der Hubvorgang des Oberteils 1 dabei derart gesteuert, daß
zunächst das Oberteil 1 und erst nach Erreichen der Endposition der Hilfsrahmen angehoben
wird. Das Absenken des Oberteils 1 erfolgt entsprechend.
[0018] Eine weitere Möglichkeit zum Erzielen einer großen Hubhöhe kann auch darin bestehen,
in den vier Ecken des Oberteils 1 jeweils beispielsweise ein an dem Unterteil 8 angebrachtes
Rohr anzuordnen, welches in seinem Inneren ein zweites, an der Unterseite der oberen
Fläche 2 befestigtes Rohr mit einer Spindel mit Antriebsmotor enhält. Dabei wird bei
dem Hubvorgang durch die Spindel das zweite Rohr aus dem ersten Rohr durch die Spindel
herausgeschoben und so das Oberteil 1 vom Unterteil 8 abgehoben. Der Absenkvorgang
verläuft entsprechend.
[0019] Die Erfindung ist nicht auf Vitrinen mit rechteckigem Grundriß beschränkt, vielmehr
können auch Vitrinen mit einem dreiecksförmigen Grundriß oder mit einem mehreckigen
Grundriß mit der erfindungsgemäßen Hubvorrichtung ausgestattet werden. Es ist nur
darauf zu achten, daß das Oberteil in einer stabilen Lage durch die Spindeln unterstützt
wird. So genügen beispielsweise bei einer Vitrine mit sechseckigem Grundriß bereits
drei Antriebsspindeln.
Liste der Bezugszeichen
[0020]
- 1
- Oberteil
- 2
- obere Fläche
- 3
- vordere Seitenfläche
- 4
- linke Seitenfläche
- 5
- rechte Seitenfläche
- 6
- hintere Seitenfläche
- 7
- Auslagefläche
- 8
- Unterteil
- 9
- Raum
- 10
- Spindel
- 11
- Elektromotor
- 12
- elektronische Steuereinrichtung
- 13
- Schalter
- 14
- Kabel
- 15
- Boden
1. Vitrine zur Zurschaustellung von Gegenständen, bestehend aus einem Oberteil (1) und
einem Unterteil (8), wobei das Oberteil aus einer oberen Fläche (2) und mindestens
drei aus durchsichtigen Glasscheiben bestehenden Seitenflächen (3,4,5) gebildet wird,
von denen jeweils zwei mit ihrer jeweiligen senkrechten Stirnfläche fest miteinander
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß dort, wo jeweils zwei Seitenflächen aneinanderstoßen, das Ende einer an dem Unterteil
(8) befestigten, von einem Elektromotor (11) angetriebenen Spindel (10) angebracht
ist und
daß jeweils ein Elektromotor (11) mit einer gemeinsamen elektronischen Steuereinrichtung
(12) verbunden ist, welche die Elektromotoren (11) derart steuert, daß diese das Oberteil
(1) aus dem geschlossenen Zustand der Vitrine gleichmäßig anheben bzw. aus dem geöffneten
Zustand der Vitrine gleichmäßig absenken.
2. Vitrine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit der Steuerelektronik (12) ein Schalter (13) zur Steuerung der Auf- bzw Abwärtsbewegung
des Oberteils (1) verbunden ist.
3. Vitrine nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Auf- und Abwärtsbewegung des Oberteils (1) drahtlos erfolgt.
4. Vitrine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein im Bereich der hinteren Seitenfläche (3), der linken (4) und der rechten Seitenfläche
(5) auf der der oberen Fläche (2) abgewandten Seite ein Hilfsrahmen vorgesehen ist,
daß die Spindelantriebe (10, 11) in diesen Hilfsrahmen derart eingreifen, daß dieser
angehoben bzw. abgesenkt wird, und daß an dem Hilfsrahmen eine weiterer Spindelantrieb
angebracht ist, durch welchen das Oberteil (1) der Vitrine anhebbar bzw. absenkbar
ist.
5. Vitrine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Hilfsrahmen vorhanden sind.
6. Vitrine nach einem der Anspüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindel (10) auf weit mehr als das Doppelte ihrer Länge ausfahrbar ist.
1. Showcase for displaying objects, comprising an upper portion (1) and a lower portion
(8), the upper portion being formed from an upper face (2) and at least three side
faces (3,4,5) comprising transparent glass panes, each two of which are securely connected
to one another at their respective vertical end faces,
characterised in that
where each two sides abut there is fitted the end of a spindle (10) driven by an electric
motor (11) and secured to the lower portion (8), and in that each electric motor (11) is connected to a common electronic control device (12)
which controls the electric motors (11) in such a way that they uniformly raise the
upper portion (1) from the closed state of the showcase or lower it uniformly from
the open state of the showcase.
2. Showcase according to claim 1,
characterised in that
a switch (13) is connected to the electronic control device (12) to control the up
or down movement of the upper portion (1).
3. Showcase according to one of claims 1 or 2,
characterised in that
the control of the up and down movement of the upper portion (1) is effected without
any wires.
4. Showcase according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
an auxiliary frame is provided in the region of the rear side; face (3), of the left
(4) and of the right (5) side faces on the side remote from the upper face (2), in that the spindle drives (10, 11) engage in this auxiliary frame in such a way that it
is raised or lowered, and in that a further spindle drive is fitted on the auxiliary frame, through which the upper
portion (1) of the showcase can be raised or lowered.
5. Showcase according to claim 4,
characterised in that
a plurality of auxiliary frames is present.
6. Showcase according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the spindle (10) can be extended to far more than twice its length.
1. Vitrine pour la présentation d'objets, composée d'une partie supérieure (1) et d'une
partie inférieure (8), la partie supérieure étant formée d'une face supérieure (2)
et d'au moins trois faces latérales (3, 4, 5) formées de panneaux en verre transparents,
reliées rigidement ensemble par paires par des faces frontales respectives perpendiculaires,
caractérisée en ce que
aux endroits où des paires de faces latérales se jointoient, l'extrémité d'une broche
(10) fixée sur la partie inférieure (8), entraînée par un moteur électrique (11) est
montée, et en ce que chaque moteur électrique (11) est relié à un dispositif de commande (12) électronique
commun, qui commande les moteurs électriques (11) de manière que ceux-ci manoeuvrent
de conserve la partie supérieure (1), en la levant depuis l'état fermé de la vitrine,
ou bien en l'abaissant de conserve depuis l'état ouvert de la vitrine.
2. Vitrine selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'
un interrupteur (13), prévu pour la commande du déplacement de levée ou de descente
de la partie supérieure (1), est relié à l'électronique de commande (12).
3. Vitrine selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la commande du déplacement de levée et de descente de la partie supérieure (1) se
fait par une transmission sans fil.
4. Vitrine selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce qu'
un cadre auxiliaire est prévu dans la zone de la face latérale arrière (3), de la
face latérale gauche (4) et de la face latérale droite (5) sur la face opposée à la
face supérieure (2), en ce que les entraînements à broche (10, 11) s'engagent dans ce cadre auxiliaire, de manière
que celui-ci soit levé ou abaissé, et en ce qu'un entraînement à broche supplémentaire est monté sur le cadre auxiliaire, entraînement
au moyen duquel la partie supérieure (1) de la vitrine peut être levée ou abaissée.
5. Vitrine selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
plusieurs cadres auxiliaires sont présents.
6. Vitrine selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la broche (10) est déployable sur beaucoup plus du double de sa longueur.
