[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe
nach dem Oberbegriff der Anspruchs 1.
[0002] Aus der EP-A 338 109 ist ein Vorschaltgerät für eine Entladungslampe bekannt, bei
der die Schaltungsanordnung eine Steuerschaltung umfaßt. Sie führt eine Vorheizphase,
eine darauf folgende Zündphase sowie eine Normalbetriebsphase aus. Dabei ist in der
Vorheizphase das Beenden der Vorheizphase nach Ablauf eines ersten vorgebbaren Zeitraums
vorgesehen. Außerdem ist im Normalbetrieb das Erfassen des Istwerts des Laststroms
vorgesehen.
[0003] In Lampenvorschaltgeräten zum hochfrequenten Betrieb von Niederdruckentladungslampen
wird die Netzspannung gleichgerichtet und geglättet. Diese Gleichspannung wird üblicherweise
mit einem Inverter, der vorzugsweise als Halbbrückenanordnung ausgestaltet ist, in
eine hochfrequente Wechselspannung umgewandelt, mit der über eine Serienschwingkreisanordnung
die Lampe mit elektrischer Energie versorgt wird.
[0004] Bei derartigen Schaltungen sind die Schaltelemente mit einer Ansteuerleistung im
Takt der Schaltfrequenz zu versorgen.
[0005] Im Leistungsbereich bis 25W werden zur Zeit üblicherweise fast ausschließlich sogenannte
freischwingende Schaltungskonzepte eingesetzt, die zur Steuerung von Schaltelementen
(insbes. Transistoren) des Inverters bzw. der Halbbrücke entweder separate Stromwandler
(Sättigungsstromwandler oder als Übertrager mit definiertem Luftspalt) oder Sekundärwicklungen
auf der Lampendrossel mit signalumformenden Netzwerken für jeden Halbbrückenschalter
vorsehen. "Freischwingend" bedeutet in diesem Zusammenhang, daß die Ansteuerleistung
für die Schaltelemente des Inverters unmittelbar aus dem Lastkreis entnommen wird.
[0006] Diese freischwingenden Schaltungskonzepte haben jedoch den Nachteil, daß Verluste
in den Ansteuerschaltungen (Sättigungsstromwandler, Sekundärwicklungen auf der Lampendrossel
mit signalumformenden Netzwerken) den Wirkungsgrad der Gesamtanordnung beeinträchtigen
und daß eine relativ hohe Anzahl von Bauteilen (Ansteuerschaltungsbauteile) benötigt
wird.
[0007] Fortschritte in der Halbleitertechnik ermöglichen integrierte Schaltungs- bzw. Ansteuerkonzepte,
bei denen die Steuerung der beiden Halbbrückentransistoren in einem integrierten Schaltkreis
implementiert werden kann. Die Ansteuerleistung für die Transistoren wird durch Treiber
zur Verfügung gestellt, die durch digitale Signale gesteuert werden. Diese Schaltungskonzepte
werden mit dem Begriff "fremdgesteuert" bezeichnet.
[0008] Bisher bekannte Ausführungsformen für fremdgesteuerte Halbbrücken mit integrierter
Ansteuerung verwenden Oszillatoren, die üblicherweise mit einer fest eingestellten,
ungeregelten Frequenz die Schaltelemente (üblicherweise spannungsgesteuerte Transistoren
wie FET-Transistoren (Feldeffekttransistor) oder IGBT-Transistoren (Insulated Gate
Bipolar Transistor) des Inverters über Treiber ein- und ausschalten.
[0009] Mit solchen Lösungen, bei denen nur eine Oszillatorfrequenz vorgegeben werden kann,
ist jedoch ohne ein die Eigenresonanzfrequenz des Lastkreises variierendes Bauelement
(z.B. Kaltleiter parallel zu einem Teil oder der ganzen lampenparallelen Kapazität
(C5 in Figur 1), vgl. EP 0 185 179 B1) die Vorheizung der Lampenwendeln nahezu unmöglich.
[0010] Mit dazu alternativen Lösungen, bei denen zur Realisierung einer Vorheizung eine
oder mehrere weitere feste Oszillatorfrequenzen vorgegeben werden, kann jedoch aus
den im folgenden erläuterten Gründen eine optimale Vorheizung der Lampenwendeln vor
der Zündung der Lampe nicht erreicht werden.
[0011] Zur Vorheizung der Wendein ist die Frequenz des Inverters entsprechend dem Güteverlauf
des Lastkreises so zu wählen, daß sie innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs
liegt. Liegt die Frequenz des Inverters oberhalb der oberen Grenze dieses Frequenzbereichs,
so reicht bei einer fest vorgegebenen Vorheizdauer der im Lastkreis fließende Strom
nicht aus, die Lampenwendeln auf eine Temperatur aufzuheizen, bei der sie emmissionsfähig
sind. Liegt die Frequenz des Inverters unterhalb der unteren Grenze dieses Frequenzbereichs,
wird die am zur Lampe (vgl. EL in Figur 1) parallel geschalteten Kondensator (C5)
anliegende Spannung größer als ein durch die Lampe (EL) definierter Höchstwert, woraus
eine Frühzündung der Lampe folgt.
[0012] Der Güteverlauf des Lastkreises hängt ab von den frequenzbestimmenden und üblicherweise
toleranzbehafteten Bauteilen im Lastkreis (Drossel L2, Kondensatoren C5 und C6) sowie
der durch ohmsche Widerstände (hauptsächlich Wendelwiderstände sowie Wirkwiderstand
der Drossel L2) hervorgerufenen Dämpfung im Lastkreis.
[0013] Eine feste Steuerfrequenz des Oszillators bei bisher bekannten Ausführungsformen
wird mit ebenfalls toleranzbehafteten Bauteilen vorgegeben.
[0014] Ohne einen Abgleich der Oszillatorfrequenz auf den aktuell in einem Vorschaltgerät
vorliegenden Lastkreisgüteverlauf kann bei Zugrundelegung üblicher Toleranzen der
elektronischen Bauteile des Lastkreises die erforderliche Frequenz zur Vorheizung
nicht sicher realisiert werden. Ein individueller Abgleich jedes Vorschaltgeräts in
der Produktion ist jedoch aus Kostengründen kaum realisierbar. Da im zeitlichen Verlauf
der Vorheizung der Widerstand der Wendeln durch ihre Erwärmung zunimmt, steigt auch
die Dämpfung im Lastkreis an. Bleibt nun die Oszillatorfrequenz im Verlauf der Vorheizung
konstant, nimmt der Strom im Lastkreis entsprechend der Abnahme der Güte des Lastkreises
ab.
[0015] Eine verbesserte Vorheizung könnte dadurch realisiert werden, daß die Frequenz des
Inverters während der Vorheizung so erniedrigt wird, daß der Strom im Lastkreis während
der gesamten Vorheizphase nahezu konstant bleibt. Dies ist jedoch mit einer fest implementierten
Oszillatorfrequenz nicht möglich.
[0016] Ein weiterer Nachteil der bekannten Lösungen mit einer einzigen festen Betriebsfrequenz
des Inverters ergibt sich aus folgender Überlegung: Die Polstelle des Lastkreises,
die durch

gegeben ist, muß einen Wert aufweisen, der es ermöglicht, mit der gleichen Oszillatorfrequenz,
mit der der Inverter während dem normalen Lampenbetrieb arbeitet, eine ausreichende
Spannung über dem der Lampe parallel geschalteten Kondensator (C5 in Figur 1) zu erzeugen.
Damit hat der Kondensator (C5) eine unüblich hohe Kapazität aufzuweisen mit der Folge,
daß während dem normalen Lampenbetrieb ein hoher Strom in den Lampenwendeln fließt.
Abgesehen davon, daß ein Kondensator mit der genannten hohen Kapazität vorzusehen
ist, besteht ein weiterer Nachteil darin, daß die Wendeln übermäßig belastet werden
und der Gesamtwirkungsgrad der Anordnung sinkt.
[0017] Ausgehend von diesem Stand liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art anzugeben, die bei einer Fremdsteuerung der Schaltelemente
des Inverters eine ausreichende Vorheizung der Lampenwendeln ermöglichen.
[0018] Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung gelöst, die in den Ansprüchen definiert
sind.
[0019] Die Erfindung ist mit einer Mehrzahl von Vorteilen verbunden.
[0020] Ein erster praktisch wichtiger Vorteil besteht in der einfachen schaltungstechnischen
Realisierbarkeit. Alle Steuerfunktionen lassen sich in einer integrierten Schaltung
realisieren. Die benötigten Funktionen können schaltungstechnisch so ausgeführt werden,
daß zur externen Beschaltung dieser integrierten Schaltung zur Betriebsparametereinstellung
nur relativ preisgünstige Widerstände erforderlich sind.
[0021] Ein zweiter wichtiger Vorteil liegt darin, daß eine Mehrzahl der schaltungstechnisch
in einer Schaltungsanordnung zu realisierenden Funktionen in allen Betriebsphasen
der Lampe verwendet werden können und deshalb nur die betriebsphasentypischen Parameter
für jede Phase vorzugegeben sind.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Betriebsphase jede einzelne Periodendauer des Stroms im Lastkreis auf einen vorgebbaren
Sollwert geregelt wird. Damit wird ein einfaches, robustes und weitgehend nicht toleranzbehaftetes
Regelprinzip geschaffen, da anstelle sonst verwendeter toleranzbehafteter Regelkennlinien
nur einfache Vergleichsfunktionen benötigt werden.
[0023] In diesem Zusammenhang ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß positive und negative
Halbwellen des Stroms im Lastkreis auf denselben Sollwert geregelt werden. Durch die
Vorgabe des gleichen Sollwerts für positive und negative Halbwellen des Laststroms
ist inhärent gewährleistet, daß sich Toleranzen bei der Sollwertbildung in gleichem
Maße bei positiven wie bei negativen Halbwellen des Laststroms auswirken und dadurch
das Verhältnis zwischen den Tastverhältnissen der beiden Halbbrückenschaltelemente
(Transistoren T1, T2) konstant bleibt. Dieser Vorteil wird durch den weiteren Vorteil
ergänzt, daß die Bildung eines Sollwerts schaltungstechnisch einfacher als die Erzeugung
zweier getrennter Sollwerte für positive und negative Laststromhalbwellen ist.
[0024] In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, daß zur Regelung der Periodendauer des Stroms
im Lastkreis der Istwert der Strom-Zeit-Fläche einer Halbschwingung bzw. einer Schwingung
des Laststroms erfaßt wird und daß diese Fläche mit dem Sollwert der Strom-Zeit-Fläche
einer Halbschwingung bzw. einer Schwingung des Laststroms in der jeweils aktuellen
Betriebsphase verglichen wird. Bei Übereinstimmen von Ist- und Sollwert wird der Inverter
in der Weise angesteuert, daß ein gerade aktiviertes Schaltelement (z.B. T2) deaktiviert
wird und ein gerade nicht aktviviertes Schaltelement (z.B. T1) aktiviert wird. Dabei
reicht als Regelkriterium das Überschreiten des Istwerts über den Sollwert aus, um
den Zustand des Inverters zu verändern. Durch die Erfassung der Ist-Strom-Zeit-Fläche
und dem Vergleich mit einer Soll-Strom-Zeit-Fläche ergibt sich automatisch ein Deaktivieren
des aktuell aktivierten Schaltelements zu dem zur Erfüllung des Regelziels erforderlichen
Zeitpunkt bezogen auf den zeitlichen Verlauf des Stroms im Lastkreis.
[0025] In diesem Zusammenhang ist weiterhin vorgesehen, daß zwischen dem Deaktivieren des
gerade aktivierten Schaltelements und dem Aktivieren des gerade nicht aktivierten
Schaltelements eine vorgebbare Totzeit realisiert wird. Diese Totzeit ermöglicht die
Schaltentlastung der Schaltelemente z.B. durch Parallelschalten mindestens einer Kapazität
zu mindestens einem der beiden Schaltelemente. Hierdurch wird der am Halbbrückenmittelpunkt
(Anschluß 9 in Figur 1) beim Umschalten der Halbbrücke auftretende Spannungsgradient
dU(t)/dt begrenzt. In der Zeit, in der diese Kapazität(en) beginnend mit dem Deaktivieren
des aktuell aktivierten Schaltelements durch die in der Drossel (L2) eingespeicherte
Energie umgeladen werden, ist keines der beiden Halbbrückenschaltelemente aktiviert.
[0026] Erfindungsgemäß kann in diesem Zusammenhang weiterhin vorgesehen sein, daß in einem
ersten Zeitraum einer Anlaufphase unmittelbar nach der Beendigung der Zündphase ein
dritter zeitlich konstanter Sollwert des Laststroms für einen vorgebbaren dritten
Zeitraum gebildet wird. Durch die Vorgabe des dritten Sollwertes nach Beendigung der
Zündphase kann für einen vorgebbaren Zeitraum der Lastkreis mit einem erhöhten Strom
beaufschlagt werden. Damit wird ein beschleunigtes Anlaufverhalten der Lampe und damit
ein schnelleres Erreichen des Nennlichtstroms erzielt.
[0027] In diesem Zusammenhang ist weiterhin vorgesehen, daß in einem zweiten Zeitraum der
Anlaufphase ein zweiter zeitlich variabler Sollwert gebildet wird, der ausgehend von
dem dritten zeitlich konstanten Sollwert kontinuierlich in den zweiten zeitlich konstanten
Sollwert übergeführt wird. Durch das kontinuierliche Überführen des dritten Sollwerts
auf den zweiten Sollwert wird ein kontinuierlicher und damit für den Betrachter der
Entladungslampe kaum wahrnehmbarer Übergang von dem Istwert, der dem dritten Sollwert
entspricht, auf den Istwert, der dem zweiten Sollwert entspricht, erreicht.
[0028] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben.
[0029] Es zeigt
- Figur 1
- eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
- Figur 2
- ein Funktions-Blockschaltbild einer Steuerschaltung in der Schaltungsanordnung nach
Figur 1;
- Figur 3
- ein Diagramm, das den Zusammenhang zwischen Steuerfrequenz, mit der der Inverter angesteuert
wird, und Eigenresonanzfrequenz des Lastkreises vor und nach der Zündung der Lampe
darstellt; und
- Figur 4
- schematisch den zeitlichen Verlauf der Ausgangssignale ausgewählter Schaltungskomponenten
der Schaltung nach Figur 1 bzw. Figur 2.
[0030] Das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
zum Betrieb einer Entladungslampe EL weist eingangsseitig in einer Zuleitung eine
Sicherung SI auf, der ein Gleichrichter BR nachgeschaltet ist. Dessen Ausgang ist
durch einen Glättungskondensator C1 überbrückt. Die nachgeschaltete Induktivität L1
und der Kondensator C2 bilden ein Funkentstörungsglied.
[0031] Eine Schaltungskomponente IC, die wie in Figur 2 dargestellt aufgebaut sein kann,
ist eine Steuerschaltung zur Ansteuerung eines Transistors T1 (Basis- bzw. Gate-Elektrode
Anschluß 10 der Steuerschaltung IC) und eines Transistors T2 (Basis- bzw. Gate-Elektrode
am Anschluß 8 der Steuerschaltung IC). Beide Transistoren T1 und T2 bilden eine Halbbrückenanordnung
bzw. einen Inverter. Widerstände R3, R4, R5 und R6 sind einerseits an die Anschlüsse
2 bis 5 und andererseits an den Anschluß 6 geschaltet. Mit dem Widerstand R3 wird
ein Sollwert (SW1, Figur 4a) des Laststroms in der Vorheizphase und mit Widerstand
R4 wird ein Sollwert (SW3, Figur 4a) des Laststroms in der Normalbetriebsphase gebildet.
Mit dem Widerstand R5 wird eine Totzeit programmiert, die das Einschalten des einen
Transistors nach dem Ausschalten des anderen Transistors verzögert. Deren Funktion
wird anhand von Figur 2 beschrieben.
[0032] Ein Kondensator C7 dient zur Glättung der Spannungsversorgung für die Schaltungskomponente
IC. Bei Inbetriebnahme der in Figur 1 gezeigten Gesamtanordnung wird dieser Kondensator
über den Widerstand R1 durch Energieentnahme aus dem Netz aufgeladen. Um Verluste
in dem Widerstand R1 zu minimieren, wird dieser sehr hochohmig gewählt. Für eine ausreichende
Spannungsversorgung der Schaltungskomponente IC ist jedoch ein größerer Strom als
der über R1 zuführbare Strom erforderlich. Im Betrieb der Gesamtanordnung wird die
Schaltungskomponente IC deshalb im Takt des Inverters mit Energie aus dem Lastkreis
versorgt. Dazu, sowie zur Schaltentlastung der beiden Schaltelemente T1 und T2 ist
der Kondensator C4 zwischen dem Halbbrückenmittelpunkt (IC-Anschluß 9) einerseits
und den Verknüpfungspunkt zweier Dioden D2 und D3 andererseits geschaltet.
[0033] Ist T1 aktiviert, so ist der Kondensator C4 auf die Spannung an C2 abzüglich der
Spannung am Kondensator C7 aufgeladen. Wird nun T1 deaktiviert, wird C4 durch die
in der Drossel L2 eingespeicherte Energie über den Lastkreis (L2, EL/C5, C6 und R2)
und die Diode D3 entladen. Durch diesen Vorgang wird der Spannungsgradient dU(t)/dt
am Halbbrückenmittelpunkt (IC-Anschluß 9) und die Schaltverluste in T1 begrenzt. Während
T2 aktiviert ist, bleibt C4 entladen. Wird nun T2 deaktiviert, wird C4 durch die in
der Drossel L2 eingespeicherte Energie über die Dioden D2, den Kondensator C7 und
den Lastkreis (L2, EL/ C5, C6 und R2) geladen. Dieser Ladestrom führt zu einer Aufladung
von C7, der Spannungsgradient dU(t)/dt am Halbbrückenmittelpunkt (IC-Anschluß 9) und
die Schaltverluste in T2 werden in analoger Weise wie oben beschrieben begrenzt.
[0034] Eine Begrenzung für die Spannung am Kondensator C7 kann wie in Figur 1 gezeigt dadurch
erfolgen, daß die Diode D3 als Zenerdiode ausgeführt wird. Eine Aufladung von C7 kann
nur solange erfolgen, wie die Spannung an C7 zuzüglich der Flußspannung der Diode
D2 kleiner als die Zenerspannung der Diode D3 ist.
[0035] Eine weitere Möglichkeit zur Begrenzung der Spannung an C7 ist die Implementierung
einer Zenerdiode in der Schaltungskomponente IC mit der Kathode am Anschluß 1 sowie
der Anode am Anschluß 6.
[0036] Über die Diode D1, die innerhalb (zwischen den Anschlüssen 1 und 11) der Schaltung
IC oder außerhalb der Schaltung IC angeordnet sein kann, wird ein mit dem Anschluß
9 der Schaltung IC verbundener Kondensator C3 auf die Spannung von C7 aufgeladen,
wenn der Transistor T2 aktiviert ist (bootstrap-Stufe bestehend aus D1 und C3).
[0037] An Anschlüssen 9 und 6 der Schaltung IC ist der Lastkreis mit der Entladungslampe
EL angeschaltet; dieser besteht aus einer Serienschaltung der Drossel L2, der Entladungslampe
EL mit dem parallelgeschalteten Kondensator C5, einem Kondensator C6 und einem (Shunt-)Widerstand
R2, der zwischen die Anschlüsse 6 und 7 der Steuerschaltung IC geschaltet ist. Der
Widerstand R2 erfaßt den im Lastkreis fließenden Strom; der erfaßte Stromwert wird
der Steuerschaltung IC am Anschluß 7 zugeführt, die diesen Stromwert weiterverarbeitet,
wie noch beschrieben wird.
[0038] Vor der Zündung der Lampe EL, also in der Vorheizphase und in der Zündphase, hat
der Lastkreis eine erste Polstelle mit der Frequenz f
res1, die durch die Formel

gegeben ist.
[0039] Mit der Zündung der Entladungslampe ergibt sich sprungartig eine zweite Polstelle
mit der Frequenz f
res2, die näherungsweise durch die Formel

gegeben ist, da nun die lampenparallele Kapazität (C5 in Figur 1) durch die Lampe
nahezu kurzgeschlossen wird.
[0040] Die Frequenz f
res1 der ersten Polstelle (Vorheizphase TV und Zündphase TZ in Figur 4) ist also größer
als die Frequenz f
res2 der zweiten Polstelle (Anlaufphase TA und Normalbetrieb TN in Figur 4), da C6 größer
ist als die Serienschaltung aus C5 und C6. Damit ist die Periodendauer des Laststroms
in der Vorheizphase TV und in der Zündphase TZ kleiner als die Periodendauer des Laststroms
in der Anlaufphase und im Normalbetrieb.
[0041] Figur 2 zeigt ein Funktions-Blockschaltbild einer Ausführungsform der in Figur 1
dargestellten Steuerschaltung IC. Einzelne oder alle der in Figur 2 dargestellten
Funktionsblöcke können als integrierte Schaltung realisiert sein.
Aufbau der Steuerschaltung IC
[0042] Im folgenden wird der Aufbau eines Ausführungsbeispiels der Steuerschaltung IC beschrieben:
[0043] Die Steuerschaltung IC weist eingangsseitig (Anschluß 7) eine Eingangsstufe ES auf.
Die Eingangsstufe ES ist mit einer Stromreglerschaltung SR über deren ersten Eingang
SRE1 verbunden. Die Stromreglerschaltung SR ist weiterhin über einen zweiten Eingang
SRE2 mit einer Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE und über einen dritten Eingang
SRE3 sowie einen Ausgang SRA1 mit einer Ausgangsstufe AS verbunden.
[0044] Die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE ist über einen ersten Eingang SWEE1 mit
einem Zähler Z und über einen zweiten Eingang SWEE2 mit einem D/A-Wandler DAW verbunden.
Weiterhin sind an zwei weiteren Eingänge SWEE3 und SWEE4 der Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE, die zugleich Anschlüsse 2 und 3 der Steuerschaltung IC sind, die Widerstände
R3 und R4 angeschaltet. Mit R3 wird ein zeitlich konstanter Sollwert SW1 (Figur 4a)
und mit R4 wird ein zeitlich konstanter Sollwert SW5 (Figur 4a) realisiert.
[0045] Ein Taktgenerator TG ist über einen Eingang TGE1 mit einer Zünderkennungsschaltung
ZE verbunden; er ist weiterhin über einen ersten Ausgang TGA1 mit dem Zähler Z und
über einen zweiten Ausgang TGA2 mit der Zünderkennungsschaltung ZE verbunden. An einen
Eingang TGE2, der zugleich Anschluß 5 der Steuerschaltung IC ist, ist der Widerstand
R6 geschaltet.
[0046] Die Zünderkennungsschaltung ZE ist über einen Eingang ZEE1 mit dem Taktgenerator
TG, über einen zweiten Eingang ZEE2 mit der Ausgangsstufe AS und über einen dritten
Eingang ZEE3 sowie einen dritten Ausgang ZEA3 mit dem Zähler Z verbunden. Die Zünderkennungsschaltung
ZE ist über einen ersten Ausgang ZEA1 mit dem Taktgenerator TG und über einen zweiten
Ausgang ZEA2 mit der Ausgangsstufe AS verbunden.
[0047] Der Zähler Z ist über einen ersten Eingang ZE1 mit der Unterspannungsschutzschaltung
USS, über einen zweiten Eingang ZE2 mit dem Taktgenerator TG und über einen dritten
Eingang ZE3 sowie einen ersten Ausgang ZA1 mit der Zünderkennungsschaltung ZE verbunden.
Der Zähler Z ist über einen zweiten Ausgang ZA2 mit der Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE und über einen dritten Ausgang ZA3 mit dem D/A-Wandler DAW verbunden.
[0048] Die Ausgangsstufe AS ist über einen ersten Eingang ASE1 mit der Unterspannungsschutzschaltung
USS, über einen zweiten Eingang ASE2 mit der Stromreglerschaltung SR und über einen
dritten Eingang ASE3 mit der Zünderkennungsschaltung ZE verbunden. Die Ausgangsstufe
AS ist über einen ersten Ausgang ASA1 mit einem Totzeitglied TZG sowie mit der Zünderkennungsschaltung
ZE verbunden; sie ist über einen zweiten Ausgang ASA2 mit der Stromreglerschaltung
SR verbunden.
[0049] Das Totzeitglied TZG ist über einen Eingang TZGE1 mit der Ausgangsstufe AS, über
einen ersten Ausgang TZGA1 mit einem ersten Treiber TT1 des ersten Transistors T1
(Figur 1) und über einen zweiten Ausgang TZGA2 mit einem zweiten Treiber TT2 des zweiten
Transistors T2 (Figur 1) verbunden. An einen Eingang TZGE2, der zugleich ein Anschluß
4 der Steuerschaltung IC ist, ist der Widerstand R5 geschaltet.
[0050] Der erste Treiber TT1 des ersten Transistors T1 (Figur 1) und der zweite Treiber
TT2 des zweiten Transistors T2 (Figur 1) sind über Eingänge TT1E1 und TT2E1 mit dem
Totzeitglied TZG verbunden. Der erste Treiber TT1 wird über den IC-Anschluß 1 bzw.
VS mit einem Bezugspotential am IC-Anschluß 6 bzw. GND mit der zum Steuern des Transistors
T1 erforderlichen Energie versorgt. Der zweite Treiber TT2 wird mit der Bootstrap-Stufe,
die durch den Kondensator C3 und die Diode D1 gebildet ist, über den IC-Anschluß 11
bzw. BOOT mit einem Bezugspotential am IC-Anschluß 9 bzw. OUT mit der zum Steuern
des Transistors T2 erforderlichen Energie versorgt.
[0051] Der erste Treiber TT1 steuert über seinen Ausgang TT1A1 (zugleich IC-Anschluß 10
der Steuerschaltung IC) den ersten Transistor T1 (Figur 1) und der zweite Treiber
TT2 steuert über seinen Ausgang TT2A1 (zugleich IC-Anschluß 8 der Steuerschaltung
IC) den zweiten Transistor T2 (Figur 1).
[0052] Eine Referenzspannungschaltung REF stellt den einzelnen Schaltungskomponenten innerhalb
der Steuerschaltung IC ein Referenzsignal zur Verfügung, das eine hohe Genauigkeit
aufweist und idealerweise unabhängig von sämtlichen Umgebungsbedingungen ist. Sie
ist zu diesem Zweck mit dem IC-Anschluß 6 bzw. GND und dem IC-Anschluß 1 bzw. VS,
der an den Kondensator C7 (Figur 1) geschaltet ist, verbunden.
[0053] Eine Unterspannungsschutzschaltung USS wertet die Höhe der Versorgungsspannung am
IC-Anschluß 1 (Figur 1) bzw. VS aus. Liegt diese Spannung unter einem vorgebbaren
Wert, so wird die Ausgangsstufe AS über ein entsprechendes Signal über ihren Eingang
ASE1 gesperrt und in einen definierten Anfangszustand gesetzt. Gleichzeitig wird der
Zähler Z, wenn die genannte Spannung unter dem vorgebbaren Wert liegt, durch die Unterspannungsschutzschaltung
USS über den Zählereingang ZE1 in seinen definierten Anfangszählzustand zurückgesetzt.
Funktionsweise der Steuerschaltung IC
[0054] Im folgenden wird die Funktionsweise des vorstehenden Ausführungsbeispiels der Steuerschaltung
IC beschrieben:
[0055] Beim Anlegen der Netzspannung an die Gesamtanordnung wird bei ausreichend hoher Versorgungsspannung
am IC-Anschluß 1 (Figur 1) bzw. VS für die Steuerung durch die Unterspannungsschutzschaltung
USS über die Ausgangsstufe AS ein Integrator in der Stromreglerschaltung SR auf einen
definierten Startwert gesetzt und der Halbbrückentransistor T1 eingeschaltet, der
den Lastkreis an die gleichgerichtete und geglättete Netzspannung schaltet.
[0056] Dadurch beginnt im Lastkreis ein Stromfluß durch die Lampendrossel L2, den Kondensator
C5, die beiden Wendeln der Lampe, den Kondensator C6 sowie den Widerstand R2, der
aufgrund der resonanten Struktur des Lastkreises sinusförmig aufschwingt.
[0057] Am Ausgang des Integrators der Stromreglerschaltung SR ergibt sich nun eine cosinusförmig
verlaufende Spannung, die sich ausgehend von einem fest definierten Anfangswert dem
durch die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE gebildeten Sollwert im zeitlichen Verlauf
der ersten Halbwelle des Laststroms im Lastkreis annähert.
[0058] Dabei kann die Ausgangsspannung des Integrators von einem hohen Startpegel aus sinken
("Abintegration" des Laststroms) oder von einem niedrigen Startwert aus zunehmen ("Aufintegration").
Im folgenden wird nur beispielhaft von einer Aufintegration ausgegangen.
[0059] Erreicht die Ausgangsspannung des Integrators den Sollwert, liefert ein Vergleicher
der Stromreglerschaltung SR am Ausgang SRA1 ein impulsförmiges Signal (Figur 4f),
das an die Ausgangsstufe AS weitergeleitet wird. Dies hat zur Folge, daß der eingeschaltete
Halbbrückentransistor T1 ausgeschaltet wird und der zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltete
Transistor T2 nach einer von dem Totzeitglied TZG realisierten Totzeit t
T (Figur 4, Zeilen e1 und e2) eingeschaltet wird. Während dieser Totzeit t
T wird gleichzeitig der Integrator auf seinen Anfangswert zurückgesetzt. Nach Ablauf
der Totzeit t
T beginnt zeitgleich mit dem Einschalten des Transistors T2 der Integrator wieder mit
der Integration des Resonanzstroms, bis seine Ausgangsspannung und der Sollwert wieder
übereinstimmen, der Transistor T2 ausgeschaltet wird und die Totzeit abermals abläuft,
bevor wieder T1 eingeschaltet wird und somit der Zyklus für die nächste und alle folgenden
Schwingungen des Laststroms fortgesetzt wird.
[0060] Dieser selbstschwingende Ablauf bietet den Vorteil, daß kein Oszillator zur Anregung
des Serienschwingkreises in der Steuerung vorhanden sein muß.
[0061] Die Istwert-Erfassung des Stroms I
L im Lastkreis (Figur 1), und damit dessen Frequenz erfolgt in allen Betriebsphasen
der Lampe mittels des Shuntwiderstandes R2, wobei der Spannungsabfall U
Shunt an diesem Widerstand der Eingangsstufe ES zugeführt wird.
[0062] Die Eingangsstufe ES verstärkt diesen Spannungsabfall und verarbeitet ihn beispielsweise
so, daß jede Halbwelle des Laststroms einzeln von der der Eingangsstufe ES nachgeschalteten
Stromreglerschaltung SR verarbeitet werden kann.
[0063] Die Stromreglerschaltung SR besteht aus einem in Figur 2 nicht dargestellten Integrator
und aus einem in Figur 2 nicht dargestellten Vergleicher.
[0064] Der Integrator integriert das Ausgangssignal der Eingangsstufe ES, das am Eingang
SRE1 übernommen wird, ausgehend von einer festen, vorgebbaren Anfangsspannung U
int(t=0) gemäß
(t = 0, wenn T1 bzw. T2 eingeschaltet werden;
t = tEnde, wenn T1 bzw. T2 ausgeschaltet werden)
auf. In dieser Formel bezeichnen R
int und C
int einen Widerstand bzw. eine Kapazität, die zur schaltungstechnischen Realisierung
einer Integrationsfunktion in SR erforderlich sind.
[0065] Der Vergleicher vergleicht die Ausgangsspannung U
int des Integrators mit von der Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE gebildeten Sollwerten
(SW1, SW2(t), SW3, SW4(t), SW5 in Figur 4) des Laststroms, die der Stromreglerschaltung
SR über ihren Eingang SRE2 zugeführt werden.
[0066] Die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE erzeugt in der Vorheizphase TV (Figur 4)
einen ersten zeitlich konstanten Sollwert SW1 (Figur 4a) des Laststroms, der dem in
der Vorheizphase gewünschten Istwert des Vorheizstroms entspricht.
[0067] In der Zündphase TZ (Figur 4) erzeugt die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE einen
zeitlich variablen Sollwert SW2(t) des Laststroms, welcher Sollwert ausgehend von
dem ersten zeitlich konstanten Sollwert SW1 des Laststroms auf einen vorgebbaren Wert
(z.B. SW2max in Figur 4a) geführt wird.
[0068] In einem ersten Teil TA1 der Anlaufphase TA erzeugt die Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE einen zweiten zeitlich konstanten Sollwert SW3 des Laststroms, welcher Sollwert
einem gewünschten Istwert des Laststroms im ersten Teil TA1 der Anlaufphase TA entspricht.
[0069] In einem daran anschließenden zweiten Teil TA2 der Anlaufphase TA erzeugt die Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE einen zweiten zeitlich variablen Sollwert SW4(t) des Laststroms, welcher Sollwert
ausgehend vom Sollwert SW3 des Laststroms auf einen Sollwert SW5 des Laststroms in
der Normalbetriebsphase TN geführt wird.
[0070] In der Normalbetriebsphase TN erzeugt die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE den
dritten zeitlich konstanten Sollwert SW5 des Laststroms, welcher Sollwert einem gewünschten
Istwert des Laststroms in der Normalbetriebsphase TN entspricht.
[0071] Die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE wird sowohl von Ausgangssignalen des Zählers
Z (über den Eingang SWEE1) als auch von Ausgangssignalen des D/A-Wandlers DAW (über
den Eingang SWEE2) gesteuert.
[0072] Die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE erzeugt wie bereits erwähnt den der jeweiligen
Betriebsphase entsprechenden Sollwert für die Strom-Zeit-Fläche einer Halbwelle des
Stroms I
L im Lastkreis. Über ihren Eingang SWEE1 erhält die Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE vom Ausgang ZA2 des Zählers Z (Figur 4h) die Information, ob sich die Gesamtanordnung
in der Vorheizphase TV bzw. in der Zündphase TZ (Lampe EL brennt nicht) oder in der
Anlaufphase TA bzw. Normalbetriebsphase TN (Lampe EL brennt) befindet.
[0073] Für beide Phasengruppen (1: Lampe brennt nicht; 2: Lampe brennt) wird ein über jeweils
einen externen Widerstand (R3, R4) vorgebbarer zeitlich konstanter Sollwert (vgl.
Figur 4a: SW1 bzw. SW5) erzeugt. Liefert nun der D/A-Wandler DAW ein analoges Signal
über den Eingang SWEE2 an die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE, so wird in Abhängigkeit
vom Zustand des Eingangssignals an dem Eingang SWEE1 der eine zeitkonstante Sollwert
SW1 (definiert durch R3, Vorheiz-/Zündphase) oder der andere zeitkonstante Sollwert
SW5 (definiert durch R4, Anlauf-/Normalbetriebsphase) entsprechend dem zeitlichen
Verlauf und der Größe des analogen Signals an dem Eingang SWEE2 der Stromsollwerterzeugungsschaltung
SWE verändert. Damit wird ein erster zeitlich variabler Sollwert SW2(t), ein dritter
zeitlich konstanter Sollwert SW3 und ein zweiter zeitlich variabler Sollwert SW4(t)
gebildet.
[0074] Der Vergleicher der Stromreglerschaltung SR liefert über den SR-Ausgang SRA1 immer
dann einen Schaltimpuls (Figur 4f) an die Ausgangsstufe AS, wenn die aufintegrierte
Ist-Strom-Zeitfläche eine Soll-Strom-Zeitfläche und damit die entsprechende Ausgangsspannung
U
int des Stromreglerschaltungs-Integrators den jeweiligen Sollwert (SW1, SW2(t), SW3,
SW4(t), SW5) überschreitet.
[0075] Weiterhin wird während jeder Totzeit t
T (Figur 4e1, 4e2) des Totzeitglieds TZG der Integrator der Stromreglerschaltung SR
über deren dritten Eingang SRE3, der mit dem Ausgang ASA2 der Ausgangsstufe AS verbunden
ist, in seinen Anfangszustand gesetzt, um den nächsten Aufintegriervorgang für die
nächste Halbwelle des Laststroms I
L zu beginnen.
[0076] Der Taktgenerator TG besteht aus einem Zeitglied, das eine Periodendauer t
TG definiert, nach deren Ablauf ein zeitlich begrenzter Ausgangsimpuls (Figur 4c) am
Taktgeneratorausgang TGA2 erzeugt wird, und aus einem Rückkopplungsnetzwerk, das gewährleistet,
daß die Periodendauer nach der Erzeugung dieses Ausgangsimpulses erneut abläuft. Der
sich dadurch ergebende freilaufende Multivibrator schwingt mit der Eigenschwingungsfrequenz

[0077] Die Periodendauer t
TG ist mit dem externen Widerstand R6 (Figur 1) vorgebbar.
[0078] Der Taktgenerator TG weist einen Steuereingang TGE1 auf, um ihn als Zeitmeßglied
verwenden zu können: Wird ein Steuersignal an diesen Steuereingang TGE1 gelegt, wird
das Zeitglied - solange das Steuersignal anliegt - in denjenigen Zustand versetzt,
in dem es sich im freischwingenden Betrieb zu Anfang jeder Schwingungsperiode befindet.
[0079] Damit ist es mit dem Taktgenerator möglich, unabhängig vom momentanen Zustand seines
Zeitglieds den Beginn einer Periodendauer einer von der Eigenschwingungsfrequenz f
TG abweichenden Schwingungsfrequenz vorzugeben.
[0080] Am Ausgang TGA2 liefert der Taktgenerator TG immer dann Schaltimpulse (Figur 4d),
wenn sein Zeitglied durch sein Rückkopplungsnetzwerk nach Ablauf einer Periodendauer
t
TG in den dem Anfang einer Periodendauer t
TG entsprechenden Zustand zurückgesetzt wird.
[0081] Am Ausgang TGA1 des Taktgenerators TG werden die Schaltsignale, die das Zeitglied
des Taktgenerators in seinen Anfangszustand versetzen, zur Verfügung gestellt und
dem Zähler Z zugeführt. Arbeitet der Taktgenerator TG in der Zündphase TZ als Zeitmeßglied,
werden am Ausgang TGA2 zuerst keine Signale erzeugt, über den Ausgang TGA1 werden
Schaltsignale mit der der Inverterfrequenz entsprechenden Frequenz an den Zähler Z
weitergegeben. Im freilaufenden Betrieb TV, TA und TN erzeugt der Taktgenerator TG
an beiden Ausgängen TGA1 und TGA2 zeitgleiche und gleichfrequente Signale.
[0082] An dem Ausgang TGA2 des Taktgenerators wird in der Zündphase (die noch zu beschreibende
ZE ist aktiviert) genau dann ein Impuls (Figur 4d) erzeugt, wenn die Dauer zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Schaltimpulsen am Steuereingang TGE1 des Taktgenerators
größer ist als die Periodendauer der durch das Zeitglied definierten Periodendauer
t
TG der Eigenschwingungsfrequenz f
TG des Taktgenerators.
[0083] Der Zähler Z wird über seinen Eingang ZE1 von der Unterspannungsschutzschaltung USS
in einen definierten Anfangszählzustand gesetzt. Ausgehend von diesem Anfangszählzustand
zählt der Zähler Z die über seinen Eingang ZE2 vom Taktgenerator TG zugeführten Schaltsignale.
Beim Erreichen eines vorgebbaren Zählstandes, der nach der gewünschten Dauer TV (Figur
4) der Vorheizphase erfolgt, aktiviert der Zähler Z über seinen Ausgang ZA1 die Zünderkennungsschaltung
ZE, womit die Zündphase beginnt.
[0084] Über den Zählereingang ZE3 wird dem Zähler Z das Ende der Zündphase angezeigt.
[0085] Über den Zustand des am Zählerausgang ZA1 zur Verfügung stehenden Signals zeigt der
Zähler Z die Zündphase an. Über den Zustand des am Ausgang ZA2 zur Verfügung stehenden
Signals zeigt der Zähler Z an, ob sich die Gesamtanordnung in der Vorheiz-/Zündphase
TV/TZ (Lampe brennt nicht) oder in der Anlauf-/Normalbetriebsphase TA/TN (Lampe brennt)
befindet.
[0086] An seinem Ausgang ZA3 stellt der Zähler Z bestimmte Einzelsequenzen vorgebbarer,
aufeinanderfolgender Zählwerte (d.h. z.B. die Zählerstände 298 bis 450) zur Verfügung,
die in dem D/A-Wandler DAW in analoge, dem aktuellen Zählerstand entsprechende Signale
umgewandelt werden. Diese analogen, zeitveränderlichen Signale ermöglichen die zeitkontinuierlichen
Veränderungen der Sollwerte SW2(t) und SW4(t) für die Strom-Zeit-Fläche einer Stromhalbwelle
im Lastkreis, die der Stromreglerschaltung SR in der Zündphase TZ und in dem Teil
TA2 (Figur 4) der Anlaufphase TA vorgegeben werden.
[0087] Der D/A-Wandler DAW wandelt die ihm vom Zähler Z übergebenen Zählerstände in analoge
Signale um. Werden keine Zählerstände am Ausgang ZA3 des Zählers Z zur Verfügung gestellt,
liefert DAW kein Signal an die Stromsollwerterzeugungschaltung SWE.
[0088] Die Ausgangsstufe AS steuert das nachgeschaltete Totzeitglied TZG mit einem binären
Signal so an, daß nach jedem Schaltsignal, das an einem ihrer Eingänge ASE2 (verbunden
mit der Stromreglerschaltung SR) oder ASE3 (verbunden mit der Zünderkennungsschaltung
ZE) auftretenden Schaltsignal dieses binäre Ausgangssignal ASA1 seinen Zustand wechselt
(Funktion eines Toggle-Flip-Flops). Über den Eingang ASE1 kann die Ausgangsstufe durch
die Unterspannungsschutzschaltung USS in einen definierten Zustand gebracht werden.
[0089] Das Totzeitglied TZG wird von der Ausgangsstufe AS mit einem binären Signal beaufschlagt,
das den Zustand der Halbbrücke (T1, T2 in Figur 1) anzeigt. Wechselt der Zustand dieses
Signals am Ausgang ASA1 der Ausgangsstufe bzw. am Eingang TZGE1 des Totzeitglieds
TZG, so deaktiviert das Totzeitglied TZG ohne Verzögerung den gerade aktivierten Treiber
(z.B. TT1) und aktiviert nach Ablauf der durch einen externen Widerstand R5 vorgebbaren
Totzeit t
T den zuletzt inaktiven Treiber (z.B. TT2) (Figur 4e, 4e1, 4e2).
[0090] Zwei Leistungstreiber TT1, TT2 verstärken die Steuersignale des Totzeitglieds TZG
und steuern direkt über die IC-Anschlüsse 8 bzw. LVG (Low Voltage Gate) und 10 bzw.
HVG (High Voltage Gate) die Halbbrückentransistoren T1, T2 (Figur 1) an.
[0091] Die Zünderkennungsschaltung ZE arbeitet als Durchschalteinrichtung für Signalpfade:
Zeigt der Zähler Z durch ein Signal an seinem Ausgang ZA1 der Zünderkennungsschaltung
ZE den Beginn der Zündphase TZ an (Figur 4g), legt diese den Taktgeneratorausgang
TGA2 an den Eingang ASE3 der Ausgangsstufe AS und den Ausgang ASA1 der Ausgangsstufe
AS an den Taktgeneratoreingang TGE1.
[0092] ZE schaltet also Signalwege von AS zu TG frei, wobei das Zeitglied von TG durch Steuerimpulse
von AS in seinen dem Beginn einer Periodendauer des Zeitglieds entsprechenden Zustand
gesetzt wird (Verbindungspfad zwischen ZEE2 und ZEA1) und wobei der Ausgangsstufe
AS an ihrem Eingang ASE3 ein Steuerimpuls vom Ausgang TGA2 des TG zugeführt wird (Verbindungspfad
zwischen ZEE1 und ZEA2).
[0093] Dadurch ist es möglich, daß die Ausgangsstufe AS in der Zündphase den Taktgeneratorausgang
TGA1 mit der Frequenz des Inverters synchronisiert, wobei am Taktgeneratorausgang
TGA2 solange kein Schaltimpuls auftritt, wie die durch die Stromreglerschaltung SR
definierte Inverterfrequenz f
Inv (Figur 3) größer ist als die Frequenz f
TG des freilaufenden Taktgenerators TG.
[0094] Während der Zündphase TZ kann der Taktgenerator TG nach Ablauf der im Zeitglied eingeprägten
Periodendauer t
TG den Zustand der Ausgangsstufe AS ändern und damit dem Zähler Z über dessen Eingang
ZE3 die Zündung anzeigen, wodurch die Stromsollwerterzeugungsschaltung SWE den Sollwert
auf den der Anlaufphase TA entsprechenden Wert SW3 setzt.
[0095] Dies ist genau dann der Fall, wenn die Zeitdauer zwischen 2 Schaltimpulsen des SR
während der Zündphase größer als die Periodendauer t
TG des TG ist.
[0096] Die von der in Figur 2 dargestellten Steuereinrichtung IC realisierten Funktionen
können auch von einer anders strukturierten Steuereinrichtung, insbesondere auch von
einem Mikroprozessor realisiert werden.
[0097] In Figur 3 wird ein schematisches Bild des Frequenzbereichs des Arbeitsbereiches
der Gesamtanordnung gezeigt. An der Abszisse ist der Frequenzbereich, in dem der Inverter
arbeitet, angegeben und an der Ordinate ist der Strom I
L im Lastkreis bzw. die Spannung U
L über der Entladungslampe EL angegeben.
[0098] Figur 3 zeigt zwei Güteverläufe:
1. Den Güteverlauf G1 des Lastkreises vor der Zündung der Lampe mit der Polstelle
fres1 mit dem zugehörigen Frequenzbereich fTVmin ≤ fInv ≤ fTVmax, der durch die Anforderungen an die Vorheizung der Wendeln der Lampe gegeben ist.
2. Den Güteverlauf G2 des Lastkreises mit gezündeter Lampe mit der Polstelle fres2.
[0099] Die obere Grenze f
TVmax für die Inverterfrequenz f
Inv während der Vorheizungsphase TV ist dadurch gegeben, daß bei einer gegebenen Vorheizdauer
TV ein für die eingesetzten Lampenwendeln minimaler Vorheizstrom I
L nicht unterschritten werden darf, da sonst die Wendeln nicht ausreichend emissionsfähig
sind.
[0100] Die untere Grenze f
TVmin für die Inverterfrequenz f
Inv während der Vorheizungsphase TV ist dadurch gegeben, daß die Spannung U
L über der Lampe EL am Kondensator C5 (Figur 1) während der Vorheizphase der Wendeln
einen durch die Lampe definierten Höchstwert nicht überschreiten darf, weil es sonst
zu eher Zündung vor Ablauf der Vorheizung kommen kann (Frühzündung).
[0101] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betrieb einer Entladungslampe EL wird die
Frequenz

des Inverters und damit des Laststroms I
L so geregelt, daß sie mit der unteren Grenze f
TVmin des Frequenzbereichs nahezu übereinstimmt. Dadurch wird eine optimale Vorheizung
der Wendeln in sehr kurzer Zeit erreicht. Neben diesem signifikanten Vorteil des erfindungsgemäßen
Verfahrens bietet dieses den weiteren Vorteil, daß auf die der Erwärmung der Wendeln
folgende Abnahme der Güte des Lastkreises (und damit des bei konstanter Frequenz abnehmenden
Stroms) in der Weise reagiert werden kann, daß durch eine geregelte Abnahme der Inverterfrequenz
f
Inv die Spannung über der Lampe und der Strom durch die Wendeln während der Vorheizung
nahezu konstant bleibt.
[0102] Am Ende der Vorheizphase TV wird die Frequenz

des Inverters so reduziert, daß sie sich der Polstelle f
res1 des Lastkreises nähert und dadurch eine zur Zündung der Lampe ausreichende Spannung
U
L über der Lampe (EL/C5) generiert wird.
[0103] Wie bereits beschrieben, springt im Augenblick der Zündung der Lampe EL die Polstelle
des Lastkreises auf den Wert f
res2, da nun die lampenparallele Kapazität (C5 in Figur 1) durch die Lampe nahezu kurzgeschlossen
wird.
[0104] Der Lastkreis hat bei und nach der Zündung eine deutlich niedrigere Eigenresonanzfrequenz
verglichen mit der Eigenresonanzfrequenz vor der Zündung.
[0105] Bei der erfindungsgemäßen Zünderkennung wird dieser Frequenzsprung erkannt, wobei
die Dauer, die zum Erreichen einer Soll-Strom-Zeitfläche durch die Ist-Strom-Zeitfläche
verstreicht, mit der Periodendauer t
TG eines Taktgenerators verglichen wird.
[0106] Die Frequenz f
TG (Figur 3) des Taktgenerators wird erfindungsgemäß so gewählt, daß sie kleiner als
die Polstellenfrequenz f
res1 und größer als die Polstellenfrequenz f
res2 ist.
[0107] Während der Vorheizung ist die Frequenz f
TG des Taktgenerators TG erfindungsgemäß solange kleiner als die Inverterfrequenz f
Inv, solange die Lampe nicht gezündet hat.
[0108] Nach der Zündung der Lampe EL ist erfindungsgemäß das Zeitintervall, in dem in der
Stromreglerschaltung SR die Ist-Strom-Zeit-Fläche auf den dem Sollwert entsprechenden
Wert aufintegriert wird, länger als die Periodendauer t
TG des Taktgenerators TG. Das heißt, daß die Frequenz t
TG des Taktgenerators TG nach der Zündung größer als die Inverterfrequenz f
Inv ist.
[0109] In der Anlaufphase TA und in der Normalbetriebsphase TN wird die Inverterfrequenz
f
Inv so geregelt, daß sich bei einem aktuellen gegebenen Güteverlauf G2 des Lastkreises
bei gezündeter Lampe der gewünschte Laststrom I
L einstellt. f
TA ist die Inverterfrequenz f
Inv in der Anlaufphase und f
TN ist die Inverterfrequenz f
Inv in der Normalbetriebsphase. Bei dem kontinuierlichen Übergang von der Anlaufphase
in die Normalbetriebsphase steigt die Inverterfrequenz f
Inv entsprechend der Abnahme des Sollwerts SW4 (t) von

auf

.
[0110] Figur 4 zeigt a) den zeitlichen Verlauf der Laststromsollwerte, b) die Ausgangsspannung
des Zeitgliedes des Taktgenerators TG, c) die Spannung am Ausgang TGA1 des Taktgenerators
TG, d) die Spannung am Ausgang TGA2 des Taktgenerators TG, e) die Spannung am Ausgang
ASA1 der Ausgangsstufe AS, e1) die Spannung am Ausgang TT1A1 des Treibers TT1, e2)
die Spannung am Ausgang TT2A1 des Treibers TT2, f) die Spannung am Ausgang SRA1 der
Stromreglerschaltung SR, g) die Spannung am Ausgang ZA1 des Zählers Z, und h) die
Spannung am Ausgang ZA2 des Zählers Z.
[0111] Die genannten Spannungsverläufe werden für die Vorheizphase TV, die Zündphase TZ
mit dem Zündzeitpunkt t
Z, der Anlaufphase TA und für den Normalbetrieb TN dargestellt.
[0112] In Figur 4a ist die Entwicklung der Sollwerte SW1, SW2(t), SW3, SW4(t) und SW5 dargestellt.
Der Wert SW2(t) steigt, bis die Zündung erkannt wird (Zeitpunkt t
ZE). Im Zeitraum TA1 wird SW3 gebildet. Im Anschluß daran (wenn der Zähler einen bestimmten
Zählstand erreicht hat) wird im Zeitraum TA2 der Sollwert SW4(t) in Abhängigkeit der
von DAW gebildeten Analogsignale gebildet. Schließlich wird im Anschluß daran (wenn
der Zähler einen weiteren bestimmten Zählstand erreicht hat) im Zeitraum TN der Sollwert
SW5 gebildet.
[0113] In Figur 4b ist der Verlauf der Ausgangsspannung des Zeitglieds des Taktgenerators
TG dargestellt. In den Zeiträumen TV, TA (TA1 und TA2) und TN arbeitet der Taktgenerator
im freischwingenden Betrieb mit der Periodendauer t
TG. Ab dem Beginn der Zündphase TZ wird das Zeitglied beim ersten und jedem weiteren
Auftreten eines Signals am Ausgang SRA1 des Stromreglers SR in seinen Anfangszustand
versetzt und dadurch mit der Frequenz f
Inv des Inverters synchronisiert. Tritt am Ausgang SRA1, bedingt durch die Zündung der
Lampe, kein Signal innerhalb der Periodendauer t
TG auf, wird damit die zum Zeitpunkt t
Z erfolgte Zündung der Lampe erkannt und die Zündphase beendet.
[0114] In Figur 4c sind die Signale am Ausgang TGA1 des Taktgenerators TG dargestellt. Ein
Schaltimpuls tritt immer dann auf, wenn das Zeitglied des Taktgenerators in seinen
Anfangszustand gesetzt wird (Figur 4b). Während der Zündphase TZ entspricht die Frequenz
der Schaltimpulse an TGA1 der Inverterfrequenz f
Inv (synchronisierter Betrieb), außer der Zündphase der Frequenz f
TG des freischwingenden Taktgenerators.
[0115] In Figur 4d sind die Signale am Ausgang TGA2 des Taktgenerators TG dargestellt. Ein
Schaltimpuls tritt nur dann auf, wenn das Zeitglied des Taktgenerators durch das Rückkopplungsnetzwerk
am Ende seiner Periodendauer t
TG in seinen Anfangszustand gesetzt wird (Figur 4b). Während der Zündphase TZ treten
keine Schaltimpulse auf, solange das Zeitglied durch die Signale am Eingang TGE1 vor
Ablauf der Periodendauer t
TG zurückgesetzt wird.
[0116] Figur 4e zeigt das Ausgangssignal ASA1 der Ausgangsstufe AS. In Abhängigkeit des
Werts des Ausgangssignals werden, wie in Figuren 4e1 und 4e2 gezeigt, die beiden Halbbrückenschaltelemente
T1, T2 angesteuert. Unmittelbar nach jedem Zustandswechsel, bei dem ein aktiviertes
Schaltelement deaktiviert wird, beginnt eine Totzeit t
T, nach deren Ablauf das vorher inaktive Schaltelement aktiviert wird.
[0117] In Figur 4f sind die Signale am Ausgang SRA1 der Stromreglerschaltung SR dargestellt.
Ein Schaltimpuls tritt immer dann auf, wenn die erfaßte Ist-Strom-Zeitfläche größer
wird als die vorgegebene Soll-Strom-Zeitfläche. Die Schaltimpulse bewirken einen Zustandswechsel
der Ausgangsstufe AS bzw. des Signals ASA1 (Figur 4e). Unmittelbar nach dem Zündzeitpunkt
t
Z tritt innerhalb einer Periodendauer t
TG des Taktgenerators TG kein Schaltimpuls am Ausgang SRA1 auf.
[0118] Figur 4g zeigt das Ausgangssignal ZA1 des Zählers Z, welches die Zündphase TZ beispielsweise
durch ein Signal "1" anzeigt.
[0119] Figur 4h zeigt das Ausgangssignal ZA2 des Zählers Z, welches das Brennen der Lampe
EL (Anlaufphase TA und Normalbetriebsphase TN) beispielsweise durch ein Signal "1"
anzeigt.
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe (EL), mit einem Lastkreis, der
die Entladungslampe (EL), einen zu dieser parallelgeschalteten Kondensator (C5), eine
Drossel (L2), mindestens einen weiteren Kondensator (C6), und ein Element (R2) enthält,
das einen im Lastkreis fließenden Laststrom (I
L) erfaßt, und mit einem Inverter mit zwei Schaltelementen (Tl, T2), insbesondere einer
Halbbrückenanordnung, wobei die zwei Schaltelemente (T1, T2) mit Hilfe einer Steuerschaltung
mit einer Frequenz (f
Inv) fremdgesteuert werden zur Erzeugung einer Vorheizphase, einer darauf folgenden Zündphase
und einer darauf folgenden Normalbetriebsphase,
- wobei in der Vorheizphase (TV) das Beenden der Vorheizphase nach Ablauf eines ersten
vorgebbaren Zeitraums (TV) vorgesehen ist;
- wobei im Normalbetrieb (TN) das Erfassen des Istwerts des Laststroms (IL) vorgesehen ist;
- und wobei die Steuerschaltung eine Stromsollwerterzeugungschaltung (SWE) und eine
Stromreglerschaltung (SR) beinhaltet ;
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung weiter einen Taktgenerator (TG) beinhaltet
und folgende weitere Verfahrensschritte durchführt:
- in der Vorheizphase (TV):
- Erfassen des Istwerts des Laststroms (IL);
- Bilden eines ersten zeitlich konstanten Sollwerts (SW1) des Laststroms (IL), welcher einem gewünschten Istwert eines Laststroms in der Vorheizphase entspricht;
- Aktivieren des Taktgenerators (TG), der mit einer Frequenz (fTG) freiläuft, die kleiner ist als die Polstellenfrequenz (fres1) des Lastkreises bei nicht gezündeter Lampe und die größer ist als die Polstellenfrequenz
(fres2) des Lastkreises bei gezündeter Lampe;
- Beenden der Vorheizphase nach Ablauf eines ersten vorgebbaren Zeitraums (TV);
- in der Zündphase (TZ):
- Erfassen des Istwerts des Laststroms (IL);
- Bilden eines zeitlich variablen Sollwerts (SW2(t)) des Laststroms, welcher Sollwert
(SW2(t)) ausgehend von dem zeitlich konstanten Sollwert (SW1) des Laststroms (IL) auf einen vorgebbaren Wert (SW2max) geführt wird;
- Synchronisieren des Taktgenerators (TG) mit der Frequenz (fInv) des Inverters;
- Beenden der Zündphase, sobald der Sollwert des Laststroms (IL) einen Wert erreicht, bei dem eine Einschaltdauer eines Halbbrükkenschaltelements
größer wird als die Periodendauer (tTG = 1/fTG) des freilaufenden Taktgenerators (TG),
- im Normalbetrieb (TN):
- Bilden eines zweiten zeitlich konstanten Sollwerts (SW5) des Laststrom, welcher
Sollwert (SW5) einem gewünschten Istwert des Laststroms im Normalbetrieb entspricht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Betriebsphase
der Lampe jede einzelne Halbperiodendauer des Laststroms auf einen vorgebbaren Sollwert
regelt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß positive und negative
Halbwellen des Laststroms (IL) auf denselben Sollwert geregelt werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung
der Periodendauer des Laststroms der Istwert der Strom-Zeit-Fläche einer Halbschwingung
oder einer Vollschwingung des Laststroms erfaßt wird und daß diese Fläche mit dem
Sollwert der Strom-Zeit-Fläche einer Halbschwingung oder einer Vollschwingung des
Laststroms in der jeweils aktuellen Betriebsphase verglichen wird, daß bei Übereinstimmen
von Ist- und Sollwert des Laststroms der Inverter in der Weise angesteuert wird, daß
ein gerade aktiviertes Schaltelement (T2) deaktiviert wird und ein gerade nicht aktiviertes
Schaltelement (T1) aktiviert wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Deaktivieren
des gerade aktivierten Schaltelements (T2) und dem Aktivieren des gerade nicht aktivierten
Schaltelements (T1) eine vorgebbare Totzeit (tT) realisiert wird.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem ersten Zeitraum (TA1) einer Anlaufphase (TA) unmittelbar nach Beendigung
der Zündphase ein dritter zeitlich konstanter Sollwert (SW3, Fig. 4a) des Laststroms
gebildet wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zweiten
Zeitraum (TA2) der Anlaufphase (TA) ein zweiter zeitlich variabler Sollwert (SW4(t))
gebildet wird, der ausgehend von dem dritten zeitlich konstanten Sollwert (SW3) kontinuierlich
in den zweiten zeitlich konstanten Sollwert (SW5) übergeführt wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsparameter
der Steuerschaltung durch Widerstände (R3, R4, R5, R6) vorgebbar sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
neben dem Taktgenerator (TG), eine Zünderkennungsschaltung (ZE) und einen Zähler (Z)
beinhaltet.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerschaltung ein Totzeitglied (TZG) und einen ersten und einen zweiten Treiber
(TT1, TT2) für die fremdgesteuerten Schaltelemente (T1, T2) beinhaltet.
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerschaltung als integrierte Schaltung (IC) realisiert ist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Taktgenerator (TG) ein die Periodendauer (tTG) seiner Eigenschwingungsfrequenz (fTG) definierendes Zeitglied aufweist und in der Weise ausgestaltet ist, daß er bei einem
Zurücksetzen des Zeitglieds in den Zustand, den es zu Beginn einer Periodendauer hat,
dem Zähler (Z) einen Impuls zur Verfügung stellt.
13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Taktgenerator (TG) mit dem Zähler (Z) verbunden ist, der Ausgangssignale des Taktgenerators
(TG) zählt und der bei Erreichen vorgebbarer Zählwerte Signale bildet, die zur Bildung
der Sollwerte (SW1, SW2(t), SW3, SW4(t), SW5) des Laststroms verwendet werden.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale betriebsphasenindividuell
sind.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Taktgenerator (TG) einen Steuereingang (TGE1) aufweist, mit dem unabhängig vom
momentanen Zustand seines Zeitglieds der Beginn jeder Periodendauer einer von der
Eigenschwingungsfrequenz (fTG) abweichenden Schwingungsfrequenz vorgegeben wird.
16. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zünderkennungsschaltung (ZE) durch den Zähler (Z) beim Erreichen eines vorgebbaren
Zählerstandes, der den Beginn der Zündphase (TZ) anzeigt, aktiviert wird.
17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zünderkennungsschaltung (ZE) Signalwege (ASA1 - TGE1; TGA2 - ASE3) von einer Ausgangsstufe
(AS) zum Taktgenerator (TG) in der Weise freischaltet, daß das Zeitglied des Taktgenerators
(TG) durch Steuerimpulse der Ausgangsstufe (AS) in seinen dem Beginn einer Periodendauer
des Zeitglieds entsprechenden Zustand gesetzt wird, und daß ein Steuerimpuls an einem
Ausgang (TGA2) des Taktgenerators (TG) der Ausgangsstufe (AS) zugeführt wird.
18. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
an einem Ausgang (TGA2) des Taktgenerators (TG) in der Zündphase (TZ) genau dann ein
Impuls erzeugt wird, wenn die Dauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schaltimpulsen
am Steuereingang (TGE1) des Taktgenerators (TG) größer ist als die Periodendauer (tTG) der durch das Zeitglied definierten Periodendauer der Eigenschwingungsfrequenz (fTG) des Taktgenerators (TG).
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß beim erstmaligen
Auftreten eines Schaltimpulses an dem Ausgang (TGA2) des Taktgenerators (TG) in der
Zündphase (TZ) die Zünderkennungsschaltung (ZE) deaktiviert und die Zündphase beendet
wird.
20. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zündphase (TZ) spätestens bei Erreichen eines vorgebbaren Zählerstandes des Zählers
(Z) beendet wird.
21. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
Sollwerte für Strom-Zeit-Flächen des Laststroms (IL) für die Betriebsphasen, in denen die Lampe brennt, und die Betriebsphasen vor der
Zündung der Lampe getrennt über jeweils einen Widerstand (R3; R4) einstellbar sind.
22. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Totzeit (tT) des Totzeitgliedes (TZG) durch einen Widerstand (R5) einstellbar ist.
23. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenz (fTG), mit der der Taktgenerator (TG) schwingt, über einen Widerstand
(R6) einstellbar ist.
1. Circuit arrangement for operating a discharge lamp (EL), with a load circuit which
contains the discharge lamp (EL), a capacitor (C5) connected in parallel therewith,
a coil (L2), at least one further capacitor (C6) and an element (R2) which registers
a load current (I
L) flowing in the load circuit, and with an inverter with two switching elements (T1,
T2), in particular a half-bridge arrangement, the two switching elements (T1, T2)
being externally controlled with the aid of a control circuit with a frequency (f
Inv) in order to generate a preheating phase, a subsequent striking phase and a subsequent
normal operating phase,
- in the preheating phase (TV), termination of the preheating phase after a first
predeterminable time period (TV) has elapsed being provided;
- in normal operation (TN), registering of the actual value of the load current (IL) being provided
- and the control circuit containing a current setpoint-value generator circuit (SWE)
and a current regulator circuit (SR) ;
characterized in that the control circuit furthermore contains a clock generator
(TG) and the following further procedural steps are carried out:
- in the preheating phase (TV):
- registering the actual value of the load current (IL);
- forming a first, time-invariant setpoint value (SW1) of the load current (IL), which corresponds to a desired actual value of a load current in the preheating
phase;
- activating the clock generator (TG) which runs freely at a frequency (fTG) which is less than the resonant frequency (fres1) of the load circuit when the lamp is off and is greater than the resonant frequency
(fres2) of the load circuit when the lamp is on;
- terminating the preheating phase after a first predeterminable time period (TV)
has elapsed;
- in the striking phase (TZ):
- registering the actual value of the load current (IL);
- forming a time-varying setpoint value (SW2(t)) of the load current, which setpoint
value (SW2(t)) is brought from a time-invariant setpoint value (SW1) of the load current
(IL) to a predeterminable value (SW2max);
- synchronizing the clock generator (TG) with the frequency (fInv) of the inverter;
- terminating the striking phase as soon as the setpoint value of the load current
(IL) has reached a value at which the on-time of a half-bridge switching element is greater
than the period (tTG = 1/fTG) of the free-running clock generator (TG),
- in normal operation (TN):
- forming a second, time-invariant setpoint value (SW5) of the load current, which
setpoint value (SW5) corresponds to a desired actual value of the load current in
normal operation.
2. Circuit arrangement according to Claim 1, characterized in that each individual half-period
of the load current regulates to a predeterminable setpoint value in each operating
phase of the lamp.
3. Circuit arrangement according to Claim 2, characterized in that the positive and negative
half-cycles of the load current (IL) are regulated to the same setpoint value.
4. Circuit arrangement according to Claim 2 or 3, characterized in that, in order to
regulate the period of the load current, the actual value of the integral of the current
with respect to time in a half-oscillation or a full-oscillation of the load current
is registered, and this integral is compared with the setpoint value of the integral
of the current with respect to time in a half-oscillation or a full oscillation of
the load current in the respective current operating phase, in that when the actual
and setpoint values of the load current coincide, the inverter is driven in such a
way that a switching element (T2) activated at this particular time is deactivated
and a switching element (T1) not activated at this particular time is activated.
5. Circuit arrangement according to Claim 4, characterized in that a predeterminable
dead time (tT) is produced between the deactivation of the switching element (T2) activated at
this particular time and the activation of the switching element (T1) not activated
at this particular time.
6. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that,
in a first time period (TA1) of a starting phase (TA) directly after the termination
of the striking phase, a third, time-invariant setpoint value (SW3, Fig. 4a) of the
load current is formed.
7. Circuit arrangement according to Claim 6, characterized in that, in a second time
period (TA2) of the starting phase (TA), a second, time-varying setpoint value (SW4(t))
is formed, which is changed, from the third time-invariant setpoint value (SW3) continuously
to the second time-invariant setpoint value (SW5).
8. Circuit arrangement according to Claim 1, characterized in that the operating parameters
of the control circuit are predeterminable through resistors (R3, R4, R5, R6).
9. Circuit arrangement according to Claim 1, characterized in that control circuit contains,
in addition to the clock generator (TG), a striking-detection circuit (ZE) and a counter
(Z).
10. circuit arrangement according to one of Claims 8 and 9, characterized in that the
control circuit contains a lag component (TZG) and a first and a second driver (TT1,
TT2) for the externally controlled switching elements (T1, T2).
11. Circuit arrangement according to one of claims 8 to 10, characterized in that the
control circuit is produced as an integrated circuit (IC).
12. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 11, characterized in that the
clock generator (TG) has a timer component which defines the period (tTG) of its natural oscillation frequency (fTG), and is configured in such a way that the counter (Z) is provided with a pulse when
the timer component is reset to the state which it has at the beginning of a period.
13. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the
clock generator (TG) is connected to the counter (Z) which counts output signals of
the clock generator (TG) and which, when the predeterminable counts are reached, forms
signals which are used for forming the setpoint values (SW1, SW2(t), SW3, SW4(t),
SW5) of the load current.
14. Circuit arrangement according to Claim 13, characterized in that the signals are specific
to the operating phases.
15. Circuit arrangement according to one of Claims 12 to 14, characterized in that the
clock generator (TG) has a control input (TGE1) with which, independently of the instantaneous
state of its timer component, the beginning of each period of an oscillation frequency
differing from the natural oscillation frequency (fTG) is predetermined.
16. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 15, characterized in that the
striking-detection circuit (ZE) is activated by the counter (Z) when a predeterminable
counter state which indicates the beginning of the striking phase (ZT) is reached.
17. Circuit arrangement according to one of Claims 12 to 16, characterized in that the
striking-detection circuit (ZE) enables signal channels (ASA1 - TGE1; TGA2 - ASE3)
from an output stage (AS) to the clock generator (TG), in such a way that the timer
component of the clock generator (TG) is set by control pulses of the output stage
(AS) its state corresponding to the beginning of a period of the timer component,
and that a control pulse at an output (TGA2) of the clock generator (TG) is fed to
the output stage (AS).
18. Circuit arrangement according to one of Claims 12 to 17, characterized in that, at
an output (TGA2) of the clock generator (TG) in the striking phase (TZ), a pulse is
produced at the particular time when the duration between two consecutive switching
pulses at the control input (TGE1) of the clock generator (TG) is greater than the
period (tTG) of the period of the natural oscillation frequency (fTG) of the clock generator (TG), defined by the timer component.
19. Circuit arrangement according to Claim 18, characterized in that, the first time a
switching pulse occurs at the output (TGA2) of the clock generator (TG) in the striking
phase (TZ), the striking-detection circuit (ZE) is deactivated and the striking phase
is terminated.
20. Circuit arrangement according to one of Claims 12 to 18, characterized in that the
striking phase (TZ) is terminated at the latest when a predeterminable counter state
of the counter (Z) is reached.
21. Circuit arrangement according to one of Claims 15 to 20, characterized in that setpoint
values for integrals of current with respect to time of the load current (IL) can be adjusted separately, in each case through a resistor (R3; R4), for the operating
phases in which the lamp is on and the operating phases before the striking of the
lamp.
22. Circuit arrangement according to one of Claims 10 to 21, characterized in that the
dead time (tT) of the lag component (TZG) can be adjusted through a resistor (R5).
23. Circuit arrangement according to one of Claims 1 to 22, characterized in that the
frequency (fTG) at which the clock generator (TG) oscillates can be adjusted through a resistor
(R6).
1. Montage pour faire fonctionner une lampe (EL) à décharge, comprenant un circuit de
charge, qui comporte la lampe (EL) à décharge, un condensateur (C5) monté en parallèle
à celle-ci, une bobine (L2), au moins un autre condensateur (C6) et un élément (R2)
qui détecte un courant (I
L) de charge passant dans le circuit de charge, et comprenant un inverseur ayant deux
éléments (T1, T2) de commutation, notamment un dispositif à demi-pont, les deux éléments
(T1, T2) de commutation étant commandés extérieurement à l'aide d'un circuit de commande
à une fréquence (f
Inv) pour produire une phase de préchauffage, une phase d'amorçage venant ensuite et
une phase de fonctionnement normale venant ensuite,
- dans la phase (TV) de préchauffage il est prévu la fin de la phase de préchauffage
après écoulement d'un premier laps de temps (TV) qui peut être prescrit ;
- dans le fonctionnement normal (TN) il est prévu la détection de la valeur réelle
du courant (IL) de charge ;
- et le circuit de commande comportant un circuit (SWE) de production de valeur de
consigne du courant et un circuit (SR) de réglage du courant ;
caractérisé en ce que le circuit de commande comporte en outre un générateur (TG)
de cadence et effectue les autres stades suivants du procédé :
- dans la phase de préchauffage (TW) :
- détection de la valeur réelle du courant (IL) de charge ;
- formation d'une première valeur de consigne (SW1) constante dans le temps du courant
(IL) de charge qui correspond à une valeur réelle souhaitée d'un courant de charge dans
la phase de préchauffage ;
- activation du générateur (TG) de cadence qui a un régime libre d'une fréquence (fTG) qui est inférieure à la fréquence (fres1) polaire du circuit de charge lorsque la lampe n'est pas amorcée et qui est supérieure
à la fréquence (fres2) polaire du circuit de charge lorsque la lampe est amorcée ;
- il met fin à la phase de préchauffage après écoulement d'un premier laps de temps
(TV) pouvant être prescrit ;
- dans la phase d'amorçage (TZ) :
- détection de la valeur réelle du courant (IL) de charge ;
- formation d'une valeur de consigne (SW2(t)), variable dans le temps, du courant
de charge, valeur de consigne (SW2(t)) qui est amenée à partir de la valeur de consigne
(SW1) constante dans le temps du courant (IL) de charge à une valeur (SW2max) pouvant être prescrite ;
- synchronisation du générateur (TG) de cadence avec la fréquence (fInv) de l'inverseur ;
- il met fin à la phase d'amorçage dès que la valeur de consigne du courant (IL) de charge atteint une valeur pour laquelle une durée de mise sous tension d'un élément
de commutation en demi-pont est supérieure à la période (tTG = 1/fTG) du générateur (TG) de cadence à régime libre ;
- en fonctionnement normal (TN) :
- formation d'une seconde valeur de consigne (SW5), constante dans le temps, du courant
de charge, valeur de consigne (SW5) qui correspond à une valeur réelle souhaitée du
courant de charge en fonctionnement normal.
2. Montage suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'en chaque phase de fonctionnement
de la lampe, chaque demi-période du courant de charge est réglée à une valeur de consigne
qui peut être prescrite.
3. Montage suivant la revendication 2, caractérisé en ce que des demi-ondes positives
et négatives du courant (IL) de charge sont réglées à la même valeur de consigne.
4. Montage suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que pour la régulation
de la période du courant de charge, la valeur réelle de la surface courant-temps d'une
demi-oscillation ou d'une oscillation complète du courant de charge est détectée et
en ce que cette surface est comparée à la valeur de consigne de la surface courant-temps
d'une demi-oscillation ou d'une oscillation complète du courant de charge dans la
phase de fonctionnement actuelle, en ce que lorsque la valeur réelle et la valeur
de consigne du courant de charge coïncident, l'inverseur est commandé de manière à
désactiver un élément (T2) de commutation qui est précisément activé et à activer
un élément (T1) de commutation qui n'est précisément pas activé.
5. Montage suivant la revendication 4, caractérisé en ce que entre la désactivation de
l'élément (T2) de commutation précisément activé et l'activation de l'élément (T1)
de commutation précisément non activé, il s'écoule un temps mort (tT) qui peut être prescrit.
6. Montage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans un
premier laps de temps (TA1) d'une phase (TA) de démarrage, il est formé immédiatement
après la fin de la phase d'amorçage une troisième valeur de consigne (SW3, figure
4a), constante dans le temps, du courant de charge.
7. Montage suivant la revendication 6, caractérisé en ce que dans un deuxième laps de
temps (TA2) de la phase (TA) de démarrage il est formé une deuxième valeur de consigne
(SW4(t)), variable dans le temps, qui, à partir de la troisième valeur de consigne
(SW3), constante dans le temps, se transforme en continu en la deuxième valeur de
consigne (SW5), constante dans le temps.
8. Montage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les paramètres de fonctionnement
du circuit de commande peuvent être prescrits par des résistances (R3, R4, R5, R6).
9. Montage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit de commande comporte,
outre le générateur (TG) de cadence, un circuit (ZE) de reconnaissance de l'amorçage
et un compteur (Z).
10. Montage suivant l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le circuit
de commande comporte un élément (TZG) de temps mort et un premier et un deuxième circuit
d'attaque (TT1, TT2) pour les éléments (T1, T2) de commutation commandés de l'extérieur.
11. Montage suivant l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le circuit
de commande est réalisé en circuit (IC) intégré.
12. Montage suivant l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le générateur
(TG) de cadence comporte un élément temporisateur définissant la période (tTG) de sa fréquence (fTG) d'oscillation propre et est conformé de façon que, lors de la remise de l'élément
temporisateur dans l'état qu'il a au début d'une période, une impulsion est mise à
disposition du compteur (Z).
13. Montage suivant l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le générateur
(TG) de cadence est relié au compteur (Z) qui compte les signaux de sortie du générateur
(TG) de cadence et qui, lorsqu'une valeur de compte pouvant être prescrite est atteinte,
forme des signaux qui sont utilisés pour la formation des valeurs de consigne (SW1,
SW2(t), SW3, SW4(t), SW5) du courant de charge.
14. Montage suivant la revendication 13, caractérisé en ce que les signaux sont individualisés
aux phases de fonctionnement.
15. Montage suivant l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que le générateur
(TG) de cadence comporte une entrée (TGE1) de commande par laquelle il est prescrit,
indépendamment de l'état instantané de son élément temporisateur, le début de chaque
période d'une fréquence d'oscillation s'écartant de la fréquence (fTG) d'oscillation propre.
16. Montage suivant l'une des revendications 9 à 15, caractérisé en ce que le circuit
(ZE) de reconnaissance d'amorçage est activé par le compteur (Z) lorsqu'est atteint
un état, pouvant être prescrit du compteur, qui indique le début de la phase (TZ)
d'amorçage.
17. Montage suivant l'une des revendications 12 à 16, caractérisé en ce que le circuit
(ZE) de reconnaissance d'amorçage dégage des trajets de signaux (ASA1-TGE1 ; TGA2-ASE3)
d'un étage (AS) de sortie au générateur (TG) de cadence de manière que l'élément temporisateur
du générateur (TG) de cadence soit mis par des impulsions de commande de l'étage de
sortie (AS) en l'état correspondant au début d'une période de l'élément temporisateur
et de manière qu'une impulsion de commande à une sortie (TGA2) du générateur (TG)
de cadence soit envoyée à l'étage (AS) de sortie.
18. Montage suivant l'une des revendications 12 à 17, caractérisé en ce qu'il est produit
à une sortie (TGA2) du générateur (TG) de cadence pendant la phase (TZ) d'amorçage
exactement une impulsion lorsque la durée comprise entre deux impulsions de commutation
successives à l'entrée (TGE1) de commande du générateur (TG) de cadence est supérieure
à la période (tTG) de la fréquence (fTG) d'oscillation propre du générateur (TG) de cadence, qui est définie par l'élément
temporisateur.
19. Montage suivant la revendication 18, caractérisé en ce que lorsqu'une impulsion de
commutation se produit pour la première fois à la sortie (TGA2) du générateur (TG)
de cadence pendant la phase (TZ) d'amorçage, le circuit (ZE) de reconnaissance d'amorçage
est désactivé et il est mis fin à la phase d'amorçage.
20. Montage suivant l'une des revendications 12 à 18, caractérisé en ce qu'il est mis
fin à la phase (TZ) d'amorçage au plus tard lorsqu'est atteint un état du compteur
(Z) qui peut être prescrit.
21. Montage suivant l'une des revendications 15 à 20, caractérisé en ce que des valeurs
de consigne pour des surfaces courant-temps du courant (IL) de charge pour des phases de fonctionnement pendant lesquelles la lampe est allumée,
et les phases de fonctionnement avant l'amorçage de la lampe peuvent être réglées
séparément par respectivement une résistance (R3 ; R4).
22. Montage suivant l'une des revendications 10 à 21, caractérisé en ce que le temps mort
(tT) de l'élément de temps mort (TZG) peut être réglé par une résistance (R5).
23. Montage suivant l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que la fréquence
(fTG) à laquelle le générateur (TG) de cadence oscille peut être réglée par une résistance
(R6).