| (19) |
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(11) |
EP 0 782 760 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.1998 Patentblatt 1998/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 33/66 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9501/272 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9609/637 (28.03.1996 Gazette 1996/14) |
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| (54) |
VAKUUMSCHALTER-KONTAKTANORDNUNG
VACUUM SWITCH CONTACT ARRANGEMENT
SYSTEME DE CONTACT POUR INTERRUPTEUR SOUS VIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
22.09.1994 DE 4435372 12.05.1995 DE 19518233 18.05.1995 DE 19519077 11.06.1995 DE 19521948
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.1997 Patentblatt 1997/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Slamecka, Ernst |
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13595 Berlin (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Slamecka, Ernst
13595 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 734 646 FR-A- 2 520 927
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DE-A- 3 519 449 US-A- 3 764 764
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vakuumschalter-Kontaktanordnung mit den im Obergriff
der Ansprüche 1 und 20 angeführten Gattungsmerkmalen. Vakuumschalter mit derartigen
Kontaktanordnungen dienen zum Öffnen und Schließen von Stromkreisen in Mittel- und
Hochspannungsschaltanlagen. Eine Kontaktanordnung der vorausgesetzten Art ist durch
die DE 32 27 482 A1 bekannt. Dabei erzeugen schräge Spalte im Wandteil der schalenförmigen
Schaltstücke zur Schaltstückachse geneigte Windungselemente, und diese im stromdurchflossenen
Zustand ein axiales Magnetfeld. Die Spalte im Wandteil können sich im Bodenteil des
Schaltstücks fortsetzen. Der Nachteil dieser Kontaktanordnung liegt in der Schräge
der Windungselemente, denn nur deren Azimutalkomponenten tragen im stromdurchflossenen
Zustand zur Erzeugung des axialen Magnetfeldes bei.
[0002] Eine andere Kontaktanordnung der vorausgesetzten Art wird in der EP 0 133 368 A3
beschrieben. Auch hier sind achsenschräge Spalte im Wandteil eines schalenförmigen
Schaltstücks angeordnet, die sich in derselben Ebene im Bodenteil fortsetzen. Der
Spaltbereich im Bodenteil verläuft entsprechend einer Sehne. Durch diese Spaltanordnung
sollen die Ströme im Schaltstück eine erbebliche tangentiale Komponente erhalten,
damit ein zwischen den öffnenden Kontakten entstehender Lichtbogen veranlaßt wird,
sofort auf der Stirnseite des Wandteils zu rotieren. Somit wird offensichtlich von
zwei axial gegenüberstehend angeordneten Schaltstücken in der Schaltstrecke ein radiales
Magnetfeld erzeugt und ein Beitrag zur verbesserten Erzeugung eines axialen Magnetfeldes
liegt nicht vor.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, gegenüber dem Stand der Technik eine Windungsanordnung
mit erheblich größerer Effizienz bei der Erzeugung eines axialen Magnetfeldes zu schaffen,
so daß eine damit ausgestattete Kontaktanordnung eine erheblich größere Kurzschluß-Ausschaltleistung
erreicht. Die Erfindungsaufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 20 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei den bekannten, ein Magnetfeld erzeugenden
Kontaktanordnungen die benutzte Schalenform nur zu einem Teil für die Bildung kreisringabschnittförmiger
Windungskörper ausgenützt wird. In der Gedankenfolge besteht das Wesentliche der Erfindung
darin, zuerst den Schalenboden und dann gegebenenfalls auch die Schalenwand als Träger
von kreisringabschnittförmigen Windungskörpern zu nutzen. Dies erfolgt durch im Schalenboden
angeordnete, im wesentlichen teilkreisförmig verlaufende Spalte. An die Enden der
im Boden verlaufenden ersten, windungserzeugenden ersten Spalte schließen zweite Spalte
an, die im wesentlichen dem Kontakt- und Elektrodenkörper zugewandt in der Schalenwand
verlaufend die Windungskörper azimutal begrenzen.
[0004] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
in den Figuren 1 bis 12 näher erläutert. Von deren Bezugszeichen machen die Ansprüche
1 bis 13 und 18 bis 20 Gebrauch.
[0005] Es zeigen:
- Fig.1:
- Längsschnitt durch Schaltstück in Ansicht mit radialem, abgestuft radialem bzw. entlang
einer schraubenförmigen Schnittfläche verlaufendem Schalenwandspalt.
- Fig.2:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.1 ohne Kontaktscheibe.
- Fig.3:
- Ansicht des vollständigen Schaltstücks nach Fig.1.
- Fig.4:
- Draufsicht auf das Schaltstück nach Fig.3.
- Fig.5:
- Längsschnitt durch Schaltstück mit Schalenwandspalten in einer zur Schaltstückachse
geneigten Schnittebene.
- Fig.6:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.5, ohne Kontaktscheibe.
- Fig.7:
- Ansicht des vollständigen Schaltstücks nach Fig.5.
- Fig.8:
- Draufsicht auf das Schaltstück nach Fig.7.
- Fig.9:
- Längsschnitt durch Schaltstück mit tangentialen Schalenwandspalten.
- Fig.10:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.9.
- Fig.11:
- Ansicht des vollständigen Schaltstücks nach Fig.9.
- Fig.12:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.11.
[0006] Die Schaltstücke I, II, III der Figuren 1 bis 12 stellen jeweils eines der beiden
in eine nicht dargestellte Vakuum-Schaltröhre eingebauten, relativ zueinander im wesentlichen
axial bewegbaren Schaltstücke dar. Diese beiden Schaltstücke sind aus gleichen Bauteilen
zusammengesetzt und stehen sich axial fluchtend, jedoch nicht spiegelbildlich gegenüber.
Jedes der drei Schaltstücke I, II, III wird in je zwei verschiedenen Ansichten bzw.
Draufsichten dargestellt, wobei gleiche Bauteile i. a. nur einmal beschrieben werden.
[0007] Das Stromanschlußstück 2, Fig.1, ist als hohlzylindrischer, einseitig abgeschlossener
Körper ausgebildet. Auf seiner der nicht dargestellten Schaltstrecke zwischen den
Schaltstücken zugewandten Stirnseite lagert das Bodenteil 3 des insgesamt schalenförmigen
Schaltstücks I. Das Bodenteil hat die Form eines flachen auf dem Kopf stehenden Kegelstumpfs.
Dieses Teil kann auch die Form einer Kreisringplatte haben und für das Stromanschlußstück
kann auch ein vollzylindrischer Bolzen verwendet werden. An das Bodenteil 3 schließt
ein zylindrisches Wandteil 4 an. Stromanschlußstück, Bodenteil und Wandteil können
einzelne Bauteile darstellen, die zu dem schalenförmigen Schaltstück verbunden werden.
Diese Einzelbauteile können jedoch auch schon integrierte Bestandteile eines einstückig,
z.B. im Gießverfahren hergestellten Schaltstückkörpers sein, was für das Ausführungsbeispiel
zutrifft.
[0008] Auf dem freien Rand des Wandteils 4 lagert ein Kreisscheibenförmiger Kontakt- und
Elektrodenkörper 5, Fig.3, 4. Diese Scheibe besteht aus einer zumindest Chrom und
Kupfer enthaltenden Metallverbindung . Der allgemein scheibenförmige Kontakt- und
Elektrodenkörper 5 an dem Schaltstück I sowie auch an den noch zu beschreibenden Schaltstücken
II und III kann in nicht dargestellter Weise auch aus zwei Teilscheiben aus Werkstoffen
verschiedener elektrischer Leitfähigkeit zusammengesetzt sein. Dabei bildet die Teilscheibe
aus einem Material mit hoher elektrischer Leitfähigkeit, z.B. OFHC-Kupfer, die Basis,
die auf dem Rand des Wandteils 4 z.B. durch Lötung befestigt ist. Auf diese Grundlage
ist die erheblich dünnere zweite Teilscheibe aus einem Material mit relativ kleinerer
elektrischer Leitfähigkeit, z.B. aus einer Metallverbindung mit hohem Chromanteil
großflächig aufgelötet oder aufgeschweißt. Die zweite Teilscheibe kann auch durch
Beschichtung der Basisscheibe z.B. mit Chrom hergestellt sein. Schalenkörper und Stromanschlußstück
sind aus elektrisch hochleitfähigem Kupfer angefertigt, was auch für die Schalenkörper
und Stromanschlußstücke der Schaltstücke II und III gilt. Zur Herstellung der Windungskörper
9 sind entlang der Innenseite des Wandteils 4 zunächst drei rotationssymmetrisch verteilte,
das Bodenteil mit zylindrischen Seitenflächen durchdringende erste Spalte 6 angeordnet,
Fig.2. Damit ergibt sich jeweils zwischen zwei ersten Spalten ein Vorsprung 8 im Bodenteil
3, von dem jeweils ein Windungskörper 9 ausgeht, wobei ihn ein am Ende eines ersten
Spalts anschließender zweiter Spalt 7 begrenzt. Die Seitenflächen der ersten Spalte
6 können auch zur Schaltstücksachse geneigt sein und sich allgemein konisch einwärts
oder auswärts erstrecken. Auch eine kleinere oder größere Anzahl von ersten Spalten
je Schaltstück, z. B. zwei oder sechs, ist ausführbar. Die ersten Spalte 6 können
auch einen bestimmten radialen Abstand zur Innenseite des Wandteils 4 einhalten.
[0009] Die zweiten Spalte 7 reichen bis zum Stirnrand des Wandteils 4, können aber in nicht
dargestellter Weise schon davor enden; sie sind zunächst in drei Ausführungsvarianten
7a, 7b, 7c dargestellt. Der zweite Spalt 7a verläuft in einer ersten Radialebene bis
knapp unterhalt der Oberfläche des Schalenbodens 3. Dann biegt der Spalt 7a etwa rechtwinklig
ab und verläuft azimutal den Vorsprung 8 entlang, um sich am Ende in einer zweiten
Radialebene bis an die Unterseite des Bodenteils 3 fortzusetzen. In der Ansicht des
Schalenwandteils 4 zeigt sich dieser Typus von zweitem Spalt als liegendes Z. Demnach
überlappt das Ende des zugehörigen Windungskörpers 9 den Bodenvorsprung 8. Im vorliegenden
Fall ist noch eine Trennung des Windungsendes vom Vorsprung 8 durch einen Distanzierungsspalt
10 entlang der Innenseite des zum Windungsende naheliegenden Wandteils nötig, Fig.
2.
[0010] Bei dem Windungskörper 9 rechts oben in Figur 2 verläuft der zweite Spalt 7b im Wandteil
4 entlang einer Schraubenfläche. Diese Fläche kann durch eine mit etwa konstanter
Steigung rotierende Gerade erzeugt werden, wobei sie die Schaltstückachse im rechten
Winkel schneidet; die erzeugende Gerade kann die Schaltstückachse auch unter schiefem
Winkel schneiden. Der zweite Spalt 7b kann auch entlang einer zur Schaltstückachse
schiefen Ebene verlaufen, die den Stirnrand des Wandteils mit einer radialen Spur
schneidet, was nicht dargestellt ist. Wegen der relativ geringen azimutalen Erstreckung
des Wandteils im Bereich des Bodenvorsprungs 8 und damit auch der geringen Länge allgemein
geneigter Spalte 7b im Wandteil 4 weisen diese Spaltformen untereinander nur kleine
strukturelle Unterschiede auf. Auch hier ist eine Abgrenzung des überlappenden Windungsendes
durch einen Distanzierungsspalt 10 in dem Bereich des Vorsprungs 8 erforderlich, wo
der schiefe zweite Spalt unterhalb der inneren Oberfläche des Bodenteils 3 verläuft.
[0011] Bei dem zweiten Spalt 7c, links oben in Figur 2, handelt es sich um einen Stromleitspalt,
der in einer radialen Ebene verläuft. Demnach findet eine Überlappung des Endes des
Windungskörpers 9 mit dem Bodenvorsprung 8 nicht statt, so daß eine Lükke in der Magnetisierung
aufscheint. Dies läßt sich durch dritte Spalte 11 im Bodenteil, Fig.2, zumindest teilweise
ausgleichen. Diese Spalte gehen vom oder nahe vom Innenrand des Bodenteils 4 oder
des hohlzylindrischen Stromanschlußstücks 2 aus und nähern sich mit zunehmender Länge
dem Wandteil 4; dadurch geben sie der Strömung im Bodenteil einen zunehmend azimutalen
und damit axial magnetisierenden Verlauf. Gleichzeitig werden auch die Wirbelströme
im Bodenteil gedämpft. Eine andere, nicht dargestellte, zumindest partielle Ausgleichsmöglichkeit
der Magnetisierung bei nicht überlappenden Windungsabschnitten 9 besteht darin, das
feststehende und das bewegbare Schaltstück einander azimutal folgendermaßen zuzuordnen:
einem radialen Spalt 7c und einem anschließenden Bodenvorsprung 8 bei dem einen Schaltstück
steht bei dem anderen Schaltstück ein Bereich eines Windungsabschnitts 9 gegenüber.
[0012] Zur Dämpfung der Wirbelströme in der Kontakt- und Elektrodenscheibe 5 können darin
z.B. radiale Spalte 12 angeordnet sein, Fig.3, 4. Fluchten diese Spalte noch mit den
zweiten Spalten 7a, 7b, 7c im Wandteil 4, verhindern sie auch direkte Ausgleichsströme
zwischen dem benachbarten, auf verschiedenem Potential befindlichen Ende und Anfang
zweier Windungskörper. Der Potentialunterschied nimmt mit der Länge der Windungskörper
zu. Bei vier, fünf oder sechs Windungselementen pro Schaltstück und/oder bei kleinen
Schaltstückdurchmessern sind die Windungslängen bereits erheblich kürzer und dementsprechend
die Potentialdifferenzen kleiner. Daher kann in diesen Fällen auch eine andere Art
der teilweisen Abdeckung des Innenraums des schalenförmigen Schaltstücks gewählt werden:
z.B. durch einen nicht dargestellten kreisringplattenförmigen Kontakt- und Elektrodenkörper.
Im Zwischenraum zwischen dem Bodenteil und dem Kontakt- und Elektrodenkörper kann
ein Stützkörper 13 aus elektrisch höchstens schlecht leitendem Material angeordnet
sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat dieser Körper etwa die Form einer Kreisringplatte,
deren Innendurchmesser gleich groß ist wie der Innendurchmesser des hohlzylindrischen
Stromanschlußstücks 2, Fig.1. Auch kann bei dem Stützkörper zum Zweck der Gewichtseinsparung
zumindest eine teilweise Unterbrechung seines körperhaften Zusammenhangs vorgesehen
werden.
[0013] Der zweite Spalt 7d im Schaltstück II der Figuren 5, 6 wird durch eine Schnittebene
erzeugt, die eine Sehne des Boden- und Wandteils 34 enthält und zur Schaltstückachse
im stumpfen Winkel geneigt ist. Die Anströmung der Bodenvorsprünge 8 zu den Windungskörpern
9 aus dem Stromanschlußstück 2 über das Bodenteil 3 wird durch Stromleitspalte, dritte
Spalte 14, günstig beeinflußt. Diese Spalte schließen an die freien Anfänge der ersten
Spalte 6 an und nehmen als Teile von Sehnen Verläufe, die sich von den ersten Spalten
abwenden. Im Vergleich zu Figur 1 ist in Figur 5 der Stützkörper für die Kontakt-
und Elektrodenscheibe weggelassen. Die Kontakt- und Elektrodenscheibe 5, Fig.7, 8,
weist drei rotationssymmetrisch angeordnete Spalte 12d auf, die vom Außenrand der
Kontakt- und Elektrodenscheibe beginnend über dem Rand des Wandteils 4 mit den zweiten
Spalten 7d fluchten und im weiteren Verlauf radial ausgerichtet sind.
[0014] Einen im wesentlichen tangentialen Anschluß an die ersten Spalte 6 weisen die zweiten
Spalte 7e des Schaltstücks III der Figuren 9, 10 auf. Die erzeugenden Schnittebenen
dieser Spalte verlaufen im wesentlichen parallel zur Schaltstückachse. Eine Überlappung
von Windungsende und Bodenvorsprung 8 findet daher lateral statt. Die Anströmung der
Bodenvorsprünge 8 zu den Windungselementen 9 aus dem Stromanschlußstück 2 über das
Bodenteil 3 wird durch dritte Spalte 15 im Bodenteil günstig beeinflußt, Fig.10. Diese
rotationssymmetrisch angeordneten, an die Anfänge der Teilkreisspalte 6 anschließenden
und mit den zweiten Spalten 7e etwa parallelen Spalte 15 leiten die Strömung aus dem
Stromanschlußstück 2 über eine etwa spiralige Zwischenphase im Bodenteil 3 in die
Kreisphase der Windungskörper 9, was Strömungspfeile andeuten. Wenn sich die dritten
Spalte bis zum Innenrand des Stromanschlußstücks 2 erstrecken, dämpfen sie auch noch
die Wirbelströme in dessen Stirnbereich. Im Kontakt- und Elektrodenkörper 5, Fig.11,
12, sind rotationssymmetrisch verteilt drei Spalte 12e angeordnet mit dem bereits
anhand der Figur 8 beschriebenen typischen Verlauf.
[0015] An den sich axial etwa fluchtend gegenüberstehenden Schaltstücken, einerseits I,
II, III und andererseits I', II', III', letztere sind nicht dargestellt, sind die
Windungskörper 9, bzw. 9' so angeordnet, daß sie relativ zueinander denselben dungssinn
aufweisen. Somit erzeugt jede Windungsanordnung für sich je ein axiales Magnetfeld
gleicher Richtung. Die Windungskörper 9 und 9' können an den Schaltstücken I, II,
III bzw. I', II', III' auch mit relativ zueinander entgegengesetztem Windungssinn
angeordnet sein, so daß zwei axiale Magnetfelder mit entgegengesetzter Richtung erzeugt
werden.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung in Weiterbildungen anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
in den Figuren 13 bis 23 näher erläutert. Von deren Bezugszeichen machen die Ansprüche
14 bis 16 Gebrauch. Es zeigen:
- Fig.13:
- Schaltstück in Schnittansicht, Kontakt- und Elektrodenkörper entfernt; links von der
Mitte: Schnitt A - M gemäß Fig.14; Umlaufspalt im Schalenboden mit achsenparallelen
Seitenflächen; tangential an den Umlaufspalt anschließender Spalt in der Schalenwand;
rechts von der Mitte: Schnitt B - M.
- Fig.14:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.13, ungeschnitten.
- Fig.15:
- Schaltstück in Schnittansicht A - A gemäß Fig.14, mit Kontakt- und Elektrodenkörper
sowie Stützkörper.
- Fig.16:
- Schaltstück nach Fig.15 in Ansicht.
- Fig.17:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.16.
- Fig.18:
- Schaltstück in Schnittansicht, Kontakt- und Elektrodenkörper sowie Stützkörper entfernt;
links von der Mitte: Schnitt A - M gemäß Fig.19; Umlaufspalt im Schalenboden mit gegenüber
der Schaltstückachse geneigten Seitenflächen; rechts von der Mitte: Schnitt B - M
gemäß Fig.19, Umlaufspalt im Schalenboden mit gegenüber Schaltstückachse geneigten
Seitenflächen, azimutal anschließender Umlaufspalt in Schalenwand.
- Fig.19:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.18, ungeschnitten; links von der Mitte: nach Fig.18,
links von der Mitte; rechts von der rechts von der Mitte: nach Fig.18, rechts von
der Mitte.
- Fig.20:
- Schaltstück in Schnittansicht nach Fig.18, links von der Mitte, mit Kontakt- und Elektrodenkörper
sowie Stützkörper.
- Fig.21:
- Schaltstück in Ansicht nach Fig.20. rechts von der Mitte.
- Fig.22:
- Schaltstück in Ansicht nach Fig.18, rechts von der Mitte.
- Fig.23:
- Schaltstück in Draufsicht nach Fig.21 oder 22.
[0017] An den ersten Spalt 6 im Schalenboden 3 des schalenförmigen Kontakt- und Elektroden-
sowie Windungsträgers 34 des Schaltstücks 1 schließt etwa tangential ein zweiter Spalt
7 an, Fig.13, 14, 15. Der zweite Spalt erstreckt sich in der Schalenwand 4 nicht bis
zu deren stirnseitiger Oberfläche, sondern darin nur soweit, daß an diesen Spalt ein
dritter Spalt 78 anschließen kann. Dieser Spalt verläuft dann über dem Schalenboden
und reicht bis kurz vor den vorangehenden Spalt 6, Fig.14. Dort schließt ein vierter
Spalt 79 an, der an die Stirnseite der Schalenwand führt und Sie radial durchdringt;
der Übergang vom Schalenboden zur Schalenwandstirn erfolgt somit in einer Stufe, Fig.16.
Der Spalt 79 kann jedoch auch eine Neigung zur Schaltstückachse aufweisen, so daß
sich der Übergang rampenförmig vollzieht, was nicht mehr dargestellt ist. Entlang
des tangential an den erster Spalt 6 anschließenden zweiten Spalts 7 findet eine periphere
Überlappung des Austrittsbereichs des vorangehenden Windungsabschnitts 41 durch den
Bereich 42 des nachfolgenden Windungsabschnitt 41 statt. Anschließend an die periphere
Überlappung wird dieser Austrittsbereich durch die azimutale Verlängerung 43 des nachfolgenden
Windungsabschnitts 41 noch axial überlappt, Fig.13, 14. Auf dem schalenförmigen Körper
34 des Schaltstücks 1 ist ein kreisringscheibenförmiger Kontakt- und Elektrodenkörper
49 gelagert, Fig. 15, 16, 17. Die Kontakt- und Elektrodenscheibe kann mit radialen
Spalten 50 ausgestattet sein, was bei einer Hälfte dieser Scheibe erfolgt ist, Fig.17.
Diese Scheibe kann gegebenenfalls - die spezifische elektrische Leitfähigkeit des
Scheibenmaterials ist dann relativ zu derjenigen von Kupfer erheblich kleiner - auch
ohne Spalte ausgeführt sein, wie es die andere Scheibenhälfte in Figur 17 erkennen
läßt. Gestützt wird die Kontakt- und Elektrodenscheibe durch einen im wesentlichen
gleichfalls scheibenförmigen Stützkörper 16, Fig.15, der sich zumindest bis in einen
Teilbereich der Spalte 78 erstreckt, Fig.13. Der kreisscheibenförmige Stützkörper
16 kann auch - weiter nicht dargestellt - als Kreisringscheibe ausgeführt sein.
[0018] Zur Spaltausführung 6i: Die zur Schaltstückachse geneigten seitlichen Begrenzungsflächen
des ersten Spalts 6i werden an einem seiner Enden beginnend - oder auch erst danach
- mit zunehmender Neigung derart geführt, daß die innenseitige Begrenzungsfläche zunächst
den Bodenrand erreicht und sich dann mit konstanter Neigung bis zum vorangehenden
ersten Spalt erstreckt, Fig.19, linke Hälte der Draufsicht. Bei dieser Führung des
ersten Spalts im Schalenboden dient die Schnittlinie der Innenseite der Schalenwand
mit der inneren Oberfläche des Schalenbodens als Führungskante für ein Fräswerkzeug.
An das freie Ende des ersten Spalts schließt ein zweiter Spalt 7i an und reicht axial
bis zur stirnseitigen Oberfläche der Schalenwand, die er radial durchdringt, Fig.19,
linke Hälfte der Draufsicht Fig.21. Es resultiert ein Windungsabschnitt 44 mit einem
zweifach überlappenden Windungsbereich 45, Fig.19, linke Hälfte der Draufsicht. Im
unteren Bildviertel ist der Windungsabschnitt 44 zum größten Teil weggebrochen, damit
die innenliegende seitliche Begrenzungsfläche des ersten Spalts 6i sichtbar wird.
Dabei ist als Variante der Bereich der ortsgleich zweifachen Überlappung über eine
größere Bogenlänge des ersten Spalts mit konstanter Neigung ausgeführt. Dem Austrittsbereich
der Windungsabschnitte 44 aus dem Schalenboden wird jeweils durch im Schalenboden
an die ersten Spalte 6i anschließende gekrümmte oder - nicht dargestellte - gerade
fünfte Leitspalte 40 der Strom bereits mit einer erheblichen azimutalen Komponente
zugeführt, Fig.19. Der durch den radialen Spalt 7i bedingte stufenförmige Übergang
vom Schalenboden zur Stirnseite der Schalenwand kann in einer nicht dargestellten
Variante durch einen gegenüber der Schaltstückachse geneigten Spalt auch rampenförmig
gestaltet sein.
[0019] Zur Spaltausführung 6j : Die zur Schaltstückachse geneigten seitlichen Begrenzungsflächen
des ersten Spalts 6j werden an einem seiner Enden beginnend - oder erst danach - mit
zunehmender Neigung bis zur Unterseite des Schalenbodens variantenhalber derart geführt,
daß die innenliegende Begrenzungsfläche zum äußeren Bodenrand einen Abstand einhält,
um sich dann mit konstanter Neigung azimutal weiter zu erstrecken, wobei zum vorangehenden
ersten Spalt 6j auch ein Abstand eingehalten wird, Fig.19, rechte Hälfte der Draufsicht.
Es schließt ein nicht bis zur stirnseitigen Oberfläche des Schalenrands reichender
zweiter Spalt 7j an und an diesen ein dritter Spalt 78j, Fig.18, der in der Schalenwand
über dem Schalenboden geführt ist, wobei er vor dem vorangehenden ersten Spalt 6j
endet. Darauf folgt ein Trennspalt 79j in einer radialen Schnittebene vom Schalenboden
bis zur Stirn der Schalenwand reichend, Fig.18, rechte Hälfte der Schnittansicht,
Fig.19, rechte Hälfte der Draufsicht und Fig.22. Durch die ersten und zweiten Spalte
6j bzw. 7j im Schalenboden sowie die dritten und vierten Spalte 78j bzw. 79j in der
Schalenwand entstehen die Windungsabschnitte 46 mit jeweils zwei Bereichen: im Bereich
47 findet eine peripher-axiale Überlappung statt, Fig.19, rechte Hälfte der Draufsicht;
im anschließenden Windungsbereich 48 ist sie nur axial, Fig.19, rechte Hälfte der
Draufsicht und Fig.22. Überlappt wird jeweils der vorangehende Austrittsbereich der
Windungsabschnitte 46 aus dem Schalenboden 3 durch die nachfolgenden Windungsabschnitte
46 mit den vorstehend angeführten Überlappungsbereichen 47 und 48. Im rechten unteren
Viertel der Draufsicht, Fig.19, ist der Windungsabschnitt 46 zum größten Teil weggebrochen,
damit die geneigte innenliegende seitliche Begrenzungsfläche des ersten Spalts 6j
sichtbar wird sowie die durch den Spalt 78j verursachte Erweiterung der Bodenfläche
bis zum Bodenrand. Die beiden stufenförmigen Übergänge in diesem Bereich im Zusammenhang
mit den Spalten 7j und 79j lassen sich in bereits dargelegter Weise auch rampenförmig
gestalten. Auf der stirnseitigen Oberfläche der Schalenwand 4 lagert eine Kontakt-
und Elektrodenscheibe 49, Fig.17, 20, 23, die mit radialen Spalten 50 - zwei bzw.
einer davon sind dargestellt - ausgestattet sein kann - oder auch nicht, wie die übrige
Oberfläche des Kontakt- und Elektrodenkörpers 49 zeigt. Die radialen Spalte 50 in
der Kontakt- und Elektrodenscheibe sind über den Spalten 79, 7i, 79j in der Schalenwand
angeordnet, wobei die Spalte in der Scheibe kleiner sein können als die Spalte in
der Schalenwand, Fig.16 bis 23.
[0020] Im folgenden wird die Erfindung in einer Weiterbildung anhand der Zeichnungen eines
Ausführungsbeispiels in den Figuren 24 bis 26 näher erläutert. Von deren Bezugszeichen
machen die Ansprüche 18, 19 Gebrauch. Es zeigen:
- Fig.24:
- Schaltstück mit axialer Überlappung des Bodenvorsprungs durch die Endbereiche der
Windungsabschnitte in drei Teilansichten.
- Fig.25:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Figur 24, Schnitt A - A.
- Fig.26:
- Draufsicht auf Schaltstück gemäß Figur 24, ungeschnitten.
[0021] Im Schalenboden 3 des Schaltstücks I sind entlang der Innenseite der Schalenwand
4 vier etwa rotationssymmetrisch verteilte erste Spalte 6 angeordnet, Fig.24,25. An
die ersten Spalte schließen in einer radialen Ebene geführte zweite Spalte 71 an,
Fig.24, 25, die axial nur so weit in die Schalenwand reichen, daß daran in der Schalenwand
unmittelbar über dem Schalenboden verlaufende dritte Spalte 72 anschließen können,
Fig.24. Die dritten Spalte 72 erstrecken sich bis zu den vorangehenden ersten Spalten
6, wo sich ein in einer radialen Ebene bis zur Stirnseite der Schalenwand geführter
vierter Spalt 73 anschließt, Fig.24. Durch die Spalte 6, 71, 72, 73 entstehen kreisringabschnittförmige
Windungskörper 9; ihr Bereich 91 umgibt den Schalenboden peripher, während ihr Bereich
92 den Bodenvorsprung 8 axial überlappt, Fig.24, 25. Im Schalenboden 3 sind den ersten
Spalten 6 im Bereich zwischen den Bodenvorsprüngen 8 und dem Stromanschlußstück 2
Spalte vorgelagert, um eine Anströmung der ersten Spalte 6 wegen ungünstiger Auswirkungen
zu verhindern. Diese vorgelagerten Spalte können z.B. in folgenden Varianten ausgeführt
sein: Die Spalte 20 sind nach einer Kreisbogenlinie gekrümmt und dabei so angeordnet,
daß die Wölbung des Kreisbogens nach innen zeigt, Fig.25. In der Abschirmung weniger
wirksam sind - nicht dargestellte - kreisbogenförmige Spalte, bei denen die Wölbung
nach außen zeigt. Eine Radiuslinie durch den Scheitel der Wölbung stellt zumindest
für einen Teilbereich der Spalte 20 eine Symmetrieachse dar. Die vorgelagerten Spalte
21 haben die Form eines Winkels, dessen Öffnung den ersten Spalten 6 zugewandt ist,
Fig.25. Eine Radiuslinie durch den Winkelscheitel stellt zumindest für einen Teilbereich
der Winkelschenkel eine Symmetrieachse dar. An Stelle gekrümmter oder winkelförmiger
Abschirmspalte 20 bzw. 21 sind auch - nicht dargestellte - entlang einer Geraden verlaufende
Spalte verwendbar, die im Bodenbereich vor dem ersten Spalt 6 zwischen zwei Vorsprüngen
8 und dem Stromanschlußstück 2 liegen.
[0022] Auf der freien Stirnseite der Schalenwand 4 lagert eine Kontakt- und Elektrodenscheibe
5, Fig.26, die von einem - nicht dargestellten - im wesentlichen scheibenförmigen,
aus elektrisch schlecht leitendem oder isolierendem Material bestehendem Körper gestützt
wird. Zwischen dem an den ersten Spalt 6 radial anschließenden Spalt 71 und dem vorangehenden
ersten Spalt 6 ergibt sich ein Vorsprung 8 im Schalenboden: Daran schließt einseitig
ein Windungsabschnitt 9 an. Damit sich bei der Anströmung dieses Windungsabschnitts
aus dem Schalenboden im Bodenvorsprung eine ausreichend große azimutale Strömungskomponente
ausbilden kann, beträgt die maximale azimutale Erstreckung des Bodenvorsprungs 8 rund
das Dreifache der radialen Erstreckung des anschließenden Windungsabschnitts 9.
[0023] Im folgenden wird die Erfindung in Weiterbildungen anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
in den Figuren 27 bis 37 näher erläutert. Von deren Bezugszeichen machen die Ansprüche
20 bis 24 Gebrauch. Es zeigen:
- Fig.27:
- Schaltstück in Schnittansicht B - B gemäß Fig.29; Umlaufspalt im Schalenboden mit
seitlichen Begrenzungsflächen parallel zur Schaltstückachse.
- Fig.28:
- Draufsicht auf Schnitt A - A des Schaltstücks gemäß Fig.27.
- Fig.29:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.27, ungeschnitten.
- Fig.30:
- Schaltstück nach Fig.27 mit Kontakt- und Stützkörper.
- Fig.31:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.30.
- Fig.32:
- Ansicht des Schaltstücks nach Fig.30, ungeschnitten.
- Fig.33:
- Schaltstück in Schnittansicht B - B nach Fig.35; Umlaufspalt im Schalenboden mit seitlichen
Begrenzungsflächen geneigt zur Schaltstückachse.
- Fig.34:
- Draufsicht auf Schnitt A - A des Schaltstücks nach Fig.33.
- Fig.35:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.33, ungeschnitten.
- Fig.36:
- Ansicht des Schaltstücks nach Fig.33 mit Kontaktscheibe.
- Fig.37:
- Draufsicht auf Schaltstück nach Fig.36.
[0024] Der Kontaktträger 34 ist bodenseitig mit einem zumindest im Verbindungsbereich hohlzylindrisch
ausgebildeten Stromanschlußstück 2 verbunden. Im Schalenboden 3 ist entlang der Innenseite
der Schalenwand 4 ein Spalt 6 geführt, Fig.27, 28, 29. An dessen einem Ende schließt
in Richtung zum Stromanschlußstück 2, seine Wand im Stirnbereich schneidend, ein gekrümmter
Spalt 102 an, der jedoch auch geradlinig ausgeführt sein kann. In einer weiteren,
nicht dargestellten Ausführungsvariante ist dieser Spalt 102 nur im Stirnbereich des
Stromanschlußstücks angeordnet. Am anderen Ende des Spalts 6 schließt weiterhin im
Schalenboden 3 und etwa tangential ein zweiter Spalt 7 an, der sich bis zum äußeren
Umfang des Schalenbodens erstreckt, Fig. 28. Entlang der Außenseite des Spalts 7 schließt
ein in der Schalenwand 4 unmittelbar über dem Schalenboden 3 geführter dritter Spalt
100 an, der bis zum äußeren Umfang reicht und dann in Umfangrichtung bis etwa zum
Endbereich des vorausgehenden ersten Spalts 6 verläuft, Fig.27, 28. Dort schließt
ein vierter Spalt 101 an, der an der Stirnseite der Schalenwand entlang einer Radiuslinie
zum Vorschein kommt, Fig. 29, 32. In den Zeichnungen ist der Spalt 101 entlang einer
zur Schaltstückachse parallelen Ebene geführt, so daß sich ein stufenförmiger Übergang
vom Schalenboden 3 zur Stirnseite der Schalenwand 4 ergibt, Fig.32. In einer nicht
dargestellten Ausführungsvariante läßt sich dieser Übergang auch etwa rampenförmig,
also schräg zur Schaltstückachse verlaufend gestalten. Dabei ergibt sich auch eine
Überdeckung des Endbereichs eines Windungsabschnitts 103 mit dem Übergangsbereich
106 eines vorausgehenden Windungsabschnitts 103. Diese systematische Aufeinanderfolge
der Spalte 6, 7 im Boden 3 und 100, 101 in der Wand 4 der Schale 34 ergibt einen Windungsabschnitt
103 mit zwei Bereichen: Der Abschnittsbereich 104 verläuft im Boden, der Abschnittsbereich
105 in der Wand, Fig.27, 32, und der Spalt 102 bewirkt die Anströmung des Abschnittsbereichs
104 bereits mit einer azimutalen Strömungskompunente, Fig.28. Zwischen den Abschnittsbereichen
104 und 105 eines Windungsabschnitts 103 liegt der Übergangsbereich 106. Der Querschnitt
des Wandbereichs 105 der Windungsabschnitte 103 soll nicht kleiner sein als etwa 25%
des Querschnitts des Bodenbereichs 104. Vorteilhaft kann es sein, wenn der Querschnitt
des Wandbereichs 105 mindestens gleich groß ist wie der Querschnitt des Bodenbereichs
104.
[0025] Der Schalenkörper 34 enthält vier solcher Windungsabschnitte 103, die vierfach parallelgeschaltet
sind. Dabei überlappt der Wandbereich 105 eines Windungsabschnitts 103 jeweils den
Bodenbereich 104 eines vorausgehenden Windungsabschnitts 103, Fig.32. Das Ausmaß dieser
Überlappung hängt von der Ortswahl für den Spalt 101 ab und ist somit justierbar.
In der Gesamtheit ergeben sich durch die vier je eine Ebene in Wand und Boden der
Schale besetzenden Bereiche der vier Windungsabschnitte 103 in relativ guter Näherung
zwei Vollkreiswindungen; durch eine jede fließt ein Viertel des Gesamtstroms der Kontaktanordnung.
Resultierend fließt entlang des Umfangbereichs der Schale 34 ein magnetfelderzeugender
Ringstrom mit einem Maximalwert gleich dem halben Nenn-Kurzschlußausschaltstrom der
Kontaktanordnung.
[0026] Auf der Stirnseite der Schalenwand 4 liegt die Kontakt- und Elektrodenscheibe 107
an, Fig.30, 31, 32; sie ist als Kreisringscheibe ausgebildet und weist radiale Spalte
108 zur Wirbelstromdämpfung auf. Der metallische Werkstoff der Kontakt- und Elektrodenscheibe
107 hat gegenüber dem elektrisch gut leitendem Kupfer zumindest teilweise eine kleinere
elektrische Leitfähigkeit. Zu diesem Zweck kann ein erheblicher Chrom-Anteil vorteilhaft
sein, z.B. Chrom/Kupfer zu mindestens 75/25 Teilen. Dabei können sich die radialen
Spalte in der Kontakt- und Elektrodenscheibe erübrigen. Vorteilhaft kann es auch sein,
die Kontakt- und Elektrodenscheibe durch voneinander getrennte allgemein segmentförmige
Körper dartzstellen. Als Stütze der Kontakt- und Elektrodenscheibe 107 dient ein allgemein
scheibenförmiger Körper 109, der auch den Wandbereich 105 der Windungsabschnitte 103
abstützt, Fig.30. Dieser Stützkörper besteht aus einem keramischen Material, dessen
mechanische Festigkeit eingelagerte jedoch nicht dargestellte Faserstoffe verstärken.
Der Stützkörper 109 kann auch aus einer Stahllegierung angefertigt sein, die relativ
zu Kupfer eine erheblich kleinere spezifische elektrische Leitfähigkeit aufweist,
wie z.B. rostfreier Stahl.
[0027] Eine Überlappung von Übergangsbereich 137 eines Windungsabschnitts 134 und Austrittsbereich
aus dem Boden 3 eines vorausgehenden Windungsabschnitts 134 sowohl peripher als auch
axial zeigt das folgende Ausführungsbeispiel, Fig.33, 34, 35. Zu diesem Zweck ist
der erste Spalt 130 zumindest auf einem Teil seiner Länge seitlich durch Wände begrenzt,
die gegenüber der Schaltstückachse auswärts geneigt sind. Diese Neigung der Spaltwände
entlang des Spalts 130 nimmt bis zum Erreichen der Außenseite des Schalenbodens 3
zu und bleibt anschließend konstant, Fig.34. Am Ende des Spalts 130 trennt ein Spalt
131 den Bodenbereich 135 des Windungsabschnitts 134 vom Schalenboden 3, Fig.34. Dieser
zweite Spalt 131 verläuft innenseitig entlang der innenseitigen schrägen Wand des
ersten Spalts 130 und weiter in Richtung zum äußeren Umfang des Schalenbodens 3 im
wesentlichen entlang einer Radiuslinie. Der Übergang zum vorausgehenden Austrittsbereich
aus dem Schalenboden des Windungsabschnitts 134 erfolgt demnach in einer Stufe mit
Dreiecksprofil, Fig.34. In einer nicht dargestellten Ausführungsvariante kann dieser
Übergang durch einen entlang einer schrägen Ebene geführten Spalt auch rampenförmig
gestaltet sein. Ein anschließender in der Schalenwand 4 über dem Schalenboden 3 verlaufender
dritter Spalt 132 läßt den Wandbereich 136 des Windungsabschnitts 134 entstehen, Fig.33,
36. Die völlige Trennung der Enden der Windungsbereiche 136 von der Schalenwand 4
bewirkt ein vierter Spalt 133, Fig.35, 36. Auch dieser Trennspalt ist entlang einer
radialen Ebene geführt. Eine Führung des Trennspalts 133 entlang einer zur Schaltstückachse
geneigten Ebene ermöglicht einen rampenförmigen Übergang, was jedoch nicht mehr dargestellt
ist. Der als Kreisringscheibe ohne Spalte ausgeführte Kontakt- und Elektrodenkörper
138, Fig. 37 lagert auf der Stirnfläche der Wandbereiche 136 der Windungsabschnitte
134, Fig.36. Hinsichtlich weiterer möglicher Ausführungsformen des Kontakt- und und
Elektrodenkörpers 138 und des dafür zu verwendenden Materials sei auf die Beschreibung
des Kontakt- und Elektroden-körpers 107, Fig.30, 31 verwiesen. Das gleiche gilt für
den Stützkörper 109, der nicht mehr dargestellt ist.
1. Vakuumschalter-Kontaktanordnung mit zwei relativ zueinander axial bewegbaren, je ein
Stromanschlußstück (2) und einen Kontakt- und Elektrodenkörper (5) umfassenden Schaltstücken
(I, II, III) von denen zumindest ein Schaltstück eine allgemein schalenförmige Struktur
mit einem Bodenteil (3) und einem Wandteil (4) aufweist, wobei im schalenförmigen
Körper windungsbildende Spalte (6) angeordnet sind, der Innenraum durch den Kontakt-
und Elektrodenkörper (5) zumindest teilweise abgedeckt ist und im Fall von zwei derart
ausgestatteten Schaltstücken die Windungen an diesen Schaltstücken im gleichen Windungssinn
aufeinander folgen, damit das im stromdurchflossenen Zustand erzeugte Magnetfeld sich
im wesentlichen axial ausbildet, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
im Bodenteil (3) zumindest eines Schaltstücks (I, II, III) ist zumindest ein im
wesentlichen in Form eines Teilkreises verlaufender, das Bodenteil (3) zumindest teilweise
durchdringender erster Spalt (6) angeordnet, wobei sich am Spaltende ein zumindest
zuletzt im Wandteil (4) verlaufender, dem Kontakt- und Elektrodenkörper (5) zugewandter
zweiter Spalt (7) anschließt, so daß radial außerhalb des ersten Spaltes (6) zumindest
ein abgegrenzter Windungskörper (9) entsteht.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
der erste Spalt (6) verläuft in seiner maximalen radialen Erstreckung an der inneren
Oberfläche des Bodenteils (3) im wesentlichen entlang der Innenseite des Wandteils
(4).
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
der erste Spalt (6) weist zur Schaltstückachse im wesentlichen parallele seitliche
Begrenzungsflächen auf.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
der erste Spalt (6) weist zumindest eine zur Schaltstückachse geneigte seitliche
Begrenzungsfläche auf.
5. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7c) verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die
einen Radius des Wandteils (4) und die Schaltstückachse enthält.
6. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der zweite Spalt (7a) verläuft im wesentlichen entlang zweier Schnittebenen, die
jeweils einen Radius des Wandteils (4) und die Schaltstückachse enthalten und das
Wandteil nur teilweise durchdringen, und einer dritten im wesentlichen zur Schaltstückachse
senkrechten, die beiden radialen Schnittebenen ververbindenden Schnittebene.
7. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt 7 verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die einen
Radius des Wandteils (4) enthält und zur Schaltstückachse geneigt ist.
8. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7b) verläuft im wesentlichen entlang einer Schraubenfläche.
9. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7) verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die eine
Sehne des Wandteils (4) und des Bodenteils (3) enthält und zur Schaltstückachse Parallität
aufweist.
10. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7d) verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die
eine Sehne des Wandteils (4) und des Bodenteils (3) enthält und zur Schaltstückachse
geneigt ist.
11. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7e) verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die
eine Tangente an den ersten Spalt (6) enthält und zur Schaltstückachse Parallelität
aufweist.
12. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der zweite Spalt (7) verläuft im wesentlichen entlang einer Schnittebene, die eine
Tangente an den ersten Spalt (6) enthält und zur Schaltstückachse geneigt ist.
13. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
a) bei den schalenförmigen Körpern (34) des feststehenden und des bewegbaren Schaltstücks
schließt jeweils an den im Schalenboden (3) in Umfangrichtung verlaufenden ersten
Spalt (6) ein zumindest näherungsweise entlang einer radialen Ebene in der Schalenwand
(4) verlaufender, sich in Richtung zu deren stirnseitiger Oberfläche erstreckender
zweiter Spalt (7c) an;
b) das feststehende Schaltstück und das dazu axial fluchtend angeordnete bewegbare
Schaltstück weisen azimutal derartige Positionen auf, daß zumindest jeweils dem zweiten
Spalt an dem ersten Schaltstück jeweils ein Teil eines Windungsabschnitts (9) an dem
anderen Schaltstück gegenübersteht.
14. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
an den ersten Spalt (6) im Schalenboden (3) des schalenförmigen Körpers (34) schließt
ein in seiner Richtung von einer Tangente an den ersten Spalt um nicht mehr als neunzig
Winkelgrade abweichender zweiter Spalt (7) an und an diesen ein dritter Spalt (78),
der in der Schalenwand (4) über dem Schalenboden verlaufend sich maximal bis zu dem
vorangehenden ersten Spalt erstreckt, wo ein in Richtung zur stirnseitigen Oberfläche
der Schalenwand geführter vierter Spalt (79) anschließt.
15. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der erste Spalt (6i) im Schalenboden (3) des schalenförmigen Körpers (34) weist
zumindest entlang eines Teils seiner Länge gegenüber der Schaltstückachse geneigte
seitliche Begrenzungsflächen auf, wobei er sich maximal bis zum vorangehenden ersten
Spalt (6i) erstreckt, wo ein zweiter Spalt (7i) in Richtung zur stirnseitigen Oberfläche
der Schalenwand (4) anschließt.
16. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der erste Spalt (6j) im Schalenboden (3) des schalenförmigen Körpers (34) weist
zumindest entlang eines Teils seiner Länge gegenüber der Schaltstückachse geneigte
seitliche Begrenzungsflächen auf, wobei an seinem Ende ein sich zur Oberfläche des
Schalenbodens erstreckender zweiter Spalt (7j) anschließt und an diesen ein in der
Schalenwand (4) über dem Schalenboden verlaufender, maximal bis zum vorangehenden
ersten Spalt (6j) geführter dritter Spalt (78j), auf den ein vierter Spalt (79j) folgt
in Richtung zur Stirnseite der Schalenwand.
17. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
im Bodenteil (3) ist in dem vom ersten Spalt (6) umgebenen Bereich mindestens ein
dritter Spalt (11; 14; 15) angeordnet, der im zentralen Bereich des Bodenteils beginnt
und an den ersten Spalt (6) nicht anschließt (11), oder anschließt (14, 15).
18. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: zumindest
einem Teil der Innenseite des ersten Spalts (6) ist im Schalenboden (3) in einem Bereich,
der azimutal von Radiuslinien durch die Bodenvorsprünge (8) zu beiden Seiten des ersten
Spalts und radial einwärts durch die Projektion eines Umfangs des Stromanschlußstücks
(2) auf die Oberfläche des Schalenbodens zumindest näherungsweise begrenzt ist, ein
Spalt vorgelagert, der eine gekrümmte Form (20) aufweisen kann, oder zumindest annähernd
in Form eines Winkels (21) aus gebildet sein kann.
19. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: die azimutale
Erstreckung des Vorsprungs (8) im Schalenboden (3) ist im Bereich des Übergangs zum
Windungabschnitt (9) größer als die radiale Erstreckung des Windungsabschnitts (9).
20. Vakuumschalter-Kontaktanordnung mit zwei in einer Vakuum-Schaltröhre relativ zueinander
bewegbar angeordneten, mit Kontakt- und Elektrodenkörpern (5) ausgestatteten Schaltstücken
(I, II, III), von denen zumindest eines einen im wesentlichen schalenförmigen mit
windungsbildenden Spalten (6) versehenen Körper aufweist, dessen Boden (3) außenseitig
mit einem Stromanschlußstück (2) verbunden ist und dessen Innenraum stirnseitig der
Kontakt- und Elektrodenkörper (5) zumindest teilweise abdeckt, wobei im Fall von zwei
derart ausgestatteten Schaltstücken die Windungen an diesen Schaltstücken in gleichen
Windungssinn aufeinander folgen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: im Schalenboden
(3) ist zumindest ein zumindest auf der Innenseite des Schalenbodens in Umfangrichtung
verlaufender erster Spalt (6, 130) angeordnet; an den ersten Spalt schließt ein sich
zumindest in Richtung auf den äußeren Umfang des Schalenbodens erstreckender zweiter
Spalt (7; 131) an; an den zweiten Spalt schließt ein in der Schalenwand (4) über dem
Schalenboden in Umfangrichtung verlaufender, den vorangehenden ersten Spalt zumindest
teilweise umgebender dritter Spalt (100; 132) an; an den dritten Spalt schließt ein
sich in Richtung zur Stirnseite der Schalenwand erstreckender vierter Spalt (101;
133) an.
21. Kontaktanordnung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der im Schalenboden (3) umlaufende erste Spalt (6) weist zur Schaltstückachse parallele
seitliche Begrenzungsflächen auf, wobei der zweite Spalt (7) in einem Bereich anschließt,
der sich von einer Tangente bis zu einer Radiuslinie an den ersten Spalt erstreckt
und an den zweiten Spalt der in der Schalenwand (4) über dem Schalenboden in Umlaufrichtung
verlaufende, den vorangehenden ersten Spalt zumindest teilweise umumgebende dritte
Spalt (100) anschließt und an diesen der sich in Richtung zur Stirnseite der Schalenwand
erstreckende vierte Spalt (101).
22. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der erste Spalt (130) weist zumindest entlang eines Teils seiner Länge gegenüber
der Schaltstückachse geneigte seitliche Begrenzungsflächen auf, wobei an einem Ende
des ersten Spalts ein sich zur Oberfläche des Schalenbodens (3) erstreckender zweiter
Spalt (131) anschließt, gefolgt von einem in der Schalenwand (4) verlaufenden, den
ersten Spalt zumindest teilweise umgebendendritten Spalt (132) und einem sich in Richtung
Stirnseite der Schalenwand erstreckenden vierten Spalt (133).
23. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, gekennzeichnet durch folgendes
Merkmal:
der vierte Spalt (101; 133) in der Schalenwand (4) verläuft zumindest an der Stirnfläche
dieser Wand zumindest annähernd entlang einer Radiuslinie.
24. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
an den ersten Spalt (6; 130) schließt ein mit dem freien Spaltende sich dem Mittenbereich
des Schalenbodens (3) zumindest annähernder fünfter Spalt (102) an, oder aus dem Verbindungsbereich
des Schalenbodens mit dem Stromanschlußstück (2) erstreckt sich ein Spalt zumindest
annähernd in Richtung auf das freie Ende des ersten Spalts (6; 130).
1. Vacuum switch contact arrangement comprising a pair of contacts (I, II, III) to each
other relatively axially movable, each of said contacts showing a current conducting
rod (2) and a contact and electrode member (5), at least one of said contacts is provided
with a generally cup-shaped structure consisting of a base portion (3) and a wall
portion (4), in said cup-shaped structure winding sections producing slots (6) being
arranged, the inside of said cup-shaped structure being at least partly covered with
a contact and electrode member (5), in case of both contacts being structured in the
manner of said first contact the winding sections at each of said contacts follow
each other in the same sense of winding generating thereby in the current carrying
state an essentially axial magnetic field, characterized in that the base portion
(3) of at least one contact (I; II ; III) is provided with at least one first slot
(6) essentially extending along a part of a circle, penetrating at least partly the
base portion, to said slot (6) joins at one end a second slot (7) extending at least
finally in the wall portion (4) of said cup-shaped member in the direction of the
contact- and electrode-member (5), so that radially outside of said first slot (6)
is produced at least one winding section (3).
2. A contact according to claim 1 wherein the first slot (6) in its maximal radial extension
at the inside surface of the base portion (3) is running essentielly along the inside
surface of the wall portion (4).
3. A contact according to claim 1 wherein the lateral surfaces of the first slot (6)
extend essentially in parallel in relation to the contact axis.
4. A contact according to claim 1 wherein the first slot (6) exhibits at least one lateral
surface being inclined to the contact axis.
5. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7c) extends essentially
along a plane of cut comprising a radius of the wall portion (4) and the contact axis.
6. A contact according to any claim 1 to 4. wherein the second slot (7a) extends essentially
along two planes of cut, both cuts comprising a radius of the wall portion (4) and
the contact axis, penetrating the wall portion only partially, and along a third plane
of cut being essentially perpendicular to the contact axis and connecting said two
radial planes of cut.
7. A contact according to any claim 1 to 4, wherein the second slot (7) extends essentially
along a plane of cut, said plane of cut comprising a radius of the wall portion (4)
and being inclined to the contact axis.
8. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7) extends essentially
along a screw shaped
9. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7) extends essentially
along a plane of cut comprising a chord of the wall portion (4) and the base portion
(3) and running in parallel to the contact axis.
10. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7d) extends essentially
along a plane of cut comprising a chord of the wall portion (4) and the base portion
(3) and being inclined to the contact axis.
11. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7e) extends essentially
along a plane of cut comprising a tangent to the first slot (6) and running in parallel
to the contact axis.
12. A contact according to any claim 1 to 4 wherein the second slot (7) extends essentially
along a plane of cut comprising a tangent to the first slot (6) and being inclined
to the contact axis.
13. Contact according to claim 1 wherein
a) for the cup-shaped structures (34) of the fixed and the movable contact, the first
slot (6) running in circumferential direction in the cup base (3) is in each case
joined by a second slot (7c), which extends at least approximately along a radial
plane in the cup wall (4) and progesses in the direction of its frontal surface;
b) the fixed contact and the movable contact, which is arranged axially aligned with
it, are positioned in azimuthal direction, such that at least the second slot on the
first contact in each case is faced by a part of a winding section (9) at the other
contact.
14. A contact according to claim 1 wherein adjoins the first contact (6) in the base portion
(3) of the cup-shaped structure (34) a second slot (7) , said slot deviating in its
direction maximally not more than ninety angular degrees from a tangent to said first
slot, said second slot adjoins a third slot (78) extending in the wall portion (4)
above the base portion (3) maximally up to the preceding first slot, said third slot
adjoins a fourth slot (79) extending in the direction of the frontal side of the wall
portion.
15. A contact according to claim 1 wherein a first slot (6i) in the base portion (3) of
the cup-shaped structure (34) exhibits at least along a part of its length lateral
surfaces being inclined to the contact axis said first slot extending maximally to
the preceding first slot (6i), where a second slot (7i) joins to said first slot extending
in the direction of the front side of the wall portion (4) of said cup-shaped structure
(34).
16. A contact according to claim 1 wherein a first slot (6j) in the base portion (3) of
said cup-shaped structure (34) exhibits at least along a part of its length lateral
surfaces being inclined to the contact axis, to said first slot at one end joins a
second slot (7j) extending to the inside surface of the base portion, to said second
slot joins a third slot (78j) extending in the wall portion maximally up to the preceding
first slot (6j), to said third slot joins a fourth slot (79j) extending in the direction
of the front side of the cup-shaped structure (34).
17. A contact according to any claim 1 to 12 wherein is disposed at least one third slot
(11; 14; 15) in the region of the base portion (3) surrounded by the first slot (6)
said third slot originating in the central region of said base portion approaches
said first slot in a way either to said first slot not joining (11) or to said first
slot joining (14; 15).
18. A contact according to claim 1 wherein in a region of the base portion (3) limited
azimuthaly by radius lines through the projections (8) of said base portion and radially
inward by the projection of a circumference of the current conductive rod (2) to the
surface of the base portion a slot being positioned in front of at least a part of
the inside of the first slot (6), said slot exhibiting either a curved shape (20)
or a shape (21) approximately like an angle.
19. A contact according to claim 1 wherin the azimuthal extension of the projection (8)
of the base portion (3) in the region of the transition to the winding section (9)
is greater than the radial extension of the winding section (9).
20. Vacuum switch contact arrangement comprising arranged in a vacuum tube a pair of contacts
(I, II, III) relative to each other axially movable from a position of engagement
to a position of disengagement, which have contact and electrode members (5), at least
one of said contacts is provided with an essentially cup-shaped structure, said structure
showing winding sections producing slots (6), the outside of the base portion (3)
of said cup-shaped structure being connected with a current conducting rod (2), and
the inside of said cup-shaped structure being at least partially covered with a contact
and electrode member (5), in case both of said contacts being structured in this way
the winding sections at each of said contacts follow to each other in the same sense
of winding, characterized in that the base portion (3) is provided with at least one
at least at the inside of said base portion in circumferential direction extending
first slot (6; 130), to said first slot joins a second slot (7; 131) extending at
least in the direction of the periphery of said base portion, to said second slot
joins a third slot (100; 132) extending in circumferential direction in the wall portion
(4) above the base portion surrounding at least partially the preceding first slot,
to said third slot joins a fourth slot (101; 133) extending in the direction of the
front side of the wall portion of said cup-shaped structure.
21. A contact according to claim 20 wherin the first slot (6) in the base portion exhibits
lateral surfaces running parallel to the contact axis, to said first slot joins a
second slot (7) in a region ranging from a tangent up to a radius line on said first
slot, to said second slot joins a third slot (100) extending in the wall portion in
circumferential direction above the base portion surrounding at least partly the preceding
first slot, to said third slot joins a fourth slot (101) extending in the direction
to the front side of the wall portion.
22. A contact according to claim 20 wherein the the first slot (130) exhibits at least
along a part of its length lateral surfaces being inclined relative to the contact
axis, to the one end of said slot joins a second slot (131) extending up to the inside
surface of the base portion (3), to said second slot joins a third slot (132) extending
in the wall portion (4) surrounding at least partly the preceding first slot, to said
third slot joins a fourth slot (133) extending in the direction of the front side
of the wall portion.
23. A contact according to any claim 20 to 23 wherein to the 133) in the wall portion
(4) extends at least along the front surface of said wall portion at least approximately
along a radius line.
24. A contact according to any claim 20 to 23 wherein to the slot ( 6; 130) joins a fifth
slot (102) approaching with its free end at least the central region of the base portion
(3), or from the region of the connection of the base portion with the current conducting
rod (2) said fifth slot extends at least in an approximation in the direction of the
free end of the first slot (6; 130).
1. Système de contact pour interrupteur sous vide du genre comprenant deux contacts (I,
II, III) à coulissement axial l'un par rapport à l'autre, chacun présentant une tige
d'amenée du courant (2) et une pièce de contact et d'électrode (5), l'un au moins
desdits contacts présentant une structure généralement en forme de coupe avec un fond
(3) et une paroi (4), ladite coupe étant munie de fentes (6) formant des spires, l'intérieur
de ladite coupe étant couvert au moins partiellement par la pièce de contact et d'électrode
(5) et, dans le cas où deux contacts sont ainsi équipés, les spires de ces contacts
se succédant dans la même direction, afin de produire en état d'amenée du courant
un champ magnétique essentiellement axial, caractérisé en ce que:
dans le fond (3) de l'un au moins des contacts (I, II, III) est agencée une première
fente (6) essentiellement en forme de portion de cercle traversant au moins partiellement
le fond (3), une deuxième fente (7) terminant sa course dans la paroi (4) et tournée
vers la pièce de contact et d'électrode (5) venant rejoindre l'extrémité de la première
fente, afin que se forme radialement hors de la première fente (6) au moins une spire
(9) délimitée.
2. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (6) suit dans sa projection radiale maximale la surface intérieure
du fond (3) en longeant essentiellement la face intérieure de la paroi (4).
3. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (6) présente des flancs essentiellement parallèles à l'axe du
contact.
4. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (6) présente au moins un flanc incliné vers l'axe du contact.
5. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente (7c) court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
un rayon de la paroi (4) et l'axe du contact.
6. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente (7a) court essentiellement le long de deux plans de coupe comportant
chacun un rayon de la paroi (4) et l'axe du contact et ne traversant que partiellement
la paroi, ainsi que le long d'un troisième plan de coupe essentiellement vertical
par rapport à l'axe du contact et reliant les deux plans de coupe radiaux.
7. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente 7 court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
un rayon de la paroi (4) et incliné vers l'axe du contact.
8. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente (7b) court essentiellement le long d'une surface hélicoidale.
9. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxiéme fente (7) court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
une corde de la paroi (4) et du fond (3) et parallèle par rapport à l'axe du contact.
10. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxiéme fente (7d) court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
une corde de la paroi (4) et du fond (3) et incliné vers l'axe du contact.
11. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente (7e) court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
une tangente à la première fente (6) et parallèle par rapport à l'axe du contact.
12. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que:
la deuxième fente (7) court essentiellement le long d'un plan de coupe comportant
une tangente à la première fente (6) et incliné vers l'axe du contact.
13. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
a) dans le corps en forme de coupe (34) du contact fixe et du contact mobile vient
se connecter, sur la première fente (6) courant dans le fond de la coupe (3) en direction
de la circonférence, une deuxième fente radiale (7c) se rapprochant le long d'un plan
radial dans la paroi de la coupe (4) et se prolongeant en direction de la surface
frontale de cette dernière;
b) le contact fixe et le contact coulissant axialement sont positionnés azimutalement
de façon à ce qu'en face de chaque deuxième fente du premier contact se trouve une
partie de portion de spire (9) de l'autre contact.
14. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
sur la première fente (6) dans le fond (3) de la coupe (34) vient se raccorder
une deuxième fente (7) ne s'écartant pas de plus de quatre-vingt dix degrés d'une
tangente à la première fente. Sur cette deuxième fente vient se raccorder une troisième
fente (78) courant dans la paroi (4) de la coupe au-dessus du fond de la coupe et
se prolongeant au maximum jusqu'à ladite première fente, où se raccorde une quatrième
fente (79) courant en direction de la surface frontale de la paroi.
15. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (6i) dans le fond (3) de la coupe (34) présente au moins sur
une partie de sa longueur des flancs inclinés par rapport à l'axe du contact, se prolongeant
au maximum jusqu'à la ladite première fente (6i) où une deuxième fente (7i) se raccorde
en direction de la surface frontale de la paroi (4).
16. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (6j) dans le fond (3) de la coupe (34) présente au moins le long
d'une partie de sa longueur des flancs inclinés par rapport à l'axe du contact. A
son extrémité se raccorde une deuxième fente (7j) se prolongeant vers la surface du
fond de la coupe. A cette deuxième fente se raccorde une troisième fente (78j) courant
dans la paroi (4) de la coupe au-dessus du fond de la coupe, au maximum jusqu'à ladite
première fente (6j) suivie par une quatrième fente (79j) en direction de la face frontale
de la paroi de la coupe.
17. Système de contact selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que:
dans le fond (3), dans la zone cernée par la première fente (6), est agencée au
moins une troisième fente (11; 14; 15) commençant dans la zone centrale du fond et
ne rejoignant pas (11) la première fente (6) ou la rejoignant (14, 15).
18. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que: au moins en avant
d'une partie de la face intérieure de la première fente (6) dans le fond (3) de la
coupe, dans une zone plus ou moins limitée azimutalement par des lignes radiales à
travers les avances (6) du fond des deux côtés de la première fente et radialement
vers l'intérieur par la projection d'une circonférence de la tige d'amenée du courant
(2) à la surface du fond de la coupe, est placée une fente de forme courbe (20) ou
pouvant se rapprocher plus ou moins de celle d'un angle (21).
19. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que: la projection
azimutale de l'avance (8) dans le fond (3) de la coupe est supérieure dans la zone
de transition vers la portion de spire (9) à la projection radiale de la portion de
spire (9).
20. Système de contact pour interrupteur sous vide comprenant, dans une cartouche allongée,
deux contacts (I, II, III) équipés de deux pièces de contact et d'électrode (5) mobiles
l'un par rapport à l'autre. Au moins l'un des dits contacts présente une structure
essentiellement en forme de coupe avec des fentes (6) formant des spires, le fond
(3) de cette coupe étant raccordé extérieurement à une tige (2) d'amenée du courant
et son intérieur étant partiellement couvert frontalement par la pièce de contact
et d'électrode (5). Au cas où deux des contacts sont ainsi équipés, leurs spires se
succèdent dans la même direction. Ledit système est caractérisé en ce que: dans le
fond (3) de la coupe est agencée au moins une première fente (6, 130) courant au moins
sur la face intérieure du fond de la coupe en direction de la circonférence; sur cette
première fente se raccorde une deuxième fente (7; 131) se prolongeant au moins en
direction de la périphérie du fond de la coupe; sur la deuxième fente se raccorde
une troisième fente (110; 132) courant dans la paroi (4) de la coupe) au-dessus du
fond de la coupe en direction de la circonférence et cernant au moins partiellement
la première fente précédente; sur la troisième fente se raccorde une quatrième fente
(101; 133) se prolongeant en direction de la face frontale de la paroi de la coupe.
21. Système de contact selon la revendication 20, caractérisé en ce que:
la première fente (6) circulaire courant dans le fond (3) de la coupe est dotée
de flancs parallèles à l'axe du contact, la deuxième fente (7) venant se raccorder
dans une zone s'étendant d'une tangente à une ligne radiale de la première fente.
Sur la deuxième fente vient se raccorder la troisième fente (100) courant dans la
paroi (4) de la coupe au-dessus du fond de la coupe en direction de la circonférence
et cernant au moins partiellement la première fente précédente. Sur la troisième fente
se raccorde la quatrième fente (101) se prolongeant en direction de la face frontale
de la paroi de la coupe.
22. Système de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que:
la première fente (130) présente au moins le long d'une partie de sa longueur des
flancs inclinés par rapport à l'axe du contact, une deuxième fente (131) se prolongeant
vers la surface du fond (3) de la coupe se raccordant à l'une des extrémités de la
première fente, suivie d'une troisième fente (132) courant dans la paroi (4) de la
coupe et cernant au moins partiellement la première fente, et d'une quatrième fente
(133) s'étendant en direction de la face frontale de la paroi.
23. Système de contact selon l'une des revendications 20 à 22, caractérisé en ce que:
la quatrième fente (101; 133) dans la paroi (4) de la coupe court au moins le long
de la face frontale de cette paroi et plus ou moins le long d'une ligne radiale.
24. Système de contact selon l'une des revendications 20 à 23, caractérisé en ce que:
sur la première fente (6; 130) vient se connecter une cinquième fente (102) dont
l'extrémité libre se rapproche plus ou moins de la zone centrale du fond (3) de la
coupe. Ou bien, de la zone de raccordement du fond de la coupe avec la tige d'amenée
du courant (2) une fente s'étend plus ou moins en direction de l'extrémité libre de
la première fente (6; 130).