| (19) |
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(11) |
EP 0 776 265 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.1998 Patentblatt 1998/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.06.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B26D 7/22 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9502/509 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9605/952 (29.02.1996 Gazette 1996/10) |
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| (54) |
AUFSCHNITTSCHNEIDEMASCHINE
SLICING MACHINE
TRANCHEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT NL |
| (30) |
Priorität: |
20.08.1994 DE 4429628
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.06.1997 Patentblatt 1997/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Bizerba GmbH & Co. KG |
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D-72336 Balingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KOCH, Klaus
D-72351 Geislingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 503 168 GB-A- 2 090 122
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DE-U- 9 109 895
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei Aufschnittschneidemaschinen dieser Art sollen Schnittverletzungen der Bedienungsperson
am Kreismesser vor allem während der Reinigung der Maschine, bei der der Schlitten
aus seiner Arbeitsstellung heraus in eine Außer-Betriebsstellung verschwenkt werden
muß, möglichst ausgeschlossen werden.
[0003] Es ist bekannt, die Schneide des Kreismessers am Umfang mit einem ringförmigen, feststehenden
Messerschutzring gegen Berührung zu schützen, wobei der Schneidbereich ausgespart
bleibt. Dieser Bereich wird in der Scheibendickeneinstellung "Null" durch die Anschlagplatte
des Schneidguts abgedeckt. Bei der Reinigung der Maschine wird der Schlitten vom Messer
weggeschwenkt und dabei die Anschlagplatte in der Scheibendickeneinstellung "Null"
verriegelt.
[0004] Die EP 0 503 168 A1 beschreibt eine Verriegelungseinrichtung dieser Art. Mit der
Wegschwenkbewegung des Schlittens wird ein mit dem Schlittenfuß verbundener Schieber
translatorisch bewegt, welcher einen Riegel betätigt, dessen gerundetes Sperrglied
in einem Kreisbogen allmählich in eine gerundete entlang dem Kreisumfang der Sperrscheibe
angeordnete Ausnehmung der Scheibendicken-Verstelleinrichtung eintaucht und diese
verriegelt. Bedingt durch die Bewegungsrichtung und die Form des Sperrglieds wird
die Verriegelung der Anschlagplatte erst bei einem größeren Schwenkwinkel des Schlittens
wirksam. Dies wird noch verschlechtert durch die ungünstige Verbindung des Schlittens
mit dem Schieber und des Schiebers mit dem Riegel, welche jeweils mittels Langlochführung
und darin eingreifendem Bolzenstummel verbunden sind. Die Umwandlung der rotativen
Bewegung des Schlittenfußes in eine translatorische Bewegung des Schiebers und die
weitere Umwandlung in die Rotationsbewegung des Riegels ergibt in Kombination mit
den Langlochführungen ein undefinierbares Lagerspiel. Nachteilig kommt außerdem hinzu,
daß nach dem Zurückschwenken des Schlittens in die Arbeits- oder Schneidposition und
der folgenden Schnitthubbewegung die Schieber-/Riegelverbindung außer Eingriff zueinander
kommt, wodurch die Scheibendicken-Verstelleinrichtung in eine unkontrollierbare Position
verdreht werden kann und dabei die Verriegelung nicht mehr funktioniert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, mechanische Verriegelungseinrichtung
der Scheibendicken-Verstelleinrichtung zu schaffen, die eine sichere Verriegelungsfunktion
bereits kurz nach Beginn der Wegschwenkbewegung des Schlittens gewährleistet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der eingangs beschriebenen Aufschnittschneidemaschine
dadurch gelöst, daß die Ausnehmung der Sperrscheibe eine vom Umfang der Scheibe in
Richtung der Scheibenmitte verlaufende Nut ist, deren Öffnung am Scheibenumfang im
wesentlichen der Abmessung des in die Nut einrückbaren Sperrgliedes entspricht, und
daß das Sperrglied entlang einer zur Sperrscheibenmitte ausgerichteten Bahn geführt
ist.
[0007] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist die vom Scheibenumfang in Richtung zur Scheibenmitte
verlaufende Nut, wobei die Richtung der Nut nicht nur im wesentlichen senkrecht zur
Tangente des Scheibenumfanges verlaufen kann, sondern hierzu auch einen spitzen Winkel
bilden kann. Wichtig ist allerdings, daß sich die Nut zum Scheibenumfang hin nur in
dem Maße öffnet, wie es für ein störungsfreies Einrücken des Sperrgliedes notwendig
ist. Die Öffnung der Nut am Scheibenumfang wird, damit möglichst definierte Bedingungen
für das Einrücken bzw. das Verschwenken des Schlittens sichergestellt sind, höchstens
die doppelte Breite der Abmessung des in die Nut einrückenden Sperrgliedes aufweisen.
[0008] Bevorzugt wird das Spiel zwischen dem Sperrglied und der Öffnung der Nut am Scheibenumfang
noch kleiner gehalten, indem die Öffnung beispielsweise weniger als das 1,5fache der
Abmessung des einrückbaren Sperrgliedes beträgt.
[0009] Wichtig im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist auch die Bahn, auf der
das Sperrglied geführt wird, wenn es in die Sperrscheibennut einrückt. Die Definition
einer zur Sperrscheibenmitte hin ausgerichteten Bahn bedeutet nicht eine genaue Ausrichtung
der Bahn in radialer Richtung zum Sperrscheibenmittelpunkt, sondern eine von der Umfangsrichtung
der Sperrscheibe wegführende Bahn, die durchaus auch im spitzen Winkel, beispielsweise
30°, zur Tangente des Sperrscheibenumfangs betragen kann. Ferner braucht die Bahn
nicht geradlinig zu sein.
[0010] Bevorzugt wird das Sperrglied auf einem verschwenkbar gehaltenen Riegel angeordnet
sein, wobei der Abstand des Sperrgliedes von der Schwenkachse des Riegels im wesentlichen
dem Abstand der Schwenkachse des Riegels zum Sperrscheibenmittelpunkt entspricht.
Dies bedeutet, daß die Bahn, auf der das Sperrglied beim Einrücken in die Nut der
Sperrscheibe geführt wird, eine Teilkreisbewegung darstellt, deren Kreislinie durch
den Mittelpunkt der Sperrscheibe verläuft.
[0011] Bevorzugt wird die Nut mit im wesentlichen parallelen Seitenflächen ausgestattet
sein, die ein einfaches Hineingleiten des Sperrgliedes in die Nut ermöglichen, andererseits
jedoch kein allzu großes Spiel zwischen Sperrglied und Seitenflächen der Nut lassen.
[0012] Das Sperrglied selber wird häufig die Form einer länglichen Rastnase aufweisen, welche
in ihrer Form einem Kreisbogensegment ähnlich ist. Dieses Kreisbogensegment ist dann
parallel zur Verschwenkrichtung des Schwenkriegels angeordnet und tritt mit einer
Stirnseite in die Nut der Sperrscheibe ein.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird das Sperrglied mittels Federkraft, vorzugsweise
mittels einer Schenkelfeder, außer Eingriff mit der Nut der Sperrscheibe gehalten.
Beim Verschwenken des Schlittens aus seiner Arbeitsstellung heraus wird dann das Sperrglied
gegen die Federkraft in die Nut der Sperrscheibe eingerückt.
[0014] Bevorzugt wird das Sperrglied durch ein am Schlittenfuß befestigtes Betätigungsglied
betätigt, welches beim Verschwenken des Schlittens aus seiner Arbeitsstellung heraus
auf das Sperrglied bzw. die Rastnase des Schwenkriegels drückt und ein nahezu senkrechtes
Eintauchen bzw. Einrücken des Sperrgliedes in die Nut der Sperrscheibe veranlaßt.
[0015] Bei eingerücktem Sperrglied bzw. Rastnase in die Nut der Sperrscheibe ist die Verstelleinrichtung
der Anschlagplatte verriegelt, d.h. eine Verstellung der Scheibendicke und ein Bloßlegen
der Kreismesserkante ist damit unmöglich gemacht.
[0016] Das vorgenannte Betätigungsglied, das mit dem Fuß des Schlittens gekoppelt ist und
die Verschwenkbewegung des Schlittens in eine Schwenkbewegung des Riegels umsetzt,
ist vorzugsweise einseitig am Schlittenfuß angelenkt und benachbart zu seinem freien
Ende in einer Schlittenführung geführt. Das Betätigungsglied arbeitet bevorzugt direkt
auf das Sperrglied.
[0017] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Verriegelungsvorrichtung
eine sich parallel zur Schlittenführung erstreckende Anschlagleiste, welche an ihrem
der Verschiebeendstellung des Schlittens entsprechenden Ende eine Aussparung aufweist,
durch welche ein mit der Verschwenkbewegung des Schlittens gekoppeltes Betätigungsglied,
beispielsweise der Stößel, zur Betätigung des Sperrgliedes durchtreten und auf das
Sperrglied arbeiten kann. Demzufolge ist die Aussparung fluchtend mit dem Sperrglied
und der Sperrscheibe anzuordnen.
[0018] Um bereits bei sehr kleinen Verschwenkbewegungen des Schlittens zu einer Verriegelung
zu kommen, werden bevorzugt die Außenkontur des Sperrgliedes und die Außenkonturen
der Nut der Sperrscheibe kantig ausgebildet sein. Unter kantig sind hierbei Radien
der miteinander zusammenwirkenden Kanten von Sperrglied und Nut der Sperrscheibe zu
verstehen, welche kleiner als 1,0 mm sind. Dadurch wird die Verriegelung der Scheibendicken-Verstelleinrichtung
unmittelbar nach Beginn der Wegschwenkbewegung des Schlittens bzw. unmittelbar nach
Beginn der Scheibendickenverstellung aus Null heraus wirksam.
[0019] Bevorzugt wird die Aufschnittschneidemaschine so ausgebildet, daß bei einer Scheibendicken-Einstellung
größer "Null" durch die Verriegelungsvorrichtung eine im wesentlichen spielfreie Abstützung
des Schlittens gegen Schwenkbewegungen sichergestellt ist.
[0020] Dadurch wird ausgeschlossen, daß der Schlitten geringfügig aus der Arbeitsstellung
herausgeschwenkt werden kann und daß auf diese Weise größere Kräfte impulsförmig auf
die Abstützung bzw. die Verriegelungsvorrichtung wirken können. Außerdem wird vermieden,
daß eine größere Spalte zwischen Kreismesser und Schlitten entstehen kann, die zu
einer Verletzungsgefahr durch Messerberührung führen würde.
[0021] Die spielfreie Abstützung wird vorzugsweise dadurch gebildet, daß das Sperrglied
am Umfang der Sperrscheibe anliegt und andererseits am Sperrglied das Betätigungsglied
angreift oder in einem aus der Endstellung heraus verschobenen Schlitten das Betätigungsglied
an der Anschlagleiste anliegt, wobei das Betätigungsglied wiederum im wesentlichen
spielfrei am Schlitten bzw. am Schlittenfuß gehalten ist. Geringste Spalten zwischen
den Bauteilen in der Größenordnung von 0,5 mm sind problemlos tolerierbar.
[0022] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
in der Verschiebeendstellung des Schlittens das Betätigungsglied, insbesondere das
Betätigungsglied, das Sperrglied und die Sperrscheibe in einer senkrecht zur Drehachse
der Sperrscheibe liegenden gemeinsamen Wirkebene angeordnet sind. Bei dieser Anordnung
treten praktisch keine Torsionskräfte auf und die beim Verschwenken des Schlittens
auftretenden Kräfte bzw. die in der Außer-Betriebsstellung durch die Schwerkraft und
die Masse des Schlittens wirkenden Kräfte werden im wesentlichen torsionsfrei durch
die Drehachse der Sperrscheibe aufgenommen.
[0023] Beim Zurückschwenken des Schlittens in seine Arbeitsposition wird die Verriegelung
der Scheibendickeneinstellung aufgehoben. Dabei wird das Sperrglied bzw. der Riegel
mittels Federkraft, vorzugsweise mittels einer Schenkelfeder, aus der Sperrscheibennut
herausgedrückt und kommt mit einem gehäusefesten Anschlag in einer exakten Grundposition
zur Anlage.
[0024] Während der folgenden Schnitthubbewegung des Schlittens bleiben das am Schlittenfuß
befestigte Betätigungsglied und das am Maschinengehäuse gehaltene Sperrglied außer
Eingriff, jedoch sind sie mit Erreichen der Schlittenendlage wieder kraftschlüssig
miteinander verbindbar.
[0025] Versucht die Bedienungsperson, den Schlitten in seiner Verschiebeendstellung bei
gleichzeitiger Scheibendickeneinstellung größer als Null wegzuschwenken, d.h. bei
ungeschützter Kreismesserschneide, so wird der Schlitten gesperrt. Die auf den Schlitten
ausgeübte Schwenkkraft wird mittels einer direkten, formschlüssigen Abstützung vom
Betätigungsglied über das Sperrglied des Riegels fast senkrecht auf den Umfang der
Sperrscheibe geleitet, ohne daß dabei die Riegellagerung nennenswert belastet wird.
[0026] Außerdem liegen Betätigungsglied, Sperglied und Sperrscheibe in einer senkrecht zur
Sperrscheibenachse angeordneten Wirkebene zum Abfangen der Schwenkkraft des Schlittens.
[0027] Darüber hinaus beinhaltet die erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung weitere Vorteile.
[0028] Das nahezu senkrechte Eintauchen des Sperrgliedes (bzw. der Rastnase) in die Sperrscheibe
läßt die Verriegelung derselben unmittelbar nach Beginn der Schwenkbewegung des Schlittens
wirksam werden, d.h. es sind keine Zwischenstellungen mit ungeschützter Messerschneide
möglich.
[0029] Mit Beginn der Schwenkbewegung des Schlittens aus seiner Arbeitsstellung heraus taucht
bei einer bevorzugten Ausführungsform auch gleichzeitig das Betätigungsglied in die
Nut der Anschlagleiste ein und sperrt die Schlittenhubbewegung des Schlittens aus
seiner Verschiebeendstellung heraus. Somit ist gewährleistet, daß der Schlitten nur
in seiner Verschiebeendlage weggeschwenkt werden kann, vorausgesetzt, daß die Anschlagplatte
in der Nullposition ist, bei der die Schneide des Kreismessers gegen Berührung rundum
geschützt ist.
[0030] Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Beschreibung
und der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
- Figur 1
- eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Schneidemaschine,
- Figur 2
- einen Teilschnitt senkrecht zur Schlitten-Schnitthubbewegung mit Schlitten in Arbeitsposition,
- Figur 3
- einen Teilschnitt senkrecht zur Schlitten-Schnitthubbewegung mit weggeschwenkter Position
des Schlittens (Reinigungsposition),
- Figur 4
- einen Schnitt A-A gemäß Figur 3.
[0031] Die in Figur 1 dargestellte Schneidemaschine 1 für Nahrungsmittel, z.B. Wurst, Käse,
Fisch oder dergleichen, umfaßt ein Maschinengehäuse 2, an dem ein motorisch angetriebenes
Kreismesser 3 drehbar gelagert ist. Am Maschinengehäuse 2 ist ein speichenradförmiger
Messerschutzring 4 stationär befestigt, der die Schneide des Kreismessers 3 aus Sicherheitsgründen
mit Ausnahme des vorderen Schneidbereichs 5 ringförmig umschließt. Im Schneidbereich
5 ist eine parallel zur Schneidebene 6 des Kreismessers 3 verlaufende Anschlagplatte
7 zur Einstellung der Scheibendicke relativ zur Messer- bzw. Schneidebene mittels
einer Scheibendicken-Verstelleinrichtung 8 angeordnet. Die an sich bekannte Scheibendicken-Verstelleinrichtung
8 kann in ihrer Minimaleinstellung auf eine Scheibendicke "unter Null" (beispielsweise
ca. -0,5 bis -2 mm) eingestellt werden. In dieser Stellung überdeckt die Stirnkante
der Anschlagplatte 7 die Schneide des Kreismessers 3 im vorderen Schneidbereich 5
und ergibt zusammen mit dem Messerschutzring 4 einen Berührungsschutz über den kompletten
Umfang des Kreismessers 3.
[0032] Ein Schlitten 9 für die Aufnahme eines nicht dargestellten Schneidguts ist am Kreismesser
3 entlang, parallel zur Messer- bzw. Schneidebene hin- und herverschiebbar. Das Schneidgut
wird auf dem Schlitten 9 liegend dem rotierenden Kreismesser 3 zugeführt und anliegend
an der Anschlagplatte 7 in Scheiben geschnitten.
[0033] Die Schneidebene 6 des Kreismessers 3 kann senkrecht zur Aufstellfläche der Schneidemaschine
1 angeordnet sein, wie in Figur 1 dargestellt, oder in einem bestimmten Winkel zur
Senkrechten geneigt sein (Schrägschneider).
[0034] Der Schlitten 9 ist aus seiner in Figur 1 gezeichneten Arbeitsposition in die strichpunktiert
gezeichnete Reinigungsposition 9' um eine am Schlittenfuß 10 angebrachte Schwenkachse
11 vom Kreismesser 3 wegschwenkbar.
[0035] Aus Figur 2 ist ersichtlich, daß der Schlittenfuß 10 mit einer Schlittenführung 12
gelenkig verbunden ist, welche senkrecht zur Bildebene auf einer am Maschinengehäuse
2 starr befestigten Führungsachse 13 gleitverschiebbar geführt ist und mittels einer
ebenfalls am Maschinengehäuse 2 starr befestigten Laufschiene 14 zwischen einer Laufrolle
15 und einem Gewindestift 16 verdrehgesichert wird.
[0036] Am Schlittenfuß 10 ist parallel zur Schwenkachse 11 eine Stößelachse 17 angeordnet,
an der ein stößelförmiges Betätigungsglied 18 gelenkig befestigt ist. Dieser ist gleichzeitig
in einer Führungsbohrung 19 der Schlittenführung 12 senkrecht zur Stößelachse 17 verschiebbar
gelagert. Das Ende des Betätigungsglieds 18 gleitet während der Schnitthubbewegung
des Schlittens 9 an einer am Maschinengehäuse 2 befestigten Anschlagleiste 20 entlang.
Diese weist in ihrer Verschiebeendstellung, vorzugsweise auf der Seite der Scheibendicken-Ver
stelleinrichtung 8, eine Aussparung 21 auf.
[0037] Das Betätigungsglied 18 und die Anschlagleiste 20 verhindern das Wegschwenken des
Schlittens 9 während der gesamten Schnitthubbewegung mit Ausnahme der einen Verschiebeendstellung,
in welcher das Betätigungsglied 18 in die Aussparung 21 der Anschlagleiste 20 eintauchen
kann.
[0038] In der einen Verschiebeendstellung des Schlittens 9 kommt das Betätigungsglied 18
in Kontakt mit einem Riegel 22, welcher an einem gehäusefesten Bolzen 23 drehbar gelagert
ist. Der Riegel 22 wird mittels Federkraft, vorzugsweise mit einer Schenkelfeder 24,
in die Aussparung 21 der Anschlagleiste 20 gedrückt, so daß der Riegelanschlag 25
zur Anlage kommt und das in Form einer Rastnase ausgebildete Sperrglied 26 des Riegels
22 mit der gegenüberliegenden Anlagefläche der Anschlagleiste 20 und mit dem stirnseitigen
Ende des Betätigungsglieds 18 bündig ist.
[0039] Wird nun der Schlitten 9 in der einen Verschiebeendstellung aus der Arbeitsstellung
herausgeschwenkt, so drückt das Betätigungsglied 18 auf das Sperrglied 26. Die Schwenkbewegung
des Riegels 22 wird jedoch blockiert durch eine mit der Scheibendicken-Verstelleinrichtung
8 fest verbundene und mit dieser gemeinsam drehbaren Sperrscheibe 27, solange die
Anschlagplatte 7, wie in Figur 2 dargestellt, auf eine Scheibendicke größer als Null
eingestellt ist.
[0040] Die auf den Schlitten 9 ausgeübte Schwenkkraft wird mittels einer direkten im wesentlichen
spielfreien Abstützung von der Stößelachse 17 über das Betätigungsglied 18 und das
Sperrglied 26 fast senkrecht auf den Umfang der Sperrscheibe 27 geleitet, ohne daß
dabei die Riegellagerung 23 nennenswert belastet wird. Auch senkrecht zur Achse 30
der Sperrscheibe 27 betrachtet (siehe Figur 4), liegen Betätigungsglied 18, Sperrglied
26 und Sperrscheibe 27 in einer Wirkebene zum Abfangen der Schwenkkraft des Schlittens
9.
[0041] In Figur 3 ist die Anschlagplatte 7 mittels der Scheibendicken-Verstelleinrichtung
8 auf ihre Minimaleinstellung "unter Null" eingestellt. In dieser Einstellung ist
der Schlitten 9 wegschwenkbar. Dies wird ermöglicht durch eine am Umfang der Sperrscheibe
27 ungefähr radial angeordnete Nut 28, in welcher das Sperrglied 26 nahezu senkrecht
eintaucht. Somit ist die mit der Sperrscheibe 27 fest gekoppelte Scheibendicken-Verstelleinrichtung
sofort ab dem Beginn der Schwenkbewegung des Schlittens 9 aus seiner Arbeitsstellung
heraus gesperrt und somit die Schneide des Kreismessers 3 durch die Stirnseite der
Anschlagplatte 7 geschützt.
[0042] In Figur 4 ist die an sich bekannte Scheibendicken-Verstelleinrichtung 8 teilweise
dargestellt. Mit einem Drehgriff 29 wird die gewünschte Scheibendicke eingestellt.
Der Drehgriff 29 ist über eine im Maschinengehäuse 2 drehgelagerte Achse 30 mit einer
Nutenkurve 31 und einer über Distanzringe 32 befestigten Sperrscheibe 27 fest verbunden.
[0043] Die Nutenkurve 31 ist zusätzlich mit einer nicht dargestellten Verstelleinrichtung
verbunden, welche die Drehbewegung der Nutenkurve 31 in eine translatorische Bewegung
der Anschlagplatte 7 senkrecht zur Schneidebene 6 des Kreismessers 3 umsetzt.
1. Aufschnitt-Schneidemaschine mit einem Maschinengehäuse, einem daran gelagerten und
angetriebenen Kreismesser (3), einer zur Einstellung der Aufschnitt-Scheibendicke
relativ zur Schneidebene des Kreismessers mittels einer Verstelleinrichtung (8) verstellbaren
Anschlagplatte (7), einem am Maschinengehäuse entlang einer parallel zur Schneidebene
verlaufenden Führung hin- und herschiebbar gehaltenen Schlitten (9), der mit der Führung
derart gelenkig verbunden ist, daß er aus seiner Arbeitsstellung in eine Reinigungsposition
vom Kreismesser (3) wegschwenkbar ist, und mit einer Verriegelungsvorrichtung, welche
eine mit der Verstelleinrichtung (8) gekoppelte Sperrscheibe (27) und ein in eine
Ausnehmung (28) am Umfang der Sperrscheibe einrückbares Sperrglied (26) umfaßt, welches
bei einem Verschwenken des Schlittens (9) aus seiner Arbeitsstellung heraus betätigbar
und in die Ausnehmung der Sperrscheibe (27) einrückbar ist, wobei die Sperrscheibe
eine Position gegenüber dem Sperrglied (26) einnimmt, die ein Einrücken des Sperrgliedes
in die Ausnehmung (28) und damit ein Verschwenken des Schlittens (9) aus der Arbeitsstellung
heraus verhindert, wenn mittels der Verstelleinrichtung (8) die Anschlagplatte (7)
auf eine Scheibendicke größer Null eingestellt ist und wobei bei einem aus seiner
Arbeitsstellung heraus verschwenkten Schlitten (9) durch das in die Ausnehmung (28)
der Sperrscheibe (27) eingerückte Sperrglied (26) eine Verstellung der Anschlagplatte
(7) blockiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung der Sperrscheibe (27)
eine vom Umfang der Scheibe in Richtung der Scheibenmitte verlaufende Nut (28) ist,
deren Öffnung am Scheibenumfang im wesentlichen der Abmessung des in die Nut (28)
einrückbaren Sperrglieds (26) entspricht, und daß das Sperrglied (26) entlang einer
zur Sperrscheibenmitte ausgerichteten Bahn geführt ist.
2. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied
(26) an einem verschwenkbar gehaltenen Riegel (22) angeordnet ist, wobei der Abstand
des Sperrgliedes (26) von der Schwenkachse (23) des Riegels (22) im wesentlichen dem
Abstand dieser Schwenkachse zum Sperrscheibenmittelpunkt entspricht.
3. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nut (28) im wesentlichen parallele Seitenflächen aufweist.
4. Aufschnitt-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (26) mittels Federkraft, vorzugsweise mittels einer Schenkelfeder
(24), außer Eingriff mit der Nut (28) der Sperrscheibe (27) gehalten ist.
5. Aufschnitt-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung eine sich parallel zur Schlittenführung (13) erstreckende
Anschlagleiste (20) umfaßt, welche an ihrem der Verschiebeendstellung des Schlittens
(9) entsprechenden Ende eine Aussparung (21) aufweist, welche mit dem Sperrglied (26)
und der Sperrscheibe (27) fluchtet und welche den Durchtritt eines mit dem Schlitten
(9) gekoppelten Betätigungsgliedes (18) zur Betätigung des Sperrgliedes (26) erlaubt.
6. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Durchtritt
des Betätigungsgliedes (18) durch die Aussparung (21) die Schnitthubbewegung des Schlittens
(9) in seiner Verschiebeendstellung verriegelt wird.
7. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied (26) mittels Federkraft außer Eingriff mit der Nut (28) gehalten ist, wobei
das Sperrglied (26) mit einem Riegelanschlag (25) an der Anschlagleiste (20) anliegt.
8. Aufschnitt-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (9) beim Verschwenken aus seiner Arbeitsstellung heraus mittels
eines einseitig angelenkten Betätigungsgliedes (18) direkt auf das Sperrglied (26)
arbeitet.
9. Aufschnitt-Schneidemaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenkonturen des Sperrgliedes (26) und der Nut (28) der Sperrscheibe (27)
kantig ausgebildet sind.
10. Aufschnitt-Schneidemaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Scheibendickeneinstellung der Anschlagplatte (7) "größer Null" die Verriegelungsvorrichtung
eine im wesentlichen spielfreie Abstützung des Schlittens (9) gegenüber Schwenkbewegungen
bildet.
11. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die spielfreie
Abstützung vom am Umfang der Sperrscheibe (27) anliegenden Sperrglied (26) sowie dem
am Sperrglied (26) angreifenden Betätigungsglied (18) gebildet wird, welchletzteres
im wesentlichen spielfrei direkt am Schlitten (9) gehalten ist.
12. Aufschnitt-Schneidemaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Verschiebeendstellung des Schlittens (9) das Betätigungsglied (18), insbesondere
der Stößel, das Sperrglied (26) und die Sperrscheibe (27) in einer senkrecht zur Drehachse
der Sperrscheibe (27) liegenden gemeinsamen Wirkebene angeordnet sind.
1. Slicing machine for cold cuts comprising a machine housing, a driven circular knife
(3) mounted thereon, a stop plate (7) adjustable by means of an adjusting device (8)
for setting the cold meat slice thickness relative to the cutting plane (6) of the
circular knife, a carriage (9) held on the machine housing for reciprocating movement
along a guide means extending parallel to the cutting plane, said carriage being articulatedly
connected to the guide means such that it is pivotable out of its working position
into a cleaning position of the circular knife (3), and a locking device comprising
a locking disk (27) coupled to the adjusting device (8) and a locking element (26)
adapted to engage in a recess (28) at the circumference of the locking disk, said
locking element being actuatable and engageable in the recess of the locking disk
(27) when the carriage (9) is pivoted out of its working position, with the locking
disk taking up a position in relation to the locking element (26) which prevents engagement
of the locking element in the recess (28) and thus pivoting of the carriage (9) out
of the working position when the stop plate (7) is set by means of the adjusting device
(8) to a slice thickness greater than zero, and with adjustment of the stop plate
(7) being blocked by the locking element (26) engaged in the recess (28) of the locking
disk (27) when the carriage (9) is pivoted out of its working position, characterized
in that the recess of the locking disk (27) is a groove (28) extending from the circumference
of the disk in the direction of the disk centre, the opening of said groove at the
disk circumference corresponding essentially to the size of the locking element (26)
engageable in the groove (28), and in that the locking element (26) is guided along
a path directed towards the centre of the locking disk.
2. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 1, characterized in that the locking
element (26) is arranged on a pivotally held locking bar (22), the distance of the
locking element (26) from the pivot axle (23) of the locking bar (22) corresponding
essentially to the distance of this pivot axle to the central point of the locking
disk.
3. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 1 or 2, characterized in that the
groove (28) has essentially parallel side faces.
4. Slicing machine for cold cuts as defined in any one of claims 1 to 3, characterized
in that the locking element (26) is held out of engagement with the groove (28) of
the locking disk (27) by spring force, preferably by means of a leg spring (24).
5. Slicing machine for cold cuts as defined in any one of claims 1 to 4, characterized
in that the locking device comprises a stop bar (20) extending parallel to the carriage
guide means (13), said stop bar having at its end corresponding to the displacement
end position of the carriage (9) a recess (21) aligned with the locking element (26)
and the locking disk (27) and allowing the passage of an actuating element (18) coupled
to the carriage (9) for actuating the locking element (26).
6. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 5, characterized in that the cutting
stroke movement of the carriage (9) is locked in its displacement end position with
the passage of the actuating element (18) through the recess (21).
7. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 5 or 6, characterized in that the
locking element (26) is held out of engagement with the groove (28) by spring force,
with the locking element (26) abutting on the stop bar (20) with a locking bar stop
(25).
8. Slicing machine for cold cuts as defined in any one of claims 1 to 7, characterized
in that when pivoted out of its working position the carriage (9) acts directly on
the locking element (26) by means of an actuating element (18) articulated on one
side.
9. Slicing machine for cold cuts as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the outer contours of the locking element (26) and the groove (28) of the
locking disk (27) are of canted design.
10. Slicing machine for cold cuts as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that when the stop plate (7) is set to a slice thickness "greater than zero" the
locking device forms an essentially clearance-free support for the carriage (9) in
relation to pivoting movements.
11. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 10, characterized in that the clearance-free
support is formed by the locking element (26) abutting on the circumference of the
locking disk (27) as well as the actuating element (18) engaging on the locking element
(26), said actuating element being held directly on the carriage (9) essentially free
from clearance.
12. Slicing machine for cold cuts as defined in claim 10 or 11, characterized in that
in the displacement end position of the carriage (9) the actuating element (18), in
particular the push rod, the locking element (26) and the locking disk (27) are arranged
in a common effective plane located at right angles to the axis of rotation of the
locking disk (27).
1. Machine à découper des tranches, comportant un boîtier de machine, un couteau circulaire
(3) monté sur celui-ci et entraîné, une plaque de butée (7) réglable au moyen d'un
dispositif de réglage (18), destinée à régler l'épaisseur des tranches découpées par
rapport au plan de coupe (6) du couteau circulaire, un chariot (9) maintenu à déplacement
en va-et-vient sur le boîtier de la machine le long d'un guidage s'étendant parallèlement
au plan de coupe, ledit chariot étant relié de manière articulée avec le guidage,
de telle sorte qu'il est susceptible de basculer hors de sa position de travail jusque
dans une position de nettoyage du couteau (3), et un dispositif de verrouillage qui
comprend un disque de blocage (27) accouplé au dispositif de réglage (8) et un organe
de blocage susceptible de s'enclencher dans un évidement (28) sur la périphérie du
disque de blocage, ledit organe pouvant être actionné lorsqu'on bascule le chariot
(9) hors de sa position de travail et susceptible d'être enclenché dans l'évidement
du disque de blocage (27), le disque de blocage adoptant une position par rapport
à l'organe de blocage (26) qui empêche l'enclenchement de l'organe de blocage dans
l'évidement (28) et par conséquent un basculement du chariot (9) hors de la position
de travail lorsque la plaque de butée (7) est réglée à une épaisseur de tranche supérieure
à zéro, au moyen du dispositif de réglage (8), et lorsque le chariot (9) est basculé
hors de sa position de travail, un réglage de la plaque de butée (7) est bloqué par
l'organe de blocage (26) enclenché dans l'évidement (28) du disque de blocage (27),
caractérisée en ce que l'évidement du disque de blocage (27) est une gorge (28) s'étendant
depuis la périphérie du disque en direction du milieu du disque, dont l'ouverture
sur la périphérie du disque correspond sensiblement à la dimension de l'organe de
blocage (26) susceptible de s'enclencher dans la gorge (28), et en ce que l'organe
de blocage (26) est guidé le long d'un trajet dirigé vers le milieu du disque de blocage.
2. Machine à découper des tranches selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'organe
de blocage (26) est agencé sur une barre (22) maintenue à pivotement, la distance
entre l'organe de blocage (26) et l'axe de pivotement (23) de la barre (22) correspondant
sensiblement à la distance entre cet axe de pivotement et le centre du disque de blocage.
3. Machine à découper des tranches selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2,
caractérisée en ce que la gorge (28) présente des surfaces latérales sensiblement
parallèles.
4. Machine à découper des tranches selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que l'organe de blocage (26) est maintenu hors d'engagement avec la gorge (28)
du disque de blocage (27) par la force d'un ressort, de préférence par un ressort
à branches (24).
5. Machine à découper des tranches selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que le dispositif de verrouillage comprend une baguette de butée (20) s'étendant
parallèlement au guidage (13) du chariot, laquelle présente sur son extrémité correspondant
à la position finale de déplacement du chariot (9) un évidement (21) qui est en alignement
avec l'organe de blocage (26) et avec le disque de blocage (27), et qui permet le
passage d'un organe d'actionnement accouplé avec le chariot (9) afin d'actionner l'organe
de blocage (26).
6. Machine à découper des tranches selon la revendication 5, caractérisée en ce que,
avec le passage de l'organe d'actionnement (18) à travers l'évidement (21), le déplacement
de pas de coupe du chariot (9) est verrouillé dans sa position de fin de course.
7. Machine à découper des tranches selon l'une ou l'autre des revendications 5 et 6,
caractérisée en ce que l'organe de blocage (26) est maintenu hors d'engagement avec
la gorge (28) par la force d'un ressort, l'organe de blocage (26) étant en appui sur
la baguette de butée (20) avec une butée de verrouillage (25).
8. Machine à découper des tranches selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce que, lorsqu'il bascule hors de sa position de travail, le chariot (9) agit directement
sur l'organe de blocage (26) au moyen d'un organe d'actionnement (18) articulé d'un
seul côté.
9. Machine à découper des tranches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les contours extérieurs de l'organe de blocage (26) et de la
gorge (28) du disque de blocage (27) sont réalisés à arête vive.
10. Machine à découper des tranches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'en cas d'un réglage de la plaque de butée (7) pour une épaisseur
de tranche "supérieure à zéro", le dispositif de verrouillage forme un appui sensiblement
exempt de jeu pour le chariot (9) vis-à vis des mouvements de basculement.
11. Machine à découper des tranches selon la revendication 10, caractérisée en ce que
l'appui exempt de jeu est formé par l'organe de blocage (26) reposant sur la périphérie
du disque de blocage (27) ainsi que par l'organe d'actionnement (18) engageant l'organe
de blocage (26), ledit organe d'actionnement étant maintenu directement sur le chariot
(9) sensiblement sans jeu.
12. Machine à découper des tranches selon l'une ou l'autre des revendications 10 et 11,
caractérisée en ce que dans la position de fin de course du chariot (9), l'organe
d'actionnement (18), en particulier le poussoir, l'organe de blocage (26), et le disque
de blocage (27) sont agencés dans un plan d'actionnement commun perpendiculaire à
l'axe de rotation du disque de blocage (27).