[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überprüfung
der Verkabelung von magnetspulenbetätigten Einspritzventilen eines Verbrennungsmotors.
Derartige, elektrisch ansteuerbare Einspritzventile beinhalten eine Magnetspule, die
bei Strombeaufschlagung ein Magnetfeld erzeugt, welches ein zugehöriges Ventilstellelement
gegen eine z.B. von einer Feder aufgebrachte Schließkraft in seine Öffnungsstellung
bewegt. Die Einspritzventile werden nach Montage am Motorblock über entsprechende
Steckverbindungen und eine Verkabelung elektrisch an ein Motorsteuergerät angeschlossen.
[0002] Bei einer herkömmlichen Vorgehensweise werden die Einspritzventile des Verbrennungsmotors
samt deren zugehöriger Verkabelung während eines Prüfstandstests pneumatisch über
einen Druckabfall bei Betätigung oder über eine elektrische Widerstandsmessung überprüft.
Mit beiden Methoden kann jedoch nicht entschieden werden, ob die Einspritzventile
den richtigen Anschlußsteckern zugeordnet sind. Ein vertauschtes Anschließen von Einspritzventilen
ist jedoch problematisch, da dies zwar nicht zu einem Ausfall, jedoch zu einer Funktionsverschlechterung
des Motors hinsichtlich Kaltstartverhalten, Warmlaufeigenschaften, Rundlauf und Kraftstoffverbrauch
führt. Eine Kodierung der den jeweiligen Einspritzventilen zugeordneten, einzelnen
Kabel erfordert einen entsprechenden Verkabelungsaufwand. Es sind daher bereits verschiedentlich
Verfahren zur berührungslosen Überprüfung der Funktion der Einspritzventile vorgeschlagen
worden.
[0003] In der Patentschrift DD 272 682 A1 ist eine automatische Überwachung des Brennstoffeinspritzvorgangs
bei Dieselmotoren offenbart, bei der ein Meßsystem aus Ultraschallwandlern vorgesehen
ist, von denen jeder einem Zylinder des Motors zugeordnet und am betreffenden Zylinderkopf
schalleitend befestigt ist. Die Ultraschallwandler erfassen den durch den Brennstoffeinspritzvorgang,
speziell durch die Bewegung der Ventildüsennadel oder durch den eingespritzten Brennstoff,
emittierten Schall. Durch Auswertung der detektierten Schallsignale wird die ordnungsgemäße
Funktion der Brennstoffeinspritzanlage geprüft. Speziell werden zur Überwachung der
Brennstoffeinspritzvorgänge aller Zylinder bei für jeden Zylinder gleicher Gestaltung
der Meßstrecke zur Registrierung der Schallemission für jeden Zylinder die Impulsraten
in Abhängigkeit vom Kurbelwinkel in einem Überwachungsbereich analysiert, der den
Kurbelwinkelbereich vom Kurbelwinkelintervall des sicher erfaßten statischen Förderbeginns
der Brennstoffeinspritzpumpe bis zu dem Kurbelwinkelintervall, bei dem bei maximaler
Zylinderfüllung noch Brennstoff eingespritzt werden kann, umfaßt.
[0004] Bei einem in der Offenlegungsschrift JP 63-248969(A) beschriebenen Verfahren wird
die von der Magnetspule eines jeweiligen magnetspulenbetätigten Einspritzventils induzierte
Abschaltspannung beim Abschalten des Stroms durch die Magnetspule erfaßt und mit einem
Referenzwert verglichen. Wenn die induzierte Abschaltspannung den Referenzwert nicht
überschreitet, wird ein Informationssignal generiert, das einen nicht ordnungsgemäßen
Zustand des Einspritzventils anzeigt.
[0005] Aus der Offenlegungsschrift JP 61-129460(A) ist es bekannt, fehlerhaft abgestimmte
Einspritzventile mittels einer speziell für diesen Zweck eingerichteten Detektionsschaltung
zu erkennen, wozu diese Schaltung über jeweils eine eigene elektrische Leitung mit
den Einspritzventilen verbunden ist. Sobald ein fehlerhaft abgestimmtes Einspritzventil
erkannt wird, leuchtet eine zugehörige Warnlampe auf.
[0006] Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines Verfahrens und
einer Vorrichtung der eingangs genannten Art zugrunde, mit denen berührungslos und
mit vergleichsweise wenig Aufwand überprüft werden kann, ob über die Verkabelung jedes
der Einspritzventile in funktionstüchtiger Weise mit dem für ihn vorgesehenen Anschluß
der zugehörigen Steuerung verbunden ist.
[0007] Dieses Problem wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie eine
Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst. Die Überprüfung der Verkabelung
der Einspritzventile einschließlich der Prüfung, ob die Einspritzventile korrekt,
d.h. unvertauscht, elektrisch angeschlossen sind, erfolgt berührungslos durch Erfassung
des magnetischen Streufeldes, das bei Ansteuerung des jeweiligen Einspritzventils
von deren Magnetspule erzeugt wird. Dazu wird in der Nähe jedes Einspritzventils ein
Magnetfeldsensor positioniert, der das von der Magnetspule des betreffenden Einspritzventils
erzeugte magnetische Streufeld erfaßt, wenn die Magnetspule strombeaufschlagt wird.
Nach Anlegen einer Spannung an einen jeweiligen elektrischen Anschluß für ein Einspritzventil
kann somit festgestellt werden, ob die Magnetspule des diesem Anschluß zugedachten
Einspritzventils auch tatsächlich stromdurchflossen ist oder ob wegen vertauschtem
Anschließen der Ventile die Magnetspule eines anderen Einspritzventils stromdurchflossen
ist. Außerdem lassen sich elektrische Leitungsunterbrechungen erkennen, wenn nach
Anlegen einer Spannung an einen elektrischen Anschluß keine der Magnetspulen der Einspritzventile
ein magnetisches Streufeld erzeugt. Des weiteren ermöglicht diese Vorgehensweise die
Erkennung, ob alle Einspritzventile vorhanden sind oder ob ein oder mehrere Ventile
nicht montiert sind.
[0008] Der während eines Überprüfungsvorgangs durch eine jeweilige Einspritzventil-Magnetspule
hindurchfließende Strom braucht lediglich so groß sein, daß ein detektierbares magnetisches
Streufeld erzeugt wird. Er braucht insbesondere nicht so groß zu sein, daß das Einspritzventil
öffnet, sondern kann so klein gehalten werden, daß die Ventile geschlossen bleiben.
Für Einspritzventile, die im Anlieferungszustand mit einer konservierenden Flüssigkeit
gefüllt sind, hat dies dann den Vorteil, daß die Konservierung während der Verkabelungsüberprüfung
erhalten bleibt und die konservierende Flüssigkeit nicht wie bei einem pneumatischen
Einspritzventiltest in den Motor ausgeblasen wird. Die erfindungsgemäße Methode ergibt
gegenüber einem pneumatischen Einspritzventiltest zudem eine Rüst- und Zeitersparnis,
da kein Druckluftanschluß an das Kraftstoffverteilerrohr, an welches die Einspritzventile
montiert sind, vorgesehen werden muß und die beim pneumatischen Ventiltest erforderlichen
Füll- und Beruhigungszeiten entfallen. Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Vorrichtung eignen sich besonders zur Verwendung innerhalb einer Motorenprüfstandseinrichtung.
[0009] Mit dem nach Anspruch 2 weitergebildeten Verfahren können mehrere Einspritzventile
gleichzeitig hinsichtlich ihrer ordnungsgemäßen Verkabelung dadurch überprüft werden,
daß an die elektrischen Anschlüsse Wechselspannungen verschiedener Frequenzen angelegt
werden, die entsprechend unterschiedliche magnetische Streufelder in den Magnetspulen
der Einspritzventile zur Folge haben. Durch geeignete Auswertung der Magnetfeldsensorsignale
kann somit die Korrektheit der Zuordnung der elektrischen Anschlüsse zu den Magnetspulen
und damit den Einspritzventilen mit kurzer Prüfzeit festgestellt werden.
[0010] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und
wird nachfolgend beschrieben.
[0011] Die einzige Figur zeigt eine schematische Blockdarstellung erfindungswesentlicher
Teile einer Motorprüfstandseinrichtung während der Überprüfung der Verkabelung magnetspulenbetätigter
Einspritzventile eines Verbrennungsmotors.
[0012] Die Figur veranschaulicht einen Vorgang zur Überprüfung der Einspritzventil-Verkabelung
als Teil eines mit einer geeignet ausgerüsteten Prüfstandseinrichtung durchgeführten
Kalttests eines Verbrennungsmotors (1), wobei der Übersichtlichkeit halber lediglich
die erfindungsrelevanten Komponenten dargestellt sind. Die während des Kalttests zu
überprüfenden Einspritzventile des Motors (1), von denen zwei (2a, 2b) explizit dargestellt
sind, werden mit einem nicht näher dargestellten Kraftstoffverteilerrohr am Motorblock
montiert und sind von einer herkömmlichen, elektrisch gesteuerten, elektromagnetisch
betätigten Bauart, bei welcher das Ventilstellelement von einer Feder in die Schließstellung
gedrückt wird und eine Magnetspule vorgesehen ist, deren bei Strombeaufschlagung erzeugtes
Magnetfeld den Ventilschließkörper in seine Öffnungsstellung bewegt. Zur elektrischen
Ansteuerung ist jeder Magnetspule und damit jedem der magnetspulenbetätigten Einspritzventile
(2a, 2b) eine Ansteuerleitung (4a, 4b) zugeordnet, die nach der Montage der Einspritzventile
(2a, 2b) am Motor (1) über Steckverbindungen (3a, 3b) am jeweils zugedachten Einspritzventil
(2a, 2b) eingesteckt werden. Die Ansteuerleitungen (4a, 4b) sind dabei an diesem ventilseitigen
Endabschnitt aus einem Kabelbaumstrang (4) ausgebunden, der diese Ansteuerleitungen
(4a, 4b) und weitere, hier nicht weiter interessierende Leitungen zusammenfaßt. Über
den Kabelbaumstrang (4) führen die Einspritzventil-Ansteuerleitungen (4a, 4b) an ihrem
ventilabgewandten Ende zu einer Anschlußeinheit (5), die jeweils einen Anschluß (5a,
5b) für jede Ansteuerleitung (4a, 4b) beinhaltet.
[0013] Im normalen Motorbetrieb ist mit dieser Anschlußeinheit (5) ein zum Motor (1) gehöriges,
nicht gezeigtes Motorsteuergerät verbunden, welches die Ansteuersignale für die Einspritzventile
(2a, 2b) generiert und auf die zugehörigen Ansteuerleitungen (4a, 4b) gibt. Beim dargestellten
Motorkalttest bildet diese Anschlußeinheit (5) den elektrischen Eingriffsort zur Überprüfung
der Verkabelung der Einspritzventile (2a, 2b), d.h. der ordnungsgemäßen elektrischen
Leitfähigkeit von Anschlußeinheit (5) und den Einspritzventil-Ansteuerleitungen (4a,
4b) sowie der korrekten Zuordnung der Ansteuerleitungen (4a, 4b) zu den einzelnen
Einspritzventilen (2a, 2b) über die Steckverbindungen (3a, 3b). Hierzu besitzt die
Prüfstandseinrichtung ein Gestänge (7), das an einem ortsfesten Rahmen dreidimensional
beweglich angeordnet ist, wie durch das Pfeilkreuz (8) symbolisiert. An dem Gestänge
sind eine der Anzahl von Einspritzventilen (2a, 2b) entsprechende Anzahl von Magnetfeldsensoren
(6a, 6b) montiert, wobei die Magnetfeldsensoren (6a, 6b) entsprechend der Lage der
Einspritzventile (2a, 2b) am Motor (1) angeordnet sind. Durch eine geeignete Positionierbewegung
des Gestänges (7) können daher sämtliche Magnetfeldsensoren (6a, 6b) gleichzeitig,
wie gezeigt, in unmittelbare Nähe eines jeweils zugeordneten Einspritzventils (2a,
2b) verbracht werden. Typische Annäherungsabstände betragen z.B. zwischen 6cm und
10cm. Die Magnetfeldsensoren (6a, 6b) befinden sich damit innerhalb der jeweiligen
magnetischen Streufeldumgebung der Einspritzventile (2a, 2b), d.h. innerhalb des Raumbereichs,
in welchem die Magnetspulen der Einspritzventile (2a, 2b) von den Magnetfeldsensoren
(6a, 6b) meßbare magnetische Streufelder schon bei Spulenströmen erzeugen, die kleiner
als der zum Öffnen des Ventils (2a, 2b) erforderliche Magnetspulenstrom sind. Dies
ermöglicht eine Überprüfung der Einspritzventilverkabelung, ohne daß die Einspritzventile
(2a, 2b) hierfür in Öffnungsrichtung betätigt werden müssen.
[0014] Der Verkabelungsprüfvorgang wird von einer Überprüfungssteuereinheit (9) gesteuert
und ausgewertet. Hierzu generiert die Steuereinheit (9) ventilansteuernde Wechselspannungssignale
unterschiedlicher Frequenz, von denen jedes auf eine eigene, ventilspezifische Ausgangssteuerleitung
(10a, 10b) gegeben wird, die zu einer der Steuereinheit (9) zugeordneten Anschlußeinheit
(11) mit separaten Anschlüssen (11a, 11b) geführt sind. Diese Anschlußeinheit (11)
wird während des Einspritzventilprüfvorgangs anstelle einer späteren motorsteuergeräteseitigen
Anschlußeinheit mit der eingangsseitigen Anschlußeinheit (5) der Einspritzventil-Ansteuerleitungen
(4a, 4b) verbunden, wie in der Figur dargestellt. Auf diese Weise vermag die Überprüfungssteuereinheit
(9) an die einzelnen Anschlüsse (5a, 5b) der Anschlußeinheit (5) der Einspritzventil-Ansteuerleitungen
(4a, 4b) jeweils eine Wechselspannung charakteristischer Frequenz anzulegen, die bei
ordnungsgemäßer Verkabelung eine entsprechende Strombeaufschlagung der Magnetspule
des jeweils zugedachten Einspritzventils (2a, 2b) und folglich ein spezifisches magnetisches
Streufeld in der Umgebung des jeweils zugedachten Einspritzventils (2a, 2b) bewirkt.
Die erzeugten magnetischen Streufelder werden individuell für jedes Einspritzventil
(2a, 2b) vom jeweils zugeordneten Magnetfeldsensor (6a, 6b) erfaßt. Über entsprechende
Signalleitungen (12a, 12b) wird das Ausgangssignal jedes Magnetfeldsensors (6a, 6b)
der auswertenden Überprüfungssteuereinheit (9) zugeführt. Durch einen Vergleich der
erhaltenen Streufeldinformation mit dem Wechselspannungssignal, das dem betreffenden
Einspritzventil (2a, 2b) zugedacht war, stellt die Überprüfungssteuereinheit (9) für
jedes Einspritzventil (2a, 2b) fest, ob dessen Verkabelung, d.h. der elektrische Leitungsweg
vom betreffenden Eingangsanschluß (5a, 5b) über den Kabelbaumstrang (4) und den ausgebundenen
Endabschnitt der Ansteuerleitungen (4a, 4b) zur Magnetspule des Einspritzventils (2a,
2b) in Ordnung ist. Dies beinhaltet insbesondere die Feststellung, ob überhaupt ein
Einspritzventil (2a, 2b) an der jeweiligen Steckverbindung (3a, 3b) angeschlossen
ist und ob die Steckverbindungen (3a, 3b) an die verschiedenen Einspritzventile (2a,
2b) richtig oder fehlerhafterweise vertauscht angeschlossen wurden. Durch die Verwendung
der Wechselspannungssignale unterschiedlicher Frequenz kann der geschilderte Überprüfungsvorgang
für alle Einspritzventile (2a, 2b) gleichzeitig erfolgen, was Prüfzeit einspart. Alternativ
kann vorgesehen sein, die Verkabelung für die einzelnen Einspritzventile (2a, 2b)
sequentiell zu prüfen, indem die Überprüfungssteuereinheit (9) ein Gleichspannungssignal
nacheinander an die verschiedenen Einspritzventile (2a, 2b) sendet.
[0015] Die von der Überprüfungssteuereinheit (9) generierten Prüfspannungen sind vorzugsweise
so klein gewählt, daß das von den solchermaßen strombeaufschlagten Magnetspulen der
Einspritzventile (2a, 2b) erzeugte Magnetfeld nicht ausreicht, das zugeordnete Ventilstellelement
in seine Öffnungsstellung zu bewegen, so daß die Einspritzventile (2a, 2b) während
der Verkabelungsüberprüfung geschlossen bleiben. Eine in den Einspritzventilen (2a,
2b) gegebenenfalls enthaltene Konservierungsflüssigkeit, wie dies im Neuzustand öfters
vorgesehen ist, verbleibt dadurch während des Prüfvorgangs in den Einspritzventilen
(2a, 2b). Die Konservierung der Einspritzventile (2a, 2b) läßt sich auf diese Weise
noch für eine längere Lagerung oder einen längerdauernden Transport des Motors (1)
aufrechterhalten.
[0016] Der beschriebene Prüfvorgang ermöglicht folglich eine zuverlässige und komfortable,
berührungslose Überprüfung der Verkabelung der magnetspulenbetätigten Einspritzventile
(2a, 2b) des Verbrennungsmotors (1) mit geringer Prüfzeit, wobei insbesondere auch
der korrekte Anschluß der Einspritzventile (2a, 2b) an die ihnen spezifisch zugedachten
Ansteuerleitungen (4a, 4b) geprüft werden kann.
1. Verfahren zur Überprüfung der Verkabelung von magnetspulenbetätigten, in einen Verbrennungsmotor
(1) eingesetzten Einspritzventilen (2a, 2b), die über die Verkabelung mit einer Steuerung
verbunden sind,
gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
- Positionieren eines jeweiligen Magnetfeldsensors (6a, 6b) nahe eines jeweiligen
Einspritzventils (2a, 2b) innerhalb einer magnetischen Streufeldumgebung desselben,
- Anlegen einer Spannung an den dem jeweiligen Einspritzventil zugedachten elektrischen
Anschluß (5a, 5b) und anschließend
- Feststellen, ob ein zu der angelegten Spannung gehöriges magnetisches Streufeld
in der Umgebung des betreffenden Einspritzventils durch den zugeordneten Magnetfeldsensor
detektiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
an die den verschiedenen Einspritzventilen (2a, 2b) zugedachten elektrischen Anschlüsse
(5a, 5b) Wechselspannungen mit voneinander verschiedenen Frequenzen angelegt werden.
3. Vorrichtung zur Überprüfung der Verkabelung von magnetspulenbetätigten, in einen Verbrennungsmotor
(1) eingesetzten Einspritzventilen (2a, 2b), die über die Verkabelung mit einer Steuerung
verbunden sind,
gekennzeichnet durch
- eine Anordnung eines oder mehrerer Magnetfeldsensoren (6a, 6b), von denen jeder
nahe eines jeweiligen Einspritzventils (2, 2b) innerhalb einer magnetischen Streufeldumgebung
desselben positionierbar ist, und
- Mittel (9) zum Anlegen einer Spannung an den dem jeweiligen Einspritzventil zugedachten
elektrischen Anschluß (5a, 5b) und zum Auswerten der Ausgangssignale der Magnetfeldsensoren
dahingehend, ob auf das Anlegen einer Spannung hin ein davon bewirktes magnetisches
Streufeld in der Umgebung des betreffenden Einspritzventils vorliegt.