| (19) |
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(11) |
EP 0 777 757 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.1998 Patentblatt 1998/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.06.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/786 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9602/683 (01.02.1996 Gazette 1996/06) |
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| (54) |
INVERSIONSGIESSEINRICHTUNG MIT KRISTALLISATOR
INVERSION CASTING DEVICE WITH CRYSTALLIZER
SYSTEME DE COULEE PAR INVERSION AVEC CRISTALLISATEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
20.07.1994 DE 4426705
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.06.1997 Patentblatt 1997/24 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40213 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PLESCHIUTSCHNIGG, Fritz-Peter
D-47269 Duisburg (DE)
- STALLEICKEN, Dieter
D-47239 Duisburg (DE)
- PARSCHAT, Lothar
D-40885 Ratingen (DE)
- VON HAGEN, Ingo
D-47800 Krefeld (DE)
- MENNE, Ulrich
D-45529 Hattingen (DE)
- EL GAMMAL, Tarek
D-52072 Aachen (DE)
- HAMACHER, Peter, Lorenz
D-52064 Aachen (DE)
- VONDERBANK, Michael
D-52064 Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/18198 US-A- 2 702 525
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FR-A- 2 485 569
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 3 no. 142 (C-065) ,24.November 1979 & JP,A,54 119342
(HITACHI CABLE) 17.September 1979,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 11 no. 24 (C-399) ,23.Januar 1987 & JP,A,61 199064
(HITACHI CABLE) 3.September 1986,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Inversionsgießeinrichtung mit Kristallisator der einen
im Boden angeordneten und mit einer Abdichtung versehenen schlitzförmigen Durchtritt
zur Durchleitung eines Trägerbandes aufweist und der mit einer Schmelzenzuführung
in Verbindung steht.
Beim Inversionsgießen wird ein ungekühltes, gereinigtes Metallprofil niedrigen Wärmeinhaltes
durch in einem Schmelzbehälter befindliche Metallschmelze geführt. Bei dem Kontakt
des Metalldrahtes oder Metallstranges kristallisiert die Metallschmelze an dem relativ
kühlen Metallprofil an. Die Ankristallisationsdicke ist abhängig von der Länge der
Kontaktzeit sowie den Temperaturen des Metallprofils und der Metallschmelze.
Aus der Schrift US 3466186 ist eine Inversionsgießeinrichtung bekannt, bei der ein
Draht durch einen mit Schmelze gefüllten Behälter hindurchgezogen wird. Der Behälter
besitzt im Bodenbereich einen abdichtbaren Durchtritt. Die Zufuhr der Schmelze zum
Behälter ist in der Nähe des Badspiegels vorgesehen. In einer besonderen ausführungsform
wird der zum Ankristallisieren vorgesehene Draht von einer Hülse umgeben, die im Bodenbereich
des Schmelzenbehälters Durchtritte aufweist, durch die Flüssigmetall dem Draht zugeführt
wird. Weiterhin ist aus der EP 0 311 602 B1 ein Verfahren zum Erzeugen von dünnen
Metallsträngen bekannt, bei dem ebenfalls durch den Boden eines Schmelzbehälters das
Trägerband in vertikaler Richtung nach oben durch die Flüssigschmelze gezogen wird.
In beiden Schriften wird der Draht oder das Band durch das ruhende Bad der Metallschmelze
geführt. Bei dem Kontakt des Trägerelementes und der Schmelze bildet sich ein unregelmaßiges
und von außen nicht beeinflußbares Strömungsprofil aus. In Abhängigkeit dieses ungünstigen
Strömungsprofils kommt es zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung, insbesondere
beim Inversionsgießen von Bändern.
[0002] Die Erfindung hat sich das Ziel gesetzt, eine Kristallisationseinrichtung für maßgenaue
Bänder zu schaffen, bei der zur Erreichung einer konstanten Anwachsrate des Metalles
die Relativgeschwindigkeit des Stranges und des Flüssigstahls in Strangnähe klein
ist und bei der der im Kristallisator befindliche Flüssigstahl eine gleichmäßige Temperaturverteilung
aufweist.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen aufgezeigt.
Die erfindungsgemäße Inversionsgießeinrichtung weist einen Kristallisator auf, bei
dem eine in das Gefäß in Bodennähe horizontal umgreifende Vorlage vorgesehen ist.
Von der Vorlage führen Düsen zum Gefäßinnenraum. Die Düsenmündungen sind dabei so
angeordnet, daß die ausströmende Schmelze in einem flachen Winkel in Bandabzugsrichtung
auf das Trägerband auftrifft. Durch das aus den Düsen strömende Flüssigmetall bildet
sich ein Geschwindigkeitsprofil, das so eingestellt werden kann, daß die Flüssigkeit
die gleiche Geschwindigkeit wie das Trägerband aufweist. Stromabwärts wird die Badbewegung
in Nähe des Trägerbandes nicht mehr durch das aus den Düsen ausströmende Metall, sondern
durch das Trägerband selber bewegt.
Das mit gleicher Geschwindigkeit wie das Trägerband sich bewegende Flüssigmetall hat
die Möglichkeit, bei einer Relativgeschwindigkeit von nahe zu 0 an zu kristallisieren.
Durch das gezielte Zuführen der Metallschmelze über Düsen wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung
der Schmelze erreicht. Durch diese sichere Temperaturführung werden Beschädigungen,
insbesondere ein Aufschmelzen des Trägerbandes vermieden.
Das Vermeiden einer Relativgeschwindigkit und das gleichmäßige Verteilen der Temperatur
führen zu einem konstanten Anwachsen der Dicke des Trägerbandes über seine Breite.
Der vorgeschlagene Kristallisator weist geometrisch einfache Formen auf und ist durch
seine den Strömungsverhältnissen des Flüssigmetalls angepaßte Form verschleißarm.
[0003] Die Düsen sind schlitzförmig oder rohrförmig ausgebildet und so geführt, daß der
Neigungswinkel zwischen ihnen und dem Trägerband kleiner 30° beträgt. Die Wahl des
Neigungswinkels und die vorgeschlagenen Formen lassen ein stabiles Feuerfestgebilde
entstehen, das ausreichend Durchtrittsraum besitzt, so daß keine Behinderung des Metallstromes
eintritt.
Bei den schlitzförmigen Düsen wird ein Dicken-/Längenverhältnis von 1/10 bis 1/30,
bei den rohrförmigen Düsen ein Durchmesser von 20 bis 40 mm vorgeschlagen. Beide Düsenformen
ermöglichen es, ein homogenes Strömungsprofil der Schmelze auf dem Trägerband zu erzeugen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Vorlage in Form einer Hülse ausgebildet,
die durch ein Schild vom Trägerband getrennt ist. Im Fußbereich wie auch im Kopfbereich
sind Übertritte vorgesehen. Durch die Anordnung der Schilde ist durch den zwischen
dem Trägerband und dem Schild entstehenden Kanal eine besonders exakte Führung der
Schmelze möglich. Durch den Übertritt im Kopfbereich der Schilde hat das Metall die
Möglichkeit, überzuströmen und mit dem neu zugeführten Metall sich zu vermischen.
Hierdurch wird in besonderer Weise sowohl die Temperatur wie auch die Qualität des
Flüssigmetalls eingestellt.
Durch Anordnung von Elementen zur Einstellung der Temperatur in den Schilden ist es
möglich, exakt eine vorgebbare und gewünschte Temperatur zu fahren.
Weiterhin wird vorgeschlagen, in den Außenwänden des Kristallisatorgefäßes zur Erhöhung
der Stromungsgeschwindigkeit elektrisch gespeiste Spulen einzusetzen.
Konstante Verhältnisse werden darüber hinaus noch erreicht durch den Einsatz einer
Gießspiegelregelung. In einfacher Weise läßt sich dies erreichen durch Mischschmelzenzufuhr
von der Pfanne über einen Einfüllstutzen zur Vorlage des Kristallisators. Durch die
Anordnung des Zufuhrtrichters und dem Gefäßinnenraum in Form der kommunizierenden
Röhren wird mit einfachen Mitteln erreicht, von außen auf den Gießspiegel Einfluß
zu nehmen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird der Gefäßinnenraum den Strömungsverhältnissen
angepaßt, und zwar in der Weise, daß insbesondere die Schilde in Abzugsrichtung des
Trägerbandes im Bereich der Schildköpfe einen größeren Abstand aufweisen. Insgesamt
ist das Trägerband dabei von den Außenwandungen bzw. Schilden soweit beabstandet,
daß die Strömung der Schmelze nicht behindert wird. Der Abstand beträgt hier in Abhängigkeit
von Bandgröße und -geschwindigkeit etwa 20 bis 80 mm.
[0004] Das Kristallisatorgefäß ist dabei so aufgebaut, daß die einzelnen Gefäßteile aus
Bauteilen besteht, die sich vorfertigen und vor Ort leicht wechseln lassen. Da die
Vorlage die Teile mit der höchsten Verschleißanfälligkeit besitzen, ist insbesondere
oberhalb der Vorlagendecke ein horizontaler Trennschnitt vorgesehen. Die einzelnen
Bauteile lassen sich durch am metallischen Mantel des Gefäßes vorgesehenen Klemmeinrichtungen
lösen und dichtschließend wieder verbinden.
[0005] Ein Beispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargelegt. Dabei zeigen
die
Figur 1 das Schema einer Inversionsgießeinrichtung,
Figur 2 Längs- und Querschnitt durch einen Kristallisator,
Figur 3 Längsschnitt durch einen Kristallisator mit Schilden.
[0006] Die Figur 1 zeigt ein Gefäß 11, durch das ein Trägerband T, welches am Gefäßboden
eintritt, geführt wird. Das Trägerband T befindet sich auf einer unter dem Gefäß 11
angeordneten Bandrolle 62, die auf einem Ständer 61 gelagert ist, und wird durch eine
oberhalb des Gefäßes 11 vorgesehenen Abzugsrolle 63 gefördert.
[0007] Das Gefäß 11 ist in seinem unteren Bereich von einer Vorlage 21 umgeben, welche schmelzenzuführseitig
einen Einfüllstutzen 27 und schmelzenabfuhrseitig einen Notstopfen 54 aufweist. Oberhalb
des Einfüllstutzen 27 ist eine Zufuhrpfanne 51 positionierbar, die ein Tauchrohr 52
aufweist, das in die Mündung des Einfüllstutzens 27 eintauchbar ist.Im Bereich des
Gefäßes 11 weist die Vorlage 21 in der Figur skizzenhaft dargestellte schlitzförmige
Düsen 24 auf. Die Schmelze ist mit S bezeichnet.
[0008] In der Figur 2 im oberen Teil ist ein Längsschnitt durch das Gefäß 11 dargestellt,
durch das ein Trägerband T durch eine Schmelze S geführt wird. Das Gefäß 11 besitzt
einen Mantel 15, der mit einer Feuerfestauskleidung 16 versehen ist.
Das Gefäß 11 weist dabei Trennschnitte 41 auf. An der Außenseite des Gefäßes sind
im Bereich der Trennschnitte 41 Klemmelemente 42 vorgesehen, die die einzelnen Gefäßteile
19 aneinanderfügen.
[0009] Im Gefäßboden 12 ist ein Durchtritt 13 vorgesehen, der eine Abdichtung 14 aufweist.
[0010] Der untere Teil des Gefäßes 11 ist als Vorlage 21 ausgebildet, die Düsen 23 aufweist,
deren Mündung 26 mit dem Gefäßinnenraum 17 in Verbindung steht. Auf der rechten Seite
des Längsschnitts sind die Düsen 23 als schlitzförmige Düsen 24 und auf der linken
Seite als rohrförmige Düsen 25 aufgestaltet. Der Neigungswinkel der Düsen 23 ist <30
°.
Durch die Vorlage 21 ist der Schnitt BB gelegt, der im unteren Teil der Figur 2 als
Draufsicht dargestellt ist.
Vom hier nicht weiter dargestellten Einfüllstutzen strömt Schmelze in die ringförmige
Vorlage 21, über die Schmelze zum im Zentrum des Gefäßes 11 sich befindenen Trägerbandes
T gelangen kann. In Notfällen kann die sich im Gefäß und im Einfüllstutzen befindliche
Schmelze über einen nur angedeuteten Auslaß abgelassen werden.
Die in der Feuerfestauskleidung 16, welche von einem metallischen Mantel 15 umhüllt
ist, vorgesehene Vorlage 21 ist ringförmig ausgestaltet. Auf der rechten Seite der
Draufsicht ist die Düse 23 als schlitzförmige Düse 24 ausgebildet. Aus stabilitätsgründen
kann die Düse 24 durch Stützwände 28 unterbrochen sein.
Auf der linken Seite der Draufsicht wird die Düse 23 durch rohrförmige Düsen 25 gebildet.
Im oberen Teil der linken Seite sind die einzelnen rohrförmigen Düsen 25 an eine parallel
zum Gefäßinnenraum 17 geführten Vorlage verbunden, im unteren Bereich ist eine zentrale
Vorlage vorgesehen. Die in der Draufsicht dargestellten Pfeile zeigen die Strömungsrichtung
des flüssigen Metalls. Die strichpunktierten Pfeile gelten für den Fall, daß eine
Notpfanne angeschlossen ist und der Kristallisator entleert werden soll.
Der Kristallisator kann von einer Seite oder aber auch von zwei Seiten mit Schmelze
gefüllt werden.
[0011] Die Figur 3 zeigt ein Gefäß 11 mit einer Feuerfestauskleidung 16, die von einem Mantel
15 umhüllt ist. Im Gefäßinnenraum 17 sind Schilde 31 vorgesehen. die so angeordnet
sind, daß eine hülsenförmige Vorlage 22 vorliegt. Die Schilde 31 weisen dabei eine
Größe auf, daß bei mit Schmelze S gefülltem Gefäß diese bei einem Überlauf 32 überströmen
kann.
[0012] Auf der linken Seite des Bildes weist der Schild 31 einen sich konisch verjüngenden
Querschnitt auf, so daß die mit dem Trägerband 15 strömende Schmelze keine Behinderung
erfährt.
Weiterhin sind in den Schilden 31 Elemente 33 zur Regelung der Temperatur vorgesehen,
so können hier beispielsweise meanderförmig angeordnete Kühlrohrschlangen eingebracht
werden, durch die ein Kühl- oder Heizmittel führbar ist.
[0013] In der vorliegenden Figur 3 sind in der Feuerfestauskleidung 16 parallel zu den Schilden
31 Spulen 34 vorgesehen, durch die auf die Strömung der Schmelze S Einfluß genommen
werden kann.
[0014] Weiterhin zeigt die Figur 3 den Neigungswinkel der Düsen 23, die einen Durchmesser
D besitzen. Die Dicke des Trägerbandes T ist mit d bezeichnet. Der Abstand des Trägerbandes
zu den einzelnen Schilden 31 ist mit B bezeichnet.
Im Gefäßboden 12 ist der Durchtritt 13 vorgesehen, der durch eine Abdichtung 14 ein
Auslaufen der Schmelze S aus dem Gefäß 11 verhindert.
Positionsziffern
[0015]
- 11.
- Gefäß
- 12
- Gefäßboden
- 13
- Durchtritt
- 14
- Abdichtung
- 15
- Mantel
- 16
- Feuerfestauskleidung
- 17
- Gefäßinnenraum
- 19
- Gefäßteil
Schmelzenführung
- 21
- Vorlage (ringförmig)
- 22
- Vorlage (hülsenförmig)
- 23
- Düsen
- 24
- schlitzförmige Düse
- 25
- rohrförmige Düse
- 26
- Mündung
- 27
- Einfüllstutzen
- 28
- Stützwand
- 29
- Vorlagendecke
Strömungskörper
- 31
- Schild
- 32
- Überlauf
- 33
- Elemente zur Regelung der Temperatur
- 34
- Spulen
Baukasten
- 41
- Trennschnitt
- 42
- Klemmelement
Pfanne
- 51
- Zufuhrpfanne
- 52
- Tauchrohr
- 53
- Notpfanne
- 54
- Notstopfen
Trägerbandführung
- 61
- Ständer
- 62
- Bandrolle
- 63
- Abzugsrolle
- T
- Trägerband
- S
- Schmelze
- α
- Neigungswinkel
- D
- Durchmesserdüse
- d
- Dicke Trägerband
- B
- Abstand Schild/Trägerband
1. Inversionsgießeinrichtung mit Kristallisator, der einen im Boden angeordneten und
mit einer Abdichtung versehenen schlitzförmigen Durchtritt zur Durchleitung eines
Trägerbandes aufweist und der mit einer Schmelzenzuführung in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine das Kristallisatorgefäß (11) horizontal umgreifende Vorlage (21) vorgesehen
ist,
daß die Vorlage (21) mit im Bereich des Durchtritts (13) angeordneten Düsen (23) in
Verbindung steht und
daß die Düsenmündungen (26) in der Weise angeordnet sind, daß die ausströmende Schmelze
(S) in einem flachen Neigungswinkel α in Bandabzugsrichtung auf das Trägerband (T)
auftrifft.
2. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Neigungswinkel α zwiscnen der Düse (23) und dem Trägerband (T) kleiner 30
° ist.
3. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen (23) schlitzförmig (24) ausgebildet sind und eine Dicke (D) von kleiner
als das Dreifache der Austrittsdicke (d) des Trägerbandes (T) und einem Dicken-/Längenverhältnis
von 1/10 bis 1/30 aufweist.
4. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere schlitzförmige Düsen (24) über die Bandbreite vorgesehen sind, die durch
Stützwände (28) getrennt sind.
5. Inversionsgießeinrichtung nach Anspuch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen (23) rohrförmig (25) ausgebildet sind und einen Durchmesser (D) zwischen
20 und 40 mm aufweisen.
6. Inversionsgießeinrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen (23) strömungsmäßig unmittelbar mit der einen Einfüllstutzen (27) aufweisenden
Vorlage (21) verbunden sind.
7. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorlage (21) in Form einer Hülse (22) ausgebildet ist, die durch einen die
Düsen (23) aufweisenden Schild (31) vom Gefäßinnenraum (17) getrennt ist.
8. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schild (31) kopfendig Überläufe (32) besitzt, die mit der Vorlage (22) in
Verbindung stehen.
9. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schilde (31) Elemente (33) zur Einstellung der Temperatur aufweisen.
10. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenwände (18) des Gefäßes (1) elektrisch gespeiste Spulen (34) zur Erhöhung
der Strömungsgeschwindigkeit der Metallschmelze (S) besitzen.
11. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schilde (31) in Abzugsrichtung des Trägerbandes (T) dem Gefäßinnenraum (17)
zugeneigt sich öffnen.
12. Inversionsgießeinrichtung nach einem der o. g. Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Vorlagendecke (29) mindestens ein horizontaler Trennschnitt (41)
vorgesehen ist.
13. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Gefäßmantel (15) zum flüssigkeitsdichten Verschließen des Trennschnittes (41)
lösbare Klemmelemente (42) vorgesehen sind.
14. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Klemmelemente (42) lösbar vorhandenen Gefäßteile (19) vorgefertigte
mit Feuerfestmaterial versehene Mantelstücke (15) sind.
15. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schilde (21) parallel zum Trägerband verlaufend in einem die Strömung der
Schmelze (S) nicht behindernden Abstand (B) angeordnet sind.
16. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (B) zwischen 20 und 80 mm liegt.
17. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorlage (21) ein Notstopfen (54) aufweist, mit dem eine Notpfanne (53) in
Verbindung bringbar ist.
18. Inversionsgießeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchtritt (13) am Bandeinlauf durch eine Abdichtung (14) verschließbar ist,
z. B. durch eine elektromagnetische Bremse.
1. An inversion-casting means with a crystalliser, which has a slot-shaped passage arranged
in the base and provided with a sealing means for a support strip to pass through,
and which is connected to a melt guide means,
characterised in that
a recipient (21) horizontally surrounding the crystalliser vessel (11) is provided,
the recipient (21) is connected to nozzles (23) arranged in the region of the passage
(13), and the nozzle openings (26) are arranged such that the emerging melt (5) meets
the support strip (T) at a low angle of inclination α in the strip takeoff direction.
2. An inversion-casting means according to Claim 1, characterised in that the angle of
inclination α between the nozzle (23) and the support strip (T) is less than 30°.
3. An inversion-casting means according to Claim 2, characterised in that the nozzles
(23) are slot-shaped (24) and have a thickness (D) of less than three times the exit
thickness (d) of the support strip (T) and a thickness-to-length ratio of 1/10 to
1/30.
4. An inversion-casting means according to Claim 3, characterised in that a plurality
of slot-shaped nozzles (24) are provided across the width of the strip, which are
separated by supporting walls (28).
5. An inversion-casting means according to Claim 1, characterised in that the nozzles
(23) are tubular (25) and have a diameter (D) of between 20 and 40 mm.
6. An inversion-casting means according to Claims 3 or 4, characterised in that the nozzles
(23) are connected for flow purposes directly to the recipient (21), which bears a
filling connector (27).
7. An inversion-casting means according to Claim 6, characterised in that the recipient
(21) is in the form of a sleeve (22) which is separated from the interior of the vessel
(17) by a shield (31) which bears the nozzles (23).
8. An inversion-casting means according to Claim 7, characterised in that the shield
(31) has at its top end overflows (32) which are connected to the recipient (22).
9. An inversion-casting means according to Claim 8, characterised in that the shields
(31) have elements (33) for adjusting the temperature.
10. An inversion-casting means according to Claim 8, characterised in that the outer walls
(18) of the vessel (1) have coils (34) supplied with electricity to increase the flow
rate of the metal melt (5).
11. An inversion-casting means according to Claim 8, characterised in that the shields
(31) open, inclined towards the interior of the vessel (17), in the takeoff direction
of the support strip (T).
12. An inversion-casting means according to one of the above claims, characterised in
that at least one horizontal separating cut (41) is provided above the cover (29)
of the recipient.
13. An inversion-casting means according to Claim 12, characterised in that detachable
clamping elements (42) are provided on the vessel casing (15) for the liquid-tight
sealing of the separating cut (41).
14. An inversion-casting means according to Claim 13, characterised in that the vessel
parts (19) present in detachable form due to the clamping elements (42) are prefabricated
casing parts (15) provided with refractory material.
15. An inversion-casting means according to Claim 7, characterised in that the shields
(31) are arranged, extending parallel to the support strip, at a distance (B) which
does not hinder the flow of the melt (S).
16. An inversion-casting means according to Claim 14, characterised in that the distance
(B) is between 20 and 80 mm.
17. An inversion-casting means according to Claim 8, characterised in that the recipient
(21) has an emergency plug (52) with which an emergency ladle (53) can be connected.
18. An inversion-casting means according to Claim 1, characterised in that the passage
(13) at the strip inlet can be sealed by a seal (14), e.g. by an electromagnetic brake.
1. Dispositif de coulée à inversion, comportant des moyens de cristallisation, qui présentent
un passage en forme de fente agencé dans le fond et muni d'une étanchéification pour
la traversée d'une bande de support et sont en liaison avec une amenée de matière
fondue,
caractérisé en ce qu'il est prévu un collecteur (21) enveloppant horizontalement le
récipient de cristallisation (11), en ce que le collecteur (21) est en liaison avec
des buses (23) agencées dans la zone du passage (13), et en ce que les embouchures
(26) des buses sont agencées de façon telle que la matière fondue s'écoulant (S) rencontre
la bande de support (T), dans la direction d'extraction de la bande, sous un angle
d'inclinaison plat α.
2. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'angle d'inclinaison α entre la buse (23) et la bande de support
(T) est inférieur à 30°.
3. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 2,
caractérisé en ce que les buses (23) sont réalisées sous forme de fentes (24) et présentent
une épaisseur (D) inférieure au triple de l'épaisseur de sortie (d) de la bande de
support (T) et un rapport épaisseur/longueur de 1/10 à 1/30.
4. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 3,
caractérisé en ce que plusieurs buses en forme de fentes (24) sont prévues sur la
largeur de bande, lesquelles sont séparées par des parois d'appui (28).
5. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les buses (23) sont réalisées sous forme tubulaire (25) et présentent
un diamètre (D) entre 20 et 40 mm.
6. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que les buses (23) sont reliées, relativement à l'écoulement, directement
au collecteur (21) présentant une tubulure de remplissage (27).
7. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 6,
caractérisé en ce que le collecteur (21) est réalisé sous forme d'un manchon (22)
qui est séparé de l'espace interne du récipient (17) par un bouclier (31) présentant
les buses (23).
8. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 7,
caractérisé en ce que le bouclier (31) possède, à l'extrémité de tête, des déversoirs
(32), qui sont reliés au collecteur (22).
9. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 8,
caractérisé en ce que les boucliers (31) présentent des éléments (33) pour régler
la température.
10. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 8,
caractérisé en ce que les parois externes (18) du récipient (1) présentent des bobines
(34) alimentées électriquement pour augmenter la vitesse d'écoulement de la matière
fondue métallique (S).
11. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 8,
caractérisé en ce que les boucliers (31) s'ouvrent en étant inclinés vers l'espace
interne du récipient (17) dans la direction d'extraction de la bande de support (T).
12. Dispositif de coulée à inversion selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu, au-dessus du couvercle (29) du collecteur, au moins
une séparation horizontale (41).
13. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 12,
caractérisé en ce que des éléments de serrage amovibles (42) sont prévus sur l'enveloppe
(15) du récipient pour fermer de façon étanche aux liquides la séparation (41).
14. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 13,
caractérisé en ce que les parties (19) du récipient montées de façon amovible par
les éléments de serrage (42) sont des pièces d'enveloppe (15) préfabriquées munies
d'une matière réfractaire.
15. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 7,
caractérisé en ce que les boucliers (31) sont agencés en s'étendant parallèlement
à la bande de support à un écartement (B) ne gênant pas l'écoulement de la matière
fondue (S).
16. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 15,
caractérisé en ce que l'écartement (B) vaut entre 20 et 80 mm.
17. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le collecteur (21) présente un obturateur de secours (54), avec
lequel une poche de secours (53) peut être reliée.
18. Dispositif de coulée à inversion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le passage (13) peut être fermé à l'entrée de la bande par une
étanchéification (14), par exemple par un frein électromagnétique.