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(11) |
EP 0 780 507 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
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Anmeldetag: 19.11.1996 |
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Antriebsvorrichtung für eine von vorn beschickbare Waschmaschine
Driving device for a front loading washing machine
Dispositif d'entraînement pour machine à laver à chargement frontal
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
20.12.1995 DE 19547745
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.1997 Patentblatt 1997/26 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Skrippek, Jörg, Dipl.-Ing. (FH)
14641 Priort (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 410 784 DE-A- 4 335 966 GB-A- 2 220 681
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EP-A- 0 629 735 DE-A- 4 341 832
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für eine von vom beschickbare Waschmaschine
mit einer innerhalb einer Lagerhülse eines an der Rückwand eines Laugenbehälters angebrachten,
steifen Tragteils über eine wenigstens annähernd horizontal liegende Welle fliegend
gelagerten Wäschetrommel, die durch einen ebenfalls an der Rückseite des Laugenbehälters
angebrachten, flachen Motor direkt angetrieben ist.
[0002] Solche Antriebsvorrichtungen sind aus der DE 39 27 426 A1 und der DE 43 41 832 A1
bekannt. Darin ist der Ständer des als kollektorloser Außenläufer-Gleichstrommotor
ausgebildeten Motors unmittelbar auf der Lagerhülse des steifen Tragteils befestigt.
Die Welle ist in der Lagerhülse gelagert und an ihrem äußeren Ende mit dem Läufer
des Motors drehfest verbunden. Dieser Läufer ist hier ein sogenannter Außenläufer,
der als Topf die Ständerwicklungen übergreift und als Permanentmagnete ausgebildete
Pole trägt. Beim Waschautomaten gemäß der DE 43 41 832 A1 ist der Motor zusätzlich
mit einer Dämmhaube umgeben, die vom Motor direkt an die umgebende Atmosphäre abgestrahlte
Geräusche dämpft.
[0003] Die bekannten Antriebsvorrichtungen kapseln den Ständer, der durch Stromwärme in
seinen Wicklungen einer erheblichen Temperaturbelastung ausgesetzt ist, durch einen
topfförmig gestalteten Läufer (im Falle der DE 43 41 832 A1 zusätzlich durch die Schalldämmhaube)
so stark, daß eine Kühlung des Motors überhaupt ausfällt. Dies wird vor allem auch
dadurch unterstützt, daß ein derartiger direkt antreibender Motor wegen seiner notwendigerweise
geringen Eigendrehzahlen kaum zu einer eigenen Kühlung durch den sich drehenden Läufer
kommen kann. Daher sind die bekannten Antriebsvorrichtungen praktisch nur brauchbar,
wenn sie durch eine Fremdkühlung vor schneller Überhitzung geschützt werden. Durch
die EP 0 410 784 A1 ist außerdem ein Flachmotor für eine Wäschetrommel mit senkrecht
stehender Achse bekannt, dessen Läufer durch Bohrungen in der Läuferscheibe gekühlt
werden soll. Da allerdings sein Läufer von beiden Seiten umschlossen ist, dürfte eine
wirksame Kühlung durch diese Maßnahme kaum gegeben sein.
[0004] Die bekannten Antriebsvorrichtungen sind außerdem nicht als bereits fertig montierter
Motor an das Herstellerwerk von Waschmaschinen lieferbar. Ihre Ständer und Läufer
müssen getrennt angeliefert und im Waschmaschinenwerk erst miteinander montiert werden.
Da in der Regel in einem Waschmaschinenwerk speziellen Montageeinrichtungen zur Komplettierung
von Motorbaugruppen nicht vorhanden und auch nicht gewünscht sind, dürfte die Komplettierung
der zunächst mit dem Laugenbehältersystem zu verbindenden Ständerbaugruppe durch die
Außenläufer-Baugruppe regelmäßig nur ungenau erfolgen. Da an die Einhaltung eines
kleinen und bei jedem Exemplar möglichst immer gleich großen Luftspalts zwischen den
Ständer- und den Läuferpolen sowie an die zentrierte Lagerung äußerst hohe Anforderungen
gestellt werden, die bei der zuvor erwähnten Montage in einer Waschmaschinenfabrik
nicht zu erfüllen sind, sind die bekannten Antriebsvorrichtungen praktisch nur sehr
bedingt brauchbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs bezeichnete Antriebseinrichtung
so zu gestalten, daß einerseits die Kühlung der Ständerwicklungen durch die Umgebungsluft
verbessert wird und der Motor sich im ordnungsgemäßen Betrieb bei anforderungsgerechter
Dimensionierung nicht überhitzen kann sowie andererseits der Motor im Werk des Motorenherstellers
komplettiert und geprüft werden kann, ehe er bei einem Waschmaschinen-Hersteller eingebaut
werden soll.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Ständer des Motors an
dem steifen Tragteil oder selbst als steifes Bauelement anstelle eines steifen Tragteils
mit der Rückwand des Laugenbehälters verbunden ist und eine zentrale Lagerhülse für
die bei montiertem Motor vom Laugenbehälter aus einführbare Welle der Wäschetrommel
und für eine die Welle umfassende Nabe des Läufers aufweist, daß am äußeren Ende der
Welle die Nabe des Läufers, der zwischen seiner Nabe und der Umfangspartie eine Vielzahl
von Durchbrüchen und an seinem Umfang einen zum Laugenbehälter weisenden, glockenartigen
Flansch aufweist, zentriert befestigt ist und daß der Läufer mit seinen am Innenumfang
des glockenförmigen Flansches verteilten magnetisierbaren Polen über einen minimalen
Luftspalt den am Ständertragteil verteilten, zur Aufnahme von Erregerwicklungen des
Ständers vorgesehenen Polpaketen von außen gegenübersteht.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung erhält der Motor eine offene Bauform, deren
wärmeerzeugende Bauteile, das sind vor allem die Erregerwicklungen, von allen Seiten
durch die Umgebungsluft gekühlt werden können. Selbst die geringe Motordrehzahl beim
Waschbetrieb reicht dann noch dazu aus, daß der Läufer eine wärmeabführende Luftbewegung
erzeugt.
[0008] Auf diese Weise kann der Motor außerdem im Herstellerwerk des Motorlieferanten komplett
montiert und geprüft werden. Dort stehen die dafür geeigneten Montage- und Prüfhilfsmittel
zur Verfügung, so daß immer gleich genau montierte Motorbaugruppen im Waschmaschinenwerk
angeliefert werden können. Hier kann diese Baugruppe anstelle eines sonst an dieser
Stelle üblichen Guß-Tragstems oder zusätzlich dazu an die Rückwand des Laugenbehältersystems
montiert werden. Dazu wird der Ständer des kompletten Motors mittels mehrerer Schrauben
an irgend welchen Stellen der Rückwand des Laugenbehälters befestigt. Dann wird die
Welle der Wäschetrommel von vom in die Nabe des Läufers gesteckt, der über die Wälzlager
bereits mit dem Ständer verbunden ist, und mit einer zentralen Schraube von hinten
gesichert. Diese Arbeitsvorgänge sind denen der Befestigung eines Tragstems und einer
Riemenscheibe gemäß den bisher üblichen Waschmaschinen-Konstruktionen äußerst gleichartig,
so daß vom Montagepersonal keine völlig anderen Arbeitsvorgänge erlernt werden müssen.
[0009] Wenn gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung
die Durchbrüche und/oder eine zwischen der Nabe und der Umfangspartie des Läufers
angeordnete Läuferscheibe zur Unterstützung einer bei der Drehbewegung des Läufers
entstehenden Luftbewegung ausgebildet sind, kann der Läufer bereits bei geringer Drehbewegung,
z.B. bei Waschdrehzahl, genügend Kühlluft für die Ständerwicklungen produzieren. Dazu
kann man sich beispielsweise einer speichenartigen Ausformung der Läuferscheibe und
einer lüfterartigen Gestaltung dieser Speichen bedienen.
[0010] Wenn der Motor gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ein elektronisch
kommutierter Gleichstrommotor ist, kann überdies die Wärmeentwicklung äußert gering
gehalten werden. Wartungen sind nicht erforderlich (keine Kohlebürsten). Die Lebensdauer
ist lediglich durch einen eventuellen Lagerverschleiß begrenzt.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Läufer wenigstens
teilweise aus einem ringförmigen Paket von Dynamoblechen und darauf angeordneten Dauermagnetsegmenten
ausgestattet. Die Dauermagnetsegmente ergeben ein kraftvolles Drehmoment, und die
Dynamobleche bilden einen besonders guten magnetischen Rückfluß. Die Herstellung der
erforderlichen Blechpakete ist durch Automatisierung des Stapelverfahrens relativ
unkompliziert und kostengünstig.
[0012] Vorteilhafterweise sind die Polpakete des Ständers aus Dynamoblechen zusammengesetzt
und tragen die Erregerwicklungen.
[0013] Zur erleichterten und reproduzierbar genauen Montage kann die zentrierte Verbindung
des Läufers drehfest an der Welle durch eine formschlüssige Profilwellen-, Profilnaben-,
Paßfeder-, Kegel- oder Keilnutverbindung ergänzt sein.
[0014] Der Motor kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung als
sogenannter geschalteter Reluktanzmotor ausgebildet sein. In diesem Fall besteht der
Läufer aus einem ferromagnetisch relativ schlecht leitenden Material. Der Aufbau des
Ständers ist mit dem des elektronisch kommutierten Gleichstrommotors vergleichbar.
Der Vorteil besteht insbesondere in einer kostengünstigeren Gestaltung des Läufers
(keine teuren Magnetwerkstoffe).
[0015] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels ist die Erfindung
nachstehend erläutert. Es zeigen
- Fig.1
- eine schematische Darstellung eines Waschmaschinen-Laugenbehälters mit einer innenliegend
horizontal gelagerten Wäschetrommel, deren Antriebswelle gemeinsam mit der Nabe der
Läuferglocke in der Lagerhülse des Ständers gelagert ist und
- Fig. 2
- eine vergrößerte und teilweise geschnitten dargestellte Detail-Ansicht des an der
Rückwand montierten Motors gemäß Fig. 1.
[0016] Der Laugenbehälter 1 ist auf hier nicht näher dargestellte Weise in einem ebenfalls
nicht dargestellten Gehäuse einer Waschmaschine schwingend gelagert. An seiner Vorderwand
2 hat er eine Öffnung 3 zum Be- und Entladen der Wäschetrommel 4, die in der Rückwand
6 des Laugenbehälters 1 um die horizontal liegende Achse 5 drehbar gelagert ist. Dazu
dient die Welle 7, die an der Rückwand 8 der Wäschetrommel 4 drehfest mit ihr verbunden
ist.
[0017] An der Rückwand 6 des Laugenbehälters 1 ist der Ständer eines Motors 9 montiert,
dessen Ständertragteil 10 über den Flansch 11 drehfest mit der Rückwand 6 verbunden
ist. An der rückwärtigen Fläche des Ständertragteils 10 sind mehrere Erregerwicklungen
12 des Ständers verteilt und korrespondieren während der Drehung des Läufers 13 abwechselnd
mit dessen Polen 14, die hier aus Permanentmagneten bestehen und ebenfalls segmentartig
am Umfang des Läufers 13 verteilt sind. Der magnetische Rückfluß der Magnetsegmente
14 wird über ein in den Glockenflansch 15 eingelegtes Paket von Dynamoblechen 16 gebildet.
Dadurch kann der Motor seine Antriebsmomente unmittelbar über den Wellenzapfen 7 in
die Wäschetrommel 4 einleiten. Dabei nimmt der Ständer des Motors über seine Lagerhülse
22 wie ein durch ihn ersetzter Tragstern auch alle Lagerkräfte auf.
[0018] Gemäß Fig. 2 ist die Rückwand 8 der Wäschetrommel 4 mit einem Tragstem 17 versteift,
dessen Nabe 18 mit einem Wellenzapfen 7 drehfest verbunden ist. Das Ständertragteil
10 trägt an seinem Außenumfang mehrere, vorzugsweise drei, um den Umfang des Laugenbehälters
1 verteilt angeordnete Befestigungsaugen 23, die mittels Schrauben 24 über an den
Laugenbehälter 1 angeschweißte Laschen 25 eine feste Verbindung zum Laugenbehälter
ergeben. Das Ständertragteil 10 ist an einem besonderen Tragteil 20 verschraubt (Schrauben
19), das seinerseits die Rückwand 6 des Laugenbehälters 1 versteift und mit ihr verschraubt
ist (Schrauben 24). Anders als in diesem Beispiel kann das Ständertragteil 10 zusammen
mit dem besonderen Tragteil 20 ähnlich dem Beispiel gemäß Fig. 1 einteilig ausgeführt
sein. Dann würde die gesonderte Verschraubung des Lagerteils 21 für die Ständerpole
(bestehend aus Wicklungen 12 und Blechpaketen 32) mit dem besonderen Tragteil 20 entfallen.
[0019] Die Lagerhülse 22 des Ständertragteils 10 bildet Lagersitze 26 und 27 für Wälzlager
28 und 29, deren Innenringe mit einer guten Passung auf den Wellenzapfen 7 der Wäschetrommel
4 aufgesteckt sind. Am äußeren Ende ist die Welle 7 in die Nabe 31 des Läufers 13
gesteckt und mittels einer zentralen Schraube 30 gesichert, so daß sie den Läufer
13 über dessen Nabe 31 und die Innenringe der Wälzlager 28 und 29 drehfest mit der
Wäschetrommel 4 verbindet.
[0020] Die Läuferscheibe 34 zwischen der Nabe 31 und dem als Tragring für die Magnetsegmente
16 dienenden Glockenflansch 15 des Läufers 13 ist zur besseren Lüftung und Kühlung
der Ständerpole 12, 32 mit Durchbrüchen 33 ausgestattet. Diese Durchbrüche können
vorteilhafterweise an ihren Kanten so geformt sein, daß der Zugang von Kühlluft durch
diese Durchbrüche hindurch im Sinne einer Ventilatorwirkung unterstützt wird. Zur
Verbesserung der Kühlwirkung können an den Durchbrüchen 33 oder in deren Nähe noch
sogenannte Wirbler angebracht sein, die für eine Verwirbelung der Kühlluft sorgen,
damit sie besseren Kontakt mit den Ständerpolen 12, 32 erhält.
[0021] Der Motor ist hier als elektronisch kommutierter Gleichstrommotor ausgebildet. Er
kann aber auch als sogenannter geschalteter Reluktanzmotor ausgeführt werden. In diesem
Fall besteht zumindest der Flansch des Läufers bzw. dessen innere Auflage aus einem
ferromagnetisch relativ schlecht leitenden Material. Der Aufbau des Ständers ist mit
dem eines elektronisch kommutierten Gleichstrommotors vergleichbar. Der Vorteil des
Reluktanzmotors besteht insbesondere in einer kostengünstigeren Gestaltung des Läufers
(keine teuren Magnetwerkstoffe).
[0022] Zur besseren Verdrehsicherung zwischen dem Läufer 13 und der Welle 7 kann die Verschraubung
30 des Läufers 13 an der Welle 7 durch eine nicht dargestellte Profilwellen-, Profilnaben-,
Paßfeder-, Kegel- oder Keilnutverbindung formschlüssig ergänzt sein
1. Antriebsvorrichtung für eine von vom beschickbare Waschmaschine mit einer innerhalb
einer Lagerhülse (22) eines an der Rückwand (6) eines Laugenbehälters (1) angebrachten,
steifen Tragteils über eine wenigstens annähernd horizontal liegende Welle (7) fliegend
gelagerten Wäschetrommel (4), die durch einen ebenfalls an der Rückseite des Laugenbehälters
(1) angebrachten, flachen Motor (9) direkt angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (10, 12, 21, 22, 32 in Fig. 2) des Motors (9) an dem steifen Tragteil
(20) oder selbst als steifes Bauelement (10, 11, 12, und 22 in Fig.1) anstelle eines
steifen Tragteils mit der Rückwand (6) des Laugenbehälters (1) verbunden ist und eine
zentrale Lagerhülse (22) für die bei montiertem Motor (9) vom Laugenbehälter (1) aus
einführbare Welle (7) der Wäschetrommel (4) und für eine die Welle umfassende Nabe
(31) des Läufers aufweist, daß am äußeren Ende der Welle die Nabe (31) des Läufers
(13), der zwischen seiner Nabe und der Umfangspartie eine Vielzahl von Durchbrüche
(33) und an seinem Umfang einen zum Laugenbehälter (1) weisenden, glockenartigen Flansch
(15) aufweist, zentriert befestigt ist und daß der Läufer (13) mit seinen am Innenumfang
des glockenförmigen Flansches (15) verteilten magnetisierbaren Polen (14) über einen
minimalen Luftspalt den am Ständertragteil (10) verteilten, zur Aufnahme von Erregerwicklungen
(12) des Ständers (10, 11,12, 21, 22, 32) vorgesehenen Polpaketen (32) von außen gegenübersteht.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (33) und/oder eine zwischen der Nabe (31) und der Umfangspartie des
Läufers (13) angeordnete Läuferscheibe (34) zur Unterstützung einer bei der Drehbewegung
des Läufers (13) entstehenden Luftbewegung ausgebildet sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (9) ein elektronisch kommutierter Gleichstrommotor ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (13) wenigstens teilweise aus einem ringförmigen Paket (16) von Dynamoblechen
und darauf angeordneten Dauermagnetsegmenten (14) besteht.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polpakete (32) des Ständers (10), 11, 12, 21, 22, 32) aus Dynamoblechen zusammengesetzt
sind und die Erregerwicklungen (12) tragen.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1,2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein geschalteter Reluktanzmotor ist.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrierte Verbindung (30) des Läufers (13) an der Welle (7) durch eine Profilwellen-,
Profilnaben-, Paßfeder-, Kegel- oder Keilnutverbindung formschlüssig drehfest ist.
1. Drive device for a front loading washing machine with a laundry drum (4) which is
mounted in cantilever manner by way of at least one approximately horizontally disposed
shaft (7) within a bearing sleeve (22) of a rigid support part mounted at the back
wall (6) of a washing solution container (1) and which is directly driven by a flat
motor (9) similarly mounted at the rear side of the washing solution container (1),
characterised in that the stator (10, 12, 21, 22, 32 in Fig. 2) of the motor (9) is connected with the
rigid support part (20) or is itself, as a rigid component (10, 11, 12 and 22 in Fig.
1) instead of a rigid support part, connected with the back wall (6) of the washing
solution container (1) and has a central bearing sleeve (22) for the shaft (7), which
when the motor (9) is mounted is introducible from the washing solution container
(1), of the laundry drum (4) and for a hub (31), which surrounds the shaft, of the
rotor, that the hub (31) of the rotor (13), which has between its hub and a circumferential
part a plurality of passages (33) and at its circumference a bell-shaped flange (15)
facing towards the washing solution container (1), is fastened in centred manner at
the outer end of the shaft and that the rotor (13) is disposed at a minimum air gap
by its magnetisable poles (14), which are distributed at the inner circumference of
the bell-shaped flange (15), externally opposite the field magnets (32) distributed
at the stator support part (10) and provided for reception of excitation windings
(12) of the stator (10, 11, 12, 21, 22, 32).
2. Drive device according to claim 1, characterised in that the passages (33) and/or a rotor disc (34) arranged between the hub (31) and the
circumferential part of the rotor (13) are or is formed to assist an air movement
arising on rotational movement of the rotor (13).
3. Drive device according to claim 1 or 2, characterised in that the motor (9) is an electronically commutated direct current motor.
4. Drive device according to claim 3, characterised in that the rotor (13) consists at least partly of an annular stack (16) of core sheets and
permanent magnet segments (14) arranged thereon.
5. Drive device according to claim 3 or 4, characterised in that the field magnets (32) of the stator (10, 11, 12, 21, 22, 32) are composed of core
sheets and carry the excitation windings (12).
6. Drive device according to one of claims 1, 2, 4 and 5, characterised in that the motor is a switched reluctance motor.
7. Drive device according to one of the preceding claims, characterised in that the centred connection (30) of the stator (13) to the shaft (7) is rotationally fast
in mechanically positive manner by a profiled corrugation connection, profiled hub
connection, fit spring connection, cone connection or key connection.
1. Dispositif d'entraînement pour un lave-linge à chargement frontal comprenant un tambour
à linge (4) monté en porte à faux, par le biais d'un arbre (7) au moins à peu près
horizontal, à l'intérieur d'un support cylindrique (22) d'un élément porteur rigide
installé sur la paroi postérieure (6) d'une cuve (1), lequel tambour à linge est entraîné
directement par un moteur (9) plat également installé sur le côté postérieur de la
cuve (1), caractérisé en ce que le stator (10, 12, 21, 22, 32 dans la Figure 2) du moteur (9) sur l'élément porteur
(20) rigide est relié à la paroi postérieure (6) de la cuve (1) ou est relié lui-même,
en tant qu'élément de construction rigide (10, 11, 12 et 22 dans la Figure 1), à la
paroi postérieure (6) à la place d'un élément porteur rigide, et qu'il est pourvu
d'un support cylindrique (22) central pour l'arbre (7) du tambour à linge (4), qui
peut être introduit par la cuve (1) lorsque le moteur (9) est monté, et pour un moyeu
(31) du rotor entourant l'arbre, en ce que le moyeu (31) du rotor (13) est fixé de manière centrée sur l'extrémité extérieure
de l'arbre, lequel rotor est pourvu, entre son moyeu et la partie circonférentielle,
d'une pluralité d'ouvertures (33) et, sur sa circonférence, d'une bride (15) similaire
à une cloche dirigée vers la cuve (1), et en ce que le rotor (13) vient depuis l'extérieur, avec ses pôles (14) magnétisables répartis
sur la circonférence intérieure de la bride (15) en forme de cloche, en face des empilages
de tôles polaires (32) répartis sur la partie de support de stator (10) et prévus
pour recevoir les enroulements inducteurs (12) du stator (10, 11, 12, 21, 22, 32),
en ménageant un entrefer minimum.
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures (33) et/ou un disque (34) situé entre le moyeu (31) et la partie circonférentielle
du rotor (13) sont exécutés de manière à favoriser un mouvement d'air se produisant
lors du mouvement de rotation du rotor (13).
3. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le moteur (9) est un moteur à courant continu à commutation électronique.
4. Dispositif d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rotor (13) est formé, au moins en partie, d'un paquet (16) annulaire de tôles
pour dynamo sur lesquelles sont situés des segments d'aimant permanent (14).
5. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que les empilages de tôles polaires (32) du stator (10, 11, 12, 21, 22, 32) sont composés
de tôles pour dynamo et portent les enroulements inducteurs (12).
6. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1, 2, 4 ou 5, caractérisé en ce que le moteur est un moteur "à réluctance couplé".
7. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la liaison centrée (30) du rotor (13) sur l'arbre (7) est une liaison par conjugaison
de forme avec un arbre profilé, un moyeu profilé, une clavette, une rainure de clavette
ou une liaison conique qui empêche une torsion.

