[0001] Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren zur Justierung der Anzugsspannung des elektromagnetischen Relais.
[0002] Aus der EP 0 281 950 A1 sind ein Relais und ein Verfahren der vorgenannten Art bekannt.
Das darin beschriebene Relais weist ein im wesentlichen L-förmiges Joch auf, das eine
Wicklung 4 an zwei Seiten umgeben kann. An einem Ende des L-förmigen Joches schließt
sich ein Anker an, an dem eine Flachformfeder angebracht ist, die sowohl als Schaltkontaktfeder
als auch als Rückstellfeder des Ankers dienen kann. Im Bereich des an den Anker angrenzenden
Jochschenkels ist eine Laststromanschlußklemme vorgesehen, die einen Federfixierbereich
aufweist, der fest mit der Flachformfeder verbunden ist. insbesondere weist der Federfixierbereich
einen Abschnitt auf, der sich ausgehend von dem dem Jochschenkel benachbarten Bereich
um das Ende des Ankers herum erstreckt. Dieser sich um das Ende des Ankers herum erstreckende
und im Bereich des Ankers endende Abschnittes des Federfixierbereiches ist von fest
mit ihm verbundenen Abschnitten der Flachformfeder umgeben. Durch Verbiegen dieses
um das Ende des Ankers herum ragenden Abschnittes des Federfixierbereiches kann gleichzeitig
auch die Flachformfeder in diesem Bereich derart verbogen werden, dass die Anzugsspannung
des Relais verändert werden kann.
[0003] Ein weiteres Relais ist aus der DE 42 43 852 C2 bekannt, wobei ein Verfahren zur
Justierung der Anzugsspannung bei einem solchen Relais in der DE 42 43 854 C2 beschrieben
wird.
[0004] Bei diesem Relais weist die Schaltkontaktfeder ein federndes Verbindungselement auf,
welches mittels eines Justierstempels auf einem Abschnitt einer Anschlußzunge verschoben
wird, bis der Relaisanker bei angelegter vorgesehener Anzugsspannung anzieht. Ist
dieses erfolgt, wird das Verbindungselement mittels Laserschweißens auf dem Abschnitt
der Anschlußzunge festgesetzt.
[0005] Hierbei erfolgt also ein Montage- und ein Justierschritt auf der gleichen Fertigungsstation,
wodurch vorteilhafterweise eine kostenaufwendige Vorrichtung eingespart werden kann,
wobei aber die Vorrichtung für diesen kombinierten Montage- und Justierschritt doch
selbst vergleichsweise aufwendig ist.
[0006] Unter bestimmten Umständen kann es aber auch günstiger sein, wenn der Montageund
der Justierschritt nacheinander ausgeführt wird, nämlich dann, wenn sehr hohe Stückzahlen
von solchen Relais gefertigt werden sollen und dementsprechend die Fertigungstaktzeiten
sehr kurz sein müssen.
[0007] Es werden in diesem Fall zur Montage und Justage zwar zwei Vorrichtungen statt einer
benötigt, wobei aber jede dieser Vorrichtungen für sich einfacher aufgebaut sein kann
als eine bekannte kombinierte Vorrichtung. Die Taktzeiten sind aber bedeutend kürzer,
da der relativ zeitaufwendige kombinierte Montage- und Justierschritt wegfällt und
durch zwei sehr schnell aufeinanderfolgende Einzelschritte ersetzt wird.
[0008] Aus der DE 32 35 714 A1 ist bereits ein Verfahren bekannt, mit dem die Anzugsspannung
eines bereits fertigmontierten Relais einjustiert werden kann. Hierzu wird vorgeschlagen,
Relaiskomponenten, die sich mittels lokaler Erwärmung definiert verformen lassen,
also im wesentlichen die Kontaktfeder, mittels eines Laserstrahles zu deformieren.
[0009] Dieses Verfahren ist sehr aufwendig, da nicht nur eine kostenaufwendige Laseranlage,
sondern auch eine präzise arbeitende optische Ablenkvorrichtung zur Steuerung des
Laserstrahles benötigt wird und zur Ansteuerung diese
[0010] Ablenkvorrichtung der algorithmische Zusammenhang zwischen Bestrahlungspunkt, Bestrahlungsdauer
und hierdurch erzielte Verformung für die zu justierende Komponente genau bekannt
sein muß.
[0011] Zudem kommt es bei einer solchen Laserjustierung zu einem Materialabtrag gerade an
den Stellen der Kontaktfeder, die später beim Betrieb des Relais stark belastet sind.
Daher kann durch dieses Verfahren die Lebensdauer bzw. die Zuverlässigkeit eines so
justierten Relais beeinträchtigt sein.
[0012] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung unter Vermeidung der genannten Nachteile ein
Relais zu schaffen, das einfach und kostengünstig zu montieren ist und dessen Anzugsspannung
im montierten Zustand ebenfalls auf einfache und kostengünstige Weise einjustiert
werden kann.
[0013] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Relais der eingangs genannten Art mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0014] Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung eines elektromagnetischen Relais kann
auf vorteilhafte Weise durch einfaches Biegen des Federfixierbereiches gegenüber dem
Anschlussbereich der Laststromanschlussklemme und gegenüber dem Joch die Vorspannung
der Flachformfeder und damit die Stärke der rückstellenden Federkraft auf den Anker
verändert werden, wodurch die Anzugsspannung des Relais auf einfache Weise beeinflußt
werden kann.
[0015] In den Unteransprüchen sind hierzu weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
dargestellt. So kann der Anschlußbereich der Laststromanschlußklemme vorteilhafterweise
als Flachstecker ausgeführt sein.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, zwischen dem Anschlußbereich und dem Federfixierbereich
der Laststromanschlußklemme eine Ausnehmung in Form eines Schlitzes vorzusehen, wodurch
diese Bereiche gut gegeneinander beweglich sind.
[0017] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es, in die Laststromanschlußklemme eine Prägung als
Sollbiegestelle einzubringen, damit die Biegung in eine genau definierte Richtung
erfolgt.
[0018] Ein Verfahren zur Justierung der Anzugsspannung ist im Anspruch 5 beschrieben. Hierbei
ist besonders vorteilhaft, daß dieses Verfahren technisch besonders einfach ist, daß
die Justierung besonders schnell erfolgt und daß die Justierung am bereits fertig
montierten Relais erfolgen kann.
[0019] Ebenfalls von Vorteil ist, daß nach der Justierung des Relais dieses garantiert bei
der vorgesehenen Anzugsspannung anzieht. Dadurch kann der Streubereich der Anzugsspannungen
aller gefertigten Relais eines Typs erheblich eingeschränkt werden. Eine Typumstellung
der Fertigungseinrichtung mit entsprechend umzustellender Anzugsspannung kann durch
einfachen Wechsel der zum Justieren an den Relaisspulen angelegten Erregungsspannungen
erreicht werden.
[0020] Auch die Justiereinrichtung selbst kann recht einfach ausgeführt sein. Das Biegen
des Federfixierbereiches gegenüber dem Anschlußbereich erfolgt auf einfache Weise
mittels eines keilförmigen Justierstempels oder eines Justierstempels, der eine Rotation
ausführt.
[0021] Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen
Relais und des hieran ausführbaren Verfahrens zur Justierung der Anzugsspannung anhand
der Zeichnung dargestellt und näher erläutert werden.
[0022] Es zeigen
- Figur 1
- eine Ansicht auf das erfindungsgemäße Relais vor der Justierung;
- Figur 2
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Relais.
[0023] Die Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Relais unmittelbar vor der Justierung der
Anzugsspannung.
[0024] Das Relais besteht aus einer Grundplatte (1), auf der eine Magnetspule (2) angeordnet
ist. Um zwei Seiten der Magnetspule (2) herum liegt ein in etwa L-förmig ausgebildetes
Joch (3), welches mit dem Magnetkern (4) vernietet ist.
[0025] Auf einer Stirnseite des Joches (3) liegt ein Abschnitt des Ankers (5) auf. Der Anker
(5) wird durch eine Flachformfeder (6) gehalten, mit welcher er mechanisch verbunden
(in diesem Ausführungsbeispiel vernietet) ist. Abgebogene Endabschnitte (7) der Flachformfeder
(6) stützen den Anker (5) gegen das Joch (3) ab.
[0026] Die Flachformfeder (6) dient zudem als Schaltkontaktfeder sowie als Rückstellfeder
für den Anker (5). Sie trägt daher zwei Schaltkontakte (8a, 8b), von dem der eine
(8a) an dem Ruhekontakt (9) anliegt und der andere dem Arbeitskontakt (10) gegenübersteht.
[0027] Die mit den Kontakten (8a, 8b, 9, 10) verbundenen Anschlußklemmen sind in der Figur
1 nicht erkennbar, da sie ausgeführt als Flachstecker durch die in der Figur 1 nicht
dargestellte Seite der Grundplatte (1) hindurchgeführt sind.
[0028] Lediglich ein Teilbereich der Laststromanschlußklemme, welcher mit der Schaltkontaktfeder
(ausgebildet durch die Flachformfeder (6)) elektrisch und mechanisch verbunden ist,
ist erkennbar, weshalb dieser Teilbereich hier als Federfixierbereich (11a) bezeichnet
ist. Die Laststromanschlußklemme wird später anhand der Figur 2 näher erläutert werden.
[0029] Wesentlich ist, daß sich bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Relais die Vorspannung
der Rückstellfeder (ebenfalls ausgebildet durch die Flachformfeder (6)) ändert, wenn
der Federfixierbereich (11a) verschoben wird. Dies geschieht hier durch Verbiegen
des Federfixierbereichs (11a) mittels eines Justierstempels (12). Wird zum Beispiel
der Federfixierbereich (11a) in Richtung des Pfeiles (13) gebogen, so verringert sich
die Rückstellkraft der Flachformfeder (6) auf den Anker (5) und die erforderliche
Mindestanzugsspannung verschiebt sich zu geringeren Werten hin.
[0030] Der eigentliche Justiervorgang läuft nun folgendermaßen ab. Das Relais liegt zur
mechanischen Fixierung an einem Anschlag (14) an und wird zudem mittels mechanischer
Arretierungsmittel (15) gehalten.
[0031] Die Relaisspule wird (in der Figur nicht dargestellt) mit der vorgesehenen Anzugsspannung
beaufschlagt und die mit der Schaltkontaktfeder (Flachformfeder (6)) und dem Arbeitskontakt
(10) verbundenen Anschlußklemmen werden mit einer Strom- oder Widerstandsmeßeinrichtung
verbunden, welche das Anliegen des Schaltkontaktes (8b) am Arbeitskontakt (10) und
damit das erfolgte Anziehen des Relais registriert.
[0032] Durch den keilförmigen Justierstempel (12) wird nun der Federfixierbereich (11a)
soweit gebogen, bis durch die geringer werdende Vorspannung der Flachformfeder (6)
das Relais anzieht.
[0033] Dieses Justierverfahren kann vollautomatisch und sehr schnell erfolgen, so daß es
zur Justierung von in sehr hohen Stückzahlen gefertigten Relais geeignet ist, da es
die Taktzeiten der Relaisproduktion nicht erhöht.
[0034] Die Figur 2 verdeutlicht anhand einer anderen Ansicht den Aufbau des erfindungsgemäßen
Relais und zeigt weitere vorteilhafte Merkmale.
[0035] Besonders deutlich wird hier die Ausgestaltung der Laststromanschlußklemme (11).
Im oberen Bereich (Federfixierbereich (11a)) ist die Flachformfeder (6) fest mit der
Laststromanschlußklemme (11), und zwar mittels einer Löt- oder Schweißverbindung (16)
verbunden. Im unteren Bereich (Anschlußbereich (11b)) bildet die Laststromanschlußklemme
(11) einen Flachstecker (17) aus.
[0036] Der Federfixierbereich (11a) und der Anschlußbereich (11b) sind durch eine schlitzförmige
Ausnehmung (18) voneinander getrennt, welche das Biegen des Federfixierbereichs (11a)
durch den Justierstempel (12) vereinfacht. Eine Prägung (19) dient als Sollbiegestelle
und sorgt dafür, daß die Abbiegung auf definierte Weise erfolgt. Die Ausbildung des
Schlitzes als geschlossener Schlitz sorgt dabei für eine geringe Rückfederung beim
Biegen der Laststromanschlußklemme (11).
Bezugszeichenliste
Elektromagnetisches Relais und Verfahren zur Justierung der Anzugsspannung des elektromagnetischen
Relais
[0037]
- 1
- Grundplatte
- 2
- Magnetspule
- 3
- Joch
- 4
- Magnetkern
- 5
- Anker
- 6
- Flachformfeder
- 7
- abgebogene Endabschnitte (der Flachformfeder (6))
- 8a, 8b
- Schaltkontakte (an Flachformfeder (6))
- 9
- Ruhekontakt
- 10
- Arbeitskontakt
- 11
- Laststromanschlußklemme
- 11 a
- Federfixierbereich (der Laststromanschlußklemme (11))
- 11 b
- Anschlußbereich (der Laststromanschlußklemme (11))
- 12
- Justierstempel
- 13
- Pfeil (zur Angabe der Biegerichtung des Federfixierbereiches (11a)
- 14
- Anschlag
- 15
- Arretierungsmittel
- 16
- Löt- oder Schweißverbindung
- 17
- Flachstecker
- 18
- schlitzförmige Ausnehmung
- 19
- Prägung
1. Elektromagnetisches Relais, welches als Klappankerrelais mit einem Joch (3) und einem
Anker (5) ausgebildet ist, wobei der Anker (5) mit einer Flachformfeder (6), welche
einstückig sowohl Schaltkontaktfeder als auch Rückstellfeder des Ankers (5) ausbildet,
verbunden ist und die mechanisch und elektrisch mit einer Laststromanschlußklemme
(11) verbunden ist, wobei die Laststromanschlußklemme (11) einen sich längs eines
Teils des Jochs (3) erstreckenden Federfixierbereich (11a) und einen Anschlußbereich
(11b) aufweist, und wobei der Federfixierbereich (11a) und der Anschlußbereich (11b)
der Laststromanschlußklemme (11) einander gegenüber biegsam ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Federfixierbereich (11a) auf seiner von dem Anker (5) abgewandten Seite ein derartig
freies Ende aufweist, daß zur Justierung der Anzugsspannung des Relais zwischen das
Joch (3) und das freie Ende des Federfixierbereichs (11a) ein Justierstempel (12)
eingebracht werden kann.
2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußbereich (11b) einen Flachstecker (17) ausbildet.
3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federfixierbereich (11a) eine Prägung (19) aufweist.
4. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laststromanschlußklemme (11) eine schlitzförmige Ausnehmung (18) zwischen dem
Federfixierbereich (11a) und dem Anschlußbereich (11b) aufweist.
5. Verfahren zur Justierung der Anzugsspannung bei einem elektromagnetischen Relais nach
Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
1.) Das elektromagnetische Relais wird in einer Justiervorrichtung fixiert.
2.) An die Anschlüsse der Magnetspule (2) wird die vorgesehene Anzugsspannung angelegt
und die Anschlüsse des Arbeitskontaktes (10) und der beweglichen Schaltkontaktfeder
werden mit einer Strom- oder Widerstandsmeßeinrichtung verbunden.
3.) Mittels eines Justierstempels (12) wird das freie Ende des Federfixierbereich
(11a) der Laststromanschlußklemme soweit gegenüber dem Anschlußbereich (11b) und gegenüber
dem Joch (3) gebogen, bis die Magnetspule (2) den Anker (5) anzieht und der bewegliche
Schaltkontakt (8b) mit dem Arbeitskontakt (10) elektrisch verbunden ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Justierstempel (12) keilförmig ausgebildet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Justierstempel eine Drehbewegung, deren Drehachse annähernd in Verlängerung der
Prägung (19) liegt, ausführt.
1. Electromagnetic relay in the form of a clapper-type relay with a yoke (3) and an armature
(5), said armature (5) being connected to a flatform spring (6) which in integral
fashion forms both a switching contact spring and a resetting spring for the armature
(5), and being connected mechanically and electrically to a load current terminal
(11), said load current terminal (11) incorporating a spring locating zone (11a) -
which extends along part of the yoke (3) - and a connection zone (11b), and the spring
locating zone (11a) and the connection zone (11b) of the load current terminal (11)
being of flexible construction in relation to one another,
characterised in that on the face that is furthest from the armature (5) the spring locating zone (11a)
has a free end of a type enabling an adjusting plunger (12) to be introduced between
the yoke (3) and the free end of the spring locating zone (11a) in order to adjust
the relay's operating voltage.
2. Electromagnetic relay according to claim 1, characterised in that the connection zone (11b) forms a flat-pin connector (17).
3. Electromagnetic relay according to claim 1, characterised in that the spring locating zone (11a) has an embossed area (19).
4. Electromagnetic relay according to claim 1, characterised in that the load current terminal (11) has a slotted recess (18) between the spring locating
zone (11a) and the connection zone (11b).
5. Method for adjusting the operating voltage on an electromagnetic relay according to
claim 1,
characterised by the following steps:
1) locating the electromagnetic relay in an adjusting device;
2) passing the intended operating voltage across the terminals of the magnet coil
(2) and connecting the terminals of the make contact element (10) and of the movable
switching contact spring to a current or resistance measuring instrument;
3) by means of an adjusting plunger (12), bending the free end of the spring locating
zone (11a) of the load current terminal relative to the connection zone (11b) and
relative to the yoke (3), far enough for the magnet coil (2) to pick up the armature
(5) and for the movable switching contact (8b) to be electrically connected to the
make contact element (10).
6. Method according to claim 5, characterised in that the adjusting plunger (12) is a cuneiform construction.
7. Method according to claim 5, characterised in that the adjusting plunger performs a rotational movement, the rotation axis of which
forms an approximate extension of the embossed area (19).
1. Relais électromagnétique, qui est agencé sous la forme d'un relais à armature battante
comportant une culasse (3) et une armature (5), dans lequel l'armature (5) est reliée
à un ressort de forme plate (6), qui est agencé d'un seul tenant aussi bien en tant
que ressort de contact de commutation que ressort de rappel de l'armature (5), et
qui est relié mécaniquement et électriquement à une borne (11) de raccordement du
courant de charge, dans lequel la borne (11) de raccordement du courant de charge
possède une partie (11a) de fixation du ressort, qui s'étend le long d'une partie
de la culasse (30), et une partie de raccordement (11b), et dans lequel la partie
(11a) de fixation du ressort et la partie de raccordement (11b) de la borne (11) de
raccordement du courant de charge sont agencées de manière à être flexibles l'une
par rapport à l'autre, caractérisé en ce que la partie (11a) de fixation du ressort comporte, sur son côté tourné à l'opposé de
l'armature (5), une extrémité libre telle que pour l'ajustement de la tension d'attraction
du relais, un poinçon d'ajustement (12) peut être inséré entre l'armature (3) et l'extrémité
libre de la partie (11a) de fixation du ressort.
2. Relais électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de raccordement (11b) est agencée sous la forme d'un connecteur plat (17).
3. Relais électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie (11a) de fixation du ressort comporte une moulure (19).
4. Relais électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la borne (11) de raccordement du courant de charge comporte un évidement en forme
de fente (18) entre la partie (11a) de fixation du ressort et la partie de raccordement
(11b).
5. Procédé pour ajuster la tension d'attraction dans un relais électromagnétique selon
la revendication 1,
caractérisé par les étapes opératoires suivantes :
1.) on fixe le relais électromagnétique dans un dispositif d'ajustement.
2.) on applique la tension d'attraction prévue aux bornes de la bobine magnétique
(2) et on relie les bornes du contact de travail (10) et du ressort mobile de contact
de commutation à un dispositif de mesure du courant ou de la résistance.
3.) à l'aide d'un poinçon d'ajustement (12), on coude l'extrémité libre de la partie
(11a) de fixation du ressort de la borne de raccordement du courant de charge par
rapport à la partie de raccordement (11b) et par rapport à la culasse (3) au point
que la bobine magnétique (2) attire l'armature (5) et que le contact mobile de commutation
(8b) est relié électriquement au contact de travail (10).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le poinçon d'ajustement (12) est agencé en forme de coin.
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le poinçon d'ajustement exécute un mouvement de rotation, dont l'axe de rotation
est situé approximativement dans le prolongement de la moulure (19).