STAND DER TECHNIK
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug, das zum Halten von Nägeln, Schrauben
oder derartigen Befestigungsmitteln bei deren Einschlagen in eine Wand verwendet wird.
Außerdem betrifft die Erfindung eine Verpackung mit einer Schachtel, die zumindest
ein zu den Nägeln bzw. Schrauben der Schachtel passendes Werkzeug enthält.
[0002] Es ist bekannt, daß das durch Hämmer bzw. Schraubenzieher Einschlagen von Nägeln
bzw. Schrauben für die Finger des Benutzers oft sehr gefährlich ist, insbesondere
falls der Benutzer derartige Werkzeuge nicht gewöhnlich verwendet.
[0003] Ein Werkzeug ist bekannt, das indirekt einen Nagel hält, wobei der Nagel zum Einschlagen
eines Hakens für Bilder in eine Wand dient; dieses in Abbildungen 1, 2 und 3 dargestellte
Werkzeug besteht im wesentlichen aus einer Hülse, die sich am Ende einer Stange befindet,
wobei die Stange auch als Griff für das Werkzeug dient; die Hülse ist an einer ringförmigen
Verengung des Hakens befestigt, damit der Haken festgehalten werden kann, während
der Nagel in die Wand eingeschlagen wird.
Ein derartiges Werkzeug kann lediglich für einen Haken verwendet werden, dessen ringförmige
Verengung einen vorbestimmten Durchmesser aufweist; deshalb für jede Abmessung des
Nagels ein besonderes Werkzeug nötig ist.
[0004] GB-A- 2 124 535 betrifft ein Handwerkzeug zum Halten von Schrauben, Nägeln und derartigen
Befestigungsmitteln in einer gewünschten Bezugsstellung für das Eingeschlagen; das
Handwerkzeug enthält einen Handgriff, der an einem Kopf angeschlossen wird, wobei
der Kopf einen Rand aufweist, der mit einer dazu bemessenen Ausbohrung ausgestattet
ist, damit das Handwerkzeug in der Bezugsstellung gehalten wird. Die Ausbohrung weist
eine seitliche Öffnung auf, die sich elastisch ausweitet, damit das teilweise eingeschlagene
Befestigungsmittel mittels einer zweckmäßigen Handhabung des Kopfs durch diese Öffnung
freigegeben wird.
[0005] DE-C- 827 926 stellt eine Vorrichtung zum Halten von Nägeln dar gemäß den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Vorrichtung enthält einen Haltekörper, bei welchem
eine oder mehrere zur Führung eines Nagels bestimmte Bohrungen vorgesehen sind; von
denen je ein Schlitz nach außen führt.
In der Ausführungsform dieser Vorrichtung sind die Schlitze parallel.
[0006] US-A- 5 321 996 betrifft ein Handwerkzeug zum Halten von Nägeln, das einen plattenförmigen
Körper enthält, wobei sich mehrere verlängerte Öffnungen verschiedener Abmessungen
längs dem Perimeter des Körpers befinden.
[0007] DE-A - 1 159 868 bezieht sich auf einem Werkzeug zum Halten und Führen von Nägeln
oder dgl.. Das Werkzeug besteht aus einer Platte aus elastischem Werkstoff, die mit
unterschiedlich weiten Nagelführungsbohrungen und von diesen zum Plattenrand auslaufenden,
spreizbaren, das seitliche Abziehen der Platte von den teilweise eingeschlagenen Nägeln
ermöglichenden Schlitzen versehen ist, wobei die Platte auf ihrer Oberseite abgestuft
ist und jede Stufe eine Nagelführungsbohrung mit dem zugehörigen spreizbaren Schlitz
enthält.
Die Nagelführungsbohrungen dieses Werkzeugs sind hinsichtlich der Symmetriemitte geneigt,
aber sie sind in verschiedenen Flächen (Stufen) angeordnet, deshalb keine Verformung
einer Nagelführungsbohrung wegen des einfachen Hineinsteckens eines Befestigungsmittels
in die anliegende oder entgegengesetzte Nagelführungsbohrung stattfindet.
[0008] US-A-5,375,488 stellt eine "anhaltene Nagel und Führeneinheit" dar. Diese Einheit
enthält zwei an einem Ende verbundene verlängerte Bauteile, damit einer der Bauteile
hinsichtlich des zweiten der Bauteile drehen kann, wobei beide Bauteile Fingergriffe
am zweiten Ende aufweisen. Die verlängerten Bauteile haben eine obere und eine untere
Fläche, welche eine Grundseite bestimmen, und innere seitliche Flächen, die gegenübergestellt
sind.
Die inneren seitlichen Flächen weisen einen Teil auf, welcher im wesentlichen senkrecht
zur Grundseite ist.
V-förmige Nuten sind zum Halten eines Nagels vorgesehen; die V-förmigen Nuten haben
ein Vorderseite und eine Rückseite, wobei eine der Seiten länger ist als die andere
der Seiten.
[0009] In diesem wie in dem übrigen z.Z. vorliegenden Stand der Technik ist kein Werkzeug
vorgesehen, dessen seitliche Öffnungen sägeförmige Ränder aufweisen, um Nägel bzw.
Schrauben verschiedener Abmessungen direkt festzuhalten. Die geneigten Öffnungen der
bekannten Dokumente dienen für das Erleichtern des Hineinsteckens der Nagel in die
Zentrierungsbohrungen; auch eine Schachtel, die Nägel zusammen mit dem Werkzeug enthält,
oder das Werkzeug, das auf eine Fläche der Schachtel klebt, um das Werkzeug unmittelbar
sichtbar zu lassen, ist z.Z. aus dem vorliegenden Stand der Technik nicht entnehmbar.
ZWECK DER ERFINDUNG
[0010] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe ein
verbessertes Werkzeug zum Halten von Nägeln bzw. Schrauben zu schaffen.
Das Werkzeug besteht aus einem plattenförmigen Körper, in dem sich eine oder mehrere
Öffnungen befinden,
wobei jede der Öffnungen geeignet ist, Nägel bzw. Schrauben von verschiedenen Abmessungen
zu halten, und
wobei der Körper aus einem elastischen Material besteht, das sich durch die Kräfte,
die auf den Körper beim Halten eines Nagels bzw. einer Schraube wirken, verformen
kann,
das Werkzeug ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen zwei divergierende Ränder aufweisen, wobei jeder Rand eine sägeförmige
Kontur besitzt, deren Spitzen aufeinander zugerichtet sind
[0011] Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung eine Verpackung mit einer Schachtel für
Nägel bzw. Schrauben, wobei die Verpackung zusätzlich ein oder mehrere Werkzeuge enthält,
und wobei das Werkzeug oder die Werkzeuge zu den Nägeln bzw. Schrauben in der Schachtel
passend sind.
[0012] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
daß das Werkzeug geeignet ist, in eine Schachtel für Nägel bzw. Schrauben hineingelegt,
bzw. an der Außenwand der Schachtel angehaftet zu werden. Es besteht darum aus einem
elastischen plattenförmigen Körper und weist Öffnungen auf, wobei jede Öffnung geeignet
ist, Nägel von verschiedenen Durchmessern zu halten.
Das erfindungsgemäße Werkzeug kann auch von Personen, die Hämmer bzw. Schraubenzieher
nicht gewöhnlich benutzen, verwendet werden; außerdem, erhöht das Werkzeug den Wert
der Verpackung, die Nägel bzw. Schrauben zusammen mit dem Werkzeug enthält.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0013] Das Werkzeug zum Halten von Nägeln bzw. Schrauben wird nachfolgend anhand von in
der beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. In dieser zeigen:
Abb. 1 eine Stirnansicht eines Hakens zum Hängen eines Bildes an einer Wand;
Abb.2 eine seitliche Ansicht des mit einem Werkzeug ausgestatteten Hakens;
Abb.3 eine Stirnansicht des für den Haken von Abbildungen 1 bzw. 2 verwendeten Werkzeugs;
Abbildungen. von 4 bis 15 und von 17 bis 21 stellen Ausführungsformen des Werkzeugs
dar. Die Figuren 4-13 und 17 stellen Ausführengen aus der Stand der Technik dar. Das
erfindungsgemäße Werkzeug ist in den Figuren 14, 15 and 18-21 gezeichnet.
Abb. 16 stellt eine Stirnansicht einer mit dem Werkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung
ausgestatteten Schachtel dar.
BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
[0014] Das in Abbildungen 1, 2 und 3 dargestellte bekannte Werkzeug wurde eingangs schematisch
erörtert; es besteht aus einem Körper 1, der auch als Griff dient; an einem Ende des
Körpers 1 befindet sich eine Hülse 2, die eine Verengung 3 eines Hakens 4 einwickelt;
ein Nagel 5 wird im Mittelteil des Hakens 4 hineingesteckt, der durch das Werkzeug
festgehalten wird. Die Hülse 2 wickelt mit Massgenauigkeit die Verengung 3 des Hakens
4 ein, damit der Haken 4 leicht an der Wand eingeschlagen wird.
Abbildungen 1, 2 und 3 stellen deutlich dar, daß das Werkzeug lediglich für Haken
mit einer vorbestimmten Abmessung verwendet werden kann: tatsächlich ist die Hülse
2 unverformbar, deshalb anpasst sie sich den Haken, die eine Verengung aufweisen,
deren Abmessungen den Abmessungen derselben Hülse 2 gleich sind.
Abbildungen 4 und 5 stellen zwei sehr ähnliche Ausführungsformen eines Werkzeugs,
das vom Dokument GB-A-2124535 bekannt ist, dar; sie unterscheiden sich voneinander
lediglich dadurch, daß das Werkzeug von Abb.4 keinen Griff aufweist, dagegen ist ein
Griff im Werkzeug von Abb.5 vorgesehen. Abgesehen von dieser kleinen Verschiedenheit,
bestehen beide Werkzeuge aus einem plattenförmigen Körper 6, bei welchem zwei Öffnungen
7 und 8 ausgeführt sind, die sich vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 erweitern,
damit Gehäuse für Schrauben oder Nägel mit vorbestimmten Formen und Abmessungen begrenzt
werden.
[0015] Die Öffnung 7 fängt von einen ersten Bohrung 9 an, und die Öffnung 8 von einen zweiten
Bohrung 10. Jede der Bohrungen 9 und 10 hält einen Nagel bzw. eine Schraube, deren
Abmessung an die Abmessung jener Bohrung 9 bzw. 10 anpassungsfähig ist; Nägel oder
Schrauben von kleinsten Abmessungen werden an Teilen der ersten 7 bzw. zweiten Öffnung
8 befestigt, die zu den Abmessungen des zu eingeschlagenden Nagels bzw. Schraube passend
sind.
Die Öffnungen 7 und 8 weisen verschiedene Erweiterungswinkel vom Inneren zum Äußere
des Körpers 6 auf, damit Gehäuse für Nägel bzw. Schraube verschiedener Abmessungen
begrenzt werden.
Die Form der Werkzeuge von Abbildungen 4 und 5 und die Elastizität des Materiales,
aus dem sie bestehen, erlauben eine Erweiterung der Öffnung 7 und eine Verengung der
Öffnung 8, wenn ein Nagel bzw. eine Schraube in die Öffnung 7 eingesteckt wird (und
umgekehrt).
Abb.6 stellt eine von den Dokumenten GB-A-2124535, DE-C-827926 bekannte, dritte Ausführungsform
des Werkzeugs dar, bei welchem der Körper 6 zwei parallele Öffnungen 7 und 8 aufweist,
die sich vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 erweitern, damit Gehäuse für Schrauben
oder Nägel mit vorbestimmten Formen und Abmessungen begrenzt werden. Auch in diesem
Fall weisen die Öffnungen 7 und 8 verschiedene Erweiterungswinkel vom Inneren zum
Äußere des Körpers 6 auf, damit Nägel bzw. Schrauben von verschiedenen Abmessungen
in eine Wand eingeschlagen werden können.
Aber in diesem Fall ist die durch eingeschlagene Nägel oder Schrauben verursachte
Erweiterung der Öffnung 7 bzw. Verengung der Öffnung 8 nicht so wahrscheinlich wie
im Fall des Werkzeugs von Abbildungen 4 und 5. Aber dieses Werkzeug ist fester und
leichter zu verwenden.
[0016] Abb.7 stellt eine im Dokument GB-A-2124535 gezeigte, vierte Ausführungsform des Werkzeugs
dar, bei welcher der Körper 6 zwei gegenüberliegende Öffnungen 7 und 8 aufweist, die
sich vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 erstrecken, und Gehäuse für Schrauben oder
Nägel mit vorbestimmten Formen und Abmessungen begrenzen. Auch in diesem Fall weisen
die Öffnungen 7 und 8 verschiedene Erweiterungswinkel vom Inneren zum Äußere des Körpers
6 auf, damit Nägel oder Schrauben von verschiedenen Abmessungen in eine Wand eingeschlagen
werden können.
[0017] Die durch eingesteckte Nägel oder Schrauben verursachte Erweiterung der Öffnung 7
bzw. Verengung der Öffnung 8 ist sehr wahrscheinlich während der Verwendung dieses
festen, leicht verwendbaren und wenig sperrigen Gerätes, das geeignet ist, in eine
Schachtel für Nägel oder Schrauben hineingelegt zu werden.
[0018] Abbildungen 8 und 9 zeigen zwei weitere sehr ähnliche Ausführungsformen des Werkzeugs
gemäß der Dokumente GB-A-2124535, DE-B-1159868; sie unterscheiden sich voneinander
lediglich dadurch, daß das Werkzeug von Abb.8 keinen Griff aufweist, dagegen ist ein
Griff im Werkzeug von Abb.9 vorgesehen. Abgesehen von dieser kleinen Verschiedenheit,
bestehen beide Werkzeuge aus einem scheibenförmigen Körper 6, bei welchem drei Öffnungen
7, 8 und 11 ausgeführt sind, die sich vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 erstrecken,
um Gehäuse für Schrauben bzw. Nägel mit vorbestimmten Formen und Abmessungen zu begrenzen.
Die Öffnung 7 fängt aus einer ersten Bohrung 9 an, die Öffnung 8 aus einer zweiten
Bohrung 10 und die Öffnung 11 aus einer dritten Bohrung 12. Die Bohrungen 9, 10 und
12 dienen zum Enthalten eines Nagels bzw. einer Schraube mit an deren Abmessungen
anpassungsfähigen Abmessungen; Nägel bzw. Schrauben von kleinsten Abmessungen werden
an Teilen der ersten, zweiten oder dritten Öffnung 7, 8 bzw. 11 befestigt, die zu
den Abmessungen des zu eingeschlagenden Nagels bzw. Schraube passend sind.
Die Öffnungen 7, 8 und 11 weisen verschiedene Erweiterungswinkel vom Inneren zum Äußere
des Körpers 6 auf, die zum Einschlagen von Nägeln oder Schrauben verschiedener Abmessungen
dienen. Auch in diesem Fall verursacht die Einführung einer Schraube oder eines Nagels
in eine der Öffnungen eine elastische Verformung der anderen zwei Öffnungen. Diese
Verformung ermöglicht das Halten der Nägel oder der Schrauben, die für die zukünftigen
Einschlagen gewählt worden sind, in den anderen zwei Öffnungen.
[0019] Das Werkzeug gemäß Abb.10 ist im Dokument GB-A-2124535 gezeigt, und ist völlig gleich
jenem gemäß Abb.7, abgesehen von dem Griff 13.
[0020] Abb.11 stellt ein Werkzeug dar, das sehr ähnlich jenen der Abbildungen 8 und 9 ist,
deshalb dieses Werkzeug von den Dokumenten GB-A-2124535, DE-B-1159868 bekannt ist;
in diesem Fall, aber, sind zwei Öffnungen 7 und 8 im scheibenförmigen Körper 6 ausgeführt,
die sich vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 erstrecken, damit Gehäuse für Schrauben
oder Nägel mit vorbestimmten Formen und Abmessungen begrenzen werden können. Außerdem
weisen die Öffnungen 7 und 8 Ränder auf, die hinsichtlich der Mitte des scheibenförmigen
Körpers 6 radial sind, wobei die Ränder für eine leicht Produktion und Verwendung
dienen.
[0021] Abb. 12 stellt ein Werkzeug dar, der sehr ähnlich jenen der Abbildungen 7 und 10
ist; dieses Werkzeug ist mit einem Griff 13 ausgestattet. Dieses Werkzeug ist in den
Dokumenten GB-A-2124535, DE-B-1159868 beschrieben.
[0022] Das Werkzeug gemäß Abb.13 ist ähnlich jenem gemäß Abb.6 und unterscheidet sich von
jenem wegen eines Griffes 13. Dieses Werkzeug ist in den Dokumenten GB-A-2124535,
DE-C-827926 beschrieben
[0023] Abb. 14 zeigt ein erfindungsgemäßes Werkzeug, dessen Öffnungen 7 und 8 gerändelte
Ränder aufweisen, die für ein genaues Begrenzen von Gehäusen für Nägel oder Schrauben
14 bzw. 15 dienen. Die Rändelung der Ränder ist halbkreisförmig, wobei sich die Durchmesser
der Rändelung vom Inneren zum Äußere des Körpers 6 verengern; ein Halbkreis, der sich
im rechten Rand von jeder der Öffnungen 7 bzw. 8 befindet, fält mit einem Halbkreis
gleichen Durchmessers im linken Rand derselben Öffnung zusammen. Deshalb wirken die
Halbkreise wie die Bohrungen 9, 10 und 12.
[0024] Das erfindungsgemäße Werkzeug von Abb. 15 ist ähnlich jenem von Abb.14, davon abgesehen,
daß sich die Öffnungen 7 und 8 von einem innerhalb des Körpers 6 angeordneten Punkt
erstrecken, damit die Bohrungen 9 und 10 beseitigt werden können.
[0025] Jedes der anhand von Abbildungen von 4 bis 15 beschriebenen Werkzeuge findet ihre
eigene Verwendung in Abhängigkeit von den Ansprüchen des Benutzers, dem Raumbedarf
oder anderen Notwendigkeiten. Im besonderen ist es bedeutend, daß sich eine der Öffnungen
zum Halten der Nägel bzw. der Schrauben, die sie enthält, anziehet, wenn auch die
andere Öffnung zumindest eine Schraube oder einem Nagel enthält. Auch die Herstellungskosten
und die Verringerung des Raumbedarfes bei gleichen Bedingung sind Merkmale, die zur
Wahl eines der in obigen Abbildungen dargestellten Werkzeuge in Erwägung gezogen werden
müssen.
[0026] Abb. 16 zeigt eine Verpackung mit einer Schachtel für Nägel bzw. Schrauben die mit
einem Werkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist; ein Selbstklebestreifen
läßt das Werkzeug 6 an der Außenfläche des Rahmens für Etiketten der Schachtel haften;
für eine sofortige Anwendung wird das Werkzeug 6 durch Stanzform teilgeschnitten;
außerdem haftet es an der Schachtel zum Beweisen deren Unversehrtheit. Die Beseitigung
des Werkzeugs 6 von dem Rahmen für Etiketten der Schachtel zum dessen Anwendung wird
für den Käufer leicht sein.
Außerdem ist ein Werkzeug vorgesehen, das die Formen eines der anhand von Abbildungen
von 4 bis 15 beschriebenen Werkzeugs hat; in diesem Werkzeug erstrecken sich die Öffnungen
bzw. Gehäuse für Nägel oder Schrauben von einem im Körper 6 sich befindenden Punkt
zur Beseitigung der Bohrungen 9, 10 und 12.
[0027] Es ist deutlich, daß das Werkzeug 6 in eine Schachtel für Schrauben bzw. Nägel hineingelegt
werden kann.
[0028] Das in Abb.17 dargestellte Werkzeug welches aus dem Dokument US-A-5321996 bekannt
ist, unterscheidet sich von den vorangehenden dadurch, daß die Bohrungen bzw. Gehäuse
9 und 10 für Nägel oder Schrauben erstrecken sich um den Rand des Körpers 6 und sind
kreisbogenförmig bzw. kreissegmentförmig. Eine Reihe von Bohrungen 9 erstreckt sich
um den rechten Rand, und eine Reihe von Bohrungen 10 erstreckt sich um den linken
Rand des Körpers 6. Die Durchmesser der Bohrungen 9 verengen von oben herab, und dagegen
die Durchmesser der Bohrungen 10 verengen nach oben. Das Werkzeug gemäß dieser Ausführungsform
ist fester und starker als die vorangehenden Werkzeuge
[0029] Das in Abb.18 dargestellte Werkzeug unterscheidet sich von jenem von Abb. 17 dadurch,
daß es zwei Öffnungen 7 und 8 aufweist, die im Inneren des Körpers 6 gebildet sind.
Die Abmessungen der Öffnung 7 verengen von oben herab, und dagegen die Abmessungen
der Öffnungen 8 verengen nach oben. Außerdem, in diesem Werkzeug befinden sich die
beide Reihen von Bohrungen 9 und 10 des Werkzeugs von Abb.17.
Das Werkzeug gemäß Abb.19 weist lediglich zwei Öffnungen 7 und 8 auf, die innerhalb
des Körpers 6 gebildet sind. Die Abmessungen der Öffnung 7 verengen von oben herab,
und dagegen die Abmessungen der Öffnungen 8 verengen nach oben.
[0030] Das in Abb.20 dargestellte Werkzeug besteht aus einer geöffnete elastische Struktur,
welche den Körper 6 bildet; die Öffnung 7 erstreckt sich nach der Längsachse 16 des
Körpers 6; die Öffnung 7 weist eine sägeförmige Kontur 17 mit mehreren Gehäusen 18
auf, wobei jede der Konturen 17 geeignet ist, einen Nagel bzw. eine Schrauben festzuhalten.
Die Elastizität dieses Werkzeugs wird durch eine Bohrung 19 verursacht, welche sich
im Teil 13 des Körpers 6 befindet, der keine sägeförmige Kontur 17 aufweist; wobei
sich die Seitenwänden 20', 20'' der Bohrung 19 durch den Teil 13 schlank machen lassen.
Der Teil 13 bildet den Griff des Werkzeugs.
[0031] Die Wand 20' ist am Teil 21' befestigt, der die sägeförmige Kontur 17 links begrenzt;
die Wand 20'' ist am Teil 21'' befestigt, der sägeförmige Kontur 17 rechts begrenzt.
Nach dem Stecken des zu eingeschlagenden Nagels bzw. Schrauben in jenes Gehäuse 18,
das zu der Abmessung des Nagels bzw. Schraube passend ist, wird der Griff 13 durch
die Näherung der Seitenwänden 20', 20'' so gedrückt, daß das Gehäuse 18 den Nagel
festhält.
[0032] Das in Abb.21 dargestellte Werkzeug besteht aus einer geöffneten elastischen Struktur,
welche den Körper 6 bildet; die Öffnung 7 erstreckt sich nach der Längsachse 16 des
Körper 6; die Öffnung 7 weist eine sägeförmige Kontur 17 mit mehreren Gehäusen 18
auf, wobei jede der Konturen 17 geeignet ist, einen Nagel bzw. eine Schrauben festzuhalten.
Die Elastizität dieses Werkzeug wird durch eine Bohrung 19 verursacht, welche sich
im Teil 13 des Körpers 6 befindet, der keine sägeförmige Kontur 17 aufweist; wobei
sich die Seitenwänden 20', 20'' der Bohrung 19 durch den Teil 13 schlank machen lassen.
Der Teil 13 bildet den Griff des Werkzeugs.
[0033] Die Wand 20' ist am Teil 21'' befestigt, der die sägeförmige Kontur 17 links begrenzt;
die Wand 20'' ist am Teil 21' befestigt, welcher die sägeförmige Kontur 17 rechts
begrenzt.
Nach dem Stecken des zu eingeschlagenden Nagels bzw. Schrauben in jenes Gehäuse 18,
das zu der Abmessung des Nagels bzw. Schraube passend ist, wird der Griff 13 durch
die Entfernung der Seitenwänden 20', 20'' so gedrückt, daß das Gehäuse 18 den Nagel
festhält.