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EP 0 777 798 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.03.2001 Patentblatt 2001/13 |
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Anmeldetag: 24.08.1995 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9503/357 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9606/996 (07.03.1996 Gazette 1996/11) |
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| (54) |
ABDICHTUNGS-VORRICHTUNG
SEALING DEVICE
DISPOSITIF D'ETANCHEIFICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
29.08.1994 DE 9413970 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.06.1997 Patentblatt 1997/24 |
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Patentinhaber: Klöber, Johannes |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Klöber, Johannes
58256 Ennepetal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner,
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/28537 DE-A- 3 023 037 DE-A- 3 923 233
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DE-A- 2 728 836 DE-A- 3 442 276 DE-U- 9 001 833
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß Gattungsbegriff des Anspruches 1.
[0002] Aus der DE-A- 34 42 276 ist einer Unterverwahrung für Dachfenster vorbekannt. Diese
besteht aus einer wasserdichten Haut mit einer rechteckigen Öffnung. Die rechteckige
Öffnung umschließt das zugehörige Dachfenster dichtend. Diese Unterverwahrung besteht
aus vier Einzelteilen, die an der Baustelle an die jeweiligen Gegebenheit bezüglich
ihrer Abmessungen angepaßt und dann miteinander verschweißt werden können.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zurunde, eine herstellungs- sowie zuordnungstechnisch
verbesserte Vorrichtung anzugeben.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen 1 und 2 angegebene Erfindung.
[0005] Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Vorrichtung erhöhten Gebrauchswerts
erzielt: Dieser ist sowohl in der einfachen Herstellung als auch in der erleichterten
Zuordnung begründet. Baulich wird dazu so vorgegangen, daß der Folienkragen und ein
mit der Dichtungsfolie zu verbindender Anschlußabschnitt aus einem als vorgefertigter,
mit dem Folienkragen über den Fensterrahmen stülpbarer, an den Gehrungsecken geschlossener
Faltzuschnitt gestaltet ist. Die in den üblichen Normgrößen vorgefertigte Vorrichtung
ist im Handumdrehen zuordbar. Es braucht lediglich der gewünschte Fensterausschnitt
in der Dach-Unterspannbahn vorgenommen zu werden. Der Kehlbereich zwischen Fenster
und Dachhaut fällt so faltenfrei und dicht aus. Überdies erweist es sich als vorteilhaft,
daß der Faltzuschnitt aus einer einzigen, ebenflächigen Bahn besteht. Es brauchen
lediglich die Gehrungsbereiche ausgeklinkt zu werden, wobei weiter so vorgegangen
wird, daß die sich an die Gehrungsfreischnitte anschließenden Randzonen zu einem geschlossenen,
den Folienkragen endlos umfassenden Ringabschnitt verbunden, vorzugsweise verklebt
und/oder verschweißt sind. Der Gehrungsverlauf ist richtungsmäßig auf die abstehende
Kragenform abgestimmt. Vorzugsweise ist der Faltzuschnitt aus einer Diffusionsfolie
gebildet, so daß sich die Eigenschaften einer aus entsprechendem Material bestehenden
Unterspannbahn im Übergang zum Fensterrahmen fortsetzen. Schließlich besteht noch
ein vorteilhafter Vorschlag von sogar eigenständiger Bedeutung darin, daß der Faltzuschnitt
zwei von einem Doppelkragen ausgehende Anschlußabschnitte besitzt zur Verbindung des
einen Anschlußabschnitts mit einer Dach-Unterspannbahn und des anderen Anschlußabschnitts
mit einer Dampfsperrenfolie. Letztere wird im allgemeinen über die Unterseite der
Dachsparren gezogen und wirkt außer als Dampfbremse noch als Windbremse. Endlich erweist
es sich noch als verlegungsgünstig, daß der obere Randabschnitt des Kragens respektive
Doppelkragen durch Gehrungsschnitte auf ein Umfalten auf die Stirnfläche des Fensterrahmen
vorbereitet ist. Zu Höhenunterschiede führende Überlappungen des Kragens sind dadurch
vermieden.
[0006] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine die Zuordnung eines Dachfensters wiedergebende Dachbaustelle unter Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in perspektivischer Darstellung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- ebenfalls in schaubildlicher Wiedergabe die Vorrichtung in Einzeldarstellung,
- Fig. 3
- den Schnitt gemäß III-III unter Verdeutlichung der Faltzuschnitt-Verbindung in den
Gehrungsbereichen,
- Fig. 4
- die Draufsicht auf die Vorrichtung mit sie umgebender Dach-Unterspannbahn oder dergleichen,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch die Dachhaut im Bereich des einen Rahmenschenkels des Fensterrahmens,
- Fig. 6
- den Verbindungsbereich zwischen Vorrichtung und Dach-Unterspannbahn in schematischer
Darstellung,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den die Vorrichtung bildenden Faltzuschnitt,
- Fig. 8
- den Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Figur 7,
- Fig. 9
- die Draufsicht auf einen Faltzuschnitt zur Bildung der Vorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 10
- den Schnitt gemäß Linie X-X in Figur 9,
- Fig. 11
- eine der Figur 5 entsprechende Schnittdarstellung, die Vorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel
verkörpernd,
- Fig. 12
- wiederum einen weitestgehend schematisierten Querschnitt durch die Vorrichtung im
Anschlußbereich und
- Fig. 13
- einen in der Dachneigungsrichtung liegenden Längsschnitt durch das Dachfenster, weitestgehend
schematisiert.
[0007] Der dargestellten Dachkonstruktion 1 ist ein Dachfenster 2 zugeordnet. Es handelt
sich um ein der Dachneigung folgendes Dachflächenfenster. Dessen Fensterrahmen 3 ist
über Tragwinkel 4 mit dem Fensterausschnitt 5 nächstliegenden Sparren 6 verbunden.
Der eine Schenkel des Tragwinkels 4 ruht auf der Oberseite der betreffenden Sparren
6, während der andere Schenkel an der Außenseite 7 der hochkantstehenden Schenkel
des Fensterrahmens 3 fixiert ist.
[0008] Die Dachsparren 6 sind von gleichlaufenden Konterlatten 8 überlagert. Letztere werden
von Dachlatten 9 gekreuzt. Über die Dachlatten sind sodann die die Dachhaut bildenden
Dacheindeckungsplatten 10 gehängt.
[0009] Zwischen den Konterlatten 8 und der Oberseite der Sparren 6 befindet sich eine Dichtungsfolie
in Form einer Dach-Unterspannbahn 11. Es handelt sich um eine Diffusionsfolie, im
Handel bekannt unter der Bezeichnung Tyvek
(R). Diese, in überlappenden Bahnen verlegt, ist im Bereich der Zuordnung des Dachfensters
2 durchbrochen. Die fensterartige Durchbrechung ist mit 12 bezeichnet und bildet dort
einen kritischen Übergangsbereich zwischen Fensterrahmen 3 und der Dachhaut.
[0010] Zur Erzielung eines abgedichteten Kehlenübergangs zum Fensterrahmen 3 hin ist eine
in ihrer Ganzheit mit V bezeichnete abdichtende Vorrichtung zugeordnet.
[0011] Die Vorrichtung V besitzt einen hochkantstehenden Folienkragen K und einen auswärts
gerichteten, dazu senkrecht stehenden Anschlußabschnitt A. Folienkragen K und Anschlußabschnitt
A sind einstückig. Die rechtwinklige Übergangskehle zwischen beiden ist mit 13 bezeichnet
und folgt dem Grundriß des Folienkragens K.
[0012] Die Vorrichtung V ist als vorgefertigtes Bauteil erstellt, und zwar unter Berücksichtigung
der üblichen Normgrößen der Dachfenster 2. Sie braucht lediglich über den Fensterrahmen
3 gestülpt zu werden.
[0013] Im Bereich der Gehrungslinien oder Gehrungsecken 14 ist das aus einem Faltzuschnitt
gefertigte Gebilde geschlossen.
[0014] Der Faltzuschnitt kann wie aus Figur 7 ersichtlich, ausgestanzt sein; andererseits
ist aber auch ein streifenförmiger Zuschnitt denkbar, der in den Schenkellängen entsprechenden
Abschnitten den Gehrungsverlauf berücksichtigende Ausstanznischen besitzt.
[0015] Die auf der Winkelhalbierenden eines rechten Winkels liegende Gehrungsecke oder Gehrungslinie
14 ist zur Bildung des abstehenden Folienkragens K richtungsmäßig geändert. Sie schließt
ab der zu bildenden Überganskehle 13 einen Winkel Alpha von 135° ein.
[0016] Trotz des ebenflächigen Folien-Grundkörpers, sei er aus einer Bahn gebildet oder
aus einem Stanzling, ergibt sich so ein rechtwinkliges, insbesondere L-förmiges Querschnittsprofil.
Dieses läßt sich unter Einschlagen der den Anschlußabschnitt A bildenden gehrungsnahen
Zipfel raumsparend zusammenlegen.
[0017] Weiter ist so vorgegangen, daß die sich an die Gehrungsfreischnitte 15 anschließenden
Randzonen 16 zu einem geschlossenen, den Folienkragen K endlos haltenden Ringabschnitt
verbunden sind. Die Verbindungsstelle geht aus Figur 3 hervor und ist mit 17 bezeichnet.
Sie kann durch Klebung erzeugt sein. Da es sich bei der genannten Dichtungsfolie um
thermisch ansprechendes Material handelt, ist auch ein Verschweißen möglich. Es käme
dabei lediglich zu einer Verdichtung des ansonsten diffusionsfähigen Materiales.
[0018] In der dargestellten Zuordnungsart überdeckt der Anschlußabschnitt A der Vorrichtung
den an die Durchbrechung 12 angrenzenden Randbereich der Dach-Unterspannbahn 11. Eine
im Bereich der Fuge 18 beider Teile liegende Klebestelle 19 dichtet den entsprechenden
Verbund ab und hält überdies den Anschlußabschnitt A und die darunter liegende Zone
der Dach-Unterspannbahn 11 zusammen. Zusätzlich befestigend wirkt dabei auch die Konterlatte
8 des fensternahen Sparrens 6.
[0019] Auch der Kragen K kann an der umlaufenden Außenseite 7 des Fensterrahmens 3 befestigt
sein. Im allgemeinen genügt es, wenn das obere Kragenende über die obere Stirnfläche
20 des Fensterrahmens gelegt wird. Es kann dort festgeheftet werden.
[0020] Dachseitig erstreckt sich oberhalb dieser Befestigungsstelle die übliche Profilleiste
21, die bis über die fensternahe Profilerhöhung der Dacheindeckungsplatte reicht.
[0021] Das zweite Ausführungsbeispiel der Vorrichtung V ist prinzipiell gleichen Aufbaues.
Die Bezugsziffern sind, z.T. ohne textliche Wiederholungen, sinngemäß angewandt. Der
bauliche Unterschied besteht lediglich darin, daß der Faltzuschnitt doppellagig ist
(vergleiche Figuren 9 und 10). In Figur 9 ist ein Zipfel zur Verdeutlichung der Doppellagigkeit
hochgeschlagen. Die entsprechende Doppellagigkeit des Faltzuschnitts führt zu einem
Doppelkragen, ebenfalls bezeichnet als Folienkragen K. Dieser doppellagige Folienkragen
K setzt sich in zwei kongruent gestaltete Anschlußabschnitte A und A fort.
[0022] Unter Anwendung der erläuterten Klebestelle 19 ist der eine Anschlußabschnitt A hier
in gleicher Weise wie oben beschrieben mit der Dach-Unterspannbahn 11 verbunden, wohingegen
der andere, zweite Anschlußabschnitt A an eine Dampfsperrenfolie 22 anschließt. Auch
hier überlagert der Anschlußabschnitt A einen durchbrechungsnahen Endabschnitt der
Dampfsperrenfolie 22.
[0023] Eine solche Dampfsperrenfolie wirkt dampf- und windbremsend. Sie ist an der Unterseite
der Dachsparren 6 befestigt und schließt so eine zwischen die Sparren eingesetzte
Dämmschicht 23 ab. Letztere liegt in spaltbelassendem Abstand zur Unterseite der Dach-Unterspannbahn
11. Durch gegen die Unterseite der Dachsparren 6 geschlagene, in der Erstreckung der
Dachsparren verlaufende Latten 24 läßt sich die Dampfsperrenfolie 22 gut festlegen.
Den unteren Abschluß bildet sodann eine Verkleidung 25, die ebenfalls spaltbeabstandet
zur Dampfsperrenfolie 22 liegt.
[0024] Figur 13 gibt in Bezug auf die Doppelkragen-Lösung die first- und traufseitigen Anschlußverbindungen
wieder zwischen Anschlußabschnitt A und der Dach-Unterspannbahn 11 bzw. der Dampfsperrenfolie
22.
[0025] Wie Figur 9 entnehmbar, ist dort die Kontur der Gehrungslinie nach dem erläuterten
Versprung im Winkel Alpha versetzt gleichsinnig fortgeführt, so daß hier durch Gehrungsschnitte
26 ein nicht lagenüberlappendes Umfalten des freien Endes des Doppelkragens auf die
Stirnfläche 20 ermöglicht ist.
1. Vorrichtung (V) zur Abdichtung des Überganges zwischen dem Rahmen eines Fensters,
insbesondere Dachfensters (2) mit einer auf der den Fensterrahmen (3) umgebenen Ebene
angeordneten Dichtungsfolie in Form einer Dachunterspannbahn (11), bei welcher der
Fensterrahmen (3) von einem mit der Dichtungsfolie verbundenen, hochkant zu deren
Erstreckung verlaufenden Folienkragen (K) umfaßt ist, wobei der Folienkragen (K) und
ein mit der Dichtungsfolie (11) zu verbindender Anschlußabschnitt (A) aus einem als
vorgefertigter, mit dem Folienkragen (K) über den Fensterrahmen (3) stülpbarer aus
miteinander verschweißten, den Schenkellängen entsprechenden Abschnitten bestehender
Faltzuschnitt gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte aus einer
thermisch ansprechenden Diffusionsfolie bestehen, mit von den Gehrungsverlauf berücksichtigenden
Ausstanznischen gebildeten Gehrungsfreischnitten (15), wobei sich an die Gehrungsfreischnitte
anschließende Randzonen (16) einhergehend mit einer Verdichtung des ansonsten diffusionsoffenen
Materials thermisch miteinander verschweißt sind.
2. Vorrichtung (V) zur Abdichtung des Überganges zwischen dem Rahmen eines Fensters,
insbesondere Dachfensters (2), mit einer auf der den Fensterrahmen (3) umgebenen Ebene
angeordneten Dichtungsfolie in Form einer Dachunterspannbahn (11), bei welcher der
Fensterrahmen (3) von einem mit der Dichtungsfolie verbundenen, hochkant zu deren
Erstreckung verlaufenden Folienkragen (K) umfaßt ist, wobei der Folienkragen (K) und
ein mit der Dichtungsfolie (11) zu verbindender Anschlußabschnitt (A) aus einem als
vorgefertigter, mit dem Folienkragen (K) über den Fensterrahmen (3) stülpbarer aus
miteinander verschweißten, den Schenkellängen entsprechenden Abschnitten bestehender
Faltzuschnitt gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Gehrungsecken
geschlossene Faltzuschnitt zwei von einem Doppelkragen (K) ausgehende Anschlußabschnitte
(A,A) besitzt zur Verbindung des einen Anschlußabschnittes (A) mit der Dachunterspannbahn
(11) und des anderen Anschlußabschnittes (A) mit einer Dampfsperrenfolie (22), wobei
sich die an die von den Gehrungsverlauf berücksichtigenden Ausstanznischen des Faltzuschnittes
gebildeten Gehrungsfreischnitten (15) anschließenden Randzonen (16) miteinander verschweißt
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Faltzuschnitt aus einer
einzigen, ebenflächigen Bahn besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
sich an die Gehrungsfreischnitte (15) anschließenden Randzonen (16) zu einem geschlossenen,
den Folienkragen (K) endlos haltenden Ringabschnitt verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Randabschnitt des Doppelkragens (K) durch Gehrungsschnitte (26) auf
ein Umfalten auf die Stirnfläche (20) des Fensterrahmens (3) vorbereitet ist.
1. Device (V) for sealing the junction between the frame of a window, in particular a
skylight (2), with a sealing film in the form of an underlay foil (11) arranged on
the plane surrounding the window frame (3), in which the window frame (3) is encompassed
by a film collar (K) joined to the sealing film and extending edgewise to the extent
thereof, wherein the film collar (K) and a connecting section (A) to be joined to
the sealing film (11) is designed as a prefabricated folding blank which can be inverted
with the film collar (K) over the window frame (3) and which consists of sections
welded together and corresponding to the frame piece lengths, characterised in that
the sections consist of a thermally responsive diffusion film, with free mitre cuts
(15) formed by punched-out recesses which take the mitre path into account, wherein
edge zones (16) adjoining the free mitre cuts are thermally welded to each other,
together with sealing of the otherwise opendiffusion material.
2. Device (V) for sealing the junction between the frame of a window, in particular a
skylight (2), with a sealing film in the form of an underlay foil (11) arranged on
the plane surrounding the window frame (3), in which the window frame (3) is encompassed
by a film collar (K) joined to the sealing film and extending edgewise to the extent
thereof, wherein the film collar (K) and a connecting section (A) to be joined to
the sealing film (11) is designed as a prefabricated folding blank which can be inverted
with the film collar (K) over the window frame (3) and which consists of sections
welded together and corresponding to the frame piece lengths, characterised in that
the folding blank, which is closed at the mitre corners, has two connecting sections
(A, A) starting from a double collar (K) for the connection of one connecting section
(A) to the underlay foil (11) and the other connecting section (A) to a vapour barrier
film (22), wherein the edge zones (16) adjoining the free mitre cuts (15) formed by
punched-out recesses of the folding blank which take the mitre path into account are
welded to each other.
3. Device according to claim 1, characterised in that the folding blank consists of a
single, plane web.
4. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the edge zones
(16) adjoining the free mitre cuts (15) are joined into a closed ring section which
keeps the film collar (K) endless.
5. Device according to any of the preceding claims 2 - 4, characterised in that the upper
edge section of the double collar (K) is prepared by mitre cuts (26) for folding over
onto the end face (20) of the window frame (3).
1. Dispositif (V) d'étanchéité de la transition entre le châssis d'une fenêtre, en particulier
d'une fenêtre de toit (2), et une feuille d'étanchéité, disposée sur le plan entourant
le châssis de fenêtre (3), réalisée sous la forme d'une bande d'habillage intérieur
de toiture (11), dans lequel le châssis de fenêtre (3) est entouré par une collerette
en feuille (K) reliée à la feuille d'étanchéité, s'étendant de chant par rapport à
son étendue, la collerette en feuille (K) et une partie de raccordement (A) à relier
à la feuille d'étanchéité (11), étant configurées sous la forme d'un flan à plier
préfabriqué, susceptible d'être rabattu avec la collerette en feuille (K) sur le châssis
de fenêtre (3), le flan étant constitué de parties correspondantes aux longueurs de
branches, soudées ensemble, caractérisé en ce que les parties sont constituées d'une
feuille à diffusion, réagissant sous l'effet de la température, avec des découpes
en onglet (15), constituées par les niches d'estampage prenant en compte l'allure
en onglet, des zones de bordure (16) se raccordant aux découpes en onglet étant soudées
ensemble par voie thermique, en provoquant un épaississement du matériau qui, par
ailleurs, est ouvert à la diffusion.
2. Dispositif (V) d'étanchéité de la transition entre le châssis d'une fenêtre, en particulier
d'une fenêtre de toit (2), et une feuille d'étanchéité disposée sur le plan entourant
le châssis de fenêtre (3), réalisée sous la forme d'une bande d'habillage intérieur
de toiture (11), dans lequel le châssis de fenêtre (3) est entouré par une collerette
en feuille (K) reliée à la feuille d'étanchéité, s'étendant de chant par rapport à
son étendue, la collerette en feuille (K) et une partie de raccordement (A), à relier
à la feuille d'étanchéité (11), étant configurés sous la forme d'un flan à plier préfabriqué,
susceptible d'être rabattu avec la collerette en feuille (K) sur le châssis de fenêtre
(3), le flan étant constitué de parties correspondantes aux longueurs de branche,
soudées ensemble, caractérisé en ce que le flan à plier qui est fermé aux angles d'onglet
comporte deux parties de raccordement (A, A) partant d'une collerette double (K),
pour assurer la liaison d'une partie de raccordement (A) à la bande d'habillage inférieur
de toiture (11) et de l'autre partie de raccordement (A) à une feuille de barrière
de vapeur (22), et en ce que les zones de bordure (16), se raccordant aux découpures
en onglet (15) constituées sur les niches d'estampage prenant en compte l'allure en
l'onglet, du flan à plier, sont soudées ensemble.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le flan à plier est constitué
d'une bande unique, à surface plane.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les zones
de bordure (16) se raccordant aux découpes d'onglet (15) sont reliées pour constituer
une partie annulaire fermée, ayant comme effet de fixer de façon continue la collerette
en feuille (K).
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4 précédentes, caractérisé en ce que
la partie de bordure supérieure de la collerette double (K) est préparée par des découpes
en onglet (26), sur un repli sur la surface frontale (20) du châssis de fenêtre (3).