[0001] Die Erfindung betrifft ein Bett-Bedienungsgerät für Kranken- oder Pflegebetten.
[0002] Durch die DE-OS 38 28 487 ist ein Kommunikations- und Umweltkontrollgerät vorbekannt,
das aus einer Eingabeeinheit, einer Steuereinheit und Ausgabeeinheiten für die Rückmeldung
an den Bediener für die Umweltkontrolle und für die Dokumentation besteht. Das Kommunikations-
und Umweltkontrollgerät stellt zeitlich nacheinander Zeichen, Zeichengruppen oder
Umweltkontrollanweisungen auf einem Anzeigegerät dar, wobei der Bediener die gewollten
Zeichen, Zeichengruppen oder Umweltkontrollanweisungen durch Betätigen der Eingabeeinheit
bestätigt und damit die Weiterverarbeitung, Abspeicherung oder Ausführung bewirkt.
[0003] Die DE-OS 39 14 499 betrifft ein Verfahren zur Eingabe von insbesondere patientenspezifischen
Eingabedaten, wobei Bildinformationen in topographischzeitlicher Beziehung erfaßt
und zur Rückmeldung hinsichtlich der Erfassung der Eingabedaten die Bildinformationen
geändert werden. Die zur optischen Rückmeldung dienenden Fläche dient zugleich als
Eingabefläche für die Eingabedaten und als die Bildinformation liefernde Fläche.
[0004] Aus der DE-PS 43 15 265 ist eine kopfgesteuerte Bedieneinheit für Computersysteme
zur Umfeldsteuerung und Kommunikation vorbekannt, wobei die Bedieneinheit eine durch
den Kopf eines Benutzers bewegbare, elastischweiche Kugel, eine Sensoreinheit, eine
elektronische Einheit, ein Gehäuse und einen elektrisch mit einer Computer-Schnittstelle
kompatiblen Ausgang umfaßt.
[0005] Dagegen zeigt die DE-OS 42 14 143 eine Anordnung zur dezentralen Datenaufnahme in
Krankenhäusern.
[0006] Aus der US-PS 4,453,043 ist eine Telefoneinheit für physisch behinderte Personen
vorbekannt.
[0007] Die DE-OS 42 18 125 betrifft eine Fernsteuereinheit für Bildschirmgeräte.
[0008] Das DE-GM 91 10 705.9 betrifft eine Steuereinheit für eine Hifi- und/oder Videoanlage.
[0009] Aus der US-PS 5,335,313 ist ein stimmenkontrollierbares Kontrollsystem für Krankenbetten
vorbekannt.
[0010] Die US-PS 4,207,959 betrifft einen Behinderten-Rollstuhl, wobei die Stimme des Benutzers
die Apparatur kontrolliert.
[0011] Die DE-OS 39 41 117 betrifft ein Bediengerät zur manuellen Steuerung einer Vielzahl
von Funktionen unterschiedlicher Geräte, insbesondere für Krankenhäuser oder Hotels.
Das Bediengerät ist in Modulbauweise erstellt und weist ein kastenförmiges Hauptmodul
sowie mindestens ein leistenförmiges Nebenmodul auf. Im bzw. am Hauptmodul selbst
ist mindestens ein Gerät angeordnet, dessen Funktion durch manuelle Tastenbedienung
gesteuert wird. In den Nebenmodulen können Zusatzgeräte untergebracht sein.
[0012] Die DE-PS 38 26 083 betrifft ein Bett-Bedienungsgerät für Ruf- und Sprechanlagen
in Krankenhäusern und Pflegeheimen, mit einer an einer Schwesternrufanlage angeschlossenen
Ruftaste und mit einer Einrichtung zur Lautstärkeeinstellung eines elektro-akustischen
Wandlers, wobei ein Tonleitungswahlschalter vorgesehen ist, durch welchen eine Vielzahl
von Tonleitungen mit einem an dem Bett-Bedienungsgerät angeschlossenen Kopfhörer verbindbar
sind. Das Bett-Bedienungsgerät ist an einem an einem Tisch befestigten schwenkbaren
starren Bügel angebracht, wobei eine Halterung für einen an dem Bett-Bedienungsgerät
angeschlossenen Fernsprechapparat in Form eines Handapparates mit eingebauter Wähltastatur
vorgesehen ist und der Fernsprechapparat eine zusätzliche Ruftaste aufweist, welche
der Ruftaste der Schwesternrufanlage parallelgeschaltet ist.
[0013] Die DE-OS 43 36 131 betrifft eine handgehaltene Bedieneinheit für ein Gerät, welche
eine Vorder- und eine Rückseite aufweist und auf der Vorder- und der Rückseite mit
Bedienelementen und/oder Anzeigeelementen versehen ist.
[0014] Aus der DE-GM 1 905 098 ist ein elektrisches Signal- und Schaltgerät für Krankenbetten
vorbekannt, bei dem alle Schaltmittel, zum Beispiel Ruftaster für die Schwesternrufanlage
(Radiosteckdose mit zugehörigem Programmwahlschalter, Schalter für eine Bettleuchte
in einem gemeinsamen Bedienkästchen zusammengefaßt sind, wobei ein flaches Gehäuse
aus weichem, elastischen Material hergestellt oder außen gepolstert ist.
[0015] Die DE-OS 42 17 648 beschreibt ein Bett-Bediengerät mit einem Fernsprechapparat in
Form eines Handapparates mit integrierter Wähltastatur, welcher in einer Halterung
gehalten wird. Neben einer Schwesternruftaste und einer dazugehörigen Beruhigungslampe
sind Bedienungs- und Anzeigeelemente für die Benutzung eines Fernsehgerätes vorhanden.
Die Benutzung des Fernsehgerätes bzw. des Fernsprechapparates kann in Abhängigkeit
von den Informationen erfolgen, die auf einer Karte, beispielsweise einer Chipkarte
eingespeichert sind, wobei das Bett-Bediengerät mit einem entsprechenden Kartenleser
ausgestattet ist.
[0016] Die DE-PS 41 08 160 zeigt ein Bett-Bediengerät für Ruf- und Sprechanlagen in Krankenhäusern
oder dergleichen. Es wird dort vorgeschlagen, das Gehäuse aus einem gezogenen, einseitig
offenen und auf Länge geschnittenen Profil und aus diesem Profil zugeordneten Abdeckplatten
aufzubauen, die mit sichtbaren Bedienungsfeldern und mit angebauten Geräten versehen
sind und modulartig wahlweise nebeneinander in Aufnahmeleisten des Profils einsetzbar
sind. Das Bediengerät soll für Krankenhausbetten verwendet werden.
[0017] Die WO 92/22233 und die US-PS 5 097 550 zeigen ein Bettseitenteil mit seitlicher
Abdeckung und integrierten Schaltern.
[0018] Die EP-OS 0 649 645 zeigt ein Betthaupt, in dem ebenfalls Schalter integriert sind.
[0019] Aus der FR-PS 1 378 518 ist eine raumgelenkige Lampenschirmhalterung zum Anordnen
an ein Betthaupt vorbekannt.
[0020] Durch die US-A-4 680 790 ist ein Bett-Bedienungsgerät für Betten vorbekannt, das
an einem beweglichen Haltearm an der Rückenlehne des Krankenbettes angeordnet ist.
Über das Bedienungsgerät lassen sich zum Beispiel Betteinstellungen vornehmen, aber
auch Telefon, Fernsehgerät, Radio, Lampen und andere Hilfseinrichtungen betätigen
sowie ein Notruf an die Krankenschwester auslösen. Wenn ein solches Bett in einer
Zimmerecke steht kann es für das Pflegepersonal schwierig sein, die Funktionen über
das Bett-Bedienungsgerät auszulösen. Hierzu muß die Pflegeperson über das Bett und
damit über den Kranken hinwegreichen.
[0021] Aus der US-A-5 214 360 ist ein Zahnarztbehandlungsstuhl vorbekannt, der einen Fußschalter
aufweist, mit dem sich verschiedene Funktionen des Stuhles steuern lassen.
[0022] Die US-A-4 183 015 beschreibt ein Kontrollpanell in Verbindung mit einem Krankenbett,
über das sich ebenfalls verschiedene Funktionen steuern lassen. Das Kontrollpanell
ist jeweils in Bettseitenteilen der Rückenlehne integriert und von der Innenseite
des Krankenbettes zu erreichen. Da die Bettseitenteile starr sind, lassen sie sich
nicht immer in funktionsgerechte Lage zum Patienten bringen. Bettzeug kann außerdem
den Zugang zu den an der Innenseite der Bettseitenteile angebrachten Schalter erschweren,
was insbesondere für das Pflegepersonal gilt.
[0023] Die EP-A-0 376 066 betrifft ein Bediengerät zur manuellen Steuerung einer Vielzahl
von Funktionen unterschiedlicher Geräte, insbesondere für Krankenhäuser oder Hotels.
Das Bediengerät ist in Modulbauweise erstellt und weist ein kastenförmiges Hauptmodul
sowie mindestens ein leistenförmiges Nebenmodul auf. Im bzw. am Hauptmodul selbst
ist mindestens ein Gerät angeordnet, dessen Funktion durch manuelle Tastenbedienung
gesteuert wird. In den Nebenmodulen können Zusatzgeräte untergebracht sein. Insbesondere
kann das Bediengerät als bewegliche bzw. begrenzt bewegliche Einheit ausgebildet sein,
aber auch dem stationären Einbau, beispielsweise in einem Nachttisch, der Rückenlehne
eines Autositzes oder dergleichen, dienen.
[0024] Die US-A-3 757 363 betrifft eine Klemmanordnung im Zusammenwirken mit Krankenbetten
oder anderen Patientenbetten, der eine Haltevorrichtung zum Aufnehmen eines Kommunikationsgerätes
dient.
[0025] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bett-Bedienungsgerät der vorausgesetzten
Gattung dahingehend zu verbessern, daß auch schwache, alte und behinderte Personen
das Bediengerät in jeder Stellung des Liegeflächenrahmens problemlos selbst erreichen
können, daß es andererseits aber auch möglich ist, über dieses Bedienungsgerät von
etwaigem Pflegepersonal die entsprechenden Schaltfunktionen auszulösen.
[0026] Die Aufgabe wird durch die in
Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
[0027] Bei der Erfindung ist das Bett-Bedienungsgerät mit der Rückenlehne fest verbunden,
so daß es alle Bewegungen der Rückenlehne und damit des Liegeflächenrahmens, also
Winkel- und/oder Höhenverstellungen, mitmacht, so daß sich die im Bett befindliche
Person nicht umzudrehen oder gar in umständlicher Weise nach Bedienelementen des Bediengerätes
greifen muß, was sogar gefährlich werden kann. Vielmehr ist der Haltearm des Bett-Bedienungsgerätes
an der Rückenlehne so befestigt, daß die eigentliche Schalttafel des Bedienungsgerätes
selbst gut in das Blickfeld der im Bett ruhenden Person gebracht werden kann, so daß
sie ohne den Arm groß zu heben, die notwendigen Schaltfunktionen auslösen, zum Beispiel
das Bett herauf- oder herunterfahren und/oder neigungsverstellen, zum Beispiel in
Sitzposition fahren kann, eine Rufanlage betätigen kann, ein TV-Gerät ein- und ausschalten
kann oder in der Lage ist, ein Notsignal auszulösen.
[0028] Aber auch die Pflegeperson, zum Beispiel eine Krankenschwester, kann das Bett-Bedienungsgerät
an dem Haltearm in eine solche Lage bringen, daß bequem die Funktionen ausgelöst werden
können.
[0029] Es ist aber auch möglich, die von der Krankenschwester oder dergleichen auszulösenden
Funktionen in einen besonderen Fußschalter hineinzulegen, der in geeigneter Weise
elektrisch bzw. elektronisch mit dem an dem Haltearm befindlichen Bediengerät gekoppelt
ist.
[0030] Gemäß
Patentanspruch 2 kann das Bett-Bedienungsgerät über eine Kugel bzw. über ein Kugelgelenk mit dem Haltearm
verbindbar sein.
[0031] In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch - beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein als Krankenbett ausgebildetes Liegemöbel in perspektivischer Darstellung mit einem
wahlweise auf der einen oder anderen Seite einer Rückenlehne angeordneten Bett-Bedienungsgerät.
- Fig. 2
- das aus Fig. 1 ersichtliche Bett, wobei die Person entfernt und die Befestigungselemente
für das Bett-Bedienungsgerät sichtbar gemacht wurden, mit einem integrierten Fußschalter.
- Fig. 3
- ein Bett-Bedienungsgerät in Einzeldarstellung, und zwar in gegenüber den Fig. 1 und
2 verändertem Maßstab und
- Fig. 4
- das Bedienfeld (Bildschirm) des Bett-Bedienungsgerätes nach den Fig. 1 bis 3, in größerem
Maßstab.
[0032] In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein als Krankenbett 1 ausgebildetes
Liegemöbel veranschaulicht. Das Krankenbett 1 weist in üblicher Weise Betthäupter
2 und 3 und einen Liegeflächenrahmen 4 auf. Der Liegeflächenrahmen 4 kann über ein
nicht dargestelltes Gestänge heb- und senkbar und zum fußseitigen Betthaupt 2 bzw.
zum kopfseitigen Betthaupt 3 in der jeweils gewünschten Höhenlage auch neigungsverstellbar
und in der jeweils gewünschten Neigungs- und/oder Höhenstellung arretierbar angeordnet
sein. Entsprechende motorische Antriebe sind gleichfalls nicht veranschaulicht worden.
Diese können als Hydromotoren oder elektrohydraulische Verstellmotoren, beispielsweise
in Form von Linearmotoren und/oder abwechselnd beidseitig mit Druckmitteldruck zu
beaufschlagende Kolben-Zylinder-Einheiten, ausgebildet sein, was ebenfalls nicht dargestellt
ist.
[0033] Auch die einzelnen Stromversorgungskabel zum Zuführen von Energie zu den Antriebsmotoren
wurden aus Gründen der Einfachheit nicht veranschaulicht, da derartige motorische
Antriebe für die Höhen- und/oder Neigungsverstellung von Liegeflächenrahmen 4 zum
vorbekannten Stand der Technik gehören.
[0034] Vorliegend wurde das dargestellte Krankenbett 1 als sogenanntes Gliederrahmenbett
ausgebildet mit einem Fuß-, einem Herzteil und einer Rückenlehne 5.
[0035] Auf dem Liegeflächenrahmen 4 ist in üblicher Weise eine Matratzenauflage und Bettzeug
vorhanden, auf der der Patient 6 ruht.
[0036] Fußstützen 7 wurden als starre Stützen mit Holzverkleidung dargestellt. Selbstverständlich
ist das Liegemöbel auf solche Konstruktionen nicht beschränkt. Vielmehr können geeignete
Betten, zum Beispiel Krankenbetten, an dieser Stelle auch mit den normalerweise bei
Krankenbetten vorhandenen festbremsbaren Rollen versehen sein, um das Krankenbett
von dem einen in den anderen Raum leichter transportieren, insbesondere auch zu einer
Desinfektionszentrale bringen zu können.
[0037] Mit der Rückenlehne 5 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnetes Bett-Bedienungsgerät
bezeichnet, das wahlweise auf der einen oder anderen Seite der Rückenlehne 5, im Bedarfsfalle
auch am Kopfende, angeordnet sein kann. In Fig. 1 wurde das Bett-Bedienungsgerät 8
an der rechten Seite befestigt, während mit dünnen Linien das gleiche Bett-Bedienungsgerät
8 auf der linken Seite veranschaulicht wurde. Dagegen wurde bei der Ausführungsform
nach Fig. 2 das Bett-Bedienungsgerät 8 nur auf der linken Seite des Bettes an der
Rückenlehne 5 angeordnet.
[0038] Das Bett-Bedienungsgerät 8 weist im wesentlichen einen Haltearm 9 auf, der bei der
dargestellten Ausführungsform im wesentlichen aus zwei Längenabschnitten besteht,
die verschiedene biegesteife Längenabschnitte 10, 11 und 12 aufweisen, an denen der
rohrförmige Haltearm 9 abknickbar angeordnet ist. Auf diese Weise läßt sich das eigentliche
Eingabepult oder der Bedienungsschirm 13 in eine funktionsgünstige Lage in bezug auf
den Patienten 6 schwenken und einstellen. Im übrigen kann der eigentliche Bedienungsschirm
13 um die Längsachse 14 schwenkbeweglich sein. Zu diesem Zweck kann der betreffende
Längenabschnitt des Haltearmes 9 und die zugeordnete Stirnseite des Bedienungsschirmes
13 mit einer Stirnverzahnung, Rasterung, Kugelgelenk oder dergleichen versehen sein,
um die eingestellte Schwenkposition zu fixieren.
[0039] An seinem einen Ende ist der Haltearm 9 mit einer Lasche 15 versehen, die zwei Löcher
16 und 17 aufweist, durch die nicht dargestellte Schrauben hindurchzustecken sind,
durch welche sich die Lasche 15 mit der Unterseite der Rückenlehne 5 lösbar befestigen
läßt. Es sind auch Klemmschellen, Rändelmuttern, Platten oder dergleichen der Lasche
15 zuordnenbar, falls dies vorteilhaft erscheint. Auf diese Weise läßt sich das Bett-Bedienungsgerät
8 jeweils in günstiger Weise an der Rückenlehne 5 anordnen. Wie ersichtlich ist, schwenkt
das Bett-Bedienungsgerät 8 bei der Höhen- und/oder Neigungsverstellung der Rückenlehne
5 entsprechend mit, so daß sich seine Lage in bezug auf den Patienten 6 nicht ändert
und dieser stets die gewünschten Funktionen gut auslösen kann.
[0040] Das Eingabepult oder der Bedienungsschirm 13 ist mit einer Symbolik in Form von Piktogrammen
18 versehen. Die Längen- und Breitenabmessungen L bzw. B sind so groß bemessen, daß
auch sichtbehinderte Personen die Symbolik 18 gut ablesen können. Zum Beispiel betrifft
die Länge L 140 mm. Die Symbolik ist zweckmäßigerweise in schwarz-weiß gehalten, so
daß auch farbbehinderte Personen die Piktogramme 18 leicht ablesen können.
[0041] Mit dem Bezugszeichen 19 ist eine elektrische bzw. elektronische Anordnung bezeichnet,
durch die das Bett-Bedienungsgerät 8 über ein Kabel 20 elektrisch verbunden ist. Außerdem
sind Fußschalter 21 und 22 durch eine Stange 23 miteinander gekoppelt. Bei 24 ist
ein weiteres elektrisches Kabel dargestellt, das ebenfalls mit der Anordnung 19 gekuppelt
ist. Auf diese Weise kann auch das Pflegepersonal von der einen oder anderen Längsseite
des Bettes 1 die entsprechenden Funktionen auslösen. Das Pflegepersonal kann aber
auch das Bett-Bedienungsgerät 8 zu sich herüberschwenken, um über die Symbolik 18
die Funktionen des Krankenbettes 1 auszulösen, zum Beispiel das Bett auf-und niederzufahren
und/oder es in eine Neigungsstellung in bezug auf die Horizontale zu bringen, zum
Beispiel in eine Trendelenburg-Stellung.
[0042] Die in der Zusammenfassung, in den Patentansprüchen und in der Beschreibung beschriebenen
sowie aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen
Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Krankenbett, Liegemöbel, Bett, Pflegebett
- 2
- Betthaupt, fußseitiges
- 3
- Betthaupt, kopfseitiges
- 4
- Liegeflächenrahmen, Matratzenrahmen, Liegefläche
- 5
- Rückenlehne
- 6
- Patient, Person
- 7
- Fußstütze
- 8
- Bett-Bedienungsgerät
- 9
- Haltearm, rohrförmiger
- 10
- Längenabschnitt, biegesteifer
- 11
- Längenabschnitt, biegesteifer
- 12
- Längenabschnitt, biegesteifer
- 13
- Eingabepult, Bedienungsschirm
- 14
- Längsachse
- 15
- Lasche
- 16
- Löcher
- 17
- Löcher
- 18
- Symbolik, Piktogramme
- 19
- Anordnung, elektrische, elektronische
- 20
- Kabel
- 21
- Fußschalter
- 22
- Fußschalter
- 23
- Stange
- 24
- Kabel
1. Bett-Bedienungsgerät für Kranken- oder Pflegebetten zum Ein- und Ausschalten bzw.
Ansteuern der verschiedenen motorischen Antriebe für die Höhen- und Neigungsverstellung
des Liegeflächenrahmens zu beiden Seiten und/oder die Neigungsverstellung von Liegeflächenteilen
wie Rückenlehne, Fußteil oder Herzteil und/oder zum Ein- und Ausschalten von Kommunikationsmitteln
oder Unterhaltungsgeräten oder dergleichen, wobei das Bett-Bedienungsgerät (8) an
einem beweglichen Haltearm (9) unmittelbar an der Rückenlehne (5) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bett-Bedienungsgerät (8) über eine elektrische bzw. elektronische Anordnung
(19) mit mindestens einem Fußschalter (22) gekoppelt ist, durch den sich mindestens
die Antriebe für die Höhen- und Neigungsverstellung des Liegeflächenrahmens (4), vorzugsweise
aber auch alle anderen Funktionen auslösen lassen, die über das Bett-Bedienungsgerät
(8) möglich sind.
2. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett-Bedienungsgerät über ein Kugelgelenk mit dem Haltearm (9) gekuppelt
ist.
3. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett-Bedienungsgerät (8) an dem Haltearm (9) in mehreren Ebenen, vorzugsweise
raumgelenkig, angeordnet ist.
4. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (9) zumindest auf einem Längenabschnitt biegesteif, zum Beispiel
als biegesteifes Kabel, ausgebildet ist.
5. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (9) ein biegesteifes Rohr ist, das Sollbiegestellen (10, 11, 12)
aufweist.
6. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Soll-Biegestellen als faltenbalgartige Biegestellen (10, 11, 12) ausgebildet
sind.
7. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (9) an verschiedenen Stellen der Rückenlehne (5) form- oder kraftschlüssig
befestigbar ist.
8. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (9) mit einer Lasche (15) versehen ist, über die der Haltearm (9)
an der Rückenlehne (5) befestigbar ist.
9. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett-Bedienungsgerät ein Eingabepult oder einen Bedienungsschirm (13) aufweist,
dessen Abmessungen größer, vorzugsweise erheblich größer sind als sie für Schalter
normalerweise vorgesehen werden.
10. Bett-Bedienungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingabepult oder der Bildschirm (13) Piktogramme in schwarz-weiß aufweist,
die so groß bemessen sind, daß auch sichtbehinderte Personen zuverlässig die entsprechenden
Schaltfunktionen auslösen können.
1. Control device for patient or nursing beds for activating and deactaviting and/or
selecting the different motor drives for height and tilt adjustment of the frame of
mattress support to both sides and/or the tilt adjustment of parts of mattress support
such as backrest, foot rest or upper-lower leg section and/or for switching communication
and entertainment appliances on and off, the bed control device (8) being attachable
to a movable bracket (9) directly on the backrest (5); characterized in that the bed
control device (8) is connected via an electric and/or electronic arrangement (19)
to at least one foot switch (22) allowing at least the drives for height and tilt
adjustment of the frame of mattress support (4) but also, preferably, all other functions
which are possible via the bed control device (8) to be triggered.
2. Bed control device as claimed in Claim 1, characterized in that the bed control device
is coupled to the bracket (9) via a ball joint.
3. Bed control device as claimed in Claims 1 or 2, characterized in that the bed control
device (8) is arranged on the bracket (9) at several levels, preferably, spatially
articulated.
4. Bed control device as claimed in Claim 1 or in any of the following claims, characterized
in that the bracket (9) is formed flexurally rigid at least on one longitudinal section,
e.g. as a flexurally rigid cable.
5. Bed control device as claimed in Claim 1 or in any of Claims 2 through 4, characterized
in that the bracket (9) is a flexurally rigid tube having rated bending points (10,
11, 12).
6. Bed control device as claimed in Claim 5, characterized in that the rated bending
points are formed as bellows-type bending points (10, 11, 12).
7. Bed control device as claimed in C laim 1 or in any of the following claims, characterized
in that the bracket (9) is directly or positively attachable at different points of
the backrest (5).
8. Bed control device as claimed in Claim 1 or in any of the following claims, characterized
in that the bracket (9) is provided with a butt strap (15) via which the bracket (9)
is attachable to the backrest (5).
9. Bed control device as claimed in Claim 1 or in any of the following claims, characterized
in that the bed control device is provided with an input console or a control screen
(13) whose dimensions are larger, preferably, much larger than normally provided for
switches.
10. Bed control device as claimed in Claim 9, characterized in that the input console
or the control screen (13) has pictographs in black-and-white which are dimensioned
large enough to ensure that persons with poor eyesight will also be able to reliably
trigger the corresponding switching functions.
1. Dispositif de commande pour lit, en particulier pour lits d'hôpitaux ou de soins,
servant à enclencher et couper ou commander les divers mécanismes motorisés permettant
de modifier la hauteur et l'inclinaison du cadre de la surface de couchage des deux
côtés et/ou servant à modifier l'inclinaison de parties constitutives de la surface
de couchage telles que le dossier, la partie où reposent les pieds, ou la partie centrale,
et/ou à enclencher et couper des moyens de communication ou appareils électroniques
de loisirs ou assimilés, le dispositif de commande pour lit (8) étant fixable contre
un bras de retenue mobile (9), directement contre le dossier (5), caractérisé en ce que ce dispositif de commande pour lit (8) est couplé par le biais d'un montage électrique
ou électronique (19) à au moins une pédale (22) permettant d'enclencher les moteurs
servant à régler la hauteur et l'inclinaison du cadre pour surface de couchage (4),
mais de préférence permettant aussi d'enclencher toutes les autres fonctions pilotables
par le dispositif de commande pour lit (8).
2. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1, caractérisé en ce que ce dispositif de commande est couplé au bras de retenue (9) par le biais d'une articulation
sphérique.
3. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ce dispositif de commande (8) est disposé à plusieurs niveaux, de préférence spatialement
articulé, contre le bras de retenue (9).
4. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce que ce dispositif de commande (9) est configuré offrant une rigidité en flexion au moins
sur un segment de sa longueur, par exemple comme câble rigide en flexion.
5. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou l'une des revendications
2 à 4, caractérisé en ce que le bras de retenue (9) est un tube rigide en flexion présentant des zones de flexion
programmées (10, 11, 12).
6. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 5, caractérisé en ce que les zones de flexion programmées sont configurées en forme de soufflets (10, 11,
12).
7. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce que le bras de retenue (9) est fixable en divers endroits du dossier (5) par adhérence
des formes ou des forces.
8. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce que le bras de retenue (9) est doté d'une patte (15) par le biais de laquelle le bras
de retenue (9) peut se fixer contre le dossier (5).
9. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce que l'appareil de commande présente un pupitre de programmation ou un écran de commande
(13) dont les dimensions sont supérieures, de préférence considérablement supérieures
à celles normalement prévues pour des commutateurs.
10. Dispositif de commande pour lit selon la revendication 9, caractérisé en ce que le pupitre de programmation ou l'écran (13) présente des pictogrammes noirs et blancs
dimensionnés de telle sorte que même des personnes mal-voyantes puissent enclencher
les fonctions commutatrices représentées par ces pictogrammes.