(19)
(11) EP 0 775 784 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.05.1997  Patentblatt  1997/22

(21) Anmeldenummer: 96118763.0

(22) Anmeldetag:  22.11.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 1/76, E04B 1/41, E04B 2/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 25.11.1995 DE 29518713 U

(71) Anmelder: Fingerling, Karlheinz
34131 Kassel (DE)

(72) Erfinder:
  • Fingerling, Karlheinz
    34131 Kassel (DE)

(74) Vertreter: Füchsle, Klaus, Dipl.-Ing. et al
Hoffmann, Eitle & Partner, Patentanwälte, Arabellastrasse 4
81925 München
81925 München (DE)

   


(54) Wärmedämmende Wand, Verfahren zum Erstellen einer wärmedämmenden Wand und Wärmedämmblock


(57) Eine wärmedämmende Wand (10) besteht aus einer Außenschicht (12) aus mehreren Lagen von Blöcken (20) aus Wärmedämmaterial, vorzugsweise EPS-Hartschaum und einer Innenschicht (14) aus Beton oder mehreren Lagen von Mauersteinen (30), die mit einem geeigneten Verbindungsmittel (32), vorzugsweise Mörtel, miteinander verbunden sind. Die Blöcke (20) sind an ihren zu der Innenschicht gerichteten Seiten mit Nuten (26) versehen, in denen sich zumindest teilweise Beton befindet, oder die mit den Fugen zwischen den Steinen (30) der Innenschicht (14) derart ausgerichtet sind, daß sich das Verbindungsmittel (32) zwischen den Mauersteinen (30) zumindest teilweise in den Nuten (26) befindet, so daß die Blöcke (20) mit der Innenschicht (14) verbunden sind. Im Rahmen eines Verfahrens zur Erstellung einer wärmedämmenden Wand wird zunächst die Außenschicht (12) teilweise erstellt, nachfolgend wird die Innenschicht (14) aus Beton oder Mauersteinen (30) im Bereich der fertiggestellten Außenschicht oder Teilen derselben erstellt, wobei der Beton oder ein zwischen den Mauersteinen (30) eingebrachtes Verbindungsmittel (32), vorzugsweise Mörtel, derart mit den Blöcken (20) der Außenschicht (12) in Kontakt kommt, daß die beiden Schichten (12, 14) miteinander verbunden werden.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine wärmedämmende Wand, ein Verfahren zum Erstellen einer wärmedämmenden Wand sowie einen Wärmedämmblock.

[0002] Bei der Erstellung von Gebäuden jeglicher Art besteht spätestens seit den Energiekrisen der letzten Jahrzehnte eine vordringliche Aufgabe darin, den Energieverbrauch für die Klimatisierung, insbesondere die Beheizung des Gebäudes möglichst niedrig zu halten. Dies kann unter anderem durch Maßnahmen erreicht werden, die den Wärmedurchgang durch die Wände verringern und somit den Energieverlust der beheizten Innenräume an die Umgebung minimieren.

[0003] In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise bekannt, Dämmplatten auf die erstellten Wände unter Verwendung von Klebstoff und/oder Dübeln aufzubringen. Auf diese Weise lassen sich üblicherweise Dämmaterialien mit Dicken zwischen 4 cm und 15 cm und Plattengrößen bis ca. 0,5 m2 an den Wänden anbringen. Beispielsweise ist aus der DE-GM 86 01 946 ein Bauelement aus geblähten Kunststoffen bekannt, das zusammen mit weiteren derartigen Bauelementen zur Wärmedämmung einer Wand an dem Mauerwerk angebracht wird. Dieses bekannte Bauelement weist ferner waagerecht verlaufende Vertiefungen auf, die der besseren Haftung eines außen an dem Bauelement anzubringenden Putzes dienen. Ferner ist aus der DE 34 34 021 A1 ein wärmedämmendes Formelement und ein Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerks bekannt, bei dem jeweils eine Lage der plattenförmigen Dämmelemente auf die darunterliegende Lage aufgesteckt wird, und nachfolgend an der Innenseite eine Lage des Mauerwerks erstellt wird, wobei Vorsprünge an den wärmedämmenden Formelementen zur Ausrichtung der Mauerwerkfugen dienen.

[0004] Diese bekannten Wärmedämmelemente weisen jedoch allenfalls eine Dicke von einigen Zentimetern auf und können eine weitgehend vollständige Wärmedämmung eines Gebäudes nicht gewährleisten. Eine ausgezeichnete Wärmedämmung ist aber zusammen mit einer dichten Gebäudehülle, Fenstern mit Super-Verglasung und entsprechenden Rahmen, sowie einer bedarfsgesteuerten Lüftungsanlage mit hocheffizientem Wärmetauscher für die Wärmerückgewinnung eine unabdingbare Voraussetzung für die Erstellung eines sogenannten Passivhauses. Passiv- oder Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, die eine derart geringe Energiemenge in die Umgebung abgeben, daß gegebenenfalls sogar auf eine Heizung verzichtet werden kann. Mit der fortschreitenden Entwicklung der genannten Komponenten von Passivhäusern ist es heutzutage möglich, solche Gebäude mit einem akzeptablen Aufwand zu erstellen.

[0005] Wie erwähnt, ist insbesondere eine gute Wärmedämmung eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Erstellung von Passivhäusern. Beispielsweise wird an der Außenwand ein k-Wert von 0,10 W/(m2K) benötigt. Hierzu ist eine Stärke einer Dämmschicht im Bereich von bis zu ca. 40 cm nötig. Eine derartige Dämmschicht kann jedoch mit den bekannten Verfahren nicht an der Wand eines Hauses angebracht werden.

[0006] In Anbetracht der Unzulänglichkeiten der im Stand der Technik bekannten Wärmedämmsysteme liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine wärmedämmende Wand, ein Verfahren zur Erstellung einer wärmedämmenden Wand und ein hierfür geeignetes Wärmedämmelement zu schaffen, mit dessen Hilfe kostengünstig ein Passivhaus erstellt werden kann. Insbesondere muß dafür gesorgt werden, daß Wärmedämmelemente mit einer Breite in der genannten Größenordnung sicher mit den tragenden Wänden verbunden werden können.

[0007] Die Lösung dieser Aufgaben wird zum einen durch eine wärmedämmende Wand gemäß Anspruch 1 erreicht.

[0008] Demzufolge weist die erfindungsgemäße Wand eine Außenschicht aus mehreren Lagen von Blöcken aus Wärmedämmaterial (vorzugsweise EPS-Hartschaum) auf. Die Blöcke aus Wärmedämmaterial sind vorzugsweise mit einer Stärke von 35 cm bis 40 cm ausgeführt, und sorgen für eine ausgezeichnete Wärmedämmung der erfindungsgemäßen Wand. Ferner weist die Wand eine Innenschicht aus Beton oder mehreren Lagen von Mauersteinen auf, die mit einem geeigneten Verbindungsmittel, vorzugsweise Mörtel, miteinander verbunden sind. Folglich ist die Innenschicht der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand in bewährter Weise aus Beton oder Mauersteinen hergestellt, zwischen denen Mauerwerksfugen vorhanden sind, die mit einem Verbindungsmittel gefüllt sind.

[0009] Erfindungsgemäß wird der Beton oder das in den Fugen zwischen den Steinen der Innenschicht befindliche Verbindungsmittel für die sichere Befestigung der Außenschicht aus Wärmedämmblöcken an der Innenschicht benützt. Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß erfindungsgemäß die Außenschicht aus Wärmedämmblöcken zumindest teilweise vor der Innenschicht aus Beton oder Mauersteinen erstellt wird. Bei der Erstellung der Innenschicht aus Beton oder Mauersteinen fließt der Beton oder das beim Erstellen der Innenschicht flüssige Verbindungsmittel, vorzugsweise Mörtel, in die Nuten ein, die in den Wärmedämmblöcken an deren Innenseiten ausgebildet sind. Hierbei sind diese Nuten gegebenenfalls derart mit den Fugen zwischen den Steinen der Innenschicht ausgerichtet, daß das Verbindungsmittel problemlos einfließen kann. Nach dem Aushärten des Betons oder des Verbindungsmittels befindet sich dieser/dieses somit teilweise auch in den Nuten der Wärmedämmblöcke, so daß diese fest mit der Innenschicht verbunden sind.

[0010] An der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand ist somit an der Außenschicht eine sehr gute Wärmedämmung durch die außerordentlich dicken Blöcke aus Wärmedämmaterial gewährleistet. Ferner sorgt in völlig neuartiger Weise das Einfließen des beim Erstellen der Innenschicht verwendeten Betons oder Mörtels in die Nuten der Wärmedämmblöcke für eine feste Verbindung zwischen den beiden Schichten der erfindungsgemäßen Wand. In vorteilhafter Weise sind die Nuten der Wärmedämmblöcke gegebenenfalls auf Basis der Mauerwerksnorm in vertikaler Richtung voneinander beabstandet, so daß ein Mauerwerk in einer standardisierten Ausbildung mit den beschriebenen Wärmedämmblöcken zur Ausbildung der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand kombiniert werden kann.

[0011] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Wand sind in den Ansprüchen 2 bis 8 beschrieben.

[0012] Demzufolge wird bevorzugt, wenn die Wärmedämmblöcke der Außenschicht nicht nur fest mit der Innenschicht aus Mauerwerk verbunden sind, sondern auch mit den darunter- und darüberliegenden Blöcken eine feste Verbindung hergestellt wird. Für diese Verbindung zwischen den Blöcken übereinanderliegender Lagen hat sich eine Nut-Feder-Verbindung als vorteilhaft erwiesen, bei der an den Ober- und Unterseiten der Blöcke Nuten ausgebildet sind, in die jeweils vor dem Auflegen der nächsten Lage von Blöcken Federelemente eingelegt werden. Alternativ oder ergänzend kann eine Verklebung der Blöcke übereinanderliegender Lagen durch Aufbringen eines Haftmittels durchgeführt werden.

[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind zwischen einzelnen Lagen von Wärmedämmblöcken Zugbänder angebracht. Wenn die Stoßstellen zwischen den Wärmedämmblöcken übereinanderliegender Lagen mit den Mauerwerksfugen ausgerichtet sind, so kann durch die beschriebene Anordnung von Zugbändern eine weitere Verbesserung der Verbindung zwischen der Innen- und der Außenschicht erreicht werden. Diese Zugbänder werden zwischen die Blöcke übereinanderliegender Lagen geklemmt und erstrecken sich in die benachbarte Mauerwerksfuge. Beim Aushärten des Betons oder des verwendeten Verbindungsmittels, beispielsweise Mörtel, werden die Bänder in der Innenschicht befestigt. Gegebenenfalls kann die Verbindung der beiden Schichten auch ausschließlich über die eingemauerten Zugbänder erfolgen.

[0014] Für besondere Anwendungsfälle ist es vorteilhaft, wenn zwischen den Blöcken übereinanderliegender Lagen Schwerkraftanker angebracht sind. Diese Schwerkraftanker weisen vorzugsweise eine flache Lasche auf, die sich an der Innenseite der Wärmedämmblöcke zur Ausbildung einer festen Verbindung in die Innenschicht, gegebenenfalls in eine benachbarte Mauerwerksfuge, erstreckt. Hierdurch wird die Verbindung zwischen Innen- und Außenschicht weiter verbessert. Ferner weisen die Schwerkraftanker an ihrer nach außen gerichteten Seite eine Schraubbuchse auf, in der Befestigungen oder Gerüste angebracht werden können. Außerdem sind beliebige andere Zusatzelemente anschraubbar. Beispielsweise können an den beschriebenen Ankerelementen auch Sonnenschutzvorrichtungen oder ähnliche Gegenstände an der Außenseite der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand angebracht werden. Im Bereich der Blöcke, zwischen denen derartige Ankerelemente angebracht werden, sind diese flach ausgebildet und thermisch isoliert, so daß über die Ankerelemente keine unerwünschte Wärmeleitung von innen nach außen stattfinden kann.

[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand weist deren Außenschicht ferner besondere Dämmelemente auf, die sich für die paßgenaue Aufnahme von Fenstern und/oder Türen bzw. deren Rahmen eignen. Derartige Elemente ergänzen das erfindungsgemäße Wärmedämmsystem zur Ausbildung einer zuverlässig wärmedämmenden Wand und ermöglichen die Erstellung eines kompletten Hauses mit einer Außenschicht mit hervorragender Wärmedämmung.

[0016] Um den Anforderungen an das optische Erscheinungsbild der erfindungsgemäßen Wand und eines dadurch gebildeten Gebäudes zu entsprechen, wird bevorzugt, daß die Wärmedämmblöcke der Außenschicht an ihrer Außenseite mit Oberflächenmaterialien versehen sind, die eine gute Optik gewährleisten. Hierbei werden Architekturmaterialien wie Keramik, Naturstein, Klinker, Putz und ähnliche Materialien bevorzugt.

[0017] Für die Nuten in den Wärmedämmblöcken an deren Innenseite hat es sich für die Verbindung mit dem Beton oder Mauerwerk der Innenschicht als vorteilhaft erwiesen, wenn diese schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind. Demzufolge weisen die Nuten einen Nutengrund auf, der gegenüber ihrer Breite an der Oberfläche verbreitert ist. In dieser Ausführungsform sorgt der in die schwalbenschwanzförmigen Nuten einfließende Beton oder Mörtel besonders zuverlässig für eine sichere Verbindung zwischen den beiden Schichten der erfindungsgemäßen Wand.

[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird im Bereich der untersten Schicht der Wärmedämmblöcke eine Perimeterdämmung und eine Bodenplatte aus Beton ausgebildet, die mit der Oberkante der Blöcke in der untersten Lage bündig ist. Durch diese Maßnahme wird die erfindungsgemäße Wand in vorteilhafter Weise um eine zweckmäßige und ebenfalls wärmedämmende Ausbildung des Bodenbereichs ergänzt.

[0019] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Erstellung einer wärmedämmenden Wand vorgestellt, das im Anspruch 9 beschrieben ist.

[0020] Wie vorangehend erwähnt, erfolgt im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens zunächst zumindest teilweise die Erstellung einer Außenschicht aus mehreren Lagen von aufeinandergefügten Wärmedämmblöcken, die vorzugsweise aus EPS-Hartschaum bestehen. Dieser erste Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens stellt eine Umkehrung des bislang üblichen Bauablaufs dar, bei dem stets an eine bereits erstellte Mauer eine Wärmedämmung in Form von Platten angebracht wurde. Erfindungsgemäß erfolgt die Erstellung einer Innenschicht aus Mauersteinen oder Beton nach der Fertigstellung der Außenschicht aus Wärmedämmblöcken. Hierbei kommt der Beton oder ein zwischen den Mauersteinen eingebrachtes Verbindungsmittel, vorzugsweise der Mörtel, derart mit den Blöcken der Außenschicht in Kontakt, daß die beiden Schichten miteinander verbunden werden. Gegebenenfalls werden die genannten Schritte, nämlich die zumindest teilweise Errichtung einer Außenschicht aus Wärmedämmblöcken und die nachfolgende Erstellung der Innenschicht, mehrmals wiederholt, um eine Wärmedämmwand oder ein Gebäude aus mehreren Wärmedämmwänden zu erstellen.

[0021] Hierbei sorgt der im Rahmen der Erstellung der Innenschicht verwendete Mörtel oder Beton durch die genannten Maßnahmen für eine feste Verbindung zwischen den beiden Schichten. Ferner ergeben sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren Vorteile dahingehend, daß die Wärmedämmhülle aus Blöcken aus Wärmedämmaterial von innen aufgebaut werden kann, was, verglichen mit den in herkömmlicher Weise nötigen Arbeiten von einem Gerüst aus, für eine Erleichterung der Tätigkeiten sorgt.

[0022] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen 10 bis 14 beschrieben.

[0023] Demzufolge ist es vorteilhaft, wenn vor der Erstellung der Außenschicht zumindest im Bereich der zu erstellenden Innenschicht und zwischen mehreren zu erstellenden Wänden auf das Erdreich eine Sauberkeitsschicht, vorzugsweise aus Magerbeton, aufgebracht wird. Nachfolgend wird die unterste Lage von Wärmedämmblöcken erstellt, und daran anschließend wird bevorzugt, lagenweise eine Perimeterdämmung im Bereich zwischen den zu erstellenden Wänden zu verlegen. Abschließend hat es sich für die Ausbildung des Bodenbereichs im Bereich der erfindungsgemäßen Wand als vorteilhaft erwiesen, eine Bodenplatte zu betonieren, wobei die Oberkante der Bodenplatte mit der Oberkante der Blöcke der untersten Lage übereinstimmt.

[0024] Für eine feste Verbindung zwischen den Blöcken einzelner, übereinanderliegender Lagen wird bevorzugt, daß in Nuten an der Oberseite der Blöcke vor dem Auflegen der darüberliegenden Schicht Federelemente angebracht werden, und/oder ein Haftmittel aufgebracht wird.

[0025] Ferner können durch die Anbringung von Zugbändern und/oder Schwerkraftankern vor dem Auflegen der nächsten Lage von Wärmedämmblöcken die vorangehend beschriebenen Vorteile erreicht werden. Für die Verbindung zwischen der Innen- und der Außenschicht wird bevorzugt, daß die Blöcke der Außenschicht Nuten aufweisen, in die Beton oder das Verbindungsmittel zwischen den Mauersteinen beim Erstellen der Innenschicht einfließt. Beim Aushärten der erwähnten Materialien kann eine zuverlässige und feste Verbindung zwischen den beiden Schichten gewährleistet werden.

[0026] Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens können erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen erreicht werden, wenn beim Erstellen der Außenschicht aus Wärmedämmblöcken ferner besondere Dämmelemente angebracht werden, die für die Aufnahme von Fenstern und/oder Türen geeignet sind. Hierdurch können auch die in diesen Elementen aufzunehmenden Bauteile zusammen mit der Erstellung der Wärmedämmhülle eingebaut werden, so daß das Gebäude abgeschlossen werden kann, und bereits geschoßweise der Ausbau durchgeführt werden kann.

[0027] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Wärmedämmblock vorgestellt, der für die Ausbildung einer Außenschicht der Wand eines Passivhauses geeignet ist.

[0028] Der erfindungsgemäße Wärmedämmblock ist im Anspruch 16 beschrieben.

[0029] Erfindungsgemäß weist der Block aus Wärmedämmaterial eine derart hinreichende Breite auf, daß mehrere Lagen von Blöcken zur Erstellung einer Außenschicht einer wärmedämmenden Wand aufeinandergefügt werden können. Diese Maßnahme unterscheidet den erfindungsgemäßen Wärmedämmblock von den im Stand der Technik bekannten, vergleichsweise dünnen und weitgehend plattenförmigen Wärmedämmelementen, mit denen die Erstellung einer Außenschicht vor dem Mauern oder Betonieren einer Innenschicht nicht möglich ist. Ferner ist der erfindungsgemäße Block über geeignete Verbindungsmittel mit den Blöcken darunter- und darüberliegender Lagen verbindbar. Schließlich ist in zumindest einer Seitenfläche des Blocks zumindest eine in der Einbaulage vorzugsweise waagerecht verlaufende Nut ausgebildet, deren Lage gegebenenfalls an die Lage einer Mauerwerksfuge eines Mauerwerks angepaßt ist, mit dem mehrere Lagen von Blöcken zur Ausbildung einer wärmedämmenden Wand kombinierbar sind.

[0030] Durch die beschriebene Ausbildung von Nuten an der zu der Innenschicht gerichteten Seite der Blöcke wird, wie vorangehend beschrieben, für eine zuverlässige Verbindung zwischen den beiden Schichten der zu erstellenden Wand gesorgt. Insbesondere fließt das bei einem Mauerwerk verwendete Verbindungsmittel, beispielsweise Mörtel, bzw. der zum Betonieren verwendete Beton in die beschriebenen Nuten ein, so daß nach dem Aushärten dieser Materialien für eine feste Verankerung der Wärmedämmblöcke an der Innenschicht gesorgt wird. In vorteilhafter Weise sind die Nuten basierend auf der Mauerwerksnorm in vertikaler Richtung voneinander beabstandet, so daß sich bei Verwendung eines standardisierten Mauerwerks eine Ausrichtung der Nuten mit den Mauerwerksfugen ergibt, und sich eine sichere Verbindung zwischen den beiden Schichten einstellt. Ferner sind die Nuten in den Blöcken gegebenenfalls so anzuordnen, daß sich auch bei mehreren übereinander angeordneten Blöcken die beschriebene Ausrichtung mit den Mauerwerksfugen ergibt. Wenn die Innenschicht aus Beton erstellt wird, können die Nuten in beliebiger Anzahl und mit beliebigen Abständen angeordnet werden, wobei sich Abstände von 20 cm bis 30 cm als vorteilhaft erwiesen haben.

[0031] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blocks weist dieser im Bereich seiner Unter- und/oder Oberseite Nuten auf, in die Federelemente eingelegt werden können, um für eine feste Verbindung mit den darunter und/oder darüber angeordneten Blöcken zu sorgen. Wie erwähnt, wird für die seitlich an den Blöcken ausgebildeten Nuten zum Einfließen des beim Erstellen der Innenschicht flüssigen Verbindungsmittels eine schwalbenschwanzförmige Form bevorzugt.

[0032] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht einer Hausecke von innen, deren Wände erfindungsgemäß aufgebaut sind; und
Fig. 2
eine perspektivische Ansicht einer Hausecke von innen mit den erfindungsgemäßen Wänden und einem Bodenbereich.


[0033] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, besteht die erfindungsgemäße Wärmedämmwand aus einer Außenschicht 12 aus Wärmedämmaterial und einer Innenschicht 14, die in der gezeigten Ausführungsform als Mauerwerk ausgeführt ist. Erfindungsgemäß wird bei der Erstellung der Wand 10 zunächst zumindest teilweise die Außenschicht 12 errichtet. Diese besteht aus Blöcken 20 aus Wärmedämmaterial, die eine Dicke im Bereich von bis zu 40 cm aufweisen. Insbesondere sind die Blöcke 20 derart bemessen und gestaltet, daß zunächst, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, ein Teil der Außenschicht 12 errichtet werden kann, bevor nachfolgend an der Innenseite die Innenschicht 14 erstellt wird.

[0034] Für eine feste Verbindung zwischen den einzelnen Blöcken 20 der Außenschicht 12 weit der erfindungsgemäße Block 20 in der gezeigten Ausführungsform sowohl an seiner in der Einbaulage oberen Fläche als auch an den beiden Seitenflächen Nuten 22 auf. Wenn somit der erfindungsgemäße Block 20 als Platte mit vergleichsweise großer Dicke betrachtet wird, so sind die Stirn- und Seitenflächen der Platte mit den Nuten 22 versehen. In dem gezeigten Fall sind die Nuten 22 in zweckmäßiger Weise umlaufend ausgebildet.

[0035] Beim Errichten der Außenschicht 12 werden in diese Nuten 22 Federelemente 24 eingesteckt, die für eine feste Verbindung mit dem darüber oder seitlich angeordneten Block sorgen, der ebenfalls an seiner in Einbaulage unteren und oberen Fläche sowie an den Seitenflächen mit den Nuten 22 versehen ist. In dem gezeigten Fall sind in jeder Fläche zwei Nuten vergleichsweise nahe an der Innen- und der Außenfläche des Wärmedämmblocks 20 ausgebildet. In der gezeigten Ausführungsform sind die Federelemente 24 als Federplättchen gestaltet.

[0036] Im Bereich des linken Wandabschnitts ist ein in der Außenschicht angeordnetes besonderes Dämmelement 16 gezeigt, das der paßgenauen Aufnahme eines Fensters dient. Insbesondere ermöglicht dieses Zusatzelement 16, das ebenfalls aus vorbeschichtetem EPS-Dämmstoff besteht, das paßgenaue Anlegen der Fernsteröffnungen und das anschließende Einsetzen eines Fensters.

[0037] Für eine feste Verbindung zwischen den Blöcken 20 der Außenschicht 12 und dem nachfolgend zu errichtenden Mauerwerk aus Mauersteinen 30 sind die Blöcke 20 an ihren Innenseiten mit Nuten 26 versehen, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel in Einbaulage waagerecht verlaufen und schwalbenschwanzförmig gestaltet sind. Diese Nuten 26 sind in zweckmäßiger Weise gemäß der Mauerwerksnorm voneinander beabstandet in dem Block 20 ausgebildet, so daß beim Erstellen der an die Außenschicht 12 anliegenden Innenschicht die Fugen zwischen einzelnen Mauersteinen 30 hinsichtlich ihrer Höhenlage mit den Nuten 26 übereinstimmen. Durch diese Kombination des erfindungsgemäßen Wärmedämmblocks 20 mit dem an der Innenseite zu errichtenden Mauerwerk kann bei der Erstellung der Innenschicht 14 eine feste Verbindung zwischen den beiden Schichten gewährleistet werden.

[0038] Der Mörtel 32, der bevorzugt als Verbindungsmittel zwischen den Mauersteinen 30 verwendet wird, bzw. der Beton, der beim Betonieren einer Innenschicht verwendet werden kann, fließt nämlich in die Nuten 26 ein und verfestigt sich nachfolgend in den Nuten 26, so daß für eine zuverlässige Verbindung zwischen den beiden Schichten und eine zuverlässige Anbringung der äußerst dicken Wärmedämmschicht aus Wärmedämmblöcken an der Innenschicht gesorgt wird.

[0039] An der Oberseite des in Fig. 1 rechts zu erkennenden Wärmedämmblocks 20 ist ferner ein Schwerkraftanker 28 dargestellt, der in der erfindungsgemäßen Wand 10 dazu verwendet werden kann, an der Außenseite während des Bauvorganges ein Gerüst oder ähnliches anzubringen, und gegebenenfalls an der fertiggestellten Wand beispielsweise der Befestigung von Sonnenschutzeinrichtungen dient. Der Schwerkraftanker 28 erstreckt sich mit einer Lasche an der Innenseite in eine Mauerwerksfuge und ist zur Verhinderung einer Wärmeleitung thermisch isoliert.

[0040] In Fig. 2 ist in einer der Fig. 1 ähnlichen Darstellung eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wärmedämmwand an der Innenecke eines Gebäudes dargestellt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Blöcke 20 lediglich an ihren Oberseiten mit Nuten 22 versehen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die Nut 22 breiter als bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, und es ist jeweils nur eine Nut 22 vorhanden. Die Federelemente 24 sind in diesem Fall in Form von Leisten gestaltet, die aus Schichtholz oder Styropor bestehen.

[0041] Ferner sind bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel zur weiteren Verbesserung der Verbindung zwischen den Blöcken 20 der Außenschicht und den Mauersteinen 30 der Innenschicht sogenannte Zugbänder 34 vorhanden, die sich bis in den Bereich der Federelemente 24 erstrecken und beim Erstellen der Innenschicht 14 zwischen einzelnen Lagen von Mauersteinen 30 angeordnet werden. Folglich werden die Zugbänder 34 in der Innenschicht eingemauert oder einbetoniert, und die verbindende Wirkung des in die Nuten 26 einfließenden Mörtels 32 oder Betons wird unterstützt.

[0042] In Fig. 2 ist ferner zu erkennen, daß im Bereich der oberen Lagen von Mauersteinen 30 Mauersteine mit einer größeren Höhe als in den darunterliegenden Lagen verwendet werden. Die Abstände zwischen den Nuten 26 sind jedoch an diese genormten Mauersteine 30 angepaßt ausgebildet, so daß in Kombination mit standardisierten Mauersteinen für eine feste Verbindung zwischen der Innen- und der Außenschicht der erfindungsgemäßen Wand 10 gesorgt werden kann. Ergänzend sei angemerkt, daß an der Innenseite der Mauersteine 30 ein Putz 36 angebracht sein kann.

[0043] Im Bereich der untersten Lage von Wärmedämmblöcken 20 ist in Fig. 2 eine zweckmäßige Ausbildung eines Bodenbereichs im Bereich der erfindungsgemäßen Wand 10 zu erkennen. Hierbei wird auf dem Erdreich zunächst eine Sauberkeitsschicht 38 aus Magerbeton aufgebracht. Auf diese Sauberkeitsschicht 38 wird ein Basisprofil aufgebracht, von dem in den Schnittbereichen von Fig. 2 eine Leiste 40 zu erkennen ist. Nachfolgend wird eine erste Lage von Dämmblöcken 20 auf dem Basisprofil angeordnet und lotrecht ausgerichtet. Nach dem Abbinden des Mörtels wird auf der Sauberkeitsschicht lageweise eine Perimeterdämmung 42 verlegt. Im Randbereich kann bei der obersten Lage der Perimeterdämmung eine Verklebung mit den Dämmblöcken 20 durchgeführt werden. In dieser Weise wird gewissermaßen die Schalung für die Bodenplatte 44 ausgebildet, die aus Beton gegossen wird. Hierbei wird der Beton exakt entlang der Unterkante der Nut, die sich in dem Dämmblock 20 befindet, abgezogen.

[0044] Nachfolgend werden in der beschriebenen Weise weitere Lagen von Wärmedämmblöcken 20, gegebenenfalls zusammen mit den Zusatzelementen 16 für Fenster und Türen angebracht. In Umkehrung des üblichen Bauverlaufs wird abschließend die Innenschicht erstellt. Bei einem in der beschriebenen Weise errichteten Haus befinden sich somit sämtliche schweren Baumaterialien, nämlich die Mauersteine 30, der Putz 36, ein Verbundestrich 46 und die Bodenplatte 44 innerhalb der thermisch dichten Gebäudehülle, so daß ein ausgezeichneter Energiespeicher ausgebildet wird, und der Energiebedarf für die Erwärmung der Innenräume minimiert werden kann.


Ansprüche

1. Wärmedämmende Wand (10), mit:

- einer Außenschicht (12) aus mehreren Lagen von Blöcken (20) aus Wärmedämmaterial, vorzugsweise EPS-Hartschaum, und

- einer Innenschicht (14) aus Beton oder mehreren Lagen von Mauersteinen (30), die mit einem geeigneten Verbindungsmittel (32), vorzugsweise Mörtel, miteinander verbunden sind,

- wobei die Blöcke (20) an ihren ZU der Innenschicht (14) gerichteten Seiten mit Nuten (26) versehen sind, in denen sich zumindest teilweise Beton befindet, oder die mit den Fugen zwischen den Steinen (30) der Innenschicht (14) derart ausgerichtet sind, daß sich das Verbindungsmittel (32) zwischen den Mauersteinen (30) zumindest teilweise in den Nuten (26) befindet, so daß die Blöcke (20) mit der Innenschicht (14) verbunden sind.


 
2. Wärmedämmende Wand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blöcke (20) übereinanderliegender Lagen durch Nut-Feder-Verbindungen (22, 24) und/oder ein Haftmittel miteinander verbunden sind.
 
3. Wärmedämmende Wand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Blöcken (20) übereinanderliegender Lagen Zugbänder (34) angeordnet sind, die sich in den Bereich der Innenschicht (14) erstrecken.
 
4. Wärmedämmende Wand nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Blöcken (20) übereinanderliegender Lagen Sicherungsanker (28) angebracht sind, die vorzugsweise thermisch getrennt sind.
 
5. Wärmedämmende Wand nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenschicht (12) ferner Dämmelemente (16) aufweist, die für die Aufnahme von Fenstern und/oder Türen ausgebildet sind.
 
6. Wärmedämmende Wand nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blöcke (20) der Außenschicht (12) an der Außenseite mit einem Oberflächenmaterial, vorzugsweise Keramik, Naturstein, Klinker oder Putz versehen sind.
 
7. Wärmedämmende Wand nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten (26) in den Blöcken (20) schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind.
 
8. Wärmedämmende Wand nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich der untersten Schicht der Wärmedämmblöcke (20) einer Perimeterdämmung (42) und eine Bodenplatte (44) aus Beton ausgebildet sind, die mit der Oberkante der Blöcke in der untersten Lage bündig ist.
 
9. Verfahren zum Erstellen einer Wärmedämmwand mit den Schritten:

(a) zumindest teilweises Erstellen einer Außenschicht aus mehreren Lagen von aufeinandergefügten Wärmedämmblöcken, vorzugsweise aus EPS-Hartschaum,

(b) nachfolgendes Erstellen einer Innenschicht aus Beton oder Mauersteinen im Bereich der fertiggestellten Außenschicht oder Teilen derselben, wobei der Beton oder ein zwischen den Mauersteinen eingebrachtes Verbindungsmittel, vorzugsweise Mörtel, derart mit den Blöcken der Außenschicht in Kontakt kommt, daß die beiden Schichten miteinander verbunden werden,

(c) gegebenenfalls mehrmalige Wiederholung der Schritte (a) und (b).


 
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Erstellen der Außenschicht zumindest im Bereich der Innenschicht und zwischen mehreren zu erstellenden Wänden auf ein planiertes Erdreich eine Sauberkeitsschicht aufgebracht wird.
 
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Erstellen der untersten Lage der Wärmedämmblöcke eine Perimeterdämmung verlegt wird, und nachfolgend eine Bodenplatte aus Beton gegossen wird.
 
12. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf den Wärmedämmblöcken vor dem Auflegen der darüberliegenden Schicht von Wärmedämmblöcken Federelemente angebracht werden oder ein Haftmittel aufgebracht wird.
 
13. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf den Blöcken vor dem Auflegen der nächsten Schicht von Wärmedämmblöcken Zugbänder und/oder Schwerkraftanker angeordnet werden.
 
14. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blöcke der Außenschicht Nuten aufweisen, in die Beton oder das Verbindungsmittel zwischen den Mauersteinen beim Erstellen der Innenschicht einfließt.
 
15. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
beim Erstellen der Außenschicht Dämmelemente angebracht werden, die für die Aufnahme von Fenstern und/oder Türen geeignet sind.
 
16. Block (20) aus Wärmedämmaterial,

- der eine derart hinreichende Breite aufweist, daß mehrere Lagen von Blöcken (20) zur Erstellung einer Außenschicht (12) einer wärmedämmenden Wand (10) aufeinandergefügt werden können,

- wobei der Block (20) mit darunter- und/oder darüberliegenden Blöcken (20) verbindbar ist,

- und wobei in zumindest einer Seitenfläche des Blocks (20) zumindest eine in der Einbaulage vorzugsweise waagrecht verlaufende Nut (26) ausgebildet ist, deren Lage gegebenenfalls mit der Lage einer Mauerwerksfuge eines Mauerwerks ausgerichtet ist, mit dem mehrere Lagen von Blöcken (20) zur Ausbildung einer wärmedämmenden Wand (10) kombinierbar sind.


 
17. Block nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Block (20) Nuten (22) aufweist, in denen Federelemente (24) anbringbar sind.
 
18. Block nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten (26) in der Seitenfläche des Blocks (20) schwalbenschwanzförmig gestaltet sind.
 




Zeichnung










Recherchenbericht