[0001] Die Erfindung betrifft eine Gefriertrocknungsanlage mit einer Druckkammer in der
mindestens eine vertikal verfahrbare Platte zur Aufnahme von das Produkt beinhaltenden
Gefäßen angeordnet ist, und mit einer an einer Außenwand der Druckkammer gehaltenen,
mit den Platten in Wirkverbindung stehenden Verstellvorrichtung zum vertikalen Verfahren
der Platten.
[0002] Derartige Gefriertrocknungsanlagen werden zum Gefriertrocknen von Lebens- und/oder
Arzneimitteln eingesetzt. Diese zu trocknenden Produkte sind zumeist in Gefäße, insbesondere
in Flaschen, abgefüllt und werden durch eine Beschickungsöffnung in der Vorderwand
der Gefriertrocknungsanlage hindurch auf eine vertikal verfahrbare Platte innerhalb
der Druckkammer gestellt. Sobald eine Platte vollständig bestückt ist, wird sie nach
oben verfahren und die nächste Platte kann bestückt werden. Nachdem alle Platten beladen
sind, wird die Druckkammer gekühlt und dannach wird ein Hochvakuum angelegt. Durch
Energiezufuhr wird das Lösungsmittel des Produktes (Wasser, Benzol, Eisessig usw.)
in gefrorenem Zustand verdampft.
[0003] Das Lösungsmittel und die übrigen Stoffe des Produktes gefrieren bei unterschiedlichen
Temperaturen, so daß bei einem gewöhnlichen Gefriertrocknungsprozeß eine Entmischung
der einzelnen Materialien stattfindet. Um diese Entmischung zu verhindern, ist bereits
vorgeschlagen worden, das Produkt beziehungsweise das das Produkt aufnehmende Gefäß
während des Gefriertrocknens in Schwingungen beziehungsweise Vibrationen zu versetzen.
[0004] Aus der DE-OS 21 03 526 ist eine kontinuierlich arbeitende, stufenförmig aufgebaute
Gefriertrocknungsanlage bekannt, deren tellerförmig ausgebildete Trocknungsfläche
vibrierende Bewegungen ausführt, um das zu trocknende Gut durch die Vorrichtung zu
transportieren.
[0005] Aus der US 3,667,135 ist ebenfalls eine kontinuierlich arbeitende Gefriertrocknungsanlage
bekannt, bei der mehrere Tische übereinander hängend auf Rollen gelagert sind. An
den Tischen greift eine Vibrationsanlage an, die jeden der Tische in Vibration versetzt.
Hier wird das zu trocknende Gut über einen Einfüllstutzen auf den obersten Tisch geleitet
und durch die Vibration bis zum Ende des Tisches transportiert, wo es auf den darunterliegenden
Tisch fällt usw.
[0006] Bei beiden vorgenannten Gefriertrocknungsanlagen handelt es sich um kontinuierlich
arbeitende Anlagen, bei denen es nicht möglich ist, in Behältern abgepackte Stoffe
gefrierzutrocknen. Auch dient die Vibration der Tische dieser Anlage dem Weitertransport
des zu trocknenden Gutes, was bei Behältern mit dem Gefriertrocknungsgut unerwünscht
ist.
[0007] Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Gefriertrocknungsanlage
zu schaffen, bei der es möglich ist, das in einem Gefäß befindliche Produkt in Schwingungen
oder Vibrationen zu versetzen.
[0008] Als technische Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgmäß vorgeschlagen, eine Gefriertrocknungsanlage
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß die Verstellvorrichtung
und die Platten gegenüber der Druckkammer vibrierbar gelagert sind, und daß an der
Verstellvorrichtung ein Vibrator angebracht ist, durch den die Platten in Vibration
versetzbar ist, während die Druckkammer in Ruhe verbleibt, wobei die Verstellvorrichtung
auf mehreren Schwingmetallen oder Federn an der Außenwand der Druckkammer gehalten
ist.
[0009] Eine nach dieser technischen Lehre ausgeführte Gefriertrocknungsanlage hat den Vorteil,
daß nicht die gesamte, schwere Druckkammer, sondern lediglich die Platte beziehungsweise
die Platten und die Verstellvorrichtung in Schwingungen, beziehungsweise in Vibrationen
versetzt werden. Hierdurch ist die zu vibrierende Masse sehr viel geringer, so daß
der einzusetzende Vibrator mit sehr viel weniger Leistung auskommt. Dabei ist die
Platte eine kühlbare Stellfläche zur Aufnahme des zu bearbeitenden Produktes.
[0010] Durch die Anbringung der Verstellvorrichtung auf mehreren Schwingmetallen, Federn
oder dergleichen wird es möglich, die Verstellvorrichtung relativ zur Druckkammer
zu bewegen, so daß die Verstellvorrichtung und somit auch die Platten unabhängig von
der Druckkammer schwingen beziehungsweise vibrieren können.
[0011] In einer, bevorzugten Ausführungsform wird die Verstellvorrichtung durch Führungsstifte
in einer vorbestimmten Position gehalten. Nachdem die Verstellvorrichtung beweglich
gegenüber der Druckkammer gelagert ist, wird durch die Führungsstifte die Bewegungsfreiheit
der Verstellvorrichtung begrenzt. Diese Führungsstifte erlauben eine Bewegung der
Verstellvorrichtung in Verstellrichtung und begrenzen die Bewegungsfreiheit der Verstellvorrichtung
in den anderen Richtungen.
[0012] Damit die Verstellvorrichtung sich nicht beliebig weit von der Druckkammer entfernen
kann, und damit ein definiertes Verstellen der Platten möglich bleibt weisen die Führungsstifte
Wegbegrenzer auf, die die Bewegungsfreiheit der Verstellvorrichtung in Verstellrichtung
begrenzen.
[0013] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist zwischen der Verstellvorrichtung
und den Führungsstiften ein für die Vibration ausreichendes Spiel vorgesehen. Dieses
Spiel, beziehungsweise dieser Freiraum, zwischen der Verstellvorrichtung und den Führungsstiften
erlaubt es der Verstellvorrichtung, in begrenztem Maße Schwingungen oder Vibrationen
auszuüben, und diese auf die Platten zu übertragen. Dabei hängt die Stärke der Schwingungen
beziehungsweise Vibrationen von der Größe des Abstandes beziehungsweise des Spieles
ab.
[0014] In einer anderen, besonders bevorzugten Ausführungsform versetzt der Vibrator die
Platten in hoch- oder niederfrequente Vibrationen.
[0015] In einer noch anderen Ausführungsform ist die Frequenz des Vibrators stufenlos einstellbar.
[0016] Je nach Beschaffenheit des zu bearbeitenden Produktes kann es notwendig sein, unterschiedliche
Frequenzen zur Vibration einzusetzen. Folglich ist es vorteilhaft, die Frequenz der
Schwingungen je nach Anwendungsfall individuell einstellen zu können.
[0017] In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Verstellvorrichtung
ein Weg-Meß-System auf. Hierdurch ist es möglich, die Postition der einzelnen Platten
und den Abstand der Platten voneinander zu bestimmen. Dies ist dann vorteilhaft, wenn
die einzelnen, sich auf den Platten befindlichen Flaschen nach Abschluß des Gefriertrocknungsprozesses
verschlossen werden sollen.
[0018] Das Verschließen der Flaschen erfolgt dadurch, daß durch vertikales Verstellen der
Platten der Abstand zweier benachbarter Platten verkleinert wird. Befinden sich nun
die Flaschen noch auf den Platten, so werden die auf den Flaschen befindlichen Deckel
oder Stopfen durch die darüberliegende Platte ein die Flasche hineingedrückt, so daß
diese dadurch verschlossen wird. Beim anschließenden Auseinanderziehen der Platten
kann es aufgrund der Saugwirkung passieren, daß einige Flaschen mit ihren Stopfen
an der darüberliegenden Platte haften bleiben.
[0019] Durch das Weg-Meß-System ist es nunmehr möglich, zwei benachbarte Platten nach dem
Verschließen der Flaschen um etwa 10 mm auseinanderzuziehen, und durch Vibrieren der
oberen Platte dafür zu sorgen, daß die anhaftenden Flaschen sich lösen und auf die
darunterliegende Platte fallen. Hierdurch wird das Entleeren der Platten nach abgeschlossenem
Gefriertrocknungsprozeß deutlich erleichtert.
[0020] Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus der Beschreibung
der Ausführungsform und der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten
und die noch weiter aufgeführten Merkmale jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen
miteinander verwirklicht werden. Die erwähnte Ausführungsform hat lediglich beispielhaften
Charakter und begrenzt den Rahmen der Erfindung nicht. Die bevorzugte Ausführungsform
ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
[0021] Figur 1 zeigt eine geschnittene Seitenansicht einer Auführungsform einer erfindungsgemäßen
Gefriertrocknungsanlage.
[0022] Die Figur der Zeichnung zeigt den erfindungsgemäßen Gegenstand teilweise stark schematisiert
und ist nicht maßstäblich zu verstehen. Dabei sind die Gegenstände der Figur teilweise
stark überproportional vergrößert dargestellt, damit ihr Aufbau besser gezeigt werden
kann.
[0023] Die in der Figur dargestellte Gefriertrocknungsanlage umfaßt eine Druckkammer
2 aus Edelstahl, in der ein Hochvakuum erzeugbar ist. In dieser Druckkammer
2 ist eine Vielzahl von Platten
4 angeordnet, die vertikal verfahrbar sind. Damit beim Be- und Entladen der Druckkammer
2 keine unnötige Kälte verlorengeht, ist in einer nicht dargestellten Vorderwand der
Druckkammer
2 eine schmale, längliche Beschickungsöffnung vorgesehen, die mit einer nicht dargestellten
Tür verschließbar ist. Um zu erreichen, daß sich die jeweils zu beladende Platte
4 in Höhe der Beschickungsöffnung befindet, sich die Platten
4 vertikal verstellbar. Dabei befindet sich die oberste Platte
4 genau in Höhe der Beschickungsöffnung, wenn sämtliche Platten
4 zusammengeschoben sind. Sobald die oberste Platte
4 vollständig bestückt ist, wird diese durch eine außerhalb der Druckkammer
2 angebrachte Verstellvorrichtung
6 solange nach oben gezogen, bis sich die darunterliegende Platte
4 in Höhe der Beschickungsöffnung befindet und so fort.
[0024] Die einzelnen Platten
4 sind mit dem jeweils darüberliegenden Platte
4 durch eine Bolzenschraube
8 verbunden, die nur an den jeweiligen Platte
4 fest montiert ist und an den anderen Platten
4 verschiebbar montiert ist. Der Übersichtlichkeit wegen ist in der Zeichnung nur derjenige
Schraubenbolzen
8 dargestellt, der die obersten Platte
4 mit einem darüberliegenden Drucktisch
10 verbindet.
[0025] Der Drucktisch
10 ist mit einer Hydraulikstange
12 verbunden, welche durch eine Außenwand
14 der Druckkammer
2 hindurch bis in einen Hydraulikzylinder
16 reicht.
[0026] Dieser Hydraulikzylinder
16 ist auf einer Trägerplatte
18 festgeschweißt, welche auf vier Schraubenfedern
20 beweglich an der Außenwand
14 der Druckkammer
2 gelagert ist.
[0027] Damit die Verstellvorrichtung
6 mit ihrer Trägerplatte
18, ihrem Hydraulikzylinder
16 und der Hydraulikstange
12 nicht unkontrolliert umherschwingen kann, ist die Trägerplatte
18 in vier Führungsstiften
22 geführt, welche an der Außenwand
14 der Druckkammer
2 festgeschweißt sind. Dabei ist zwischen der Trägerplatte
18 und dem jeweiligen Führungsstift
22 ein gewisses Spiel
24 ausgebildet, so daß die Verstellvorrichtung
6 im Rahmen dieses Spiels
24 frei vibrieren beziehungsweise umherschwingen kann. Gleiches gilt für eine Öffnung
26 in der Außenwand
14 der Druckkammer
2, durch die die Hydraulikstange
12 hindurchreicht.
[0028] An der Außenseite des Hydraulikzylinders
16 ist ein Vibrator
28 montiert, der elektrisch oder pneumatisch betrieben wird und dessen Frequenz stufenlos
einstellbar ist.
[0029] Damit durch die Öffnung
26 kein Schmutz in die Druckkammer
2 gelangen kann, und damit die Druckkammer
2 trotz der Öffnung
26 vakuumdicht ist, ist die Hydraulikstange
12 und die Öffnung
26 mit einem Edelstahlmembranfaltenbalg
30 umgeben, der für eine entsprechende Abdichtung sorgt.
[0030] In einer nicht dargestellten Ausführungsform können anstelle der vier Federn
20 auch vier Schwingmetalle eingesetzt werden.
[0031] Während des Gefriertrocknungsprozesses hängt der Hydraulikzylinder
16 aufgrund des Gewichts der Platten
14 und der Gefäße
32 frei auf den Federn
20. Nach dem Aktivieren des Vibrators
28 werden die erzeugten Schwingungen vom Hydraulikzylinder
16 frei über die Hydraulikstange
12 auf den Drucktisch
10 und über die Schraubenbolzen
8 auf die Platten
4 übertragen. Die Frequenz des Vibrators
28 ist dabei frei einstellbar, und es können sowohl hohe, als auch niedrige Frequenzen
damit realisiert werden.
[0032] Zum Verschließen der einzelnen Gefäße
32 drückt der Hydraulikzylinder
16 über den Drucktisch
10 die einzelnen Platten
4 zusammen, bis jeweils benachbarte Platten
4 an den jeweils dazwischen liegenden Gefäßen
32 anliegen. Sobald dieser Zustand erreicht ist, wird die Verstellvorrichtung
6 entgegen der Kraft der Federn
20 nach oben bewegt, bis die Trägerplatte
18 an einem Wegbegrenzer
34 anliegt. Durch weitere Druckerhöhung im Hydraulikzylinder
16 kann nun eine Verschließkraft auf die einzelnen Gefäße
32 ausgeübt werden.
[0033] Nachdem die Gefäße
32 verschlossen sind, wird der Drucktisch
10 um etwa 10 mm angehoben. Durch ein nicht dargestelltes Weg-Meß-System innerhalb der
Verstellvorrichtung
6 kann die Position des Drucktisches
10 und der anderen Platten
4 präzise bestimmt werden. Nachdem also der Drucktisch
10 um etwa 10 mm angehoben wurde, wird der Vibrator
28 kurzzeitig eingeschaltet, um eventuell an den Platten
10 haftende Gefäße
32 zu lösen. Dieses Verfahren wird so oft wiederholt, bis sämtliche Gefäße
32 auf sämtlichen Platten
4 frei stehen und problemlos durch die Beschickungsöffnung entnommen werden können.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 2
- Druckkammer
- 4
- Platten
- 6
- Verstellvorrichtung
- 8
- Schraubenbolzen
- 10
- Drucktisch
- 12
- Hydraulikstange
- 14
- Außenwand
- 16
- Hydraulikzylinder
- 18
- Trägerplatte
- 20
- Feder
- 22
- Führungsstift
- 24
- Spiel
- 26
- Öffnung
- 28
- Vibrator
- 30
- Edelstahlmembranfaltenbalg
- 32
- Gefäß
- 34
- Wegbegrenzer
1. Gefriertrocknungsanlage mit einer Druckkammer (2), in der mindestens eine vertikal
verfahrbare Platte (4) zur Aufnahme von das Produkt beinhaltenden Gefäßen (32) angeordnet
ist, und mit einer an einer Außenwand (14) der Druckkammer (2) gehaltenen, mit den
Platten (4) in Wirkverbindung stehenden Verstellvorrichtung (6) zum vertikalen Verfahren
der Platten (4),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellvorrichtung (6) und die Platten (4) gegenüber der Druckkammer (2) vibrierbar
gelagert sind, und daß an der Verstellvorrichtung (6) ein Vibrator (28) angebracht
ist, durch den die mindestens eine Platte (4) in Vibration versetzbar ist, während
die Druckkammer (2) in Ruhe verbleibt, wobei die Verstellvorrichtung (6) auf mehreren
Schwingmetallen oder Federn (20) an der Außenwand (14) der Druckkammer (2) gehalten
ist.
2. Gefriertrocknungsanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellvorrichtung (6) durch Führungsstifte (22) in einer vorbestimmten Position
gehalten ist.
3. Gefriertrocknungsanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsstifte (22) Wegbegrenzer (34) aufweisen.
4. Gefriertrocknungsanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Verstellvorrichtung (6) und den Führungsstiften (22) ein für die Vibrationen
ausreichendes Spiel (24) vorgesehen ist.
5. Gefriertrocknungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vibrator (28) die Platte (4) in hoch- und/oder niederfrequente Vibrationen versetzt.
6. Gefriertrocknungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenz, mit der der Vibrator (28) die Platten (4) in Vibrationen versetzt, einstellbar
ist.
7. Gefriertrocknungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellvorrichtung (6) ein Weg-Meß-System aufweist.
1. Freeze-drying plant with a pressure chamber (2) having at least one vertically travelling
plate (4) to receive the containers (32) filled with the product and with an adjusting
device (6) used for the vertical travelling of the plates (4) which is fastened on
an outer wall (14) of the pressure chamber (2) and which is in active relationship
with the plates (4),
characterized in that the adjusting device (6) and the plates (4) are arranged in such a way that they
may vibrate relative to the pressure chamber (2) and that a vibrator (28) is provided
at the adjusting device (6) which may set at least one plate (4) vibrating while the
pressure chamber (2) remains still, whereas the adjusting device (6) is mounted on
several swing-metal connections or on springs (20) on the outer wall (14) of the pressure
chamber (2).
2. Freeze-drying plant according to claim 1,
characterized in that the adjusting device (6) is held in a predetermined position by means of guide pins
(22).
3. Freeze-drying plant according to claim 2,
characterized in that the guide pins (22) are provided with path limiters (34).
4. Freeze-drying plant according to at least one of the claims 2 to 3,
characterized in that enough play (24) is provided for the vibrations to take place between the adjusting
device (6) and the guide pins (22).
5. Freeze-drying plant according to at least one of the previous claims,
characterized in that the vibrator (28) is setting the plate (4) into high-frequency and/or low-frequency
vibrations.
6. Freeze-drying plant according to at least one of the previous claims,
characterized in that the frequency used by the vibrator (28) to set the plates (4) into vibrations is
adjustable.
7. Freeze-drying plant according to at least one of the previous claims,
characterized in that the adjusting device (6) is provided with a path-measuring system.
1. Installation de lyophilisation avec une chambre sous pression (2) dans laquelle se
trouve au moins une plaque (4) mobile en verticale destinée à recevoir les récipients
(32) contenant le produit et avec un variateur maintenu à l'une des parois extérieures
(14) de la chambre sous pression (2) et se trouvant en liaison active avec les plaques
(4), ce qui permet de les bouger verticalement,
caractérisée en ce que le variateur (6) et les plaques (4) sont placés par rapport à la chambre sous pression
de façon à pouvoir vibrer, et en ce que le variateur (6) est pourvu d'un vibrateur
(28) permettant de faire vibrer la ou les plaques (4) alors que la chambre sous pression
(2) reste immobile, le variateur (6) étant maintenu sur plusieurs connexions oscillantes
en métal ou sur des ressorts (20) placés sur la paroi (14) de la chambre sous pression
(2).
2. Installation de lyophilisation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le variateur (6) est maintenu dans une position prédéterminée par des tenons-guide
(22).
3. Installation de lyophilisation selon la revendication 2,
caractérisée en ce que les tenons-guide (22) sont pourvus de limiteurs de chemin (34).
4. Installation de lyophilisation selon au moins une des revendications 2 à 3,
caractérisée en ce que suffisamment de jeu soit prévu entre le variateur (6) et les tenons-guide (22) pour
permettre les vibrations.
5. Installation de lyophilisation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le vibrateur (28) fait entrer la plaque (4) dans des vibrations à haute ou à basse
fréquence.
6. Installation de lyophilisation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la fréquence avec laquelle le vibrateur (28) fait vibrer les plaques (4) peut être
réglée.
7. Installation de lyophilisation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le variateur (6) est pourvu d'un système de mesurage de chemin.