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EP 0 778 388 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1998 Patentblatt 1998/41 |
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Anmeldetag: 23.10.1996 |
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Verwendung eines Sprengelementes mit einer pyrotechnischen Sprengkapsel als Brandlastsicherung
an Fassadenverkleidungen
Use of an explosive device with a pyrotechnic detonator as fire protection for façade
cladding
Utilisation d'un dispositif explosif à détonateur pyrotechnique pour protection d'un
revêtement de façade contre l'incendie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
01.12.1995 DE 19544865
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.06.1997 Patentblatt 1997/24 |
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Patentinhaber: FLACHGLAS AKTIENGESELLSCHAFT |
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90766 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Chmieleck, Wolf-Dietrich
58456 Witten (DE)
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Vertreter: Honke, Manfred, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Sozien,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 482 755 DE-A- 3 725 853 DE-A- 4 016 611
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DE-A- 2 028 550 DE-A- 3 802 076 US-A- 3 915 235
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Sprengelementes bestehend im wesentlichen
aus einer pyrotechnischen Sprengkapsel und einem Gehäuse oder einer Aufnahme, in der
die Sprengkapsel untergebracht ist, als Brandlastsicherung an einer Fassadenverkleidung
aus Einscheibensicherheitsglasscheiben. - Einscheibensicherheitsglasscheiben bezeichnet
vorgespannte Glasscheiben, die im Falle von Glasbruch durch Beaufschlagung mit hoher
mechanischer Energie, insbesondere bei Schlag oder Stoß in singulären Bereichen der
Einscheibensicherheitsglasscheiben, in eine Vielzahl von kleinen Glaskrümeln zerfallen.
[0002] Fassadenverkleidungen aus Einscheibensicherheitsglasscheiben sind vielfach und in
verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Ihre Befestigung erfolgt häufig mit Hilfe
von metallischen Beschlägen, die in einer Bohrung oder Ausnehmung mit den Einscheibensicherheitsglasscheiben
verbunden und andererseits an dem zugeordneten Bauwerk befestigt sind.
[0003] In neuerer Zeit verlangt die Praxis Fassadenverkleidungen aus Einscheibensicherheitsglasscheiben,
die mechanische, formschlüssige Befestigung in Form von metallischen Beschlägen, die
in Bohrungen oder Ausnehmungen der Einscheibensicherheitsglasscheiben einfassen, nicht
mehr aufweisen. Hier erfolgt die Befestigung der Einscheibensicherheitsglasscheiben,
z. B. mit Hilfe von Klebern. Folglich kann nicht verhindert werden, daß Einscheibensicherheitsglasscheiben
aus der Fassadenverkleidung abstürzen, wenn bei Brandlast der Kleber versagt, zum
Beispiel schmilzt.
[0004] Brandlast bezeichnet die Temperatur, die in einem Brandfall auf die Fassadenverkleidung
einwirkt.
[0005] Durch die DE-A-38 02 076 ist eine rahmenlose Verglasung bekannt geworden. Um im Brandfalle
eine Zerstörung einer Scheibe aus Einscheiben-Sicherheitsglas oder teilvorgespanntem
Glas zu bewirken, ist ein Zapfen mit enger Passung in eine Bohrung in der Scheibe
eingesetzt. Dieser Zapfen besteht aus einem Metall mit hohem Wärmeausdehnungskoeffizient.
Im Brandfalle dehnt sich der Zapfen infolge Erwärmung aus und leitet eine Sprengkraft
in die Scheibe ein. Diese wird zerstört, bevor die sie tragende Versiegelung versagt.
Insofern wird die Verwendung eines Sicherheitselementes bzw. Zapfens als Brandlastsicherung
an Fassadenverkleidungen aus Einscheibensicherheitsglasscheiben beschrieben. Dabei
wird die Glasscheibe bei einer vorgegebenen Brandlasttemperatur zersprengt.
[0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, sicherzustellen, daß bei Fassadenverkleidungen
von Bauwerken, die aus Einscheibensicherheitsglasscheiben aufgebaut sind, die Einscheibensicherheitsglasscheiben
sich bei Brandlast nicht mehr lösen und als ganze Scheiben abstürzen. Außerdem soll
die Feuerwehr früher den Bereich größter Hitze (Brandherd) in der Fassade erkennen.
[0007] Zur Lösung dieses technischen Problems ist Gegenstand der Erfindung die Verwendung
eines Sprengelementes bestehend im wesentlichen aus einer pyrotechnischen Sprengkapsel
und einem Gehäuse oder einer Aufnahme, in der die Sprengkapsel untergebracht ist,
als Brandlastsicherung an Fassadenverkleidungen aus Einscheibensicherheitsglasscheiben,
mit der Maßgabe, daß das Sprengelement relativ zur Fassadenverkleidung derart angeordnet
ist, daß die pyrotechnische Sprengkapsel auf der Einscheibensicherheitsglasscheibe
angeordnet ist, und mit der weiteren Maßgabe, daß die Sprengkapsel zur Selbstzündung
bei einer vorgegebenen Brandlasttemperatur eingerichtet ist. - Das Sprengelement besteht
- wie eingangs bereits ausgeführt - im wesentlichen aus der an sich bekannten, pyrotechnischen
Sprengkapsel und dem Gehäuse oder der Aufnahme, in welcher die Sprengkapsel untergebracht
ist. Die moderne Pyrotechnik erlaubt es problemlos, die Selbstzündungstemperatur einer
Sprengkapsel durch Auswahl oder Einrichtung des Sprengstoffes so einzurichten, daß
die Selbstzündung schon bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen, zum Beispiel bei
etwa 230° C erfolgt. Folglich kann die Selbstzündung auch so eingerichtet werden,
daß die Sprengkapsel bei einer vorgegebenen Brandlast zündet. Die Zündung bewirkt
eine Explosion mit der Wirkung, daß die Einscheibensicherheitsglasscheibe in ihre
typischen kleinen Glaskrümel zerfällt, die weniger gefährlich sind, wenn sie im Brandfall
herabfallen. Ohne weiteres können für die Selbstzündung Temperaturen von zum Beispiel
200° C bis 250° C eingestellt werden. Grundsätzlich ist es bekannt (DE 20 28 550 B2),
eine Einscheibensicherheitsglasscheibe durch einen in eine Bohrung der Einscheibensicherheitsglasscheibe
eingesetzten Sprengsatz im Gefahrenfall zu zerstören, wobei sich die Einscheibensicherheitsglasscheibe
in ihre weniger gefährlichen Glaskrümel auflöst. Auch ist es bekannt, dabei das Sprengelement
auf die Oberfläche der Glasscheibe aufzusetzen. Die bekannten Maßnahmen sollen bei
Kraftfahrzeugen eingesetzt werden und im Crash-Fall die Windschutzscheibe zerstören.
Dazu erfolgt eine elektrische Zündung. Das technische Problem, welches bei Fassadenverkleidungen
aus Einscheibensicherheitsglas im Brandfall auftritt, wird nicht angesprochen.
[0008] Im einzelnen bestehen mehrere Möglichkeiten für die weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen
Maßnahmen. So weist das Sprengelement zweckmäßigerweise eine metallische Berstspitze
auf, die an der Einscheibensicherheitsglasscheibe anliegt. Zweckmäßigerweise ist die
Einscheibensicherheitsglasscheibe bohrungsfrei, auch sackbohrungsfrei, ausgeführt
und liegt die Berstspitze an der glatten Oberfläche der Einscheibensicherheitsglasscheibe
an. Die mechanischen Beschläge, die die Einscheibensicherheitsglasscheibe festhalten,
können auch im Bereich von Ecken der Einscheibensicherheitsglasscheibe und diese umfassend
angeordnet werden.
[0009] Von besonderer Bedeutung ist die Erfindung für Fassadenverkleidungen, bei denen die
Anordnung so getroffen ist, daß die Einscheibensicherheitsglasscheiben metallische
Befestigungsbeschläge aufweisen, die einerseits mit den Einscheibensicherheitsglasscheiben
verklebt und andererseits mit dem mit der Fassadenverkleidung versehenen Bauwerk oder
einer zwischengeschalteten Hilfskonstruktion verbunden sind, wobei die Sprengelemente
in den Befestigungsbeschlägen angeordnet sind. Sie sind dadurch zugleich langfristig
gegen Feuchtigkeit gesichert.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einer Fassadenverkleidung in der Draufsicht,
- Fig. 2
- einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1.
[0011] Die in den Figuren dargestellte Fassadenverkleidung besteht aus Einscheibensicherheitsglasscheiben.
Sie ist vor einem Bauwerk montiert. Die Montage erfolgt auf übliche Art und Weise
und wurde nicht weiter gezeichnet.
[0012] Die Fassadenverkleidung aus Einscheibensicherheitsglasscheiben 1 enthält Brandlastsicherungen
2 an den einzelnen Einscheibensicherheitsglasscheiben 1. Aus einer vergleichenden
Betrachtung der Fig. 1 und 2 erkennt man, daß die Einscheibensicherheitsglasscheiben
1 metallische Befestigungsbeschläge 3 aufweisen, die einerseits mit der Einscheibensicherheitsglasscheibe
1 verklebt und andererseits an dem mit der Fassadenverkleidung versehenen Bauwerk
oder einer zwischengeschalteten Hilfskonstruktion bei festigt sind. Der metallische
Beschlag 3 wurde in der zeichnerischen Darstellung nach links hin abgebrochen und
ist insoweit für die beschriebene, ebenfalls nicht gezeichnete Befestigung ausgerüstet.
Man erkennt in der Fig. 2, daß die Sprengelemente 4 in den Befestigungsbeschlägen
3 angeordnet sind. Die Anordnung und Auslegung sind so getroffen, daß die pyrotechnische
Sprengkapsel 5 auf der der Sichtseite abgewandten Oberfläche der Einscheibensicherheitsglasscheiben
1 angeordnet ist, wobei die Sprengkapsel 5 zur Selbstzündung bei einer vorgegebenen
Brandlast eingerichtet ist. Das Sprengelement 4 besitzt eine metallische Berstspitze
6, die an der Montageoberfläche der Einscheibensicherheitsglasscheibe 1 anliegt, sie
kann dazu die Kleberschicht 7 durchdringen oder auch gleichsam vor der Kleberschicht
7 sitzen. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung
ist die Einscheibensicherheitsglasscheibe 1 bohrungsfrei, auch sackbohrungsfrei, ausgeführt.
Die Berstspitze 6 liegt daher an der glatten Montageoberfläche der Einscheibensicherheitsglasscheibe
1 an. Bei der dargestellten Fassadenverkleidung ist die Brandlasttemperatur für die
Selbstzündung niedriger eingerichtet als die Brandlasttemperatur, bei der der Kleber
versagt.
1. Verwendung eines Sprengelementes (4) bestehend im wesentlichen aus einer pyrotechnischen
Sprengkapsel (5) und einem Gehäuse oder einer Aufnahme, in der die Sprengkapsel (5)
untergebracht ist, als Brandlastsicherung an Fassadenverkleidungen aus Einscheibensicherheitsglasscheiben
(1), mit der Maßgabe, daß das Sprengelement (4) relativ zur Fassadenverkleidung derart
angeordnet ist, daß die pyrotechnische Sprengkapsel (5) auf der Einscheibensicherheitsglasscheibe
(1) angeordnet ist, und mit der weiteren Maßgabe, daß die Sprengkapsel (5) zur Selbstzündung
bei einer vorgegebenen Brandlasttemperatur eingerichtet ist.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sprengelement (4) eine
metallische Berstspitze (6) aufweist, die an der Einscheibensicherheitsglasscheibe
(1) anliegt.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einscheibensicherheitsglasscheibe
(1) bohrungsfrei, auch sackbohrungsfrei, ausgeführt ist und die Berstspitze (6) an
der glatten Oberfläche der Einscheibensicherheitsglasscheibe (1) anliegt.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 für mittels Kleber (7), die bei einer
vorgegebenen Brandlast versagen, befestigte Fassadenverkleidungen, bei der die Brandlast
für die Selbstzündung niedriger eingerichtet ist als die Brandlast, bei der der Kleber
(7) versagt.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einscheibensicherheitsglasscheiben
(1) metallische Befestigungsbeschläge (3) aufweisen, die einerseits mit der Einscheibensicherheitsglasscheibe
(1) verklebt und andererseits an dem mit der Fassadenverkleidung versehenen Bauwerk
oder einer zwischengeschalteten Hilfskonstruktion verbunden sind, und daß die Sprengelemente
(4) in den Befestigungsbeschlägen (3) als Aufnahmen (3) angeordnet sind.
1. Use of an explosive element (4) comprising substantially of a pyrotechnic detonator
(5) and a casing or a receiving device which accommodates the pyrotechnic detonator
(5), as fire load safety device on curtain wall cladding consisting of toughened safety
glass panes (1), with the measure that the explosive element (4) is disposed relative
to the curtain wall cladding in such a manner that the pyrotechnic detonator (5) is
arranged on the toughened safety glass pane (1) and with the further measure that
the detonator (5) is designed for spontaneous detonation at a predetermined fire load
temperature.
2. Use in accordance with Claim 1, characterised in that the explosive element (4) incorporates
a metal rupturing point (6) which rests on the toughened safety glass pane (1).
3. Use in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that the toughened safety glass
pane (1) is designed so as to be free from any hole (also free from blind holes) and
that the rupturing point (6) rests on the smooth surface of the toughened safety glass
pane (1).
4. Use in accordance with one of Claims 1 to 3 for curtain wall cladding secured by means
of adhesives (7) which fail at a predetermined fire load, wherein the fire load for
spontaneous detonation is set lower than the fire load at which the adhesive (7) fails.
5. Use in accordance with one of Claims 1 to 4, characterised in that the toughened safety
glass panes (1) possess metal fixing fittings (3) which are glued on one side to the
toughened safety glass pane (1) and on the other side are attached to the building
structure provided with the curtain wall cladding or an intermediate auxiliary structure,
and that the explosive elements (4) are arranged in the fixing fittings (3) as receiving
devices (3).
1. Utilisation d'un élément explosif (4), principalement composé d'un détonateur pyrotechnique
(5) et d'un carter ou dispositif récepteur qui contient le détonateur pyrotechnique
(5), comme dispositif de protection contre la charge d'incendie sur un bardage de
mur-écran, bardage qui se compose de vitres en verre de sécurité trempé (1), l'élément
explosif (4) étant agencé, par rapport au bardage du mur-écran, de manière à ce que
le détonateur pyrotechnique (5) soit disposé sur la vitre en verre de sécurité trempé
(1); de plus, le détonateur (5) est conçu pour détoner spontanément à une température
de charge d'incendie prédéterminée.
2. Utilisation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément explosif (4)
incorpore un point de rupture métallique (6) qui repose sur la vitre en verre de sécurité
trempé (1)
3. Utilisation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la vitre en verre
de sécurité trempé (1) est conçue de manière à être exempte de trous quelconques (et
également exempte de trous borgnes) et en ce que le point de rupture (6) repose sur
la surface lisse de la vitre en verre de sécurité trempé (1).
4. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 pour un bardage de mur-écran
fixé au moyen d'adhésifs (7) dont la défaillance survient à une charge d'incendie
prédéterminée, la charge d'incendie pour la détonation spontanée étant réglée sur
une valeur inférieure à celle de la charge d'incendie à laquelle survient la défaillance
de l'adhésif (7).
5. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
les vitres en verre de sécurité trempé (1) possèdent des fixations métalliques (3)
qui, d'un côté, sont collées à la vitre en verre de sécurité trempé et, de l'autre
côté, sont attachées à la structure du bâtiment doté du bardage de mur-écran ou à
une structure auxiliaire intermédiaire, et que les éléments explosifs (4) sont disposés
dans les fixations (3), qui constituent) les dispositifs récepteurs (3).
