| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 780 822 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.07.2003 Patentblatt 2003/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.1996 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08C 17/04 |
|
| (54) |
Verfahren und Anordnung zum kontaktlosen Übertragen von Messwerten
Method and device for contactless transmission of measured values
Méthode et dispositif pour la transmission sans contact de valeurs mesurées
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
20.12.1995 DE 19547684
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
25.06.1997 Patentblatt 1997/26 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Philips Intellectual Property & Standards GmbH
20099 Hamburg (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
- Koninklijke Philips Electronics N.V.
5621 BA Eindhoven (NL) Benannte Vertragsstaaten: FR GB IT
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Ritter, Siegfried
99310 Arnstadt (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Peters, Carl Heinrich, Dipl.-Ing. |
|
Philips Intellectual Property & Standards GmbH,
Postfach 50 04 42 52088 Aachen 52088 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 457 306 DE-A- 4 323 530
|
WO-A-94/11851 GB-A- 2 138 609
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontaktlosen Übertragen von Meßwerten sowie
eine entsprechende Anordnung zum kontaktlosen Übertragen von Meßwerten.
[0002] Verfahren bzw. Anordnungen zum kontaktlosen Übertragen werden bevorzugt für Meßwerte
von solchen Meßstellen verwendet, die nicht leicht zugänglich sind und deren Meßwerte
nicht kontinuierlich benötigt werden. Hierzu gehören beispielsweise viele Verbrauchsdatenmessungen
sowie Temperaturmessungen wie die Messung einer Raumtemperatur zur Steuerung einer
Heizungsanlage. Auch im medizinischen Bereich, wenn physiologische Meßwerte von einer
implantierten Meßstelle über einen längeren Zeitraum benötigt werden, sind derartige
Verfahren bzw. Anordnungen vorteilhaft einsetzbar.
[0003] Aus der WO 95-27272 ist ein Verfahren und ein Gerät bekannt, mit dem Meßwerte von
einer entfernten Meßstelle von einem Lesegerät erfaßt werden können. An der Meßstelle
ist ein Sensor und eine elektronische Schnittstellenschaltung vorhanden, die von einer
örtlichen Energiequelle betrieben wird und die die Meßwerte des Sensors in vorzugsweise
digitale Meßdaten umsetzt. Ferner sind sowohl Meßstelle als auch Lesegerät mit einer
Sende/Empfangsanordnung versehen. Um möglichst wenig Energie aus der Energiequelle
zu verbrauchen, wird die Schnittstellenschaltung während längerer Zeitabschnitte inaktiv
geschaltet und nur periodisch empfangsbereit geschaltet. Wenn Daten übertragen werden
sollen, sendet das Lesegerät ein Datenanforderungssignal aus, ggf. mehrmals hintereinander,
bis ein Anforderungssignal in eine Zeitspanne fällt, in der die Schnittstellenschaltung
aktiv geschaltet ist. Diese Schnittstellenschaltung veranlaßt daraufhin das Aussenden
eines Meßwerts oder eine Folge von Meßwerten. Dieses Aussenden von Daten benötigt
relativ viel Energie aus der Energiequelle, wenn auch nur kurze Zeit, so daß insbesondere
bei einer häufigen Meßdatenübertragung die Energiequelle stark belastet wird und eine
geringe Lebensdauer hat.
[0004] Aus der EP 0 601 739 A2 ist ein Verfahren und eine Anordnung zur Datenübertragung
von einer Meßstelle mit Hilfe einer Abfrageschaltung bekannt, wobei die Schaltung
der Meßstelle und die Abfrageschaltung über Antennen miteinander gekoppelt sind. Über
diese Antennen wird die Energie zum Betreiben des Sensors und zum Umsetzen der Meßwerte
und für deren Übertragung geliefert. Dabei benötigt die Meßstelle also keine eigene
Energiequelle. Dabei kann eine Messung jedoch nur erfolgen, wenn die Schnittstellenschaltung
aktiv ist. Außerdem kann auf diese Weise von einer Schnittstellenschaltung praktisch
nur eine Meßstelle erfaßt werden. Andererseits kann bei diesem bekannten Verfahren
nicht der Fall eintreten, daß eine Messung bzw. Übertragung von Meßdaten nicht mehr
möglich ist, weil eine Energiequelle vorzeitig erschöpft ist, da die Abfrageschaltung
leicht zugänglich bzw. stationär ist und daher mit ausreichend großen Energiereserven
versehen werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. eine Anordnung anzugeben,
mit der die Meßdaten von vorzugsweise mehreren Meßstellen erfaßt werden können, wobei
diese Meßstellen Energiequellen enthalten, deren Lebensdauer bei kleinen Abmessungen
möglichst lang ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Energiequelle der bzw. jeder Meßstelle nur zum
Aufnehmen und Umsetzen der Meßwerte verwendet, während zum Übertragen, d.h. zum Aussenden
der Meßdaten von der Meßstelle zu einer Basisstation, die von der Basisstation ausgesendete
Energie verwendet wird. Dadurch wird die Energiequelle der Meßstelle zum Aussenden
der Daten nicht belastet und hat somit eine längere Lebensdauer. Die Basisstation,
insbesondere wenn diese für die Übertragung von Meßwerten von mehreren Meßstellen
verwendet wird, kann mit einer derartigen Sendeleistung ausgestattet werden, daß auch
bei einer gewissen Entfernung von der Meßstelle in dieser noch genügend Energie empfangen
wird, die zum Übertragen der Meßwerte verwendet werden kann.
[0007] Eine noch längere Lebensdauer der Energiequelle wird möglich, wenn in der Meßstelle
die von der Basisstation empfangene Energie dazu verwendet wird, um der Energiequelle
Energie zum Aufladen bzw. zum Nachladen zuzuführen. Bei entsprechender Sendedauer
der Basisstation ist es dann möglich, die gesamte Energie, die zwischen zwei Übertragungsvorgängen
in der Meßstelle verbraucht wurde, wieder in die Energiequelle nachzuladen, so daß
ein nahezu zeitlich unbegrenzter Betrieb der Meßstelle auch bei sehr kleinen Energiequellen
möglich ist, sofern diese ausreichend Energie speichern, die für die zwischen zwei
Übertragungsvorgängen in der Meßstelle stattfindenden Funktionen notwendig ist.
[0008] Dies ist besonders dann wichtig, wenn die Zeitpunkte der Übertragungen von Meßdaten
zeitlich relativ weit auseinander liegen und in den Zwischenzeiten häufig Meßwerte
des Sensors in Meßdaten umgesetzt und in einem Speicher der Auswerteschaltung zwischengespeichert
werden. Die Datenerfassung zwischen den Übertragungsvorgängen muß von der Energiequelle
der Meßstelle gespeist werden. Die gespeicherten Meßdaten werden dann für eine Übertragung
aus dem Speicher über den Sender/Empfänger der Meßstelle zur Basisstation übertragen.
[0009] Die Verwendung der in der Meßstelle von der Basisstation empfangenen Energie zum
Aussenden der Meßdaten kann dadurch erfolgen, daß aus dieser Energie, die beispielsweise
über eine Spule oder einen Kondensator aufgenommen wird, eine Gleichspannung erzeugt
wird, die zum Speisen des Senders der Meßstelle verwendet wird. Dieser Sender sendet
dann vorzugsweise auf einer anderen Frequenz als die Basisstation. Eine andere Möglichkeit
besteht darin, wenn die Basisstation und die Meßstelle induktiv über je eine als Spule
ausgeführte Antenne miteinander gekoppelt sind, daß an die Spule der Meßstelle eine
steuerbare Impedanz angeschlossen ist, die von den Meßdaten gesteuert wird, und daß
in der Basisstation die Änderung der Impedanz ausgewertet wird. Dieses Prinzip ist
grundsätzlich bei Datenaustauschanordnungen mit einem tragbaren Datenträger und einer
festen Station bekannt, beispielsweise aus der DE 43 23 530 A1, in der auch das Nachladen
eines Energiespeichers mittels der von der festen Station ausgesendeten Energie beschrieben
ist.
[0010] Die Erfindung wird anhand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0011] Darin sind die für die Erfindung wichtigsten Elemente einer Basisstation
1 und einer Meßstelle
2 dargestellt. Die Basisstation
1 enthält eine Steueranordnung 14, die allgemein durch einen Prozessor, insbesondere
einen Mikroprozessor mit weiteren Elementen gebildet wird. Diese Steueranordnung 14
steuert einen Sender/Empfänger 12, der u.a. einen Oszillator und einen Demodulator
enthält. Diese sind an einen Reihenschwingkreis aus einer Reihenschaltung eines Kondensators
11 und einer Spule 10 angeschlossen, wobei diese Spule eine Antenne darstellt.
[0012] Diese Spule 10 ist während einer Übertragung von Meßwerten mit einer Spule 20 der
Meßstelle
2 induktiv gekoppelt, die die Antenne dieser Meßstelle darstellt. Die Spule 20 bildet
mit einem Kondensator 21 einen Parallelschwingkreis, der u.a. mit einem Gleichrichter
22 verbunden ist, der aus der in der Spule 20 induzierten Spannung eine Gleichspannung
erzeugt. Wenn diese Gleichspannung einen genügend großen Wert hat, wird in einer Ladeschaltung
24 eine Ladespannung für einen Energiespeicher 26, der hier als Akkumulator dargestellt
ist, erzeugt und der Akkumulator 26 damit aufgeladen. Die beiden Spannungspole des
Akkumulators 26 sind mit V
S und V
D bezeichnet und mit den entsprechend gezeichneten Speisespannungsanschlüssen von zwei
Elementen 32 und 34 verbunden, die nachfolgend erläutert werden.
[0013] Der Parallelschwingkreis aus der Spule 20 und dem Kondensator 21 ist ferner mit einem
Sender 30 und einem Empfänger 28 der Meßstelle 2 verbunden. Der Empfänger 28 demoduliert
ein Signal, mit dem der Sender/Empfänger 12 der Basisstation
1 die über den Reihenschwingkreis aus der Spule 10 und dem Kondensator 11 ausgesendete
Schwingung moduliert hat. Diese Modulation enthält insbesondere ein Kommando für die
Meßstation 2, nachfolgend nach diesem Kommando Meßdaten zu übertragen.
[0014] Dieses Kommando wird einer Auswerteschaltung 34 zugeführt, die auch als einfacher
Mikroprozessor ausgeführt sein kann und die mit einem Sensor 36 gekoppelt ist, der
Meßwerte abgibt. Ein Meßwert kann beispielsweise durch ein analoges elektrisches Signal
dargestellt sein, und dieses wird in der Auswerteschaltung 34 in digitale Meßdaten
umgesetzt.
[0015] Diese Meßdaten werden einem nichtflüchtigen Speicher 32 zugeführt und darin eingeschrieben.
Wenn von der Basisstation
1 ein Kommando zum Übertragen von Meßdaten im Empfänger 28 erkannt wird, steuert die
Auswerteschaltung 34 den Speicher 32 an und liest die gespeicherten Meßwerte aus und
führt diese dem Sender 30 zu. Der Sender 30 enthält hier die Reihenschaltung eines
Schalters und einer Impedanz Z. Diese Impedanz kann im einfachsten Fall ein Widerstand
sein, der bei geschlossenem Schalter den Schwingkreis aus der Spule 20 und dem Kondensator
21 belastet. Diese zusätzliche Belastung kann in dem Sender/Empfänger 12 der Basisstation
1 ausgewertet werden, beispielsweise dadurch, daß bei einer zusätzlichen Belastung
in der Meßstelle
1 in dem Reihenschwingkreis aus der Spule 10 und dem Kondensator 11 der Basisstation
2 ein höherer Strom fließt. Die Impedanz Z kann jedoch auch beispielsweise als Kondensator
ausgeführt sein, so daß bei geschlossenem Schalter die Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises
aus der Spule 20 und dem Kondensator 21 sowie der dann kapazitiven Impedanz Z auf
einen anderen Wert abgestimmt wird. Auch dies kann in dem Sender/Empfänger 12 ausgewertet
werden.
[0016] Es sei bemerkt, daß der Reihenschwingkreis aus der Spule 10 und dem Kondensator 11
sowie der Parallelschwingkreis aus der Spule 20 und dem Kondensator 21 zumindest bei
offenem Schalter in dem Sender 30 auf die im wesentlichen gleiche Resonanzfrequenz
abgestimmt sind.
[0017] Das Übertragen der Meßwerte von der Meßstelle
2 zur Basisstation
1 erfolgt also dadurch, daß lediglich ein Schalter geschlossen bzw. geöffnet wird.
Das für die Steuerung des Schalters benötigte Steuersignal erfordert nur eine äußerst
geringe Leistung, insbesondere wenn der Schalter als Feldeffekttransistor ausgeführt
ist. Wenn auch die Auswerteschaltung 34 und der nichtflüchtige Speicher 32 in MOS-Technik
ausgeführt sind, wird für deren Betrieb nur sehr wenig elektrische Energie aus dem
Akkumulator 26 benötigt. Dadurch ist es möglich, daß auch während der Zeit, in der
die Meßstelle
2 nicht mit der Basisstation
1 gekoppelt ist bzw. letztere kein Signal aussendet, wiederholt Meßwerte des Sensors
36 in Meßdaten umgesetzt und im Speicher 32 nacheinander abgespeichert werden. Dies
kann zu wiederholten Zeitpunkten geschehen, wofür die Auswerteschaltung 34 dann mit
einer zeitgesteuerten Meßschaltung versehen ist, oder wenn das vom Sensor 36 gelieferte
Meßsignal bestimmte Bedingungen erfüllt, beispielsweise bestimmte Grenzwerte oder
Änderungsgeschwindigkeiten überschreitet. Für die Anzahl der im Speicher 32 abgespeicherten
Meßdaten sowie die gesamte Betriebsdauer der Meßstelle
2 zwischen zwei Übertragungen von Meßdaten zur Basisstation steht nahezu die gesamte
Kapazität des Akkumulators 26 zur Verfügung, da er bei jeder Übertragung wieder auf
seine maximale Kapazität aufgeladen werden kann, indem die Basisstation genügend lange
ein Signal aussendet.
[0018] Der Speicher 32, genauer ein Teil davon, kann auch dazu verwendet werden, ein Programm
zu speichern, nach dem die Anordnung 34 arbeitet. Dieses Programm oder Teile von Programmen
können auch von der Basisstation
1 über den Empfänger 28 der Meßstelle
2 in den Speicher 32 eingeschrieben werden. Dadurch kann beispielsweise während des
Betriebs der Meßstelle das Auswerteprogramm für die Meßwerte des Sensors 36 geändert
werden.
[0019] Die Elemente 22, 24 sowie 28 bis 34 können zweckmäßig in einer einzigen integrierten
Schaltung zusammengefaßt werden, um einen möglichst kleinen und kostengünstigen Aufbau
zu verwirklichen. Über die Schnittstelle zum Sensor 36 oder noch günstiger an eine
aus der integrierten Schaltung herausgeführten Schnittstelle zum Speicher 32 können
dann externe Speicher zusätzlich oder sogar anstelle des Sensors 36 angeschlossen
werden, wodurch die integrierte Schaltung als vergrößerter Speicher einer Datenaustauschanordnung
dient.
1. Verfahren zum kontaktlosen Übertragen von Meßwerten wenigstens einer Meßstelle, an
der die Meßwerte mittels eines Sensors gewonnen und in einer Auswerteschaltung, die
von einer örtlichen Energiequelle betrieben wird, in Meßdaten umgesetzt werden, die
zu einer Basisstation übertragen werden, wenn diese Basisstation in räumliche Nähe
zur Meßstelle gebracht wird und ein Signal zur Meßstelle aussendet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Energiequelle nur zum Betrieb der Auswerteschaltung verwendet wird und daß die
Meßdaten von der Meßstelle zur Basisstation mit Hilfe der Energie übertragen werden,
die das von der Basisstation zur Meßstelle gesendete Signal enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Meßstelle empfangene Energie aus dem von der Basisstation ausgesendeten Signal
außerdem verwendet wird, um der Energiequelle zusätzliche Energie zuzuführen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteschaltung zu bestimmten Zeitpunkten betrieben wird, um Meßsignale des
Sensors in Meßdaten umzusetzen und diese Meßdaten in einem Speicher der Auswerteschaltung
zwischenzuspeichern, wobei die Meßdaten aus dem Speicher unabhängig von ihrer Erfassungszeit
zur Basisstation übertragen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Basisstation und die Meßstelle
induktiv über je eine Spule miteinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßdaten durch Änderung einer mit der Spule der Meßstelle gekoppelten Impedanz
und Auswertung der Impedanzänderung in der Basisstation übertragen werden.
5. Anordnung zum kontaktlosen Übertragen von Meßwerten wenigstens einer Meßstelle mit
für jede Meßstelle wenigstens einem Sensor und einer Auswerteschaltung zum Umsetzen
der Meßwerte des Sensors in Meßdaten,
einer Energiequelle und einem Sender/Empfänger zum Aussenden von Meßdaten und zum
Empfangen von Signalen,
wenigstens einer Basisstation mit einer Steuerschaltung und einem Sender/Empfänger
zum Aussenden von Signalen an den Sender/Empfänger der Meßstelle und zum Empfangen
von Meßdaten von der Meßstelle,
wobei die Sender/Empfänger der Meßstelle und der Basisstation zeitweise miteinander
gekoppelt sind und die Meßstelle erst bei Empfang des Signals der Basisstation Meßdaten
aussendet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Energiequelle der Meßstelle mit einem Speisespannungsanschluß nur der Auswerteschaltung
verbunden ist und daß der Sender der Meßstelle nur mittels der von der Basisstation
empfangenen Energie die Meßdaten zur Basisstation überträgt.
6. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Sender/Empfänger der Meßstelle eine Ladeschaltung angeschlossen ist, die bei
Empfang von Energie im Empfänger eine Spannung zum Aufladen der Energiequelle abgibt.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteschaltung eine Meßsteuerschaltung aufweist, um die Auswerteschaltung
nur während vorgegebener erster Zeitspannen in einen Umsetzzustand und während der
übrigen Zeitspannen in einen Energiesparzustand zu versetzen und daß die Auswerteschaltung
einen Speicher zum Speichern von zu diesen in ersten Zeitspannen umgesetzten Meßdaten
aufweist und daß ein Ausgang des Speichers mit dem Sender/Empfänger der Meßstelle
gekoppelt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei der Sender/Empfänger sowohl der
Meßstelle als auch der Basisstation eine als Spule ausgeführte Antenne aufweisen,
die miteinander induktiv koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an die Spule der Meßstelle eine von der Auswerteschaltung steuerbare Impedanz angeschlossen
ist.
9. Meßstelle für eine Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, mit einem Sensor zum
Abgeben von Meßwerten, einer Energiequelle, einer Auswerteschaltung zum Umsetzen der
Meßwerte in Meßdaten und einem Sender/Empfänger zum Übertragen von Meßdaten und zum
Empfangen von Signalen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Energiequelle nur mit einem Speisespannungsanschluß der Auswerteschaltung gekoppelt
ist und daß der Sender/Empfänger eingerichtet ist, um Meßdaten nur bei Empfang eines
Signals unter Verwendung der mit diesem Signal empfangenen Energie auszusenden.
10. Meßstelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Speicher zum Zwischenspeichern von Meßdaten vorgesehen ist, dessen Ausgang mit
dem Sender/Empfänger gekoppelt ist, wobei die Auswerteschaltung, der Speicher und
der Sender/Empfänger in einer integrierten Schaltung zusammengefaßt sind.
11. Meßstelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Datenanschluß des Speichers aus der integrierten Schaltung herausgeführt ist
zum Anschluß weiterer Speicher.
1. A method for contactless transmission of measured values of at least one measuring
unit at which the measured values are produced by a sensor and converted into measured
data in an evaluation circuit operated by a local power source which measured data
are transmitted to a base station when this base station is brought in spatial proximity
to the measuring unit and transmits a signal to the measuring unit, characterized in that the power source is used only for operating the evaluation circuit and in that the measured data are transmitted from the measuring unit to the base station with
the power contained in the signal which is transmitted from the base station to the
measuring unit.
2. A method as claimed in Claim 1, characterized in that the power of the signal transmitted by the base station and received in the measuring
unit is furthermore used for supplying additional power to the power source.
3. A method as claimed in Claim I or 2, characterized in that the evaluation circuit is operated at specific instants to convert measured signals
of the sensor into measured data and buffer these measured data in a memory of the
evaluation circuit, the measured data being transmitted from the memory to the base
station irrespective of their acquisition time.
4. A method as claimed in any one of the Claims 1 to 3, in which the base station and
the measuring unit are inductively coupled by a respective coil each, characterized in that the measured data are transmitted by changing an impedance coupled to the coil of
the measuring unit and evaluating the change of impedance in the base station.
5. A device for contactless transmission of measured values of at least one measuring
unit, comprising for each measuring unit at least one sensor and one evaluation circuit
for converting the measured values of the sensor into measured data, a power source
and a transceiver for transmitting measured data and for receiving signals, at least
one base station which comprises a control circuit and a transceiver for transmitting
signals to the transceiver of the measuring unit and for receiving measured data from
the measuring unit, the transceiver of the measuring unit and of the base station
being coupled at times and the measuring unit transmitting measured data only when
the signal is received from the base station, characterized in that the power source of the measuring unit is connected to a supply voltage terminal
of only the evaluation circuit and in that the transmitter of the measuring unit transmits the measured data to the base station
only with the power received from the base station.
6. A device as claimed in Claim 6, characterized in that a charging circuit is connected to the transceiver of the measuring unit, which load
circuit produces a voltage for charging the power source when power is received in
the transceiver.
7. A device as claimed in Claim 5 or 6, characterized in that the evaluation circuit comprises a measuring controller to change the evaluation
circuit to a converting mode only during predefined first time periods and to a power-saving
mode during the further time periods and in that the evaluation circuit comprises a memory for storing measured data converted in
first time periods and in that an output of the memory is coupled to the transceiver of the measuring unit.
8. A device as claimed in any one of the Claims 5 to 7 in which the transceiver of both
measuring unit and base station have a respective antenna arranged as a coil, which
antennas can be inductively coupled to each other, characterized in that an impedance controllable by the evaluation circuit is connected to the coil of the
measuring unit.
9. A measuring unit for a device as claimed in any one of the Claims 5 to 8, comprising
a sensor for producing measured values, a power source, an evaluation circuit for
converting the measured values into measured data and a transceiver for transmitting
measured data and for receiving signals, characterized in that the power source is coupled only to a supply voltage terminal of the evaluation circuit
and in that the transceiver is arranged for transmitting measured data only on reception of a
signal while using the power received with this signal.
10. A measuring unit as claimed in Claim 9, characterized in that a memory is provided for buffering measured data the output of which memory being
coupled to the transceiver, while the evaluation circuit, the memory and the transceiver
are incorporated in an integrated circuit.
11. A measuring unit as claimed in Claim 10, characterized in that a data port of the memory is accessible from outside the integrated circuit, so that
further memories can be connected.
1. Procédé de transmission sans contact de valeurs mesurées d'au moins un organe de mesure
sur lequel les valeurs mesurées sont obtenues à l'aide d'une sonde et sont converties
dans un circuit d'évaluation qui est alimenté par une source d'énergie locale en données
de mesure qui sont transmises vers une station de base lorsque cette station de base
est amenée à proximité spatiale de l'organe de mesure et transmet un signal vers l'organe
de mesure,
caractérisé en ce
que la source d'énergie est utilisée uniquement pour le fonctionnement du circuit d'évaluation
et que les données de mesure sont transmises par l'organe de mesure vers la station
de base à l'aide de l'énergie qui contient le signal transmis par la station de base
vers l'organe de mesure.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'énergie reçue dans l'organe de mesure est utilisée à partir du signal transmis
par la station de base pour amener de l'énergie supplémentaire à la source d'énergie.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que le circuit d'évaluation est alimenté à des moments déterminés pour convertir les
signaux de mesure de la sonde en données de mesure et sauver à titre intermédiaire
ces données de mesure dans une mémoire du circuit d'évaluation, les données de mesure
de la mémoire étant transmises indépendamment de leur temps de saisie vers la station
de base.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, la station de base et l'organe de mesure
étant couplés entre eux par induction par l'intermédiaire d'une bobine,
caractérisé en ce que les données de mesure sont transmises par variation d'une impédance couplée à la
bobine de l'organe de mesure et évaluation de la variation d'impédance dans la station
de base.
5. Dispositif de transmission sans contact de valeurs mesurées d'au moins un organe de
mesure avec
au moins une sonde et un circuit d'évaluation pour la conversion des valeurs mesurées
de la sonde en données de mesure pour chaque organe de mesure,
une source d'énergie et un émetteur/récepteur pour l'émission de données de mesure
et la réception de signaux;
au moins une station de base avec un circuit de commande et un émetteur/récepteur
pour l'émission de signaux à l'émetteur/récepteur de l'organe de mesure et pour la
réception de données de mesure par l'organe de mesure,
l'émetteur/récepteur de l'organe de mesure et celui de la station de base étant couplés
temporairement entre eux et l'organe de mesure n'émettant des données de mesure qu'à
la réception du signal de la station de base,
caractérisé en ce que la source d'énergie de l'organe de mesure est reliée à une borne de tension d'alimentation
du seul circuit d'évaluation et que l'émetteur de l'organe de mesure ne transmet les
données de mesure vers la station de base qu'à l'aide de l'énergie reçue par la station
de base.
6. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'un circuit de charge qui délivre une tension pour le chargement de la source d'énergie
en cas de réception d'énergie dans le récepteur est raccordé à l'émetteur/récepteur
de l'organe de mesure.
7. Dispositif selon l'une des revendications 5 ou 6,
caractérisé en ce que le circuit d'évaluation présente un circuit de commande de mesure pour n'amener le
circuit d'évaluation dans un état de conversion que pendant des premiers intervalles
de temps préalablement déterminés et dans un état d'économie d'énergie pendant le
reste du temps et que le circuit d'évaluation présente une mémoire pour l'enregistrement
de données de mesure converties dans de premiers intervalles temporels et qu'une sortie
de la mémoire est couplée à l'émetteur/récepteur de l'organe de mesure.
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, les émetteurs/récepteurs à la fois
de l'organe de mesure et de la station de base présentant des antennes réalisées comme
une bobine qui peuvent être couplées l'un à l'autre par induction,
caractérisé en ce qu'au moins une impédance commandable par le circuit d'évaluation est raccordée à la
bobine de l'organe de mesure.
9. Organe de mesure pour un dispositif selon l'une des revendications 5 à 8, avec une
sonde pour délivrer des valeurs mesurées, une source d'énergie, un circuit d'évaluation
pour la conversion des valeurs mesurées en données de mesure et un émetteur/récepteur
pour la transmission de données de mesure et la réception de signaux,
caractérisé en ce que la source d'énergie n'est couplée qu'à une borne de tension d'alimentation du circuit
d'évaluation et que l'émetteur/récepteur est organisé pour émettre les données de
mesure uniquement en cas de réception d'un signal en utilisant l'énergie reçue avec
ce signal.
10. Organe de mesure selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'une mémoire est prévue pour l'enregistrement intermédiaire de données de mesure dont
la sortie est couplée à l'émetteur/récepteur, le circuit d'évaluation, la mémoire
et l'émetteur/récepteur étant combinés dans un circuit intégré.
11. Organe de mesure selon la revendication 10,
caractérisé en ce
qu'une connexion de données de la mémoire est extraite du circuit intégré pour le raccordement
d'autres mémoires.
