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EP 0 780 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.2002 Patentblatt 2002/22 |
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Anmeldetag: 05.12.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F28F 19/00 |
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Wärmetauscher
Heat exchanger
Echangeur de chaleur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
23.12.1995 DE 19548688
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.1997 Patentblatt 1997/26 |
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Patentinhaber: Balcke-Dürr GmbH |
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40882 Ratingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Podhorsky, Miroslan, Dr.-Ing.
40882 Ratingen (DE)
- Bruckmann, Wilhelm, Dipl.-Ing. (FH)
46049 Oberhausen (DE)
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Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 042 028 GB-A- 1 141 239 US-A- 4 368 571
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DE-A- 1 958 566 GB-A- 1 323 885 US-A- 4 505 017
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen insbesondere zur Abwärmenutzung in der chemischen Industrie
bestimmten Wärmetauscher mit an ihren Enden in Bohrungen mindestens einer Rohrplatte
druckdicht befestigten Wärmetauscherrohren aus ferritischem Werkstoff, die in einem
von einem Kühlmedium durchflossenen Wärmetauschergehäuse angeordnet sind, wobei zumindest
im hohen Temperaturbereich der Wärmetauscherrohre jeweils ein Schutzrohr aus versprödungsunempfindlichem
Material, beispielsweise Chromnickelstahl angeordnet ist.
[0002] Bei derartigen Wärmetauschern besteht die Gefahr der Versprödung des ferritischen
Rohrwerkstoffes, wenn das in den Rohren strömende gasförmige Medium, beispielsweise
stickstoffhaltige Gase, Temperaturen oberhalb 350°C aufweist. Aus diesem Grund sind
aus der Praxis verschiedene Maßnahmen bekannt, um diese Versprödung zu vermeiden.
[0003] Die EP 0 042 028 zeigt einen Wärmetauscher, bei dem die Wärmetauscherrohre einseitig
an einem Rohrboden angeschweißt sind, wobei die Rohröffnung mit einer in dem Rohrboden
geführten Bohrung fluchten. Die Wärmetauscherrohre sind dabei aus einem ferritischen
Stahl gefertigt. Zur Vermeidung von Schäden durch Nitrierung der mit dem zu kühlenden
Medium im Bereich hoher Temperatur in Kontakt kommenden Vorrichtungsteile ist jede
Rohrbodenbohrung mit einer Beschichtung aus nitrierbeständigem Werkstoff versehen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann hierzu eine aus einem nitrierbeständigem Werkstoff
gefertigte Schutzhülse durch die Bohrung in dem Rohrboden hindurch bis in das Wärmetauscherrohr
hineingeführt sein. Zwischen der Rohrbohrung und der Wandung der Schutzhülse ist dabei
ein mit einem Wärmeisoliermaterial gefüllter Hohlraum belassen.
[0004] Aus der DE 1 958 566 ist ein Wärmetauscher zum Einsatz in chemischen Verfahren bekannt,
bei welchem die Wärmetauscherrohre in Bohrungen einer Bodenplatte festgelegt sind.
Zur Vermeidung von thermischen Spannungen ist im Bereich der Bodenplatte in jedes
Wärmetauscherrohr ein Innenrohr eingesetzt, wobei zwischen der Wandung des Innenrohres
und der Wand des Wärmetauscherrohrs im Bereich des Rohrbodens ein mit einem Wärmeisoliermaterial
gefüllter Zwischenraum belassen ist.
[0005] Die US 4,368,571 zeigt ein Verfahren zum Reparieren eines schadhaften Rohrs in einem
Dampfgenerator eines Kernkraftwerkes, wobei in den Bereich der Schadstelle eine Reparaturhülse
eingebracht und durch hydraulisches Aufweiten gegen die Innenwandung des Wärmetauscherrohrs
leckdicht verpreßt wird.
[0006] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, die aus ferritischem Werkstoff bestehenden Wärmetauscherrohre derartiger
Wärmetauscher vor Versprödung und die Rohrplatte vor thermoschockartigen Belastungen
zu schützen.
[0007] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Schutzrohr durch hydraulisches Aufweiten im Bereich der Rohrplatte im Wärmetauscherrohr
befestigt ist und, daß im Eintrittsbereich der Schutzrohre jeweils ein zusätzliches,
auf seiner Außenseite mit einer Isolierung versehenes Einsatzrohr aus versprödungsunempfindlichem
Material, beispielsweise Chromnickelstahl angeordnet ist, das außerhalb der Rohrplatte
durch hydraulisches Aufweiten am Schutzrohr festgelegt ist.
[0008] Durch die zumindest im hohen Temperaturbereich innerhalb der Wärmetauscherrohre angeordneten
Schutzrohre aus versprödungsunempfindlichem Material, beispielsweise Chromnickelstahl
wird die Diffusion von Gasmolekülen des wärmeabgebenden Mediums in den ferritischen
Werkstoff der Wärmetauscherrohre verhindert, so daß diese wirksam vor Versprödung
geschützt sind. Durch hydraulisches Aufweiten der Schutzrohre im Bereich der Rohrplatte
werden diese auf besonders einfache, aber wirksame Weise im jeweiligen Wärmetauscherrohr
befestigt. Um die Rohrplatte des Wärmetauschers während der An- und Abfahrvorgänge
des Wärmetauschers vor thermoschockartigen Belastungen zu schützen ist im Eintrittsbereich
der Schutzrohre jeweils ein zusätzliches, auf seiner Außenseite mit einer Isolierung
versehenes Einsatzrohr aus versprödungsunempfindlichem Material, beispielsweise Chromnickelstahl
angeordnet, das außerhalb der Rohrplatte durch hydraulisches Aufweiten am Schutzrohr
festgelegt ist. Mit diesem Vorschlag ergibt sich zusätzlich zum Schutz der Wärmetauscherrohre
gegen Versprödung ein Schutz der Rohrplatte gegen thermoschockartige Belastungen,
wobei die Festlegung der Einsatzrohre am Schutzrohr durch außerhalb der Rohrplatte
erfolgendes hydraulisches Aufweiten sicherstellt, daß die gegen Belastungen empfindliche
Isolierung zwischen Schutzrohr und Einsatzrohr nicht überbelastet wird.
[0009] Auch die Wärmetauscherrohre können in an sich bekannter Weise durch hydraulisches
Aufweiten in der Rohrplatte befestigt werden. Hierdurch erfolgt eine zuverlässige
Befestigung der Wärmetauscherrohre in der Rohrplatte, ohne daß eine gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung die stirnseitigen Enden der Wärmetauscherrohre mit der Rohrplatte
verbindende Dichtschweißnaht mit axialen Rohrkräften belastet wird.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Schutzrohre im Bereich
der hydraulischen Aufweitung der Wärmetauscherrohre hydraulisch aufgeweitet, wobei
dieser Aufweitvorgang der Wärmetauscherrohre einerseits und der Schutzrohre andererseits
entweder gleichzeitig oder zeitlich aufeinanderfolgend erfolgen kann.
[0011] Die Isolierung der Einsatzrohre weist vorzugsweise eine mindestens der Dicke der
Rohrplatte entsprechende axiale Erstreckung auf.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ragen die Schutzrohre und die Einsatzrohre
einströmseitig aus der Rohrplatte und den Wärmetauscherrohren heraus und sind mit
ihrem Ende an einem Zwischenboden eines Eintrittsammlers befestigt, vorzugsweise durch
Schweißen. Auf diese Weise läßt sich eine zusätzliche Sicherung der Rohrplatte gegen
eine zu hohe Temperaturbelastung erzielen.
[0013] In an sich bekannter Weise kann die Rohrplatte einströmseitig mit einer Plattierung
aus versprödungsunempfindlichem Material, beispielsweise Chromnickelstahl versehen
sein, um bei einer direkten Beaufschlagung der Rohrplatte mit heißem Gas Versprödungen
der Rohrplatte zu vermeiden.
[0014] Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Wärmetauschers
dargestellt, und zwar zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines kompletten Wärmetauschers,
- Fig. 2
- Ausführungsbeispiel anhand eines Schnittes durch ein in der Rohrplatte druckdicht
befestigtes Wärmetauscherrohr mit Schutzrohr, vor dem Einsetzen eines Einsatzrohres
und
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende Schnittdarstellung des Ausführungsbeispiels mit in das
Schutzrohr eingefügtem Einsatzrohr.
[0015] Der in Fig. 1 nur schematisch dargestellte, beispielsweise zur Abwärmenutzung in
der chemischen Industrie eingesetzte Wärmetauscher umfaßt eine Gasleitung 1, aus der
das beispielsweise 480° C heiße, stickstoffhaltige Gas G
h einem Eintrittsammler 2 zugeführt wird. Aus diesem Eintrittsammler 2 gelangt das
heiße Gas G
h in Wärmetauscherrohre 3, die beim Ausführungsbeispiel U-förmig ausgeführt und mit
beiden Enden in einer Rohrplatte 4 druckdicht befestigt sind. Die Wärmetauscherrohre
3 sind hierbei von einem Gehäuse 5 umgeben, das mit auf der Zeichnung nicht dargestellten
Anschlüssen für die Zufuhr und Abfuhr eines aus dem heißen Gas G
h Wärme aufnehmenden Mediums versehen ist.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 1) ragen die zuströmseitigen Enden 3a der Wärmetauscherrohre
3 aus der Rohrplatte 4 heraus. Sie sind in einer als Zwischenboden 2a zur Rohrplatte
4 anzusehenden Wand des Eintrittsammlers 2 druckdicht befestigt, so daß das heiße
Gas G
h aus dem Eintrittsammler 2 in die Enden 3a der Wärmetauscherrohre 3 eintritt. Bei
der Durchströmung des heißen Gases G
h durch die im Gehäuse 5 angeordneten Wärmetauscherrohre 3 wird dem Gas Wärme entzogen,
so daß es beim gewählten Ausführungsbeispiel die auf der Unterseite der Rohrplatte
4 endenden Wärmetauscherrohre 3 beispielsweise mit einer Temperatur von 330° C verläßt.
Dieses abgekühlte Gas G
k ist durch einen Pfeil in Fig. 1 symbolisiert.
[0017] Um eine insbesondere durch die hohen Temperaturen begünstigte Versprödung der aus
ferritischem Werkstoff bestehenden Wärmetauscherrohre 3 zu verhindern, ist, wie aus
Fig. 2 und 3 ersichtlich, im hohen Temperaturbereich der Wärmetauscherrohre 3 in jedem
Wärmetauscherrohr 3 jeweils ein Schutzrohr 6 angeordnet, das aus einem versprödungsunempfindlichen
Material, beispielsweise Chromnikkelstahl besteht. Dieses Schutzrohr 6 ist im Bereich
der Rohrplatte 4 durch hydraulisches Aufweiten im jeweiligen Wärmetauscherrohr 3 befestigt.
beim Ausführungsbeispiel sind auch die Wärmetauscherrohre 3 durch hydraulisches Aufweiten
in entsprechende ringförmige Ausnehmungen in den Bohrungen der Rohrplatte 4 an dieser
befestigt. Die sich hierbei ergebenden ringförmigen Vertiefungen im Inneren der Wärmetauscherrohre
3 wurden für das hydraulische Aufweiten der Schutzrohre 6 benutzt. Das hydraulische
Aufweiten einerseits der Wärmetauscherrohre 3 und andererseits der Schutzrohre 6 kann
zeitlich aufeinanderfolgend oder gleichzeitig erfolgen.
[0018] Durch die im hohen Temperaturbereich innerhalb der Wärmetauscherrohre 3 angeordneten
Schutzrohre 6 aus versprödungsunempfindlichem Material wird die Diffusion von Gasmolekülen
des wärmeabgebenden Mediums, insbesondere eines stickstoffhaltigen Gases in den ferritischen
Werkstoff der Wärmetauscherrohre 3 verhindert, so daß diese wirksam vor Versprödung
geschützt sind. Die axiale Länge der Schutzrohre 6 hängt hierbei im wesentlichen vom
Temperaturverlauf in axialer Richtung der Wärmetauscherrohre 3 und damit von der Intensität
der Kühlung der Wärmetauscherrohre 3 ab. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Kühlung derart intensiv, daß die Schutzrohre 6 mit einer nur geringfügigen axialen
Erstreckung abströmseitig die Rohrplatte 4 überragen.
[0019] Um die Rohrplatte 4 bei Anfahr- und Abfahrvorgängen gegen thermoschockartige Belastungen
zu schützen, ist wie in Fig. 3 ersichtlich im Eintrittsbereich der Schutzrohre 6 jeweils
ein zusätzliches, auf seiner Außenseite mit einer Isolierung 9 versehenes Einsatzrohr
10 angeordnet, das ebenfalls aus einem versprödungsunempfindlichen Material besteht.
Die zwischen dem innenliegenden Einsatzrohr 10 und dem außenliegenden Schutzrohr 6
angeordnete Isolierung 9 erstreckt sich vorzugsweise mindestens über eine der Dicke
der Rohrplatte 4 entsprechende axiale Länge. Um die empfindliche Isolierung 9 vor
Beschädigungen oder Zerstörungen zu schützen, erfolgt die Festlegung jedes Einsatzrohres
10 am Schutzrohr 6 durch außerhalb der Rohrplatte 4 erfolgendes hydraulisches Aufweiten,
d.h. durch ein Aufweiten in einem Bereich, in dem die Einsatzrohre 10 und Schutzrohre
6 unmittelbar, d.h. ohne zwischenliegende Isolierung 9 aneinanderliegen.
[0020] Damit auch die ungekühlte Oberfläche der Rohrplatte 4 vor einer unerwünschten Versprödung
geschützt wird, ist die Rohrplatte 4 wie in den Fig. 2+3 ersichtlich einströmseitig
mit einer Plattierung 4a versehen. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich hierbei
um ein mit ferritischem Material verschweißbares Material, so daß zwischen Plattierung
4a und der Stirnseite jedes Wärmetauscherrohres 3 eine Dichtschweißnaht 8 gelegt werden
kann. Aufgrund der Festlegung des Wärmetauscherrohres 3 an der Rohrplatte 4 durch
hydraulisches Aufweiten ist diese insbesondere der besseren Abdichtung dienende Dichtschweißnaht
8 von axialen Rohrkräften entlastet.
[0021] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 ragen die Schutzrohre 6 einströmseitig
aus der Rohrplatte 4 heraus. Diese zuströmseitigen Enden 6a der Schutzrohre 6 sind
an einem Zwischenboden 2a befestigt, der gemäß Fig. 1 Teil eines Eintrittsammlers
2 sein kann. Die Befestigung des Schutzrohres 6 am Zwischenboden 2a erfolgt beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 druckdicht durch eine Schweißnaht 7. Die Abbildung Fig. 2 zeigt eine
Fertigungsstufe vor dem Einsetzen des mit der Isolierung 9 versehenen Zusatzrohres
10 in das Schutzrohr 6.
[0022] In Fig. 3 ist die Rohrplatte 4 einströmseitig mit einer Plattierung 4a versehen,
zwischen der und dem Wärmetauscherrohr 3 jeweils eine Dichtschweißnaht 8 gelegt ist.
Wie dieser Darstellung des fertigen Wärmetauscherrohres 3 zeigt, ragt außer dem Schutzrohr
6 auch das Einsatzrohr 10 aus der Rohrplatte 4 heraus, wobei bei dieser Ausführungsform
das konisch aufgeweitete Einsatzrohr 10 mittels einer Schweißnaht 7 am Zwischenboden
2a des Eintrittsammlers 2 befestigt ist.
Bezugszeichenliste:
[0023]
- 1
- Gasleitung
- 2
- Eintrittsammler
- 2a
- Zwischenboden
- 3
- Wärmetauscherrohr
- 3a
- zustömseitiges Ende
- 4
- Rohrplatte
- 4a
- Plattierung
- 5
- Gehäuse
- 6
- Schutzrohr
- 6a
- zuströmseitiges Ende
- 7
- Schweißnaht
- 8
- Dichtschweißnaht
- 9
- Isolierung
- 10
- Einsatzrohr
- Ga
- heißes Gas
- Gk
- abgekühltes Gas
1. Wärmetauscher, insbesondere zur Abwärmenutzung in der chemischen Industrie, mit an
ihren Enden in Bohrungen mindestens einer Rohrplatte druckdicht befestigten Wärmetauscherrohren
(3) aus ferritischem Werkstoff, die in einem von einem Kühlmedium durchflossenen Wärmetauschergehäuse
(5) angeordnet sind, wobei zumindest im hohen Temperaturbereich der Wärmetauscherrohre
(3) jeweils ein Schutzrohr (6) aus versprödungsunempfindlichem Material, beispielsweise
Chromnickelstahl angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Schutzrohr (6) durch hydraulisches Aufweiten im Bereich der Rohrplatte (4)
im Wärmetauscherrohr (3) befestigt ist und, daß im Eintrittsbereich der Schutzrohre
(6) jeweils ein zusätzliches, auf seiner Außenseite mit einer Isolierung (9) versehenes
Einsatzrohr (10) aus versprödungsunempfindlichem Material, beispielsweise Chromnickelstahl
angeordnet ist, das außerhalb der Rohrplatte (4) durch hydraulisches Aufweiten am
Schutzrohr (6) festgelegt ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung (9) eine mindestens der Dicke der Rohrplatte (4) entsprechende axiale
Erstreckung hat.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Enden der Wärmetauscherrohre (3) mit der Rohrplatte (4) durch eine
Dichtschweißnaht (8) verbunden sind.
4. Wärmetauscher nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherrohre (3) durch hydraulisches Aufweiten in der Rohrplatte (4) befestigt
sind.
5. Wärmetauscher nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzrohre (6) im Bereich der hydraulischen Aufweitung der Wärmetauscherrohre
(3) hydraulisch aufgeweitet sind.
6. Wärmetauscher nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzrohre (6) und die Einsatzrohre (10) einströmseitig aus der Rohrplatte (4)
und den Wärmetauscherrohren (3) herausragen und mit diesem Ende an einem Zwischenboden
(2a) eines Eintrittsammlers (2) befestigt sind.
7. Wärmetauscher nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrplatte (4) einströmseitig mit einer Plattierung (4a) versehen ist.
1. Heat exchanger, in particular for waste-heat utilization in the chemical industry,
having heat exchanger tubes (3) made of ferritic material, which are fastened in a
pressure-tight manner at their ends in bores of at least one tube plate and are arranged
in a heat exchanger housing (5) through which a cooling medium flows, a protective
tube (6) made of embrittlement-insensitive material, for example chrome-nickel steel,
being arranged at least in the high temperature region of the heat exchanger tubes
(3), characterized in that each protective tube (6) is fastened in the heat exchanger tube (3) as a result of
hydraulic expansion in the region of the tube plate (4), and in that in each case an additional insert tube (10) provided on its outside with an insulation
(9) and made of embrittlement-insensitive material, for example chrome-nickel steel,
is arranged in the inlet region of the protective tubes (6), said insert tube being
secured to the protective tube (6) outside the tube plate (4) as a result of hydraulic
expansion.
2. Heat exchanger according to Claim 1, characterized in that the insulation (9) has an axial extent corresponding at least to the thickness of
the tube plate (4).
3. Heat exchanger according to Claim 1 or 2, characterized in that the end faces of the heat exchanger tubes (3) are connected to the tube plate (4)
by means of a seal-welding seam (8).
4. Heat exchanger according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the heat exchanger tubes (3) are fastened in the tube plate (4) as a result of hydraulic
expansion.
5. Heat exchanger according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the protective tubes (6) are expanded hydraulically in the region of the hydraulic
expansion of the heat exchanger tubes (3).
6. Heat exchanger according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the protective tubes (6) and the insert tubes (10) project from the tube plate (4)
and the heat exchanger tubes (3) on the inflow side and are fastened at this end to
an intermediate bottom (2a) of an inlet header (2).
7. Heat exchanger according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that the tube plate (4) is provided on the inflow side with plating (4a).
1. Echangeur thermique pour l'exploitation des chaleurs perdues dans l'industrie chimique,
avec à ses extrémités des tubes échangeurs (3) en matériau ferritique, fixés de manière
étanche à la pression dans des perçages d'au moins une plaque tubulaire et disposés
dans un boîtier d'échangeur thermique (5) traversé par un fluide de refroidissement,
un tube de protection (6) en matériau non fragile, par exemple en acier nickel-chrome
étant placé au moins dans la région soumise à des hautes températures des tubes échangeurs
(3),
caractérisé en ce que chaque tube de protection (6) est fixé dans le tube échangeur par élargissement hydraulique
dans la région de la plaque tubulaire (4), en ce que dans la zone d'admission des tubes d'admission (6), un tube d'insertion (10) supplémentaire,
en matériau non fragile, par exemple en acier nickel-chrome, muni d'une isolation
(9) sur sa face extérieure et fixé par élargissement hydraulique sur le tube de protection
(6), à l'extérieur de la plaque tubulaire (4) est disposé dans la région d'admission
des tubes de protection.
2. Echangeur thermique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolation (9) dispose d'une extension axiale correspondant au mois à l'épaisseur
de la plaque tubulaire (4).
3. Echangeur thermique selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les extrémités frontales des tubes échangeurs (3) sont reliées à la plaque tubulaire
(4) par un cordon de soudure étanche (8).
4. Echangeur thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tubes échangeurs (3) sont fixés dans la plaque tubulaire (4) par élargissement
thermique.
5. Echangeur thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les tubes de protection (6) sont élargis de manière hydraulique dans la région de
l'élargissement hydraulique des tubes échangeurs (3).
6. Echangeur thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les tubes de protection (6) et les tubes d'insertion (10) saillissent de la plaque
tubulaire (4) et des tubes échangeurs (3), côté admission et sont reliés par cette
extrémité à un fond intermédiaire (2a) d'un collecteur d'entrée (2).
7. Echangeur thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque tubulaire (4) est munie d'un placage (4a), côté admission.